Wissenschaftsstadt Darmstadt

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Informationen zum Covid-19-Virus

Corona-Regeln in Hessen ab dem 25.11.2021 kurz und knapp:

 

Ausführliche Information sowie die Coronavirus-Schutzverordnung des Landes Hessen finden Sie auf den Seiten der Hessische Landesregierung

Weitere aktuelle Informationen und Links:

Coronaregelungen in Hessen

Corona-Kinderregeln in Hessen

Corona Regeln für Veranstaltungen (ab 25 Personen)

Leitindikatoren zur Bestimmung des Pandemiegeschehens:
1) Hospitalisierungsinzidenz
2) Zahl der mit COVID-19-Patient*innen belegten Intensivbetten
Weitere Indikatoren zur Bestimmung des Pandemiegeschehens
Zahl der mit COVID-19-Patient*innen belegten Normalbetten
Impfstatus von COVID-19-Patient*innen in Intensivbehandlung
Aktuelle COVID-19-Impfquote in Hessen

 

Berichte aus dem Krisenstab

26. November 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Freitag, 26. November, weiter mit der Entwicklung des Infektionsgeschehens in der Stadt, dem Fortschritt beim Aufbau einer zweiten Impfambulanz im darmstadtium und dem Thema Impfungen für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren beschäftigt. Nachdem die EMA am gestrigen Donnerstag grünes Licht für Impfungen für Kinder mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer gegeben hat und die Bundesregierung erste Lieferungen für Ende Dezember in Aussicht stellt, hat sich auch der Krisenstab mit dem Thema beschäftigt.  

„Uns ist bewusst, dass dies ein Thema ist, dass viele Eltern umtreibt“, erklärt dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Auch wenn noch keine Stiko-Empfehlung vorliegt und die Kinderärzte erster Ansprechpartner für die Eltern sein sollten, bereiten wir uns dennoch darauf vor, Kinderimpfungen, wenn nötig, auch in unserer Impfambulanz anbieten zu können.“   

Während es zum Thema Kinderimpfungen noch Abstimmungsbedarf gibt, steht der Aufbau der neuen Impfambulanz im darmstadtium kurz vor dem Abschluss. „In den vergangenen Tagen hatten wir intensive Gespräche und Vorbereitungen mit allen Beteiligten, so dass wir am kommenden Montag und Dienstag zunächst die Impfungen von Personen der kritischen Infrastruktur, sprich Rettungsdienste und Feuerwehr, durchführen können, bevor die Ambulanz dann am Mittwoch, 1. Dezember, für alle öffnet“, erklärt der OB. „Für den Aufbau der Ambulanz und die Sicherstellung der vom Land geforderten Kapazitäten war es nützlich, dass wir schon davor die Einrichtung einer weiteren Stelle geplant hatten. Dies hat uns zeitlich in die Karten gespielt.“
 
Wie das Gesundheitsamt mitteilt, steigen die Infektionszahlen in Darmstadt weiter, ein Plateau ist nicht in Sicht. Für die Wissenschaftsstadt Darmstadt heißt das für den heutigen Freitag 71 laborbestätigte Fälle von Covid-19, kumuliert 8733 laborbestätigte Fälle. Es kam ein weiterer Todesfall hinzu. Die Inzidenz steigt auf 301,6.

Auch in den Darmstädter Kliniken nehmen die Belegungen zu. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt aktuell 15 (16), im Elisabethenstift 12 (3) und im Alice-Hospital 6 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderklinken befindet sich ein Kind mit Covid-19. Prognosen für die kommende Woche gehen allerdings von einer deutlichen Zunahme im Intensiv- und Normalstationsbereich aus.

Unterdessen gewinnt auch das Infektionsgeschehen in den Schulen weiter an Fahrt. So kamen allein von Montag bis Donnerstagnachmittag in der laufenden Woche 166 positive PCR-Tests in Stadt und Landkreis bei allen öffentlichen und privaten Schulen hinzu. Betroffen sind vor allem die Grundschulen, auf die allein 91 positive Fälle entfielen.   

Auch in den Kitas nimmt das Infektionsgeschehen zu, weswegen die Stadt nach Gesprächen mit den Trägern und Eltern ab sofort wieder Testkits in den Einrichtungen zur Verfügung stellen will. Von Seiten des Landes gibt es nach wie vor keine Testpflicht in den Kitas.

