Wissenschaftsstadt Darmstadt RSS-Feed der Wissenschaftsstadt Darmstadt de_DE Wissenschaftsstadt Darmstadt Sa, 19 Sep 2020 00:01:28 +0200 Sa, 19 Sep 2020 00:01:28 +0200 TYPO3 EXT:news news-13617 Fr, 18 Sep 2020 14:26:39 +0200 Stadtarchiv stellt Ausstellung „75 Jahre Brandnacht“ online /nachrichten/rss/news/stadtarchiv-stellt-ausstellung-75-jahre-brandnacht-online OB Partsch: „Kultur und ganz speziell Darmstädter Geschichte trotz Pandemie erlebbar“ Unterstützt durch die Deutsche Digitale Bibliothek hat das Stadtarchiv der Wissenschaftsstadt Darmstadt nun die Ausstellung „75 Jahre Brandnacht – Die Zerstörung Darmstadts im Zweiten Weltkrieg“ ins Digitale übertragen.

„Gerade in der jetzigen Zeit, in der Abstandhalten und Kontaktreduzierungen unser tägliches Leben bestimmen, müssen wir die Chancen digitaler Formate nutzen, um das Leben wieder vielfältiger zu gestalten und die weitere Ausbreitung des Virus trotzdem zu verhindern. Der Anteil kultureller Bildung und Freizeitbeschäftigung ist durch die Pandemie stark zurückgegangen, daher sind Kreativität und Umdenken gefragt. Dieses Projekt des Stadtarchivs zeigt, welche Möglichkeiten es in der Digitalstadt Darmstadt gibt, um Kultur und ganz speziell Darmstädter Geschichte wieder erlebbar zu machen – ganz bequem und praktisch von zu Hause aus“, sagt Oberbürgermeister und Kulturdezernent Jochen Partsch.

Im vergangenen Jahr war sie als Wanderausstellung anlässlich des 75. Jahrestages der Brandnacht vom Stadtarchiv konzipiert und anschließend an verschiedenen Orten in Darmstadt gezeigt worden. Zugleich sieht das Stadtarchiv dieses Projekt auch als Beitrag zum kulturellen Profil der Digitalstadt Darmstadt an.

Auch wenn der Fokus der Online-Präsentation auf der Brandnacht liegt, beginnt die Ausstellung zunächst mit den Luftangriffen im Ersten Weltkrieg und den damit verbundenen Sicherheitsmaßnahmen in Darmstadt. Der ab 1940 folgende Luftkrieg ist untrennbar verbunden mit der Rolle des Nationalsozialismus in Darmstadt, so dass beide Themen ebenfalls ausführlich in der Ausstellung dargestellt werden. Berichte von Zeitzeugen und Zeitzeuginnen ermöglichen einen Blick auf die Erfahrungen der Bevölkerung, insbesondere angesichts der traumatisierenden Erlebnisse während und im Kontext der Brandnacht. Die Ausstellung schlägt im Anschluss den Bogen bis zum Kriegsende, zur amerikanischen Besetzung im März 1945 und zu den mannigfaltigen Problemen der ersten Nachkriegszeit.

Die digitale Präsentation setzt sich aus mehreren untereinander angeordneten Ausstellungstafeln zusammen. Mit Scrollen oder durch einen Klick auf ein Pfeilsymbol kann in der Ausstellung von oben nach unten oder zur Seite navigiert werden. Die Ausstellungstexte, die überwiegend den Inhalten der analogen Tafeln entsprechen, werden vor allem durch digitalisiertes Archivgut aus verschiedenen Beständen des Stadtarchivs ergänzt.

Die digitale Ausstellung „Die Zerstörung Darmstadts im Zweiten Weltkrieg“ steht allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern, aber beispielsweise auch für die schulische und universitäre Lehre hier zur Verfügung: https://dablog.hypotheses.org/11697

Das Stadtarchiv ist dankbar für Feedback im Archivblog (www.dablog.hypotheses.org) oder per Mail.

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news-13615 Fr, 18 Sep 2020 14:07:26 +0200 Mithilfe bei geeigneten Nistplätzen für Schwalbe und Mauersegler /nachrichten/rss/news/mithilfe-bei-geeigneten-nistplaetzen-fuer-schwalbe-und-mauersegler Umweltdezernentin Akdeniz: „Wichtiger Bestandteil des ökologischen Gleichgewichts“ Das Umweltamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt versendet demnächst informative Anschreiben an die Eigentümer und Eigentümerinnen von Gebäuden mit Niststätten etwa von Schwalben und Mauerseglern. In der Hoffnung, dass diese erhalten und vielleicht sogar durch künstliche Nisthilfen ergänzt werden. Das ist dringend nötig, denn die meisten Gebäudebrüter sind gefährdet und stehen bereits auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Aus diesem Grund sind auch alle Gebäudebrüter (mit Ausnahme verwilderter Haustauben) nach Paragraph 44 Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt.

„Gebäudebrüter sind von großem Nutzen. Als Bestandteil des ökologischen Gleichgewichts vertilgen sie Schnaken und Schadinsekten und tragen über Samen im Kot zur Pflanzenverbreitung bei.  Spatzen sind zudem geschickte Futterfinder, die unsere Stadt sauber halten und der Ansiedlung von Ratten vorbeugen“, erläutert Umweltdezernentin Barbara Akdeniz.

Eine jüngst erfolgte Ortsbegehung von Umweltamt und NABU im früher von vielen Mehlschwalben besiedelten Martinsviertel ergab ein trauriges Bild: „Viele Niststätten werden aus Sorge vor Schmutz oder im Rahmen von Bautätigkeiten entfernt. Hinzu kommt, dass den Schwalben zunehmend Nestbaumaterialien wie Lehm und Wasser fehlen“, so Gerhard Schweigert vom NABU Darmstadt. Damit geht es den Schwalben ebenso wie bspw. dem Spatz, der kaum noch für ihn wichtige „Sandbadeplätze“ findet und der ebenso wie Mauersegler, Hausrotschwanz und viele Fledermausarten auf Nistmöglichkeiten an Häusern angewiesen ist. Denn die Arten zählen zu den „Gebäudebrütern“, sie sind Kulturfolger oder haben in den Spalten und Winkeln der Gebäude Ersatzquartiere gefunden, die in freier Natur nicht mehr ausreichend zur Verfügung stehen.

Ein wichtiger Hinweis: Das Entfernen ihrer Nester ist ohne Erlaubnis des Umweltamts verboten. Dabei ist ein Miteinander von menschlichen und tierischen Bewohnern leicht möglich: Schmutz am Gebäude lässt sich durch das Anbringen von Kotbrettern abfangen und die meisten Nistkästen können sogar passgenau in Wärmedämmungen eingesetzt werden. Nistkästen für Gebäudebrüter sind wartungsfrei und können mit atmungsaktiver Farbe an die Gebäudefarbe angepasst werden. Sorgt man zudem für unversiegelte Stellen im Boden, blütenreiche Pflanzen als Insektennahrung und Sträucher als Versteck für noch nicht flügge Jungvögel, so sichert man auch im nächsten Jahr das Überleben der eleganten Flugkünstler, die unsere Stadtteile beleben.

Für weitere Informationen kann das Umweltamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt kontaktiert werden: umweltamt@1sp4mdarmstadt.abde.

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news-13613 Do, 17 Sep 2020 09:28:00 +0200 Ausbau der sozialraumorientierten Schulsozialarbeit in der Lincoln-Siedlung /nachrichten/rss/news/ausbau-der-sozialraumorientierten-schulsozialarbeit-in-der-lincoln-siedlung Sozial- und Jugenddezernentin Akdeniz: „Anbindung der neuen Grundschule an die vorhandene Trägerstruktur und sozialräumliche Ausrichtung unterstreicht die Qualität der Schulsozialarbeit in der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung vom Mittwoch (16.) dem Ausbau der Schulsozialarbeit und damit der Anbindung der neuen Grundschule in der Lincoln-Siedlung an die kommunalen Strukturen zugestimmt. Die Schulentwicklungsplanung der Wissenschaftsstadt Darmstadt sieht den Neubau einer Grundschule in der Lincoln-Siedlung vor, welcher zum Beginn des Schuljahres 2021/2022 fertiggestellt sein wird. Als folgerichtig wird in diesem Zusammenhang auch der Ausbau von Schulsozialarbeit in der Lincoln-Siedlung erachtet.

„Die Wissenschaftsstadt Darmstadt bekennt sich nach wie vor zu ihrer Verantwortung, allen Kindern und Jugendlichen eine gleichberechtigte Teilhabe an Bildung und dem gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen und dazu gehört auch die sozialraumorientierte Schulsozialarbeit“, erklärt Sozial- und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz. „Der aktuelle Beschluss des Magistrats zum Ausbau der Schulsozialarbeit in der Lincoln-Siedlung schließt damit an den Beschluss von 2019 zur Weiterentwicklung der kommunalen Schulsozialarbeit an und ergänzt die seit 2010 flächendeckend eingeführte sozialraumorientierte Schulsozialarbeit. Die Anbindung an die vorhandene Trägerstruktur und sozialräumliche Ausrichtung ist ein wichtiger Aspekt für die Qualität der Schulsozialarbeit in der Wissenschaftsstadt Darmstadt.“

Die Umsetzung des beschlossenen Ausbaus der Schulsozialarbeit erfolgt durch den Träger Mobile Praxis in enger Abstimmung mit dem Sachgebiet Schulsozialarbeit im Jugendamt: „Wir übertragen die Trägerschaft der Schulsozialarbeit in der Lincoln-Siedlung an die Mobile Praxis gGmbH“, teilt Stadträtin Barbara Akdeniz mit und betont, dass „die Zusammenarbeit seit 2010 vertrauensvoll und von hoher fachliche Kompetenz gekennzeichnet ist“.

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news-13612 Mi, 16 Sep 2020 16:38:52 +0200 Maßnahmenpaket für Gastronomie und Schausteller in der Wintersaison beschlossen /nachrichten/rss/news/massnahmenpaket-fuer-gastronomie-und-schausteller-in-der-wintersaison-beschlossen OB Partsch: „Trotz Corona-Situation wollen wir gemeinsam gut durch die kalte Jahreszeit kommen“ Die Winterzeit in Darmstadt wird für Gastronomiebetriebe, Schausteller und Besucher von Restaurants und Cafés aufgrund der Corona-Pandemie anders sein als gewohnt. Damit sowohl Schausteller als auch Gastronomiebetriebe durch diese wirtschaftlich schwere Zeit kommen, hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt jetzt gemeinsam mit Vertretern von der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH, dem Darmstadt Citymarketing e.V., dem Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), dem Darmstädter Schausteller Verband e.V. und dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) ein Maßnahmenpaket erarbeitet.

„Für das städtische Leben insgesamt und natürlich für jeden einzelnen Bürger und jede einzelne Bürgerin ist es enorm wichtig, dass die Gastronomie unter den bekannten Auflagen wieder geöffnet hat und uns auch die Schausteller mit dem City-Sommer ein wenig von der gewohnten sommerlichen Festkultur geschenkt haben. Jetzt – in Hinblick auf die kommende Wintersaison und den bevorstehenden Weihnachtsmarkt – gilt es, gemeinsam an einem Strang zu ziehen, sodass Gastronomiebetriebe und Schausteller mit Unterstützung der Stadt weiterhin existieren können und wir gemeinsam eine fröhliche und besinnliche Weihnachtszeit haben – trotz der bestehenden und weiterhin ernstzunehmenden Situation durch die Corona-Pandemie. Insofern ist es auch für die Durchführung des Weihnachtsmarktes absolut notwendig, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger mit großer Sorgfalt und Umsicht an die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln halten. Nur so kann die derzeitige Planung umgesetzt werden“, betont Oberbürgermeister Jochen Partsch.

Das erarbeitete Paket zur Unterstützung von Gastronomie und Schaustellern in der Wintersaison sieht unter anderem folgende Maßnahmen vor:
 
• Eine Erlaubnis für Gastronomiebetriebe zur kostenfreien Weiternutzung von Außenflächen von Oktober bis Saisonstart 2021 in Abstimmung mit dem Ordnungsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt
• Eine einmalige Erlaubnis für Gastronomiebetriebe für das Aufstellen von baugenehmigungsfreien Seitenwänden/Windfängen (ohne Dach) bis Ende März 2021 als Ausnahme von der Gestaltungsrichtlinie. Ein Rückbau Ende März 2021 ist zwingend.
• Eine Empfehlung von städtischer Seite für Gastronomiebetriebe für den Einsatz von Decken und Kissen – soweit rechtlich zulässig

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH plant zusätzlich für den Besuch im Gastronomiebetrieb eine Darmstadt-Decke „to go“ produzieren zu lassen. „Ziel ist es, dass jeder Gast seine eigene Decke in den Außenbereich von Restaurant oder Café mitbringen kann, um nicht frieren zu müssen“, erläutert Anja Herdel, Geschäftsführerin der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH.  

