Wissenschaftsstadt Darmstadt https://www.darmstadt.de RSS-Feed der Wissenschaftsstadt Darmstadt de-de Wissenschaftsstadt Darmstadt Wed, 25 May 2022 06:04:38 +0200 Wed, 25 May 2022 06:04:38 +0200 TYPO3 EXT:news news-15399 Tue, 24 May 2022 14:30:00 +0200 Europawochenende am 10. und 11. Juni https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/europawochenende-2022 OB Partsch: „Setzen ein deutliches Zeichen der Solidarität in Europa und für eine freie, weltoffene Gesellschaft“ / Internationales Bürger- und Bürgerinnenfest auf dem Luisenplatz, Grenzgang im Ostwald / Teilnahme vieler Partnerstädte sowie Migranten- und Migrantinnenvereine Nach zweijähriger, pandemiebedingter Pause lädt die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den 10. und 11. Juni 2022 wieder zum Europawochenende ein – mit dem Internationalen Bürger- und Bürgerinnenfest auf dem Luisenplatz, dem Grenzgang, diesmal durch den Darmstädter Ostwald, und unter Teilnahme zahlreicher Partnerstädte sowie Migranten- und Migrantinnenvereine und Geflüchteteninitiativen. „In diesem Jahr steht das Europawochenende im Schatten des Krieges gegen die Ukraine. Dennoch oder gerade deswegen möchten wir das Europawochenende begehen und damit ein deutliches Zeichen der Solidarität in Europa und für eine freie, vielfältige und weltoffene Gesellschaft setzen“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Die Bedrohung von Freiheit und Demokratie durch den von Russland begonnenen Angriffskrieg gegen die Ukraine hat uns nachdrücklich verdeutlicht, wofür Europa steht: für universelle Werte, für Akzeptanz des jeweils Anderen – und für Entschlossenheit, wenn es gilt, den Frieden zu wahren oder wieder zu erlangen. Wir werden mit Darmstädtern und Darmstädterinnen, dem Ausländerbeirat, Migranten- und Migrantinnenselbstorganisationen, Geflüchteteninitiativen und unseren Gästen aus unseren Partnerstädten den Grenzgang, das Internationale Bürger- und Bürgerinnenfest, den kommunalpolitischen Workshop und die ökumenische Andacht in dem Bewusstsein durchführen, dass unsere Demokratie und unsere Freiheit keine Selbstverständlichkeiten sind und dass wir sie uns kontinuierlich erarbeiten müssen und nur so bewahren können. Wir werden daher bei diesem Europawochenende auch unsere Solidarität mit der Ukraine und unsere Verbundenheit mit unserer Partnerstadt Uzhhorod, mit der wir in diesem Jahr das 30-jährige Bestehen unserer Verschwisterung begehen, deutlich und erneut zum Ausdruck bringen.“ Am Europawochenende beteiligen sich die Darmstädter Schwesterstädte Alkmaar (Niederlande), Chesterfield (England), Freiberg (Sachsen), Graz (Österreich), Gyönk und Szeged (Ungarn), Liepāja (Lettland), Płock (Polen), Saanen (Schweiz), Trondheim (Norwegen) sowie Uzhhorod (Ukraine).  Der traditionelle Grenzgang des Europawochenendes beginnt um 11 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Forsthaus Böllenfalltor. Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Partsch und dem Startsignal durch die Jagdhornbläser führt der Weg u. a. über Fischerhütte, Kahlertbrunnen und Albertsbrunnen zur Schlussrast in der Mensa der TU Darmstadt. An den verschiedenen Ständen entlang des Grenzgangweges bieten die Partnerstädte wieder Spezialitäten und Erfrischungen an. Die ENTEGA AG, der Darmstädter Schaustellerverband und die Darmstädter Privatbrauerei tragen zum vielfältigen kulinarischen Angebot bei. Oberbürgermeister Partsch: „Der Grenzgang, der für viele Darmstädter und Darmstädterinnen ein gelebtes Bekenntnis zu Europa und zu unseren europäischen Partnerschaften ist, wird durch die diesjährige Gestaltung des Grenzgangglases in den Farben der Ukraine auch im Geist der Solidarität Darmstadts mit der Ukraine und der Partnerstadt Uzhhorod durchgeführt.“ Mit dem Kauf der Grenzgangkarten erhalten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen kostenlos eine Tagesfahrkarte für Busse und Bahnen, die im gesamten Tarifgebiet 4000 (Innenstadt einschließlich aller Stadtteile sowie Erzhausen, Griesheim, Messel, Mühltal, Ober-Ramstadt, Pfungstadt, Roßdorf und Weiterstadt) gültig ist. Die Grenzgangkarte enthält außerdem je eine Wertmarke für ein Essen und ein Getränk bei der Schlussrast sowie für das Grenzgangglas. Um zum Startpunkt zu kommen, können die Straßenbahnlinie 9 sowie die Busse N, NE, O und R zur Haltestelle „Böllenfalltor“ genutzt werden. Über den Böllenfalltorweg führt ein kurzer Fußweg zum Forsthaus Böllenfalltor. Karten für den Grenzgang sind im Vorverkauf zum Preis von 9 Euro für Erwachsene und 4,50 Euro für Kinder bis 12 Jahre im Bürgerberatungs- und Informationszentrum am Luisenplatz sowie bei den Bezirksverwaltungen Arheilgen, Eberstadt und Wixhausen erhältlich. Karten, die am Veranstaltungstag an den Verkaufsständen am Schloss oder am Forsthaus Böllenfalltor gekauft werden, kosten 10 Euro für Erwachsene bzw. 5 Euro für Kinder bis 12 Jahre. Um 12 Uhr beginnt auf dem Luisenplatz das Internationale Bürger- und Bürgerinnenfest, das die Stadt und der Ausländerbeirat als Mitveranstalter zusammen mit Migranten- und Migrantinnenselbstorganisationen, Partnerschaftsvereinen, Geflüchteteninitiativen, den Gästen aus den Partnerstädten und der Darmstädter Stadtgesellschaft feiern. Bei einem Rundgang über das Fest können die Besucher und Besucherinnen einen Eindruck über die vielseitige Arbeit der Organisationen gewinnen und das kulinarische Angebot an den verschiedenen Ständen wahrnehmen. Um 17.30 Uhr begrüßen Oberbürgermeister Jochen Partsch und der Vorsitzende des Ausländerbeirates, Ibrahim Akbulut, die Besucher und Besucherinnen sowie Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Festes. Vertreter und Vertreterinnen der Vereine und der Partnerstädte werden ebenso kurze Grußworte an das Publikum richten. Auf der Bühne, auf der es tagsüber Musik- und Tanzdarbietungen verschiedener Gruppen gibt, wird ab 18 Uhr die Liveband Sax & Soul spielen.  „Auch unser Internationales Bürger- und Bürgerinnenfest setzt ein klares Zeichen für Weltoffenheit und gelebte Solidarität“, betont OB Partsch. „Dieses Fest verdeutlicht, dass es uns in Darmstadt gelingt, friedlich miteinander in Vielfalt zu leben. Und es verdeutlicht, dass unsere Stadtgesellschaft – Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte – den Begriff der Willkommenskultur seit Jahren und Jahrzehnten mit Leben füllen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Fluchtzuwanderung aus der Ukraine stellt die Stadtgesellschaft dies erneut unter Beweis.“  Am Freitag, den 10. Juni 2022, findet um 16.30 Uhr in der Kirche St. Ludwig (Wilhelminenplatz 9) im Rahmen des Europawochenendes eine ökumenische Andacht statt, die vom Arbeitskreis Christlicher Kirchen organisiert wird. Einladung zum Europawochenende 2022 news-15397 Tue, 24 May 2022 11:57:54 +0200 Krieg gegen die Ukraine: Kleiderbörse für Geflüchtete am 28. Mai https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/kleiderboerse OB Partsch: „Dank für die enorme Hilfsbereitschaft der Darmstädterinnen und Darmstädter“ Seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine wurde eine Vielzahl Geflüchteter in Darmstadt aufgenommen. Das Angebot an Hilfe und unterstützenden Sachspenden wie zum Beispiel Kleidung ist enorm. Vor diesem Hintergrund veranstaltet die Wissenschaftsstadt Darmstadt in Kooperation mit dem Freiwilligenzentrum Darmstadt, dem Evangelischen Dekanat Darmstadt sowie dem Verein GinCo eine Kleiderbörse für und mit Geflüchteten in Darmstadt. „Die Darmstädterinnen und Darmstädter zeigen mit ihrer Hilfsbereitschaft auf beeindruckende Weise, dass sie das Leid und die Not der Menschen in der Ukraine sowie der aus der Ukraine Geflüchteten, zu Herzen geht. Mit ihrer Bereitschaft beweisen sie solidarische Haltung. Danken möchte ich auch den Organisationen, die in der Ehrenamtsarbeit mit ihrer Expertise und ihrem Engagement Menschen in vielen Lebenslagen direkt unterstützen“, so Oberbürgermeister Jochen Partsch. Die Kleiderbörse findet am Samstag, 28. Mai 2022 von 10 Uhr bis 15 Uhr auf dem Gelände der Heinrich-Hoffmann-Schule (Heinrichstraße 78) statt. Alle, die daran interessiert sind, einen Stand zu betreiben, melden sich bitte formlos unter der E-Mail-Adresse fluechtlinge@darmstadt.de an, die Tische werden vom Veranstalter gestellt. news-15396 Tue, 24 May 2022 11:26:01 +0200 Meike Henning neue Sportberaterin der Wissenschaftsstadt Darmstadt https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/meike-henning-neue-sportberaterin-der-wissenschaftsstadt-darmstadt Bürgermeisterin Akdeniz: „Haben eine erfahrene und kompetente Mitarbeiterin für diese wichtige Aufgabe gefunden“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat eine neue Sportberaterin: Meike Henning. Sie ist seit Anfang des Monats im städtischen Sportamt tätig und tritt dort die Nachfolge von Ralf-Rainer Klatt an, der dieses Amt mehr als 30 Jahre innehatte. Nach ihrem Studium der Politischen Wissenschaft, der Volkswirtschaftslehre und der Sportwissenschaft an der Leibniz Universität Hannover begann Meike Henning ihre berufliche Laufbahn beim Deutschen Olympischen Sportbund, wo sie u.a. das Büro des Generaldirektors sowie das Ressort Präventionspolitik und Gesundheitsmanagement leitete. „Wir freuen uns sehr“, so Bürgermeisterin Barbara Akdeniz, „dass es uns gelungen ist, eine so erfahrene und kompetente Mitarbeiterin für diese wichtige Aufgabe zu gewinnen. Durch ihr langjähriges ehren- und hauptamtliches Engagement im Sport ist Meike Henning mit den Strukturen des organisierten Sports vertraut. Aufgrund ihrer vorherigen Tätigkeit als Leiterin des Büros für Sozialplanung kennt sie zudem die Abläufe in der Stadt.“ Die Sportberatung der Wissenschaftsstadt Darmstadt wurde 1988 als erste Einrichtung ihrer Art in Deutschland etabliert. Organisatorisch ist sie heute in das Sportamt eingebunden. Zu den Aufgaben der Sportberatung gehört, Vereine beispielsweise bei Strukturfragen, bei Vereinsangeboten und auch in Konfliktfällen zu beraten. Meike Henning ist selbst begeisterte Sportlerin und freut sich darauf, die Rahmenbedingungen und Sporträume für Sportvereine mitzugestalten und den Sport in der Stadt zu entwickeln. „Ich möchte gerne möglichst schnell mit den Darmstädter Sportvereinen in Kontakt treten und mich persönlich vorstellen. Danach wird es an neuen Projekten nicht mangeln.