Aufgrund der stetigen Zunahme des Infektionsgeschehens hat sich der Krisenstab darauf verständigt, ab sofort wieder in den Drei-Tages-Rhythmus Montag, Mittwoch, Freitag zu wechseln. Nächste Zusammenkunft ist am kommenden Montag, 29. November.

24. November 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich am heutigen Mittwoch, 24. November, weiter mit der Entwicklung des Infektionsgeschehens in der Stadt sowie vor allem mit dem Fortschritt beim Aufbau einer weiteren Impfambulanz im darmstadtium beschäftigt.
Wie Oberbürgermeister Jochen Partsch informiert, kommen die Kolleginnen und Kollegen hier gut voran, so dass die räumlichen Voraussetzungen ab Freitag vorhanden sind. „Da wir aber zusätzlich zu unseren Planungen seit dem Wochenende auf Anordnung des Landes hinsichtlich der Kapazitäten noch einmal nachsteuern und dies mit den Dienstleistern mit Blick auf Personal und Öffnungszeiten zusätzlich abstimmen müssen, wird der offizielle Start am kommenden Montag, 29. November um 9 Uhr sein“, erklärt der OB. Dann wird es möglich sein, sich dort im Raum copernicium ohne Termin impfen zu lassen.

Die bereits bestehende Impfambulanz im Gesundheitsamt in Bessungen meldet unterdessen für die vergangene Kalenderwoche insgesamt 1313 stationäre Impfungen, davon 429 Erst-, 117 Zweit- und 767 Drittimpfungen. „Die vergleichsweise hohe Zahl von Erstimpfungen zeigt“, so OB Partsch, „dass sich offenbar und glücklicherweise doch noch Menschen erreichen lassen.“ Zusätzlich zu den stationären Impfungen gab es auch wieder mobile Angebote.

Das Infektionsgeschehen in Darmstadt beschleunigt sich währenddessen weiter. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 126 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 8589 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Die Inzidenz liegt bei 289,6. Die Fallverteilung in den Altersgruppen aus der vergangenen Woche gibt unterdessen Aufschluss über die am stärksten betroffenen Gruppen. Von insgesamt 378 Fällen in der Kalenderwoche 46 entfielen 117 Fälle auf die Gruppe der unter 20-Jährigen (davon 14 U6 und 103 von 6 bis 20 Jahren), 131 Fälle in der Altersgruppe 20 bis 40 Jahre, 92 in der Altersgruppe von 40 bis 60, 28 in der Altersgruppe von 60 bis 80 und 10 Fälle in der Altersgruppe der Über-80-Jährigen. Dies zeige einmal mehr, so die Kollegen, dass der überwiegende Teil des Infektionsgeschehens sich bei den eher jüngeren, mobilen Personen abspiele, die am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und (wie im Fall der Kinder, für die es zum Teil noch keine Zulassung für eine Impfung gibt) ungeimpft sind.   

In den Darmstädter Kliniken ist die Situation angespannt aber aufgrund nach wie vor erfolgender Abverlegungen stabil. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich aktuell im Klinikum Darmstadt 14 (10), im Elisabethenstift 13 (2), im Alice-Hospital 5 (0) und in den Kinderkliniken 2 Patientinnen und Patienten. Seit heute gilt in den Kliniken in Darmstadt die 2G+ Regelung (nur Geimpfte und Genese + zusätzlich ein Antigen-Test nicht älter als 24 Stunden), für Geburten sowie individuelle Ausnahmeregelungen 3G+. Aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens sind hier tägliche klinikindividuelle Änderungen möglich, Besuchende werden daher gebeten, sich vorab über die für die jeweiligen Kliniken gültigen Regelungen zu erkundigen.

Während die Infektionssituation in den Schulen vergleichsweise stabil zu sein scheint, kommt es derzeit leider in den Kitas vermehrt zu Infektionen. Wie das Sozialdezernat informiert wird es dazu heute ein Trägertreffen und morgen ein Treffen mit den Eltern geben.  

Das Ordnungsamt berichtet, dass die Kontrollen auf dem Weihnachtsmarkt die bisher komplette Einhaltung der auf dem Friedensplatz geltenden 2G-Regel zeigen. Beim Einhalten der Maskenpflicht müsse allerdings immer wieder nachgesteuert werden, weswegen nun noch einmal eine stärker sichtbare Beschilderung angebracht werden soll.

