Wissenschaftsstadt Darmstadt

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Informationen zum Covid-19-Virus

Videobotschaft von Oberbürgermeister Jochen Partsch zur Covid-19-Pandemie


 

Aktuelle Maßnahmen

Der Lockdown und die damit verbundenen Maßnahmen werden bis zum 31. Januar 2021 verlängert. Die meisten der seit Dezember geltenden Maßnahmen behalten ihre Gültigkeit, einige Maßnahmen werden verschärft. Daher gelten unter anderem folgende Regelungen ab dem 11. Januar 2021:

  • Private Zusammenkünfte im öffentlichen Raum sind nur noch mit dem eigenen Hausstand und einer weiteren Person gestattet. Kinder zählen mit. Erlaubt sind die Begleitung und Betreuung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen.
  • Bewegungsradius und Quarantäne: Für Gebiete mit einer Inzidenz von über 200 wird der Bewegungsradius auf 15 Kilometer eingeschränkt.
  • Schulen
    • Klassen 1 bis 6: Aufhebung der Präsenzpflicht. Kinder können grundsätzlich in die Schule gebracht werden. Dies sollte aber, wann immer möglich, vermieden werden, um Kontakte zu reduzieren. Die Beschulung findet sowohl für die Kinder in der Schule als auch für die Kinder, die zu Hause bleiben, statt.
    • Ab Klasse 7: Distanzunterricht. Ausnahmen gelten für die Abschlussklassen.
  • Kitas sollen nur in Betreuungsnotfällen in Anspruch genommen werden. Die Kinder sollen – wenn möglich – zu Hause betreut werden.
  • Der Einzelhandel bleibt weitgehend geschlossen. Ausnahmen sind beispielsweise: Supermärkte, Apotheken, Drogerien, Tankstellen, Kioske und Tiermärkte. Die Ausgabe bestellter Ware in den Geschäften bleibt möglich.
  • Dienstleistungsbetriebe (beispielsweise Friseursalons, Massage- und Kosmetikstudios) bleiben geschlossen. Ausnahmen sind Einrichtungen für medizinisch notwendige Behandlungen. 
  • Die Gastronomie kann weiterhin nur die Lieferung und Abholung von Speisen anbieten.
  • In der Öffentlichkeit gilt ganztägig Alkoholverbot.
  • Gottesdienste sollen nur unter strenger Einhaltung der Hygieneregeln stattfinden.

Berichte aus dem Krisenstab

25. Januar 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 25. Januar, mit der aktuellen Lage in den Alten- und Pflegeheimen und der Betriebssteigerung im Impfzentrum seit Samstag beschäftigt. Die heutige Sitzung war zudem die 100ste Zusammenkunft des Gremiums seit Ausbruch der Pandemie. 

Wie berichtet wurde, hat sich die zeitweise hochproblematische Infektionssituation in den Darmstädter Alten- und Pflegeheimen durch konsequente Anwendung der entsprechenden Schutzmaßnahmen entspannt. Aktuell gibt es nur noch in einer Einrichtung, dem Luise-Dittmar-Haus, ein Ausbruchsgeschehen, aber auch dieses wird bereits mit Testungen, Isolierungen und Quarantäne unter Kontrolle gebracht. Sonst ist derzeit kein weiteres Alten- und Pflegeheim in Darmstadt betroffen. „Das sind wirklich ermutigende Nachrichten“, so OB Partsch. „Denn gerade hier befinden sich ja die vulnerablen Gruppen, deren Schutz höchste Priorität hat. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Pflege, dem Gesundheitsamt, den Heimleitungen, der Fachkonferenz Altenhilfe, der Test-Taskforce und zuletzt auch den Impfteams ist es dem Sozialdezernat gelungen, das dortige Infektionsgeschehen deutlich abzuschwächen und unter Kontrolle zu bekommen. Hierfür gilt allen Beteiligten mein ganz herzlicher Dank.“

Während auch in dieser Woche wieder Erst- und Zweitimpfungen in Heimen und Kliniken durchgeführt werden, hat das zentrale Impfzentrum seit Samstag die Anzahl der Impfungen von rund 250 auf über 500 gesteigert. Seit Sonntag werden dort täglich 567 Impfungen durchgeführt. „Erstmals hatten die Kolleginnen und Kollegen dort am Samstag über 500 Termine abzuarbeiten“, erläutert OB Partsch. „Dabei konnten wir sehen, dass auch bei dieser deutlichen Kapazitätssteigerung und trotz eines großen Andrangs zu Spitzenzeiten alle Abläufe auch bei dieser Belastung gut funktionieren. Auch das ist eine sehr gute Nachricht. Und auch hier geht mein Dank an alle Beteiligten, die dort im Moment für uns alle diese so wichtige Arbeit leisten.“ 

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für heute  2 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3488 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 3.243 gelten als wieder geheilt. Die Inzidenz liegt bei 84,4.

