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Festival "Alles inklusive?!"

Festival "Alles inklusive?!"

Ein Darmstädter Festival - Verlegt auf den Zeitraum vom 27. April bis 17. Mai 2021

 

 

 

Im Jahr 2016 verabschiedete die Wissenschaftsstadt Darmstadt den „Ersten Aktionsplan derWissenschaftsstadt Darmstadt zur Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationenüber Rechte von Menschen mit Behinderung“. Dieser beschreibt neun wesentliche Handlungsfelder und benennt konkrete Vorhaben und Ziele, mit denen Inklusion in Darmstadt umgesetzt und gestärkt werden sollen.

Ergebnisse des Festivals 2015 flossen bereits in diesen Aktionsplan mit ein. Das Festival 2021 setzt nun Gedanken des Aktionsplans um und fort und bietet außerdem die Chance, Bilanz zu ziehen und gemeinsam mit den Besucher*innen zufragen: Welche Vorhaben wurden umgesetzt? Welche Ziele wurden erreicht, welche weiteren Handlungsfelder bestehen und wie können weitere Ideen zukünftig gemeinsam und erfolgreich umgesetzt werden? So soll und kann das Festival in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Darmstadt neue Erkenntnisse bringen und zur Fortschreibung des Aktionsplans beitragen.

Im Einvernehmen aller Kooperationspartner*innen verschieben die Initiator*innen des Festivals, der Centralstation Darmstadt, die Hochschule Darmstadt – Fachbereich Soziale Arbeit, das Staatstheater Darmstadt, der Freien Szene Darmstadt e.V., dem Nachbarschaftsheim Darmstadt e.V. und der Verein Kulturfreunde Centralstation das Festival um ein Jahr, auf den Zeitraum vom 27. April bis 17. Mai 2021.

Wir sind dankbar, dass bereits der Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die Software AG – Stiftung, die Jubiläumsstiftung der Sparkasse Darmstadt, die Dachstiftung für individuelles Schenken der GLS Treuhand sowie der Darmstädter Förderkreis Kultur ihre Unterstützung auch für eine Realisierung im kommenden Jahr zugesagt haben.

Zum Programm finden Sie weitere Informationen:

www.alles-inklusive-darmstadt.de

 

Für das Jahr 2021 geht es um die Weiterentwicklung des Darmstädter Festivals in den Bereichen Organisation, Beteiligung, Programm und Kooperationspartner*innen. So werden verschiedene Veranstaltungen an mehreren Orten Darmstadts die Themen Inklusion, Vielfalt, Diskriminierung und Barrierefreiheit umfassend beleuchten. Auch diesmal sollen diverse Formen der Exklusion in den Blick genommen werden. Ausgrenzungen und Benachteiligung aufgrund geistiger und/oder körperlicher Behinderung, aufgrund von Krankheit, Alter, Gender, Religionszugehörigkeit, Herkunft, Familienform und sozioökonomischer Lebenssituation sowie meist bestehenden intersektionären Diskriminierungen.

 

Sie wollen mitmachen:

Das Programm kann gerne um Ihre Veranstaltungen erweitert werden.

„Stadt der Inklusion“ am 8. Mai 2021

Im Rahmen des Festivals "Alles inklusive?!" wird das Carree und möglicherweise die Stadt inklusiv und lädt alle Menschen zum Mitmachen ein.

Am Samstag im Zeitraum der Festivals am 8. Mai 2021 soll ganz Darmstadt die Inklusion zeigen, feiern und zur Teilhabe aller Menschen einladen. Jede oder jeder kann sich mit Ideen und Angeboten beteiligen. Falls Sie eine Veranstaltung/ Infotisch planen, dann lassen Sie uns dies wissen.

Um Ihre Veranstaltung ins Programm mit aufzunehmen, benötigen wir:

Zeitpunkt, Ort ( Barrieren?), Inhalt, Verantwortliche/r Veranstalter*in

Bitte teilen Sie uns Ihre Planungen  mit. Ihre Informationen senden Sie bitte an ute.laucks@darmstadt.de.