Aufgrund der derzeit angespannten Lage kommt der Krisenstab bereits am kommenden Freitag, 26. November, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

22. November 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 22. November, weiter mit der Entwicklung des Infektionsgeschehens in der Stadt sowie mit den Möglichkeiten zu einer vom Land beschlossenen schnellen Ausweitung des Impfangebotes in der Wissenschaftsstadt Darmstadt beschäftigt. Dies war den politisch Verantwortlichen enorm kurzfristig am Samstagabend mitgeteilt worden. Bereits in der Sitzung am vergangenen Freitag (19.) war beschlossen worden, zusätzlich zur bereits existierenden Impfambulanz in Bessungen eine weitere Impfstation im darmstadtium in der Stadtmitte aufzubauen.

„Aktuell arbeiten wir in Abstimmung zwischen Gesundheitsamt, Feuerwehr, Darmstadt-Marketing und dem darmstadtium mit Hochdruck daran, die vom Land Hessen am Wochenende kurzfristig mitgeteilte Quote von 4000 Impfungen pro Woche ab dem 5. Dezember in Darmstadt sicherstellen zu können. Dies jetzt in dieser Kürze der Zeit zu organisieren, ist eine enorme Herausforderung für alle Beteiligten, nachdem wir erst vor eineinhalb Monaten unser Impfzentrum auf Anordnung des Landes abbauen mussten, das in der Lage war, über 6000 Impfungen in der Woche vorzunehmen. Schon damals habe ich mein Unverständnis über diese Maßnahme zum Ausdruck gebracht. Nichtsdestotrotz gilt es nun, sich der Aufgabe zu stellen, um in dieser sich derzeit jeden Tag verschlechternden und zunehmend dramatischen Lage unbedingt schnell, unkompliziert und niedrigschwellig zusätzliche Angebote zu schaffen, um so viele Menschen wie möglich mit einer Impfung zu versorgen. Denn dies ist und bleibt weiterhin unser einziger Weg heraus aus der Pandemie!“, so Oberbürgermeister Jochen Partsch

Weiteres Thema der heutigen Sitzung war noch einmal die Situation rund um den Darmstädter Weihnachtsmarkt. Man habe sich dazu entschlossen, so wie andere hessische Städte auch, den Weihnachtsmarkt durchzuführen, um den Bürgerinnen und Bürgern in der Vorweihnachtszeit ein wenig verantwortbare aber freudvolle Begegnungen im Freien zu ermöglichen und den stark vom Ausfall der vielen Volksfeste betroffenen Schaustellern eine Verdienstmöglichkeit zu geben. Hier appelliert OB Partsch aber noch einmal deutlich an alle Besucherinnen und Besucher, die AHA-Regeln einzuhalten. Zwar habe die Umstellung auf 2G bisher gut funktioniert, was die Stadt freue, es sei aber klar, dass „es nur funktionieren kann, wenn sich alle weiter vernünftig verhalten. Hier sind wir alle gefragt. Ohne eine deutliche Kontaktreduktion und vorsichtige und respektvolle Treffen werden wir die derzeit starke Ausbreitung des Virus nicht eindämmen können. Das Geschehen auf dem Weihnachtmarkt werden wir daher weiter sorgfältig und mit Bedacht beobachten und auch entsprechend kontrollieren.“

Das Gesundheitsamt berichtet von einem weiteren kontinuierlichen Anstieg der Infektionszahlen. Dies bedeutet vor allem für die Kolleginnen und Kollegen in der Kontaktnachverfolgung eine deutliche Zunahme der Belastung. Wie das Amt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Montag 30 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 8413 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Die Inzidenz liegt bei 237,5.

Auch in den Darmstädter Kliniken ist die stetig steigende Belastung spürbar. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 16 (11), im Elisabethenstift 11 (2) und im Alice-Hospital 5 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. Wie das Klinikum mitteilt, müssen, um den Andrang der Covid-Patientinnen und Patienten zu stemmen, ab sofort wieder elektive Eingriffe verschoben werden.

