Wissenschaftsstadt Darmstadt https://www.darmstadt.de RSS-Feed der Wissenschaftsstadt Darmstadt de-de Wissenschaftsstadt Darmstadt Tue, 18 May 2021 18:02:14 +0200 Tue, 18 May 2021 18:02:14 +0200 TYPO3 EXT:news news-14289 Tue, 18 May 2021 16:09:12 +0200 Wissenschaftsstadt Darmstadt öffnet Stadtbibliothek nach Corona-Pause am 20. Mai https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-oeffnet-stadtbibliothek-nach-corona-pause-am-20-mai Bürgermeister Reißer: „Mehr Service und Komfort für die Bürgerinnen und Bürger bei der Nutzung des kommunalen Bildungsangebotes ermöglichen“ Die Stadtbibliothek der Wissenschaftsstadt Darmstadt strebt im Hinblick auf die sinkenden Inzidenzen eine Wiedereröffnung ihrer Standorte mit eingeschränkten Öffnungszeiten und Service ab dem kommenden Donnerstag, 20. Mai 2021, an.  Bürgermeister Rafael Reißer dazu: „Die sinkenden Zahlen geben uns die Möglichkeit, auch in diesem Bereich wieder mehr Service und Komfort für die Bürgerinnen und Bürger bei der Nutzung des kommunalen Bildungsangebotes zu ermöglichen. Dies werden wir in den kommenden Tagen nun umsetzen, immer unter Voraussetzung das die Zahlen niedrig und das Infektionsgeschehen kontrollierbar bleibt.“ Ab dem 20. Mai 2021 wird die Hauptstelle im Justus-Liebig-Haus und die Stadtteilbibliothek Eberstadt wieder geöffnet werden. Der Aufenthalt sollte möglichst kurz gehalten werden. Der Bücherbus wird ab dem 8. Juni 2021 wieder den Betrieb aufnehmen. Den Lesern der Fahrbibliothek wird ein Bestellservice angeboten und sie können Medien abgeben. Es ist nicht erforderlich, dass die Leser den Bücherbus betreten. Die Stadtteilbibliothek Kranichstein wird allerdings zunächst weiterhin nur den Bestell- und Abholservice anbieten, da diese in den Räumlichkeiten der Erich-Kästner-Schule untergebracht ist, was die Kontrolle der Abläufe im Hinblick auf den Infektionsschutz erschwert. Eine Abholung der Medien ist gegenwärtig erst ab 15 Uhr möglich. Für die Standorte Justus-Liebig-Haus und Eberstadt gilt, dass das geltende Hygienekonzept weiterhin umgesetzt wird. Maßgeblich ist hier das Konzept, das auch bei der kurzfristigen Öffnung zwischen dem 17. und 27. März 2021 herangezogen wurde. Im März bei der ersten Öffnung kam die Pflicht für Besucher, eine medizinische Maske zu tragen. Die Öffnungszeiten im Überblick:  • Die Hauptstelle im Justus-Liebig-Haus bietet folgende Öffnungszeiten an: Dienstag und Donnerstag: 12 bis 18 Uhr, Mittwoch und Freitag: 10 bis 16 Uhr • Die Stadteilbibliothek Eberstadt bietet folgende Öffnungszeiten an: Dienstag und Donnerstag: 14 bis 18 Uhr, Freitag: 10 bis 12 Uhr • Der Bücherbus fährt ab dem 8. Juni 2021 seine üblichen Nachmittagshaltepunkte an. Er fährt an vier Tagen die Woche. Wegen der langen vorangegangenen Schließung möchte das Team der Fahrbibliothek auch einen Teil der Sommerferien seine Haltepunkte anfahren.  Die Hauptstelle im Justus-Liebig-Haus verzichtet aktuell auf eine Öffnung am Samstag, die Öffnungszeiten sind vorerst reduziert.   news-14286 Tue, 18 May 2021 11:52:17 +0200 Öffentliches Online-Symposium zur Diskussion um Straßennamen am 1. Juni 2021 https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/oeffentliches-online-symposium-zur-diskussion-um-strassennamen-am-1-juni-2021 Oberbürgermeister Partsch: „Umbenennung von Straßennamen ist eine gesamtstädtische Herausforderung, der wir uns gemeinsam mit der Bevölkerung stellen“ Am 1. Juni soll im Rahmen eines öffentlichen Online-Symposiums von 18 bis 21 Uhr das Thema Straßenumbenennungen beleuchtet und die Arbeit von Fachbeiräten und Verwaltungen in mehreren Städten in den Blick genommen werden. „Es ist keine einfache Aufgabe, Straßennamen, die es seit vielen Jahrzehnten gibt, an die sich die Bürgerinnen und Bürger gewöhnt haben, umzubenennen, daher ist uns die Beteiligung der Bevölkerung sehr wichtig. Für die Umbenennung von acht Straßen, die aufgrund umfassender geschichtlicher Ausarbeitungen des Fachbeirats im Mai 2019 von Magistrat und Stadtverordnetenversammlung beschlossen wurde, waren daher bereits im letzten Jahr verschiedene Veranstaltungen geplant, die wir aber leider aufgrund der Pandemie absagen mussten. Nun beginnen wir diesen Beteiligungsprozess erneut und starten dafür Anfang Juni mit dem Online-Symposium, bei dem ausgewiesene Fachleute zu der Umbenennung von Straßen vor dem Hintergrund geschichtlicher Verantwortung sprechen werden“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. Nach einem einleitenden Referat von Professor Rainer Pöppinghege zum Thema „Nichts Wichtigeres zu tun? Straßennamen in der öffentlichen Debatte“ berichtet Professor Dieter Schott über das Straßennamenprojekt in Darmstadt, Professor Dietmar von Reeken befasst sich mit Oldenburg, Dr. Ralph Erbar mit Mainz und Dr. Maren Fröhlich mit Hannover. Den Abschluss bildet ein Referat der Darmstädter Soziologie Professorin Sybille Frank. Die Veranstaltung wird über die Plattform Webex stattfinden. Eine Anmeldung muss bis 28. Mai per Mail an rebekka.friedrich@darmstadt.de erfolgen. Am Online-Symposium werden auch Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die sich im Rahmen eines gemeinsamen Schülerprojekts des Vereins „Gegen Vergessen – für Demokratie“ und der Archivpädagogik des Hessischen Staatsarchivs mit dem Thema befassen. In mehreren Veranstaltungen sollen sich die Jugendlichen in einem mediengestützten Projekt mit der Bedeutung von Straßennamen im historischen Kontext befassen und sich kritisch damit auseinandersetzen. Die Auftaktveranstaltung zu dem Projekt fand bereits am 5. Mai statt. Weiterhin wird der Prozess der Straßenumbenennung von einer Ausstellung sowie einer Bürgerveranstaltung begleitet: Die Ausstellung „Streitsache Straßennamen“ soll vom 5. bis 29. Oktober im Justus-Liebig-Haus gezeigt werden. Die Veranstaltung zur Bürgerinformation findet am 7. Oktober 2021 statt, ebenfalls im Justus-Liebig-Haus. news-14284 Mon, 17 May 2021 14:16:52 +0200 Tag der Artenvielfalt am 22. Mai: Artenschutz eine der wichtigsten Aufgaben des Zoos Vivarium https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/tag-der-artenvielfalt-am-22-mai-artenschutz-eine-der-wichtigsten-aufgaben-des-zoos-vivarium Anlässlich des Tags der Artenvielfalt (22. Mai) informiert der Darmstädter Zoo Vivarium über eine seiner wichtigsten Aufgaben: den Artenschutz und damit die Erhaltung der Artenvielfalt. Denn die Bestände vieler Arten gehen seit Jahren teilweise dramatisch zurück, weil weltweit natürliche Lebensräume von Tieren und Pflanzen verloren gehen. Es werden daher sichere Wege benötigt, um bedrohte Tierarten vor dem Aussterben zu retten. Dieses Ziel verfolgen die Zuchtprogramme des europäischen Zooverbandes EAZA, an denen der Zoo Vivarium beteiligt ist. Im Darmstädter Tiergarten werden unter anderem Bolivianische Totenkopfaffen, Säbelantilopen, Ägyptische Landschildkröten und Vikunjas, eine höckerlose Kleinkamelart aus Südamerika, gezüchtet. Die lokalen Zuchtprogramme für diese und andere vom Aussterben bedrohte Tierarten werden von Fachleuten koordiniert, die in einem europäischen Zoo arbeiten. Diese sogenannten Artkoordinatoren haben sich jeweils auf eine Tierart spezialisiert und kennen von jedem Tier in ihrem Programm die Eltern, die Großeltern, den Geburtsort und vieles mehr. Auf dieser Datengrundlage betreuen sie den gesamten Bestand „ihrer“ Tierart in den europäischen Zoos und planen deren Zukunft. Wenn es in den europäischen Zoos von einer Art genügend Individuen gibt, können in Zoos geborene Tiere ausgewildert werden, um das völlige Aussterben dieser Art in der freien Natur zu verhindern. Über das EAZA-Zuchtprogramm hinaus werden im Darmstädter Tiergarten auch bedrohte Arten gezüchtet, die wie zum Beispiel der Tequila-Kärpfling nicht Teil