Wissenschaftsstadt Darmstadt https://www.darmstadt.de RSS-Feed der Wissenschaftsstadt Darmstadt de-de Wissenschaftsstadt Darmstadt Wed, 09 Aug 2023 18:01:37 +0200 Wed, 09 Aug 2023 18:01:37 +0200 TYPO3 EXT:news news-16716 Wed, 09 Aug 2023 15:12:00 +0200 Magistrat beschließt Aufstellung von elf Trinkbrunnen im Stadtgebiet https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/magistrat-beschliesst-aufstellung-von-elf-trinkbrunnen-im-stadtgebiet Umweltdezernent Kolmer: „Teil der umfassenden Klimaanpassungs- und Hitzeschutzstrategie“ / Stadtkämmerer Schellenberg: „Hygienisch einwandfreies Trinkwasser von April bis Oktober an belebten Plätzen“ In Darmstadt sollen an öffentlichen Orten elf als Trinkbrunnen geeignete Wasserspender aufgestellt werden. Sie ergänzen die vier bereits vorhandenen Wasserspender. Dies hat der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Als Standorte wurden ausgewählt: Herrngarten, Marktplatz, Luisenplatz (zwei), Ludwigsplatz, Ernst-Ludwigs-Platz, Kantplatz, Mathildenhöhe, Orangerie, Georg-Büchner-Platz und der Park Rosenhöhe.  „Die Installation dieser Brunnen ist Teil der Klimaanpassungs- und Hitzeschutzstrategie“, erklärt Umweltdezernent Michael Kolmer. „Unsere Innenstädte – auch die Darmstadts – werden im Sommer tendenziell zu heißeren Orten, wie in den vergangenen Jahren schon zu spüren war. Dem gilt es mit einer Vielzahl von Maßnahmen entgegenzuwirken – unter anderem mit sinnvoll verteilten Möglichkeiten, auf belebten Plätzen kostenlos frisches Trinkwasser zu erhalten.“ „Unser Ziel ist es, die Trinkbrunnen in den Monaten April bis Oktober zu betreiben“, ergänzt Stadtkämmerer André Schellenberg, zuständig auch für das Immobilienmanagement Darmstadt (IDA), zu dessen Aufgaben die Unterhaltung von Brunnen zählt. „Da die Trinkbrunnen der Gesundheitsfürsorge dienen, ist klar, dass sie hygienisch einwandfreies Wasser abgeben müssen; außerdem sollen sie vandalismussicher ausgeführt sein.“ Bei der Wahl der Aufstellorte wurden neben der Frequenz der Orte durch Bürgerinnen und Bürger auch die Verkehrssicherheit sowie Belange der Feuerwehr und des Denkmalschutzes berücksichtigt. Beteiligt waren und sind zudem das Stadtplanungsamt, das Mobilitäts- und Tiefbauamt, die Entega und das Grünflächenamt. Vorgesehen sind regelmäßige Kontrollen auf Sauberkeit und Funktionalität sowie Untersuchungen der Wasserqualität durch ein Labor.  Die Aufstellung der ersten Wasserspender bzw. Trinkbrunnen soll 2024 beim Umbau des Ernst-Ludwigs-Platzes durch das Mobilitäts- und Tiefbauamt erfolgen. Anschließend sollen sukzessiv die restlichen Wasserspender bzw. Trinkbrunnen bis 2025 aufgestellt werden.  Bisher gibt es vier Trinkbrunnen in Darmstadt, von denen zwei derzeit außer Betrieb sind.   news-16715 Wed, 09 Aug 2023 15:00:25 +0200 Magistrat nimmt Jahresbericht Soziales und Beratung zur Kenntnis https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/magistrat-nimmt-jahresbericht-soziales-und-beratung-zur-kenntnis Bürgermeisterin Barbara Akdeniz: „Wichtiger Baustein im Darmstädter Altenhilfesystem“ / Steigende Zahlen zeigen hohen Bedarf Die Servicestelle Soziales und Beratung (SuB) im Amt für Soziales und Prävention ist seit vielen Jahren ein wichtiger Baustein im lokalen Altenhilfesystem. Dies zeigt der Jahresbericht 2022, den der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt in seiner jüngsten Sitzung zur Kenntnis genommen hat. „Die vielfältigen Angebote der Servicestelle SuB an Beratung und Unterstützung werden sehr gut angenommen und sind für Ratsuchende ab 65 Jahren und deren Angehörigen eine gefragte Anlaufstelle“, erläutert Bürgermeisterin Barbara Akdeniz. „Das ist gerade im vergangenen Jahr deutlich geworden, nachdem die zuvor gültigen, pandemiebedingten Einschränkungen nach und nach entfallen sind – im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Beratungskontakte um 75 Prozent an, ein deutlicher Indikator für den hohen Bedarf an entsprechender Beratung und Hilfestellung für Seniorinnen und Senioren.“  Dabei machen Immobilität und Hochaltrigkeit der älteren Menschen in Darmstadt zunehmend Beratungen in Form von Hausbesuchen notwendig. Die Themen der Beratung waren häufig durch komplexe Bedarfslagen gekennzeichnet. Sie reichen von Information zu Sozialleistungen, Organisation von Alltagshilfen, Vermittlung von Besuchsdiensten, Hilfe bei Antragsstellungen bis hin zu Wohnerstberatung. Ein weiterer Schwerpunkt der Beratungsarbeit ist die offene Altenhilfe, die unter Einbindung von Ehrenamtlichen insbesondere darauf abzielt, interessante Angebote für Ältere zu entwickeln, die Gesundheitsprävention zu fördern, Einsamkeit entgegenzuwirken und soziale Teilhabe zu ermöglichen. Der Jahresbericht ist auf der Homepage www.darmstadt.de der Wissenschaftsstadt Darmstadt zu finden. Informationen und Kontakt: Servicestelle Soziales und Beratung (SuB), Frankfurter Straße 71, Telefon: 06151/13-3854, 13-3488, 13-2053 und 13-2872.   news-16714 Wed, 09 Aug 2023 14:25:30 +0200 „Hessenpass mobil“: Wissenschaftsstadt Darmstadt passt Sozialticket an https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/hessenpass-mobil-wissenschaftsstadt-darmstadt-passt-sozialticket-an Bürgermeisterin Akdeniz: „Kindern und Jugendlichen ÖPNV-Nutzung erleichtern und damit Teilhabegerechtigkeit stärken“ Kinder und Jugendliche aus Familien im Sozialleistungsbezug sollen künftig vergünstigt mit dem Öffentlichen Personennahverkehr fahren können. Entsprechende Anpassungen beim Sozialticket hat der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Bereits seit 2019 bietet Darmstadt als freiwillige soziale Leistung das Sozialticket an, um die Teilhabe im Bereich der Mobilität für Darmstädterinnen und Darmstädter, die Bürgergeld nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II, Sozialhilfe nach dem SGB XII oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen, durch ermäßigte Fahrkarten für Fahrten im Stadtbereich der Wissenschaftsstadt Darmstadt zu fördern. Mit der Einführung des landessubventionierten Hessenpasses mobil, der seit August diesen Jahres für 31 Euro zu den Konditionen des Deutschlandtickets zu erwerben ist, haben sich die Rahmenbedingungen zur Nutzung des ÖPNV für erwachsene Sozialleistungsberechtigte deutlich verbessert, so dass es künftig keiner weiteren kommunalen Förderung für diesen Personenkreis im Rahmen des Darmstädter Sozialtickets bedarf.  „Kinder und Jugendliche können jedoch von dieser Förderung nicht in gleicher Weise partizipieren, da die Regelsatzanteile für Mobilität in den Sozialhilfesätzen nicht ausreichen, um die 31 Euro monatlich für den Hessenpass mobil zu finanzieren“, erläutert Bürgermeisterin Barbara Akdeniz. „Die Wissenschaftsstadt Darmstadt richtet ihren Fokus daher künftig auf die Förderung von Teilhabegerechtigkeit bei Kindern in Familien mit Sozialhilfebezug. Damit folgt der Magistratsbeschluss einem mit großer Mehrheit beschlossenen Antrag in der Stadtverordnetenversammlung.“  Das Darmstädter Sozialticket wird es ab 1. Oktober 2023 ausschließlich für Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 17 Jahren geben. Im Umfang von fünfzig Prozent der Kosten für den Hessenpass mobil, derzeit 15,50 Euro, wird die kommunale Förderung gewährt.  „Damit eröffnen wir gerade Kindern und Jugendlichen im Sozialhilfebezug die Möglichkeit, beispielsweise Freizeit- und Sportangebote stadtweit und sogar bundesweit mit dem ÖPNV zu erreichen und ermöglichen gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, freut sich Bürgermeisterin  Akdeniz.  Anträge auf das Darmstädter Sozialticket können für alle genannten Leistungsbereiche beim Amt für Soziales und Prävention – Existenzsicherung nach dem SGB XII – formlos gestellt werden. Es wird nur der Nachweis vom Erwerb des Hessenpasses mobil benötigt. Kontakt: existenzsicherung@darmstadt.de. news-16713 Wed, 09 Aug 2023 11:04:14 +0200 Wissenschaftsstadt Darmstadt und Jüdische Gemeinde Darmstadt feiern Jüdische Kulturwochen 2023 vom 6. September bis 3. Dezember https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-und-juedische-gemeinde-darmstadt-feiern-juedische-kulturwochen-2023-vom-6-september-bis-3-dezember OB Benz: „Kulturwochen sind Einladung an uns alle, jüdisches Leben und jüdische Kultur von heute in all ihren Facetten zu entdecken und kennenzulernen“ / JG-Vorsitzender Neumann: „Freuen uns, gemeinsam mit der Stadt Darmstadt auch in diesem Jahr farbenfrohe und vielfältige Jüdische Kulturwochen präsentieren zu können“ Auch in diesem Jahr feiern die Wissenschaftsstadt Darmstadt und die Jüdische Gemeinde Darmstadt wieder die Jüdischen Kulturwochen vom 6. September bis 3. Dezember. Die Feierlichkeiten beginnen nach der Eröffnung durch Oberbürgermeister Hanno Benz und dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde, Daniel Neumann, am 6. September um 19 Uhr mit einem musikalisch begleiteten Jüdischen Spitzengespräch zwischen dem Präsidenten des Jüdischen Zentralrats Dr. Josef Schuster und Rabbiner Julien-Chaim Soussan in der Centralstation.  Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Eine Teilnahme ist nach Anmeldung unter www.jg-darmstadt.de/anmeldung möglich.  Oberbürgermeister Hanno Benz dazu: „Seit 2018 gibt es die Darmstädter Jüdischen Kulturwochen, die die ganze Vielfalt des aktuellen Judentums  widerspiegeln. Nie waren sie nötiger als jetzt, in Zeiten stark wachsender antisemitischer, rechtsextremer Gefahr. Die jüdischen Kulturwochen sind eine Einladung an uns alle: Jüdisches Leben und Jüdische Kultur von heute in all ihren Facetten zu entdecken und kennenzulernen. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein ebenso faszinierendes wie vielfältiges Programm mit vielen Höhepunkten. Lassen Sie sich überraschen!  Mein herzlicher Dank gilt bereits jetzt allen, die zum Gelingen dieser Kulturwochen beitragen, und all jenen, die sich in unseren Vereinen gegen jedwede Form des Antisemitismus starkmachen. Jüdisches Leben ist seit der Befreiung von der Nazi-Diktatur wieder fester, wertvoller Bestandteil unserer Darmstädter Stadtkultur – und wir werden alles tun, damit dies auch in Zukunft so bleibt." Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Daniel Neumann freut sich auf die Kulturwochen: „Juden sind nicht schwarz-weiß. Ebensowenig wie ihre Kultur. Und deshalb freuen wir uns, gemeinsam mit der Stadt Darmstadt auch in diesem Jahr farbenfrohe und vielfältige Jüdische Kulturwochen präsentieren zu können. Mit Konzerten, Lesungen, Kunst- und Kochkursen, Einblicken in das jüdische Gemeindeleben sowie jüdischer Stand-Up-Comedy. Zum Auftakt gibt es ein "Jüdisches Spitzengespräch" zwischen dem Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, und Rabbiner Julien-Chaim Soussan. Und wer danach noch immer glaubt, dass Juden, jüdische Kultur und jüdisches Leben schwarz-weiß sind, dem ist nicht mehr zu helfen. Jedenfalls freuen wir uns gemeinsam mit allen Interessierten auf abwechslungsreiche und spannende Jüdische Kulturwochen 2023!“ Das Programm beginnt mit der Eröffnung am 6. September. Für die folgenden drei Monate wurde ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt: So gibt es etwa Lesungen, am 13. September mit dem bekannte ukrainischen DJ und Musiker Yuriy Gurzhy und am 18. Oktober mit Barbara Bišický-Ehrlich, die Deutschlandpremiere des Films „In der Luft da bleibt eine Wurzel“ im Programmkino Rex am 21. September, Einblicke in das Laubhüttenfest am 4. Oktober, Konzerte vom „Mendelsohn Klaviertrio“ am 5. November und dem „Roman Kuperschmidt Quartett“ am 3. Dezember, oder eine „Jewish Comedy Night“ am 29. Oktober in der Galerie Kurzweil.  Flyer / Programmübersicht   news-16712 Tue, 08 Aug 2023 15:05:44 +0200 Uroonkologisches Zentrum am Klinikum Darmstadt von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/uroonkologisches-zentrum-am-klinikum-darmstadt-von-der-deutschen-krebsgesellschaft-zertifiziert Operationen werden mit dem Da-Vinci-Operationssystem durchgeführt   Die Deutsche Krebsgesellschaft hat das Uroonkologische Zentrum am Klinikum Darmstadt, unter der Leitung von PD Dr. Rolf Gillitzer, für die Behandlung von Prostata- und von Nierenkrebs zertifiziert. Gründe für die Zertifizierung sind eine hohe Behandlungsqualität und eine hohe Fallzahl, die zu einer großen Erfahrung bei der Behandlung führt.  Die Diagnostik und Behandlung von Krebserkrankungen sind ein besonderer Schwerpunkt am Klinikum Darmstadt. Nachweislich führt die interdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedenen an der Behandlung von Krebspatient*innen beteiligten Fachzentren zu einer verbesserten Behandlungsqualität. Etwa 100 Männer jedes Jahr werden auf Grund ihres Prostatakrebses im Klinikum Darmstadt operiert. Seit Kurzem auch mit dem Operationssystem Da-Vinci.   