In Schule und Kitas ist eine spürbare Zunahme der Infektionen festzustellen. „Dies ist eine besorgniserregende Entwicklung, die unbedingt weiter beobachtet werden und mit entsprechenden Maßnahmen eingedämmt werden muss“, erklärt OB Partsch.

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 24. November, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

19. November 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner außerordentlichen Sitzung vom heutigen Freitag, 19. November 2021, mit der aktuell höchst beunruhigenden Entwicklung der Neuinfektionen und den nötigen Konsequenzen beschäftigt. Um die Zahl geimpfter Menschen zu steigern, wird die Wissenschaftsstadt Darmstadt zusammen mit dem Gesundheitsamt eine neue Impfstation in der Stadtmitte einrichten, die ab Ende kommender Woche zur Verfügung stehen und voraussichtlich über die kommenden Monate hinweg geöffnet bleiben soll. Im Raum Kopernikum des Darmstadiums, direkt zu erreichen über die Erich-Ollenhauer-Promenade, werden dann zwei Impfteams pro Tag bis zu vierhundert Menschen immunisieren können.

„Das ist eine pragmatische Lösung, mit der wir ein gutes Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger schaffen, sowohl mit der Auffrischungsimpfung als auch mit Erst- und Zweitimpfungen für alle jene, die sich noch nicht haben immunisieren lassen“, betonte Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Die Zahlen der Erkrankten steigen auch in Darmstadt erkennbar an und setzen nicht zuletzt die Kliniken und die dort Arbeitenden unter Druck – mit der deutlichen Erweiterung des Impfangebots steuern wir dagegen.“

Am heutigen Freitag wurden für Darmstadt 61 neue laborbestätigte Fälle von Covid-19 gemeldet, so dass kumuliert nun 8253 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Am Mittwoch waren es 41 Neuerkrankungen, am gestrigen Donnerstag 64. Die Inzidenz steigt auf 196,0.

In den Darmstädter Krankenhäusern befinden sich auf Normal- und Intensivstation im Klinikum Darmstadt 15 (8), im Elisabethenstift 8 (2) und im Alice-Hospital 5 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. Das Klinikum rüstet derzeit seine Kapazitäten zur Betreuung weiterer Covid-19-Fälle auf; rund 800 Mitarbeitende erhalten zudem eine Booster-Immunisierung. Außerdem gilt dort ab sofort die 2G-Regel für Besucherinnen und Besucher. Im Elisabethenstift und im Alice-Hospital ist der Zugang für Geimpfte, Genesene und PCR-Negativ-Getestete möglich.

Weitere Einschränkungen gelten ab dem heutigen Freitag für den Darmstädter Weihnachtsmarkt.
Im umzäunten Bereich auf dem Friedensplatz gilt nun 2G – es kommen also nur Geimpfte und Genesene hinein. Außerdem wird die Gästezahl begrenzt; eine Zugangsampel gibt Auskunft, für wie viele Menschen der Einlass möglich ist. Laut Auskunft der Stadtpolizei halten sich seit der Verschärfung der Regeln am Mittwoch die meisten Besuchenden an die Maskenpflicht und die Abstandsregel; dennoch musste der Bereich wegen großen Zustroms immer wieder kurzfristig gesperrt werden.

Der Krisenstab kommt am Mittwoch, 24. November 2021, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

17. November 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 17. November 2021, mit der besorgniserregenden Entwicklung des Infektionsgeschehens beschäftigt und erneut die Bedeutung der Impfung unterstrichen – sowohl der Erst- und Zweit-Impfungen als auch der sogenannten Boosterimpfung, mit der die Immunisierung aufgefrischt und deutlich verstärkt werden kann. Um den Bürgerinnen und Bürgern noch bessere Möglichkeiten zu geben, sich unkompliziert immunisieren zu lassen, wird eine Kooperationsstelle der Impfambulanz des Gesundheitsamts eingerichtet: Ab der nächsten Woche soll sie im Raum Kopernikum des Wissenschafts- und Kongresszentrums Darmstadtium zur Verfügung stehen.