Weitere Maßnahmen sind:

• Eine städtische Empfehlung für Gastronome auf den Glühweinausschank in der ansässigen Gastronomie zugunsten der Schausteller zu verzichten
• Ein vorläufiger Verzicht von städtischer Seite auf die Durchsetzung des Heizpilzverbotes bis Ende März 2021
Für Gastronomiebetriebe, die Fragen zum Thema Heizpilze oder ähnliche Heizanlagen haben, wird von Seiten der DEHOGA ein Beratungsangebot initiiert. Weitere Informationen sowie Ansprechpartner finden sich hierzu zeitnah online auf www.dehoga-hessen.de.
• Eine Verlängerung der Standgenehmigungen für Schausteller ab Mitte November 2020 bis Anfang Januar 2021

Darüber hinaus wird die Wissenschaftsstadt Darmstadt eine hinreichende Versorgung der Weihnachtsmarktstände mit öffentlichen Toiletten garantieren. Die umweltfreundliche Kompotoi des EAD hat sich bereits im vergangenen Jahr auf dem Weihnachtsmarkt bei den Besucherinnen und Besuchern bewährt.

Der Darmstädter Weihnachtsmarkt wird in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie gewohnt stattfinden. Stattdessen ist ab dem 23. November geplant, mit Verkaufsständen von kulinarischen Genüssen und Waren und unter besonderen Abstands- und Hygieneregeln an verschiedenen Plätzen in der Darmstädter Innenstadt ein Alternativangebot anzubieten.

„Die Schausteller des Darmstädter Weihnachtsmarktes werden auf dem Friedensplatz, dem Karolinenplatz (zwischen Hessischem Landesmuseum und Haus der Geschichte), dem Luisenplatz, in der oberen Wilhelminenstraße/Wilhelminenplatz und am Hinkelsturm an der Stadtmauer Glühwein ausschenken sowie Süßwaren und Herzhaftes unter besonderen Abstands- und Hygieneregeln verkaufen. Die Händler sollen auf dem Marktplatz, entlang der Kirchstraße sowie der Wilhelminenstraße ihre Waren anbieten. Zusätzlich sind Kinderfahrgeschäfte auf dem Friedensplatz, dem Ernst-Ludwigs-Platz und dem Luisenplatz geplant“, erläutert Stadtkämmerer André Schellenberg.

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt und die Darmstadt Marketing GmbH weisen jedoch noch mal ausdrücklich darauf hin, dass sich das diesjährige Weihnachtsmarkt-Konzept an den aktuell geltenden Corona-Verordnungen des Landes Hessen orientiert und behalten sich vor, je nach Auflagen dementsprechend kurzfristige Änderungen vorzunehmen.

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news-13610 Mi, 16 Sep 2020 16:01:10 +0200 Mitglieder des Rotary Clubs Darmstadt-Bergstraße bauen Pergola im Zoo Vivarium auf /nachrichten/rss/news/mitglieder-des-rotary-clubs-darmstadt-bergstrasse-bauen-pergola-im-zoo-vivarium-auf Schellenberg: „Engagierter Einsatz aller Beteiligter zur Unterstützung des Vivariums“ Am vergangenen Samstag (12.) haben Mitglieder des Rotary Clubs Darmstadt-Bergstraße und Nachwuchsmitglieder des Rotary Clubs vom Rotaract-Club Darmstadt im Zoo Vivarium beim Aufbau einer Pergola auf der Zooschul-Terrasse tatkräftig mitgearbeitet.

Zusammen mit Stadtkämmerer André Schellenberg und Zoo-Beschäftigten wurde die Pergola errichtet und anschließend mit Schlingpflanzen versehen. Diese sollen später die Pergola begrünen. Im Sinne der Nachhaltigkeit wurden Wein und Kiwi verwendet, deren Früchte später geerntet und als Tierfutter verwendet werden können. Zusätzlich wurde die in der Nähe befindliche Betonstützmauer mit Holz verkleidet. Ein gemeinsames Mittagessen im Café Eulenpick stärkte alle Beteiligten und die anschließende Führung durch den Zoo bot Gelegenheit sich untereinander auszutauschen.

Der für den Zoo Vivarium zuständige Stadtkämmerer André Schellenberg freut sich über diese aktive Form der Unterstützung für den Darmstädter Tiergarten: „Mit ihrem engagierten Einsatz haben alle Beteiligten zu einem effektiven Aufbau der Pergola im Zoo Vivarium beigetragen. Durch die Unterstützung in Form von Arbeitskraft konnte der Zoo Vivarium Zeit und externes Personal einsparen. Ferner beteiligt sich der Rotary-Club an den entstandenen Materialkosten. Hierfür gebührt dem Club unser großer Dank.“

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news-13603 Mo, 14 Sep 2020 14:33:28 +0200 Weltkindertag 2020 /nachrichten/rss/news/weltkindertag-2020 Coronabedingt dieses Jahr drei verschiedene Module / Jugenddezernentin Akdeniz: „Wichtig, die Kinderrechte in den Blick der Stadtgesellschaft zu rücken und alle Bürgerinnen und Bürger für deren Wahrung zu sensibilisieren“ Der Weltkindertag in der Wissenschaftsstadt Darmstadt geht in diesem Jahr neue Wege, da das große Fest, wie es seit vielen Jahren im Herzen der Stadt gefeiert wird, coronabedingt in dieser Form nicht stattfinden kann. Dieses Jahr setzt sich der Weltkindertag daher aus drei verschiedenen Modulen zusammen, die von der Kinder- und Jugendförderung des städtischen Jugendamts in Kooperation mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend Darmstadt (BDKJ) und den Christlichen Pfandfinderinnen und Pfandfindern der Adventjugend (CPA) organisiert werden.

Im ersten Modul wird vom 20. bis 27. September die Wilhelminenstraße, von Luisenplatz bis Elisabethenstraße, zu einer Kinderrechte-Allee. Anschaulich werden in dieser Ausstellungsmeile die zehn wichtigsten Kinderrechte in den Fokus genommen. Hierzu haben Ferienspielkinder in den Sommerferien ihre Sicht der Kinderrechte in Bilder gefasst. Sozialdezernentin Barbara Akdeniz, die die Allee am Sonntag, 20. September 2020, 11.30 Uhr feierlich eröffnen wird, betont: „Es ist immer wieder wichtig, die Kinderrechte in den Blick der Stadtgesellschaft zu rücken und alle Bürgerinnen und Bürger für deren Wahrung zu sensibilisieren. Wunderbar finde ich bei der Kinderrechte-Allee, dass die Kinder sich selbst mit dem Thema auseinandergesetzt haben, denn sie müssen auch um ihre Rechte wissen.“

Parallel zur Eröffnung der Kinderrechte-Allee werden am 20. September in der Zeit von 14 bis 18 Uhr im ganzen Stadtgebiet kleine Angebote und Aktionen für Kinder stattfinden. Diese werden von Institutionen, Einrichtungen und Vereinen angeboten, die auch schon am großen Weltkindertagsfest teilgenommen haben. Informationen zu den einzelnen dezentralen Angeboten sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden sich auf der Darmstädter Weltkindertagsseite im Internet auf: https://www.weltkindertag-darmstadt.de. Damit jedes Kind an verschiedenen Angeboten teilnehmen kann, gibt es an diesem Tag für Kinder von 6 bis 14 Jahren die Möglichkeit, den öffentlichen Nahverkehr kostenlos zu nutzen. Fahrkarten hierfür gibt es bei allen Angeboten und an einem Infostand auf dem Luisenplatz.

Als drittes Modul startet am selben Tag auch ein Kinderrechte-Quiz auf der Weltkindertags-Homepage (https://www.weltkindertag-darmstadt.de). Bis zum 4. Oktober können fünf Fragen zu den Kinderrechten beantwortet werden. Mitmachen lohnt sich, zu gewinnen gibt es zehn Ferienspielgutscheine je 150 Euro für die kommenden Herbst-, Winter-, Oster- oder Sommerferien. Gesponsert werden diese Gutscheine durch die Veranstalterinnen und Veranstalter und die weiteren Sponsoren: Merck, Entega, Software AG Stiftung, Volksbank Darmstadt, EAD und Heag.

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news-13562 Fr, 11 Sep 2020 09:40:00 +0200 11. September, Jahrestag der Brandnacht /nachrichten/rss/news/11-september-jahrestag-der-brandnacht Kranzniederlegung, Friedensandacht, Glockenläuten / Oberbürgermeister Partsch: „Erinnerung an die dunkelsten Stunden in der Geschichte der Stadt“ In Erinnerung an die vielen Opfer der Darmstädter Brandnacht vom 11. September 1944 wird der Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Jochen Partsch, am Freitag, 11. September 2020, um 11 Uhr am Gräberfeld auf dem Waldfriedhof einen Kranz niederlegen und damit der Bürgerinnen und Bürger gedenken, die an diesem Tag gestorben sind.

Oberbürgermeister Partsch betont die Bedeutung des Gedenktages: „Wir rufen uns an diesem Tag eine der dunkelsten und traurigsten Stunden in der Darmstädter Geschichte ins Gedächtnis, als der größte Teil unserer Stadt bei einem Luftangriff zerstört wurde und viele tausend Menschen ihr Leben verloren haben. Kaum eine Darmstädter Familie, die damals nicht in schlimmer Form von diesem Ereignis betroffen war. Die Erinnerung ist zugleich Mahnung – den Frieden zu bewahren, die Verständigung zu suchen, unter den einzelnen Menschen ebenso wie unter den Völkern. Dies ist umso wichtiger in einer Zeit, die ihre eigenen Schrecken kennt und noch immer nicht frei ist von Bedrohung, Unterdrückung, Gewalt und Krieg.“

Um 19.30 Uhr gibt es auf dem Kapellplatz eine Ökumenische Friedensandacht. Die Ansprache hält Oberbürgermeister Jochen Partsch, die Liturgie leiten Ulrike Schmidt-Hesse (Evangelisches Dekanat Darmstadt) und Dr. Christoph Klock (Katholisches Dekanat Darmstadt). Die Andacht wird als Livestream (https://youtu.be/8Ti7kfefFtU) übertragen. Gegen 20.15 Uhr folgt am dortigen Mahnmal eine Kranzniederlegung. Um 23.55 Uhr – dem Zeitpunkt, zu dem vor 76 Jahren der Angriff begann – läuten die Glocken der Darmstädter Kirchen in der Innenstadt.

Ab 20 Uhr werden in der Centralstation die beiden Filme „Brandmale“ (von Jutta und Christian Gropper) und „Running with Mum – Der Weg meiner Mutter“ (von Martin Greaves) gezeigt. Einlass ist um 19.30 Uhr; der Eintritt ist frei, das Platzkontingent begrenzt.

In der Nacht vom 11. auf den 12. September 1944 machten Bomber der Royal Air Force die Innenstadt und den überwiegenden Teil der Wohnviertel Darmstadts dem Erdboden gleich. Über 280 000 Brandbomben erzeugten einen kaum vorstellbaren Feuersturm. In einer knappen halben Stunde löschten die 234 englischen Flugzeuge zwischen 23.55 und 0.20 Uhr all das aus, was Darmstadt als historische Stadt in Hessen geprägt hatte. Die Bilanz der Brandnacht war furchtbar: über 11 000 Tote, eine hohe Dunkelziffer an Vermissten, zudem über 65 000 obdachlos gewordene Menschen.    

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news-13571 Fr, 04 Sep 2020 14:24:34 +0200 Leihladen „Heinerleih“ eröffnet am 5. September /nachrichten/rss/news/leihladen-heinerleih-eroeffnet-am-5-september Oberbürgermeister Partsch: „Eine nachhaltige Form des Gebrauchs – und stärkt die Gemeinschaft“ Am Samstag, 5. September 2020, wird mit einer kleinen Feier von 14 bis 17 Uhr in den Räumen des Vereins „Zucker e.V.“ (Liebfrauenstraße 66) der erste Darmstädter Leihladen eröffnet. Bei Musik und Trank können im „Heinerleih“ erste Gegenstände ausgeliehen werden. Ebenso ist der Leihkatalog ab diesem Tag online einsehbar. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat mit Fördermitteln ein weiteres wichtiges Projekt der TransitionTown Initiative unterstützt.

Oberbürgermeister Jochen Partsch betont die Aktualität des Projekts: „Temporär benötigte Gegenstände zu leihen und dann wieder anderen Menschen zur Verfügung zu stellen, das ist eine nachhaltige Form des Gebrauchs. Dieses Projekt bietet zudem allen die Möglichkeit, das eigene Umfeld zu gestalten und mitzumachen, wenn es darum geht, eine aktive Gemeinschaft zu fördern.“ Als Themengruppe der Lokalen Agenda21, verfolgt die TransitionTown Initiative das Ziel, eine nachhaltige Zukunft für Darmstadt zu gestalten.