Da für die meisten Eingriffe in der Urologie eine Rekonstruktion des Harntraktes notwendig sind, bei der sehr präzise genäht werden muss, hat sich diese chirurgische Assistenzplattform insbesondere in der Urologie etabliert. Hiermit werden vor allem Prostata-, Nieren-, und Harnblaseneingriffe durchgeführt. Es kann praktisch jeder offen-chirurgische Eingriff in der Urologie robotisch-assistiert durchgeführt werden. Wichtig ist jedoch dabei die korrekte Patientenselektion. In mehreren Studien konnte die Überlegenheit der roboter-assistierten urologischen Chirurgie im Vergleich zur offenen Chirurgie für einige Aspekte wie Blutverlust, postoperativen Schmerzmittelverbrauch, oder eine schnellere Erholung belegt werden. Andere funktionelle Ergebnisse wie beispielsweise Harnkontinenz- und Potenzraten bei Prostataoperationen sind jedoch vergleichbar. Letztendlich ist der wichtigste Erfolgsgarant des Eingriffs der durchführende Chirurg. Das Assistenzsystem Da-Vinci ist mittlerweile auch am Klinikum Darmstadt etabliert und Bestandteil des Therapieangebots. Sowohl in der Allgemein- und Viszeralchirurgie wie auch in der Urologie verfügen die Operateure über langjährige Erfahrung mit dem System. PD Dr. med. Rolf Gillitzer war an der Einführung des „da Vinci“ - Roboterprogrammes in der Universitätsklinik Mainz im Jahr 2007 federführend beteiligt und leitete dort das Programm. Wer sich das Da-Vinci-Operationssystem mal anschauen will, kann dies am Samstag, 9. September von 11 bis 16 Uhr, beim Tag der offenen Tür des Onkologischen Zentrums im Klinikum Darmstadt tun. Neben Führungen, Mitmach-Workshops und vielem mehr gibt es Simulationen am OP-Roboter.   Weitere Infos auf www.klinikum-darmstadt.de.   news-16711 Tue, 08 Aug 2023 13:44:56 +0200 Zu Fuß oder mit dem Velo: Freizeitkarte für Stadt und Landkreis ist in der 13. Auflage erschienen https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/zu-fuss-oder-mit-dem-velo-freizeitkarte-fuer-stadt-und-landkreis-ist-in-der-13-auflage-erschienen Stadtrat Wandrey: „Ideal, um Routen je nach Lust und Leistung zu planen“ Die regionale Freizeitkarte ist jetzt in der 13. Auflage erschienen. Darauf hat Dezernent Paul Georg Wandrey, zuständig auch für das Vermessungsamt, aufmerksam gemacht. Die Freizeitkarte wird in regelmäßigen Abständen von der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg herausgegeben. „Die neue Freizeitkarte ist eine ideale Grundlage für Ausflüge im Stadtgebiet sowie dem Umland, an die Bergstraße und in den Odenwald“, so Stadtrat Wandrey. „Mit dieser Karte lassen sich Rad- und Wandertouren je nach Lust und Leistungsvermögen planen und zusammenstellen.“ Nahezu alle der aufgezeigten und beschilderten Strecken sind gut befahrbar. Auch die fertiggestellten Streckenabschnitte der Radschnellroute nach Frankfurt sind bereits in die Karte aufgenommen worden. Ebenso aktualisiert sind Wanderwege des Odenwaldklubs und die Parkplätze mit Hinweistafeln der Rundwanderwege des Vereins Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald. Auch die vom gleichen Verein markierten Mountainbikestrecken sind mit Streckenlänge und Höhenmeterangaben wieder dargestellt. Zudem wurden die in den letzten Auflagen schon aufgeführten Forstrettungspunkte der südhessischen Forstämter aktualisiert. Im Notfall erleichtern sie Rettungsfahrzeugen das Auffinden von Verletzten. Dasselbe gilt für Freizeiteinrichtungen und andere Ausflugsziele.   Erhältlich ist die Freizeitkarte für 5 Euro in Buchhandlungen, beim ADAC, im Foyer des Bürgerberatungs- und Informationszentrums, Luisenplatz 5a, und im Darmstadt-Shop am Luisencenter. Außerdem kann die Karte postalisch bestellt werden beim Vermessungsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Mina-Rees-Straße 10, 64295 Darmstadt, E-Mail: vermessungsamt@darmstadt.de. news-16710 Fri, 04 Aug 2023 14:37:02 +0200 Neue Unterkunft für Geflüchtete in der Nieder-Ramstädter Straße 73 https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/neue-unterkunft-fuer-gefluechtete-in-der-nieder-ramstaedter-strasse-73 OB Benz: „Es ist wichtig, dass wir schutzbedürftige Menschen unterstützen. Die Stadt Darmstadt übernimmt humanitäre Verantwortung“ / Bürgermeisterin Akdeniz: „Hier haben Geflüchtete gute Voraussetzungen, um in Darmstadt Fuß zu fassen und die schrecklichen Kriegsgeschehen im Heimatland zu verarbeiten“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat im Juni diesen Jahres in der Nieder-Ramstädter Straße 73 eine neue Unterkunft für bis zu 60 Geflüchtete aus der Ukraine eröffnet.  Die ersten Familien sind dort bereits eingezogen. Der Sozialkritische Arbeitskreis Darmstadt e.V. (SKA) wurde als kompetenter Sozialdienst damit beauftragt, die neuen Bewohnerinnen und Bewohner zu unterstützen, insbesondere bei der Integration in den Sozialraum. „Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, für Menschen die vor Krieg und Elend in ihrem Heimatland geflohen sind, einen weiteren sicheren Platz zu schaffen. Es ist wichtig, dass wir schutzbedürftige Menschen unterstützen. Die Stadt Darmstadt übernimmt humanitäre Verantwortung. Bei allen Anstrengungen benötigen wir weiterhin den Schulterschluss von Bund, Ländern und Kommunen, um die vielfältigen Aufgaben vor denen wir stehen, bewerkstelligen zu können“, erklärt Oberbürgermeister Hanno Benz. „Ich bin froh, dass es uns gelungen ist, ein Gebäude in zentraler Lage, guter Anbindung an den ÖPNV und offenem Sozialraum zu finden. Hier haben Geflüchtete gute Voraussetzungen, um in Darmstadt Fuß zu fassen und die schrecklichen Kriegsgeschehen im Heimatland zu verarbeiten“, ergänzt Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Barbara Akdeniz. „Es ist uns sehr wichtig, dass sozialpädagogische Ansprechpersonen vor Ort sind, denn neben formalen Fragestellungen geht es natürlich auch um die Begleitung der Menschen mit ihren individuellen Lebensgeschichten, die durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine geprägt sind. In den meisten Fällen sind Verwandte in der Ukraine verblieben, die Sorgen sind groß.“ Ein gutes Miteinander im Quartier steht im Fokus der Wissenschaftsstadt Darmstadt und auch der SKA e.V. wird sich in seiner täglichen Arbeit mit den Bewohnerinnen und Bewohnern für ein gutes nachbarschaftliches Zusammenleben engagieren. Die Mitarbeitenden des SKA e.V. stehen allen Anwohnerinnen und Anwohnern für Fragen und Anregungen vor Ort oder per E-Mail via nrs73@ska-darmstadt.de, sowie telefonisch unter 0157 73321950, 0172 9466932 zur Verfügung.  news-16706 Thu, 03 Aug 2023 12:46:32 +0200 2. Halbjahr im Familienzentrum: Neue Kurse starten nach den Sommerferien https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/2-halbjahr-im-familienzentrum-neue-kurse-starten-nach-den-sommerferien Bürgermeisterin Akdeniz: „Niedrigschwellige Unterstützung für Eltern und Bezugspersonen in ihrem Familienalltag“ Nach den Sommerferien starten die Kurse des zweiten Halbjahres im Familienzentrum der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Auf der Homepage www.familienbildung-darmstadt.de sind alle aktuellen Kurse und vielfältigen Angebote zu finden und können bequem online gebucht werden. Seit diesem Jahr werden hier neben den halbjährlich erscheinenden Programmheften in regelmäßigen Abständen zusätzliche und neue Kursangebote veröffentlicht. Es gibt auch noch freie Plätze für Kurzentschlossene.  „In den Kursen im Bereich Familienbildung haben Eltern, Bezugspersonen und Kinder die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen, in ihrem Familienalltag bestärkt zu werden und Anregungen zu bekommen“, erklärt dazu Bürgermeister Barbara Akdeniz. „Wichtig dabei ist, dass die Angebote durch die Hauptstelle in der Frankfurter Straße 71 sowie die drei Außenstellen in Eberstadt, Kranichstein und Wixhausen für die Darmstädter Familien wohnortnah erreichbar sind. Eltern und Bezugspersonen können so unkompliziert und niedrigschwellig Unterstützung für ihren Familienalltag in Anspruch nehmen.“ Über verschiedene Lebensphasen hinweg begleiten Fachkräfte Familien unter anderem mit folgenden Angeboten: Säuglingspflege, Bewegungsangebote für Schwangere, Geburts- und Stillvorbereitung, Rückbildung, Offene Treffs, Angebote für Eltern mit Kindern ab Geburt, wie z.B. PEKiP, Babyschwimmen, Kochkurse, Kurse mit den Schwerpunkten Bewegung/ Kreativität/ Natur/ Forschen oder Ferienangebote sowie Babysitterkurse für Jugendliche ab 13 Jahren. Eltern und Bezugspersonen können sich außerdem lebensphasenübergreifend in vielfältigen Angeboten rund um das Familienleben informieren und austauschen, z.B. in Kursen zu den Themen „Eltern sein - Paar bleiben“.  Neu im Programm für das zweite Halbjahr 2023 ist der Digitale Treff für Schwangere, der die Möglichkeit bietet, andere schwangere Frauen kennenzulernen, sich auszutauschen und zu vernetzen – ganz bequem von zuhause aus. Die Teilnahme am Treff ist nach Anmeldung zu jedem Zeitpunkt in der Schwangerschaft möglich. Für Schwangere gibt es auch in vielen weiteren Angeboten, die im Herbst starten, aktuell noch freie Plätze, wie zum Beispiel Yoga für Schwangere oder Tanzen in der Schwangerschaft. Ebenfalls online findet ein Elternabend am 29. August ab 19.30 Uhr mit dem Titel „Mein Kleinkind, mein Smartphone und ich – Umgang im Alltag reflektieren“ statt. Im Vordergrund steht die Frage, wie ein kleinkindfreundlicher und gleichzeitig selbstfürsorglicher Umgang mit dem Smartphone aussehen kann. Dafür bietet dieser Workshop die Möglichkeit zum Austausch. Dieses Angebot wurde im Rahmen des Digitalisierungsprojektes der Arbeitsgemeinschaft hessischer Familienbildung entwickelt. Am Standort Kranichstein, Bartningstraße 33, gibt es ab September ein erweitertes Kursangebot. Zusätzlich findet ein Offener Eltern-Kind-Treff montags von 9:30 bis 11:30 Uhr statt. Zur Teilnahme ist eine einmalige Online-Anmeldung erforderlich. Außerdem neu im Angebot sind die Kurse „Bewegte Sternstunden“ für Eltern mit Kindern von 12 bis 24 Monaten, Dienstag von 15 bis 16 Uhr und mit Kindern von 2 bis 3 Jahren, Dienstag von 16:15 bis 17:15 Uhr. Für diese Kurse ist die Anmeldung flexibel für einen oder mehrere Termine möglich. Für eine vereinfachte Buchung der Kurse und eine Übersicht über alle gebuchten Angebote ist das Anlegen eines persönlichen Profils sinnvoll. Weitere neue Angebote wie beispielsweise ein offenes Elterncafé am Dienstagvormittag sind in Planung und werden im September online veröffentlicht.  Für Darmstädter Bürgerinnen und Bürger besteht außerdem die Möglichkeit einer individuellen und kostenfreien, telefonischen oder persönlichen Beratung telefonisch unter 06151/13-3030 oder per E-Mail an familienbildung@darmstadt.de rund um alle Themen, die Eltern in den ersten drei Lebensjahren des Kindes beschäftigen, etwa ein schweres Geburtserlebnis oder Fragen rund um Schlafen, Stillen/Füttern, Beikost oder Eingewöhnung.   news-16705 Thu, 03 Aug 2023 12:44:14 +0200 Wissenschaftsstadt Darmstadt veröffentlicht „Statistik aktuell 5/2023“ zum Thema Bevölkerung https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-veroeffentlicht-statistik-aktuell-5-2023-zum-thema-bevoelkerung Bevölkerungswachstum verlangsamt sich stark gegenüber Vorquartal Das Bevölkerungswachstum in der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich im zweiten Quartal 2023 deutlich abgeschwächt. Das geht aus der aktuellen Ausgabe von „Statistik aktuell“ hervor, die die Stadt soeben veröffentlicht hat. Hatten nach dem 1. Quartal 2023 noch 851 Personen mehr in der Stadt gelebt, so sind es nach dem 2. Quartal 2023 lediglich 268 Personen mehr gewesen. In den letzten 12 Monaten war der starke Zuwachs zu Jahresbeginn somit die Ausnahme, ein langsames, kontinuierliches Wachstum die Regel.   Vor allem der geringere Zuzug ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger – sowohl Studierender wie auch schutzsuchender Menschen - wirkt sich stark auf die Bevölkerungsentwicklung aus. Das generelle Muster der Darmstädter Bevölkerungsentwicklung bleibt aber unverändert. Aus Darmstadt wandern Menschen in die Stadtregion und nach Südhessen ab während Menschen aus dem übrigen Deutschland und dem Ausland hinzuziehen.  