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Förderprojekt "QuartierMobil 2"

QuartierMobil 2: Persistenz und Dynamik urbaner Mobilität – Strategien zur Zukunft des städtischen Parkens sowie alternative Mobilitätsangebote

Zeitraum
01.05.2021 - 30.04.2023

Projektpartner
Goethe-Universität Frankfurt am Main
(Institut für Humangeographie, AG Mobilitätsforschung)

Assoziierter Partner: Stadt Frankfurt am Main

 

Allgemeines

Das Förderprojekt „QuartierMobil 2: Persistenz und Dynamik urbaner Mobilität – Strategien zur Zukunft des städtischen Parkens sowie alternative Mobilitätsangebote“ ist das Anschlussprojekt von „QuartierMobil“ (Förderphase 1). Im Rahmen von „QuartierMobil 2“ soll das Wissen aus den Reallaboren „Frankfurt-Bornheim“ (Bestandsquartier) und „Darmstadt-Lincoln-Siedlung“ (Neu-Entwicklung einer Konversionsfläche) aus der ersten Förderphase genutzt werden, um den Transfer von Maßnahmen zum ruhenden Verkehr inkl. dem Angebot von alternativen Mobilitätsdienstleistungen (Push- und Pull-Maßnahmen) auf weitere Stadtquartiere (in Darmstadt und Frankfurt) zu übertragen.

In der ersten Förderphase hat sich gezeigt, dass die Umgestaltung des urbanen Parkens von zentraler Bedeutung für eine sozial-ökologische Transformation urbaner Mobilität im Quartier ist, wenngleich das Thema sehr emotional zwischen verschiedenen Interessengruppen verhandelt wird. Die wissenschaftlichen und planungspraktischen Ziele von „QuartierMobil 2“ umfassen daher folgende Fragestellungen:

  1. Welche Erkenntnisse und Maßnahmen zur Gestaltung des ruhenden Verkehrs können aus der ersten Förderphase auf weitere Bestands- und Neubauquartiere in Darmstadt und Frankfurt am Main übertragen werden, inwiefern sollten alternative Mobilitätsangebote bzw. –dienstleistungen in diese eingebunden werden und welche Schlussfolgerungen lassen sich daraus für die Transformation des urbanen Parkens aus gesamtstädtischer Perspektive ziehen?
  2. Wie werden diese angedachten Transformationen von den relevanten Akteuren (z.B. lokale Bevölkerung, kommunale Akteure, Wohnungsbaugesellschaften, Gewerbetreibende usw.) in städtischen Quartieren aufgenommen und welche Hemmnisse und Chancen zur Umsetzung gibt es?
  3. Welche Wirkungen lassen sich durch die angedachten Transformationen erwarten, insbesondere wenn auch sozial-räumliche Unterschiede hinsichtlich der Wahrnehmung von Problemlagen und Lösungsmöglichkeiten in Betracht gezogen werden?

Unter Einbezug relevanter Akteure sollen die aus der ersten Förderphase gewonnenen Erkenntnisse auf weitere Quartiere beider Städte übertragen und transdisziplinäre Formate fortgeführt und ausgeweitet werden, um differenzierte Instrumente zur Transformation urbaner Parkkonzepte im Quartier zu entwickeln und zu diskutieren. Hierzu wird eine Steuerungsgruppe "urbane Mobilität" eingerichtet sowie Workshops mit der Bewohnerschaft in ausgewählten Quartieren durchgeführt. Dabei werden unterschiedliche Quartiere in den Blick genommen, sowohl innenstadtnahe Quartiere als auch solche in randstädtischen Lagen.

Begleitet wird die Arbeit in den Reallaboren von einer Akzeptanzbefragung, in der Meinungen und Einstellungen der Stadtbevölkerung zu kommunalen Maßnahmen des Parkraummanagements mit dem Ziel der Transformation urbaner Mobilität ermittelt werden. Abschließend werden die Interventionen hinsichtlich ihrer Wirkung bewertet und die Erkenntnisse aus den Reallaboren mit denen der Akzeptanzbefragung zusammengeführt.

Der Schwerpunkt des Transfers soll hierbei auf Maßnahmen zum ruhenden Verkehr liegen, der gleichermaßen die städtebaulichen und alltagspraktischen Qualitäten der Quartiere prägt – insbesondere durch den hohen Flächenbedarf des Parkens im öffentlichen Raum – wie auch die Attraktivität nicht- und wenig-motorisierter Mobilität in Quartieren einschränkt und damit ein wesentliches Hindernis zur sozial-ökologischen Transformation von Mobilität ist.

Durch transdisziplinäre Methoden und Experimentieren soll das Thema urbane Parken im Projekt „QuartierMobil 2“ besser verstanden werden, woraus sich Optionen zur Transformation ergeben können. Das Projekt soll zu einer Versachlichung der Diskussion in beiden Städten und zum Up-Scaling der entwickelten Konzepte auf andere Bestands- und Neubauquartiere beitragen, was sich förderlich auf die Umgestaltung urbaner Flächen für den ruhenden Verkehr auswirken kann.

 

Aktuelles

 

Bearbeitungsstand September 2021

 

 

Kontakt

Mobilitätsamt
Abteilung Mobilität
Sachgebiet Konzeptionelle Mobilitätsplanung

E-Mail: mobilitaet@1sp4mdarmstadt.abde oder moma.lincoln@1sp4mdarmstadt.abde
Tel.:  +49(0)6151/13-2809

 

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