In den Darmstädter Kliniken bleibt die Situation angespannt. Von Entspannung kann für das Versorgungsgebiet 6 derzeit leider noch nicht gesprochen werden. Nach wie vor sind die Intensivkapazitäten sowohl im Covid als auch im Non-Covid-Bereich ausgeschöpft und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewegen sich am absoluten Limit. 
Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 51 (24), im Elisabethenstift 29 (6) und im Alice-Hospital 13 (0) Covid-19-Patientinnen und Patienten. 

22. Januar 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Freitag, 22. Januar, weiterhin mit der Umsetzung des Impfauftrags beschäftigt. In diesem Zusammenhang ist es Oberbürgermeister Jochen Partsch wichtig, noch einmal die Problematik der derzeitigen Situation zu erläutern: 

„Aufgrund der teilweise vorhandenen Kritik aus der Bevölkerung, betonen wir noch einmal, dass mögliche Engpässe im Impfgeschehen in der derzeitigen Knappheit bzw. Nichtverfügbarkeit des Impfstoffs begründet liegen. Dies hat nichts mit den Abläufen in den Einrichtungen zu tun. Alle Beteiligten, sowohl im Impfzentrum als auch bei den mobilen Impfteams der Stadt arbeiten hoch professionell und engagiert, aber auf die Verfügbarkeit des Impfstoffs haben Kommune, Impfzentrum oder Pflegeeinrichtungen keinen Einfluss. Hier liegt die Verantwortlichkeit bei Bund und Ländern, die versichert haben, eine deutliche Steigerung der Impfmengen zu organisieren. Wir bitten daher alle Beteiligten, gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern grundsätzlich ruhig und besonnen zu bleiben, sie leisten in einer kollektiven Stresssituation einen unverzichtbaren Dienst für uns alle“, so der OB.       
In diesem Zusammenhang weist die Leitung des Impfzentrums auch noch einmal daraufhin, dass es aufgrund der getätigten Buchungen über das zentrale Buchungssystem, zwischenzeitlich zu besonders stark frequentierten Stoßzeiten kommen kann. Dies kann dazu führen, dass es insbesondere am Nachmittag teils längere Wartezeiten für die Impflinge geben kann. Auch auf die Verteilung der Buchungen hat das Darmstädter Impfzentrum keinen Einfluss. Die Stadt steht hier in engem Austausch mit dem Land Hessen und die Einrichtungen tun weiterhin alles für einen reibungslosen Ablauf, bitten die Bürgerinnen und Bürger jedoch auch, falls es zu längeren Wartezeiten kommen sollte, um Verständnis. 

Weiterhin bereitet sich das Impfzentrum aktuell drauf vor, ab dem morgigen Samstag die täglichen Impfungen von 252 täglich auf zunächst 504 am Samstag und dann ab Sonntag auf 567 täglich mehr als zu verdoppeln. Diese Frequenz soll dann zunächst bis zum 8. Februar beibehalten werden. Gleichzeitig gehen auch die Impfungen in den Pflegeheimen und Kliniken weiter. 

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Freitag 28 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3453 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 95 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 verstorben. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 104. Damit liegt Darmstadt weiter unter dem hessischen Schnitt, aktuell rund 120. Das Gesundheitsamt arbeitet derzeit an der Einführung der neuen Software SORMAS, deren Implementierung aufgrund der derzeitigen Infektionslage unter Volllast erfolgen muss, was eine große Herausforderung für die Behörde darstellt. Läuft alles wie geplant, soll Ende Februar der Echtzeit-Betrieb starten.  

In den Darmstädter Kliniken gibt es leider nach wie vor noch keine nennenswerte Entspannung. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 52 (24), im Elisabethenstift 28 (3) und im Alice-Hospital 13 (0) Covid-19-Patientinnen und Patienten. In den Kinderkliniken befinden sich zwei Kinder auf Normalstation. 

Die Schulämter bereiten sich derzeit bereits intensiv auf die Zeit nach dem 15. Februar und die Möglichkeit vor, dass das Land Hessen dazu übergeht, für die Jahrgänge 1-6 einen Wechselmodus anzuordnen. In den Darmstädter Kitas gibt es derzeit eine Auslastung von rund 43 Prozent. 

20. Januar 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 20. Januar, vor allem mit dem gestrigen Start im Impfzentrum sowie den neuen Beschlüssen aus der Runde der Kanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder am Dienstag beschäftigt.