Aktuelle Zahlen und Fakten zur Bevölkerungsentwicklung in der Wissenschaftsstadt Darmstadt können in der neuen Ausgabe von „Statistik aktuell“ nachgelesen werden. Die Broschüre wird in regelmäßigem Turnus von der Abteilung für Statistik und Stadtforschung im Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung der Wissenschaftsstadt Darmstadt veröffentlicht. Sie kann auf der städtischen Webseite https://www.darmstadt.de/standort/statistik-und-stadtforschung/statistik-aktuell kostenfrei heruntergeladen werden. news-16699 Wed, 02 Aug 2023 14:31:09 +0200 Landtagswahl am 8. Oktober 2023 https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/landtagswahl-am-8-oktober-2023 Änderung der Wahllokale Am 8. Oktober 2023 findet die Landtagswahl statt. Im Hinblick auf die Wahlbezirke und Wahllokale ergeben sich für die Landtagswahl gegenüber der Oberbürgermeisterwahl 2023 folgende Änderungen: - Der Wahlbezirk 40 (ehemals Literaturhaus) wird wegen Bauarbeiten beim Wahlbezirk 10 (Stadtverwaltung) in der Rheinstraße 23 untergebracht. - Die Wahlbezirke 220 und 230 (ehemals Interimsgebäude Bertolt-Brecht-Schule) werden aufgrund von Sanierungen in der Bernhard-Adelung-Schule in der Vogelsbergstraße 50 untergebracht und sind barrierefrei zugänglich. - Die Wahlbezirke 540, 550 und 560 werden ab sofort in der Alice-Eleonoren-Schule am Kapellplatz 2 untergebracht. Es ist zu beachten, dass die Wahlbezirke durch den Hintereingang über die Pädagogstraße zu erreichen sind. Die Wahlbezirke sind barrierefrei zugänglich. - Die Wahlbezirke 910, 920 und 930 sind weiterhin in der Andersenschule untergebracht, mussten aber aufgrund von Umbauarbeiten in den Betreuungstrakt verlegt werden. Der Zugang zum Betreuungstrakt erfolgt durch den Hof und ist barrierefrei. - Die Wahlbezirke 960 und 970 (ehemals Haus der Vereine) werden wegen der Sanierung der Bezirksverwaltung Eberstadt in die Geibelsche Schmiede in der Oberstraße 20 verlegt und sind nicht barrierefrei. Die Wahlbenachrichtigung, welche den Bürgerinnen und Bürgern ab 28. August bis spätestens 17. September zugehen wird, enthält die Information über das jeweils zugeordnete Wahllokal. Aufgrund der notwendigen Änderungen werden die Wahlberechtigten darum gebeten, vorab unbedingt zu prüfen, welches Wahllokal sie aufsuchen müssen. Das Wahlamt steht ab dem 28. August für Fragen über das Wahltelefon 06151/13-3007 zur Verfügung. Informationen zur Landtagswahl 2023 finden sich auch auf der städtischen Homhttps://www.darmstadt.de/ unter der Rubrik Politik / Wahlen und Abstimmungen news-16690 Thu, 27 Jul 2023 13:25:00 +0200 80 neue E-Bikes zum Ausleihen in Darmstadt https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/80-neue-e-bikes-zum-ausleihen-in-darmstadt Pilotprojekt auf gesamtes Stadtgebiet ausgeweitet Darmstadts Leihfahrradflotte wächst: Das gemeinsame Pilotprojekt der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der HEAG mobilo, das seit Oktober 2022 in Arheilgen und Kranichstein E-Bikes als neues Shared Mobility-Angebot erprobt, wird ausgeweitet. Den Darmstädter*innen stehen zukünftig zusätzlich 80 E-Bikes des Anbieters Bolt zur Verfügung, die ab sofort schrittweise im gesamten Stadtgebiet bereitgestellt werden. Die Entscheidung, das Bediengebiet noch während des bis 2024 laufenden Projekts zu vergrößern, basiert auf den positiven Nutzungszahlen: Allein in Arheilgen und Kranichstein wurden im Pilotzeitraum von Oktober 2022 bis Mai 2023 trotz der Wintermonate knapp 5.500 Fahrten mit den E-Bikes getätigt. Dies entspricht rund 680 Fahrten im Monat, die sich bisher auf ca. 20 Räder verteilten. Nun sollen im gesamten Stadtgebiet Erfahrungen über die Nutzung dieses Shared Mobility-Angebotes gesammelt werden. E-Bikes als wertvolle Ergänzung zum ÖPNV Die Auswertung der bisherigen Nutzung hat ergeben, dass die E-Bikes vor allem auf der ersten bzw. letzten Meile zum ÖPNV verwendet werden, also beispielsweise um zu Haltestellen oder Bahnhöfen zu fahren. Die E-Bikes sind folglich insbesondere für Strecken ohne ÖPNV-Direktverbindung eine wertvolle Alternative zum eigenen PKW. Aber auch für direkte Wege wie etwa zu Parks erfüllen die elektrischen Leihräder wichtige Mobilitätsbedürfnisse. Schnelle Übersicht und Buchung dank App Die Buchung der Leihräder erfolgt über die App des Anbieters Bolt. In dieser kann direkt geprüft werden, wo ein E-Bike zur Verfügung steht. Shared Mobility als Baustein der Mobilitätswende Das E-Bike-Pilotprojekt ist Teil der Maßnahmen zur Förderung der Shared Mobility-Angebote in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Ziel ist es, Alternativen zum privaten PKW zu bieten und somit den Umweltverbund, bestehend aus ÖPNV (Bus, Straßenbahn, HeinerLiner usw.), Fuß- und Radverkehr sowie Shared Mobility-Angeboten, zu stärken und die Mobilitätswende aktiv voranzutreiben. news-16682 Wed, 26 Jul 2023 15:00:00 +0200 Wissenschaftsstadt Darmstadt gedenkt der im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Sinti und Roma https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-gedenkt-der-im-nationalsozialismus-verfolgten-und-ermordeten-sinti-und-roma Oberbürgermeister Hanno Benz: „Rechtem Gedankengut engagiert entgegentreten“ / Bürgermeisterin Barbara Akdeniz: „Vernichtung einer Bevölkerungsgruppe ist unvorstellbares Menschheitsverbrechen“ / Rinaldo Strauß: „Klar benennen, wohin Vorurteile und Ausgrenzung führen“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt gedenkt am Mittwoch, 2. August 2023, um 18.30 Uhr gemeinsam mit dem Hessischen Landesverband Deutscher Sinti und Roma und der Initiative „Denkzeichen Güterbahnhof“ der Menschen, die während der Zeit des Nationalsozialismus entrechtet, deportiert und hunderttausendfach ermordet wurden. Das Gedenken findet am Mahnmal vor dem Justus-Liebig-Haus in der Großen Bachgasse statt; Medienvertreterinnen und -vertreter sowie Bürgerinnen und Bürger sind zu der Veranstaltung eingeladen; es spricht Bürgermeisterin Barbara Akdeniz in Vertretung für Oberbürgermeister Hanno Benz. Einige der Darmstädter Sinti und Roma wohnten in der Nähe des Mahnmals in der Großen Bachgasse, das an sie und das Unrecht erinnert, das ihnen zugefügt wurde. Dort werden von der Wissenschaftsstadt Darmstadt sowie Bürgerinnen und Bürger jährlich am 2. August Gedenkveranstaltungen ausgerichtet. Das Datum bezieht sich auf den 2. und 3. August 1944, das heißt auf die Tage, an denen Sinti und Roma im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau von der SS liquidiert und Tausende Menschen in den Gaskammern ermordet wurden. Oberbürgermeister Hanno Benz sieht gesellschaftliche Parallelen zwischen heute und der Weimarer Republik: „Noch immer sind sowohl der Antisemitismus als auch der Antiziganismus gesellschaftlich weit verbreitete Vorurteilsstrukturen. Gerade in Krisenzeiten finden verstärkt Schuldzuweisungen gegenüber Minderheiten statt. Wir sollten jedoch stets im Hinterkopf behalten, dass wir die Herausforderungen unserer Zeit einzig mit dem Blick auf gesamtgesellschaftliche Zusammenhänge erklären können – ohne die Schuld auf andere abzuwälzen. Heute ist wichtiger denn je, dass wir uns alle bewusst machen, wohin Chauvinismus und Rassismus führen: zu Terror und zu Völkermord! Dies mahnt uns täglich, rechtem Gedankengut engagiert entgegenzutreten.“  „Die Verfolgung, Entrechtung und hunderttausendfache Ermordung der Sinti und Roma ist Teil des unvorstellbaren Menschheitsverbrechens das Deutsche während des Nationalsozialismus begangen haben. Zugleich steht es für sich, weil es auf jahrhundertealten Vorurteilen und auf leider bis heute bestehender durchgehender Ausgrenzung und Diskriminierung beruht“, betont Bürgermeisterin Barbara Akdeniz. „Diese Vorurteile sind nie verschwunden, im Gegenteil, sie sind lebendig und finden sich auch heute noch überall im Umgang mit Sinti und Roma in unserer und anderen Gesellschaften. Es ist daher unbedingt notwendig, sich dieser Ungerechtigkeiten bewusst zu sein und ihnen als Gesellschaft wo wir nur können, entschieden und klar zu begegnen.“ Rinaldo Strauß vom Landesverband Deutscher Sinti und Roma betont die Notwendigkeit der Bekämpfung von Vorurteilsstrukturen: „Vorurteile führen zu Ausgrenzungen, Ausgrenzungen zu Diskriminierungen und Diskriminierung zum Völkermord. Der Kampf gegen Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus kann aus unserer Sicht nur erfolgreich sein, wenn wir ihn gemeinsam und entschlossen führen. Eine Möglichkeit dies umzusetzen ist es, der Opfer zu gedenken, das Unrecht klar zu benennen und unsere Gesellschaft zu mahnen, wohin Vorurteile, Ausgrenzung und Diskriminierung führen.“ news-16684 Tue, 25 Jul 2023 10:53:16 +0200 HEAG-Aufsichtsrat neu besetzt https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/heag-aufsichtsrat-neu-besetzt Turnusmäßige Neuwahlen nach fünf Jahren / Konstituierende Sitzung fand am 18.07.2023 statt / Oberbürgermeister Hanno Benz neuer Vorsitzender des Aufsichtsrats Der neugewählte Aufsichtsrat der HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) ist am 18.07.2023 zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Die Neubesetzung des Gremiums, als dessen Vorsitzender Oberbürgermeister Hanno Benz gewählt wurde, erfolgte turnusmäßig nach fünf Jahren. Die Beschäftigten der HEAG haben ihre Arbeitnehmervertreterinnen und -vertreter gewählt. Die städtischen Vertreterinnen und Vertreter wurden in der Hauptversammlung der HEAG vom Hauptaktionär Wissenschaftsstadt Darmstadt nach Festlegung durch den Magistrat gewählt. Zudem entsendet die Sparkasse Darmstadt einen Vertreter in den HEAG-Aufsichtsrat.  Seit dem 18.07.2023 setzt sich der Aufsichtsrat der HEAG Holding AG aus folgenden Personen zusammen:  Vertreterinnen und Vertreter der Kapitalseite •    Oberbürgermeister Hanno Benz (Vorsitzender)  •    Dr. Sascha Ahnert (für die Stadt- und Kreissparkasse Darmstadt) •    Hans Fürst •    Frederik Jobst •    Kerstin Lau •    Stadtrat a.D. Dr. Dierk Molter •    Stadtkämmerer André Schellenberg •    Stadtrat Alexander Schleith •    Sandra Seeger •    Malena Todt Arbeitnehmervertreterinnen und -vertreter •    Reinhard Becker •    Simone Nowka •    Daniel Pfeffer •    Carola Schauf •    Margit Stövesand   Neue Mitglieder im Gremium sind: Oberbürgermeister Hanno Benz, Frederik Jobst, Stadtrat a.D. Dr. Dierk Molter, Sandra Seeger, Malena Todt, Reinhard Becker und Carola Schauf. Sie folgen auf Oberbürgermeister a.D. Jochen Partsch, Dagmar Metzger, Stadtverordnetenvorsteher Yücel Akdeniz, Stadtrat Ralf Arnemann, Jürgen Krämer, Birgit Pörtner und Karin Reinig. news-16680 Fri, 21 Jul 2023 14:49:00 +0200 OB Hanno Benz begrüßt Stavo-Beschluss, für Darmstadt und die Region einen regionalen Verkehrsentwicklungsplan aufzustellen https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/ob-hanno-benz-begruesst-stavo-beschluss-fuer-darmstadt-und-die-region-einen-sustainable-urban-mobility-plan-zu-erstellen Grundlage dafür ist ein „Sustainable Urban Mobility Plan“ „Darmstadt darf nicht nur sich selbst – gleichsam von innen – sehen, die Sicht von außen, die ja nicht ausschließlich eine urbane ist, muss integriert werden“, erklärte jetzt Oberbürgermeister Hanno Benz anlässlich des Stavo-Beschlusses zum „Sustainable Urban Mobility Plan“. „Das heißt konkret: Wir brauchen einen neuen, wegweisenden Verkehrsentwicklungsplan für unsere Region, einen echten regionalen Verkehrsentwicklungsplan. Dazu bedarf es der interkommunalen Zusammenarbeit mit unseren Nachbarstädten und -gemeinden in Südhessen, in der Region Starkenburg.“ Neben dem ÖPNV müsse dieser Plan den Individualverkehr im Blick haben. Notwendig sei etwa ein weitverzweigtes, deutlich umfassenderes Radwegenetz als bisher, mit echten, baulich getrennten Radwegen. Hinsichtlich der oft zitierten „Stauhochburg Darmstadt“ unterstrich Benz, mit einer einseitigen Verkehrspolitik seien diese Probleme nicht zu lösen – im Gegenteil. „Vielen Bürgerinnen und Bürgern ist es nicht möglich auf andere Verkehrsmittel umzusteigen, weil die Tickets zu teuer sind, die Infrastruktur mangelhaft ist oder die ÖPNV-Anbindung fehlt“, erläuterte der OB. „Kurzum: Wir müssen pragmatische Lösungen finden und das funktioniert nur, wenn wir auch hier alle Menschen in den Blick nehmen, dem Gegeneinander ein Ende setzen und zu einem Miteinander finden.“ Die Stadtverordnetenversammlung der Wissenschaftsstadt Darmstadt hatte in ihrer jüngsten Sitzung mit mehrheitlichem Beschluss den Magistrat beauftragt, gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern der Region einen Sustainable Urban Mobility Plan (SUMP) für Darmstadt und die Region anzustoßen. Dabei soll im ersten Schritt eine grundsätzliche Vereinbarung hierzu mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg und gegebenenfalls weiteren Landkreisen und Gemeinden getroffen sowie der erforderliche finanzielle Aufwand und der Personalbedarf ermittelt werden. Der Beschluss war auf Antrag von Bündnis 90/Die Grünen, der CDU und Volt zustande gekommen. OB Benz begrüßte den Beschluss in einer Mitteilung ausdrücklich. „Ein nachhaltiger städtischer Mobilitätsplan muss sich mit allen Modi und Formen des städtischen und regionalen Verkehrs befassen – das ist die zentrale Erfordernis unserer Zeit“, erklärte OB Hanno Benz. „Ziel ist es, im Großraum Darmstadt/Starkenburg nachhaltige und qualitativ hochwertige Transport- und Mobilitätsangebote bereitzustellen und deren Erreichbarkeit zu verbessern. Anstatt nur die Bedürfnisse des eigenen Verwaltungsgebiets zu berücksichtigen, umfasst ein Sustainable Urban Mobility Plan das gesamte Darmstädter Stadtgebiet einschließlich seines Pendlerumlandes.