“ news-15395 Tue, 24 May 2022 10:20:00 +0200 Wissenschaftsstadt Darmstadt zeichnet Margit Sachse für ihr Engagement in der Erinnerungsarbeit und der deutsch-französischen Jugendarbeit aus https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/margit-sachse Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Vorbildlicher Einsatz für Toleranz und friedliches Zusammenleben“ Für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten in den Bereichen Kirche, Sport- und Jugendarbeit sowie Gesellschaft hat der Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Jochen Partsch, kürzlich 35 Bürgerinnen und Bürger mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet. In einer nachgeholten Feierstunde am Montag, 23. Mai 2022, wurde auch Margit Sachse ausgezeichnet.  „Das Funktionieren einer Stadtgesellschaft hängt wesentlich davon ab, wie die Menschen sich ehrenamtlich für das Wohl ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger einsetzen“, erklärte OB Jochen Partsch. „Das gilt auch für die Erinnerungsarbeit, in der sich Margit Sachse seit langem engagiert. Unsere Gesellschaft bedarf immer wieder der Selbstvergewisserung; der Sinn für das Recht, für den Wert der Demokratie wird geschärft, wenn an das Unrecht, das begangen und die Unfreiheit, die erlitten wurde, erinnert wird. Das geschieht in unserer Stadt auf vielfältige bürgerschaftliche Weise; Margit Sachse ist besonders zu danken, dass sie die Werte, auf die das Erinnern zielt, gerade jungen Menschen näher bringt – und dies über Grenzen hinweg.“ Margit Sachse engagiert sich auch außerhalb ihrer beruflichen Tätigkeit an der Lichtenbergschule für Projekte im Rahmen der Erinnerungsarbeit. In ihrer Projektgruppe „Schüler Gegen Vergessen Für Demokratie“ erforschen Schülerinnen und Schüler der Lichtenbergschule seit einigen Jahren das jüdische Leben in Darmstadt.  Mit der Verleihung der Ehrenurkunde für Sachse soll ihr Einsatz für Demokratie und Aufklärung der Jugend über die Verbrechen des Nationalsozialismus sowie ihr Engagement in der deutsch-französischen Jugendarbeit gewürdigt werden. „Ihr Engagement in der deutsch-französischen Jugendarbeit geht weit über Darmstadt hinaus und findet auch internationale Anerkennung. Vorbildlich leitet sie die Jugendlichen dabei an, selbst aktiv zu werden und sich gegen Vergessen und für Toleranz und friedliches Zusammenleben einzusetzen“, betonte Partsch. Für die Beteiligung am internationalen Unterrichtsprojekt Convoi77 erhielt Margit Sachse von der französischen Nichtregierungsorganisation Convoi77 und der Botschaft der Französischen Republik in Deutschland eine besondere Auszeichnung. Gewürdigt wurde damit die Recherche der Schülergruppe zur Biographie von Fanny Azenstarck, die im Juli 1944 im letzten Konvoi von Drancy nach Auschwitz deportiert wurde. Staatspräsident Emmanuel Macron, der sich sehr für die Arbeit der beteiligten Schülerinnen und Schüler interessiert, lud die Gruppe zu einem persönlichen Gespräch ein, sobald es die Covid-19-Pandemie erlaubt. news-15394 Mon, 23 May 2022 16:36:36 +0200 Landesehrenbrief für verdiente Darmstädterinnen und Darmstädter / Auszeichnung für Thomas Geisel https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/landesehrenbrief-fuer-verdiente-darmstaedterinnen-und-darmstaedter-auszeichnung-fuer-thomas-geisel OB Partsch: „Gerade in diesen Zeiten zeigt sich, wie sehr das ehrenamtliche Engagement eine Gesellschaft trägt“ Oberbürgermeister Jochen Partsch hat am heutigen Montag, 23. Mai 2022, in einer Feierstunde Thomas Geisel den Ehrenbrief des Landes Hessen für verdiente Bürgerinnen und Bürgern überreicht. „In Zeiten wie den gegenwärtigen, die von dem Krieg gegen die Ukraine beherrscht werden, wird es besonders deutlich, wie sehr das Einstehen jedes Einzelnen für die Gemeinschaft, die gelebte Solidarität, eine Gesellschaft trägt“, erklärte Oberbürgermeister Partsch. „Das reicht von der spontanen, auch nachbarschaftlichen Hilfe bis zum jahrelangen Engagement in einem Verein oder einer zivilgesellschaftlichen Initiative. Sport, Kultur, soziales Leben – all dies wäre nicht möglich ohne den ehrenamtlichen Einsatz. Dafür sei hier ausdrücklich gedankt.“ Den Ehrenbrief des Landes erhielt Thomas Geisel. Geisel ist Mitglied bei der TSG 1882 Wixhausen und fungiert dort seit 2002 als Kassenwart sowie geschäftsführender Vorstand. Geisel kümmerte sich außer um administrative Aufgaben im Verein auch um die Gestaltung und Bewältigung mehrerer Großobjekte. So machte er es möglich, durch kreatives Mitdenken im Rahmen des finanziellen Machbaren mit einer soliden Finanzierung folgende Projekte zum Abschluss zu bringen: 2002 Bau der TSG-Halle, 2009 Anbau der Halle, 2012 Erweiterung des Mehrzweckraumes, 2013 Sanierung des Funktionsgebäudes am Sportpark,  2016 Sanierung der Spielfelder. Ihm ist es zu verdanken, dass der Verein über zeitgemäße und moderne Sportanlagen verfügt, die den Mitgliedern des Vereins, aber auch Kooperationspartnern wie der Georg-August-Zinn-Schule sowie der Aumühle zur Verfügung stehen. news-15392 Mon, 23 May 2022 15:58:09 +0200 Stickoxid-Messwerte in der Hügelstraße auch im ersten Quartal 2022 unter dem Grenzwert https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/stickoxid-messwerte-in-der-huegelstrasse-auch-im-ersten-quartal-2022-unter-dem-grenzwert Oberbürgermeister Partsch und Mobilitäts- und Umweltdezernent Kolmer: „Wissenschaftsstadt Darmstadt wird den eingeschlagenen Kurs beibehalten, den ÖPNV auszubauen, den Radverkehr zu fördern und attraktive Alternativen zum Auto zu schaffen“ Nachdem bereits im Vorjahr die Messeinrichtung für Luftschadstoffe am Tunnelausgang in der Hügelstraße mit einem Jahresmittelwert von 40,2 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft einen weiteren Rückgang verzeichnen konnte, setzt sich der Trend in diesem Jahr fort. Auf der Internetseite des für die Messungen zuständigen Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie sind die Messwerte bis März 2022 veröffentlicht worden (siehe https://www.hlnug.de/messwerte/datenportal). Es lässt sich feststellen, dass der rückläufige Trend – trotz der im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Zahl von Fahrzeugen – in der Hügelstraße weiter anhält. So betrug der Messwert im März 38,9 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft. Wegen der über dem Grenzwert liegenden Stickoxidbelastung mussten 2019 als Teil des Luftreinhalteplans für Darmstadt in der Hügel- und Heinrichstraße insbesondere für ältere Dieselfahrzeuge Verkehrsbeschränkungen eingeführt werden. Seitdem gehen die Messwerte in diesen beiden Straßen eindeutig nach unten. Aktuell sind nur noch die Messwerte der Messeinrichtung in der Hügelstraße, dem sogenannten Passivsammler, in der Nähe des Grenzwerts von 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft (Jahresmittelwert). Ergänzend zu den Verkehrsbeschränkungen setzt die Wissenschaftsstadt Darmstadt einerseits zahlreiche weitere Luftreinhaltemaßnahmen, andererseits den Ausbau des ÖPNV und der Fahrradinfrastruktur um. „Die Messwerte für das erste Quartal zeigen, dass sich der Trend der Vorjahre, trotz des weiter angestiegenen Verkehrs nach dem weitgehenden Ende der Corona-Beschränkungen, fortsetzt. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wird daher den eingeschlagenen Kurs beibehalten, den ÖPNV auszubauen, den Radverkehr zu fördern und attraktive Alternativen zum Auto zu schaffen. Beibehalten werden zudem die engmaschigen Kontrollen der Verkehrsbeschränkungen durch die Stadtpolizei“, erläutern Oberbürgermeister Jochen Partsch und Mobilitäts- und Umweltdezernent Michael Kolmer. In Sachen Luftreinhaltung steht die Wissenschaftsstadt Darmstadt im regelmäßigen Austausch mit dem Hessischen Umweltministerium und berichtet zu entsprechenden Maßnahmen sowie zur Umsetzung der Kontrollen der Beschränkungen. Insgesamt hat das Ministerium die Anstrengungen der Stadt positiv gewürdigt. Die Verkehrsbeschränkungen in der Hügel- und der Heinrichstraße können erst dann aufgehoben werden, wenn sicher davon auszugehen ist, dass anschließend keine weiteren Grenzwertüberschreitungen auftreten. news-15391 Mon, 23 May 2022 15:50:45 +0200 „Auftanken trotz Corona“ – Aktionswochen in der frühkindlichen Bildung in Darmstadt https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/auftanken-trotz-corona-aktionswochen-in-der-fruehkindlichen-bildung-in-darmstadt Bürgermeisterin Akdeniz: „Bieten den Fachkräften in der Kinderbetreuung die Möglichkeit, Kraft zu schöpfen und Kontakte zu pflegen“ Unter dem Motto „Auftanken trotz Corona“ finden im Juli 2022 in Darmstadt Aktionstage für Fachkräfte der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege statt. Mit den Aktionstagen wollen die Darmstädter Kita-Träger gemeinsam ein Zeichen setzen und sich für den Einsatz der Fachkräfte in der Pandemie mit verschiedenen Angeboten zum Thema Resilienz, Stressprävention, Entspannung im Kita-Alltag, Achtsamkeit erkenntlich zeigen. „Viele der Fachkräfte in der Kinderbetreuung in Darmstadt haben zurückgemeldet, dass die Pandemie mit ihren Anforderungen viel Kraft gefordert hat. Daher ist es Zeit für eine kurze Gelegenheit zum Energie tanken“, erklärt Bürgermeisterin Barbara Akdeniz. Angesprochen sind 132 Kinderbetreuungseinrichtungen und 99 Kindertagespflegepersonen. Die Verbindung der Themen Achtsamkeit und frühkindliche Bildung stellen einen kleinen Beitrag zur Entlastung der Fachkräfte dar. Gemäß dem Leitsatz „Resiliente Fachkräfte – resiliente Kinder“ sind die Beteiligten überzeugt, dass Fachkräfte, die Gelegenheit zum Kraftschöpfen erhalten, besser in der Lage sind, die Bedürfnisse von Kindern wahrzunehmen. Um möglichst vielen Fachkräften die Teilnahme an Angeboten zu ermöglichen, finden die Aktionen über den ganzen Juli verteilt in der Nähe von Kinderbetreuungseinrichtungen sowie zusätzliche digitale Angebote als Online-Veranstaltungen statt. Nach einer langen Zeit von Beschränkung ist der Wunsch nach persönlicher Begegnung sehr stark. „Nach über zwei Jahren Pandemie wird die Aktion „Auftanken trotz Corona“ dazu beitragen, dass die Teilnehmenden wieder in Kontakt kommen, Inspiration und weitere Motivation erhalten“, betont Bürgermeisterin Akdeniz. „Parallel wird das reguläre Betreuungsangebot aufrechterhalten, um die Eltern nicht zusätzlich zu belasten.