Wissenschaftsstadt Darmstadt

Telefon: +49 (0)6151-115

E-Mail: info@1sp4mdarmstadt.abde

ImpressumDatenschutz und Nutzungsbedingungen

1

Informationen zum Covid-19-Virus

Corona-Regeln Hessen ab dem 16.9.2021

Coronaregelungen in Hessen

Corona-Kinderregeln in Hessen

Corona Regeln für Veranstaltungen (ab 25 Personen)

Was brauche ich wo: Negativnachweis, Maskenpflicht, Kontaktdatenerfassung

Die bisherige 7-Tage-Inzidenz zur Angabe der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner wird durch zwei neue landesweite Kriterien ersetzt: (1) Hospitalisierungsinzidenz: Anzahl der innerhalb von 7 Tagen neu wegen Corona in ein Krankenhaus aufgenommenen Personen und (2) Mit Corona-Patienten belegte Intensivbetten in Hessen. Beim überschreiten der Schwellenwerte, ergreift die Landesregierung unverzüglich zusätzliche Schutzmaßnahmen.
Stufe 1: Hospitalisierungsinzidenz > 8 bzw. Intensivbetten > 200: Weitere  Zugangsbeschränkungen zu Veranstaltungen etc. oder PCR-Test-Vorgaben
Stufe 2: Hospitalisierungsinzidenz > 15 bzw. Intensivbetten > 400: Weitere Zugangsbeschränkungen zu Veranstaltungen etc., insbesondere 2G-Regel

Regelungen für Genesene und Geimpfte
Geimpfte und Genesene werden bei Veranstaltungen mit Personenbegrenzungen nicht mitgezählt.
Geimpfte und Genesene sind von der Testpflicht befreit.
Weiterhin Pflicht zum Maske-Tragen und Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln.
Keine Quarantänepflicht nach Reisen oder Kontakt zu Infizierten, Ausnahme: Es bestand Kontakt zu einer in Deutschland noch nicht verbreiteten Virusvariante oder Einreise aus einem Virusvarianten- Gebiet.

Berichte aus dem Krisenstab

15. September 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 15. September 2021, mit der Neufassung des Infektionsschutzgesetzes und der neuen, ab Donnerstag, 16. September 2021, geltenden Corona-Schutzverordnung des Landes Hessen befasst. Darin werden unter anderem die Vorgaben, wie mit an Covid-19 erkrankten Schulkindern und Kindergartenkindern umzugehen ist, präziser dargestellt (die Vorgaben sind am Schluss dieser Meldung detailliert aufgeführt). Weitere Themen waren der künftig geltende Relevanzwert, der sich aus den Neuaufnahmen von Covid-19-Patienten in die Normal- und Intensivstationen sowie aus der bisher bereits berücksichtigten Sieben-Tage-Inzidenz zusammensetzt.

„Bei der Sieben-Tage-Inzidenz haben sich die Zahlen sowohl für Darmstadt als auch für Hessen insgesamt erfreulicherweise stabilisiert; das ist eine positive Entwicklung. Dagegen steigen die Zahlen auf den Covid-Stationen der Krankenhäuser besorgniserregend an“, erklärte Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Deshalb wiederhole ich meinen dringenden Appell an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte nutzen Sie die vielen Möglichkeiten, die im Augenblick angeboten werden, sich impfen zu lassen. Es ist der beste und sicherste Schutz vor einem schweren Krankheitsverlauf und Sie schützen zusätzlich jene, die sich noch nicht impfen lassen können – die Kinder unter zwölf Jahren.“

Das Gesundheitsamt meldet für Mittwoch, 15. September 2021, 36 neu laborbestätigte Covid-19-Fälle; die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 109,9. Nach wie vor sind die Inzidenzwerte am höchsten im Ballungsgebiet Rhein-Main und in den kreisfreien Städten, wobei Darmstadt unter diesen weiterhin die geringste Inzidenz hat. Da die Inzidenz in Darmstadt zuletzt an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 gelegen hat, wurde die am 8. September verkündete Allgemeinverfügung entsprechend dem Hessischen Eskalationskonzept außer Kraft gesetzt. Der Hospitalisierungswert lag am Mittwoch bei 2,51.

Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum 16 (6), im Elisabethenstift 4 (2) und im Alice-Hospital 2 (0) sowie in den Kinderkliniken zwei Patientinnen und Patienten mit Covid-19. Wie das Klinikum mitteilt, sind in ganz Hessen derzeit 155 Intensivbetten Covid-bedingt belegt; wenn die Zahl 200 erreicht ist, wird das Land neue Regelungen treffen. 

Das Impfzentrum, das noch bis 24. September geöffnet ist, immunisiert derzeit rund 500 Menschen täglich, darunter sind 100 Erstimpfungen. Die Darmstädter Hausärzte und -ärztinnen nehmen im Tagesschnitt 200 Impfungen vor. In der laufenden Impfaktionswoche gibt es am Donnerstag, 16. September, im Impfzentrum ein ganztägiges Angebot mit dem Wirkstoff von Johnson und Johnson sowie am Freitag, 17. September, einen Familientag in Zusammenarbeit mit den Lilien.

Die Eltern von Schul- und Kindergartenkindern haben nach wie vor einen sehr großen Beratungsbedarf. Im Schnitt erreichen das Gesundheitsamt täglich bis zu 1500 Anrufe mit Fragen zur Dauer der Quarantäne sowie den Möglichkeiten des Freitestens. Laut Schulamt wurden in der ersten Woche nach den Ferien im Amtsbezirk 86 positive PCR-Tests bei Schülerinnen und Schülern gemeldet, in der zweiten Woche sank die Zahl auf 49. Die Quarantäne gilt in der Regel für das betroffene Kind und den unmittelbaren Sitznachbarn. Sie wird nun auch in den Kitas angewandt, wo ebenfalls in zahlreichen Einrichtungen Einzelfälle auftraten. Die Quarantäne dauert 14 Tage, sie kann durch Freitesten für betroffene Kinder nach sieben Tagen, für Sitznachbarn nach fünf Tagen und für Haushaltsangehörige nach zehn Tagen beendet werden.

Der Krisenstab kommt am Mittwoch, 22. September 2021, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

8. September 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 8. September 2021, mit den stark steigenden Zahlen bei den Neuinfizierten und ihren Folgen für die Darmstädter Krankenhäuser befasst. Dort ist man, wie das Klinikum mitteilt, bei der Behandlung von Covid-19-Patienten sowohl auf den Normal- als auch auf den Intensivstationen bereits am Limit – unter der Berücksichtigung, dass auch weiterhin Notfälle wie Herzinfarkt- und Schlaganfallpatienten sowie Unfall-Schwerverletzte zu betreuen sind.

„Bei den Neuinfizierten, die jetzt in die Krankenhäuser kommen, handelt es sich zu fast hundert Prozent um Nicht-Geimpfte, wie das Klinikum dargelegt hat“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Die Beschäftigten auf den Stationen arbeiten längst wieder an der Belastungsgrenze  und darüber hinaus. Bei allem Respekt vor der individuellen Entscheidung eines jeden – hier gibt es auch eine Verantwortung der Bürgerinnen und Bürger allen anderen gegenüber. Wir müssen die Leistungskraft unseres Gesundheitswesens erhalten, und dies kann nur geschehen, wenn jeder die Möglichkeit nutzt, sich gegen Covid-19 immunisieren zu lassen. Unter den Menschen, die sich doppelt haben impfen lassen, gibt es keine schweren Verläufe, die einer stationären Behandlung bedurft hätten. Deshalb appelliere ich dringend an alle noch nicht geimpften Darmstädterinnen und Darmstädter: Bitte nehmen Sie das Impfangebot wahr – Sie schützen sich selbst und alle anderen Menschen, nicht zuletzt die Kinder. Wir müssen weitere Einschränkungen gemeinsam verhindern: für unsere Freiheit, für unsere Gesundheit, auch für den Einzelhandel, für die Kultur, die Gastronomie, für die ganze Wirtschaft.“