“  Der Sustainable Urban Mobility Plan integriere technische, infrastrukturelle, politische und Soft-Maßnahmen, um Leistung und Kosteneffizienz zu verbessern, so Benz. „Es geht darum, die grundlegenden Mobilitätsbedürfnisse aller Nutzer zu erfüllen – das ist das entscheidende Merkmal eines solchen Plans.“  Für Darmstadt bedeute der SUMP, die herausragende Bedeutung des Wirtschaftsstandorts zu erfassen und die Belange des Gewerbes zu berücksichtigen, „und auch dies erfordert den Blick und das Miteinander über die Stadtgrenzen hinaus“. Nach Darmstadt pendelnde Menschen müssten frühzeitig und damit weit vor den Stadtgrenzen in den öffentlichen Personennahverkehr – und insbesondere den Schienenverkehr – umsteigen können; „unseren Zielen widerspricht jeder Verkehrsmittelbruch an den Stadtgrenzen“, so Benz. „Deswegen wird der SUMP die gesamte Region vom Odenwald über die Bergstraße bis zum Landkreis Offenbach und das Maintal mit Aschaffenburg einbeziehen.“ Ein Punkt hierbei – beispielhaft genannt – seien der Ausbau und die Beschleunigung der Odenwaldbahn. news-16679 Fri, 21 Jul 2023 13:28:23 +0200 Bilanz 2022: HEAG-Gruppe stabil durch die Krise https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/bilanz-2022-heag-gruppe-stabil-durch-die-krise Jahresergebnisse von HEAG und HEAG-Konzern übersteigen Vorjahreswerte / Positive wirtschaftliche Entwicklung der HEAG-Töchter ENTEGA AG und bauverein AG stabilisiert Ergebnis  Der HEAG und dem HEAG-Konzern ist es im vergangenen Jahr erneut gelungen, dynamische Herausforderungen einer sich plötzlich ändernden Weltlage erfolgreich zu bewältigen. Wenngleich sich die Auswirkungen des russischen Überfalls auf die Ukraine im Tagesgeschäft zum Beispiel durch Zinssprünge sowie steigende Kosten für Energie und Baumaterial bemerkbar gemacht haben, konnten sich beide wirtschaftlich positiv entwickeln und das Geschäftsjahr 2022 mit einem Plus zum Vorjahr abschließen: Der Überschuss der HEAG betrug am Bilanzstichtag 6,4 Millionen Euro (Vorjahr: 0,2 Millionen Euro), der des HEAG-Konzerns 20,5 Millionen Euro (Vorjahr: 18,8 Millionen Euro). Darüber hinaus legte die regionale Wertschöpfung für die Stadt und Region mit 920 Millionen Euro (Vorjahr: 836 Millionen Euro) erneut zu. „Die Jahresergebnisse der HEAG und des HEAG-Konzerns zeigen einen stabilen Weg durch die Krisen des letzten Jahres“, sagt Hanno Benz, neuer Vorsitzender des HEAG-Aufsichtsrates und Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt. „Dass sich die Zahlen trotz der angespannten geopolitischen Situation so vielversprechend darstellen, ist auch auf die solide Performance der HEAG-Töchter ENTEGA AG und bauverein AG zurückzuführen.“ Detaillierte Einblicke in das zurückliegende Wirtschaftsjahr gibt der aktuelle Geschäftsbericht, den die Stadtholding in der Aufsichtsratssitzung am 18.07.2023 vorgestellt hat.  Das Geschäftsjahr 2022 in Zahlen  Der Blick in die Gewinn- und Verlustrechnung zeigt: Auf der Ertragsseite schlagen vor allem die Beteiligungserträge (phasengleich) von insgesamt 28,0 Millionen Euro zu Buche. 22,4 Millionen Euro (Vorjahr: 18,4 Millionen Euro) davon stammen von der ENTEGA AG, 5,6 Millionen Euro (Vorjahr: ebenfalls 5,6 Millionen Euro) von der bauverein AG. Auf der Aufwandsseite dominiert weiterhin die traditionelle Verlustübernahme von 12,8 Millionen Euro für das Tochterunternehmen HEAG mobilo GmbH. Weitere Belastungen kamen durch Zinsaufwendungen aus dem Kauf von Anteilen der ENTEGA AG mit 4,8 Millionen Euro (Vorjahr 4,9 Millionen Euro) zustande. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum wuchs der Bilanzgewinn um 3 Millionen Euro auf 16,1 Millionen Euro an. Auch die Bilanzsummen entwickelten sich im zurückliegenden Geschäftsjahr positiv: Die der Stadtholding stieg leicht an, von 704,5 Millionen Euro in 2021 auf 704,9 Millionen Euro in 2022. Die des HEAG-Konzerns machte einen deutlicheren Sprung nach oben. Zum Bilanzstichtag betrug sie 3.487 Millionen Euro (Vorjahr: 3.221 Millionen Euro). Der starke Anstieg ergibt sich vor allem aus einer hohen Investitionstätigkeit und höheren Forderungen. Der HEAG-Konzern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2022 Umsatzerlöse von 3.212 Millionen Euro (Vorjahr: 2.235 Millionen Euro). Darüber hinaus ist es dem Konzern gelungen, seine Gesamtleistung um 43 Prozent von 2.260 Millionen Euro auf 3.240 Millionen Euro zu steigern. „Dieses Plus ist überwiegend auf die Geschäftsfelder Vertrieb und Handel im Energiebereich zurückzuführen, in denen höhere Preise für einen deutlichen Umsatzanstieg sorgten“, sagen die HEAG-Vorstände Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend und Dr. Markus Hoschek. Während der Stromabsatz für die an Endkunden gelieferten Mengen leicht gesteigert werden konnte, sei beim Absatz von Gas und Wärme ein deutlicher Rückgang der Mengen zu beobachten gewesen, erklären die Vorstände. Sie führen diese Entwicklung sowohl auf die milde Witterung im vierten Quartal 2022 als auch auf die Einsparmaßnahmen in Folge der Einfuhrbeschränkungen für Erdgas zurück. Seine starke ökonomische Situation ermöglichte es dem HEAG-Konzern, seine Zahlungen an die Wissenschaftsstadt Darmstadt auf 20,5 Millionen Euro (Vorjahr: 19,1 Millionen Euro) zu erhöhen. Dies beinhaltet Konzessionsabgaben, Avalprovisionen sowie Grund-, Gewerbe- und Lohnsteuer. Die Ausschüttung der HEAG an die Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt lag mit 0,4 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Auch personell befand sich der HEAG-Konzern auf Wachstumskurs. Waren im Vorjahr noch 3.168 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ihm beschäftigt, erhöhte sich 2022 die Personaldecke auf 3.239 Personen. Die meisten von ihnen – 2.135 Beschäftigte (Vorjahr: 2.104 Beschäftigte) – sind dem ENTEGA-Teilkonzern zuzurechnen.  HEAG fördert Nachhaltigkeit in Stadtwirtschaft und Gesellschaft Die Stadtholding war im Jahr 2022 bestrebt, die Beteiligungen nachhaltig zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund hat sie die HEAG-Nachhaltigkeitsleitsätze in das Tagesgeschäft der Beteiligungen integriert und die Wissenschaftsstadt Darmstadt bei der Erarbeitung des Klimaschutzplans 2035 begleitet. Gleichzeitig war es ihr ein Anliegen, die Bürgerinnen und Bürger für mehr Umwelt- und Ressourcenschutz im Alltag zu sensibilisieren. Impulse hierzu setzte die HEAG unter anderem durch die Organisation von Repair-Workshops in Zusammenarbeit mit Akteuren der Initiative „Darmstadt im Herzen“ und externen Partnern. Bei der Veranstaltung „Tipps und Kniffe für die Reparatur von Handys und Tablets“ lernten die Teilnehmenden etwa, Schäden an mobilen Endgeräten selbst zu beheben. Als ein weiteres Beispiel ist der Pop-up-Store des Kaufhauses der Gelegenheiten (KA-GEL), einer Tochter des Eigenbetriebs für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), in der Innenstadt zu nennen, der den Darmstädterinnen und Darmstädtern ein niedrigschwelliges Angebot für bewussten Konsum bot. HEAG FairCup gewinnt NachhaltigkeitsAWARD 2022 in Gold Die umweltfreundlichen Mehrweglösungen von HEAG FairCup zahlen auf die Vision einer einwegfreien Stadt ein. Im Zuge der neuen Kooperation mit der Darmstädter Handwerksbäckerei Bormuth ist es der HEAG und HEAG FairCup im zurückliegenden Geschäftsjahr gelungen, ihr Partnernetzwerk in Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg entscheidend zu erweitern. Zudem wurde das HEAG FairCup-Sortiment um die Menüschale „FairMax“ ergänzt. Der Darmstädter Einsatz gegen Einwegverpackungen blieb 2022 nicht unbemerkt: Die Zeitung für kommunale Wirtschaft (ZfK) hat HEAG FairCup mit dem NachhaltigkeitsAWARD 2022 in Gold prämiert. „Klimaherzen“ sind gefragt Digitalisierung leistet einen wichtigen Beitrag für Nachhaltigkeit. Die Richtigkeit dieser Aussage belegte die HEAG im Geschäftsjahr 2022, indem sie den Erfolg der „Klimaherzen“-Funktion der „Darmstadt im Herzen“-App erstmals bilanzierte. Ist die Funktion aktiviert, erhalten Nutzerinnen und Nutzer, die umweltfreundlich zu Fuß, mit dem Rad oder per ÖPNV unterwegs sind, pro fünf Kilogramm eingespartem CO2 ein Klimaherz. Darüber hinaus spendet die HEAG einen Baum zur Aufforstung des Darmstädter Stadtwaldes pro hundert Kilometer, die gelaufen oder mit dem Rad zurückgelegt werden. Das Ergebnis der HEAG-Auswertung: Die Nutzerinnen und Nutzer waren so umweltfreundlich unterwegs, dass die HEAG in weniger als einem Jahr bereits 1.000 Baumsetzlinge im Waldstück „Täubcheshöhle“ pflanzen konnte. Auch die Option, Klimaherzen als Team zu sammeln wurde gut angenommen – ebenso wie die Möglichkeit, seine Klimaherzen für einen begrenzten Zeitraum an fünf ausgewählte Darmstädter Vereine zu spenden. In diesem Fall entsprach ein Klimaherz einem Euro. Den Betrag wandelte die HEAG um in eine Spende um und bedachte damit die Kinder-Jugendfarm Darmstadt e.V., der Konzertchor-Darmstadt e.V., die Eber-schafts-Hilfe e.V., Lesen und Kultur für alle e.V. und der VSG Darmstadt 1949 e.V.  Neue Funktionen in der „Darmstadt im Herzen“-App Im vergangenen Geschäftsjahr hat die HEAG gemeinsam mit ihren Partnern das Kundenportal der bauverein AG in die Darmstadt im Herzen-App integriert. Diese ermöglicht es Anwenderinnen und Anwendern, Mietdokumente hochzuladen, Schäden zu melden und deren Bearbeitungsstand einzusehen. Ebenfalls neu in der App ist die Funktion „Schlüsselfinder“, die in Kombination mit dem Schlüsselanhänger „ID-Key“ funktioniert und es der HEAG ermöglicht, Besitzerinnen und Besitzer verlorengegangener Schlüssel zu ermitteln und zu kontaktieren.  Gründungen fördern, Wissenschaft und Stadtwirtschaft vernetzen  Um den Wirtschafts-, Forschungs- und Bildungsstandort Darmstadt zu stärken, hat die HEAG ihr Engagement in der Gründerförderung vorangetrieben und die Unternehmen Digi Sapiens – Digital Learning, Translate it!, Revoltech, Vaya Medical, SuperVision Earth und Stoffschmiede (nakt®) neu in den „HEAG-Gründerfonds“ aufgenommen. Darüber hinaus hat die Stadtholding im Geschäftsjahr 2022 beschlossen, erste Nachrangdarlehen in Unternehmensanteile umzuwandeln. Dies betrifft die Unternehmen AEP Solutions, etalytics, Connfair, Revoltech und Vaya Medical. Seit 2022 kooperiert die HEAG auch mit der landeseigenen BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen mbH. Ziel der Zusammenarbeit: regionale, technologieorientierte Start-ups noch passgenauer zu stärken. Welche Akteure die Gründungsszene in Darmstadt prägen zeigt auch das Poster zum Start-Up-Ökosystem, dass die HEAG kürzlich neue aufgelegt hat. Das Poster zeigt, dass es für die Akteure außerordentlich wichtig ist, sich ihres Ökosystems bewusst zu sein. Zudem ist die HEAG eine strategische Partnerschaft mit der Hochschule Darmstadt eingegangen. Beide streben danach, den Praxisbezug für Studierende zu erhöhen, dadurch neue Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung zu gewinnen und diese in Projekte zu überführen. Geplante Aktivitäten in 2023 Die HEAG bleibt auch im kommenden Geschäftsjahr erste Ansprechpartnerin der Wissenschaftsstadt Darmstadt in allen Fragen des Beteiligungsmanagements. Ihr inhaltlicher Fokus wird auf der Umsetzung der Stadtwirtschaftsstrategie 2025 liegen. Exemplarische Beispiele hierfür sind: die Veröffentlichung des dritten Nachhaltigkeitsberichts der Wissenschaftsstadt Darmstadt, die Stärkung der Marktdurchdringung von HEAG FairCup-Produkten und die Aufnahme neuer Start-ups in den „HEAG-Gründerfonds“. Darüber hinaus plant die HEAG, ihr Portfolio im Allgemeinen auszubauen. Dies bezieht sich sowohl auf Dienstleistungen gegenüber den kommunalen Unternehmen als auch auf Angebote für Bürgerinnen und Bürger. So soll etwa das Stadtwirtschaftsportal „Darmstadt im Herzen“ – inklusive der dazugehörigen Nachbarschafts-App – weiterentwickelt und eine Wassersparfunktion integriert werden. Detaillierte Einblicke in die Konzernzahlen und die Aktivitäten der zurückliegenden Monate hält der Geschäftsbericht 2022 bereit, der online unter www.heag.de/holding/geschaeftsbericht/ als PDF-Download bereitsteht. news-16651 Wed, 12 Jul 2023 13:10:00 +0200 Wissenschaftsstadt Darmstadt trauert um verstorbene Stadtverordnete Martina Hübscher-Paul https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-trauert-um-verstorbene-stadtverordnete-martina-huebscher-paul OB Hanno Benz: „Hat sich um das Wohl der Bürgerinnen und Bürger außerordentlich verdient gemacht“ Die Wissenschaftsstadt  Darmstadt trauert um Martina Hübscher-Paul. Die Stadtverordnete ist am Donnerstag vergangener Woche im Alter von 58 Jahren gestorben. Martina Hübscher-Paul gehörte seit 2011 für die Fraktion Die Linke als Stadtverordnete dem Stadtparlament an, seit 2021 als stellvertretende Vorsitzende ihrer Fraktion. Während der letzten Wahlperiode war sie auch Mitglied in den Ausschüssen für Bauen und Kultur. Ihre Schwerpunkte waren dabei Kunst, Kultur und Stadtplanung.  