“ An der Organisation der Angebote sind die Träger der Kinderbetreuungseinrichtungen, das städtische Gesundheitsmanagement, die Koordination Gesunde Stadt, das Familienzentrum und die Abteilung Kinderbetreuung im Jugendamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt beteiligt. Ab Juni können die Fachkräfte ein Angebot auswählen. Unter den Teilnehmenden werden drei Gutscheine für das Jugendstilbad in Darmstadt verlost. news-15390 Mon, 23 May 2022 15:42:30 +0200 Informationstag zur aktuellen Flucht- und Asylsituation in der Wissenschaftsstadt Darmstadt am 30. Mai 2022 https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/informationstag-zur-aktuellen-flucht-und-asylsituation-in-der-wissenschaftsstadt-darmstadt-am-30-mai-2022 Oberbürgermeister Partsch und Bürgermeisterin Akdeniz: „Darmstadt ist und bleibt eine weltoffene Stadt“ Seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt etwa 1.550 geflüchtete Menschen aus der Ukraine aufgenommen. Vor diesem Hintergrund veranstaltet die Wissenschaftsstadt Darmstadt in Kooperation mit dem Freiwilligenzentrum Darmstadt, dem Evangelischen Dekanat Darmstadt sowie dem Verein zur Förderung der Erziehung, Bildung und Kinder- und Jugendförderung „GinCo“ am Montag, 30. Mai, von 16 bis 18 Uhr einen Informationstag für die Bürgerinnen und Bürger. Die Veranstaltung informiert über die aktuelle Lebenssituation der Geflüchteten, über die Unterstützungsmöglichkeiten seitens der Wissenschaftsstadt Darmstadt und über Freiwilligenprojekte. Oberbürgermeister Jochen Partsch, der die Veranstaltung eröffnen wird, betont: „Die Ukraine ist willkommen in Darmstadt. Geflüchteten Menschen Schutz und Perspektive zu bieten, hat für mich als Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt Priorität. Die immense Hilfsbereitschaft der Darmstädterinnen und Darmstädter sowie das Engagement vieler Organisationen beeindruckt mich und zeichnet Darmstadt als eine offene und solidarische Stadtgesellschaft aus.“ Bürgermeisterin Barbara Akdeniz, die im Rahmen der Veranstaltung ebenfalls zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sprechen wird, dankt an dieser Stelle allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern: „Ich freue mich, dass bei dieser Veranstaltung auch das ehrenamtliche Engagement in unserer Stadt vorgestellt wird. Durch die herausragende Arbeit der Freiwilligen, die, ergänzend zu den städtischen Leistungen, in so vielen Bereichen unterstützen, wird einmal mehr bewiesen: Darmstadt bleibt weltoffen!“ Die moderierte Veranstaltung inklusive der Möglichkeiten, Fragen zu stellen, findet im Foyer und im Raum Dynamicon im darmstadtium statt. Ergänzend wird es eine Liveübertragung geben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zur Teilnahme am Livestream gelangen Interessierte über den nachstehenden Link: https://darmstadtium.webex.com/darmstadtium/onstage/g.php?MTID=e113613cd38cf36fb9a345fad22ea6ac1   Hier der Flyer zur Veranstaltung als PDF-Datei news-15388 Mon, 23 May 2022 15:02:07 +0200 Krisenstab zum Krieg gegen die Ukraine https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/krisenstab-zum-krieg-gegen-die-ukraine-20 Hilfslieferung des Bauvereins startet am 31. Mai / Rückbau der Notunterkunft in der Alsfelder Straße / Oberbürgermeister Partsch: „Taktung der Sitzungen des Krisenstabs wird verändert, je nach Notwendigkeit aber wieder erhöht“ Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt zum Krieg gegen die Ukraine hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 23. Mai, weiter mit den beiden Themenfeldern Unterbringung von Geflüchteten und Unterstützung der Darmstädter Partnerstadt Uzhhorod in der aktuellen Krisensituation beschäftigt. Wie die AG „Unterbringung“ berichtet, sind bisher 1563 geflüchtete Menschen aus der Ukraine offiziell in Darmstadt registriert. Davon sind 486 Personen in Hotels, 85 vom Amt für Soziales und Prävention in private Haushalte vermittelt und 677 bei Freunden, Familie oder Bekannten untergebracht. Die Zahl der geflüchteten Menschen, die bereits eine eigene Wohnung in Darmstadt gefunden haben, hat sich derzeit nicht weiter erhöht und blieb mit 315 konstant. Aufgrund des in den letzten Wochen deutlich zurückgehenden Zuzugs von Schutzsuchenden aus der Ukraine, hat der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt beschlossen, die eingerichtete Notunterkunft in der Alsfelder Straße zurückzubauen, so dass die Sporthalle voraussichtlich ab der Pfingstwoche wieder als solche genutzt werden kann. Darüber hinaus wird sich auch die Taktung der Sitzungen des Krisenstabs verändern: Ab Anfang Juni wird sich die Arbeitsgruppe aus städtischer Verwaltung, Stadtwirtschaft, Berufsfeuerwehr und weiteren Akteuren nur noch einmal wöchentlich treffen. „Je nachdem wie sich die Situation der geflüchteten Menschen in Darmstadt und auch die Zahl der Neuankömmlinge entwickelt, kann die Taktung der Treffen auch wieder schnell hochgefahren werden“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. Auch die Planungen für die Spendenaktion der bauverein AG zur Unterstützung von Darmstadts Partnerstadt Uzhhorod sind kurz vor dem Abschluss: der Hilfstransport mit sieben Paletten Lebensmitteln, Hygieneartikeln, zwei Krankenhausbetten und mehreren Rollstühlen wird wie geplant am 31. Mai Richtung Uzhhorod aufbrechen. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bauvereins haben gespendet, Pakete gepackt oder die Planungen der Lieferung unterstützt – dafür gilt ihnen unser aller Dank. Wir werden weiter daran arbeiten, möglichst unbürokratisch und schnell dringend benötigte Hilfslieferungen auf den Weg zu bringen. Dabei stimmen wir uns eng mit dem Bedarf unserer Freunde in Uzhhorod ab“, so Oberbürgermeister Partsch. Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 25. Mai 2022, zu seiner nächsten Sitzung zusammen. news-15384 Fri, 20 May 2022 14:15:30 +0200 Schlossgrabenfest vom 2. bis 5. Juni 2022 https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/schlossgrabenfest-vom-2-bis-5-juni-2022-oberbuergermeister-partsch-nach-zwei-jahren-corona-kehrt-das-schlossgrabenfest-zurueck-in-das-leben-unserer-stadt-und-es-darf-wieder-gemeinsam-gefeiert-werden Oberbürgermeister Partsch: „Nach zwei Jahren Corona kehrt das Schlossgrabenfest zurück in das Leben unserer Stadt und es darf wieder gemeinsam gefeiert werden“ / Südlicher Bereich des Herrngartens während des Festivals gesperrt, dortiger Spielplatz nicht zugänglich Von Donnerstag, 2. Juni, bis Sonntag, 5. Juni, findet das weit über Darmstadt hinaus bekannte Schlossgrabenfest wieder statt. „Nach zwei Jahren Corona und der damit verbundenen Zwangspause kehrt das Schlossgrabenfest zurück in das Leben unserer Stadt und es darf wieder gemeinsam gefeiert werden“, sagte Oberbürgermeister Jochen Partsch im Rahmen eines heutigen Pressegesprächs. „Ohne das Schlossgrabenfest“, führte Partsch weiter aus, „war in der Stadt und in der Region ein kultureller und wirtschaftlicher Verlust spürbar. Denn dieses Fest mit seinen vielen Konzerten gehört inzwischen ebenso zu Darmstadt wie der Lange Ludwig.“ Der Oberbürgermeister dankte den Veranstaltern Frank Grossmann und Thiemo Gutfried für ihren Einsatz, um die Neuauflage des Schlossgrabenfests möglich zu machen. „Wir sind stolz darauf, dass es den beiden auch in diesem Jahr gelungen ist, ein Fest auf die Beine zu stellen, das sich finanziell selbst trägt, das ohne städtische Finanzierung und Subventionen auskommt und das vielen Musikerinnen und Musikern buchstäblich endlich wieder eine Bühne gibt“, hob Partsch hervor. Mit der Planung für das diesjährige Fest wurde im Spätsommer 2021 begonnen. Da sich die Corona-Situation seitdem stark verändert hat, kann das diesjährige Fest ohne spezielle Auflagen stattfinden. Mit Rücksicht auf die anhaltende Covid-19-Pandemie ist die Besucherzahl im Vergleich zu früheren Jahren allerdings stärker begrenzt. Um eine größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, gilt im angrenzenden Herrngarten während des Festes ein Glas- und Alkoholverbot. Um einen räumlichen Puffer zum Festgelände einzurichten, wird außerdem der südliche Bereich des Herrngartens, also das Areal zwischen der Achse Bismarck- und Hochschulstraße einerseits und dem Hessischen Landesmuseum andererseits, mittels eines Bauzauns durch das städtische Grünflächenamt für die Öffentlichkeit gesperrt. Der Bauzaun wird am Mittwoch, 1. Juni, auf- und am Dienstag, 7. Juni, wieder abgebaut. Die Wegeverbindung ist grundsätzlich nutzbar, allerdings ist der im Südwesten des Herrngartens gelegene Spielplatz für den oben genannten Zeitraum gesperrt. Auf die Sperrung und das Glas- sowie Alkoholverbot weisen Informationsschilder vor Ort hin. news-15367 Tue, 17 May 2022 15:35:00 +0200 Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans*feindlichkeit (IDAHOBIT*) 2022 https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/internationaler-tag-gegen-homo-bi-inter-und-transfeindlichkeit-idahobit-2022 Kundgebung am 17. Mai um 18 Uhr auf dem Darmstädter Luisenplatz Die Wissenschaftsstadt Darmstadt und vielbunt e.V. laden auch in diesem Jahr zur Kundgebung anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans*feindlichkeit des IDAHOBIT* ein. Der IDAHOBIT* 2022 steht unter dem Motto “Our Bodies, Our Lives, Our Rights”. Hierzu veranstaltet die Wissenschaftsstadt Darmstadt in Kooperation mit vielbunt e.V. am 17. Mai 2022 um 18 Uhr eine Kundgebung auf dem Darmstädter Luisenplatz. Am 17. Mai 1990 strich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus der Liste der psychischen Krankheiten. In Erinnerung daran wird jährlich weltweit am 17. Mai der IDAHOBIT* als Aktionstag gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität begangen. Auch die Wissenschaftsstadt Darmstadt setzt gemeinsam mit vielbunt e.V. an diesem Tag ein Zeichen gegen die Diskriminierung von queeren Menschen weltweit und für die Einforderung ihrer Rechte, ihre Sexualität frei zu leben. Das gemeinsame Hissen der Regenbogenflagge steht symbolisch für diese Forderung. Wissenschaftsstadt Darmstadt und vielbunt e.V. rufen daher dazu auf, die Aktion zu unterstützen und an der Kundgebung teilzunehmen. news-15363 Mon, 16 May 2022 14:53:14 +0200 Quartiersworkshop „Mobilität“ am 18. Mai in der Postsiedlung https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/quartiersworkshop-mobilitaet-am-18-mai-in-der-postsiedlung Mobilitätsdezernent Michael Kolmer: „Bewohnerinnen und Bewohner sind eingeladen, ihr Quartier mitzugestalten“ Am Mittwoch, 18. Mai, findet von 18 bis 21 Uhr in den Räumen der Evangelischen Andreasgemeinde (Paul-Wagner-Straße 70) ein Workshop zum Thema Mobilität statt. Der Workshop ist Teil des Förderprojekts „QuartierMobil 2“, in dessen Rahmen Vertreterinnen und Vertreter der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit Bürgerinnen und Bürgern aus vier ausgewählten Quartieren sprechen werden. Den Auftakt bildet die zwischen der Bessunger Straße, dem Donnersbergring, der Rüdesheimer Straße und dem Haardtring gelegene Postsiedlung. Dazu sind alle Bewohnerinnen und Bewohner der Postsiedlung eingeladen. „Wir möchten mit den Bürgerinnen und Bürgern über die Themen Autoverkehr, Parken, Radfahren und zu Fuß gehen sprechen. Dabei sollen geeignete Verbesserungsvorschläge diskutiert und entsprechende Verbesserungsmaßnahmen entwickelt werden. Die Bewohnerinnen und Bewohner laden wir ein, sich mit ihren Ideen und Vorstellungen einzubringen, um so das Quartier mitzugestalten, in dem sie leben“, betont Mobilitätsdezernent Michael Kolmer. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich bis zum 18. Mai, 12 Uhr unter folgender E-Mail-Adresse anmelden: quartiermobil@darmstadt.de. Das Projekt „QuartierMobil 2“ wird von der Goethe-Universität Frankfurt wissenschaftlich begleitet. Fragen zum Projekt beantworten Martina Reece und Sabine Stellrecht-Schmidt vom städtischen Mobilitätsamt (Kontakt: quartiermobil@darmstadt.de). news-15357 Fri, 13 May 2022 15:17:44 +0200 Tarifverhandlungen im Sozial- und Erziehungsdienst: Eindringlicher Appell der Wissenschaftsstadt Darmstadt an die Tarifparteien https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/tarifverhandlungen-im-sozial-und-erziehungsdienst-eindringlicher-appell-der-wissenschaftsstadt-darmstadt-an-die-tarifparteien Oberbürgermeister Partsch und Bürgermeisterin Akdeniz: „Die Wertschätzung der Beschäftigten und die Qualität der Arbeit müssen im Vordergrund stehen“ Mit Blick auf die nächste Verhandlungsrunde in den Tarifverhandlungen 2022 für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst am 16. und 17. Mai betont die Wissenschaftsstadt Darmstadt, dass eine angemessene Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen im Mittelpunkt der Gespräche stehen müssen. „Die Leistungen der rund 430 Erzieherinnen und Erzieher der Wissenschaftsstadt Darmstadt sind ein Aushängeschild für den öffentlichen Dienst. Sie sind unentbehrlich, um Kindern die optimale Begleitung bei der frühkindlichen Entwicklung zu geben und Eltern bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf so gut wie möglich zu unterstützen“, erklärt Oberbürgermeister und Personaldezernent Jochen Partsch. „Das aktuelle Tarifrecht wird diesen Erfordernissen aber nicht gerecht. Auf dem ohnehin schon leergefegten Arbeitsmarkt fördert das Tarifrecht des öffentlichen Dienstes – sogar zwischen den Kommunen – vielmehr den Wettbewerb um die gleichermaßen begehrten wie seltenen Fachkräfte.“ „Die tarifrechtliche Differenzierung etwa zwischen Erziehertätigkeiten (Entgeltgruppe S8a) und schwierigen Erziehertätigkeiten (Entgeltgruppe S8b) ist angesichts der Aufgabenfülle und steigenden Anforderungen nicht mehr hinnehmbar. Vor diesem Hintergrund tritt die Wissenschaftsstadt Darmstadt dafür ein, die Bezahlung innerhalb des öffentlichen Dienstes einheitlich zu regeln“, führt Partsch weiter aus. Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Barbara Akdeniz betont: „Höhere Gehälter sind wichtig, sowohl für die städtischen Erzieherinnen und Erzieher im öffentlichen Dienst, als auch für all diejenigen Fachkräfte, die in freier und kirchlicher Trägerschaft in der Wissenschaftsstadt Darmstadt beschäftigt sind. Dieses Mal muss es auch um qualitative Fragen gehen, das heißt, die Beschäftigten müssen genug Zeit haben, um sich vorbereiten und eine qualitativ gute Arbeit machen zu können. Viele qualitative Forderungen, die den Beruf der Erzieherin bzw. des Erziehers attraktiv machen und in die Tarifverhandlungen eingebracht wurden, wurden und werden in Darmstadt in Form der sogenannten Darmstädter Qualitätsstandards bereits umgesetzt. Das heißt, bei U3-Plätzen wird eine Gruppenstärke von 11 und bei Ü3-Plätzen eine Gruppenstärke von 22 Kindern ausgewiesen. Zudem ist für die zusätzliche Vor- und Nachbereitungszeit der pädagogischen Arbeit ein zeitlicher Rahmen (fünf Stunden pro Woche pro Vollzeitäquivalent) vorgesehen. Neubauvorhaben werden so konzipiert, dass Größe und Anzahl der Räume, Größe des Außengeländes sowie Pausen- und Arbeitsbereiche zu einer Qualitätssteigerung bei den Fachkräften beitragen.“ Partsch und Akdeniz appellieren daher an die Tarifparteien, gemeinsam Lösungen zu finden, die darauf abzielen, den Konkurrenzkampf innerhalb des öffentlichen Dienstes und den Fachkräftemangel zu beenden. Denn: Die „Wertschätzung der Beschäftigten und die Qualität der Arbeit muss im Vordergrund stehen“. news-15336 Mon, 09 May 2022 15:08:25 +0200 Fundbüro Darmstadt versteigert am 14. Mai Fundsachen und Fahrräder https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/fundbuero-darmstadt-versteigert-am-14-mai-fundsachen-und-fahrraeder Stadtkämmerer Schellenberg: „Wer Fundsachen erwirbt und nutzt, handelt nachhaltig“ Am Samstag, 14. Mai, findet wieder eine Versteigerung von Fundsachen und Fahrrädern des Fundbüros der Wissenschaftsstadt Darmstadt statt. Als Auktionator agiert Stadtkämmerer André Schellenberg. Unter den Hammer kommen Fundsachen wie Handtücher, Regenschirme, Taschen, Rucksäcke, Brillen, Schmuck, Kleidung und – als diesjährige Besonderheit – eine große Teigmaschine. „Die Fundsachen sind zwar gebraucht, können aber weiter genutzt werden. Wer diese Gegenstände erwirbt, schont Ressourcen und handelt nachhaltig“, so Schellenberg. Aus Datenschutzgründen werden Handys nicht versteigert. Die Versteigerung beginnt um 11 Uhr im Empfangsbereich des Bürger- und Ordnungsamtes im 2. Stock im Luisencenter. Der Zugang ist an diesem Tag ausschließlich über die Rolltreppe im Luisencenter möglich. Im Anschluss, das heißt gegen ca. 12.30 Uhr, findet im Hof des Stadthauses in der Grafenstraße 30 die Versteigerung von 43 Fundrädern statt. Im Angebot sind Damen-, Herren- und Kinderfahrräder. Der Zustand der Räder reicht von „gut“ bis „für Bastler geeignet“. Alle Fahrräder sind polizeilich überprüft. news-15330 Fri, 06 May 2022 11:57:55 +0200 „DA mittendrin“: Rege Bürgerbeteiligung an Online-Umfrage zum Entwicklungskonzept Innenstadt https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/da-mittendrin-rege-buergerbeteiligung-an-online-umfrage-zum-entwicklungskonzept-innenstadt Oberbürgermeister Partsch: „Mitmachen, um die City zukunftsfähig zu erhalten“ / Stadtrat Kolmer: „Strategische Ziele und Schlüsselprojekte entwickeln“ Warum sollten Menschen auch morgen und übermorgen noch gerne in die Darmstädter Innenstadt kommen? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Online-Umfrage zum Stadtentwicklungskonzept „DA mittendrin“. Bereits über 600 Bürgerinnen und Bürger haben an der Befragung teilgenommen, noch bis zum 10. Mai ist das Mitmachen möglich. Das Bild von Städten und ihr Image werden immer auch von deren Stadtzentren geprägt. Doch in den Innenstädten findet seit Jahren ein Strukturwandel statt, der unter anderem stark von der Zunahme des Online-Einkaufs geprägt und von der Covid-19-Pandemie noch beschleunigt wird. Deshalb soll ermittelt werden, welche Angebote und Aktivitäten es geben muss, damit die Innenstadt auch in 10 bis 20 Jahren möglichst viele Menschen anzieht und ihre Funktion als gesellschaftliche wie räumliche Mitte für die Bürgerschaft erfüllen kann. Eine Grundlage für die Sicherung der Attraktivität soll in Darmstadt das Stadtentwicklungskonzept „DA mittendrin“ liefern. Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Zu einem optimalen Ergebnis kommen wir, wenn sich möglichst viele Menschen beteiligen, die beruflich oder in ihrer Freizeit regelmäßig in der Innenstadt unterwegs sind. Mit ihrer Hilfe, aber auch mit der Hilfe aller interessierten Bürgerinnen und Bürger wollen wir die Innenstadt zukunftsfähig machen und interessant halten.“ Was soll in der Innenstadt so bleiben wie es ist? Was soll sich ändern? Was fehlt noch komplett? Das sind die zentralen Fragen, die mithilfe der Online-Befragung beantwortet werden sollen. Orte und Bereiche, die bisher besonders oft genannt wurden, sind der Luisenplatz und das Luisencenter, der Friedensplatz und der Cityring. Die Antworten werden ausgewertet und bilden zusammen mit einer planerischen Grundlagenanalyse und den Ergebnissen mehrerer Stakeholder-Workshops die Grundlage für einen sogenannten „Innenstadt-Check“. Das Ergebnis soll unter anderem ein Lagebild der Darmstädter Innenstadt sein. Zum Abschluss des Innenstadt-Checks soll es nächsten September eine öffentliche Zukunftswerkstatt geben. Planungsdezernent Michael Kolmer: „Aufbauend auf diesem Lagebild und den gewonnenen Erkenntnissen geht es dann in die Entwurfsphase, in der neben strategischen Zielen und Handlungsansätzen Schlüsselprojekte und Sofortmaßnahmen erarbeitet werden. Selbstverständlich werden wir die Bürgerinnen und Bürger auch in dieser Phase wieder mit einbeziehen.“ Den Link zur Umfrage findet man unter: https://new.maptionnaire.com/q/7m76lus6uic7, den Link zur Projektwebseite unter: www.darmstadt.de/standort/stadtentwicklung-und-stadtplanung/entwicklung-innenstadtkonzept. news-15329 Thu, 05 May 2022 15:16:53 +0200 Aufsichtsrat verlängert den Vertrag von Sybille Wegerich https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/aufsichtsrat-verlaengert-den-vertrag-von-sybille-wegerich Bestätigung als Vorstand der bauverein AG bis 2027 / Kontinuität an der Unternehmensspitze Der Vertrag von Sybille Wegerich als kaufmännischer Vorstand ist um weitere fünf Jahre bis September 2027 verlängert worden. Wegerich war im Oktober 2014 zu der städtischen Immobilientochter gewechselt. Nach der ersten Verlängerung bis 2022 hat der Aufsichtsrat der bauverein AG ihr nun für weitere fünf Jahre das Vertrauen ausgesprochen. Die Unternehmensspitze besteht aus ihr und dem technischen Vorstand Armin Niedenthal. Mit der Verlängerung des Vertrages honorieren Aufsichtsrat und die Wissenschaftsstadt Darmstadt als Gesellschafter die erfolgreiche Arbeit des Vorstands. In die Amtszeit von Wegerich fallen die Konversionsprojekte Lincoln-Siedlung und Ludwigshöhviertel sowie die bereits 2015 eingeleitete strategische Neuausrichtung des Unternehmens. Schwerpunkte sind hierbei Themen wie Digitalisierung, Kundenorientierung sowie Weiterentwicklung und klimafreundlicher Umbau des Wohnungsbestands. Auch das Zusammenleben in Quartieren sowie die Erweiterung der Angebotspalette durch neue Tochterunternehmen liegen ihr besonders am Herzen. „Die Bestätigung von Sybille Wegerich an der Unternehmensspitze der bauverein AG sorgt für Kontinuität bei der städtischen Immobilientochter. Seit ihrer Bestellung 2014 hat sie wichtige Weichenstellungen im Unternehmen vorgenommen. Der Aufsichtsrat ist davon überzeugt, dass sie für die anstehenden besonderen Herausforderungen – Schaffung und klimafreundliche Modernisierung von Wohnraum – die bestmögliche Wahl ist. Wir freuen uns auf die weitere vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit ihr und ihrem Kollegen Armin Niedenthal“, so Roland Desch, Vorsitzender des Aufsichtsrates. „Die HEAG als Hauptgesellschafter der bauverein AG begrüßt die weitere Zusammenarbeit mit Frau Wegerich und ist davon überzeugt, dass sie das