Wissenschaftsstadt Darmstadt

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Soziale Stadt Pallaswiesenviertel / Mornewegviertel

Logo Soziale Stadt in Hessen
‚Soziale Stadt‘ - Pallaswiesenviertel/ Mornewegviertel. Karte Fördergebiet.
(Grafik Stadtplanungsamt)

Das Fördergebiet Pallaswiesenviertel / Mornewegviertel wurde im Jahr 2014 in das Programm Soziale Stadt aufgenommen. Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität und des Wohnens im Quartier können nun mit finanziellen Mitteln des Bundes (ein Drittel) sowie des Landes Hessens und der Wissenschaftsstadt Darmstadt durchgeführt werden.

Weitere Informationen des Landes Hessen zum Programm Soziale Stadt:
nachhaltige-stadtentwicklung-hessen.de


Bürgerbeteiligung

2. Bürgerdialog PaMo - Mach mit
Der 2. Bürgerdialog fand am Mittwoch, den 28.06.2017, 18.00 Uhr in der Listschulhalle, Julius-Reiber-Straße 7 (Schulinsel) statt. Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen, Ideen und Anregungen zur Entwicklung des Gebiets einzubringen.
Download:
Präsentation des beauftragten Büros Freischlad & Holz zum 2. Bürgerdialog (pdf-Datei, 8.805 kb)

Online-Bürgerbeteiligung
Bürgerinnen und Bürger konnten Ihre Ideen und Vorschläge zur Entwicklung des Pallaswiesen- / Mornewegviertels bis zum 15. Juni auf der Internetseite www.pamo-machmit.de mitteilen. Soweit möglich fließen diese Anregungen in den Entwurf des integrierten Handlungskonzeptes ein (siehe unten).

Quartiersrundgänge 22. und 29. Mai 2017

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt lädt für Montag, 22. Mai, um 18 Uhr alle Bürgerinnen und Bürger des Pallaswiesen- und Mornewegviertels zum Quartiersrundgang ‚Nord‘ ein. Treffpunkt für den Rundgang ist an der Kindertagesstätte Friedrich-Fröbel-Haus, Im Tiefen See 50. Am Montag, den 29. Mai, um 18 Uhr gibt es dann den Quartiersrundgang ‚Süd‘. Treffpunkt ist hier die Kunsthalle, Steubenplatz 1. Stadtkarte mit Fördergebiet und Treffpunktenh für Quartiersrundgänge.
Karte 'Quartiersrundgänge im Fördergebiet Soziale Stadt' (Grafik Freischlad & Holz)

Quartiersrundgänge am 22. und 29. Mai
Unter dem Motto ‚PaMo – Mein Blick‘ hatte die Wissenschaftsstadt Darmstadt alle Bürgerinnen und Bürger des Pallaswiesen- und Mornewegviertels zu 2 Quartiersrundgängen eingeladen. Die Bewohnerschaft wurde so direkt in den Gestaltungsprozess ihres Viertels eingebunden. Stadtteilbezogene Ideen für Veränderungen wurden vor Ort gesammelt und gemeinsam diskutiert.

Quartiersrundgang ‚Nord‘: Montag, 22. Mai, 18 Uhr, Treffpunkt Kindertagesstätte Friedrich-Fröbel-Haus, Im Tiefen See 50.
Quartiersrundgang ‚Süd‘: Montag, 29. Mai, um 18 Uhr, Treffpunkt Kunsthalle, Steubenplatz 1.


Auftaktveranstaltung Bürgerbeteiligung, 21.04.2017

Haus der Industriekultur
Foto: Alex Deppert
Haus für Industriekultur (Foto Alex Deppert)

Als Auftakt zur Beteiligung der Bewohnerschaft und aller Akteure im Stadtteil hatte die Wissenschaftsstadt Darmstadt zur Teilnahme am 1. Bürgerdialog eingeladen. Die Veranstaltung fand am Freitag, den 21.04.2017, ab 17:00 Uhr im Haus für Industriekultur‘, Kirschenallee 88, 64293 Darmstadt, statt.