Kommunikation, Austausch und soziales Miteinander waren ihre Anliegen, für die sie Räume und Orte in der Stadt eingefordert hat. Außerdem plädierte sie dafür, die Stadtplanung in die Quartiere, und damit in die Hände der Bürgerinnen und Bürger zu legen, die ihre eigenen Spezialisten für ihre Bedürfnisse vor Ort seien. Bereits vor ihrem kommunalpolitischen Engagement war sie im DGB-Stadtverband, im Bündnis gegen Rechts und bei Attac Darmstadt aktiv.  Oberbürgermeister Hanno Benz hat den Angehörigen sein aufrichtiges Mitgefühl ausgesprochen und die Verdienste Martina Hübscher-Pauls gewürdigt. „Sie hat dieses Mandat mit großem Engagement ausgeführt und sich um das Wohl der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger außerordentlich verdient gemacht. Über alle Parteigrenzen hinweg habe ich sie stets als Gesprächspartnerin geschätzt. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wird Martina Hübscher-Paul stets ein ehrendes Andenken bewahren.“ news-16639 Fri, 07 Jul 2023 18:00:00 +0200 Darmstädter Stadtteil Wixhausen feiert 850-jähriges Bestehen / Akademische Feier und Festwochenende vom 7. bis 9. Juli https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/darmstaedter-stadtteil-wixhausen-feiert-850-jaehriges-bestehen-akademische-feier-und-festwochenende-vom-7-bis-9-juli OB Benz: „Was sich wie ein roter Faden durch die Geschichte Wixhausens zieht, ist die Liebe der Einwohner zu ihrem Stadtteil. Möchte die Eigenständigkeit des Stadtteils weiterhin unterstützen“ Die Bürgerinnen und Bürger des Darmstädter Stadtteils Wixhausen feiern an diesem Wochenende (7. bis 9.) die Ersterwähnung vor 850 Jahren mit einem abwechslungsreichen Programm. Im Rahmen der akademischen Feier hielt Oberbürgermeister Hanno Benz ein Grußwort. „Im Jahr 1173 oder vor 850 Jahren hat sich Wixhausen gegründet: Für uns alle in Darmstadt ein Grund zum Feiern! Was sich wie ein roter Faden durch die Geschichte Wixhausens zieht, ist die Liebe der Einwohner zu ihrem Stadtteil. Die Menschen hier halten zusammen, organisieren sich und können viel bewegen. Seit 1977 gehören die Wixhäuser offiziell zu Darmstadt und sind trotzdem stets ,eigenständig‘ geblieben. Ich wünsche mir, dass dies auch so bleibt, freue mich aber darauf, die Zusammenarbeit zu intensivieren und das miteinander zu stärken. Wir könnten für eine engere Zusammenarbeit unserer Stadt mit den Menschen in Wixhausen keinen besseren Anfang finden als die Jubiläumsfeier. Ich freue mich auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle von Wixhausen. Herzlichen Glückwunsch zum 850.“, so Oberbürgermeister Hanno Benz.  Die älteste Besiedelung der Gemarkung wurde 1948 erkennbar, als in einer nacheiszeitlichen Flugsanddüne Grabbeigaben aus der mittleren Hügelgräberbronzezeit (1400-1250 v. Chr.) gefunden wurden, die eine Handelsverbindung bis nach Skandinavien und ans Mittelmeer nachweisen. In der zweiten fränkischen Siedlungsphase ca. 750 n. Chr. wurde „Wigkerhusen“ als kleines Hinterdorf des Gerauer Königshofs am Oberlauf des Mühlbachs staatlich erfasst. Der Dorfkern entstand in Schutzlage vor der Mündung mehrerer Wasserläufe und südlich einer Flugsanddüne direkt an einem der 13 Seen und Weiher („Wigker“), worauf der Ortsname zurückgeht. In Wixhausen wurde um 1150 ein romanischer Burgturm aus Stein errichtet, der noch heute als Kirchturm dient. Es ist heute das älteste erhaltene Darmstädter Bauwerk. Im Jahr 1172 wurde Wixhausen erstmals schriftlich erwähnt, und zwar als „Wickenhusen“, was so viel bedeutet wie „Siedlung am Weiher“. Durch Erbfall wurde Wixhausen 1479 hessisch. 1977 wurde Wixhausen Teil Darmstadts. In den 1960er und 70er Jahren war Wixhausen im Zuge der Suburbanisierung wichtiger Wohnstandort für Pendler und mit der Ansiedlung der damaligen „Gesellschaft für Schwerionenforschung“ einer der wichtigsten Wissenschaftsstandorte in der späteren Wissenschaftsstadt Darmstadt. Organisiert hat das Fest der extra zu diesem Anlass gegründete Verein „Vereint für Wixhausen“. In seiner Rede dankte Hanno Benz den Organisatoren und vielen ehrenamtlichen Helfern für ihren außerordentlichen Einsatz. Besucherinnen und Besucher können sich am Freitag auf Tanz und Gesang sowie einen Partyabend mit DJ Carsten freuen. Fortgesetzt wird das Programm am Samstag mit einem Handwerker- und Bauernmarkt, sowie abwechslungsreichen Bühnenperformances. Am Sonntag enden die Feierlichkeiten mit Frühschoppen ab 11 Uhr, einer Festmeile, Vereinsständen, Mitmachangeboten und einer Sommerserenade des Sinfonischen Blasorchesters. news-16635 Fri, 07 Jul 2023 13:32:08 +0200 PaMo-Gemeinschaftshaus: Beteiligungsforum am 11. Juli zur Neugestaltung der Freiflächen https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/pamo-gemeinschaftshaus-beteiligungsforum-am-11-juli-zur-neugestaltung-der-freiflaechen Bürgermeisterin Barbara Akdeniz: „Wertvolle Aufwertung für Kinder, Jugendliche und Anwohnende“ / Planungsdezernent Michael Kolmer: „Viel Grün – wichtig für Klimaschutz und Klimaanpassung“ Wie soll das Umfeld des Gemeinschaftshauses im Pallaswiesen- und Mornewegviertel (PaMo) gestaltet werden? Dazu können sich nun Bürgerinnen und Bürger einbringen – bei einem Beteiligungsforum, zu dem die Wissenschaftsstadt Darmstadt für Dienstag, 11. Juli 2023, um 15 Uhr ans Gemeinschaftshaus, Kirschenallee 180, einlädt. Zum Umfeld gehören der südlich an das Gemeinschaftshaus angrenzende Vorplatz, der Spielplatz, der Bolz- und Basketballplatz sowie der begrünte südliche Zuwegungsbereich, der auch zur Erschließung der Wohnbebauung der bauverein AG dient. „Das Gemeinschaftshaus erfüllt eine wichtige Funktion im Quartier“, erklärt Planungsdezernent Michael Kolmer. „Es gibt den Raum für vielfältige soziale Begegnungen und Betätigungen, und nicht zuletzt stärkt es ganz wesentlich das Identitätsgefühl der im Quartier Wohnenden. Deshalb wird es jetzt saniert und erweitert. Und im Zuge dieser Maßnahmen soll nun auch das Umfeld so aufgewertet werden, dass es den Bedürfnissen der Anwohnenden Rechnung trägt.“ Das Beteiligungsforum hat drei Schwerpunkte: ab 15 Uhr die Kinderbeteiligung auf dem Bolz- und Basketballplatz des Gemeinschaftshauses, geleitet durch das Landschaftsplanungsbüro und das Jugendbildungswerk des Jugendamtes; ab 17 Uhr sollen dort die Ideen und Vorstellungen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen eingeholt werden, zum Abschluss wird gemeinsam Pizza gegessen. Und ab 19 Uhr findet die Erwachsenenbeteiligung statt und deren Vorschläge und Wünsche kommen zum Tragen. Während der Erwachsenenbeteiligung wird eine Kinderbetreuung angeboten. „Mit der frühzeitigen Beteiligung fangen wir alle Anregungen der hier lebenden Menschen, der Nutzer und Nutzerinnen der Freiflächen, ein. Uns ist wichtig, die Bürgerinnen und Bürger von Anfang bis Ende, also von der Planung bis zur Fertigstellung, einzubinden und insbesondere auch Kinder und Jugendliche adäquat mit einzubeziehen“, erläutert Bürgermeisterin Barbara Akdeniz. „Wir möchten nicht nur die Aufenthaltsqualität und Attraktivität der Wohnquartiere erhöhen, sondern auch einen Beitrag zur Klimaanpassung und zum Klimaschutz leisten und die Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit und Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger reduzieren. Die Neugestaltung soll ebenfalls die Biodiversität stärken“, betonen Bürgermeisterin Akdeniz und Stadtrat Kolmer. Die in der Beteiligung gewonnenen Beteiligungsergebnisse werden durch das beauftragte Planungsbüro Stadt Landschaft Plus aus Karlsruhe in drei Konzeptvarianten gefasst.  In einer zweiten Beteiligungsphase werden diese Varianten den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im PaMo vorgestellt und diskutiert. Die Vorzugsvariante aus den beiden Beteiligungsverfahren wird anschließend in die politischen Gremien eingebracht.  Während der Bauphase ist als weiterer Austausch eine Begehung der Baustelle mit allen Beteiligten geplant. Weitere Informationen zum Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ Pallaswiesen- / Mornewegviertel und den Projekten „Sanierung und Erweiterung Gemeinschaftshaus“ und „Umgestaltung Umfeld Gemeinschaftshaus“ finden sich im Internet unter: www.darmstadt.de/foerdergebiet-pamo. news-16628 Thu, 06 Jul 2023 10:42:57 +0200 „Mayors for Peace“: Wissenschaftsstadt Darmstadt zeigt am 8. Juli Flagge für eine atomwaffenfreie und friedliche Welt https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/mayors-for-peace-wissenschaftsstadt-darmstadt-zeigt-am-8-juli-flagge-fuer-eine-atomwaffenfreie-und-friedliche-welt Oberbürgermeister Benz: „Beobachten mit großer Sorge die Modernisierung der Atomwaffenarsenale. Setzen uns für nukleare Abrüstung ein und bekräftigen unsere Solidarität mit der Ukraine“ Am Samstag, den 8. Juli, hisst Oberbürgermeister Hanno Benz gemeinsam mit dem Darmstädter Friedensforum um 12 Uhr auf dem Luisenplatz die Flagge des internationalen Netzwerkes „Mayors for Peace“ (Bürgermeisterinnen und Bürgermeister für den Frieden) und die „No-Nein-Njet“-Flagge gegen nukleare Aufrüstung. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Medienvertreterinnen und -vertreter sind zur Teilnahme herzlich eingeladen. „Mit ihrer Teilnahme am Flaggentag tritt auch die Wissenschaftsstadt Darmstadt für Frieden und eine Welt ohne Atomwaffen ein. Rund 12.500 Nuklearwaffen bedrohen die Menschheit. Mit großer Sorge beobachten wir die Modernisierung der Atomwaffenarsenale durch die Kernwaffenstaaten. Daher setzen wir uns weiterhin für eine weltweite nukleare Abrüstung ein. Mit dem Hissen der Flagge bekräftigen wir außerdem unsere Solidarität mit der Ukraine“, so Oberbürgermeister Hanno Benz. Eine Modernisierung der Kernwaffenarsenale durch die Atommächte und der anhaltende russische Angriffskrieg gegen die Ukraine bilden die Kulisse, vor der der diesjährige Flaggentag „Mayors for Peace“ stattfindet. Mit dieser Aktion demonstrieren allein in Deutschland über 500 Städte für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen und bringen ihre Solidarität mit der Ukraine zum Ausdruck. Laut dem Jahresbericht des Stockholmer Friedensforschungsinstitutes (SIPRI) reduzierte sich zwar der Bestand an Atomsprengköpfen auf 12.512, aber die Zahl einsatzfähiger Atomwaffen stieg auf rund 9.576. Einen deutlichen Zuwachs des nuklearen Arsenals sieht das Institut in China. Umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen des nuklearen Bestandes stellte SIPRI bei Russland und den USA fest. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat zudem Folgen für die nukleare Rüstungskontrollpolitik. Bereits Anfang des Jahres wurde der letzte bilaterale Vertrag über eine Verringerung von strategischen Waffen („New START“) von Russland ausgesetzt. Der „New START“-Vertrag von 2011 sah eine Begrenzung der Nukleararsenale Russlands und der USA auf je 800 Trägersysteme sowie 1.550 einsatzbereite nukleare Sprengköpfe vor. Das Darmstädter Friedensforum erklärt: „Die Bundesregierung bezeichnete jüngst in ihrer Nationalen Sicherheitsstrategie Atomwaffen und nukleare Abschreckung erneut als wichtige Pfeiler der deutschen Sicherheit. Nukleare Abschreckung ist die Drohung mit dem Einsatz von Atomwaffen – und das widerspricht dem Völkerrecht. SIPRI-Direktor Dan Smith betonte kürzlich bei der Vorstellung der neuesten weltweiten Atomwaffenzahlen, die Welt schlittere in eine der gefährlichsten Perioden der Menschheitsgeschichte. Atomwaffen sind eine große Gefahr für alles Leben auf der Erde und gehören abgeschafft. Mit dem Finger auf andere Länder zu zeigen, ist einfach, ändert aber nichts. In diesem Sinne sollte die Bundesregierung endlich für den Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel sorgen und dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten. Wir sind froh, dass sich die Wissenschaftsstadt Darmstadt gemeinsam mit uns für eine atomwaffenfreie Welt engagiert.