Unternehmen positiv weiterentwickeln und erfolgreich durch die kommenden Jahre führen wird", so Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend und Dr. Markus Hoschek, Vorstand der HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG). „Ich freue mich über diesen Vertrauensbeweis und auf die vor uns liegenden Aufgaben. Denn es stehen viele richtungsweisende Projekte an. Wir werden in Zukunft all unser Augenmerk auf die Klimaneutralität unseres Bestandes legen. Langfristig einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen, ist eine herausfordernde, schwierige und unverzichtbare Aufgabe, bei der die Zufriedenheit unserer Kundinnen und Kunden und die Angemessenheit der Wohnkosten in der Region eine große Rolle spielen werden“, so Sybille Wegerich. news-15318 Tue, 03 May 2022 10:00:00 +0200 Smart Water City Darmstadt – Smarter Hochwasserschutz: Pilotprojekt im Naturfreibad „Großer Woog“ https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/smart-water-city-darmstadt-smarter-hochwasserschutz-pilotprojekt-im-naturfreibad-grosser-woog Testbetrieb für innovative Plattform für Wassermanagement, die Krisenstäbe im Ernstfall mit zentralen Informationen versorgen soll / HEAG kooperiert mit Darmstädter Start-up e.Ray Europa GmbH Extreme Hochwasserereignisse machen immer wieder deutlich: Städtische Katastrophenstäbe müssen deren lokale Verläufe kennen, um rechtzeitig und angemessen reagieren zu können. Wie ortskonkrete Informationen verlässlich erhoben, netzunabhängig und live an Verantwortliche weitergeleitet werden können, untersucht das von der HEAG initiierte Projekt „Echtzeit-Daten für frühzeitige Flutwarnungen“. Hierbei arbeitet die Stadtholding eng mit dem Start-up e.Ray Europa GmbH zusammen. Das Darmstädter Jungunternehmen hat mit dem WAMO 300 eine satellitengestützte, solarbetriebene Wassermanagementplattform entwickelt, die seit kurzem im Großen Woog im Einsatz ist. WAMO 300 ist im Boden verankert und schwimmt auf der Wasseroberfläche. Unabhängig von der Pegelhöhe misst die 2,2 Meter lange Plattform kontinuierlich den Wasserstand. Ihre Daten überträgt sie in Echtzeit per Satellit, zum Beispiel in das LoRaWAN-Netz, das auch funktioniert, wenn Internet und Mobilfunk im Krisenfall ausgefallen sind. So soll eine digitale Datenbasis als Entscheidungsgrundlage für Krisenstäbe entstehen, die die Informationen des Deutschen Wetterdienstes und der hessischen Hochwasservorhersagezentrale ergänzt. Das Vorhaben ist Teil des vom Bundesinnenministerium geförderten Projekts „Schlaues Wasser Darmstadt – Smart City Projekte für eine integrierte Stadtentwicklung und Klimaresilienz“, das gemeinsam von Wissenschaftsstadt Darmstadt, der HEAG und der Digitalstadt Darmstadt GmbH durchgeführt wird. Zu dessen Hintergrund sagt Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Wir werden neue Ansätze für den Umgang mit Wasser in der Wissenschaftsstadt Darmstadt bis 2027 konzipieren und umsetzen, um auch diesen Sektor noch besser an aktuelle und zukünftige Herausforderungen des Klimawandels anzupassen. Digitale Innovationstechnologien sind aus unserer Sicht Schlüsselinstrumente, mit denen wir unsere Ziele erreichen können.“ Die HEAG-Vorstände Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend und Dr. Markus Hoschek betrachten das Projekt mit e.Ray Europa noch aus einer anderen Perspektive: „Die Förderung junger Darmstädter Unternehmen bei der Entwicklung ihrer Geschäftsmodelle ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir freuen uns daher, mit e.Ray ein Darmstädter Start-up bei der Umsetzung ihres Pilotprojekts unterstützen zu können. Die Flutkatastrophe im Ahrtal hat gezeigt, das im Bereich intelligenter Hochwasserschutz aber auch im Gewässermanagement noch großes Entwicklungspotenzial vorhanden ist.“ Dass e.Ray Europa dazu einen Beitrag leisten kann, davon ist Geschäftsführer Sebastian Lemke überzeugt: „Im System können individuelle Pegelstände für Warn- und Alarmstufen definiert werden. Steigt die Gewässerhöhe entsprechend an, informiert WAMO 300 Behörden, welche dann Schutzmaßnahmen einleiten können. Auch Informationen zu Niedrigwasser sind hilfreich, um auch auf Trockenheit vorbereitet zu sein.“   Die Pilotphase des Projekts endet im Mai. Anschließend werden dessen Ergebnisse evaluiert und geprüft, ob beziehungsweise wie es fortgesetzt werden kann. „Um den Hochwasserschutz im Stadtgebiet systematisch betrachten zu können, ist denkbar, das smarte Hochwasserwarnsystem im nächsten Schritt auf der Modau, auf dem Ruthsenbach und den Hochwasserrückhaltebecken Erich-Kästner-See und Brentanosee zu testen“, so OB Jochen Partsch. Denn WAMO kann mehr als Hochwasserschutz. Eine weitere Herausforderung stellt die Belastung der Gewässer mit Cyanobakterien dar; um diesen entgegenzuwirken, können Sonden für die Messung und Verbesserung der Wasserqualität eingesetzt werden. Mehr über das Projekt „Schlaues Wasser – Smart City Projekte für eine integrierte Stadtentwicklung und Klimaresilienz“ erfahren Interessierte auf www.darmstadt.de/standort/stadtentwicklung-und-stadtplanung/schlaues-wasser-darmstadt. news-15295 Tue, 26 Apr 2022 11:31:27 +0200 HEAG‐Gründerfonds wächst um vier Start‐ups https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/heag-gruenderfonds-waechst-um-vier-start-ups Erneute Investition in innovative Geschäftsmodelle / Kooperation zwischen Stadtwirtschaft und regionalen Jungunternehmen wird ausgebaut Digi Sapiens – Digital Learning GmbH, Translate it! GmbH, Revoltech GmbH und Vaya Medical GmbH: So heißen die neuen Mitglieder des HEAG‐Gründerfonds. „Die Start‐ups eint das Ziel, aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen auf innovative Weise anzugehen – sei es mit neuartigen Produktionsverfahren, Künstlicher Intelligenz, softwarebasierten Lösungen oder digitalen Plattformen. Uns hat unter anderem überzeugt, dass ihre Angebote das soziale Gefüge und die nachhaltige Entwicklung in der Region festigen“, sagt Jochen Partsch, Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt und Vorsitzender des HEAG‐Aufsichtsrats. Der HEAG‐Gründerfonds bietet eigenkapitalnahe Darlehen für Jungunternehmen in der Wachstumsphase. Wer diese bekommt, entscheidet sich in einem mehrstufigen Prozess. Dessen Ablauf erläutern die HEAG‐Vorstände Prof. Dr. Klaus‐Michael Ahrend und Dr. Markus Hoschek: „Wir werten die Businesspläne aus und prüfen, ob die Geschäftsmodelle auf die Daseinsvorsorge vor Ort einzahlen und welche Schnittstellen zu den Geschäftsfeldern der Darmstädter Stadtwirtschaft bestehen. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, stehen die Chancen gut für eine enge Zusammenarbeit, die wir mit unseren Gründerfonds‐Start‐ups anstreben.“  Die Favoriten werden dem HEAG‐Aufsichtsrat vorgestellt, der über die Aufnahme der Start‐ups in den Gründerfonds entscheidet.  Lesekompetenzen digital fördern Das Herzstück der Digi Sapiens – Digital Learning GmbH ist eine auf Künstlicher Intelligenz basierende Sprachtechnologie. Sie misst wie flüssig Kinder vorlesen, bildet die jeweilige Leistung detailliert ab und ermöglicht so eine passgenaue Förderung. Digi Sapiens sichert auf diesem Weg grundlegende Fähigkeiten, die über Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und Integration in den regionalen Arbeitsmarkt mitentscheiden.  Weniger Sprachbarrieren, mehr Teilhabe Die Translate it! GmbH hat eine Softwarelösung für Sprachdienstleistungen entwickelt. Diese richtet sich derzeit primär an Geschäftskunden, soll perspektivisch aber auf Privatkunden ausgeweitet werden. Das Angebot ermöglicht Menschen, die in der deutschen Sprache noch nicht firm sind, mehr kulturelle Teilhabe und reduziert Missverständnisse, zum Beispiel im Gespräch mit Behörden oder medizinischem Personal. Nachhaltiges Leben für Textilreste Mit LOVR hat die Revoltech GmbH eine umweltfreundliche Alternative zu tierischem Leder geschaffen. Das vielseitig einsetzbare Material besteht aus Reststoffen des Nutzhanfanbaus und ist sowohl CO2‐neutral als auch biologisch abbaubar. Ein Plus aus Sicht der HEAG: Es können auch andere Fasern – etwa bei den städtischen Recyclingbetrieben entsorgte Textilreste – zur Herstellung verwendet werden, da sich das Verfahren entsprechend anpassen lässt. Arzneimittel in kürzester Zeit geliefert Die Vaya Medical GmbH möchte mit ihrer Gesundheitsplattform die Medikamentenversorgung optimieren, indem sie es ermöglicht, dass Arzneimittel binnen 30 Minuten oder zum Wunschtermin geliefert werden. Das Start‐up kombiniert die Chancen von Onlineservices mit denen des stationären Handels vor Ort und hilft, den Infektionsschutz lokal zu verbessern. Zudem stärkt es die Wirtschaftskraft der Region und schafft Arbeitsplätze. Der HEAG‐Gründerfonds steht Start‐ups aus der Region weiterhin offen. Ausführliche Informationen zur Bewerbung finden Interessierte auf https://www.heag.de/gruenderfonds news-15294 Tue, 26 Apr 2022 08:40:44 +0200 Fachtagung „Urban fiction“ https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/fachtagung-urban-fiction Erstmals deutscher Stadtmarketingtag in Darmstadt / Experten aus ganz Deutschland treffen sich Aktuell findet der deutsche Stadtmarketingtag erstmals in der Wissenschaftsstadt Darmstadt statt. Zu der zweitägigen Fachtagung der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing e.V. (BCSD) im darmstadtium sind 220 Stadtmarketing-AkteurInnen aus ganz Deutschland angereist. Hinzu kommen über 100 TeilnehmerInnen, die in diesem Jahr zum ersten Mal im Livestream den Deutschen Stadtmarketingtag in hybrider Form verfolgen können.  Darmstadt ist damit die erste Stadt in Hessen, die diese Veranstaltung ausrichtet. Oberbürgermeister Jochen Partsch begrüßte gemeinsam mit der Bundesvorsitzenden der Vereinigung, der Münsteraner Stadtmarketing-Chefin Bernadette Spinnen, die Teilnehmenden. Jochen Partsch: „Ich freue mich, dass wir erstmals Gastgeber dieser hochkarätigen Veranstaltung sein können – und bin sehr froh, dass sie in Präsenz stattfinden kann. Stadtmarketing ist heute wichtiger denn je. Corona hat uns vor ganz neue Aufgaben gestellt, aber auch gleichzeitig die Digitalisierung vorangetrieben. Darmstadt ist als Wissenschafts- und Welterbestadt mit seiner Fachkompetenz in vielen Bereichen ein hervorragender Ort den deutschen Stadtmarketingtag durchzuführen.