Download: Präsentation 1. Bürgerdialog - Büro Freischlad und Holz (pdf-Datei, 9,6 MB)


Lage im Stadtgebiet

Fördergebiet Soziale Stadt Pallaswiesenviertel Mornewegviertel - Bestand - Landwehrstraße
Landwehrstraße (Foto Stadtplanungsamt)

Das Fördergebiet liegt innerhalb der überwiegend industriell und gewerblich geprägten Stadtteile Pallaswiesenviertel und Mornewegviertel, westlich  des Johannesviertels und der Innenstadt. Im Westen werden diese Stadtteile begrenzt durch die Bahnstrecke Mannheim–Frankfurt mit dem Haltepunkt Darmstädter Hauptbahnhof. Mehrere Hauptverkehrsstraßen verlaufen durch das Gebiet beziehungsweise direkt daran vorbei: Carl-Schenck-Ring, Pallaswiesenstraße, Landwehrstraße, Bismarckstraße.


Zuschnitt des Fördergebietes

Fördergebiet Soziale Stadt Pallaswiesenviertel Mornewegviertel - Bestand - Im Tiefen See
Im Tiefen See (Foto Stadtplanungsamt)

Innerhalb der beiden Stadtteile Pallaswiesenviertel und Mornewegviertel gibt es 2 größere, zusammenhängende Wohnstandorte, die wie Inseln zwischen mehreren Hauptverkehrsstraßen und den angrenzenden Gewerbe- und Industriebetrieben liegen (z.B. Donges Steeltec GmbH, Carl Schenck AG, Evonik Industries AG). Das Fördergebiet umschließt diese beiden Wohnquartiere und die angrenzenden Flächen. Im Förderantrag wurden die beiden Wohnstandorte als Quartier Pallaswiesenviertel 'Nord' und Quartier Pallaswiesenviertel 'Süd' / 'Mornewegviertel' bezeichnet. Das Fördergebiet wurde so zugeschnitten, dass es diese beiden Wohnquartiere räumlich verbindet.
Download: Zuschnitt Fördergebiet (pdf-Datei, 1.860 KB)


Aktueller Bearbeitungsstand: Erstellung eines integrierten Handlungskonzeptes

Fördergebiet Soziale Stadt Pallaswiesenviertel Mornewegviertel - Bestand - Julius-Reiber-Straße
Julius-Reiber-Straße (Foto Stadtplanungsamt)

In einem ersten Bearbeitungsschritt wurde ein externes Büro mit der Erstellung eines sogenannten integrierten Handlungskonzeptes beauftragt. Darin enthalten sein sollen eine Bestandsaufnahme und Analyse der Stärken und Schwächen des Fördergebietes. Zur Beteiligung der Bewohnerschaft und aller betroffenen Akteure ist ein geeignetes Konzept zu entwickeln. Die anzugehenden Aufgaben und mögliche Maßnahmen sowie die notwendige Finanzierung sollen zusammengestellt werden.


Häufige Fragen

Welche Rechtsgrundlagen gelten für das Förderprogramm „Soziale Stadt“?
Im besonderen Städtebaurecht des Baugesetzbuches werden Maßnahmen des Programms Soziale Stadt insbesondere in § 171e BauGB geregelt.

Wie werden Maßnahmen im Fördergebiet finanziert?
Projekte im Rahmen des Förderprogramms Soziale Stadt werden zu einem Drittel mit Fördermitteln des Bundes finanziert, die anderen beiden Drittel werden vom Land Hessen und der Kommune hinzugesteuert.