“ In diesem Jahr bringt die Wissenschaftsstadt Darmstadt ihre Unterstützung mit einer weiteren symbolischen Aktion zum Ausdruck: Nach dem Hissen der Flagge wird Oberbürgermeister Benz mit Dr. Simon Poppinga, dem wissenschaftlichen Leiter des Botanischen Gartens der TU Darmstadt, die Samen eines Ginkgo-Baumes aus Hiroshima einpflanzen. Dr. Poppinga erläutert die besondere Bedeutung dieser Samen: „Die erhaltenen Samen stammen von einem sogenannten hibaku (‚survivor‘) Baum, welcher den Schrecken des Atombombenabwurfs über Hiroshima im Jahr 1945 überstanden und aus seinem verbrannten Stamm wieder Knospen getrieben hat. Seine direkten Nachfahren sollen somit auch bei uns in Darmstadt symbolisch für die Abschaffung der Atomwaffen stehen und den Bürgern Hoffnung auf Frieden geben.“ Auf diese Weise trägt das Aussäen der Ginkgo-Samen maßgeblich zur Förderung einer nachhaltigen Friedenskultur bei. Dieses Ziel verfolgt das Darmstädter Friedensforum auch mit seinem Projekt „Friedenspfahl“, der anschließend auf dem Hiroshima-Nagasaki-Platz (hinter dem darmstadtium) unter Beteiligung von Oberbürgermeister Benz aufgestellt wird. Über den Flaggentag und „Mayors for Peace“ Am Flaggentag erinnern die „Mayors for Peace“ an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag vom 8. Juli 1996. Dieser stellte damals fest, dass schon die Androhung des Einsatzes und der Einsatz von Atomwaffen gegen das Völkerrecht verstoßen. Zudem stellte der Gerichtshof fest, dass eine völkerrechtliche Verpflichtung besteht, „in redlicher Absicht Verhandlungen zu führen und zum Abschluss zu bringen, die zu nuklearer Abrüstung in allen ihren Aspekten unter strikter und wirksamer internationaler Kontrolle führen.“ Die Organisation „Mayors for Peace“ wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima (Japan) gegründet. Das weltweite Netzwerk setzt sich vor allem für die Abschaffung von Atomwaffen ein, greift aber auch aktuelle Themen auf, um Wege für ein friedliches Miteinander zu diskutieren. Mehr als 8.250 Städte in 166 Ländern gehören dem Netzwerk an, darunter 850 Städte in Deutschland. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist seit 1998 Mitglied in dem 1982 gegründeten Städtenetzwerk „Bürgermeister für den Frieden“. Weitere Informationen zum internationalen Netzwerk „Mayors for Peace“ sind auf der Website www.mayorsforpeace.de abrufbar. Weitere Informationen zum Termin gibt das Amt für Vielfalt und Internationale Beziehungen (E-Mail: vielfalt-international@darmstadt.de). news-16624 Tue, 04 Jul 2023 16:17:49 +0200 Fristverlängerung: Vorschläge für junge und ehrenamtlich engagierte Menschen können bis 11. Juli eingereicht werden https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/fristverlaengerung-vorschlaege-fuer-junge-und-ehrenamtlich-engagierte-menschen-koennen-bis-11-juli-eingereicht-werden Bürgermeisterin Akdeniz: „Es ist wichtig, diese jungen Menschen für ihre Einstellung und ihren Einsatz in Vereinen, Verbänden und Initiativen zu würdigen“ Die Einreichungsfrist für Vorschläge an die Jury im Rahmen der jährlich vom Jugendamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt organisierten Ehrung verdienter Jugendlicher und junger Erwachsener, die in Darmstadt ehrenamtlich aktiv sind, wurde bis Dienstag, 11. Juli, verlängert. „Mir liegt diese Ehrung besonders am Herzen, denn es ist wichtig, diese jungen Menschen für ihre Einstellung und ihren Einsatz in Vereinen, Verbänden und Initiativen zu würdigen. Sie tragen einen großen Teil zum gesellschaftlichen Leben in Darmstadt bei. Es ist unser gemeinsames Anliegen, öffentlich zu machen, wie viele tolle, junge und engagierte Menschen wir in Darmstadt haben. Wir freuen uns, wenn aus unterschiedlichen Bereichen zahlreiche Vorschläge kommen. Die Vorschläge sollen die Vielfalt der Darmstädter Stadtgesellschaft möglichst breit abbilden“, so Bürgermeisterin und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz. Es ist auch möglich, junge Menschen vorzuschlagen, die nicht in Darmstadt wohnen, aber hier ehrenamtlich aktiv sind. Neben Einzelvorschlägen sind Gruppenvorschläge möglich. Weitere Informationen und Bewerbungsbögen zum Einreichen von Vorschlägen sind bei der Abteilung Kinder- und Jugendförderung im Jugendamt erhältlich. Auch Fragen zur Begründung der Vorschläge können dort gestellt werden (Tel.: 06151 / 13 25 36 oder 13 28 13; E-Mail: kijufoe@darmstadt.de). In seiner letzten Sitzung hat der Jugendhilfeausschuss über die Satzung der Jugendehrung diskutiert, um eine Geschlechterparität bei der Ehrung zu erreichen und um Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Ehrung zu ermöglichen, die sich im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten außerordentlich engagieren. Hintergrund Seit 2002 ehrt die Wissenschaftsstadt Darmstadt junge Menschen für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement. Die Vorschläge werden von einer Jury ausgewertet, die sich aus Bürgermeisterin Akdeniz, der Jugendamtsleiterin, dem Vorsitzenden des Fachausschusses Kinder- und Jugendarbeit, der Sportkreisjugend, dem Stadtjugendring und dem Stadtschülerinnen- und Stadtschülerrat zusammensetzt. Im letzten Jahr wurden 29 Personen in fünf Einzel- und drei Gruppenehrungen ausgezeichnet. news-16614 Fri, 30 Jun 2023 10:55:08 +0200 ENTEGA ernennt Antje Winter zur Geschäftsführerin https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/entega-ernennt-antje-winter-zur-geschaeftsfuehrerin Ökodienstleister stärkt Kundenbetreuungsbereich Der Ökoenergie- und Telekommunikationsdienstleister ENTEGA ernennt Antje Winter zum 1. Juli 2023 zur neuen Geschäftsführerin seiner Vertriebstochter ENTEGA Plus. Sie ergänzt in ihrer neuen Funktion als Geschäftsführerin Kundenbetreuung und Services den Vorsitzenden der Geschäftsführung, Frank Gey, der die Vertriebsaktivitäten verantwortet. „Mit Antje Winter als Geschäftsführerin für den Bereich Kundenbetreuung und Services unterstreichen und stärken wir die Wichtigkeit dieser Aufgabe und dass der Kunde stets im Mittelpunkt unseres Handelns steht“, sagt Thomas Schmidt Vorstand Vertrieb und Handel der ENTEGA AG. „Ich freue mich über diese neue Herausforderung und werde meine langjährige Erfahrung aus dem Bereich Kundendialog vollumfänglich nutzen, um das Miteinander mit unseren Kunden stetig weiterzuentwickeln“, so Antje Winter.  Antje Winter ist seit 2012 Leiterin Kundendialog. Zuvor war sie seit 2006 in verschiedenen anderen Bereichen des Vertriebs und Marketings der ENTEGA tätig. Seit 2021 ist sie darüber hinaus nebenamtliche Geschäftsführerin der Energy Market Solutions GmbH, einem Energiewendeunternehmen der ENTEGA mit Sitz in Berlin. news-16606 Wed, 28 Jun 2023 10:05:39 +0200 Plakataktion und Informationsabend über kostenlose Beratung und Zuschüsse für Begrünungsmaßnahmen im Stadtumbaugebiet Kapellplatz – Woogsviertel – Ostbahnhof https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/plakataktion-und-informationsabend-ueber-kostenlose-beratung-und-zuschuesse-fuer-begruenungsmassnahmen-im-stadtumbaugebiet-kapellplatz-woogsviertel-ostbahnhof Umweltdezernent Kolmer: „Grüne Innenhöfe, Vorgärten, Dach- und Fassadenbegrünungen tragen wesentlich zu einem verbesserten Stadtklima bei“ Mit einer Plakataktion und Informationsveranstaltung informiert die Wissenschaftsstadt Darmstadt über die Möglichkeit zur kostenlosen Beratung für Begrünungsmaßnahmen am Haus, im Vorgarten und im Hof. Neben der Beratung werden Zuschüsse für Begrünungsmaßnahmen vergeben. Die Förderung erfolgt im Rahmen der Umsetzung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts für das Fördergebiet Kapellplatz – Woogsviertel – Ostbahnhof im Förderprogramm „Wachstum und Nachhaltige Erneuerung“. Daher ist das Angebot räumlich auf dieses Gebiet begrenzt. Die Informationsveranstaltung zum Anreizförderprogramm sowie zu Gestaltungsbeispielen und -möglichkeiten und deren Effekten findet am Mittwoch, 5. Juli, von 19 Uhr bis 20 Uhr im Großen Saal im Naturfreunde-Haus (Darmstraße 4 a) statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. „Grüne Innenhöfe, Vorgärten, Dach- und Fassadenbegrünungen tragen wesentlich zu einem verbesserten Stadtklima in dichtbebauten innenstadtnahen Quartieren, wie dem Woogs- und Kapellplatzviertel, bei. Eine standortgerechte und nachhaltige Bepflanzung kann sich zudem positiv auf die Artenvielfalt in der Stadt auswirken. Daher möchten wir an das kostenlose Beratungsangebot und die vielfältigen Förderungsmöglichkeiten erinnern, um gemeinsam mit den Eigentümerinnen und Eigentümern einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, so Umwelt- und Planungsdezernent Michael Kolmer. Was wird gefördert? •    Neuordnung und gärtnerische Gestaltung von Innenhöfen und Vorgärten: mit einem hohen Anteil an bepflanzten Flächen, mit Aufenthaltsbereichen und versickerungsfähigen Belagsflächen; •    Umbau von Kfz-Stellplätzen zu begrünten Stellplätzen mit versickerungsfähigen Belägen und Baumpflanzungen; •    Dachbegrünungen auf Neu- oder Bestandsbauten, auch auf Garagen, Carports, Nebengebäuden; •    Fassadenbegrünungen. Wie hoch ist die Förderung? •    Für die gärtnerische Gestaltung und Begrünung von Innenhöfen sowie Stellplätzen und Vorgärten beträgt der Zuschuss 60 Prozent der als förderfähig anerkannten Kosten. Der Zuschuss beträgt maximal 60 Euro pro Quadratmeter. •    Für die Anlage von Dach- und Fassadenbegrünungen beträgt der Zuschuss 50 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal jedoch 20 Euro pro Quadratmeter begrünte Dach- bzw. Fassadenfläche. Weitere Informationen finden interessierte Eigentümerinnen und Eigentümer auf der Projekt-Homepage www.darmstadt.de/foerdergebiet-da-ost. Fragen können auch direkt an das Stadtplanungsamt (stadtplanungsamt@darmstadt.de) oder an das Fördergebietsmanagement (kwo@nh-projektstadt.de) adressiert werden. Das Anreizförderprogramm für Begrünungsmaßnahmen im Fördergebiet Kapellplatz – Woogsviertel – Ostbahnhof wurde am 14. Februar 2019 von der Stadtverordnetenversammlung der Wissenschaftsstadt Darmstadt beschlossen. news-16549 Wed, 14 Jun 2023 12:47:57 +0200 Special Olympics Host-Town: Wissenschaftsstadt Darmstadt begrüßt Delegation aus Nicaragua https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/special-olympics-wissenschaftsstadt-darmstadt-begruesst-delegation-aus-nicaragua 18 Athletinnen und Athleten bereiten sich aktuell in Darmstadt auf die Special Olympics World Games in Berlin vor Deutschland ist im Juni 2023 erstmals Gastgeber der Special Olympics World Games (SOWG), der weltweit größten inklusiven Sportveranstaltung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Auch die Wissenschaftsstadt Darmstadt als hessische Modellregion für Sport und Inklusion hat sich als sogenannte „Host-Town“ beworben und den Zuschlag erhalten. Vom 12. bis 15. Juni ist nun eine rund dreißigköpfige Delegation aus Nicaragua in Darmstadt zu Gast, wird Land und Leute kennenlernen und sich auf die Wettbewerbe in Berlin vorbereiten. Am gestrigen Dienstag, 13. Juni, empfing Bürgermeisterin und Sportdezernentin Barbara Akdeniz die Gäste aus Mittelamerika. Dabei brachte Akdeniz ihre Freude über den Besuch und auch über die geplanten gemeinsamen Aktivitäten mit der Delegation aus Namibia zum Ausdruck, die in Pfungstadt untergebracht ist.  27 Personen, darunter rund 18 Athletinnen und Athleten aus den Sportarten „Leichtathletik“, „Schwimmen“ und „Futsal“ bereiten sich aktuell in Darmstadt auf die Special Olympics World Games vor, die am 17. Juni in Berlin anfangen und über 9 Tage ausgetragen werden. Neben den Vorbereitungen auf die Wettbewerbe, wird den Gästen aus Mittelamerika einiges geboten werden. Während einer Stadtführung erfährt die Delegation einiges über Darmstadt und seine Geschichte erfahren. In der Georg-Büchner-Schule kommt es zum Austausch mit der Sportklasse der achten Stufe, die ihre Spezialisierungen ebenfalls in den Sportarten Schwimmen, Leichtathletik und Fußball haben. Eine gute Basis um sich untereinander auszutauschen. Gemeinsam mit den Schüler*innen wird zudem eine Partie Floorball gespielt, eine Art Hallenhockey, dass sich besonders für inklusives Spielen eignet und das die Georg-Büchner-Schule fortan auch in ihrem Schulsport anbieten möchte. Am Dienstagnachmittag trifft die Delegation aus Nicaragua dann auf die Delegation aus Namibia, die nicht weit entfernt, in der Nachbarstadt Pfungstadt zu Gast ist. Gemeinsam folgen sie der Einladung des Bundesligaaufsteigers SV Darmstadt 98. Im Merck-Stadion am Böllenfalltor gibt es eine exklusive Stadionführung und ein Treffen mit Spielern von der Fußball-ID-Mannschaft. Der Mittwoch dient dann der Regeneration und des weiteren Austausches. Neben dem Abschlusstraining der Athletinnen und Athleten steht Spaß im Schwimmbad und dem Vivarium und eine große Abschlussfeier auf dem Programm. Die Abschlussfeier wird wieder gemeinsam mit Pfungstadt und der Delegation aus Namibia organisiert. Als kleine Highlights werden die Cheerleaderinnen aus Pfungstadt und das inklusive Musiker-Duo Rasier- und Messerscharf für gute Stimmung sorgen. Am Donnerstagvormittag geht es nach einen kleinen Kulturhäppchen, bei der die Delegation die aktuelle Ausstellung „Männlein male …“, Robert Wilhelm Eine Hommage“ von BehindArt besucht, weiter nach Berlin, wo die Athlet*innen dann auf die Gäste aus 189 weiteren Nationen treffen und in Ihren Disziplinen um die Welt-Meisterschaft kämpfen. Finanziell unterstützt wird das Programm durch die Sparkasse Darmstadt und dem Sportkreis Darmstadt-Dieburg. news-16520 Mon, 05 Jun 2023 22:10:00 +0200 Erfolgreiche Entschärfung nach Bombenfund in der Pallaswiesenstraße / Evakuierung beendet, rund 7000 Menschen können nach Hause zurückkehren https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/erfolgreiche-sprengung OB Partsch: „Danke allen Einsatzkräften für ihr großes Engagement und den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Einsicht“ Die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die am Morgen des heutigen Montags, 5. Juni 2023, in der Darmstädter Pallaswiesenstraße gefunden worden war, ist am Abend erfolgreich entschärft worden, wie Oberbürgermeister Jochen Partsch mitteilte. Rund siebentausend Menschen, die aus Sicherheitsgründen ihr Zuhause vorübergehend hatten verlassen müssen, konnten zurückkehren. „Ich danke allen Beteiligten, die mit Bedacht und Sorgfalt, mit hoher Professionalität und zugleich sehr schnell zur Beseitigung dieser gefahrvollen Situation beigetragen haben. Ebenso danke ich den Bürgerinnen und Bürgern, dass sie der Aufforderung der Polizei zur Evakuierung einsichtig gefolgt sind damit zum raschen Erfolg der Maßnahmen beigetragen haben“, erklärte OB Partsch. „Wir alle sind sehr erleichtert über den guten Ausgang.