eines Zuchtprogramms sind. Der Name dieser stark bedrohten, kleinen und unscheinbar grau gefärbten Fischart geht nicht auf das bekannte alkoholische Getränk, sondern auf einen mexikanischen Vulkan zurück. Ein Alleinstellungsmerkmal des Zoos Vivarium in Sachen Artenschutz stellt die Zucht einheimischer Schmetterlinge dar. Zusammen mit einem Insektenexperten werden in Hessen beispielsweise mit dem Wolfsmilchschwärmer bereits seit zehn Jahren und der Kupferglucke seit drei Jahren stark bedrohte Arten gezüchtet und zur Bestandsstützung der Natur zurückgegeben. Aber nicht nur Zoos können zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger: Wenn sie zum Beispiel Nistkästen aufhängen, trägt dies zum Schutz der einheimischen Vogelwelt bei. Auch der Erhalt von möglichst zahlreichen und hinsichtlich der Bepflanzung vielfältigen Grünflächen und Gärten stellt einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz dar.   news-14282 Mon, 17 May 2021 13:28:32 +0200 Covid-19-Krisenstab: Inzidenz liegt nun bei 61,3 https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/covid-19-krisenstab-inzidenz-liegt-nun-bei-613 Weiterhin hohe Auslastung der Intensivstationen / Ab sofort Außengastronomie wieder möglich Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 17. Mai, erneut mit der Entwicklung des Infektionsgeschehens beschäftigt –  dank der derzeit konstant niedrigen Fallzahlen fällt Darmstadt nicht mehr unter die Bundesnotbremse; es gilt nun Stufe 1 der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung des Landes Hessen (siehe Anhang). „Die stabil niedrigen Inzidenzen, kombiniert mit den Vorgaben des Landes, ermöglichen Erleichterungen, die von vielen ersehnt wurden – zum Beispiel das Öffnen der Außengastronomie und auch die Rückkehr vieler Klassen in den Präsenzunterricht“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Dies ist mit großer Disziplin erreicht worden – eine Disziplin, die auch weiterhin nötig ist. Denn die Erleichterungen sind mit Regeln verbunden, nur wenn wir sie einhalten, kann sich die gegenwärtig positive Entwicklung verstetigen.“ Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Montag elf laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 5589 Fälle in Darmstadt registriert sind. 5278 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 61,3. Die Darmstädter Daten entsprechen dem hessenweiten Trend, der seit nunmehr drei Wochen sinkende Fallzahlen verzeichnet; gleichwohl gibt es nach wie vor Landkreise mit einer Inzidenz von über 100. Darmstadts Werte gehören zu den niedrigsten im Land. In den Darmstädter Kliniken entspannt sich langsam die Situation auf der Normalstation, dort ist von einer leicht rückläufigen Belegung die Rede. Die Intensivstationen haben weiterhin eine hohe Auslastung, wobei der überwiegende Teil der schwer erkrankten Patienten älter als sechzig Jahre ist. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 17 (18), im Elisabethenstift 11 (2) und im Alice-Hospital 4 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. Das gegenwärtige Besuchsverbot bleibt unverändert bestehen. Das Impfzentrum nimmt zurzeit täglich zwischen 500 und 600 Immunisierungen vor. Bei den Zweitimpfungen wird je zur Hälfte der Wirkstoff von Biontech und der von AstraZeneca bevorzugt. Das Testzentrum auf dem Messplatz hat am Wochenende 1700 Antigen-Schnelltests abgewickelt, sieben waren positiv. Das Staatliche Schulamt teilt mit, dass in der vergangenen Woche 18 000 Schülerinnen und Schüler einen Selbsttest absolviert haben; 15 Tests fielen positiv aus, acht davon wurden im PCR-Test positiv bestätigt. In den Kitas gilt nach wie vor der Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen, der auch Einschränkungen beinhaltet. In Absprache mit dem Deutschen Roten Kreuz und den Gesundheitsbehörden hat das Kinder- und Jugenddezernat im Schnelltestzentrum auf dem Messplatz ab dem heutigen Montag (17.) jeweils von 13 bis 16 Uhr ein Testangebot speziell für kleinere Kinder von 2 bis 6 Jahren eingerichtet. Der Krisenstab kommt am Mittwoch, 19. Mai, zu seiner nächsten Sitzung zusammen. Anhang Stufe 1 der hessischen  Corona-Kontakt-und Betriebsbeschränkungsverordnung sieht vor: Kontaktregelungen: Zwei Haushalte (plus Geimpfte/Genesene) Einkaufen / Einzelhandel: Erweiterter täglicher Bedarf: wie bislang; übriger Einzelhandel: „Click and Meet“, medizinische Maske, aktueller Test wird empfohlen. Gastronomie/Tourismus: Außengastronomie – mit Auflagen – geöffnet: aktueller Test, Abstand, Sitzplatzpflicht, Kontaktdaten etc. Clubs & Diskotheken: Öffnung als Außen-Gastronomie möglich. Hotels, Ferienhäuser, Jugendherbergen, Campingplätze – unter Auflagen – geöffnet; in Betrieben mit Gemeinschaftseinrichtungen wie beispielsweise Frühstücksräume: Auslastung max. 60 Prozent, Test bei Anreise + 2 x pro Woche. Sport: Entsprechend Kontaktregeln möglich. Fitnessstudios (mit Kontaktdatenerfassung, aktuellem Test und Terminvereinbarung), Schwimmbäder geschlossen. Schwimmen in Freibädern sowie in der Grube Prinz von Hessen bleibt untersagt. Gruppensport für Kinder (bis einschließlich 14): wie bisher möglich. Kultur und Freizeit: Draußen (Zoos, Freilichtmuseen, Freizeitparks): mit Auflagen und Anmeldung geöffnet. Drinnen (Museen, Schlössern, Zoos) mit Anmeldung und medizinischer Maske, Test empfohlen. Veranstaltungen: Drinnen: nur zu bestimmten Zwecken – mit Auflagen – möglich (insb. beruflich, Gottesdienste, öffentliches Interesse). Draußen bis 100 (ungeimpfte) Personen möglich. Strenge Auflagen: Kontaktdaten, aktueller Test, etc. Mehr Teilnehmer im Einzelfall möglich. Dienstleistungen / Körperpflege: Mit Auflagen geöffnet: Terminpflicht, Kontaktdatenerfassung + aktueller Test. Kita: Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen Schule: Klasse 1 bis 6: Präsenz, Klasse: 7 bis 11 Wechsel, Abschlussklassen: Präsenz, Testpflicht: 2 x pro Woche. news-14281 Fri, 14 May 2021 13:52:48 +0200 IDAHOBIT* 2021 https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/idahobit-2021 Wissenschaftsstadt Darmstadt lädt für 17. Mai zur Kundgebung zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans*feindlichkeit Die Wissenschaftsstadt Darmstadt und vielbunt e.V. laden für den kommenden Montag, 17. Mai, zur Kundgebung anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans*feindlichkeit des IDAHOBIT* 2021 ein. Unter dem Motto „Together: Resisting, Supporting, Healing!“ wird um 18 Uhr eine Kundgebung auf dem Luisenplatz (Nordwestseite) mit 50 angemeldeten Teilnehmenden stattfinden. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt lässt zudem bis 24. Mai die Regenbogenflagge auf dem Luisenplatz wehen. Oberbürgermeister Jochen Partsch, der auf der Kundgebung sprechen wird, weist auf die erschwerten Rahmenbedingungen in diesem Jahr hin: „Mit dem Hissen der Flagge bezeugen wir als Stadtgesellschaft unsere klare Haltung gegen jede Form der Diskriminierung sexueller Orientierung“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Die Regenbogenfahne steht weltweit für die Vielfalt der Menschen auch in ihrer geschlechtlichen Identität, sie steht für Toleranz und Akzeptanz. Leider ist die diesjährige Situation sehr herausfordernd. Umso wichtiger ist es, ein Zeichen zu setzen gegen die Diskriminierung von und Anfeindungen gegenüber queeren Menschen – natürlich mit Abstand, Maske und im Freien“. Am 17. Mai 1990 strich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus der Liste der psychischen Krankheiten. In Erinnerung daran wird jährlich weltweit am 17. Mai der IDAHOBIT* als Aktionstag gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität begangen. Der diesjährige IDAHOBIT* steht unter dem vom International IDAHO Committee ausgewählten Motto "Together: Resisting, Supporting, Healing!". Auch