Viel Spaß beim Planen und bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden.

 

 

 

Alles inklusive ?!

 

Wie so vieles musste im vergangenen Jahr auch das Inklusionsfestival „Alles inklusive?!“ im Zuge des neu aufgetauchten und sich rasch verbreitenden Corona-Virus abgesagt werden. Im Glauben daran, dass die Welt bis dahin wieder in gewohnten Bahnen verlaufen würde, wurden die Veranstaltungen kurzerhand um ein Jahr verschoben.

21 Tage lang will die Darmstädter Kultur- und Veranstalterszene unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Jochen Partsch und Sozialdezernentin Barbara Akdeniz nun vom 27. April bis 17. Mai 2021 auf das Thema Inklusion aufmerksam machen, Ausgrenzungsmechanismen aufzeigen, Fragen zur Benachteiligung unterschiedlichster Gruppen nachgehen.

"Inklusion lebt von Begegnung und Teilhabe in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens und Miteinanders. Gerade auch im Erleben und Machen von Kunst und Kultur und der Entfaltung von individuellen Fähigkeiten und Talenten ist das inklusive Prinzip von besonderer Bedeutung. Ich freue mich sehr, dass es in Zeiten der Pandemie, in der physischer Abstand das Gebot der Stunde ist, gelingt, ein inklusives Festival mit vielen Kooperationspartner:innen zu veranstalten und danke allen Beteiligten für die kreativen und anspruchsvollen Formate.", so die Stadträtin Barbara Akdeniz.

Doch man könnte es als Ironie des Schicksals bezeichnen: Nach einem Jahr haben die Pandemie und der politische Umgang damit die Kultur selbst zu einer ausgegrenzten und von der Gesellschaft weitestgehend vergessenen Branche gemacht.

Seit einem Jahr planen mehr als ein Dutzend Kooperationspartner*innen mit unbeschreiblichem Engagement, äußerster Flexibilität und klugen Ideen an der sicheren Durchführbarkeit von Kulturveranstaltungen. Und zum zweiten Mal steht das Festival kurz vor seiner Absage. Zum aktuellen Zeitpunkt ist völlig unklar, wie die Eröffnung des Festivals aussieht und ob überhaupt eine der nicht digital geplanten Veranstaltungen stattfinden kann. Künstler*innen, die anreisen müssten, für die Hotelübernachtungen gebucht werden müssten, wurde bereits abgesagt.

Umso mehr freuen wir uns, dass fast jede*r Veranstalter*in mindestens einen Beitrag in den digitalen Raum „retten“ konnte. Das Staatstheater präsentiert u.a. „T-Talk – Tanzgespräch des Hessischen Staatsballetts“ sowie eine digitale Inszenierung des Ensembles HAJUSOM, das Theaterlabor [INC.] ist mit der Premiere des Stücks „ICH/ICH/ICH – eine pandemische Performance“ und vier Workshops vertreten, die Hochschule Darmstadt hat in Kooperation mit dem Studierendenwerk und der Evangelischen Hochschule Darmstadt ein wissenschaftliches Forum zum Thema Einsamkeit auf die Beine gestellt, die Centralstation streamt eine Lesung mit Dominik Bloh und das Theater Mollerhaus eine Lesung mit Jayrôme Robinet, das Nachbarschaftsheim zeigt die Ausstellung von Jürgen Klaban und theatermacher e.V. bietet eine gefilmte Version des Stücks Achterbahn an. Alle Programmtexte wurden für das Programmheft und die Ankündigung im Internet in Leichte Sprache übersetzt, für das Live-Programm wurden bereits Gebärdendolmetscher*innen gebucht. Während des Festivals werden die „Barrierechecker*innen“ die Veranstaltungen zur Evaluation auf mögliche Hürden prüfen.

 

Das Programm finden Sie hier: www.alles-inklusive-darmstadt.de

Wichtige Mitteilung
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