“ Die 500-Kilo-Bombe war am Montagvormittag bei Bauarbeiten gefunden worden. In Absprache mit dem Kampfmittelräumdienst entschieden Feuerwehr, Polizei und der von OB Partsch umgehend einberufene Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt, dass die Entschärfung noch am gleichen Tag erfolgen solle. Dazu wurde ein Umkreis von 500 Meter um die Fundstelle in der Pallaswiesenstraße ab 15 Uhr evakuiert. Zwei Sporthallen an der Kasinostraße und an der Alsfelder Straße wurden als Ausweichunterkünfte hergerichtet. Rund 350 Personen nahmen das Angebot an. 20 Personen wurden durch Krankenfahrzeuge transportiert, weitere nahmen das Angebot an, sich mit einem der HEAG-Busse zu den Unterkünften bringen zu lassen. Gegen 21.15 Uhr konnte die erfolgreiche Entschärfung gemeldet werden. Im Einsatz waren rund 360 Personen von Kampfmittelräumdienst, Berufsfeuerwehr und allen vier Freiwilligen Feuerwehren, Deutschem Roten Kreuz, Arbeiter-Samariter-Bund, Stadtverwaltung, Landespolizei und Stadtpolizei. „Mein Respekt gilt dem großen Engagement und der hohen zeitlichen Flexibilität aller Mitwirkenden, die zur erfolgreichen Bewältigung dieser Einsatzlage beigetragen haben“, so Partsch. news-16519 Mon, 05 Jun 2023 14:54:32 +0200 Bombenfund an der Pallaswiesenstraße/Ecke Sensfelderweg // Kampfmittelräumdienst bereitet Entschärfung noch am heutigen Montag vor https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/bombenfund-an-der-pallaswiesenstrasse-ecke-sensfelderweg-kampfmittelraeumdienst-bereitet-entschaerfung-noch-am-heutigen-montag-vor Evakuierung im Radius von 500 Meter um die Fundstelle // Aufenthaltsräume in der Kasinostraße und am Bürgerpark // Info-Telefon wird eingerichtet // OB Partsch: „Ich setze auf Verständnis und Kooperationsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger bei der Entschärfung.“ Bei Kanalarbeiten ist am heutigen Montagmorgen (5.) in Höhe der Pallaswiesenstraße 63 eine 500-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Der Kampfmittelräumdienst vom Regierungspräsidium Darmstadt bereitet die Entschärfung noch am heutigen Montag vor.  Wegen der Dringlichkeit ist kurzfristig der städtische Krisenstab unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Jochen Partsch zusammengetreten, um über die Konsequenzen des Bombenfundes zu beraten. OB Partsch: „Unter der Federführung der Feuerwehr als Katastrophenschutzeinheit haben alle beteiligten Ämter und Institutionen schnell, aber mit der gebotenen Professionalität die notwendigen Schritte besprochen und abgestimmt. Die durchaus herausfordernde und aktuell auch gefahrvolle Situation bedarf einer kurzfristigen Räumung, damit die Entschärfungsmaßnahmen eingeleitet werden können. Ich setze auf Verständnis und Kooperationsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger bei der Entschärfung.“ Der Kampfmittelräumdienst vom Regierungspräsidium Darmstadt bereitet die Entschärfung noch am heutigen Montag vor. Dazu wird seit 15 Uhr ein Gebiet im Radius von 500 Meter rund um die Fundstelle durch die Landes- und die Stadtpolizei geräumt – betroffen sind Teile des Johannesviertels sowie Wohn- und Gewerbebereiche an der Pallaswiesen- und der Gräfenhäuser Straße. Im Zuge dessen ist die Pallaswiesenstraße im Bereich Kasinostraße und „Im Tiefen See“ für den Verkehr bereits seit 10 Uhr gesperrt. Ein entsprechendes Betretungsverbot für den betroffenen Bereich, ausgesprochen von der Stadt Darmstadt, begann um 15 Uhr. Das Ende ist derzeit offen. Von der Evakuierung sind betroffen folgende Straßen ganz oder teilweise: Alicenstraße, Benzweg, Emilstraße, Gräfenhäuser Straße, Helfmannstraße, Im Tiefen See, Irenenstraße, Jacobistraße, Johannesplatz, Junkersweg, Kahlertstraße, Kasinostraße, Kirschenallee, Landwehrstraße, Liebigstraße, Maybachweg, Otto-Röhm-Straße, Pallaswiesenstraße, Parcusstraße, Rößlerstraße, Sensfelderweg, Viktoriaplatz, Viktoriastraße, Wilhelm-Leuschner-Straße. Die zu evakuierenden Anwohnerinnen und Anwohner werden von der Stadtpolizei Darmstadt zum Verlassen ihrer Wohnung aufgefordert. Sie werden außerdem gebeten, vorsorglich persönliche Medikamente, Babynahrung und Ähnliches in ausreichender Menge bei sich zu haben. Bürgerinnen und Bürger dieses Gebietes werden Aufenthaltsmöglichkeiten in den Sporthallen an der Kasinostraße (Kasinostraße 42, 64293 Darmstadt) und am Bürgerpark (Großsporthalle Alsfelder Straße, 64289 Darmstadt) angeboten. Menschen, die diese Aufenthaltsräume nicht eigenständig aufsuchen können, können sich ans Infotelefon 06151 13-20 60 wenden; die Heag stellt Busse für ihren Transport bereit. Betroffen sind auch Unterkünfte für Geflüchtete sowie Kindertagesstätten, die aktuell informiert werden. Die Polizei wird sich vor Ort auch der Eltern annehmen, die ihre Kinder abholen wollen. Sowie die Räumung abgeschlossen ist und alle Zufahrten zu dem Gebiet gesperrt sind, beginnt der Kampfmittelräumdienst mit dem Freilegen der Bombe und der anschließenden Entschärfung. Nach erfolgter Entschärfung wird die Bevölkerung umgehend informiert, so dass die Betroffenen in ihre Wohnungen zurückkehren können. Infotelefon: 06151 13-2060 Rückfragen der Medienvertreter sind ausschließlich zu richten an: Pressestelle der Stadt Darmstadt, E-Mail pressestelle@darmstadt.de Allgemeinverfügung "Bombenfund im Bereich des Pallaswiesenviertels Darmstadt" Übersichtskarte Evakuierungsgebiet news-16517 Fri, 02 Jun 2023 13:32:16 +0200 Bürgerinnen und Bürger sollen zukünftige Nutzung des Stadthauses mitgestalten https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/buergerinnen-und-buerger-sollen-zukuenftige-nutzung-des-stadthauses-mitgestalten Workshop zur Erarbeitung von Ideen für das ehemalige Stadthaus Grafenstraße am 6. Juni um 18 Uhr in der Grafenstraße 30 Nachdem die öffentliche Verwaltung aus dem Stadthaus ausgezogen ist, soll über die künftige Nutzung des Gebäudes in der Grafenstraße nachgedacht werden. Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Das Bundesprojekt Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren ermöglicht es uns, in einer Machbarkeitsstudie über eine reine Verwaltungsnutzung des ehemaligen Stadthauses hinaus zu denken. Es ist gut, dass wir für die Dauerausstellung des Verbandes Deutscher Sinti und Roma Landesverband Hessen zur Erinnerung an die Verbrechen an den Sinti und Roma einen guten und würdigen Platz gefunden haben, so dass sich auch daraus eine Notwendigkeit ergibt, weitere interessante Nutzungen zu finden. Unser Ziel ist es, ergänzende, innovative und attraktive Nachnutzungen aus verschiedensten Bereichen zu etablieren. Das ehemalige Stadthaus am Zugang zur Fußgängerzone kann so einen wichtigen Beitrag für eine lebendige Innenstadt leisten und zum Treffpunkt unserer Stadtgesellschaft werden.“ Der hervorgehobenen Bedeutung der Immobilie entsprechend hat die Stadt für die nachhaltige Entwicklung des Gebäudes eine spezifische Machbarkeitsstudie beauftragt. Diese wird von der CIMA Beratung + Management GmbH (cima) aus Lübeck erarbeitet, die bereits seit 35 Jahren bundesweit unabhängig in der Stadt-, City- und Immobilienentwicklung aktiv ist.  Einen wesentlichen Baustein der Machbarkeitsstudie stellt ein öffentlicher Workshop dar, zu dem alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind. Unter der Moderation der cima können sie ihre Ideen für die zukünftige Nutzung des Gebäudes benennen und sich aktiv mit ihren Beiträgen an der perspektivischen Entwicklung dieser Schlüsselimmobilie beteiligen. „Das ehemalige Stadthaus bietet mit seinen wunderbaren architektonischen Elementen aus den 50er Jahren die Chance, zu einem Highlight am Eingang der Fußgängerzone zu werden. Die gewonnenen Ideen und Anregungen werden in die Studie einfließen, um den vorhandenen Handlungsspielraum bestmöglich mit den Möglichkeiten, die das Gebäude bietet, in Einklang zu bringen“, erläutert Planungsdezernent Michael Kolmer. Stattfinden wird der Workshop am Dienstag, 6. Juni 2023, um 18 Uhr im alten Bürger- und Ordnungsamt des Stadthauses an der Grafenstraße. Wer sich an der Gestaltung und der Diskussion um das Gebäude beteiligen möchte, ist herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. news-16499 Wed, 31 May 2023 13:49:13 +0200 3./4. Juni: Wissenschaftsstadt Darmstadt lädt zum Welterbefest auf die Mathildenhöhe https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/3-4-juni-wissenschaftsstadt-darmstadt-laedt-zum-welterbefest-auf-die-mathildenhoehe Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Gemeinsam den universellen Rang dieses Ortes erleben“ / Illuminierte Gebäude und Führungen durch das Ausstellungsgebäude / Infopoint am Olbrichweg Am Wochenende 3./4. Juni feiert die Wissenschaftsstadt Darmstadt mit ihren Bürgerinnen und Bürgern das erste Welterbefest auf der Mathildenhöhe. Oberbürgermeister Jochen Partsch und Angela Dorn, Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, werden die Veranstaltung am Samstagabend (3.) gemeinsam eröffnen. OB Partsch stellte das Programm am heutigen Mittwoch, 31. Mai, in einer Pressekonferenz vor – unmittelbar nach der Übergabe der offiziellen Urkunde, in der die UNESCO die Aufnahme der Mathildenhöhe in das Welterbe bestätigt hat. Am Sonntag (4.) wird bundesweit der Welterbetag begangen. „Der Welterbestatus ist der Darmstädter Mathildenhöhe am 24. Juni 2021 zuerkannt worden. Das alle, die am Anerkennungsprozess beteiligt waren, mit großer Freude und Stolz erfüllt – der verdiente Lohn für jahrelanges Ringen“, erklärte Oberbürgermeister Partsch. „Nun wollen wir diesen universellen Rang auch feiern: in einem gebührenden Rahmen, der die Mathildenhöhe in besonderes Licht rückt und ihren Mittelpunkt, die Ausstellungshallen von Joseph Maria Olbrich, kurz vor dem Abschluss ihrer Sanierung, erstmals wieder für die Öffentlichkeit zugänglich macht.“ Das Highlight am Samstag (3.) ist das Illuminationsfest, das wie schon zu Zeiten der Künstlerkolonie vor über hundert Jahren die Anlage und Gebäude beleuchtet und wunderbar in Szene setzt. Neben dem Museum Künstlerkolonie Darmstadt und dem Hochzeitsturm sind das Haus Olbrich, das Große Haus Glückert und das Haus Deiters geöffnet. Musik, Kunsthandwerk und ein gastronomisches Angebot vervollständigen das Programm. Am Sonntag (4.) finden Führungen über die Anlage, im Hochzeitsturm und im Großen Glückerthaus statt. So erhalten die Besucherinnen und Besucher Einblicke in die Entstehung der Künstlerkolonie und in die Lebenswelten der Künstler Anfang des 20. Jahrhunderts. „Auch wenn das Ausstellungsgebäude noch nicht vollständig fertiggestellt ist, freue ich mich besonders, dass wir nach der offiziellen Schlüsselübergabe Führungen durch das Gebäude anbieten können“, so OB Partsch. „Für September zum Tag des offenen Denkmals ist ein Tag der offenen Tür geplant, bevor dann die erste Ausstellung in den Hallen gezeigt wird. Hier ist wirklich Außergewöhnliches geleistet worden, nicht nur um das Gebäude energetisch zu sanieren, sondern auch um die historische Raumstrukturen wiederherzustellen.