Leihen statt Kaufen – ein Konzept, das vielen Menschen durch Bibliotheken, Carsharing und Leihräder bekannt ist. Bei „Heinerleih“  können Gegenstände unkompliziert und kostenlos jeweils für zwei Wochen kostenfrei mitgenommen werden. Leihgegenstände kommen aus den Kategorien Werkzeug, Garten, Küche, Haushalt, Renovierung, Freizeit, Sport, Camping, Reisen, Multimedia, Messgeräte, Feiern, Musikinstrumente und wurden allesamt gespendet. Weitere Spenden sind jederzeit willkommen, z.B. werden aktuell Beamer, Hochdruckreiniger, Videokassetten-Digitalisierer, Diascanner, Spielkonsolen oder eine Seifenblasenmaschine gesucht. Und, wer mag, kann "Heinerleih-Fan" werden, um das Projekt nachhaltig zu unterstützen.

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news-13564 Do, 03 Sep 2020 15:13:27 +0200 ‚Cargobike Roadshow‘ am 6. September zu Gast in Darmstadt /nachrichten/rss/news/cargobike-roadshow-am-6-september-zu-gast-in-darmstadt Mobilitätsamt berät zum Thema Nahmobilität / OB Partsch: „Erhebliches Potential für die dringend notwendige Verkehrswende in Städten und Metropolregionen“ Auch in diesem Jahr tourt die Cargobike Roadshow wieder durch den Südwesten Deutschlands und wird am kommenden Sonntag, 6. September, auf dem Marktplatz der Wissenschaftsstadt Darmstadt zu Gast sein. Von 11 bis 16 Uhr können die Bürgerinnen und Bürger dann insgesamt 12 eCargobikes verschiedener Hersteller (CaGo, Chike, Christiania Bikes, Cube, Johnny Loco, Muli Cycles, Radkutsche, Riese & Müller, sBlocs, Tern, Urban Arrow und Winther Bikes) testen und sich vom dreiköpfigen Roadshow-Team ausführlich zu den Vor- und Nachteilen der jeweiligen Modelle beraten lassen. Zudem ist das städtische Mobilitätsamt mit einem Infostand vor Ort und steht für Fragen rund um das Thema Nahmobilität zur Verfügung.

Der Testparcours findet unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Auflagen statt. Wer ihn nutzen möchte, muss sich vor Ort registrieren und wird gebeten, Mund- und Nasenschutz sowie, wenn möglich, Stift und Fahrradhelm mitzubringen.

„Cargobikes liegen im Trend und bieten zahlreiche Vorteile. Ob beim Transport von Kindern und Einkäufen oder im gewerblichen Einsatz: Cargobikes fahren emissionsfrei am Stau vorbei direkt ans Ziel und bieten damit ein erhebliches Potential für die dringend notwendige Verkehrswende in den Städten und Metropolregionen. Mit dem überaus erfolgreichen Projekt ‚Heinerbike‘ haben wir auch von städtischer Seite früh auf die Förderung und den Ausbau dieses Segments gesetzt“, erklärt dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch.

Die eCargobikes der Roadshow sind für die private Nutzung und speziell den Kindertransport vorgesehen. In diesem Jahr steht zudem eine Rikscha für den Seniorentransport zum Testen bereit. Die meisten Modelle können darüber hinaus auch mit Boxen für gewerbliche Transporte ausgestattet werden. Ein Besuch des Testparcours lohnt sich folglich nicht nur für Familien und andere Privatpersonen, sondern auch für Gewerbetreibende.

Neben der Cargobike Roadshow wird auch die Darmstädter sigo GmbH vor Ort sein, um sein vollautomatisches E-Lastenrad-Leihsystem zu präsentieren, sowie die Hochschule Darmstadt mit ihrem Projekt ‚LieferradDA‘, das aktuell zusammen mit der Frankfurter University of Applied Sciences durchgeführt wird.

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news-13563 Do, 03 Sep 2020 15:05:28 +0200 Vorschläge an die Stadtpolitik – Ideen für Projekte in der Nachbarschaft /nachrichten/rss/news/vorschlaege-an-die-stadtpolitik-ideen-fuer-projekte-in-der-nachbarschaft Der Bürgerhaushalt 2.0 geht in die Herbstrunde / Oberbürgermeister Partsch: „Darmstadt mitgestalten – dafür braucht es das Engagement der Bürgerinnen und Bürger“ Aufgrund der Covid-19-Pandemie musste die Frühjahrsrunde des Bürgerhaushalts 2.0 ausfallen. Nun haben Darmstädterinnen und Darmstädter in der Herbstrunde wieder die Möglichkeit, sich mit Vorschlägen, Beiträgen und Ideen an der Darmstädter Stadtpolitik zu beteiligen sowie eigene Projektideen einzureichen. Die Runde beginnt am 14. September 2020 auf der Beteiligungsplattform www.da-bei.darmstadt.de.

„Es ist gut, dass der Bürgerhaushalt 2.0 wieder losgeht. Gerade in diesem Jahr, das mit seinen pandemiebedingten Maßnahmen zum Gesundheitsschutz auch neue Wege der Entscheidungen verlangt,  ist das Engagement der Bürgerinnen und Bürger besonders wichtig. Beteiligen Sie sich an der Darmstädter Stadtpolitik und unterstützen Sie Ihre Nachbarschaften mit eigenen Projekten“, appelliert Oberbürgermeister Jochen Partsch zum Start der Herbstrunde 2020.

Unter dem Titel „Unser Vorschlag für die Politik“ haben alle Darmstädterinnen und Darmstädter die Möglichkeit, Vorschläge an die Stadtpolitik zu richten, die Vorschläge anderer zu diskutieren und darüber abzustimmen. Vom 14. September bis 14. Oktober 2020 können Bürgerinnen und Bürger Vorschläge einreichen. Ab dem 2. November 2020 wird über die Vorschläge abgestimmt. Die Abstimmung erfolgt stadtteilbezogen und pro Stadtteil wird ein Gewinnervorschlag gekürt. Die Top-Vorschläge gehen als Magistratsvorlage in die politischen Gremien ein. Im vergangenen Jahr waren beispielsweise Ideen zur Freihaltung von Gehwegen, zu Blumenwiesen auf öffentlichen Grünflächen oder zur Absenkung eines Bürgersteiges für Rollatoren eingereicht und von vielen Nutzenden unterstützt worden.

Als Teil der Herbstrunde gibt es zudem den Aufruf „Unser Projekt für die Stadt“. Hierbei sucht die Wissenschaftsstadt Darmstadt gute Projektideen, die in Eigenregie der Antragstellenden umgesetzt werden. Bis zum 15. November 2020 können Projektideen eingereicht werden, die nach der Frist von einer Bürgerjury begutachtet werden. Die Stadtverordnetenversammlung entscheidet anschließend Anfang 2021 über die Förderung, die pro Projekt bis zu 5000 Euro betragen kann. Im vergangenen Jahr haben Darmstädterinnen und Darmstädter beispielsweise einen Bücherschrank für die Postsiedlung oder ein gemeinsames Brotbackhäuschen für das Edelsteinviertel vorgeschlagen und mit Hilfe der städtischen Förderung erfolgreich umgesetzt.

Auch dieses Mal besteht die Möglichkeit, Vorschläge an Vor-Ort-Standorten abzugeben. Unter den gegebenen Umständen können jedoch nur zwei Vor-Ort-Standorte in der Stadtmitte eingerichtet werden, an denen Informationsmaterialien, Vorschlagsbögen sowie Abstimmungszettel bereitliegen. Sicherheit und Gesundheit haben höchste Priorität – Mindestabstand und Mund-Nasen-Schutz sind Pflicht. Die Standorte: Stadtfoyer, Neues Rathaus, Luisenplatz 5a (die Urne befindet sich im Foyer und ist frei zugänglich); Bürgerfoyer Stadthaus Grafenstraße, Grafenstraße 30 (Einreichungen bitte in den Briefkasten werfen). Weitere Informationen gibt es auf www.da-bei.darmstadt.de; Fragen beantwortet die stellvertretende Bürgerbeauftragte der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Susanne Radmann, Telefon 06151 13 31 86.
 

Hintergrund

Im Frühjahr und Herbst 2019 wurden die ersten beiden Runden des neu konzeptionierten Bürgerhaushalts 2.0 erfolgreich durchgeführt. In der Kategorie „Unser Vorschlag für die Politik“ reichten die Bürgerinnen und Bürger 175 Vorschläge ein, für die auf dem Beteiligungsportal www.da-bei.darmstadt.de und an elf Vor-Ort-Standorten insgesamt 10 861 Stimmen abgegeben wurden. Unter anderem wurden folgende Vorschläge als Top-Vorschläge gewählt; ihr jeweiliger Bearbeitungsstatus kann im Parlamentsinformationssystem (https://darmstadt.more-rubin1.de/index.php) recherchiert werden: Blumenwiesen (Idee #120 + #162), längere Öffnungszeiten Bäder (Idee #94), Tempo 30 (Idee #4), Verkehrsberuhigung Liebfrauenstraße/Kranichsteiner Straße (Idee #3), Bewässerung Westwald (Idee #229).

Bei „Unser Projekt für die Stadt“ hatten die Bürgerinnen und Bürger im Frühjahr und Herbst 2019 Gelegenheit, ihre Projekte auf www.da-bei.darmstadt.de vorzustellen sowie um eine Förderung in Höhe von bis zu 5000 Euro durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt zu werben. Gefördert wurden: Bücherschrank im Quartierladen Postsiedlung – Zusammen in der Postsiedlung e.V.; Geben & Nehmen (Workshop zur Lebensmittelwertschätzung) – foodsharing Darmstadt; Brotbackhäuschen im Edelsteinviertel – Agora eG Wohnprojekt; Belebung Ingelheimer Park – Zusammen in der Postsiedlung e.V.; Kräuterbeet für Wixhausen – Aktive Senioren Wixhausen; Graffiti Goetheschule – Förderverein der Goetheschule; Feiern ohne Plastik uff de Jahngass – Nachbarschaft Jahnstraße; Spiel- und Bewegungsfest zum 50-jährigen Jubiläum der KKS – Freunde und Förderer der Käthe-Kollwitz-Schule Darmstadt e.V.; Info-Schaukasten für den Bauerngarten Eberstadt – Urban Garden Darmstadt e.V.

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news-13557 Mi, 02 Sep 2020 10:56:43 +0200 „Stadt und Region – gemeinsam mobil“ /nachrichten/rss/news/stadt-und-region-gemeinsam-mobil 2. h_da Dialog-Forum am 17. September Am Donnerstag, 17. September, ab 18 Uhr, laden die Hochschule Darmstadt (h_da), das kommunale Verkehrsunternehmen HEAG mobilo und die Wissenschaftsstadt Darmstadt zum 2. h_da Dialog-Forum ein. Hier diskutieren Mobilitäts-Fachleute aus Politik, Wissenschaft und Praxis unter der Überschrift „Stadt und Region – gemeinsam mobil“. Für Journalistinnen und Journalisten ist die Berichterstattung vor Ort, am Fachbereich Gestaltung der h_da, möglich. Dazu ist eine kurze Anmeldung an dialog-forum@1sp4mh-da.abde nötig. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können wegen der Corona-Auflagen zwar leider nicht vor Ort dabei sein – aber per Livestream und Umfrage-Tool. Alle Informationen auf www.h-da.de/dialog-forum.

Mobilität wird oft mit Freiheit und Teilhabe verbunden – am öffentlichen wie auch am wirtschaftlichen Leben. Doch das große Mobilitätsbedürfnis vieler Menschen trägt auch zu den drängenden Problemen unserer Zeit bei. Wie kann Mobilität unterschiedlichste Bedürfnisse abdecken, dabei umweltverträglich und sozial gerecht sein? Was muss in Darmstadt und der Region noch passieren? Wie kann ein Umdenken und Umsteuern gelingen? Antworten darauf will das 2. h_da Dialog-Forum liefern.

Es diskutieren:

- Mobilitätsexpertin und Kommunikationsberaterin Katja Diehl (She Drives Mobility), die zum Auftakt auch eine Keynote halten wird
- Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch
- Roßdorfs Bürgermeisterin Christel Sprößler
- HEAG mobilo-Geschäftsführer Michael Dirmeier
- Axel Wolfermann, Professor für Verkehrswesen am Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwesen der h_da

Prof. Dr. Jürgen Follmann, Dekan des Fachbereichs, führt kurz ins Thema ein.