Das Gesundheitsamt meldet für Mittwoch, 8. September 2021, 21 neu laborbestätigte Covid-19-Fälle; die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 101,1. Dass sich die Entwicklung in eine vierte Corona-Welle fortsetzt, zeigt der Rückblick auf die vergangenen Wochen. Ab der 31. Kalenderwoche stiegen die Zahlen für Darmstadt von 33, 78, 82 und 133 auf nunmehr 177 Fälle in jeweils sieben Tagen. Deutlich im Fokus stehen dabei Schulkinder, jüngere Menschen und solche der mittleren Altersgruppen. Bei älteren Menschen gibt es laut Gesundheitsamt „erfreulich wenig neue Fälle“. Insgesamt handele es sich abermals um ein diffuses Infektionsgeschehen mit sehr vielen Einzelfällen; eingrenzbare Ausbrüche habe es nicht gegeben.

Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum acht (8), im Elisabethenstift vier (3) und im Alice-Hospital 2 (0) sowie in den Kinderkliniken vier Patientinnen und Patienten mit Covid-19. Damit sind die Krankenhäuser des Versorgungsgebiets, zu dem Darmstadt zählt, ausgelastet; zunehmend finden daher Verlegungen zu Kliniken in anderen Gebieten Hessens statt.

Großen Beratungsbedarf gibt es laut Gesundheitsamt derzeit hinsichtlich der Regeln des jüngsten hessischen Eskalationskonzepts. Vor allem Eltern zeigen sich verunsichert, da hier unterschiedliche Vorgaben für die Dauer der Quarantäne gelten – je nachdem, ob sich ein Kind in der Schule infiziert hat oder betroffen ist, weil es im Bereich von Familie oder Freunden eine Infektion gab. In letzterem Fall muss eine Quarantänedauer von 14 Tagen abgewartet werden; bei schulisch bedingten Infektionen kann das Schulbesuchsverbot durch negative Tests abgekürzt werden. „Wir haben großes Verständnis für den Wunsch der Eltern nach einer transparenten Regelung“, versichert OB Jochen Partsch. „Doch die Wissenschaftsstadt Darmstadt setzt hier um, was die Erlasse und Verordnungen von Bund und Land vorgeben – mit dem Ziel des größtmöglichen Gesundheitsschutzes gerade für die Kinder.“

Das Impfzentrum Darmstadt hat am Dienstag die Schwelle von 150 000 Immunisierungen überschritten; davon waren 78 458 Erstimpfungen, 71 161 Zweit- sowie 783 Drittimpfungen. Zudem beteiligt sich das Zentrum an der bundesweiten Aktionswoche #HierWirdGeimpft vom 13. bis 19. September 2021.

Der Krisenstab kommt am Mittwoch, 15. September 2021, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

1. September 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 1. September 2021, mit den weiter steigenden Zahlen sowohl bei den Neuinfizierten als auch bei den Einweisungen in die Darmstädter Krankenhäuser befasst.
Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 26 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 6392 Fälle in Darmstadt registriert sind. 6136 davon betrachtet das Gesundheitsamt als genesen. Die Inzidenz liegt bei 92,6. Betrachtet man die Entwicklung über den ganzen bisherigen Pandemieverlauf hinweg, haben sich die Darmstädter Werte stets ähnlich wie die hessischen dargestellt, so die Behörde. Die Statistik zeigt auch, dass die kreisfreien Städte bzw. der Ballungsraum Rhein-Main immer im oberen Viertel des Spektrums rangiert.