„Das ist ein Angebot mitten in der Stadt, zentral, fußläufig und nah zu den Haltestellen des ÖPNV, zudem barrierefrei von der Erich-Ollenhauer-Promenade zu erreichen“, betont Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Wir haben in den vergangenen Tagen in Kooperation von Gesundheitsamt, Stadtmarketing, Darmstadtium und den Notfalldiensten diese zusätzliche Chance geschaffen. Deshalb appelliere ich noch einmal an alle, die dies noch nicht getan haben – nutzen Sie diese Möglichkeit; Impfung ist unsere wirksamste Waffe in dieser wirklich bedrohlichen Lage der Covid-19-Pandemie. Impfung bedeutet Selbstschutz und Schutz aller anderen Menschen.“

Die Impfambulanz  hat in der vergangenen Woche 879 Impfungen verabreicht, hinzukommen 361 Impfungen durch die mobilen Teams.

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, ist auch in der Wissenschaftsstadt Darmstadt, dem Bundestrend folgend, ein sehr starker Anstieg der Infektionszahlen zu verzeichnen. Wurden in der 42. Kalenderwoche noch 127 Neuinfektionen für Darmstadt bestätigt, waren es in der 43. Woche bereits 157, in der 44. Woche 208 und in der vergangenen Woche 249 Fälle. Mit Blick auf diese Zahl heißt es aus dem Gesundheitsamt: „So viele Neuerkrankungen hatten wir noch nie.“

Am heutigen Mittwoch werden für Darmstadt 41 neue laborbestätigte Fälle von Covid-19 gemeldet, so dass kumuliert nun 8128 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Die Inzidenz steigt auf 175,3. Wie die Kollegen informieren, konzentriert man sich im Gesundheitsamt bei der Kontaktverfolgung vor allem auf die Gruppen der Über-70jährigen und der Menschen unter zwölf Jahren.

Ähnlich schwierig stellt sich die Situation in den Darmstädter Krankenhäusern dar. Mit dem Stand von heute befinden sich auf Normal- und Intensivstation im Klinikum Darmstadt 15 (7), davon einer an einer künstlichen Lunge, im Elisabethenstift 6 (2) und im Alice-Hospital 3 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. Das Klinikum kündigt an, weitere Bereiche für die Betreuung von Covid-19-Betroffenen zu öffnen und bereitet sich darauf vor, elektive Leistungen zu verschieben. In Hessen sind derzeit 242 Covid-19-Betten auf Intensiv- und 711 auf Normalstationen belegt; 33 Intensiv- und 113 Normalstationbetten sind noch verfügbar. Die Hospitalisierungsquote beträgt 4,51.

Die Situation in den Altenpflegeeinrichtungen in Darmstadt und auch in den Kindertagesstätten wird im Augenblick als nicht kritisch eingeschätzt; es gibt vereinzelt Covid-19-Infektionen. In den Schulen haben sich die Fallzahlen dagegen im Wochenvergleich verdoppelt – von 56 auf 113 (Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg). Die mobilen Impfteams werden deshalb jetzt vermehrt Schulen aufsuchen, im ersten Schritt Berufsschulen, anschließend die Schulen mit älteren Schülerinnen und Schülern. In den Wohneinrichtungen für Obdachlose wird nun die Boosterimpfung vorbereitet.

Die Stadtpolizei intensiviert ihre Kontrollen, auch zusammen mit der Landespolizei. Zum Teil bedenklich stellt sich die Situation auf dem Weihnachtsmarkt dar. Wie die Stadtpolizei berichtet, gibt es dort, zumal auf dem Friedensplatz, in den Abendstunden zunehmend Gedränge, die Abstandsregeln werden nicht eingehalten, Masken nicht getragen. „Um es klar zu sagen  – dieses Verhalten einiger Menschen zeugt von Unvernunft und Rücksichtslosigkeit und ist nicht tolerabel“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Wir haben den Weihnachtsmarkt gemeinsam mit den Schaustellern und Schaustellerinnen unter der Prämisse realisiert, dass dem Gesundheitsschutz für die Besuchenden und Mitarbeitenden Vorrang eingeräumt wird. Menschen, die dies gefährden, tragen zum allgemeinen Gesundheitsrisiko und zu dem Risiko bei, dass wir den Weihnachtsmarkt in dieser Form nicht weiterführen können. Das werden wir genau kontrollieren und beobachten.“ 

Der Krisenstab kommt aufgrund der aktuellen Situation am Freitag, 19. November 2021, zu seiner nächsten, außerordentlichen Sitzung zusammen.