die Wissenschaftsstadt Darmstadt setzt gemeinsam mit vielbunt e.V. an diesem Tag ein Zeichen mit dem Fokus auf die Situation queerer Menschen weltweit. news-14280 Fri, 14 May 2021 13:30:00 +0200 Krisenstab zur Covid-19-Pandemie: Inzidenz sinkt weiter auf aktuell 60,7 https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/krisenstab-zur-covid-19-pandemie-inzidenz-sinkt-weiter-auf-aktuell-607 Ab Montag, 17. Mai, Präsenzunterricht in den Klassen 1 bis 6 / Außengastronomie unter Auflagen / Vatertag: Viel Betrieb, aber keine Auffälligkeiten Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Freitag, 14. Mai, erneut mit den Konsequenzen beschäftigt, die sich aus der derzeit positiven Entwicklung des Infektionsgeschehens und der daran angepassten Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung des Landes Hessen ergeben. Dies hat Auswirkungen etwa auf die Außengastronomie, die unter Auflagen wieder erlaubt ist, und den Schulbetrieb (eine ausführlichere Aufstellung der dann greifenden genauen Regelungen des Landes Hessen s.u. unter Hintergrund*). „Darmstadt hat gegenwärtig die niedrigste Inzidenz unter den hessischen Großstädten, und nach fünf Werktagen unter 100 entfällt hier ab Sonntag, 0 Uhr, die Bundesnotbremse mit ihren Regelungen“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Mit dieser Entwicklung hat sich – wie bei vielen Bürgerinnen und Bürgern deutlich spürbar ist – die Stimmung aufgehellt. Doch wir sind weit davon entfernt zu sagen, wir hätten die Pandemie überwunden. Im Gegenteil, wir sind noch mittendrin in der Covid-19-Pandemie, und so gilt es gerade jetzt, verantwortlich zu handeln. Vorsicht und Umsicht, Abstand und Maskentragen sind weiterhin geboten. Dann können wir die wieder gewonnenen Freiheiten weiter ausbauen.“ Die Allgemeinverfügung der Wissenschaftsstadt Darmstadt, die Maskenpflicht im Stadtzentrum und Alkoholverbot beinhaltet, ist fortdauernd gültig; ihre Einhaltung wird durch Stadt- und Landespolizei kontrolliert. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Freitag 19 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 5565 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 5225 davon betrachtet das Gesundheitsamt als geheilt. Die Inzidenz liegt bei 60,7. Die Rückkehr zu den Bestimmungen der Bundesnotbremse würde erfolgen, wenn die Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen wieder über 100 liegt. In den Darmstädter Kliniken bleibt die Situation stabil auf hohem Niveau; die allgemeine Tendenz zu sinkenden Fallzahlen spiegelt sich dort noch nicht wider. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 12 (16), im Elisabethenstift 12 (2) und im Alice-Hospital 5 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken wird derzeit ein Patient betreut. Das Impfzentrum berichtet von großem Andrang in diesen Tagen, was hauptsächlich an vielen nötig gewordenen Umbuchungen bei den verabreichten Impfstoffen liegt. Inzwischen erfolgen bereits die Zweitimpfungen mit AstraZeneca, bei Unter-60-Jährigen entsprechend den Empfehlungen der ständigen Impfkommission mit Biontech. Auch Angehörige der sogenannten kritischen Infrastruktur werden weiter geimpft. Ab Montag, 17. Mai, kommt zudem der Impfstoff von Johnson und Johnson bei Älteren zum Einsatz. Während die Kitas weiter im „Regelbetrieb unter Pandemie-Bedingungen“ verbleiben (mit dem Appell an die Eltern, Kinder nach Möglichkeit zuhause zu betreuen), bereiten sich die Darmstädter Schulen auf die Rückkehr in den Präsenzunterricht vor, der bei einer anhaltenden Inzidenz unter 100 für die Klassen 1 bis 6 sowie Abschlussklassen ab Montag wieder vorgesehen ist. Je nach den örtlichen Bedingungen und in enger Absprache mit den Eltern wird dies in den einzelnen Schulen an unterschiedlichen Tagen der nächsten Woche geschehen. Empfohlen wird, Präsenzklassen zu teilen und in zwei Räumen zu unterrichten. Am Himmelfahrtstag  („Vatertag“) waren, so berichtet das Ordnungsamt, viele Menschen auch dank des schönen Wetters in Wäldern und Parks unterwegs. Die Stadtpolizei kontrollierte unter anderem an Hotspots wie Orangerie oder Grube Prinz von Hessen, registrierte jedoch keine nennenswerten Verstöße. Der Krisenstab kommt am Montag, 17. Mai, zu seiner nächsten Sitzung zusammen. *Hintergrund: Die neuen Regelungen des Landes greifen in einer ersten Stufe in den Landkreisen oder kreisfreien Städten, die an oder ab dem 17. Mai nicht mehr unter die Beschränkungen der Bundesnotbremse fallen. Eine zweite Stufe sieht weitere Lockerungen vor, falls die Inzidenz nach der Stufe 1 weitere 14 aufeinanderfolgende Tage unter 100 oder sobald sie fünf aufeinanderfolgende Tage lang unter 50 liegt. Die neuen Regeln entsprechend der überarbeiteten Corona-Kontakt-und Betriebsbeschränkungsverordnung, Stufe 1 und 2 im Überblick: Kontaktregelungen Stufe 1: Zwei Haushalte (plus Geimpfte/Genesene) Stufe 2: Zwei Haushalte oder 10 Personen (Geimpfte/Genesene/Kinder U14 zählen nicht mit) Einkaufen / Einzelhandel Stufe 1: Erweiterter täglicher Bedarf: wie bislang Übriger Einzelhandel: „Click and Meet“, medizinische Maske, aktueller Test wird empfohlen Stufe 2: Alle Geschäfte geöffnet mit Zugangsbeschränkungen und Maskenpflicht, aktueller Test wird empfohlen Gastronomie/Tourismus Stufe 1: Draußen: Außengastronomie – mit Auflagen – geöffnet: aktueller Test, Abstand, Sitzplatzpflicht, Kontaktdaten etc. Clubs & Diskotheken: Öffnung als Außen-Gastronomie möglich Hotels, Ferienhäuser, Jugendherbergen, Campingplätze – unter Auflagen – geöffnet; in Betrieben mit Gemeinschaftseinrichtungen wie beispielsweise Frühstücksräume: Auslastung max. 60 Prozent, Test bei Anreise + 2x pro Woche Stufe 2: Drinnen – mit Auflagen – geöffnet: aktueller Test, Abstand, Sitzplatzpflicht, Kontaktdaten. Draußen – mit Auflagen – geöffnet: Abstand, Sitzplatzpflicht, Kontaktdaten etc. Aktueller Test empfohlen Clubs & Diskotheken: Öffnung als Bar/Gastronomie möglich Hotels, Ferienhäuser, Jugendherbergen, Campingplätze – unter Auflagen – geöffnet; in Betrieben mit Gemeinschaftseinrichtungen: Auslastung max. 75 Prozent, Test bei Anreise + 2x pro Woche Sport Stufe 1: Entsprechend Kontaktregeln möglich. Fitnessstudios (mit Kontaktdatenerfassung, aktuellem Test und Terminvereinbarung), Schwimmbäder geschlossen. Schwimmen in Freibädern sowie in der Grube Prinz von Hessen bleibt untersagt. Gruppensport für Kinder (bis einschließlich 14): wie bisher möglich Stufe 2: Mannschaftssport – mit Hygieneauflagen – möglich. Aktueller Test empfohlen. Schwimmbäder geöffnet, Schwimmen auch in der Grube Prinz von Hessen erlaubt. Kultur und Freizeit Stufe 1: Draußen (Zoos, Freilichtmuseen, Freizeitparks): mit Auflagen und Anmeldung geöffnet. Drinnen (Museen, Schlössern, Zoos): mit Anmeldung und medizinischer Maske, Test empfohlen. Stufe 2: mit Auflagen geöffnet (auch Innenräume von Freizeitparks). Aktueller Test empfohlen. Veranstaltungen Stufe 1: Drinnen: Nur zu bestimmten Zwecken – mit Auflagen – möglich (insb. beruflich, Gottesdienste, öffentliches Interesse) Draußen: Bis 100 (ungeimpfte) Personen möglich. Strenge Auflagen: Kontaktdaten, aktueller Test, etc. Mehr Teilnehmer im Einzelfall möglich. Stufe 2: Drinnen: Bis 100 (ungeimpfte) Personen – mit Auflagen – möglich: Aktueller Test, Kontaktdatenerfassung, etc. Mehr Teilnehmer im Einzelfall möglich. Draußen: Bis 200 (ungeimpfte) Personen, aktueller Test empfohlen Dienstleistungen / Körperpflege Stufe 1: Mit Auflagen geöffnet: Terminpflicht, Kontaktdatenerfassung + aktueller Test Stufe 2: Mit Auflagen geöffnet: Terminpflicht, Kontaktdatenerfassung + aktueller Test empfohlen Kita Stufe 1 und 2: Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen Schule Stufe 1: Klasse 1 bis 6: Präsenz, Klasse: 7 bis 11 Wechsel, Abschlussklassen: Präsenz, Testpflicht: 2 x pro Woche Stufe 2: Alle: Präsenzunterricht, Testpflicht: 2 x pro Woche news-14279 Wed, 12 May 2021 15:10:00 +0200 Krisenstab zur Covid-19-Pandemie https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/krisenstab-zur-covid-19-pandemie-24 Inzidenz sinkt weiter auf aktuell 75,1 / 13 neue Fälle am Mittwoch / Kommunales Schnelltestzentrum bietet ab Montag (17.) Tests für Kinder zwischen 2 und 6 Jahren an Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 12. Mai, erneut vorwiegend mit der derzeit positiven Entwicklung des Infektionsgeschehens in Darmstadt beschäftigt: „Wie vom Gesundheitsamt vorsichtig prognostiziert, verstetigt sich der Trend zu sinkenden Fallzahlen auch in Darmstadt und die Inzidenz geht weiter zurück“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass wir auch am kommenden Freitag in Darmstadt unter einer Inzidenz von 100 liegen und die Bundesnotbremse schon ab dem kommenden Sonntag in Darmstadt ihre Gültigkeit verliert, womit auch die Ausgangssperre aufgehoben wäre.