Die Diskussionsrunde wird für das interessierte Publikum per Livestream übertragen. Parallel hierzu bieten die Veranstalter ein Umfrage-Tool an, über das Bürgerinnen und Bürger eigene Fragen beisteuern können. Außerdem können Interessierte bis zum 13. September Fragen per E-Mail einsenden (dialog-forum@1sp4mh-da.abde), die in die inhaltliche Vorbereitung der Diskussionsrunde einfließen. Sämtliche Informationen und den Link zur Live-Übertragung gibt es auf www.h-da.de/dialog-forum.

Das vollständige Programm ist hier abrufbar: Einladungs-Flyer

Das h_da Dialog-Forum bringt zweimal jährlich Expertinnen und Experten aus den Technik- und Gesellschaftswissenschaften mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern zusammen. Auf einen fachkundigen Impulsvortrag folgt eine Podiumsdiskussion, in die sich auch das Publikum einbringen kann.

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news-13555 Di, 01 Sep 2020 16:50:08 +0200 5. Bürgerforum Masterplan DA 2030+ am 29. September /nachrichten/rss/news/5-buergerforum-masterplan-da-2030-am-29-september Anmeldung bis 16. September möglich / OB Partsch und Planungsdezernentin Boczek: „Masterplan stellt die Weichen für eine kluge ökologische und soziale Stadtentwicklung in Darmstadt“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt lädt im Rahmen des ‚Masterplan DA 2030+ ////Darmstadt weiterdenken‘ für Dienstag, 29. September, um 19 Uhr zum 5. und vorerst letzten Bürgerforum und der Vorstellung des fertigen Masterplans DA 2030+ in das darmstadtium, großer Veranstaltungssaal (spectrum) ein. Informationen zur Hybrid-Veranstaltung sowie weitere Informationen zum Masterplan DA 2030+ sind abrufbar auf www.darmstadt.de/masterplan-da2030. Der kontrollierte Einlass der angemeldeten Bürgerinnen und Bürger ist ab 18.15 Uhr möglich. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich unter Angabe von Namen, Adresse, Telefonnummer und Emailadresse bis zum 16. September auf www.eveeno.com/DA2030+ oder per Post beim Büro der Bürgerbeauftragten, Luisenplatz 5a, 64283 Darmstadt anmelden. Die Veranstaltung findet unter Einhaltung des Hygiene-Konzeptes des darmstadtiums statt, die Besuchskapazitäten sind daher begrenzt. Für den Fall, dass mehr Anmeldungen eingehen als Plätze vorgehalten werden können, entscheidet das Losverfahren.

Oberbürgermeister Jochen Partsch dazu: „Darmstadt gestaltet seine Zukunft aktiv. Der Masterplan stellt die Weichen für eine ökologische, soziale und kluge Stadtentwicklung von Morgen. Es ist ein dynamischer und lernfähiger Plan, da er in der Lage ist, die Diskussion in der Stadtgesellschaft aufzugreifen und auf neue Situationen wie die aktuelle Covid-19-Pandemie zu reagieren. Dass Darmstadt eine offene Stadt bleibt, in der Menschen, die zu uns kommen, eine Heimat finden können, muss uns allen dabei ein wichtiges Anliegen sein.“

Planungsdezernentin Dr. Barbara Boczek ergänzt dazu: „Die Kernidee des Planwerks ist eine ressourcenschonende Stadtplanung für unsere Stadt, die mit Vorrang auf die Entwicklung bereits bestehender Quartiere und die bessere Aktivierung von Flächen im Bestand setzt. Wir freuen uns gemeinsam darauf, das Ergebnis des intensiven Beteiligungsverfahrens mit Bürgerinnen und Bürgern zu erörtern.“

Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung am 25. Juni 2020 den Masterplan DA 2030+ als räumliche Entwicklungsstrategie beschlossen. Gleichzeitig wurde einem sogenannten Maßgabeantrag zugestimmt, der die Aussagen des Masterplans DA 2030+ zu potentiellen Flächen für die Schaffung von neuem Wohnraum erläutert und ergänzt. Damit liegt nun ein abschließendes Ergebnis des Masterplanprozesses DA 2030+ vor.

Die im Maßgabeantrag beschlossenen Änderungen des Masterplans DA 2030+ werden derzeit in das Abschlussdokument und die darin abgebildeten thematischen Karten eingearbeitet. Eine Druckfassung des Masterplans DA 2030+ ist ebenfalls in Vorbereitung. Diese gedruckten Abschlussbroschüren werden zum einen im Rahmen des 5. Bürgerforums der Öffentlichkeit übergeben und sind sodann ab dem 30. September u. a. im Bürgerservicecenter im Neuen Rathaus, Luisenplatz 5a, erhältlich. Darüber hinaus kann das Abschlussdokument – sobald fertiggestellt – als Download auf www.darmstadt.de/masterplan-da2030 heruntergeladen werden.

Hintergrund:
Die Erarbeitung des Masterplans DA 2030+ erfolgte mit umfangreicher Beteiligung der Bürgerschaft sowie Akteurinnen und Akteuren der Stadtgesellschaft von 2017 bis Ende 2019 u.a. in vier großen Bürgerforen und weiteren Stadtaktionen. Unter Berücksichtigung der Ergebnisse dieser Beteiligung wurden Ideen und Szenarien für die künftige Stadtentwicklung von fünf Planungsteams erarbeitet. Jedes Planungsteam war für ein spezielles Arbeitsfeld zuständig, das sinnbildlich für die aktuellen Entwicklungsherausforderungen in Darmstadt steht. Die Ideen der fünf Planungsteams wurden daraufhin zusammengeführt und mit der breit aufgestellten Lenkungsgruppe und der Verwaltung abgestimmt. Es kristallisierten sich die drei Handlungsfelder „Darmstadt nutzt seine Ressourcen und Flächen verantwortungsvoll“, „Darmstadt stärkt Wissenschaft, Wirtschaft und Technologie“ und „Darmstadts Quartiere sichern Lebensqualität und Teilhabe“ heraus, denen Maßnahmen mit unterschiedlichen Umsetzungszeithorizonten zugeordnet wurden.

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news-13550 Di, 01 Sep 2020 15:25:45 +0200 Klima- und Umweltaktionstour „KUAT“ gestartet – Teilnahme noch bis 18. September /nachrichten/rss/news/klima-und-umweltaktionstour-kuat-gestartet-teilnahme-noch-bis-18-september Umweltdezernentin Akdeniz: „Nachhaltige Initiativen kennenlernen und erfahren, was zum Klima- und Umweltschutz beigetragen werden kann“ Das Umweltamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt bietet in Kooperation mit dem Umweltnetzwerk Darmstadt ab sofort und noch bis 18. September die Teilnahme an der Klima- und Umweltaktionstour (KUAT) an. Dabei haben seit dem vergangenen Wochenende viele engagierte Initiativen zu den Themen Klima- und Umweltschutz ihre Türen geöffnet. Eine Übersicht findet sich auf:  https://www.umweltnetzwerk-darmstadt.de/veranstaltungsdetails/klima-und-umweltaktionstour-2020.html.

„Anhand einer Karte auf der Website des Umweltnetzwerks können die Darmstädterinnen und Darmstädter ihre persönliche Klima- und Umweltaktionstour (KUAT) planen und die für sich spannenden Aktionen, Veranstaltungen und Ausstellungen auswählen“, erläutert dazu Umweltdezernentin Barbara Akdeniz. „Sie lernen dadurch nicht nur viele nachhaltige Initiativen und Geschäfte kennen, sondern erfahren auch, was sie selbst zum Klima- und Umweltschutz beitragen können.“

Die Darmstädterinnen und Darmstädter können bei der KUAT nicht nur viel lernen, sie haben auch die Chance, tolle Preise zu gewinnen. Als Hauptpreis wartet eine RMV-Jahreskarte. Dazu müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einfach ein Foto ihrer Tour auf Facebook oder Instagram veröffentlichen und @UmweltnetzwerkDarmstadt verlinken oder das Foto per Mail an team-kuat@1sp4mifok.abde senden. So landen sie im Lostopf. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden ausgelost und am 25. September 2020 bekanntgegeben.

Hintergrund:
Bei dem gemeinsamen Veranstaltungsformat KUAT setzen sich rund 30 Vereine, Unternehmen, städtische Einrichtungen und weitere Akteure gemeinsam für mehr Klima- und Umweltschutz sowie Nachhaltigkeit ein. Im Dialog wollen sie den Bürgerinnen und Bürgern Darmstadts die Bedeutung von Biodiversität, Klima- und Umweltschutz sowie nachhaltigem Handeln näherbringen und sie dazu einladen, selbst aktiv zu werden. Mit der Klima- und Umweltaktionstour haben Umweltnetzwerk und Umweltamt ein neues Format gefunden, wie die Klima- und Umweltaktionstage trotz der derzeitigen Hygienevorschriften stattfinden können.

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news-13546 Mo, 31 Aug 2020 16:42:39 +0200 Covid-19-Fall an Mornewegschule: Ein Schüler in Quarantäne /nachrichten/rss/news/covid-19-fall-an-mornewegschule-ein-schueler-in-quarantaene Kontaktpersonen sind informiert / Kein Hinweis auf Ansteckung in der Schule Am vergangenen Freitag (28.) erhielt die Wissenschaftsstadt Darmstadt  Kenntnis über einen Fall von Covid-19 in der Schülerschaft der Mornewegschule in Bessungen. Seitdem arbeiten alle beteiligten Stellen an der Aufarbeitung der Situation.
Wie das Gesundheitsamt informiert, war der betroffene Schüler, nach den derzeitigen Informationen, 2,5 Tage potentiell infektiös in der Schule. Sofort als der Schüler Symptome zeigte, ist er nach Hause geschickt worden. Im ansteckungsrelevanten Zeitraum hatte er Kontakt zu seiner Stammklasse und zwei Fachkursen. Alle betroffenen Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte, die in den betreffenden Klassen unterrichtet haben, wurden daher noch am Freitag durch die Schulleitung informiert. Die Schule hat zudem einen Elternbrief zur Information der Erziehungsberechtigten erstellt. Momentan werden die Kontaktpersonen durch das Gesundheitsamt über die resultierenden Quarantänen informiert.

Nach derzeitigem Kenntnisstand gibt es keine Hinweise, dass die Ansteckung in der Schule stattgefunden hat. Ebenfalls gibt es keinen Zusammenhang mit einem Aufenthalt in einem Risikogebiet. Das gesamte Vorgehen wurde, wie es üblich ist, in einer Telefonkonferenz mit Schuldezernent Rafael Reißer, der Schulleitung, dem Staatlichen Schulamt, dem Gesundheitsamt und dem Städtischen Schulamt abgestimmt.
     

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news-13530 Mo, 24 Aug 2020 16:15:00 +0200 Krisenstab zur Covid-19-Pandemie /nachrichten/rss/news/krisenstab-zur-covid-19-pandemie-3 4 neue Fälle über das Wochenende in Darmstadt / Inzidenz aktuell bei 13,12 Aus dem Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt vom heutigen Montag, 24. August, gibt es folgendes zu berichten:

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt über das Wochenende 4 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 336 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 283 davon betrachtet das Gesundheitsamt als genesen. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiter bei 19. Die Inzidenz liegt bei 13,12.
Aufgrund der zurzeit steigenden Nachfrage bei Veranstaltungen weist das Gesundheitsamt daraufhin, dass etwa im Amateursport Teilnehmerzahlen jenseits der 250 Personen vom Gesundheitsamt nicht genehmigt werden.

In den Darmstädter Kliniken und auch im Versorgungsgebiet 6 insgesamt ist die Lage trotz steigender Infektionszahlen nach wie vor ruhig. Zurzeit befinden sich 7 stationäre Covid-19-Patienten im Klinikum, in den anderen Darmstädter Kliniken gibt es aktuell keine positiven Patienten.

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news-13529 Fr, 21 Aug 2020 13:30:09 +0200 Wissenschaftsstadt Darmstadt saniert historische WC-Anlage auf der Mathildenhöhe /nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-saniert-historische-wc-anlage-auf-der-mathildenhoehe OB Partsch: „Anlage mit hohem Anteil historischer Bausubstanz ist Teil des Ensembles und verdient eine umfassende Sanierung und Restaurierung“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt beginnt voraussichtlich in der kommenden Woche mit der Sanierung der historischen WC-Anlage am Hochzeitsturm auf der Mathildenhöhe. Die geplante Sanierung wurde nach einem Vandalismus-Schaden im Frühjahr 2020 erforderlich und eng mit der unteren und oberen Denkmalschutzbehörde abgestimmt. Die Rohbauarbeiten sollen am 24. August beginnen, die Baufertigstellung ist für Ende dieses Jahres geplant. In der Zwischenzeit wird eine zusätzliche WC-Anlage als Interimslösung aufgestellt. Die Projektkosten liegen aktuell bei rund 150.000 Euro.