10. November 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 10. November, weiter mit der Entwicklung des Infektionsgeschehens in der Stadt und in den Bildungs- und Pflegeinstitutionen sowie mit dem Fortschritt der Impfungen in der Impfambulanz und bei den mobilen Impfteams im Gesundheitsamt beschäftigt. So meldet das Gesundheitsamt derzeit einen wöchentlichen Schnitt von etwa 600 Impfungen in der Ambulanz, darunter Erst-, Zweit und Boosterimpfungen. Dazu kommen etwa 400 Impfungen durch die mobilen Teams. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung führen die Ärzte in Darmstadt derzeit im Schnitt etwa 1500 Impfungen in der Woche durch. Zum Vergleich: Das städtische Impfzentrum hat in den Hochzeiten des Impfgeschehens teilweise über 5000 Impfungen pro Woche durchgeführt.

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, ist leider auch in der Wissenschaftsstadt Darmstadt, dem Bundestrend folgend, ein deutlicher Anstieg der Infektionszahlen zu verzeichnen. Wurden in der 42 Kalenderwoche noch 127 Fälle für Darmstadt bestätigt, waren es in der 43 Kalenderwoche 157 und in der abgelaufenen bereits 208 Fälle, Tendenz steigend. Oberbürgermeister Jochen Partsch zeigt sich aufgrund des Trends besorgt: „Die Zahl der Neuinfektionen hat heute bundesweit den höchsten Stand seit Beginn der Pandemie erreicht. Die Krankenhäuser laufen wieder voll, auch unser städtisches Klinikum. Und es sind noch immer, für mich völlig unverständlich, viel zu wenige Menschen geimpft und verweigern sich dieser dringend notwendigen Gesundheitsmaßnahme zu ihren Eigenschutz und dem Schutz aller. Unsere Hoffnung aus dem Spätsommer und Frühherbst, dass wir den schlimmsten Teil der Pandemie überwunden und das Infektionsgeschehen unter Kontrolle haben, hat sich offenkundig als falsch erwiesen. Die Situation ist sehr ernst - und eine Entspannung derzeit nicht in Sicht. Dies ist auch und vor allem mit Blick auf die unzähligen Menschen, die in unserem Gesundheitssystem, in den Kitas und Schulen über ihre Grenzen hinaus seit Monaten durch diese Pandemie gejagt werden, besonders bedauerlich – und auch enttäuschend. Dennoch müssen wir in unser aller Interesse umso mehr mit Umsicht und gegenseitiger Rücksichtnahme in die kommenden Wochen gehen.“
 
Für den heutigen Mittwoch meldet das Gesundheitsamt 43 neue laborbestätigte Fälle von Covid-19, so dass kumuliert nun 7849 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Die Inzidenz steigt auf 143,2. Noch vor zwei Wochen hatte sie bei einem Wert von unter 100 gelegen. Wie die Kollegen informieren, lässt sich die Kontaktverfolgung derzeit noch einigermaßen zeitnah bewerkstelligen, wenn sich die Dynamik allerdings so fortsetzt, gerät auch die Kontaktverfolgung an ihre Grenzen.

Ähnlich stellt sich die Situation in den Darmstädter Krankenhäusern da. Hier ist die Situation angespannt. Derzeit können die Belegungen durch Abverlegungen von Patienten in andere Krankenhäuser des Versorgungsgebiets 6 noch einigermaßen stabil gehalten werden, doch sei man aufgrund der Fallzahlen sowohl im Covid- wie im Non-Covid-Bereich bereits voll ausgelastet. Wird der Anstieg der Zahlen nicht gebremst (und davon sei bei der derzeitigen Dynamik nicht auszugehen), müssen nach Angaben der Mediziner ab der kommenden Woche wieder elektive Eingriffe verschoben bzw. abgesagt werden. Stand heute befinden sich auf Normal- und Intensivstation im Klinikum Darmstadt 11 (8), davon 2 an einer künstlichen Lunge, im Elisabethenstift 4 (1) und im Alice-Hospital 6 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken befinden sich drei Patienten.