“ „Wir erhoffen uns, dass diese Tagung den Horizont vieler Stadtmarketingorganisation weiten wird und die eine oder andere Idee für frische und andere Wege im Stadtdiskurs und in der Stadtmarketingarbeit eröffnen wird“, sagt Bernadette Spinnen, Bundesvorsitzende der BCSD. Thema der diesjährigen Fachtagung ist „Urban fiction - Denkanstöße für die Stadt im 21. Jahrhundert“. Im Mittelpunkt steht dabei die urbane Digitalisierung, die nicht neu, aber nicht weniger relevant ist. Der Zusammenhang mit anderen großen Herausforderungen wie dem Klimaschutz sorgt dabei für mehr Komplexität. Bei der Tagung sollen auch Fragen wie „Welchen Einfluss haben diese Entwicklungen auf Städte und Stadtgesellschaften? Wie kann das Stadtmarketing mit den neuen Rahmenbedingungen, Kommunikationsformen und Erwartungen umgehen? Wie neue technologische Möglichkeiten für sich nutzen?“ diskutiert werden. Zudem erörtert der Deutsche Stadtmarketingtag 2022 den Einfluss von Digitalisierungsthemen wie Smart City, virales Storytelling, Künstliche Intelligenz, Datengewinnung und -nutzung, New Work sowie neuer Beteiligungs- und Kommunikationsmöglichkeiten auf die Arbeit des Stadtmarketings.  Neben Beiträgen renommierter ExpertInnen und Erfahrungsberichten von Stadtmarketing-AkteurInnen finden bei der Tagung auch mehrere Exkursionen unter anderem auf die Mathildenhöhe und in der City statt. Eine Fachausstellung ist ebenfalls Teil der Tagung. Hier werden unter anderem Stadtmarketing-Produkte, Software sowie Beleuchtungen vorgestellt. Die Ostfalia Hochschule präsentiert ihren Masterstudiengang Stadtmarketing.   Anja Herdel, Geschäftsführerin der Darmstadt Marketing GmbH: „Die Corona-Pandemie hat viele Aktionen und Initiativen im Stadtmarketing und in der Touristik ausgebremst und an die Grenzen gebracht, obwohl wir uns auch in den vergangenen beiden Jahren viel Kreatives haben einfallen lassen. Dennoch hat Corona mit Lockdowns, Ausgangsbeschränkungen und ständig wechselnden Verordnungen Wunden nicht nur, aber auch in den Innenstädten, hinterlassen. Gerade deshalb ist der Austausch mit KollegInnen, mit ExpertInnen aus ganz Deutschland wichtig und notwendig.“   news-15263 Mon, 11 Apr 2022 14:30:23 +0200 Krisenstab zum Krieg gegen die Ukraine: 1162 Vertriebene offiziell in Darmstadt registriert https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/krisenstab-zum-krieg-gegen-die-ukraine-1162-vertriebene-offiziell-in-darmstadt-registriert Wissenschaftsstadt Darmstadt erweitert Möglichkeiten zur Hotelunterbringung Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt zum Krieg gegen die Ukraine hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 11. April, weiter mit den beiden Themenfeldern ‚Unterbringung der Geflüchteten‘ und ‚Unterstützung der Darmstädter Partnerstädte in der aktuellen Krisensituation‘ beschäftigt. Wie die AG ‚Unterbringung‘ berichtet, sind bisher 1162 Vertriebene aus der Ukraine offiziell registriert worden. Davon sind 326 Personen in Hotels, 80 privat und 756 bei Freunden und Bekannten untergebracht oder haben bereits eine Wohnung gefunden. In der Notunterkunft im Bürgermeister-Pohl-Haus befinden sich derzeit 50 Personen. Unterdessen schafft die Stadt weitere Unterbringungsmöglichkeiten, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Im Laufe dieser Woche werden wir ein weiteres Hotel in unseren Pool an Unterkünften hinzunehmen, so dass wir dann 80 zusätzliche Plätze für Vertriebene zur Verfügung haben. Da wir aktuell noch nicht wissen, wie sich der Zustrom an Geflüchteten in den nächsten Wochen weiter entwickelt, halten wir auch die Notunterkunft in der Alsfelder Straße zunächst bis Ende April auf Standby um auf alle Entwicklungen vorbereitet zu sein und schnell reagieren zu können. Danach werden wir die Lage neu bewerten und hoffen hier auch auf planbare Vorgaben vom Land Hessen.“ Nach abschließender Prüfung können zudem auch die bereits angemieteten, möblierten Container zeitnah auf dem Nordbad-Parkplatz aufgestellt werden.  Auch wenn die Versorgung der Menschen grundsätzlich sichergestellt ist, weißt der Krisenstab noch einmal auf die Möglichkeiten zum Erwerb von Kleidung oder auch Möbeln hin. So bietet etwa das Rote Kreuz für ganz kleines Geld Kleidung an. Falls der Bezug von eigenem Wohnraum ansteht, so finden sich sehr günstige Möbel z.B. auch im Kaufhaus der Gelegenheiten.       Auch die Hilfe für die Partnerstadt Uzhhorod geht weiter: Der Transport von weiteren sieben Stromgeneratoren befindet sich aktuell bereits kurz vor der ukrainischen Grenze.   news-15248 Thu, 07 Apr 2022 16:00:00 +0200 Digital Champion 2022 https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/digital-champion-2022 Klinikum Darmstadt erzielt 3. Platz aller kommunaler Krankenhäuser in einem Ranking des IMWF Einmal mehr wurde das Klinikum Darmstadt als Digital Champion ausgezeichnet. In der jüngsten Studie des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) erzielte das Klinikum Darmstadt den 3. Platz unter allen kommunalen Krankenhäusern mit 85,8 Punkten - hinter dem Klinikum Oberberg und dem Carl-Thiem-Klinikum Cottbus.   In der Studie wurden insgesamt 1.391 Unternehmen der Gesundheitsbranche als digitale Spitzenreiter ausgezeichnet. Basis bildete die Studie "Digital Champions 2022 - Unternehmen der Zukunft". Unter den 74 ausgezeichneten Kliniken sind zehn gemeinnützige, 33 öffentliche und sieben private Krankenhäuser sowie vier Reha-Kliniken und 20 Universitätskliniken.  Die Studie hat Daten von rund 12.500 Unternehmen ausgewertet. Die Auswertung setzt sich aus einem Social Listening zu den Themen Digitalisierung, Technologie und Innovation sowie einem von den untersuchten Unternehmen ausgefüllten Fragebogen zusammen. Die Auszeichnung "Digital-Champions 2022" wird anhand der erreichten Punktzahl im Gesamtranking vergeben. Der jeweilige Branchensieger erhält 100 Punkte und setzt damit den Benchmark innerhalb der Branche. Eine Auszeichnung erhalten diejenigen Unternehmen, die mindestens 60 Punkte in der Gesamtwertung erreichen.  "Uns bestätigt dieser erneute Spitzenplatz auf unserem digitalen Weg", freut sich Geschäftsführer Clemens Maurer über die neue Auszeichnung. Sie reiht sich ein in einen guten oberen Platz bei der vom Bundesgesundheitsministerium beauftragten Evaluation DigitalRadar - einer ersten nationalen Bestandsaufnahme aller deutscher Krankenhäuser. Und sie folgt auf das Siegel "Deutschlands Digitale Hidden Champions" des FAZ-Instituts und der zweiten Auszeichnung mit 100 von 100 Punkten als "Digital Champion" von Focus Money im Jahr 2021.   "Wir haben früher als andere die Digitalisierung als Managementaufgabe aufgefasst und direkt in der Geschäftsführung angesiedelt. Für uns war immer klar: Wir wollen Treiber der Digitalisierung sein und nicht Getriebene", sagt Geschäftsführer Clemens Maurer. In den vergangenen Jahren hat das Klinikum Darmstadt massiv in Digitalisierung und neue Medizintechnik investiert: Netzwerktechnik, Server- und Datamanagement, betriebswirtschaftliche Systeme und medizintechnische und pflegerische Systeme wurden komplett neu aufgestellt. Das hat auch damit zu tun, dass das Klinikum Darmstadt eines von 160 Krankenhäusern in Deutschland ist, das zur Kritischen Infrastruktur gehört und damit besondere Anforderungen auch in puncto Datensicherheit zu gewährleisten hat. news-15205 Mon, 28 Mar 2022 15:32:37 +0200 Cardiac Arrest Center im Klinikum Darmstadt zertifiziert https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/cardiac-arrest-center-im-klinikum-darmstadt-zertifiziert Qualifizierte Hilfe für Menschen nach einem Herzstillstand Überlebenschancen verbessern. Das ist das Ziel der Etablierung von Cardiac Arrest Centern (CAC) in Kliniken. "Cardiac arrest" ist die internationale Bezeichnung für Herzstillstand. Der Herz-Kreislauf-Stillstand gehört weltweit zu den häufigsten Todesursachen und ist ein medizinischer Notfall.   Menschen, die einen Herz-Kreislaufstillstand erleiden und erfolgreich reanimiert werden, haben eine bessere Überlebenschance und Prognose, wenn sie in einem spezialisierten Krankenhaus behandelt werden. Das Klinikum Darmstadt versorgt seit vielen Jahren etwa 100 reanimierte Patient*innen jedes Jahr und wurde nun in dem erst 2019 etablierten Zertifizierungsprozess in seiner Qualität bestätigt und zum Cardiac Arrest Center erfolgreich zertifiziert.  "Am Klinikum Darmstadt mit dem angeschlossenen Institut für Notfallmedizin haben wir bereits seit vielen Jahren ein sehr effizientes System der Versorgung von reanimierten, also wiederbelebten Patienten etabliert, wo die optimale Versorgung durch die Notärzte am Einsatzort nahtlos in eine optimale Versorgung im Klinikum übergeht. Hier ist die kardiologische Klinik federführend, da die meisten Reanimationen eine kardiale Ursache haben und hier dann auch durch eine akute Herzkatheterdiagnostik und -therapie sowie die Weiterversorgung auf der angeschlossenen Intensivstation mit modernsten Kreislaufunterstützungsmaßnahmen und der bewährten Hypothermiebehandlung die Patienten weiterversorgt werden. Dies bedeutet, dass schon vor der Etablierung des neuen Konzeptes der Cardiac-Arrest-Zentren die jetzt strukturierten Behandlungspfade im Klinikum etabliert wurden", sagt Prof. Gerald Werner, Direktor der Klinik für Kardiologie und internistischeIntensivmedizin (Medizinische Klinik I).  Federführend für das Klinikum Darmstadt übernimmt die Medizinische Klinik I von Prof. Dr. Gerald Werner, mit der Zentrumsverantwortlichen Ärztin Dr. Juliane Werner und Fachpflegeperson Thomas Koch-Ebert, die Leitung des CAC.  "Etwa 45 Prozent der Patient*innen, die außerhalb einer Klinik reanimiert werden müssen, erreichen das Krankenhaus lebend und es ist für sie von entscheidendem Vorteil, wenn sie von einem Team betreut werden, das Erfahrung in der Behandlung solcher hochkritischen Patient*innen hat", sagt Dr. Juliane Werner, Oberärztin in der Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin. "In den meisten Fällen ist die Ursache für den Herz-Kreislauf-Stillstand eine Erkrankung am Herzen, deshalb ist ein Herzkatheter eine zwingende Voraussetzung für die Zertifizierung."  Zudem ist ein interdisziplinäres Therapiemanagement entscheidend, um insbesondere neurologische Spätfolgen zu vermeiden. Im Klinikum werden diese Patient*innen schon seit vielen Jahren behandelt, nun wurden aber Ansprechpartner ernannt, Prozesse definiert und Handlungsanweisungen erstellt – alles, was man braucht, um sich die Qualität von externen Fachleuten bescheinigen zu lassen.  