Wissenschaftsstadt Darmstadt

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Klimaanpassungsplan

In der Wissenschaftsstadt Darmstadt werden neben dem Klimaschutz in den nächsten Jahren Anpassungsmaßnahmen ergriffen, um die Stadt frühzeitig, proaktiv und systematisch auf die negativen Folgen des Klimawandels, wie z.B. Hitze (siehe Abbildung), Trockenheit und Starkniederschläge vorzubereiten und um deren Widerstandskräfte zu stärken (Klimaresilienz). Hierzu bedarf es eines gesamtstädtischen und partizipativ angelegten Klimaanpassungsplans.

Das Thema Klimaanpassung wird in der Stadt Darmstadt als Querschnittsaufgabe verstanden, weshalb das Konzept ressort-übergreifend mit anderen städtischen Ämtern, Eigenbetrieben und Verwaltungsstellen sowie der Unternehmen der Stadtwirtschaft in einem partizipativen Prozess erarbeitet werden soll. Über die städtischen Partner hinaus soll die Anpassungsstrategie gemeinsam mit dem Klimaschutzbeirat, der Öffentlichkeit, Naturschutzbeirat und Naturschutzverbänden, wissenschaftlichen Instituten sowie weiteren externen Multiplikatoren*innen entwickelt werden, denn eine ökologische Transformation Darmstadts kann nur unter einer gesamtstätischen Mitwirkung und Expertise zahlreicher Akteure*innen erfolgreich gestaltet werden.

In einem ersten Schritt soll Anfang 2023 eine projektgebundene Vollzeitstelle zur Erstellung des Anpassungskonzeptes eingerichtet werden. Darüber hinaus werden externe Dienstleisterzur Projektunterstützung beauftragt. Im Sommer 2022 konnte zwischen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Deutschen Wetterdienst (DWD) bereits eine Zusammenarbeit vereinbart werden. Ziel ist die Erfassung und Bewertung des Stadtklimas. Für das Sommerhalbjahr 2023 sind Messfahrten geplant, bei welchen zu unterschiedlichen Tageszeitpunkten über definierte Routen durch die Stadt Klimaparameter aufgezeichnet werden. Im Herbst 2022 werden vom DWD zwei neue Klimamessstationen aufgestellt, welche über 2 Jahre hinweg den Wärmeinseleffekt messen. Darüber hinaus sind mikroskalige Stadtklimaanalysen mit dem neuen Stadtklimamodell PALM-4U geplant.

Zentrales Element des Anpassungskonzeptes wird u. a. die Förderung grün-blauer Infrastrukturen in Anlehnung an das Schwammstadtprinzip (siehe Abbildung) sein. Das Thema „Wasser“ soll von allen Blickwinkeln beleuchtet werden, um die Stadt vor zu viel Wasser, bspw. bei Starkregenereignissen zu schützen und für Trockenperioden zu wappnen. Im Kontext der Gefährdung durch Starkregen sollen in 2023 sog. Starkregengefahrenkarten beauftragt werden, welche eine wichtige Entscheidungs- und Handlungsgrundlage für das kommunale Starkregenrisikomanagement darstellen.

Weiterhin sollen Querschnittsthemen zwischen Klimaschutz und Klimaanpassung wie Entsiegelung, Stärkung von Grünräumen und Gebäudebegrünung betrachtet werden. Es ist angedacht, bereits während der Konzepterstellung erste besonders wirkvolle Sofortmaßnahmen in die Umsetzung zu bringen (Sofortprogramm), wie beispielsweise die Neugestaltung von Plätzen nach dem Wiener Vorbild der „Cool-Streets“ oder Maßnahmen im Zuge des Smart City Projektes „Schlaues Wasser Darmstadt“.

Das Anpassungskonzept wird bis Ende 2025/Anfang 2026 entwickelt und veröffentlicht.

Kontakt

Herr Kotremba, Christian

Telefon: 0615113-4902 Fax: 0615113-4930
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