Im Gegensatz zu vielen anderen Regionen in Deutschland und Hessen ist die Situation in den Altenpflegeeinrichtungen in Darmstadt noch stabil. Derzeit gibt es in einer Einrichtung einen Verdachtsfall beim Personal. Wie das Sozialdezernat informiert, ist die Wachsamkeit hoch, Kommunikation und Beobachtung aller beteiligten Stellen werden noch einmal intensiviert. 
Auch die Situation in den Kitas kann derzeit noch als ruhig bezeichnet werden.

Im Gegensatz dazu nehmen die Fälle in den Schulen allerdings wieder zu. In der vergangenen Woche wurden 52 Fälle in Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg registriert. Nach Ablauf der Präventionswoche müssen sich nach neuer Verordnungslage alle Personen die nicht geimpft oder genesen sind drei Mal die Woche testen lassen. Die Maskenpflicht gilt aktuell wieder nur im Gebäude, nicht aber am Platz. 
Im Bereich des Ordnungsamts informieren die Kollegen, dass die Kontrollen der gastronomischen Betriebe zur Einhaltung der 3G-Regeln derzeit weiter intensiviert werden und nun auch die Stadtpolizei verstärkt im Bereich Gastronomie eingesetzt wird.

Der Krisenstab bleibt zunächst bei seinem wöchentlichen Turnus, behält sich jedoch je nach Lage wie immer vor, kurzfristig zusammenzutreten und kommt am kommenden Mittwoch, 17. November, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

3. November 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 3. November, routinemäßig mit der Entwicklung des Infektionsgeschehens sowie mit dem Anlaufen der neuen Impfambulanz beim Gesundheitsamt beschäftigt.
„Die Ambulanz läuft nun auf Volllast“, erläutert dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Seit dem Start vor knapp zwei Wochen konnten wir dort bisher 455 Impfungen durchführen. Zusätzlich bieten die mobilen Impfteams neben den Drittimpfungen in Alten- und Pflegeheimen in dieser Woche erstmals Impfungen an verschiedenen Orten in Darmstadt und dem Landkreis an“, so der OB.   

Die aktuelle Inzidenz in Darmstadt liegt im bundesweiten Vergleich der Kommunen etwa in der Mitte, das Infektionsgeschehen ist aber weiter diffus und gewann in den vergangenen Wochen weiter an Dynamik. So wurden für Darmstadt in der KW 41 82 Fälle, in der KW 42 127 Fälle und in der abgelaufenen KW 43 157 Fälle gemeldet. Eine Modellierung des Hessischen Landesprüfungs- und Untersuchungsamtes im Gesundheitswesen (HLPUG) von Ende Oktober deute zwar eine Stabilisierung bzw. die erneute Bildung eines Plateaus in den kommenden Wochen an, doch sei diese Prognose wie alle Modellierungen noch mit deutlichen Unwägbarkeiten behaftet. Für die Wissenschaftsstadt Darmstadt sind für den heutigen Mittwoch 35 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 7621 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Die Inzidenz liegt bei 111,2.

Auch in den Darmstädter Kliniken ist weiter ein Anstieg der Patientenzahlen zu verzeichnen, der durch Abverlegungen bisher jedoch relativ stabil gehalten werden konnte. Wie das Klinikum mitteilt, ist eine Entschärfung derzeit nicht abzusehen, wenn die Zahlen in den kommenden Wochen weiter in dieser Geschwindigkeit steigen, wird es neben knapp werdenden Intensivkapazitäten erstmals auch wieder Einschränkungen bei den elektiven Eingriffen geben müssen. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 12 (7), im Elisabethenstift 4 (0) und im Alice-Hospital 6 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken wird ein Kind mit Covid-19 behandelt.

In den Darmstädter Schulen läuft die zweite Präventionswoche nach den Ferien mit drei Tests pro Woche und Maskenpflicht am Platz. Bisher kann das Infektionsgeschehen dort als stabil bezeichnet werden. Allerdings war nach moderatem Beginn in der ersten Woche nach den Ferien in der zweiten Wochenhälfte dann doch ein Anstieg bei den positiven PCR-Tests zu verzeichnen, so dass am Ende insgesamt 43 positive Tests in Stadt und Landkreis (darunter vier Lehrkräfte) verzeichnet wurden.  

Im Bereich Kita sowie in den Bereichen Pflege, Wohnungslosen- und Geflüchtetenunterbringung ist derzeit kein nennenswertes Infektionsgeschehen zu verzeichnen.

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 10. November, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

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