Ich verfüge über Grundstücks-, Wohnungs- beziehungsweise Gewerbeeigentum im Fördergebiet. Wie wirkt sich das Förderprogramm auf mich als Eigentümerin beziehungsweise Eigentümer aus?
Aufgrund der Aufnahme des Fördergebietes in das Programm Soziale Stadt ergeben sich für Ihr Anwesen keine zusätzlichen rechtlichen oder finanziellen Verpflichtungen. Es gelten weiterhin die allgemein gültigen Bestimmungen des Baugesetzbuches in Bezug auf Grundstückseigentum. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt begrüßt es, wenn Sie sich an der Verbesserung der Lebensqualität im Quartier beteiligen und Projektideen einbringen. Hierzu finden noch besondere Beteiligungsangebote statt. Sollten Maßnahmen, die im Entwicklungskonzept vorgeschlagen werden, Ihr Anwesen betreffen, wird die Wissenschaftsstadt Darmstadt mit Ihnen in Kontakt treten, um mögliche Vorgehensweisen zu erörtern. In einem solchen Fall bestünde auch die Möglichkeit, dass Sie Fördermittel des Programms Soziale Stadt erhalten.
 
Wie werden die Bürgerinnen und Bürger an den Maßnahmen des Förderprogramms beteiligt?
In den Fördergebieten im Programm Soziale Stadt sind die Betroffenen sowie öffentliche Aufgabenträger nach dem Baugesetzbuch frühzeitig an der Erstellung eines Entwicklungskonzeptes und bei seiner Umsetzung in geeigneter Form zu beteiligen (BauGB § 171e, Absatz 4 und 5 sowie § 137 und 139). Die Kommune kann selbst entscheiden, welche Maßnahmen zur Beteiligung angewendet werden.

An wen kann ich mich mit weiteren Fragen wenden?
Für Rückfragen steht Ihnen im Stadtplanungsamt Frau Bingert zur Verfügung. Die Kontaktdaten finden Sie in der Infobox oben rechts.  

Beschreibung der Probleme im Fördergebiet

Mehrere Hauptverkehrsstraßen verlaufen durch das Fördergebiet beziehungsweise direkt daran vorbei. In unmittelbarer Nachbarschaft der Wohnquartiere befinden sich große gewerblich geprägte Bereiche. Diese Bedingungen führen zu einer starken Belästigung durch Verkehr, Lärm, Geruch und Schadstoffe, attraktive nutzbare öffentliche Räume und wohnungsnahe Grünflächen sind kaum oder nicht vorhanden. Ebenso fehlen Orte und passende Angebote für verschiedene Bevölkerungsgruppen wie zum Beispiel junge Menschen, Kinder und ältere Menschen.


Zielsetzungen und Maßnahmen für das Fördergebiet

  •  Schaffung eines positiven Bildes für das Quartier: Dies betrifft die Wahrnehmung des Stadtteils durch Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Sicht der übrigen Stadtgesellschaft auf das Gebiet.
  •  Bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen
  • Maßnahmen zur Vernetzung der Wohnquartiere untereinander und Schaffung von Übergängen zu den angrenzenden Gewerbegebieten
  • Beteiligungsmaßnahmen: Aufbau einer Struktur, die es der Bewohnerschaft ermöglicht, aktiv und verantwortlich an der Stadtentwicklung mitzuarbeiten.
  • Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen für Kinder und Jugendliche
  • Einbindung von Klimaschutzmaßnahmen


Kontakt

Stadtplanungsamt
Frau Bingert
Tel. 06151/13-3644
Fax 06151/13-2088
E-Mail Stadtplanungsamt
Bessunger Str. 125, Block D
2. Obergeschoss
64295 Darmstadt

Termine nach Vereinbarung

Kein barrierefreier Zugang
Bitte vereinbaren Sie bei Bedarf Gesprächstermine und Auslegungen in barrierefrei zugänglichen Räumen.

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darmstadt.de/sozialestadt-pamo

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Zuschnitt Fördergebiet

Soziale Stadt Pallaswiesenviertel / Mornewegviertel - Zuschnitt Fördergebiet mit Straßennamen

Download: Zuschnitt Fördergebiet (pdf-Datei, 1.860 KB)