„Mit der nun beginnenden Sanierung versetzen wir die historische WC-Anlage auf der Mathildenhöhe wieder in ihren ursprünglichen Zustand. Die Anlage, die gleichzeitig mit den Ausstellungsgebäuden 1908 fertiggestellt wurde, ist Teil des Ensembles und verdient diese Restaurierung. Durch die einheitliche Materialität wurde damals eine Kontinuität geschaffen, die heute noch ablesbar ist“, erläutert Oberbürgermeister und Kulturdezernent Jochen Partsch. „Eine Sanierung ist auch insofern nötig und konsequent, als das die Anlage auch heute noch einen hohen Anteil historischer Bausubstanz aufweist, den es zu erhalten gilt. Nach Abschluss der Arbeiten können die Besucherinnen und Besucher dann wieder dieses besondere Stille Örtchen nutzen. Wir hoffen, dass die Anlage dann vor nächtlichen Besuchern, die nichts als Zerstörung im Sinn haben, verschont bleibt.“

Die Arbeiten betreffen unter anderem die beiden getrennten Eingangsbereiche, die Absturzsicherungen mit Rauten-Ornamentik, die Gewände für Türen und Fenster sowie die Basaltstufen zu den tiefer gelegenen Eingangsbereichen. Der Terrazzoboden im Inneren und im Außenbereich wird erhalten, Fenster und Türen werden aufgearbeitet. Alle sanitären Objekte, notwendigen Leitungen, Wandfliesen und Beleuchtung werden dabei grundlegend erneuert.

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news-13467 Fr, 31 Jul 2020 11:33:02 +0200 Erhöhung des Kartenkontingents im Eberstädter Mühltalbad von 200 auf 300 /nachrichten/rss/news/erhoehung-des-kartenkontingents-im-eberstaedter-muehltalbad-von-200-auf-300 Bürgermeister Reißer: „Durchweg positive Erfahrungen in den ersten beiden Wochen“ Zum kommenden Wochenende erhöht der Eigenbetrieb Bäder nun auch im Eberstädter Mühltalbad die Kontingente auf bis zu 300 Badegäste pro Zeitfenster.

Bürgermeister Rafael Reißer: „Die Erfahrungen im Eberstädter Mühltalbad in den ersten beiden Wochen waren durchweg positiv. In Abstimmung mit der Badleitung erhöhen wir daher ab sofort die Kontingente von 200 auf 300 Badegäste sowohl am Vormittag wie auch am Nachmittag. Für das Frühschwimmen stehen nunmehr 150 statt bisher 100 Tickets zur Verfügung. Bei aller Freude über die Ausweitung bitte ich alle Badegäste, auch weiterhin die Abstandsregelungen einzuhalten und rücksichtsvoll miteinander umzugehen.“

Die Karten für die Darmstädter Bäder müssen vorab über die Webseite online hier gebucht werden: www.darmstadt.de. Alternativ können Tickets für die Schwimmbäder auch direkt im Bürgerinformationszentrum am Luisenplatz erworben werden. Zudem werden ab kommender Woche immer dienstags und donnerstags von 10 bis 12 Uhr Tickets für das Mühltalbad in der Bezirksverwaltung Eberstadt verkauft.

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news-13452 Mi, 29 Jul 2020 17:00:00 +0200 Brescia dankt seiner Schwesterstadt Darmstadt für die Hilfe in der Covid-19-Pandemie /nachrichten/rss/news/brescia-dankt-seiner-schwesterstadt-darmstadt-fuer-die-hilfe-in-der-covid-19-pandemie OB Partsch: „Unsere Unterstützung kommt von Herzen“ In der vergangenen Woche ist Oberbürgermeister Jochen Partsch einer Einladung seines italienischen Amtskollegen Emilio Del Bono in Darmstadts Partnerstadt Brescia gefolgt. Während seines zweitägigen Aufenthalts konnte sich der Oberbürgermeister selbst ein Bild von der aktuellen Lage in Brescia machen. Die italienische Stadt in der Lombardei war im Frühjahr von der Covid-19-Pandemie besonders stark betroffen (2.333 Infizierte und 427 Tote, Stand 29. Juli 2020, Quelle: bsnews.it).

Emilio Del Bono, Oberbürgermeister von Brescia, nutzte die Gelegenheit, um OB Partsch stellvertretend für die Bürgerinnen und Bürger Darmstadts für die Solidarität in der Krise zu danken. In einer großen Spendenaktion waren 35.000 Euro für den Hilfsfonds SOStieni Brescia zusammen gekommen. Außerdem erhielt Brescia komplette Einmal-Schutzausrüstungen für das Personal im Gesundheitswesen sowie 5.000 Atemschutzmasken aus einer Spende der Firma Merck. Für Notfälle aus der italienischen Schwesterstadt hatte das Klinikum Darmstadt zudem vorsorglich Intensivbetten bereitgehalten.

Tief bewegt bedankte sich Partschs Amtskollege Del Bono gerade für diese Geste der Solidarität, da sich andere Krankenhäuser in der Region Lombardei geweigert hatten, Patienten aus Brescia aufzunehmen. Bei einem Besuch des städtischen Klinikums in Brescia und der Intensivstation wurde deutlich, wie dankbar dieses Zeichen der Verbundenheit zu einem Zeitpunkt aufgenommen wurde, an dem die Beschäftigten im italienischen Gesundheitswesen kurz vor dem Kollaps standen.

Diese Gesten der Solidarität machen Europa aus, so Del Bono in seiner Ansprache während der ersten Präsenzsitzung des Stadtparlamentes am 24. Juli, bei der OB Partsch als Ehrengast teilnahm und sehr herzlich empfangen wurde. In seiner Rede im Stadtparlament von Brescia erinnerte Partsch an die vielfältigen Begegnungen, die unsere Partnerschaft mit Brescia ausmachen und die in unserer Bürgerschaft verankert sind. „Unsere Hilfe und Unterstützung ist vor dem Hintergrund des Ausmaßes der furchtbaren Wirkung der Pandemie in Brescia gering, aber sie kam von Herzen. Eine Partnerschaft muss sich gerade in Krisenzeiten bewähren. Die Unterstützung ist von den Bürgerinnen und Bürgern Darmstadts mit großer Sympathie, Zuneigung und Solidarität für Brescia gekommen.“

Jochen Partsch und Emilio Del Bono verabredeten weitere Begegnungen für das kommende Jahr in beiden Städten, denn 2021 wird das 30. Jubiläum der Partnerschaft zwischen Darmstadt und Brescia begangen –  ein Anlass zum Feiern, um drei Jahrzehnte der Freundschaft Revue passieren zu lassen und gemeinsam zuversichtlich in die Zukunft zu schauen.

 

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news-13462 Mi, 29 Jul 2020 16:52:19 +0200 OB Partsch verurteilt polizeifeindliche Randale und Angriff auf Busfahrerin /nachrichten/rss/news/ob-partsch-verurteilt-polizeifeindliche-randale-und-angriff-auf-busfahrerin „Hier werden Grenzen überschritten, das ist nicht hinnehmbar“ Oberbürgermeister Jochen Partsch verurteilt die polizeifeindliche Randale, die sich am Sonntagabend auf dem Darmstädter Georg-Büchner-Platz zugetragen hat und den gestrigen Angriff auf eine Busfahrerin, mit deutlichen Worten. „Weder die physische Gewalt gegen eine Busfahrerin, noch die verbale Gewalt gegen Polizisten sind hinnehmbar. Die Menschen, denen diese Gewalt angetan wird, stehen stellvertretend für uns alle, und sie machen ihre Arbeit zum Schutz von uns allen. Die derzeit zunehmende Respektlosigkeit und Gewalt gegen Sicherheitskräfte, aber auch gegen Feuerwehren, Rettungs- und Hilfsdienste und andere Beschäftigte im öffentlichen Dienst muss gestoppt werden. Wenn eine Busfahrerin, wie am Dienstagabend geschehen, tätlich angegriffen wird, weil sie verantwortungslose Bus Nutzer ermahnt hat, ihrer Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes nachzukommen, dann reiht sich das in eine Folge besorgniserregender Vorfälle ein.“

Allzu oft schlage derzeit Arroganz in Gewalt, Feierlaune und Langeweile, noch dazu unter Alkohol- und Drogeneinfluss, in Übermut und Kraftmeierei, in Aggression gegen Menschen und Objekte um. Damit würden Grenzen überschritten, was eine liberale Stadt wie Darmstadt nicht tolerieren könne. „Wir stehen hier klar an der Seite der Polizei und der Menschen im öffentlichen Dienst. Ihr Einsatz ist für das gemeinsame Zusammenleben in einem demokratischen Rechtsstaat elementar, sie sichern das staatliche Gewaltmonopol und damit unsere Freiheit. Sie erfüllen daher eine wichtige Aufgabe für uns alle. Nur mit Fairness und Respekt ist gerade in diesen, von vielen Einschränkungen geprägten Zeiten, ein erträgliches Zusammenleben aller in der städtischen Gesellschaft möglich. Der Rechtsstaat muss konsequent gegen die Täter vorgehen. Wir alle sind gefordert, Solidarität und Zivilcourage zu zeigen“, so OB Partsch.

Die Polizei war am Sonntagabend auf den Georg-Büchner-Platz gerufen worden, nachdem dort drei Fahrzeug lautstark  beschleunigten und Räder durchdrehen ließen. Als die Beamten einschritten, wurden sie von einer 40-köpfigen Personengruppe mit massiven Pöbeleien angegriffen.

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news-13458 Mi, 29 Jul 2020 12:13:39 +0200 PEN-Zentrum /nachrichten/rss/news/pen-zentrum Hermann Kesten-Preis geht an Günter Wallraff und den Hermann Kesten-Förderpreis erhält Lina Attalah / Verleihung beider Preise ist am 19. November Furchtlos für die Meinungsfreiheit gegen alle Widerstände: Der Hermann Kesten-Preis des deutschen PEN-Zentrums geht 2020 an den Autor Günter Wallraff. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert. Der Grünen-Politiker Cem Özdemir übernimmt die Laudatio. Die unabhängige ägyptische Online-Zeitung "Mada Masr" und ihre Chefredakteurin Lina Attalah erhalten den Hermann Kesten-Förderpreis. Die Verleihung beider Preise findet am 19. November um 19 Uhr im Kleinen Haus des Staatstheaters Darmstadt statt. Durch den Abend führt der Jurist, Publizist und Moderator Michel Friedman.

Ralf Nestmeyer, Vizepräsident des deutschen PEN-Zentrums: "Mit Günter Wallraff ehren wir einen der engagiertesten deutschen Autoren der letzten Jahrzehnte. Mit bewundernswertem Mut und großem persönlichem Einsatz hat er sich immer wieder für die Meinungsfreiheit sowie für politisch verfolgte Autorinnen und Autoren wie beispielsweise Salman Rushdie oder Julian Assange eingesetzt. Seine Lebensleistung verdient unsere aufrichtige Bewunderung."

Hessens Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn ergänzt: "Günter Wallraff ist ein Phänomen. Er zeigte uns die fragwürdigen Recherche-Methoden des Boulevard-Journalismus, ließ uns erschreckend tief blicken in die menschenverachtenden Arbeitsbedingungen eines so genannten Gastarbeiters, nahm uns mit in den harten Alltag von Paketdienstleistern und Flugpersonal. Es gibt das schwedische Wort ,wallraffa' für verdecktes journalistisches Arbeiten und das Grundsatzurteil ,Lex Wallraff', das solches Vorgehen juristisch schützt. In einer Zeit, in der leider Journalistinnen und Journalisten immer mehr angefeindet werden, ist sein mutiges Aufzeigen von Missständen ein Vorbild. Für ebenso unerschrocken halte ich Chefredakteurin Lina Attalah und ihr Redaktionsteam. Sie berichten kritisch über ihre Entwicklungen in Ägypten und wehren sich gegen Zensur und Einschüchterungen. Der Preisträger und die Preisträgerin lassen uns hinsehen, wenn Unrecht geschieht, und stoßen Veränderungen an. Ich gratuliere ihnen herzlich zur Auszeichnung."
 
Günter Wallraff hat mit Reportagen über diverse Großunternehmen, die BILD-Zeitung, die Lebenssituation türkischer Gastarbeiter sowie über Obdachlose und Rassismus wirkungsvoll politische und gesellschaftliche Missstände angeprangert. Wiederholt ist der Schriftsteller in die Türkei gereist und hat die Freilassung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tageszeitung "Cumhuriyet" sowie anderer inhaftierter Medienschaffender gefordert. Zuletzt hat er die Initiative www.assange-helfen.de ins Leben gerufen, die medienwirksam für die Entlassung des inhaftierten WikiLeaks-Gründers Julian Assange eintritt.