“ Musik, Familienprogramm, Kunsthandwerker und gastronomisches Angebot vervollständigen auch am Sonntag das abwechslungsreiche Programm. Im Mai wurde in einer Informationsveranstaltung auf der Mathildenhöhe das neu geplante Welterbe-Besucherzentrum vorgestellt. Die Grundsteinlegung ist für Anfang 2025 vorgesehen. „Damit die Besucherinnen und Besucher bis zur Fertigstellung eine Anlaufstelle haben, wurde eine Interimslösung gefunden – ein Infopoint neben dem H_DA-Fachbereich Gestaltung am Olbrichweg“, erläuterte Kulturreferent Ludger Hünnekens.  Das Fest wird erstmals im Olbrichweg, im Alexandraweg, auf dem Sabaisplatz und der Erich-Ollenhauer-Promenade stattfinden. Die Eröffnung ist am Samstag (3.) um 19.30 Uhr unter dem Südportal des Ernst Ludwigs-Hauses. Wie früher werden zum Abschluss des Abends um 24 Uhr die Glocken der Russischen Kapelle läuten. „Wir haben Altbewährtes wie das Illuminationsfest wieder aufgegriffen und eine Vielzahl neuer Elemente aufgenommen. Erstmals werden dank unserer Sponsoren auch private Künstlerhäuser beleuchtet und die Farben der Beleuchtung wechseln“, so Anja Herdel, Geschäftsführerin der Darmstadt Marketing GmbH. Sonntags liegt der Fokus auf den Führungen und Informationen rund um das Welterbe. Für das Fest werden der Olbrichweg und Alexandraweg gesperrt. Alle Gäste werden gebeten den ÖPNV zu nutzen, Fahrräder außerhalb des Areals abzustellen und die Parkhäuser im Darmstadtium, Alice-Hospital und des Rewe-Marktes in der Dieburger Straße aufzusuchen.  Weitere Infos zum Programm und Tickets für den Besuch der Häuser am  Illuminationsfest und die Führungen am Welterbetag gibt es auf www.darmstadt-tourismus.de/welterbefest      news-16464 Fri, 19 May 2023 13:08:52 +0200 Vereinsförderung durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt / Fördersumme 2023 um 50.000 Euro erhöht https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/vereinsfoerderung-durch-die-wissenschaftsstadt-darmstadt-foerdersumme-2023-um-50000-euro-erhoeht Bürgermeisterin und Sportdezernentin Akdeniz: „Freue mich sehr, dass Sportvereine mithilfe der städtischen Sportförderung ihre Liegenschaften weiterentwickeln und dazu beitragen, insbesondere Kindern und Jugendlichen den Einstieg in ein regelmäßiges Sporttreiben zu ermöglichen“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wird auch in diesem Jahr Sportvereine unterstützen, die investive Maßnahmen geplant oder bereits umgesetzt haben. Mit insgesamt 905.000 Euro werden im laufenden Jahr 39 Maßnahmen auf den Vereinssportanlagen bezuschusst. „Wie aus dem Sportbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt hervorgeht, gibt es eine sehr umfassende Sportinfrastruktur in unserer Stadt. Gleichzeitig wurde dargelegt, dass die Herausforderungen bei der Sanierung der Sportstätten hoch sind. Daher freue ich mich sehr, dass die Sportvereine mithilfe der städtischen Sportförderung, die in diesem Jahr um 50.000 Euro erhöht wurde, ihre Liegenschaften sanieren und weiterentwickeln können. Beispielsweise durch den Bau bzw. die Sanierung von Kunstrasenplätzen wird dazu beigetragen, der großen Nachfrage nach Fußballfeldern gerecht zu werden. Das ermöglicht insbesondere Kindern und Jugendlichen den Einstieg in ein regelmäßiges Sporttreiben“, so Bürgermeisterin und Sportdezernentin Barbara Akdeniz. Gefördert werden kleinere Maßnahmen wie etwa die Frühjahrs- und Winterüberholung der Tennisplätze der SG Eiche oder die Aufarbeitung der Reitböden beim Reit- und Fahrverein Arheilgen. Gefördert werden auch Großprojekte wie der Bau von Kunstrasenplätzen, die Erneuerung von Beleuchtungsanlagen und zahlreiche Sanierungsmaßnahmen. Einzelne Maßnahmen können mit bis zu 45 bzw. 55 Prozent der Gesamtkosten unterstützt werden. „Für kostenintensive Maßnahmen erhalten die Vereine jeweils Raten, damit möglichst viele Vereine von der Stadt bei ihren Anstrengungen unterstützt werden können, die Sportinfrastrukturen aufrechtzuerhalten oder zu modernisieren“, erläutert Akdeniz. Bürgermeisterin Akdeniz begrüßt es, dass die Sportvereine die Verantwortung für Sportinfrastrukturen übernehmen; gleichzeitig ist sie stolz darauf, dass die Wissenschaftsstadt Darmstadt dies anerkennt und fördert. „Nur mit dem überwiegend freiwilligen und ehrenamtlichen Engagement ist es möglich, das vielfältige Sportangebot und die hierzu notwendige Infrastruktur für den Sport in Darmstadt zu gestalten, die Ehrenamtlichen in den Sportvereinen leisten eine sehr wichtige Arbeit und können sich dabei auf uns als Stadt verlassen“, so Akdeniz. Der Magistrat hat den geplanten Bezuschussungen in seiner Sitzung am 17. Mai 2023 zugestimmt. Die Zustimmung der Magistratskommission Sport, die Empfehlungen für die Verteilung der Haushaltsmittel ausspricht, ist bereits im Oktober 2022 erfolgt.   Folgende Vereine erhalten 2023 für ihre investiven Aktivitäten eine kommunale Förderung durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt: Akademische Fliegergruppe: Anschaffung Segelflugzeug Darmstädter Fecht-Club 1890 e. V.: Austausch der Metall-Fechtbahnen DJK/SSG Darmstadt 1912 e. V.: Bau eines Kunstrasenspielfeldes, Ausbau der Umkleidekabinen DLRG Darmstadt e. V.: Ausstattung Rettungsmittel DSW 1912 e. V.: Anschaffung eines Ruderbootes und eines Zweierkajaks Jagdklub Darmstadt e. V.: Einbau elekt. Treffererfassung, div. sicherheitsrelevante Arbeiten Karate-Centrum Shotokan: Anschaffung Luftreiniger Reiterverein an der TUD: Erneuerung Sand-Reitbahnboden Außenreitplatz Reit- und Fahrverein Arheilgen: Aufarbeitung der Reitböden Roll- und Schlittschuh-Club DA e. V.: Erneuerung der Beleuchtung Rollschuhbahn SG Arheilgen: Sanierung Tennisplätze SG Eiche: Sanierung Funktionsgebäude, Frühjahrs- und Winterüberholung Tennisplätze, Elektroarbeiten, Fassadenarbeiten Sporthalle SG Grün-Weiß DA e. V.: Bau Bouleplatz SKV Rot-Weiß DA e. V.: Erneuerung des Kunststoffrasenbelages Sportzentrum Orpheum: Ausstattung der Halle mit höhenverstellbaren Basketballzielbrettern, Sanierung Wandschränke und Außenzaun, Errichtung WLAN für die Kegelbahn, Erneuerung Türen Nassräume/Umkleiden SV Darmstadt 1898 e. V.: Nachwuchsleistungszentrum Tennis- und Eisclub Darmstadt e. V.: Grundüberholung Tennisplätze, Errichtung behindertengerechtes WC, Errichtung Zweifeld-Traglufthalle, Sanierung Hockeyplatz und Treppenanlage TG Bessungen 1865 e. V.: Umrüstung der Flutlichtanlage (LED) TG 1875 Darmstadt e. V.: Erneuerung Bewässerung Tennisplätze TSG Wixhausen e. V.: Errichtung einer Multifunktionsfläche (Leichtathletik) TSZ Blau-Gold Casino DA: Anschaffung Gasheizungsanlage mit Wärmepumpe und Belüftungsanlage, Erneuerung Regenwassernutzanlage news-16448 Mon, 15 May 2023 16:40:42 +0200 Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans*feindlichkeit am 17. Mai / Kundgebung und Flagge hissen auf dem Luisenplatz https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/internationaler-tag-gegen-homo-bi-inter-und-transfeindlichkeit-am-17-mai-kundgebung-und-flagge-hissen-auf-dem-luisenplatz OB Partsch: „Es ist notwendig, Zeichen gegen Diskriminierung von queeren Menschen zu setzen und für das Recht auf ein freies, selbstbestimmtes Leben ohne Angst einzutreten“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Verein vielbunt e.V. laden auch in diesem Jahr herzlich zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans*feindlichkeit (IDAHOBIT*) ein. Hierzu veranstaltet die Wissenschaftsstadt Darmstadt in Kooperation mit vielbunt e.V. am Mittwoch, 17. Mai um 17.30 Uhr auf dem Darmstädter Luisenplatz eine Kundgebung. Oberbürgermeisters Jochen Partsch hält das Grußwort der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Der IDAHOBIT* 2023 steht unter dem Motto ,Together always: united in diversity‘. Das Motto unterstreicht die Bedeutung von Solidarität und Gemeinschaft über unterschiedliche Identitäten, Bewegungen und Grenzen hinweg. Die immer wiederkehrenden Anfeindungen und Angriffe gegen queere Personen rufen uns täglich ins Gedächtnis, wie notwendig es ist, Zeichen gegen Diskriminierung von queeren Menschen zu setzen und für das Recht auf ein freies, selbstbestimmtes Leben ohne Angst einzutreten. Dies tun wir in Darmstadt immer gemeinsam! In Vielfalt vereint! Zunehmende Hassgewalt gegenüber queeren Menschen, trans*feindliche Äußerungen in den Medien und der Diskurs um ein Selbstbestimmungsgesetz zeugen von der Notwendigkeit, weiterhin gemeinsam für Akzeptanz von Vielfalt einzustehen. Insbesondere in einer Zeit, in der die Fortschritte der Gleichberechtigung von LSBTIQ* weltweit gefährdet sind, sind Haltung zeigen, Stellung beziehen und das Hissen der Regenbogenflagge als Zeichen von Solidarität wichtiger denn je.“ Am 17. Mai 1990 strich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus der Liste der psychischen Erkrankungen. Seitdem wird weltweit am 17. Mai jährlich der IDAHOBIT* als Aktionstag gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität begangen. Auch die Wissenschaftsstadt Darmstadt setzt an diesem Tag gemeinsam mit vielbunt e.V. ein Zeichen gegen die Diskriminierung von queeren Menschen und für deren Rechte, ihre geschlechtliche und sexuelle Identität frei zu leben. Das gemeinsame Hissen der Regenbogenflagge steht symbolisch für diese Forderung.  Die Wissenschaftsstadt Darmstadt und vielbunt e.V. rufen dazu auf, die Aktion zu unterstützen und an der Kundgebung teilzunehmen. news-16417 Thu, 04 May 2023 14:49:23 +0200 Welterbe Mathildenhöhe: Wissenschaftsstadt Darmstadt präsentiert Planung für Besucherzentrum der Öffentlichkeit / Informationsabend am 9. Mai https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/welterbe-mathildenhoehe-wissenschaftsstadt-darmstadt-praesentiert-planung-fuer-besucherzentrum-der-oeffentlichkeit-informationsabend-am-9-mai OB Partsch: „Mit markanter Architektur in heutiger Sprache dem historischen Anspruch gerecht werden“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wird für das Welterbe Mathildenhöhe im Olbrichweg ein Besucherzentrum errichten – so sehen es die entsprechenden Vereinbarungen mit der UNESCO vor. Details zu Ort, Inhalt und Form werden nun erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt: in einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 9. Mai 2023, um 18.30 Uhr im Foyer des HDA-Fachbereichs Gestaltung im Olbrichweg 10. Darauf hat jetzt Oberbürgermeister Jochen Partsch hingewiesen. „Mit dem neuen Besucherzentrum am Osthang schließen wir die letzte bauliche Lücke auf der Mathildenhöhe und setzen einen markanten Baustein für die weitere Entwicklung unseres Welterbes“, betont Partsch. „Dies ist ein anspruchsvolles Vorhaben, das dem historischen Ensemble und seiner überragenden kulturellen Bedeutung auch mit heutigen architektonischen Mitteln gerecht werden muss.“ Schon in der Bewerbungsphase um die Anerkennung der Mathildenhöhe als UNESCO-Welterbe hatte die Wissenschaftsstadt Darmstadt die Planung für den Neubau eines Besucherzentrums in Angriff genommen. Auf der Grundlage eines Masterplans für die weitere Entwicklung der Mathildenhöhe wurde bereits 2018 ein Wettbewerb ausgelobt, um einen architektonischen Entwurf für dieses Besucherzentrum und die unmittelbare Umgebung am Osthang zu finden. Das Büro Marte.Marte ZT GmbH aus Feldkirch / Österreich ist als Sieger aus diesem Wettbewerb hervorgegangen. In Abstimmung mit dem Welterbe-Beirat der Stadt und dem Landesamt für Denkmalpflege Hessen wurde als Standort für dieses Besucherzentrum zunächst eine Lage direkt gegenüber der Ostseite des Ausstellungsgebäudes festgelegt und in die Bewerbungsunterlagen aufgenommen. Nach der Evaluierung der Mathildenhöhe durch ein Gremium der UNESCO im Sommer 2019 kam es zur Empfehlung, von diesem Standort in der Kernzone des Nominierungsgebietes abzurücken; daraufhin wurde der nunmehr geplante Standort in der sogenannten Pufferzone festgelegt.   Seitdem haben die zuständigen Abteilungen der Stadt mit den Architekten und dem Welterbe-Beirat in einer ausführlichen Planungsphase die Details des architektonischen Entwurfs diskutiert und schließlich eine Lösung gefunden, die nun der Öffentlichkeit vorgestellt werden kann. „Das Architekturbüro Marte.Marte hat uns einen sehr guten Vorschlag gemacht, der im Welterbe-Beirat auf große Zustimmung stieß – mit dem wir im Sinne unseres Masterplans den Osthang neu definieren und zugleich die Erwartungen der UNESCO an das Vermittlungsprogramm unserer Welterbe-Stätte erfüllen können“, so Partsch. Oberbürgermeister Partsch wird die Veranstaltung eröffnen und moderieren, und Stefan Marte wird in einem Vortrag den Entwurf seines Büros vorstellen und Fragen aus dem Publikum beantworten.