Eine Behandlungsoption dieser Patient*innen ist deren Verringerung der Körpertemperatur, um unter anderem neurologische Schäden zu minimieren. Zudem neigen reanimierte Patient*innen in der Folge dazu, Fieber zu bekommen, da durch den Herz-Kreislauf-Stillstand und die Reanimation eine Entzündungsreaktion im Körper ausgelöst wird. "Hier müssen wir dann die Temperatur des Patient*in managen. In welcher Form hängt von verschiedenen Faktoren ab, beispielsweise wie lange der Patient*in reanimiert wurde oder ob ihn ein Laie reanimiert hat. Hinzu kommt, dass durch den Schockzustand Leber und Niere einen Schaden erleiden können und auch diese beobachten werden müssen." Neurologen,Intensivmediziner und Kardiologen müssen eng zusammenarbeiten, um diese komplexen Therapien anbieten zu können. news-15181 Wed, 23 Mar 2022 16:15:50 +0100 Earth Hour 2022: Stunde der Erde / Darmstadt setzt ein Zeichen für mehr Klimaschutz https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/earth-hour-2022-stunde-der-erde-darmstadt-setzt-ein-zeichen-fuer-mehr-klimaschutz Umwelt- und Klimadezernent Kolmer ruft alle zum Mitmachen am 26. März auf: „Genau wie die Wissenschaftsstadt Darmstadt setzen sich viele Menschen und Organisationen für den Erhalt eines lebenswerten Planeten ein. Am 26. März handeln wir alle gemeinsam“ Symbolisch fordern Menschen, Städte und Unternehmen während der Earth Hour 2022 weltweit mehr Einsatz für den Klimaschutz. Sie schalten am Samstag, 26. März, um 20:30 Uhr für eine Stunde das Licht aus. Bekannte Bauwerke stehen dann wieder in symbolischer Dunkelheit, darunter Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor, der Big Ben in London oder die Christusstatue in Rio de Janeiro.  Auch die Wissenschaftsstadt Darmstadt setzt in diesem Jahr wieder ein Zeichen für den Klimaschutz und schaltet eine Stunde lang die Lichter des Residenzschlosses und des Hochzeitsturmes auf der Mathildenhöhe ab: „Mit unseren ehrgeizigen Klimazielen gehen wir als Wissenschaftsstadt Darmstadt voran, leisten unseren Beitrag und wissen gleichzeitig, dass Maßnahmen zum Klimaschutz vor allem auf internationaler Ebene ihre volle Wirkung entfalten können. Daher rufen wir dazu auf, gemeinsam am 26. März ein sichtbares Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen und für eine Stunde das Licht auszuschalten“, fordert Umwelt- und Klimadezernent Michael Kolmer alle Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Institutionen und Vereine der Stadt auf.  Egal ob von zuhause aus oder unterwegs, ob analog oder digital – der WWF lädt alle ein, bei der Earth Hour 2022 mitzumachen und mit den Hashtags #LichtAus und #EarthHour in den sozialen Netzwerken davon zu berichten.  In Deutschland steht die weltweite Aktion 2022 erneut im Zeichen des Klimaschutzes, denn wenn es in diesem Jahrzehnt nicht gelingt, die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen, drohen Mensch und Natur katastrophale Konsequenzen. Waldbrände werden häufiger, Dürren und Überflutungen heftiger, Lebensräume werden zerstört, Arten sterben aus. Dieses Jahrzehnt und diese Legislaturperiode werden darüber entscheiden, ob die Klimakrise noch auf ein kontrollierbares Maß zu beschränken ist.  Die Earth Hour des WWF findet dieses Jahr bereits zum 16. Mal statt. Ihren Anfang nahm die Aktion im Jahr 2007 in Sydney. Mittlerweile wird die ,Stunde der Erde‘ auf allen Kontinenten in mehr als 180 Ländern veranstaltet. Weltweit nehmen mehr als 7.000 Städte teil, allein in Deutschland waren es 585 im letzten Jahr. Wer sich ebenfalls beteiligen möchte, kann sich auf http://www.wwf.de/earthhour informieren oder sich per Mail an klimaschutz@darmstadt.de an das Umweltamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt wenden. news-15173 Mon, 21 Mar 2022 16:49:00 +0100 Oberbürgermeister Jochen Partsch begrüßt Entscheidung von Merck zu zusätzlichen Investitionen von 500 Millionen Euro in Standort Darmstadt https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/oberbuergermeister-jochen-partsch-begruesst-entscheidung-von-merck-zu-zusaetzlichen-investitionen-von-500-millionen-euro-in-standort-darmstadt „Entscheidung unterstreicht das Vertrauen des Unternehmens in Innovationskraft und Zukunft des Standorts mit seinem Wachstumspotential in einem stabilen wirtschaftlichen Umfeld“ Nach der Ankündigung des Darmstädter Pharmakonzerns Merck, seine Investitionen an der globalen Konzernzentrale in Darmstadt bis zum Jahr 2025 auf insgesamt mehr als 1,5 Milliarden Euro aufzustocken, hat Oberbürgermeister und Wirtschaftsdezernent Jochen Partsch die Entscheidung des Unternehmens ausdrücklich begrüßt und die Bedeutung des Vorhabens für den Standort Darmstadt hervorgehoben.  „Die Ankündigung zu weiteren Investitionen von Merck am Hauptstandort Darmstadt ist eine gute Nachricht für den Konzern und die Stadt“, erklärt Oberbürgermeister Partsch. „Die Entscheidung unterstreicht das Vertrauen in die Innovationskraft und die Zukunft des Standortes mit seinem Wachstumspotential in einem stabilen wirtschaftlichen Umfeld mit guten Bedingungen für die hier ansässigen Unternehmen. Ich begrüße die Investitionen in das Headquarter und sehe gleichzeitig unser Stadtprofil als leistungsstarken und innovationsfreudigen Standort gestärkt. Dies leistet auch einen wertvollen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftepotenzials in unserer Stadt.“ Nach Angaben von Merck investiert das Unternehmen in die Produktion und Infrastruktur vor Ort, aber auch in den Bereich ‚Forschung und Entwicklung‘ sowie dessen Verzahnung mit dem operativen Geschäft. So plant Merck unter anderem den Bau eines neuen Launch & Technology Centers für den Unternehmensbereich Healthcare. Dieses soll im Nordosten des Firmengeländes entstehen, an dem bereits zahlreiche Forschungs- und Entwicklungszentren räumlich gebündelt sind. Bereits 2019 hatte das Unternehmen angekündigt, bis 2025 eine Milliarde Euro am Standort Darmstadt zu investieren. Diese Summe wird nun um mehr als 500 Millionen Euro erhöht.   news-15132 Tue, 08 Mar 2022 15:40:00 +0100 Wissenschaftsstadt Darmstadt bietet am 11. März Informationsveranstaltung zum Ukraine-Krieg für Jugendliche an  https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-bietet-am-11-maerz-informationsveranstaltung-zum-ukraine-krieg-fuer-jugendliche-an Fragen stellen und gemeinsam diskutieren Die Wissenschaftsstadt Darmstadt bietet am Freitag, 11. März, um 18 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Ukraine-Krieg für Jugendliche an. Bei der Veranstaltung können sich Jugendliche über die aktuelle Situation und ihre Ursachen informieren. Sie können einer Expertin ihre Fragen stellen und gemeinsam diskutieren. Eingeladen zum Talk ist Vera Rogova, sie ist Mitarbeiterin beim Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, mit dem Themenschwerpunkt Russlands Innen- und Außenpolitik. Als Moderator tritt der Darmstädter Podcaster und Radio-Moderator (RadaR) Moritz Mager auf, der durch seine Sendungen zu Politik und Gesellschaft bekannt ist. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Jugendring Darmstadt e.V., und dem Stadtschüler*innenrat Darmstadt live im Jugendcafé Chillmo, Bartningstraße 26, 64289 Darmstadt, in Kooperation mit dem Jugendklub Kranichstein sowie online über BigBlueButton statt. „Es ist uns ein großes Anliegen, Kinder und Jugendliche in dieser angespannten Lage nicht allein zu lassen“, so die Bürgermeisterin Barbara Akdeniz. „Neben der Möglichkeit, sich über Geschichte und aktuelle Situation zu informieren, sollen Jugendliche auch die Gelegenheit bekommen sich mit dem Thema Fake News und Propaganda auseinander zu setzen. Und nicht zuletzt die Chance haben, darüber zu reden, wie es ihnen mit der aktuellen Situation geht und was sie aktiv tun können.“ Weitere Infos auf  http://jugendforum-darmstadt.de/event/lets-talk-about-ukraine-krieg/ .  Fragen und Kontakt: jugendbildungswerk@darmstadt.de   news-15133 Tue, 08 Mar 2022 15:22:00 +0100 Biodiversitätsprojekt der Wissenschaftsstadt Darmstadt im Bürgerpark in Kooperation mit der Bertolt-Brecht-Schule geht in die nächste Runde https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/biodiversitaetsprojekt-der-wissenschaftsstadt-darmstadt-im-buergerpark-in-kooperation-mit-der-bertolt-brecht-schule-geht-in-die-naechste-runde Stadträte Kolmer und Klötzner: „Mit der Ansaat wird die Fläche nun weiter entwickelt – Ziel ist die Steigerung der Artenvielfalt auf einer Rasenfläche“ Nachdem Mitte Dezember 2021 gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Bertolt-Brecht-Schule im Beisein von Grünflächendezernent Michael Kolmer und Schuldezernent Holger Klötzner eine Biodiversitätsfläche im Bürgerpark angelegt wurde, geht es in dieser Woche auf der Fläche weiter. Am morgigen Mittwoch, 9.März von 11:30 bis 13 Uhr werden die Schülerinnen und Schüler eines Biologie-Leistungskurses unter fachlicher Anleitung des Grünflächenamtes Saatgut für eine blütenreiche Mischung auf circa 150 Quadratmeter ausbringen. Das Saatgut stellt die Stadt Darmstadt bei Kosten von rund 130 Euro zur Verfügung. „Das Grünflächenamt wird mit der Ausbildungskolonne den Boden vorbereiten und fräsen. Die Schülerinnen und Schüler werden dann die weiteren Schritte, wie Einebnen der Fläche, Aussäen der Mischung, Einrechen und Anwalzen der Samen, unter Anleitung ausführen“, erläutern die Stadträte Michael Kolmer und Holger Klötzner. „Mit der jetzt geplanten Ansaat wird die Fläche weiter entwickelt - Ziel ist die Steigerung der Artenvielfalt auf einer Rasenfläche. Im Herbst werden dann Stauden gepflanzt und Zwiebeln gesteckt.“ Zur Einsaat kommt regionales Saatgut, genauer gesagt die ‚Griesheimer Mischung‘. Das ist eine Saatmischung für Sandtrockenrasen mit typischen Arten der nördlichen Oberrheinebene beziehungsweise dem Rhein-Maingebiet und wird zusätzlich ergänzt mit Einjährigen. Dem Saatgut ist Füllstoff aus Getreideprodukten und Holzspänen beigemischt. Das dadurch gestreckte Saatgut mit den sehr feinen Wildpflanzensamen lässt sich so wesentlich besser ausbringen. Hintergrund: Auf der trapezförmigen Fläche hatte sich in den vergangenen Jahren aus einem anfänglichen  Trampelpfad ein beachtlicher Weg über den Rasen entwickelt. Um die Vegetation zu schützen wurde die Fläche mit naturnahem Kastanienholz eingezäunt. Zur Aufwertung der Fläche, zur Steigerung der Biodiversität, also der Artenvielfalt, wurden im Dezember letzten Jahres Ideen der Schülerinnen und Schüler umgesetzt. So wurden zum Beispiel vom Grünflächenamt und den  Jugendlichen selbst Totholzhaufen und Steinschüttungen angelegt, Bäume und Sträucher gepflanzt sowie Nisthilfen für Vögel und Insekten vorbereitet.   