Als Mitbegründerin und Chefredakteurin von "Mada Masr" (https://madamasr.com/en), einer unabhängigen ägyptischen Online-Zeitung, setzt sich die 1983 geborene Lina Attalah aktiv für den Kampf gegen die Einschränkung des unabhängigen Journalismus in ihrem Land ein. Sie veröffentlichte Artikel in "Al-Masry Al-Youm", "Cairo Times", "The Daily Star" und dem "Christian Science Monitor" sowie für die Nachrichtenagentur "Thomson Reuters". Lina Attalah gehört zu den wichtigsten kritischen Stimmen in der ägyptischen Medienlandschaft. Mehrfach war sie Repressalien ausgesetzt. Bereits im November 2019 wurde sie kurzzeitig von ägyptischen Sicherheitsdiensten inhaftiert und im Juni 2020 erneut von den Behörden bei ihrer Arbeit behindert und eingeschüchtert.
 
Der Hermann Kesten-Preis würdigt Persönlichkeiten, die sich im Sinne der Charta des internationalen PEN in besonderer Weise für verfolgte und inhaftierte Schriftsteller und Journalistinnen einsetzen. Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern gehören Günter Grass, Anna Politkowskaja, Liu Xiaobo, Can Dündar und Erdem Gül sowie Gioconda Belli. Erstmals im Jahre 2000 stiftete das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Der Hermann Kesten-Förderpreis, welcher alle zwei Jahre verliehen wird, ist mit 3.000 Euro dotiert, die ebenfalls vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst bereitgestellt werden. Weitere Informationen: www.pen-deutschland.de/de/kesten-preis/

Das deutsche PEN-Zentrum ist mit seinem Geschäftssitz in Darmstadt eine von weltweit über 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International zusammengeschlossen sind. PEN steht für Poets, Essayists, Novelists. Die ursprünglich 1921 in England gegründete Vereinigung hat sich als Anwalt des freien Wortes etabliert und gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Der deutsche PEN begleitet mit Initiativen und Veranstaltungen das literarische Leben in der Bundesrepublik. Er bezieht Stellung, wenn er die Meinungsfreiheit, gleich wo, in Gefahr sieht. Er mischt sich ein, wenn im gesellschaftlichen Bereich gegen den Geist seiner Charta verstoßen wird.

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news-13453 Mo, 27 Jul 2020 15:55:42 +0200 Neue Wandgestaltung am Aktivspielplatz mit Graffiti /nachrichten/rss/news/neue-wandgestaltung-am-aktivspielplatz-mit-graffiti Umsetzung Graffiti-Workshop für Gewinnerinnen und Gewinner der Kreativ-Challenge / Stadträtin Akdeniz: „Schöne Aufwertung des Aktivspielplatzes durch vielfältige Kunst“ Am 27. Juli 2020 wurde eine Außenwand des Aktivspielplatzes im Herrngarten mit Graffiti neu gestaltet. Schon seit längerer Zeit wünschten sich die Kinder und Jugendlichen sowie die Fachkräfte des Kinder- und Jugendhauses „Aktivspielplatz“ eine Gestaltung der Wand. Sie soll das Angebot des Aktivspielplatzes wiederspiegeln. So zeigt die Wand nun die beliebtesten Aktivitäten der Kinder vor Ort.

Kinder- und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz zeigt sich begeistert: „Unsere drei legalen Graffiti-Wände in der Lincoln Siedlung, in Arheilgen und in Eberstadt Süd zeigen, wie groß das Interesse an Graffiti unter jungen Menschen in Darmstadt ist. Ich freue mich, dass wir mit dieser vielfältigen Kunst nun auch den Aktivspielplatz aufwerten konnten.“

Der Abenteuer- und Aktivspielplatz gehört zum Kinder- und Jugendhaus „Aktivspielplatz“ in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Das Areal und die Einrichtung liegen im nördlichen Teil des Herrngartens und verfügen über ein rund 7.000 Quadratmeter großes Freigelände mit Bolzplatz, BMX-Bahn, Basketballfeld, Tischtennisplatte, Seilbahn, Lagerfeuerstelle und einem rund 15 Meter hohen „Hausberg“. Das von seinen Besucherinnen und Besuchern „Akki“ genannte Kinder- und Jugendhaus bietet während seiner Öffnungszeiten ein vielfältiges pädagogisches Angebot, das sich an den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen orientiert.

Parallel zur Wandgestaltung konnten die Gewinnerkinder der Kreativ-Challenge in einem Graffiti-Workshop für Einsteigerinnen und Einsteiger vieles lernen. Vom richtigen Halten der Dose, verschiedenen Sprühtechniken bis hin zum Aufbau eines Bildes wurde alles erklärt und auch gleich ins Praktische umgesetzt.

Die Kreativ-Challenge wurde von der Kinder- und Jugendförderung in der Zeit vom 6. April bis 31. Mai 2020 auf Instagram durchgeführt. Kinder und Jugendliche konnten in dieser Zeit jede Woche zu einem anderen Thema selbstgestaltete Bilder posten. Unter den 128 Wettbewerbsbeiträgen wurden die besten vier prämiert. Im Anschluss an den Workshop wurden auch alle anderen Kinder auf dem Aktivspielplatz eingeladen, mit einer Sprühdose in der Hand die ersten Graffiti-Versuche zu unternehmen.

Sowohl der Künstler des Wandbildes als auch der Workshopleiter engagieren sich seit mehreren Jahren ehrenamtlich in der Graffiti-Gruppe des jugendforum*s. Neben Workshops kümmert sich die Gruppe um die legalen Graffiti-Flächen in Darmstadt, trifft sich zu Sketch-Treffen, organisiert die jährliche Lincoln-Wall-Jam oder gestaltet ganze Hauswände.

Das jugendforum* und das Jugendbildungswerk sind immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten für Künstlerinnen und Künstler, kreativ zu werden. Darmstädter Bürgerinnen und Bürger, die Flächen zur Verfügung stellen möchten, können sich daher gerne an das Jugendbildungswerk unter der Telefonnummer 06151-13 4085 oder der E-Mail-Adresse  jugendbildungswerk@1sp4mdarmstadt.abde wenden.

 

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news-13450 Mo, 27 Jul 2020 12:04:05 +0200 Wissenschaftsstadt Darmstadt beginnt mit Umgestaltung der Grafenstraße /nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-beginnt-mit-umgestaltung-der-grafenstrasse OB Partsch und Planungsdezernentin Dr. Boczek: „Nachhaltige Aufwertung dieser besonderen Einkaufs- und Flanierstraße und dadurch des gesamten Quartiers für die Nutzerinnen und Nutzer“ Nach umfangreichen Planungsmaßnahmen hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt kürzlich mit der Umgestaltung der Grafenstraße begonnen. Am heutigen Montag, 27. Juli, stellten Oberbürgermeister und Verkehrsdezernent Jochen Partsch sowie Planungsdezernentin Barbara Boczek bei einem Ortstermin nun die Projektdetails der Öffentlichkeit vor. Finanziert wird die Maßnahme durch Städtebaufördermittel aus dem Programm zur Sanierung der Mollerstadt, welches zu je einem Drittel von Bund, Land und Stadt getragen wird. Die Gesamtkosten der Neugestaltung belaufen sich auf rund 2,6 Millionen Euro. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich 1 Jahr. Die e-netz Südhessen wird parallel zu den Straßenbauarbeiten die Straßenbeleuchtungsanlage errichten und im Bereich Elisabethenstraße / Zimmerstraße eine Gasleitung verlegen. Die Arbeiten werden in unterschiedlichen Bauabschnitten erfolgen, um den Anliegerverkehr sowie den Durchgangsverkehr von der Elisabethenstraße in Richtung Adelungstraße und teilweise auch Rheinstraße aufrecht zu halten.

„Wir sind froh, dass wir nach umfangreicher Planung und den entsprechenden Vorbereitungsmaßnahmen nun mit der Umgestaltung der Grafenstraße beginnen konnten“, erläutern OB Partsch und Stadträtin Dr. Boczek. „Bei der Umgestaltung dieses zentralen Ortes, dieser besonderen Einkaufs- und Flanierstraße, im Sanierungsgebiet Mollerstadt geht es um die Vernetzung möglichst aller Interessen mit dem Ziel, das Quartier insgesamt und nachhaltig für alle Nutzerinnen und Nutzer aufzuwerten. Dabei berücksichtigen wir die Ergebnisse langer und intensiver Diskussionen mit der Bürgerschaft und den Gewerbebetreibenden in der Grafenstraße“, so OB Partsch. Stadträtin Dr. Boczek ergänzt: „Die Sanierung der Mollerstadt wird in den nächsten Monaten bzw. im kommenden Jahr eines der wichtigsten Projekte zur Stadtgestaltung im Kern von Darmstadt sein. Dem Konzept zur Umgestaltung liegen drei zentrale Planungsziele zugrunde: Erhöhung der Aufenthaltsqualität durch breitere Gehwege zum Flanieren und mehr Flächen für Außenbewirtung zum Verweilen, höhere Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden durch Neuordnung des öffentlichen Raums, mehr Grün durch Baumpflanzungen entlang der Straße.“

Ursprünglich war geplant, die Grafenstraße und den Stadthausplatz gleichzeitig umzubauen. Im Rahmen der Ausführungsplanung wurden die beiden Bereiche Grafenstraße und Stadthausplatz aus thematischen Gründen getrennt. Nun soll als 1. Bauabschnitt die Grafenstraße ausgebaut werden. Der Ausbau des Stadthausplatzes erfolgt später als 2. Bauabschnitt, nachdem die erforderliche Sanierung des Stadthauses abgeschlossen ist.

In der Grafenstraße wird es zu einer Neuordnung des öffentlichen Raumes kommen. Von der Rheinstraße im Norden bis zur Ausfahrt Parkhaus Grafenstraße ist nach der Umgestaltung weiterhin Zweirichtungsverkehr vorgesehen. Die Fahrbahnbreite beträgt in diesem Teilbereich 5,20 Meter. Im weiteren Verlauf wird die Fahrbahn auf 4,50 Meter begrenzt und die Kraftfahrzeuge im Einrichtungsverkehr weiter in Richtung Elisabethenstraße geführt. Für den aus der Elisabethenstraße kommenden Kfz-Verkehr Richtung Innenstadt bleibt die Durchfahrtmöglichkeit in die Fußgängerzone bestehen. Die Abbiegebeziehung von der Elisabethenstraße in die Zimmerstraße wird aufrecht erhalten bleiben. Gelegenheit zum Wenden bietet an dieser Stelle zukünftig eine asphaltierte Kreisverkehrsfläche.

„Die Reduzierung der Fahrbahnbreiten hat eine Verbreiterung der Seitenräume und somit auch die Verbreiterung der Gehwege ermöglicht. Die breiteren Gehwege werden zukünftig mehr Flächen zur Außenbewirtschaftung bieten und zu einer Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der Grafenstraße führen“, erläutert Partsch. Auch ist hier eine deutlich stärkere Durchgrünung des öffentlichen Raums möglich. „Es können 15 neue Baumpflanzungen realisiert werden. Die Baumbeete in den Gehwegbereichen werden quadratische, gusseiserne Baumscheiben erhalten und der Baumschutz wird durch eng anliegende Baumschutzkörbe gewährleistet. Die Umgestaltung wird somit auch zu einer Verbesserung der klimatischen Situation im dicht bebauten Umfeld der Grafenstraße beitragen“, ergänzt Boczek. 

Im Bereich der Parkplätze werden die Baumscheiben als offene bepflanzte Baumbeete ausgebaut. Rabattengeländer werden in diesem Bereich weiträumig um die Baumscheiben gestellt, um die Bäume hier sicher gegen Anfahren durch Kraftfahrzeuge zu schützen. Künftig wird es drei Kurzzeitparkplätze und 2 Parkplätze für Menschen mit Behinderungen geben. Für längere Aufenthaltszeiten, steht das Parkhaus in der Grafenstraße zur Verfügung, welches übrigens auch während der gesamten Bauzeit erreichbar sein wird. Des Weiteren sind 5 Stellplätze für motorisierte Zweiräder und 62 Fahrradabstellanlagen für 124 Fahrräder vorgesehen. Gehwegbereiche und Platzflächen werden mit einem einheitlichen Material aus Betonpflastersteinen ausgebaut. Die Parkstände und Ladezonen werden durch anthrazitfarbenes Betonsteinpflaster kenntlich gemacht. „Die Grafenstraße bleibt wie bisher für den Radverkehr in beiden Richtungen befahrbar und sie wird Tempo-30-Zone bleiben“, so Partsch.