“    Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 13 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 5523 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 5208 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Es gab keine weiteren Todesfälle. Die Inzidenz liegt bei 75,1. Der Trend in Darmstadt, wenn auch auf niedrigerem Niveau, deckt sich auch mit dem Hessischen Trend, wo seit Mitte dieser Woche keine Gebietskörperschaft mehr eine Inzidenz über 200 hat, dafür bereits 8 unter 100 liegen und in dreien die Bundesnotbremse bereits wieder aufgehoben ist. In den Darmstädter Kliniken entspannt sich langsam die Situation auf der Normalstation. Im Intensivbereich ist dagegen noch keine Entspannung in Sicht. Wie das Klinikum berichtet, bleibt die Situation im gesamten Versorgungsgebiet 6 angespannt. Es kämen weiter zunehmend jüngere Patientinnen und Patienten mit zunehmend schwereren Verläufen, die auch intensivmedizinische Maßnahmen wie künstliche Beatmung usw. benötigen, in die Kliniken. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 13 (17), im Elisabethenstift 6 (3) und im Alice-Hospital 6 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken befinden sich derzeit 2 Patienten. Das Impfzentrum berichtet, da das Thema gerade intensiv öffentlich diskutiert würde, dass die sog. Impfdrängler in Darmstadt derzeit kein Problem darstellen. Zwar gebe es immer mal wieder Personen, die ohne Unterlagen kommen oder noch nicht an der Reihe sind, wenn aber nachprüfbar eine grundsätzliche Berechtigung für eine aktuelle Impfung besteht, verfahren die Kollegen pragmatisch und impfen. Darüber hinaus berichten die Kollegen, dass zahlreiche Personen unter 60, die eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, auch die Zweitimpfung mit diesem Impfstoff bevorzugen, statt wie von der STIKO vorgesehen einen mRNA-Impfstoff für die Zweitimpfung zu wählen. Wie es im Bereich Schule (auch bei Auslaufen der Bundesnotbremse) ab Montag weitergeht, werden die Entscheidungen des Corona-Kabinetts der Landesregierung am heutigen Mittwochabend ergeben.    In den Kitas ist die Lage derzeit ruhig. In Absprache mit dem Deutschen Roten Kreuz und den Gesundheitsbehörden ist es dem Kinder- und Jugenddezernat gelungen, im Schnelltestzentrum auf dem Messplatz ab dem kommenden Montag (17.) jeweils von 13 bis 16 Uhr ein Testangebot speziell für kleinere Kinder von 2 bis 6 Jahren einzurichten, da dies besondere Anforderungen mit sich bringt. Der Krisenstab kommt am kommenden Freitag, 14. Mai, zu seiner nächsten Sitzung zusammen. news-14274 Wed, 12 May 2021 12:45:00 +0200 Das Energiesystem Stadt optimieren https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/das-energiesystem-stadt-optimieren TU startet mit Partnern das Energieforschungsprojekt „Reallabor DELTA“ in Darmstadt In Städten schlummert viel Potenzial: Abwärme beispielsweise, die ungenutzt aus Industrieanlagen strömt. In Gebäuden mit intelligentem Energiemanagement wird diese Wärme wertvoll. Solche Potenziale wollen die Wissenschaftsstadt Darmstadt sowie Expertinnen und Experten aus Darmstädter Hochschulen und Wirtschaft mit dem nun gestarteten Reallabor DELTA (kurz für „Darmstädter Energie-Labor für Technologien in der Anwendung“ nutzen – und urbane Energiesysteme effizienter, flexibler und klimafreundlicher machen.   Für das Vorhaben sollen in den kommenden fünf Jahren rund 100 Millionen Euro bereitgestellt werden. Dabei stehen die Projektbeteiligten vor der Frage, wie ein bestehendes Energiesystem so optimiert werden kann, dass Darmstadt oder vergleichbare Städte die nächsten Schritte zur Energiewende und Klimaneutralität gehen können.   Für diese Herausforderung hat sich in Darmstadt ein Konsortium zum „Reallabor DELTA“ zusammengeschlossen. Professor Jens Schneider vom Institut für Statik und Konstruktion der Technischen Universität (TU) Darmstadt wird das Vorhaben in enger Zusammenarbeit mit Professor Matthias Weigold (Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen) koordinieren. Die TU Darmstadt, die bereits erfolgreich große Energieforschungsprojekte abgeschlossen hat bzw. aktuell durchführt, zum Beispiel ETA-Fabrik, EnEFF:Stadt Campus Lichtwiese und SWIVT, zeigt gemeinsam mit großen Industrieunternehmen, Mittelständlern, Unternehmen der kommunalen Stadtwirtschaft, dem am DELTA-Konzept beteiligten Spin-Off der TU Darmstadt ETA-Solutions GmbH sowie weiteren Start-Ups und Forschungspartnern die Potenziale einer vernetzten Optimierung verschiedener Energieteilsysteme (Sektoren) auf. Im Kern geht es darum, die Chancen für die Energiewende auf dem Stadtgebiet unter Einbeziehung neuer Technologien und optimaler Ausnutzung bestehender Energieressourcen und Infrastrukturen zu nutzen.     „Mit DELTA realisieren wir ein reales Umsetzungsprojekt, bei dem Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft Hand in Hand arbeiten und damit eine Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende schaffen.“, so die beiden TU-Professoren Schneider und Weigold.   Gesamtbetrachtung des urbanen Energiesystems   Mit DELTA möchte das Konsortium einen wesentlichen Beitrag zu den anstehenden Veränderungen im Energiesystem leisten. DELTA adressiert die Frage, wie innovative Ansätze zur Einsparung von CO2 in urbanen Quartieren optimal eingesetzt und durch Sektorenkopplung vernetzt werden können. Dabei werden mit Wohnen, Industrie und Gewerbe, Mobilität und regenerativer Energieerzeugung wesentliche Gebiete des urbanen Energiesystems einbezogen. Neben den technologischen Innovationen soll auch untersucht werden, welche Triebkräfte die Themen Digitalisierung, neue Geschäftsmodelle und Konzepte zur Bürgerbeteiligung für eine erfolgreiche Energiewende entfalten können.     Den CO2-Fußabdruck verkleinern   Das DELTA-Team erwartet, in Darmstadt etwa 14.500 Tonnen CO2 im Jahr einsparen zu können. Das entspricht, grob gerechnet, dem kompletten CO2Fußabdruck von über 1600 Menschen, also einem Prozent der Darmstädter Bevölkerung. Außerdem tragen Speichertechnologien wie Batterien und der Einsatz von Wasserstoff dazu bei, das Energieangebot und die Nachfrage zeitlich aufeinander abzustimmen. Die Flexibilität des Stromsystems steigt und es können mehr zeitlich schwankende Erneuerbare Energien in das Netz eingespeist werden. Erwartet wird ein zusätzliches Flexibilitätspotenzial von 4,6 MW.   