So konnte man aus den Reihen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie dem Krisenstab zum Betriebsbeginn insgesamt eine sehr positive Bilanz ziehen. Diese deckt sich, so schildert es Oberbürgermeister Jochen Partsch, auch mit ersten Rückmeldungen aus der Bevölkerung. „Mir ist bereits von Angehörigen erster Impflinge zugetragen worden, dass sie sehr zufrieden mit Umgang und Abläufen im Impfzentrum gewesen sind. Dies freut mich sehr und zeigt, dass die dort geleistete, enorm wichtige Arbeit auch entsprechend wertgeschätzt wird. Das ist auch für uns eine wichtige Rückmeldung.“    

Insgesamt sind in Darmstadt bisher 3524 Erstimpfungen und rund 400 Zweitimpfungen durchgeführt worden. In den Erstimpfungen enthalten sind alle Impfungen in Pflegeheimen, Krankenhäusern und der erste Schwung von Impfungen im Impfzentrum beim Start am gestrigen Dienstag. Auch heute werden im Impfzentrum wieder rund 250 Impfungen durchgeführt.
Bei der Umsetzung der gestern von Kanzlerin und den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder angepassten Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 hat sich der Krisenstab folgendermaßen festgelegt:

- Schließungen von Schulen und Kitas: Diese Entscheidung muss erst noch vom Hessischen Corona-Kabinett konkretisiert werden. Die Beteiligten gehen jedoch von keiner Änderung der bisherigen Regelungen in Hessen bis Mitte Februar aus.
- Angepasste Maskenpflicht: Diskutiert wurde die Zugangs-Problematik sozial und finanziell schwächerer Bevölkerungsgruppen zu OP- oder FFP2-Masken. Dies ist aus Sicht der Runde zwar vorwiegend ein Bundesthema, das Gremium ist jedoch der Meinung, dass der kostengünstige oder kostenlose Zugang hier unbedingt sichergestellt werden muss. OB Partsch wird das Thema im Städtetag ansprechen.
- Testungen in Alten- und Pflegeheimen: Hier ist die Stadt mit der Test-Taskforce bereits gut aufgestellt. Dennoch wird daran gearbeitet die Abläufe in den Einrichtungen weiter zu optimieren.
-  Entzerrung des ÖPNV: Dies läuft in der Wissenschaftsstadt Darmstadt bereits seit einiger Zeit. Wie die HEAG mobilo schildert, fährt man im Prinzip auf Volllast bei geringer Auslastung, das bedeutet 7,5 Minuten-Takt in der Hauptverkehrszeit und 15 Minuten bei der Linie H. Aktuelle Zählungen, werktags zwischen 7.15 und 8.15 Uhr morgens, ergaben eine Auslastung von 10 bis etwa 30 Prozent in den Wagen der Straßenbahnen. Auf den durchschnittlich 120 Plätzen befinden sich zu Spitzenzeiten zwischen 12 und 35 Personen. Aus Sicht des Unternehmens sind die Abstände also gut einzuhalten. Man wird die Situation aber weiter im Auge behalten.
- Angepasste EDV im Gesundheitsamt: Das System DEMIS, wird im Darmstädter Gesundheitsamt bereits für den Datenimport der Fälle aus den Laboren seit Januar 2021 eingesetzt und funktioniert gut. An der Implementierung des Systems SORMAS, zur Dokumentation von Kontaktpersonen und Symptomen wird in Darmstadt aktuell gearbeitet.
    
Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 34 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3386 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Bisher gab es insgesamt 89 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Inzidenz steigt und liegt bei 104. Damit befindet sich Darmstadt allerdings weiter unter dem hessischen Durchschnitt von aktuell 131. Die Sequenzierung der Virusproben soll auch in Darmstadt vorangetrieben werden. Das Gesundheitsamt kündigt an, dass in Zusammenarbeit mit den Laboren aktiv nach dem Eintrag bestimmter Mutanten gesucht werden soll.

In den Darmstädter Kliniken bestehen mittlerweile große Sorgen aufgrund der auch in Deutschland nachgewiesenen Virus-Mutationen aus Großbritannien und Südafrika. Noch ist die Situation aufgrund fehlender Sequenzierungen schwer einzuschätzen aber man geht vom Potential einer großen Bedrohung für die Krankenhäuser aus. Die Kliniken schildern zudem, dass sie noch keine Entspannung aufgrund der geltenden Maßnahmen spüren. Die Zahlen auf den Stationen gehen leider bisher nicht signifikant nach unten, im Gegenteil: Im gesamten Versorgungsgebiet 6 sind immer noch leicht steigende Zahlen zu beobachten. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich, Stand 20. Januar, im Klinikum Darmstadt 61 (14), im Elisabethenstift 29 (4), im Alice-Hospital 13 (0) Covid-19-Patientinnen- und Patienten und in den Kinderkliniken 1 Patient auf Normalstation. 

Aktuelle Inzidenzen und Infektionszahlen

Mit freundlicher Genemigung von 23degrees.io

Maskenpflicht in der Innenstadt


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Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA),
http://www.infektionsschutz.de

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