Die Belange von mobilitätseingeschränkten und sehbehinderten Menschen wurden in der Planung berücksichtigt. In Bereichen, in denen Gebäudefassaden zur Orientierung fehlen, soll ein Leitsystem mit ertastbarer Oberfläche in den Gehwegbelag eingefügt werden. Die Maßnahme unterliegt keiner Straßenbeitragspflicht, jedoch werden Ausgleichsbeiträge gemäß Paragraf 154 Baugesetzbuch als Ausgleich für die Erhöhung des Bodenwerts ermittelt, der sich durch die Sanierung der Mollerstadt ergibt, die dann von den Eigentümerinnen und Eigentümern im Sanierungsgebiet zu entrichten sind.

Während der gesamten Bauzeit wird ein Infopoint im Bereich des Baucontainers in der Adelungstraße (Senkrechtparker) eingerichtet. Hier besteht die Möglichkeit, mit der zuständigen Projektleitung Fragen zu klären und sich über die geplanten Bauabschnitte zu informieren. Darüber hinaus wird mittwochs zwischen 14 und 15 Uhr eine telefonische Sprechstunde durch die Projektleitung beim Mobilitätsamt angeboten; diese ist telefonisch unter 06151 / 13-2847 zu erreichen.

Hintergrund:
Die Grafenstraße ist die Verbindung zwischen Innenstadt und Mollerstadt  und liegt im förmlich festgelegten Sanierungsgebiet „Westliche Innenstadt - Mollerstadt“. Die stark sanierungsbedürftige Straße  ist heute eine vom Fahrverkehr dominierte Erschließungs- und Geschäftsstraße am Rande der Innenstadt. Das Parkhaus Grafenstraße ist ein beliebter Ausgangspunkt für Besucherinnen und Besucher der Innenstadt. Stadthaus, zahlreiche Läden, Restaurants, Cafés und Arztpraxen sorgen jedoch auch für eine hohe Frequenz von Fußgängern und Radfahrern. Die Belebtheit der Straße führt mitunter zu Konflikten zwischen Kraftfahrzeugverkehr, Radverkehr und Passanten, die in der Vergangenheit nicht selten zu kritischen Situationen und Unfällen geführt haben. Die Grafenstraße soll deshalb im Rahmen der Sanierung Mollerstadt nun auch für die schwächeren Verkehrsteilnehmer attraktiver werden.
Hoher Durchgangs- und Parksuchverkehr hatten in der Vergangenheit zu unübersichtlichen Verkehrsverhältnissen in der Grafenstraße geführt. Daher wurde in mehreren Testphasen versucht, den Verkehrsablauf besser zu regeln und den Straßenraum sicherer für alle Verkehrsteilnehmer zu gestalten. Die Ergebnisse der letzten durchgeführten Testphase liegen dem Entwurf zum Umbau der Grafenstraße zu Grunde. Nach einer über einen langen Zeitraum geführten öffentlichen Diskussion wurde im Dezember 2014 die jetzt geltende Regelung eingeführt, nach der es möglich ist, aus dem Parkhaus Grafenstraße sowohl nach Süden als auch nach Norden auszufahren, während der Verkehr ab der Parkhausausfahrt nach Süden im Einrichtungsverkehr geführt wird.

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news-13440 Mi, 22 Jul 2020 16:03:45 +0200 Covid-19: Zwei Kinder einer Familie erkrankt /nachrichten/rss/news/covid-19-zwei-kinder-einer-familie-erkrankt Kinder und Kita-Personal in Quarantäne In Darmstadt sind zwei Kinder einer Familie, die unterschiedliche Einrichtungen zur Kinderbetreuung besuchen, positiv auf Covid-19 getestet worden. Dies haben am Mittwoch, 22. Juli 2020, Bürgermeister Rafael Reißer in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Gesundheitsamts für die Wissenschaftsstadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg und Sozialdezernentin Barbara Akdeniz mitgeteilt. 

Ein Kind besucht den städtischen Hort „Lern- und Spielstube“ und war dort zuletzt am Montag, 20. Juli; das andere Kind besucht das evangelische Kinderhaus „Mittendrin“ und war ebenfalls zuletzt dort am Montag, 20. Juli. In beiden Einrichtungen wurde entsprechend den Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie für die Kinder als Vorsorgemaßnahme eine häusliche Quarantäne angeordnet. 

 

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news-13437 Mi, 22 Jul 2020 13:02:06 +0200 „Wifi Darmstadt“ bei Bürgerinnen und Bürgern sehr gefragt /nachrichten/rss/news/wifi-darmstadt-bei-buergerinnen-und-buergern-sehr-gefragt Rekordzahlen mit über 500.000 Aufrufen pro Monat Smartphone- und Tablet-Besitzer können das von der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt Marketing, der ENTEGA, HEAG mobilo und der Digitalstadt Darmstadt angebotene „WiFi Darmstadt“ mittlerweile in der gesamten Darmstädter Innenstadt, den Stadtteilen, am Hauptbahnhof sowie in Bussen und Bahnen unbegrenzt nutzen. Dass das Angebot von den Bürgerinnen und Bürgern sowie von Besucherinnen und Besuchern sehr gut angenommen wird, bestätigen die neuesten Nutzerzahlen.

„Die Digitalstadt Darmstadt ist durch das schnelle Glasfasernetz der ENTEGA bei der Breitbandversorgung im Vergleich mit anderen Großstädten, wie Stuttgart oder München,  ganz vorne mit dabei. Aktuell wird das ‚WiFi Darmstadt‘ monatlich mehr als 500.000 Mal aufgerufen. Die Anzahl der Nutzer liegt aktuell bei über 60.000“, sagt Thomas Schmidt, Geschäftsführer der ENTEGA Medianet GmbH. Auch für den städtischen Tourismus, den stationären Einzelhandel oder die Gastronomie sei ein öffentliches und freizugängliches WiFi ein Muss. „Daher erweitern wir stetig unser Angebot, das WLAN kostenfrei in ganz Darmstadt verfügbar zu machen und verfolgen damit auch konsequent unser Ziel als Digitalstadt, unmittelbaren Bürgerinnen- und Bürgernutzen aus Digitalisierungsinitiativen zu generieren“, erklärt der Geschäftsführer der Digitalstadt Darmstadt GmbH, José David da Torre Suárez.

Darmstadt verfügt bereits seit 2016 über ein eigenes Netz. Insgesamt gibt es derzeit 280 Access-Points des „WiFi Darmstadt“ im Stadtgebiet, sodass User an diesen Orten durch Aufrufen ihrer WLAN-Einstellungen das Netz einfach auswählen und unter Zustimmung der Nutzungsbedingungen im freien Wifi surfen können.

„Aktuell wird zudem die Erweiterung des Netzes von der Innenstadt auf die Mathildenhöhe umgesetzt. Mit fertiger Sanierung des Ausstellungsgebäudes wird dann bis Sommer 2021 auch der gesamte Bereich rund um den Hochzeitsturm mit dem städtischen Wifi ausgestattet sein. Gerade auch in Hinblick auf die bevorstehende Welterbe-Entscheidung eine wichtige Maßnahme“, betont Anja Herdel, Geschäftsführerin der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH.

Aber auch im Öffentlichen Personennahverkehr kann während der Fahrt im Internet gesurft werden, erklärt HEAG mobilo Geschäftsführer Michael Dirmeier: „Wir haben inzwischen alle unsere Busse und Straßenbahnen mit der entsprechenden Hardware ausgestattet, insgesamt sind das knapp 160 Fahrzeuge. Besonders praktisch: Fahrgäste, die schon vor Fahrtantritt das ‚WiFi Darmstadt‘ verwenden, können ihre Datenverbindung ohne Unterbrechung weiter nutzen – ein Service, der bei unseren Fahrgästen gut ankommt.“

Das öffentliche Netz „WiFi Darmstadt“ bietet den Nutzerinnen und Nutzern die einfache Freischaltung des Internets, die Nutzbarkeit für alle WiFi-fähigen Endgeräte wie Notebooks, Smartphones und Tablets mit allen gängigen Betriebssystemen wie Windows, Mac OS X, Linux und Android.

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news-13430 Mo, 20 Jul 2020 14:52:10 +0200 Covid-19-Krisenstab am 20. Juli /nachrichten/rss/news/covid-19-krisenstab-am-20-juli Lage in der Emilia-Seniorenresidenz stabil Die Lage in der Emilia-Seniorenresidenz ist stabil. Dies hat der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt in seiner jüngsten Sitzung am Montag, 20. Juli 2020, unter Leitung von Bürgermeister Rafael Reißer, festgestellt. In der Einrichtung hatte es in der Vorwoche einen Covid-19-Ausbruch gegeben. Wie das Gesundheitsamt mitteilte, sind fünf Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie fünf Bewohner und Bewohnerinnen positiv getestet worden, ein Patient befindet sich stationär im Klinikum. Insgesamt, so Gesundheitsamtsleiter Jürgen Krahn, wurden in der vergangenen Woche in Darmstadt zehn Covid-19-Fälle registriert (Inzidenz: 6,3), womit die Gesamtzahl kumuliert auf 245 stieg; 210 Menschen gelten inzwischen als genesen. Angesprochen wurde bei diesem Punkt auch das vom Land Hessen in Gang gesetzte Eskalationsmodell, das Melde-Stufen von fünf, 20, 25, 50 und 75 Fällen je 100 000 Einwohner vorsieht, denen jeweils Handlungsrahmen zugeordnet sind. Außerdem können sogenannte isolierte Cluster kleinräumig betrachtet und bewertet werden, was das Darmstädter Gesundheitsamt ohnehin von Beginn der Pandemie an so gehandhabt hat.

Das Klinikum berichtete vom neuesten Besuchserlass des Landes und seiner Umsetzung. Die Regelung beinhaltet ein elektronisches Anmeldesystem; sensible Bereiche des Klinikums wie etwa die Onkologie bleiben weiter für Besucher nicht zugänglich. Im Klinikum befinden sich derzeit drei Covid-19-Patienten, einer davon auf der Intensivstation. Beklagt wurde, dass aus Sicht der Stadt die Kassenärztliche Vereinigung Hessen bei Covid-19-Testungen keinen ausreichenden Service biete, so dass hier insbesondere am Wochenende das Klinikum in Anspruch genommen wird.

Die Kommunalpolizei sprach von einem „unproblematischen Wochenende“ in Darmstadt; allerdings hat man auch hier, wie Bürgermeister Reißer sagte, die Vorfälle in Frankfurt mit Bestürzung zur Kenntnis genommen. HEAG mobilo weist darauf hin, dass auf einigen Linien auffällig viele Fahrgäste sich nicht an die Pflicht zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes halten; darauf wird die Kommunalpolizei verstärkt ein Auge werfen.

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news-13393 Mi, 08 Jul 2020 12:47:55 +0200 Wissenschaftsstadt Darmstadt verteilt 265 vom Land Hessen zur Verfügung gestellte Tablets an stationäre Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Behinderteneinrichtungen /nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-verteilt-265-vom-land-hessen-zur-verfuegung-gestellte-tablets-an-stationaere-alten-und-pflegeeinrichtungen-sowie-behinderteneinrichtungen Bürgermeister Reißer und Stadträtin Akdeniz: „Brücke bei den Kontakten, um wieder mehr Nähe und direkte Kommunikation möglich zu machen“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat die Verteilung von insgesamt 265 Tablets an stationäre Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Behinderteneinrichtungen organisiert. Bürgermeister Rafael Reißer und Sozialdezernentin Barbara Akdeniz übergaben die vom Land Hessen zur Verfügung gestellten Geräte am heutigen Mittwoch, 8. Juli, dem DRK-Kreisgeschäftsführer Jürgen Frohnert, stellvertretend für alle Einrichtungen. Da der Kontakt zu Angehörigen im Rahmen der COVID-19- Pandemie zurzeit stark eingeschränkt ist, und darunter insbesondere Menschen leiden, die in Pflege-, Alten- und Behinderteneinrichtungen leben, sollen die Bewohnerinnen und Bewohner und deren Angehörige von den Tablets profitieren und die Einrichtungen bei ihrer Arbeit  unterstützen. Insgesamt hat die Landesregierung 10.000 Tablets unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Die Geräte sind alle WLAN-fähig. Bekannte Videosoftwaretechnologien sind bereits darauf vorinstalliert und es können auch alternative Softwarelösungen installiert werden.                                                                        

Sozialdezernentin Barbara Akdeniz begrüßt die Initiative der Landesregierung für die Unterstützung mit digitalen Medien bei der zurzeit schwierigen Kontaktaufnahme während der Corona-Pandemie: „Trotz der Öffnungen der Kontaktbeschränkungen sind weiterhin Vorsichtsmaßnahmen absolut notwendig, um Bewohnerinnen und Bewohner in den Einrichtungen zu schützen. Die Tablets sollen eine Brücke bei den Kontakten sein, um wieder mehr Nähe und direkte Kommunikation möglich zu machen, auch wenn klar ist, dass sich persönliche Zusammentreffen sicherlich nicht ersetzen lassen. Für die Unterstützung geht unser Dank nach Wiesbaden.“     