„Deshalb ist es wichtig, dass wir unser besonnenes Verhalten und die gebotene Vorsicht beibehalten und auch den nach wie vor besonders vulnerablen Menschen Schutz anbieten“, betont Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Dies sind noch immer die Älteren, die jetzt die Möglichkeit bekommen, ihre Immunisierung durch eine dritte Impfung aufzufrischen. Zugleich liegt unser Augenmerk darauf, die Situation in den Schulen stabil zu halten.“

Die Tendenz während der Sommerferien war eindeutig. Während des Augusts stiegen die Neuinfektionszahlen von 33 über 78 und 82 auf nunmehr 133 in der abgelaufenen 34. Kalenderwoche. Laut Gesundheitsamt liegt der Schwerpunkt bei den jüngeren und mittleren Altersgruppen; gering betroffen sind die Über-Sechzigjährigen und die Unter-Sechsjährigen, was sich entsprechend in den Inzidenzwerten abbildet. Konkret haben sich in der vergangenen Woche 30 Unter-Zwanzigjährige neu infiziert, 67 Menschen aus der Altersgruppe 20 bis 40 Jahre, 22 der Gruppe 40 bis 60 Jahre, neun der Gruppe 60 bis 80 Jahre sowie drei Über-Achtzigjährige.

Mit der steigenden Inzidenz nehmen auch in den Darmstädter Kliniken die Belegungszahlen zu.
Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt elf (4), im Elisabethenstift vier (0) und im Alice-Hospital 2 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. Ein Patient wurde in den vergangenen Tagen in eine kooperierende Klinik des Versorgungsgebiets verlegt. In den Kinderkliniken werden im Augenblick keine Covid-19-Betroffene betreut. „Wir beobachten diese Entwicklung sehr aufmerksam“ erklärt OB Partsch, „auch im Hinblick darauf, dass den Plänen der Bundesregierung zufolge die sogenannte Hospitalisierungsquote künftig der entscheidende Indikator bei der Beurteilung des Infektionsgeschehens werden soll.“

Das Impfzentrum immunisiert derzeit rund 600 Menschen pro Tag – sowohl im Impfzentrum selbst als auch mit den mobilen Teams. Seit Mittwoch werden die Auffrischungsimpfungen für die Bewohnerinnen und Bewohner der Altenwohneinrichtungen angeboten; diese Aktion soll noch im September abgeschlossen sein. In den Einrichtungen gab es ansonsten keine Auffälligkeiten.

Zum Abschluss der heutigen Sitzung beschäftigte sich der Krisenstab mit der Situation in den Schulen nach Ende der Sommerferien. Der Unterricht wurde mit zwei Präventionswochen begonnen, bei denen Schülerinnen und Schüler sich dreimal die Woche testen lassen. Am Montag fielen im Schulamtsbezirk (Darmstadt und Landkreis) 25 Schnelltests positiv aus, davon wurden 13 durch PCR-Tests bestätigt. Dies bedeutet für die betroffenen Kinder sowie für den jeweiligen direkten Sitznachbarn Quarantäne, die nach sieben bzw. fünf Tagen durch einen negativen Test aufgehoben werden kann. Der Einbau der neuen Luftfilteranlagen wurde in den Schulen allgemein begrüßt, wie das Schulamt mitteilt.

Der Krisenstab kommt am Mittwoch, 8. September 2021, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

Luca-App

Leichteres einchecken durch papierlose, datenschutz-
konforme Kontaktdaten-
verwaltung

Aktuelle Inzidenzen in Hessen

Übersetzung der Seite

Zur Google Übersetzung

Übersetzung dieser Seite in eine andere Sprachen finden sie hier:

Bitte Beachten: Durch Aufruf des obigen Links verlassen sie die Seite der Wissenschaftsstadt Darmstadt und nutzen den Übersetzungsdienst von Google.
Wir möchten darauf hinweisen, dass nach dem Wechsel auf die Seite von translate.google.com Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz

Leichte und einfache Sprache

Hotlines

Ärztlicher Bereitschaftsdienst (ÄBD): 116 117

HSMI: 0800/5554666

Gesundheitsamt: 06151-33090

Behördennummer: 115

Überregionale Krisentelefone

Infektionen vermeiden

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
http://www.infektionsschutz.de

Wichtige Mitteilung
×