news-15103 Fri, 25 Feb 2022 12:29:22 +0100 Mayors for Peace: Darmstadt zeigt Flagge gegen den Krieg Russlands am Freitag, 25. Februar bis Samstagabend, 26. Februar, auf dem Luisenplatz https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/mayors-for-peace-darmstadt-zeigt-flagge-gegen-den-krieg-russlands-am-freitag-25-februar-bis-samstagabend-26-februar-auf-dem-luisenplatz OB Partsch: „Wir erinnern daran, dass die Menschen in der Ukraine nicht alleine sind. Sie können sich unserer Solidarität und Hilfsbereitschaft sicher sein“ Als Zeichen für den gemeinsamen Wunsch nach Frieden und Zusammenhalt in Europa angesichts der Aggression Russlands in der Ukraine hisst die Wissenschaftsstadt Darmstadt zusammen mit allen deutschen Städten des Bündnisses ,Mayors for Peace‘ von Freitag, 25. Februar, bis Samstagabend, 26. Februar, auf dem Luisenplatz die Flagge ,Mayors for Peace‘. Nach seiner klaren Rede auf der Kundgebung am Vorabend auf dem Luisenplatz für Solidarität mit der Ukraine und der Partnerstadt Uzhhorod zeigt Oberbürgermeister Jochen Partsch noch einmal die Haltung der Stadt zu den bewaffneten Handlungen Russlands in der Ukraine: „Die Friedensflagge des internationalen Netzwerkes ,Mayors for Peace‘ (zu Deutsch Bürgermeisterinnen und Bürgermeister für den Frieden) wird in unserer Stadt zwei Tage wehen und daran erinnern, dass die Menschen in der Ukraine nicht alleine sind. Im Schulterschluss mit tausenden von Städten in Deutschland und weltweit werden wir alles in unserer Macht Stehende tun, um Wladimir Putin unsere Missbilligung für seine unmenschliche Politik zu demonstrieren.“   Die Organisation Mayors for Peace wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Das weltweite Netzwerk setzt sich vor allem für die Abschaffung von Atomwaffen ein, greift aber auch aktuelle Themen auf, um Wege für ein friedvolles Miteinander zu finden. Mehr als 8.000 Städte gehören dem Netzwerk an, darunter mehr als 700 Städte in Deutschland. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist seit 1998 Mitglied in diesem internationalen Städtenetzwerk. Weitere Informationen zum internationalen Netzwerk ,Mayors for Peace‘ gibt es unter www.mayorsforpeace.de. Mehr Informationen erteilt auch das Amt für Vielfalt und Internationale Beziehungen unter vielfalt-international@darmstadt.de. news-15092 Thu, 24 Feb 2022 13:40:53 +0100 Aufruf zur Kundgebung für Frieden in der Ukraine und Europa: Heute (24.), 19 Uhr auf dem Luisenplatz https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/aufruf-zur-kundgebung-fuer-frieden-in-der-ukraine-und-europa-heute-24-19-uhr-auf-dem-luisenplatz OB Partsch: „Solidarität mit der Ukraine, Solidarität mit unserer Partnerstadt Uzhhorod: Stopp dem russischen Krieg in Europa!“ Oberbürgermeister Jochen Partsch und der Stadtverordnetenvorsteher der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Yücel Akdeniz, rufen zu einer Kundgebung gegen den von Russland in der Ukraine begonnenen Krieg und für Frieden in Europa für heute, Donnerstag, den 24. Februar um 19 Uhr, auf dem Luisenplatz auf. „Europa und die Welt sind heute in einem undenkbaren, aber über Nacht wahr gewordenen Alptraum eines Krieges auf dem europäischen Kontinent aufgewacht. Das Handeln Russlands ist nicht mehr in Stille und hoffnungsvoller Erwartung an die Vernunft hinzunehmen. Unser Entsetzen über die Invasion in die Ukraine drücken wir laut und deutlich aus. Wir stehen auf für Frieden in Europa und sind solidarisch mit der Ukraine und mit unseren Freunden und Partnern in unserer Partnerstadt Uzhhorod“, erklärte der Oberbürgermeister.   Yücel Akdeniz ergänzt: „Wir sorgen uns um die Menschen in der Ukraine und natürlich um unsere langjährigen Freundinnen und Freunde in Uzhhorod. Dieses Jahr wollten wir mit zahlreichen Veranstaltungen in Darmstadt und auch in Uzhhorod das 30-jährige Jubiläum unserer Städtepartnerschaft feiern, die in den letzten Jahren sehr intensiv von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft vorangetrieben worden ist.“ „Städtepartnerschaften in Europa sind nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut worden, um den Frieden zwischen den Ländern und Nationen zu stabilisieren, damit nie wieder Krieg in Europa herrscht. Die Hoffnungen abertausender Menschen auf Frieden sind zerstört, junge Menschen werden in einen Krieg geschickt. Wir müssen und wollen dagegen protestieren! Wir rufen daher alle Darmstädterinnen und Darmstädter auf, heute mit uns zusammen ein eindeutiges Zeichen gegen den russischen Krieg in Europa und für Frieden zu setzen!“ Noch gibt es keine Kampfhandlungen in Uzhhorod, dafür koordinierte Angriffe in Lviv (Lemberg), Lutsk und Ivano-Frankyvsk (Westukraine). Die Menschen sind in großer Sorge um ihre Angehörigen in anderen Teilen des Landes. Es bilden sich vor Geschäften und Tankstellen bereits lange Schlangen, viele Menschen fliehen bereits in Richtung Grenze zur Slovakei. Die Situation verändert sich stündlich. Solidaritätsschreiben von Oberbürgermeister Jochen Partsch an seinen ukrainischen Amtskollegen Bohdan Andriyiv news-15069 Tue, 15 Feb 2022 15:11:33 +0100 Wissenschaftsstadt Darmstadt und Zivilgesellschaft gedenken der vor zwei Jahren durch rassistischen Terror ums Leben gekommenen Menschen in der Nachbarstadt Hanau https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-und-zivilgesellschaft-gedenken-am-19-februar-der-vor-zwei-jahren-durch-rassistischen-terror-ums-leben-gekommenen-menschen-in-der-nachbarstadt-hanau Kundgebung und Mahnwache am 19. Februar auf dem Karolinenplatz Aufgrund der rassistischen Verblendung des Täters wurden am 19. Februar 2020 neun Menschen aus ihren Leben gerissen. Ihre Namen sind: Gökhan Gültekin Sedat Gürbüz Said Nesar Hashemi Mercedes Kierpacz Hamza Kurtović Vili Viorel Păun Fatih Saraçoğlu Ferhat Unvar  Kaloyan Velkov Dieser Akt der barbarischen Gewalt mitten im öffentlichen Leben einer hessischen Großstadt ist gemeinsam mit dem Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke und dem Angriff auf die Synagoge in Halle im Jahr 2019 nach den NSU-Morden eine weitere Zäsur in der Geschichte der Bundesrepublik. Bürgerinnen und Bürger, die als ausländisch wahrgenommen werden, sind in das Fadenkreuz rechter Gewalttäterinnen und Gewalttäter geraten. Oberbürgermeister Jochen Partsch betont die Wichtigkeit des couragierten Eintretens gegen rechts: „Unsere Absicht ist klar: wir wollen diejenigen, die von rassistischer Ausgrenzung und Verfolgung bis hin zum mörderischen Terror betroffen sind, nicht alleine lassen. Deswegen wenden wir uns entschlossen gegen Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus in unserer Gesellschaft. Das betrifft die Aufarbeitung der Vergangenheit ebenso wie die Kritik an rassistischen Strukturen im heutigen Alltag. Nicht nur einmal im Jahr, sondern jeden Tag. Es macht einen großen Unterschied, etwas zu sagen anstatt es einfach hinzunehmen, wenn Menschen diskriminiert oder ausgegrenzt werden.“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt und die Zivilgesellschaft rufen daher für den 19. Februar 2022 ab 19 Uhr zu einer Kundgebung und Mahnwache auf dem Darmstädter Karolinenplatz auf, um der Ermordeten des rassistischen Hanauer Terroranschlags an dessen zweitem Jahrestag zu gedenken. Hierbei werden die Porträts der Ermordeten im öffentlichen Raum dargestellt, als Beamerprojektionen an einen Teil der Fassade des Hessischen Landesmuseums. Neben einer Gedenkrede von OB Partsch werden die Stimmen der von rassistischer Ausgrenzung Betroffenen bei dem Gedenken vernehmbar werden; die Stimmen derjenigen, die noch immer und viel zu oft in unserer Gesellschaft als fremd oder anders wahrgenommen werden. Der rassistische Täter hat versucht, diese Stimmen zum Schweigen zu bringen. Deshalb stehen die Gedenkreden folgender Organisationen im Zentrum der diesjährigen Gedenkveranstaltung:  • Ausländerbeirat Darmstadt • Interessengemeinschaft der Migrantenselbstorganisationen Darmstadt • Verband Deutscher Sinti und Roma Landesverband Hessen Darüber hinaus unterstützen folgende Organisationen und Institutionen das Gedenken: • ACK – Arbeitskreis Christlicher Kirchen • Evangelisches Dekanat Darmstadt • Evangelische Hochschule Darmstadt • Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. Regionale Arbeitsgruppe Südhessen • Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Darmstadt • Hochschule Darmstadt sowie AStA der Hochschule Darmstadt • Katholisches Dekanat Darmstadt • Technische Universität Darmstadt sowie AStA der TU Darmstadt news-15067 Tue, 15 Feb 2022 11:53:32 +0100 Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe  https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/deutschlands-beste-ausbildungsbetriebe Klinikum Darmstadt unter den Top 5 von Deutschlands kommunalen Krankenhäusern Der Fachkräftemangel ist einer der größten Herausforderungen - auch in einem Krankenhaus und das nicht nur in der Pflege. "Wir setzen seit Jahren darauf, unseren Nachwuchs in großem Maß selbst auszubilden, mit steigendem Erfolg", sagt die Leiterin der Abteilung Personal und Allgemeine Verwaltung Grit Kraushaar. "Unser wichtigstes Gut sind unsere Mitarbeitenden, dafür investieren wir in Aus-, Fort- und Weiterbildung. Für alle Berufsbereiche bietet die "Akademie am Klinikum" kontinuierlich Qualifizierungsmaßnahmenan, unsere Mitarbeitenden besitzen Lehraufträge an Universitäten und verfügen über zahlreiche Weiterbildungsermächtigungen. Als Akademisches Lehrkrankenhaus bilden wir jährlich rund 35 junge Ärzte*innen im Praktischen Jahr aus. In den Ausbildungsberufen konntenwir in den letzten vier Jahren unsere Plätze kontinuierlich ausbauen - von 150 auf zuletzt 228. Und wir können diese Plätze auch besetzen, darauf sind wir sehr stolz!" erläutert Grit Kraushaar. Allen Auszubildenden mit guten Ergebnissen bietet das KlinikumDarmstadt frühzeitig einen Übernahmevertrag an, inklusive weiterer Karrieremöglichkeiten und Weiterbildungen im Unternehmen.   Diese Fokussierung auf das Thema Ausbildung ist jetzt auch extern anerkannt worden: Unternehmen, die diese Herausforderungen meistern und ihren Auszubildenden einen sicheren Rahmen anbieten, wurden für die Studie "Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe2022" ausgewählt. Das Klinikum Darmstadt erzielte dabei einen sehr guten fünften Platz unter allen kommunalen Krankenhäusern in Deutschland.    Die Studie "Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe 2022" wurde im Auftrag von Focus Money und Deutschland Test durch das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung IMWF mit wissenschaftlicher Begleitung des Hamburgischen WeltwirtschaftsinstitutsHWWI realisiert.   Die Auswertung der Studie fußt auf zwei Säulen, heißt es in einem Begleitschreiben: Dem Social Listening sowie einem von den untersuchten Unternehmen selbst ausgefüllten Online-Fragebogen. So konnten gut 400.000 Nennungen zu den etwa 20.000Unternehmen für den Untersuchungszeitraum vom 01. November 2020 bis 31. Oktober 2021 identifiziert und zugeordnet werden. Parallel wurde an die 20.000 größten deutschen Unternehmen ein strukturierter Online-Fragebogen verschickt.