Bürgermeister Rafael Reißer sagt als Dezernent für das Gesundheitsamt: „Die Kontaktbeschränkungen des Landes Hessen haben dazu beigetragen, dass viele Leben gerade von Bewohnerinnen und Bewohner in Altenpflegeeinrichtungen gerettet werden konnten. Die Digitalisierung bietet Chancen die Trennung der Menschen voneinander zu überwinden.“

Jürgen Frohnert, Geschäftsführer des DRK Seniorenzentrums Fiedlersee und Vorsitzender der Fachkonferenz Altenhilfe der Wissenschaftsstadt Darmstadt, ergänzt: „Die Tablets sind eine wertvolle Unterstützung in unserem Bemühen den Bewohnerinnen und Bewohnern Schutz und soziale Teilhabe weitgehend zu ermöglichen. Zudem sind wir seit einiger Zeit dabei, die Digitalisierung im Sinne unserer Bewohnerinnen und Bewohner voranzutreiben. So werden die Tablets auch nach Corona ihre sinnvolle Nutzung behalten.“  

Die Hessische Digitalministerin Kristina Sinemus sagt dazu: „Ich freue mich, dass wir durch die Tablets den Menschen in den Alten- und Pflegeheimen in Hessen helfen können, den Kontakt mit Angehörigen und Freunden zu ermöglichen. Die digitalen Medien sind ein sehr wichtiger Bestandteil bei der Überwindung der Folgen von Corona in unserer Gesellschaft.“

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news-13368 Do, 02 Jul 2020 14:41:46 +0200 Mayors for Peace /nachrichten/rss/news/mayors-for-peace-5 Oberbürgermeister Jochen Partsch hisst am 8. Juli Flagge gegen Atomwaffen auf dem Luisenplatz / OB Partsch: „Fordern Atommächte dazu auf, Verhandlungen zur Abschaffung der Nuklearwaffen zu führen“ Am Mittwoch, 8. Juli, um 17 Uhr wird Oberbürgermeister Jochen Partsch zusammen mit Regina Hagen vom Darmstädter Friedensforum auf dem Luisenplatz vor der Sparkasse die Flagge des weltweiten Bündnisses „Mayors for Peace“ und die „No-Nein-Njet“-Flagge gegen nukleare Aufrüstung hissen. Im Anschluss daran begeben sie sich mit weiteren Beteiligten vom Luisenplatz zum Kleinschmidt-Steg. Dort hängen sie ein Banner auf, mit der Aufschrift: „Hiroshima und Nagasaki mahnen – Beitritt zu UN-Atomwaffenverbot jetzt!“ 

Oberbürgermeister Partsch erklärt: „75 Jahre nach den Abwürfen der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki hat sich die Hoffnung der Überlebenden, der Hibakusha, nach einer Welt ohne Kernwaffen, immer noch nicht erfüllt. Wir, die Bürgermeister für den Frieden, erinnern mit dem Hissen unserer gemeinsamen Flagge an diesen Wunsch. Wir fordern die Atommächte eindringlich dazu auf, ernsthafte Verhandlungen zur Abschaffung der Nuklearwaffen zu führen und dem 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag endlich beizutreten.“

Die Organisation „Mayors for Peace“ wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Das weltweite Netzwerk von mehr als 7.900 Städten, darunter 680 Städte in Deutschland, setzt sich vor allem für die Abschaffung von Atomwaffen ein, greift aber auch aktuelle Themen auf, um Wege für ein friedvolles Miteinander zu diskutieren.

Kazumi Matsui, Präsident von „Mayors for Peace“ und Bürgermeister von Hiroshima, appellierte am 27. April 2020 mit einem „Gemeinsamen Appell in Bezug auf den Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NVV)“ an die Weltgemeinschaft: „In unseren Augen kann aus der Erfahrung des kollektiven Handelns gegen die Bedrohung durch COVID-19 eine neue Art der Zusammenarbeit entstehen, wenn es darum geht, viele andere globale Herausforderungen wie den Einsatz von Kernwaffen anzugehen. So müssen wir überall eine stabile globale Koalition der Bürger bilden, um uns diesen wachsenden Herausforderungen zu unser aller Sicherheit zu stellen und sie erfolgreich zu meistern.“

Die Flagge „Mayors for Peace“ symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Mit der Aktion setzen sich die Bürgermeister für den Frieden in diesem Jahr für die Verlängerung des New-Start-Vertrages ein. Das von den USA und Russland unterzeichnete Abkommen trat 2011 in Kraft. Es ist die letzte noch gültige Vereinbarung zur Begrenzung von Atomwaffen. Der Vertrag läuft im Februar 2021 aus. Neben der Forderung nach einer Verlängerung des New-Start-Vertrages appellieren die Mayors for Peace am Flaggentag an die Atommächte, den Atomwaffenverbotsvertrag von 2017 zu unterzeichnen. Mittlerweile nehmen mehr als 300 Städte an der deutschlandweiten Aktion der Bürgermeister für den Frieden teil.

Für die Aktion am Luisenplatz lässt die Wissenschaftsstadt Darmstadt weiße Regenschirme mit der klaren Botschaft „Nein! No! Njet! Abrüstung schafft Sicherheit“ bedrucken und lädt Darmstädterinnen und Darmstädter ein, die Schirme beim Hissen der Flagge aufzuspannen. Eine Kameradrohne der Firma Gropper Filmproduktion aus Darmstadt wird die Ereignisse auf dem Luisenplatz festhalten. Das Video wird über die städtische Website, die sozialen Medien und das Internetportal der deutschen „Mayors for Peace“ verbreitet.

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news-13346 Do, 25 Jun 2020 16:25:00 +0200 Abschluss der Instagram-Kreativ-Challenges der Kinder- und Jugendförderung /nachrichten/rss/news/abschluss-der-instagram-kreativ-challenges-der-kinder-und-jugendfoerderung Kinder- und Jugenddezernentin Akdeniz: „Wir sind begeistert von der Kreativität der Darmstädter Kinder und Jugendlichen“ Erfolgreicher Abschluss: Um Kindern und Jugendlichen ein wenig Abwechslung im Corona-Alltag anzubieten und mit einer kreativen Herausforderung etwas gegen aufkommende Langeweile in Zeiten ohne Schule und Kindertagesstätte zu tun, hat die Kinder- und Jugendförderung im Jugendamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt in den vergangenen acht Wochen jeweils einen Kreativ-Wettbewerb für Kinder von 6 bis 13 Jahren und für Jugendliche ab 14 Jahren veranstaltet.

„Wir sind begeistert von der Kreativität der Darmstädter Kinder und Jugendlichen und von allen Kunstwerken, die uns in den letzten Wochen erreicht haben. Wir hoffen, dass wir mit dieser Aktion ein wenig Abwechslung und Freude in den Alltag der Kinder und Jugendlichen bringen konnten und möchten uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich bedanken – auch weil sie uns den Büroalltag etwas verschönert haben. Wir gratulieren den Kindern herzlich und hoffen, dass sie ihre Kreativität beibehalten“, freut sich Kinder- und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz zum Ende der Aktion.

Im Wettbewerbszeitraum vom 6. April bis 31. Mai wurden insgesamt 128 Wettbewerbsbeiträge eingereicht. Aus diesen Einsendungen hat die Kinder- und Jugendförderung wöchentlich bereits eine Vorauswahl getroffen und vier Wochensieg-Kunstwerke bestimmt und diese auf Instagram und der Webseite der Kinder- und Jugendförderung präsentiert. 
Nun hat die Wettbewerbsjury – bestehend aus Kinder- und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz, der Leiterin des Jugendamts, Imke Jung-Kroh, der Leiterin der Kinder- und Jugendförderung, Kerstin Briese, und der Medienpädagogin Renate Hillen – aus der bereits getroffenen Vorauswahl vier finale Preisträgerinnen beziehungsweise Preisträger ermittelt.

Gewonnen haben:

1. Platz: Hanka (9), Aufgabe (Woche 6): Superheld*in, Katze, Turm
2. Platz: Sophie (7), Aufgabe (Woche 2): Löwe, Sonnenblume, Fahrrad
2. Platz: Ida (8), Aufgabe (Woche 3): Elefant, Trampolin, Teekanne
3. Platz: Jana (9), Aufgabe (Woche 7): Ente, Korb, Kerze 

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news-13331 Mo, 22 Jun 2020 14:11:32 +0200 Sport- und Spielfest /nachrichten/rss/news/sport-und-spielfest-3 Teilnehmende Vereine beim dezentralen Sport- und Spielfest am 28. Juni stehen fest / E-Mail-Adressen für die Anmeldung und Homepage online Die finale Teilnehmerliste des diesjährigen dezentralen Sport- und Spielfestes am Sonntag, 28. Juni, als Ersatz für das aufgrund der Corona-Pandemie abgesagte traditionelle Sport- und Spielfest im Herrngarten, stehen nun fest. Diese sind: TEC Darmstadt, der Frisbeesport-Verein Ars Ludendi, der Basketballclub Darmstadt, der Baseballclub Darmstadt Whippets 1992 e.V., SV Blau-Gelb, die Fußballabteilung des SV Eberstadt, Orplid Darmstadt, der Darmstädter Voltigierverein und ASC Darmstadt/Deutsche Olympische Gesellschaft.

Da es Höchstteilnehmerzahlen gibt, ist eine Teilnahme für Familien nach vorheriger Anmeldung per E-Mail sinnvoll, um eine Teilnahme zu garantieren und Wartezeiten auszuschließen. Der Verein versendet Tickets mit der Uhrzeit, zu der die Familie kommen kann. Diese Anmeldebestätigung gilt als Eintrittskarte, die vorgelegt werden muss. So ist gewährleistet, dass sich nicht mehr als die maximal erlaubte Anzahl von 100 Personen gleichzeitig vor Ort aufhalten.

Weitere Infos zur Veranstaltung sowie die entsprechenden E-Mail-Adressen für die Anmeldung gibt es auf: http://projekt.sportkreis-darmstadt-dieburg.de/sport-und-spielfest

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news-13320 Mi, 17 Jun 2020 11:23:47 +0200 Wissenschaftsstadt Darmstadt beendet Stadtradeln 2020 /nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-beendet-stadtradeln-2020 Ergebnis aus 2019 übertroffen / 388.000 zurückgelegte Kilometer / Umweltdezernentin Akdeniz: „Große Beteiligung ist ein starkes gemeinsames Zeichen für Klimaschutz und Mobilitätswende“ Am vergangenen Montag, 15. Juni, endete mit dem Ablauf des dreiwöchigen Aktionszeitraums die diesjährige ‚Stadtradeln‘-Kampagne 2020. Dabei konnten die Ergebnisse aus dem Vorjahr nochmals übertroffen werden. So haben 1.930 Radlerinnen und Radler aktuell über 388.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt. Trotz dem Ende des Aktionszeitraums können bereits registrierte Nutzerinnen und Nutzer allerdings noch bis zum 22. Juni nachträglich Fahrten über die Stadtradeln-Homepage oder die App eingeben, so dass die insgesamt zurückgelegte Kilometerzahl noch weiter steigen dürfte.

Umweltdezernentin Barbara Akdeniz zeigt sich sehr zufrieden: „Es ist toll, dass sich so viele Bürgerinnen und Bürger am Stadtradeln beteiligt haben und ein Zeichen für Klimaschutz, Lebensqualität und die Mobilitätswende gesetzt haben. Ich freue mich schon jetzt auf die Preisverleihung und bin mir sicher, dass alle Radelnde auch außerhalb des Aktionszeitraums weiter kräftig in die Pedale treten werden und der Stellenwert des Radfahrens weiter zunehmen wird.“

Der offizielle Abschluss des Stadtradelns 2020 erfolgt durch die Verleihung von Preisen und Auszeichnungen für die aktivsten Einzelradlerinnen, Einzelradler und Teams.
Diese Preisverleihung soll voraussichtlich, vorbehaltlich einer Corona-bedingten Absage, am Sonntag, den 6. September, im Rahmen des Fahrradaktionstages auf dem Marktplatz in der Innenstadt stattfinden.

Die Preisträgerinnen und Preisträger werden rechtzeitig nach Ablauf des Eintragezeitraums benachrichtigt. Rückfragen zum Thema Stadtradeln beantwortet das Klimaschutzteam des Umweltamts Darmstadt per E-Mail: klimaschutz@1sp4mdarmstadt.abde oder per Telefon: 06151 13-3285.

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