Mehr Infos: Reallabore: DELTA zählt zu den 20 Gewinnern des Ideenwettbewerbes Reallabore der Energiewende des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Die Reallabore setzen zukunftsweisende Projekte im industriellen Maßstab um. Im 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung sollen sie als innovatives Format in der Förderpolitik die angewandte Forschung in Richtung Praxistransfer ergänzen und die Energiewende voranbringen. Ziel ist es, die jeweiligen Konzepte unter realen Bedingungen so weit auszuarbeiten, dass sie sich künftig auf andere Quartiere und Städte in ganz Deutschland übertragen lassen. Eine Übersicht aller Partner des DELTA-Konsortiums unter www.deltadarmstadt.de     Animierte Darstellung der Projektinhalte: https://deltadarmstadt.de/introfilm     Stimmen zum Projekt:      Jochen Partsch, Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt: „DELTA ist wichtig, weil wir mit DELTA Antworten für die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts finden können, die darin besteht, den Klimawandel zu stoppen und das muss vor allen Dingen dort geschehen, wo der Kampf gegen den Klimawandel tatsächlich gewonnen werden kann, und das ist in den Städten. In den vergangenen zwanzig, dreißig Jahren hat sich Darmstadt auch zu einer Stadt entwickelt, die vielleicht so etwas wie die heimliche Hauptstadt der Energiewende in Deutschland ist.“   Prof. Dr. Tanja Brühl, Präsidentin der Technischen Universität Darmstadt: „DELTA wird Antworten liefern, wie wir Ressourcen nachhaltig nutzen können, wie neue Formen der Mobilität aussehen können und wie wir Energie sparen können. Wir sind zutiefst davon überzeugt, dass wir als Technische Universität eine besondere Verantwortung haben, auch mit innovativen Lösungen aus den Ingenieur- und Naturwissenschaften zu einem nachhaltigeren Leben beizutragen.“   Andreas Feicht, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: „DELTA ist wichtig, weil es zeigt, wie Akteure ganz unterschiedlicher Herkunft, also private Verbraucher, öffentliche Versorger und Industrieunternehmen, in dem sehr wichtigen Feld der Wärmewende zusammenarbeiten können.“   Kai Beckmann, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und CEO Electronics: „Als Wissenschafts- und Technologieunternehmen haben wir uns ehrgeizige Ziele gesetzt. Bis 2030 möchten wir die Treibhausgas-Emissionen weltweit um 50 Prozent gegenüber 2020 reduzieren. Bis 2040 wollen wir klimaneutral sein. Darauf richten wir auch die Energiestrategie am Standort Darmstadt aus. DELTA hat das klare Ziel, zur Emissionsreduzierung beizutragen. Darum freue ich mich sehr, mit Merck an diesem wichtigen Projekt maßgeblich beteiligt zu sein. Das Projekt hilft uns bei der operativen Umsetzung unseres Klimaziels als Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie.“     Über die TU Darmstadt Die TU Darmstadt zählt zu den führenden Technischen Universitäten in Deutschland. Sie verbindet vielfältige Wissenschaftskulturen zu einem charakteristischen Profil. Ingenieur- und Naturwissenschaften bilden den Schwerpunkt und kooperieren eng mit prägnanten Geistes- und Sozialwissenschaften. Drei Forschungsfelder prägen das Profil der TU Darmstadt: I+I (Information and Intelligence), E+E (Energy and Environment) sowie M+M (Matter and Materials). Wir entwickeln unser Portfolio in Forschung und Lehre, Innovation und Transfer dynamisch, um der Gesellschaft kontinuierlich wichtige Zukunftschancen zu eröffnen. Daran arbeiten unsere 310 Professorinnen und Professoren, rund 4.600 wissenschaftlichen und administrativ-technischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie rund 25.400 Studierenden. Im Netzwerk Unite!, das Universitäten aus sieben europäischen Ländern vereint, treibt die TU Darmstadt die Idee der europäischen Universität voran. Mit der GoetheUniversität Frankfurt und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz bildet die TU Darmstadt die strategische Allianz der Rhein-Main-Universitäten. www.tu-darmstadt.de   news-14278 Wed, 12 May 2021 12:14:41 +0200 Freudige Überraschung vor dem Frühdienst https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/freudige-ueberraschung-vor-dem-fruehdienst Geschäftsführung, Krankenhausleitung und Pflegedienstleitungen begrüßen Pflegekräfte am Tag der Pflege - Pflegedienstleitungen sagen, was sich ändern müsste Überraschung für die Pflegekräfte am frühen Morgen im Klinikum Darmstadt: Geschäftsführer, Pflegedienstleitungen, Personalleiterin und der Ärztliche Direktor hatten sich vor den Umkleidebereichen aufgestellt und überreichten den Ankommenden für den Frühdienst einen Smoothie und ein Schokoherz - als süßen und gesunden Start in den Tag. Grund für diese Aktion ist der heutige "Internationale Tag der Pflege". "Das ist aber nett", war immer wieder zu hören. "Wir schätzen die Pflegekräfte und deren Arbeit sehr und halten beispielsweise die Personaluntergrenzen für eine wichtige Maßnahmen, um die Pflegekräfte zu schützen. Wir haben diese auch während der Corona-Pandemie nie außer Kraft gesetzt", so die Geschäftsführer Clemens Maurer und Prof. Dr. Nawid Khaladj. "Ich freue mich wirklich, wie freundlich alle sind, und dass diese Geste so gut angenommen wird", sagt Clemens Maurer.   Am Klinikum Darmstadt arbeiten rund 1300 Mitarbeitende in der Pflege. Jedes Jahr starten 60 junge Menschen ihre Ausbildung zur Pflegefachkraft. Der Bereich Pflegewissenschaft setzt die aktuellen pflegerischen Erkenntnisse in die Praxis um. Als Akademisches Lehrkrankenhaus bietet der Maximalversorger Pflegefachkräften auch die Möglichkeit dual zu studieren. Auch klinische Fall-Manager sind fest im Klinikalltag etabliert und helfen, die patientenzentrierte Versorgung sicherzustellen. Pflegekräfte können sich ständig weiterbilden. Neben der Bezahlung nach Tarif - nach dem TVÖD - bietet das Klinikum weitere Zusatzleistungen wie Sonderzulagen, eine Zusatzversorgungskasse, betriebliches Gesundheitsmanagement, ein Jobticket und vieles mehr. Durch die Berichterstattung während der Pandemie haben viele Bürger einen besseren Einblick in das Arbeiten in Krankenhäusern erhalten, und längst weiß jeder, dass es nicht ausreicht, viele Beatmungsgeräte zu haben, sondern dass man auch das Personal braucht, das diese bedient. Immer wieder werden Pflegekräfte als Helden dargestellt und betont wie wichtig ihre Arbeit ist. Aber wollen sie wirklich Helden sein, oder einfach nur unter guten Arbeitsbedingungen ihren Job machen? Was brauchen Pflegekräfte, damit sie gerne zur Arbeit kommen, nicht ausbrennen und schließlich ihren Job aufgeben, weil sie an den Bedingungen scheitern? Das sagen die vier Pflegedienstleitungen des Klinikums dazu: "Für die Pflege müssten sich hauptsächlich die Arbeitsbedingungen ändern: Pflegeleistungen müssen als wertvoller gesellschaftlicher Beitrag anerkannt und wertgeschätzt werden. Löhne und Gehälter sollten angemessen erhöht werden. Es müssen gute Arbeitsbedingungen geschaffen werden, vor allem bei den Arbeits- und Schichtzeiten unter Berücksichtigung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dies bedingt wiederum ausreichend und bezahlbare Kinderbetreuung mit den notwendigen Betreuungszeiten für Eltern, da der Beruf hauptsächlich von Frauen ausgeübt wird. Zudem eine gesundheitsgerechte betriebliche Personalpolitik (altersgerechte Arbeitsplätze) und Renteneintritt früher als 67 (analog zu Polizisten, Piloten etc.). Die Aus- und Weiterbildung muss dringend gestärkt und als transparentes, durchlässiges und entwicklungsfähiges System installiert werden. Und es muss anerkannt werden, dass es eine interprofessionelle Zusammenarbeit ist – gemeinsam einen Patienten zu behandeln und die Pflege nicht nur ein ausführendes Organ ist, das nach Anordnungen handelt", sagt Manuela Dietz. Das sagt auch Christina Horst: "Pflege ist heute eine Profession mit eigenen Arbeits- und Aufgabenfeldern. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit auf Augenhöhe und die Beteiligung am Behandlungsprozess ist dafür eine Grundvoraussetzung." In diesem Zusammenhang fordert Britta Dürdoth die Akademisierung der Pflege: "Damit können wir die Attraktivität der Profession Pflege stärken. Notwendig hierfür ist aber auch, dass die Akademisierung tariflich abgebildet wird, was bisher nicht gegeben ist, zudem muss die Akademisierung auch berufsbegleitend möglich sein." "Wenn unsere Gesellschaft nicht in eine echte Versorgungskrise rutschen will, müssen alle – Politiker, Gewerkschaften, Interessenvertreter jeglicher Couleur, Betreiber von Gesundheitseinrichtungen und Medien wieder dazu kommen, objektiv über die Vorteile der Profession Pflege zu sprechen. Weshalb werden die sehr attraktiven Aspekte dieses Berufsbildes nicht thematisiert – beispielsweise zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, Studiengänge bis hin zur Führungsposition? Schaffen wir es nicht, das Image der Pflege zu verbessern, werden wir bereits in wenigen Jahren merken, dass aus einem Pflegenotstand eine tatsächliche Krise geworden ist", sagt Denise Lehman. Am 12. Mai 1820 wurde Florence Nightingale geboren, die später als die Pionierin der modernen Krankenpflege galt. Seit 1974 ist ihr Geburtstag offiziell der "Tag der Pflege". In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto "A Vision for future healthcare".   Bildunterschrift: Prof. Dr. Nawid Khaladj (medizinischer Geschäftsführer), Manuela Dietz (Pflegedienstleitung) und Clemens Maurer (Geschäftsführer) bei der Übergabe von Smoothies und Schokoherzen an die Pflegekräfte. news-14277 Wed, 12 May 2021 10:02:20 +0200 Datenplattform Darmstadt https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/datenplattform-darmstadt Täglich aktuelle Informationen zum Corona Infektionsgeschehen in der Wissenschaftsstadt Die Datenplattform der Digital- und Wissenschaftsstadt Darmstadt (www.datenplattform.darmstadt.de) zeigt ab sofort auch tagesaktuelle Daten zum lokalen Corona Infektionsgeschehen. Alle Bürger*innen, die sich für die Darmstädter Pandemie-Daten interessieren, finden in der „Corona-Kachel“ auf einen Blick die aktuellen Zahlen der 7-TageInzidenz, zur Mortalität sowie erfolgten Impfungen.   Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Kaum eine andere Datenlage beschäftigt uns momentan so sehr, wie die des Corona-Infektionsverlaufes. Die Pandemie bestimmt unseren Alltag seit über einem Jahr mit weitreichenden Bestimmungen und Regulierungen. Genau deswegen ist es wichtig, Transparenz und Einblick in die aktuelle Datenlage zu Corona in unserer Stadt zu ermöglichen, was wir durch unsere neue Datenplattform und die Digitalstadt Darmstadt nun realisieren.“   Das Land Hessen fördert das Datenplattform-Projekt mit rund 800.000 Euro. Die Hessische Digitalministerin, Prof. Dr. Kristina Sinemus, betont: „Gut aufbereitete Daten aus sicheren Quellen sind der Kern einer Smart City, stärken das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger, machen die komplexen Aufgaben- und Organisationsstrukturen, aber auch Entscheidungen in einer Großstadt wie Darmstadt nachvollziehbarer. Die Integration tagesaktueller Daten zum CoronaInfektionsgeschehen haben einen direkten Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch für die politischen Entscheidungsträger. Dieser Anwendungsfall zeigt damit sehr eindrücklich den Mehrwert, den eine Datenplattform in einer smarten Kommune bieten kann.“   Folgende Daten des Pandemie-Verlaufes in Darmstadt werden tagesaktuell dargestellt: • 7 - Tage - Inzidenz: Mit diesem Wert erfolgt die Einschätzung der momentanen CoronaLage (in Darmstadt) indem Zu- /Abnahme von gemeldeten Infektionen erfasst werden. Die Zahl zeigt die registrierten Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner der letzten sieben Tage an. Die zugrundliegenden Daten entstammen dem Robert-Koch-Institut (RKI), das arbeitstäglich die Neuinfektionen der Gesundheitsämter (bundesweit) übermittelt bekommt. • Infizierte: Anzahl von Personen, die aktuell mit Corona infiziert sind und über eine offizielle Teststelle dem Gesundheitsamt gemeldet wurden. • Verstorbene: Anzahl der Personen in Darmstadt, die aufgrund ihrer Corona-Infektion starben oder infolge einer Komorbidität/Folgeerkrankung. • Impfungen (1. und 2. Impfung): Die Daten zu den durchgeführten Impfungen werden jeden Abend in die Darmstädter Datenplattform eingespeist und beinhalten Impfungen, die entweder im Impfzentrum Darmstadt, in den Krankenhäusern oder von mobilen Teams an diesem Tag durchgeführt wurden (bspw. berufsbedingte Impfungen von Rettungskräften, Schul-/KiTa-Personal etc.). Rückschlüsse auf die geimpften Darmstädter*innen ist nicht möglich, da keine Aufschlüsselung nach Wohnort erfolgt und auch Personen mit Wohnsitz außerhalb Darmstadts darin enthalten sein können. So war das Impfzentrum Darmstadt beispielsweise im Zeitraum vom 19. Januar bis zum 9. Februar auch regionales Impfzentrum für den Landkreis Darmstadt-Dieburg, den Kreis Bergstraße, den Kreis Groß-Gerau den Odenwaldkreis. Die Datenplattform der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist eines der umgesetzten Digitalisierungsprojekte, die von der Digitalstadt Darmstadt GmbH koordiniert werden. José David da Torre Suaréz, Geschäftsführer der städtischen Tochter Digitalstadt: „Wir arbeiten kontinuierlich an der Weiterentwicklung der Datenplattform, die seit Anfang dieses Jahres öffentlich zur Verfügung steht und dem Bedarf der Nutzer immer weiter angepasst wird. Jetzt haben wir einen solchen Anwendungsfall mit der „Corona-Kachel“ umgesetzt.“     Weitere Infos/Online-Tool: www.datenplattform.darmstadt.de  news-14276 Tue, 11 May 2021 15:37:45 +0200 EAD nimmt leistungsstarke Ladeinfrastruktur für städtische E-Fahrzeuge in Betrieb https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/ead-nimmt-leistungsstarke-ladeinfrastruktur-fuer-staedtische-e-fahrzeuge-in-betrieb Stadtkämmerer Schellenberg: „Weiterer Beitrag der Stadt zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Rahmen der kommunalen Daseinsvorsorge“ Insgesamt 32 Ladestationen für Elektrofahrzeuge hat der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) der Wissenschaftsstadt Darmstadt auf seinem Betriebsgelände im Sensfelderweg in Betrieb genommen. Dort können nun an sechs Punkten E-Fahrzeuge geladen werden. Die Ladeorte werden von einem so genannten ChargePilot, einem herstellerneutralen Lade- und Energiemanagementsystem, gesteuert und überwacht. „Mit diesem System behält das EAD-Fuhrparkmanagement die gesamte Elektroflotte und den Status aller Ladestationen jederzeit im Blick. Gleichzeitig bietet dieses System die verlässliche Basis dafür, dem stetig wachsenden Anteil der Elektrofahrzeuge im kommunalen Fuhrpark die benötigte Energie zu liefern“, sagt der für den EAD zuständige Stadtkämmerer André Schellenberg. „Damit leistet die Wissenschaftsstadt Darmstadt einen weiteren Beitrag zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Rahmen der kommunalen Daseinsvorsorge.“ Das Lade- und Energiemanagementsystem macht eine energie- und kosteneffiziente Steuerung der Ladevorgänge möglich. Die zeitliche Staffelung der Ladevorgänge und, falls erforderlich, eine Anpassung der Ladeleistung sorgen dafür, dass mit dem auf dem EAD-Gelände vorhandenen Netzanschluss alle Elektrofahrzeuge bis zum Dienstbeginn aufgeladen werden. Das Konzept des Ladeparks wird nun in weiteren städtischen Liegenschaften sukzessive eingesetzt. Die nächste Station geht bei der Abteilung Veterinärwesen und Verbraucherschutz in der Rheinstraße in Betrieb. Danach folgen kurzfristig die Stationen im Stadthaus West in der Mina-Rees-Straße. Die Ladestationen wurden im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung eines Rahmenvertrages beschafft. Sie sind vom Typ Alfen und können jeweils bis zu 22 kW Leistung liefern. news-14253 Wed, 05 May 2021 15:50:00 +0200 Kurzfristige Absage der Facebook-Live-Sprechstunde mit Oberbürgermeister Jochen Partsch heute um 18 Uhr https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/kurzfristige-absage-der-facebook-live-sprechstunde-mit-oberbuergermeister-jochen-partsch-heute-um-18-uhr OB Partsch: „Ich bedaure die Absage sehr, aber in diesen Zeiten werden Planungen leider allzu oft durcheinandergeworfen“ Die erste Facebook-Live-Sprechstunde mit Oberbürgermeister Jochen Partsch, die für heute (5.) um 18 Uhr geplant war, muss kurzfristig abgesagt werden. Grund dafür ist die Erkrankung eines Magistratsmitglieds an Covid-19; das Gesundheitsamt hat verfügt, dass sich alle Mitglieder des Magistrats bis einschließlich 12. Mai in Quarantäne begeben müssen.  „Ich bedaure die Absage der ersten Facebook-Livesprechstunde sehr, aber so ist es in diesen Zeiten leider mit Planungen, allzu oft werden sie völlig unerwartet durcheinandergeworfen. Wir müssen in der Stadtverwaltung aufgrund der Erkrankung des Magistratsmitglieds nun so schnell wie möglich die aktuellen Aufgaben organisieren, damit der politische Betrieb wie gewohnt weiterlaufen kann und dafür brauchen wir die kommenden Stunden – und eben leider den heutigen Abend – unbedingt. Selbstverständlich werden wir den Termin sobald wie möglich nachholen“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. news-14185 Fri, 16 Apr 2021 13:40:00 +0200 Stadt, Dekanate und Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen laden für 18. April zur Gedenkfeier für die Opfer der Corona- Pandemie/ Anmeldungen bis 17. April möglich https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/stadt-dekanate-und-arbeitsgemeinschaft-christlicher-kirchen-laden-fuer-18-april-zur-gedenkfeier-fuer-die-opfer-der-corona-pandemie-anmeldungen-bis-samstag-17april-moeglich OB Partsch: „Derer, die aus unserer Mitte genommen worden sind, wollen wir gedenken und einen Ort der Trauer schaffen für alle, denen die Verstorbenen am Herzen liegen“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt, das Evangelische Dekanat Darmstadt-Stadt, das Katholische  Dekanat Darmstadt sowie die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Darmstadt (ACK) laden gemeinsam für Sonntag, 18. April 2021, um 16 Uhr zur einer Gedenkfeier für die Opfer der Corona-Pandemie in die Katholische Innenstadtkirche St. Ludwig ein. Die Gedenkfeier findet im Anschluss an die zentrale Gedenkfeierlichkeit statt, die Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am gleichen Tag in Berlin abhält. „Bereits seit über einem Jahr bestimmt die Corona-Pandemie in weiten Teilen unser Leben, unseren Alltag. Wo zunächst Stillstand war, mussten wir uns bald auf viele Änderungen einlassen und Einschränkungen hinnehmen. Die Darmstädter Bürgerinnen und Bürger sind mit dieser Herausforderung von Beginn an verantwortungsvoll und umsichtig umgegangen. So sehr wir die Pandemie mit unserem Verhalten bekämpfen und zurückdrängen wollen, müssen wir doch jeden Tag weiter lernen, mit dem Virus zu leben“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Im Verlauf des vergangenen Jahres haben viele tausend Menschen im Kampf gegen die Pandemie mit angepackt. Insbesondere im Bereich des Gesundheitswesens wurde Vorbildliches geleistet, um das Infektionsgeschehen weiter einzudämmen und Menschen zur Genesung zu verhelfen. Und dennoch bedeutet diese Pandemie auch, dass trotz aller Anstrengungen Menschen gestorben sind – sie sind von uns gegangen. Sie hinterlassen Trauer und Schmerz bei ihren Angehörigen, in ihrem Umfeld, in unserer Gesellschaft. Vor einem Jahr, im April 2020, waren in Darmstadt kurz nach Ostern die ersten beiden Todesfälle bekannt geworden. Seither sind in der Corona-Pandemie viele Menschen an, mit oder durch Corona gestorben, viele Angehörige konnten in dieser Zeit nicht so Abschied nehmen, wie sie es sich gewünscht hätten. Die Situation lastet schwer auf den Menschen. Derer, die aus unserer Mitte genommen worden sind, wollen wir gedenken und einen Ort der Trauer schaffen für alle, denen die Verstorbenen am Herzen liegen“, so Partsch.  Aufgrund der weiterhin geltenden Hygiene-Bestimmungen kann an der Gedenkfeier nur eine begrenzte Anzahl von Personen teilnehmen. Sie wird aus diesem Grund auf dem YouTube-Kanal des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Stadt auf https://youtu.be/okVxeShngtw live übertragen. Zusätzlich wird es im Anschluss an die Gedenkfeier in St. Ludwig eine feierliche Kranzniederlegung durch OB Partsch auf dem Friedensplatz geben. Die Trauergemeinde wird sich nach dem Gottesdienst aus der Kirche dort hinbegeben. Der Friedensplatz dient ab dann auch eine Zeit lang als Ort an dem Blumen niedergelegt, Gedanken hinterlassen oder Kerzen aufgestellt werden können: „Auf mittlere Sicht werden wir überlegen, wo ein dauerhafter Gedenkort für diese, unsere Stadtgesellschaft so erschütternde Zeit gefunden und gestaltet werden kann“, erklärt OB Partsch abschließend.  Auch die Evangelische Stadtkirche sowie die Katholische Innenstadtkirche St. Ludwig sind solche Trauerorte und halten ihre Türen für das Gedenken für die Dauer von einem Monat offen. Anmeldungen für die Gedenkfeier in St. Ludwig werden bis Samstag, 17. April, 12 Uhr, an repraesentationen@darmstadt.de  oder telefonisch an 06151-132314 bzw. 06151-132315 entgegengenommen. Alle Besucherinnen und Besucher werden eindringlich um Beachtung der geltenden AHAL-Regeln gebeten. news-14190 Fri, 16 Apr 2021 09:13:08 +0200 Wissenschaftsstadt Darmstadt unterstützt weiterhin private Baumpflanzungen mit bis zu 500 Euro https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-unterstuetzt-weiterhin-private-baumpflanzungen-mit-bis-zu-500-euro Umweltdezernentin Akdeniz: „Wertvolle Maßnahme zur Förderung des lokalen Stadtklimas als auch zur Erhaltung der Artenvielfalt, die bereits in den vergangenen zwei Jahren große Wirkung entfaltete“ Da der Aufruf des Magistrats zur Pflanzung von Bäumen auf privaten Grundstücken sehr großen Anklang fand und das hierzu eingerichtete Bezuschussungsprogamm in den vergangenen Jahren sehr gut angenommen wurde, wird dieses auch in diesem Jahr fortgesetzt. Damit die geförderten neu gepflanzten Bäume einen hohen ökologischen Nutzen erbringen können, wurden die Kriterien für die Zuschüsse angepasst. Mit dem Höchstsatz von bis zu 500 Euro gefördert werden einheimische Baumarten, die einen relevanten Beitrag zur Verbesserung des Stadtklimas aber auch zur Erhaltung der Artenvielfalt leisten. Das sind beispielsweise Linden, Ahorn, Eichen, Elsbeeren u.v.m. Eine umfangreiche Empfehlungsliste wird auf der Internetseite der Wissenschaftsstadt Darmstadt bereitgestellt. „Seit Beginn der Kampagne vor zwei Jahren wurden bereits mehr als 1.000 neue Bäume auf privaten Flächen gepflanzt und bezuschusst. Dies ist ein sehr erfreuliches Zwischenergebnis. Auch in diesem Jahr stellen wir finanzielle Mittel zur Förderung von Baumpflanzungen auf privaten Grundstücken zur Verfügung“, so Umweltdezernentin Barbara Akdeniz. „Neben den Klimaanpassungsmaßnahmen der Wissenschaftsstadt Darmstadt wie etwa Begrünungen von städtischen Gebäuden, die Erhöhung des Bestandes an Stadtbäumen, Förderprogrammen und Entsiegelungen stellen auch die neu gepflanzten Bäume auf privaten Grundstücken eine Bereicherung für die Gesamtstadt dar und sind eine wertvolle Maßnahme für die Förderung des lokalen Stadtklimas als auch zur Erhaltung der Artenvielfalt“, so Akdeniz weiter. Nicht gefördert werden potentiell invasive oder invasive Baumarten, welche einheimische Arten verdrängen können, Topf- beziehungsweise Kübelpflanzen, Exoten wie zum Beispiel Oliven und nicht frostharte Bäume. Hochstamm-Obstbäume werden auch zukünftig gefördert - mit einem Höchstsatz von 100 Euro pro Baum. Es werden bis zu 5 Bäume je Antragstellende / Grundstück gefördert, die geförderten Bäume werden unter den Schutz der städtischen Baumschutzsatzung gestellt, fallen Materialien an, werden diese mit 50 Prozent gefördert.  „Die Bezuschussung erfolgt aus einem speziell hierfür eingerichteten Fördertopf in Höhe von 80.000 Euro. Ich freue mich über jeden neuen Baum, den wir mit diesem Förderprogramm in Darmstadt pflanzen können und über die vielfältigen positiven Wirkungen, die die neu gepflanzten Bäume erbringen werden“, so Barbara Akdeniz abschließend. Weiterführende Informationen und das Antragsformular für die Bezuschussung nach einer Baumpflanzung sind auf der Homepage der Wissenschaftsstadt Darmstadt bereitgestellt: https://www.darmstadt.de/leben-in-darmstadt/umwelt/wald-und-baeume/privatbaeume news-14139 Thu, 25 Mar 2021 14:37:52 +0100 "Die digitale Bildungswelt der Zukunft zum Wohle unserer Kinder gestalten" https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/die-digitale-bildungswelt-der-zukunft-zum-wohle-unserer-kinder-gestalten Darmstädter Modellschulprojekt "Bildung in einer digitalen Welt" von Digitalstadt Darmstadt und TU Darmstadt zieht Zwischenbilanz Die zeitgemäße Bildung beschäftigt die Wissenschaftsstadt Darmstadt und ihr Medienzentrum schon seit einigen Jahren. Konkretisiert wird dies durch das gemeinsameProjekt der Digitalstadt Darmstadt und der Technischen Universität Darmstadt "Bildung in der digitalen Welt. Darmstädter Modellschulen". Es startete im November 2019 mit dem Ziel, drei Schulen wissenschaftlich auf ihrem Weg zur souverän digital agierendenSchule zu begleiten: die Herderschule (Sprachheilschule), die Bernhard-Adelung-Schule (Integrierte Gesamtschule) und die Heinrich-Emanuel-Merck-Schule (Berufliche Schule). Der Zwischenbericht wurde jetzt veröffentlicht. "Die digitale Bildungswelt ist für mich eine elementare Zukunftsfrage, weit über das Distanzlernen in der momentanen Lage hinaus", sagte heute Darmstadts Bürgermeister und Schuldezernent Rafael Reißer während der Online-Pressekonferenz und Vorstellung des Zwischenberichts. Dieser zeigt sich mit Ergebnissen beispielhafter Digitalisierungsprojekte der beteiligten Schulen und daraus abgeleitetenHandlungsempfehlungen. "Ich erwarte von dem Modellschulprojekt wegweisende Beispiele für alle anderen Schulen in Darmstadt. Das Wissen und die Bildung unserer Kinder sind für Darmstadt als Stadt der Wissenschaft von größter Bedeutung. Durch das strategischeVorgehen mit unseren Schulen und der Wissenschaft werden wir gemeinsam die digitale Bildungswelt der Zukunft zum Wohle unserer Kinder gestalten."  Als das Projekt im November 2019 startete, ahnte niemand, dass nur wenige Wochen später eine Pandemie die Schließung aller Schulen und Präsenzunterrichtin der gewohnten Form unmöglich machen würde. Der Zwischenbericht des Modellprojekts schildert: Die Pandemie konfrontierte alle - von Eltern über Schülerinnen und Schüler bis zu den Lehrkräften - in einem nie dagewesenen Umfang mit Fragen der Digitalisierung. Die drei Schulen gingen mit unterschiedlichsten Voraussetzungen in Ausrichtung, Ausstattung und Digitalisierungsgrad ins Modellprojekt. Wo man zuvor noch über den Sinn digitaler Kommunikations- und Organisationformen diskutierte, wurden sie plötzlich als alternativlos erkannt.  "Wie unter einem Brennglas wurden zentrale Hürden und Schwierigkeiten sichtbar, die sich auf einem Weg zu digital souverän agierenden Schulen aktuell stellen",konstatiert der Zwischenbericht. Er schildert aber auch, wie die aktuelle Situation dem Modellprojekt eine besondere Dynamik verlieh, die Anpassung manches Projekt-Ansatzes an die neue Realität forderte und zum unverhofften Treiber bei der Entwicklung vonIdeen wurde. Denn eine zentrale Zielstellung ist und bleibt die Förderung digitaler Kompetenzen aller im Schulraum agierenden Personen. So wird das Projekt über seine konkreten Arbeitsergebnisse hinaus durch Kompetenzentwicklung der Personen nachhaltig eineorientierende Funktion haben.   "Schulen aktiv im digitalen Wandel zu unterstützen, ist von zentraler Bedeutung" sagte Prof. Dr. Petra Grell, die das begleitende Forscherteam der Technischen Universität Darmstadt leitet. "Das Ziel ist nicht, möglichst viele digitale Werkzeuge zu installieren. Das Ziel ist, alle Akteure in der Schule, von der Schulleitung über die Lehrkräfte bis zu den Schülerinnen und Schülern, zu befähigen,digital souverän handeln und mitgestalten zu können - heute und in der Zukunft." Der Zwischenbericht ist über die Webseiten der Technischen Universität Darmstadt (ULB) sowie der Digitalstadt Darmstadt verfügbar. Weiterführende Links/Literaturhinweis: Rau, Franco, Grell, Petra, Geritan, Anna, Galanamatis, Britta und Lars Gerber (2021): Bildungin der digitalen Welt - Darmstädter Modellschulen. Zwischenbericht zur Begleitung von drei Modellschulen unter Pandemiebedingungen. TU Darmstadt. https://tuprints.ulb.tu-darmstadt.de/id/eprint/17655 https://www.digitalstadt-darmstadt.de/projekte/modellschulen/ news-14135 Wed, 24 Mar 2021 18:10:00 +0100 Geplante Demonstration gegen Corona-Maßnahmen am 28. März / Veranstaltungsort wird verlegt https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/geplante-demonstration-gegen-corona-massnahmen-am-28-maerz-veranstaltungsort-wird-verlegt Oberbürgermeister Partsch: „Verbot der Querdenken-Demonstration auf dem Karolinenplatz. Wollen eine solche Demonstration im Umfeld unseres Impfzentrums verhindern“ / Bürgermeister Reißer: „Verstärkte Polizeikontrollen, um Auflagen zu kontrollieren“ In Abstimmung mit der Polizei Südhessen hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt heute beschlossen, den Veranstaltungsort der für Sonntag angemeldeten Demonstration der Organisation Querdenken 615 von 13.30 Uhr bis 17.30 Uhr mit 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Karolinenplatz auf den Böllenfalltor-Parkplatz zu verlegen.  „Die Versammlungsfreiheit ist ein in unserem Grundgesetz verankertes hohes Gut. Eine Demonstration, die von der Initiative Querdenken angemeldet worden ist und auf dem Karolinenplatz – also in direkter Nachbarschaft zu unserem Impfzentrum – stattfindet, werden wir nicht dulden und wollen wir verhindern. Es muss absolut sichergesellt sein, dass Bürgerinnen und Bürger, die die Leistung des Impfzentrums – in Sorge um ihre Gesundheit – nutzen wollen, dies auch ohne Beeinträchtigungen tun können. In Abwägung von Versammlungs- und Meinungsfreiheit und dem Gesundheitsschutz der Darmstädter Bevölkerung ist nach eingehender rechtlicher Prüfung ein generelles Verbot der Querdenken-Demonstration allerdings nicht möglich“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Dennoch stellen wir uns Entwicklungen wie in Kassel am vergangenen Wochenende entschieden entgegen. Daher haben wir uns zu diesem Schritt des Verbotes der Demonstration auf dem Karolinenplatz entschieden und die Verlagerung des Veranstaltungsortes beschlossen.“ Die Stadt wird alle Möglichkeiten jenseits eines generellen Verbots nutzen, um Auseinandersetzungen im Umfeld der Demonstration sowie die Infektionsgefahr zu verringern – selbstverständlich durch Auflagen – beispielsweise der Verpflichtung zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen oder das Einhalten von Mindestabständen und insbesondere die Ortsverlegung der Demonstration auf den Parkplatz der Böllenfalltorhalle. „Genau diese Auflagen und vor allem den geänderten Veranstaltungsort haben wir den Anmeldern der Demonstration nun verfügt“, ergänzt Bürgermeister Rafael Reißer. „Zusammen mit der Hessischen Landespolizei erfolgt ein verstärkter Einsatz polizeilicher Kontrollen zur Einhaltung der verfügten Auflagen.“ „Uns erreichen viele Reaktionen aus der Bevölkerung. Gerade von Beschäftigten im medizinischen Bereich und von Einsatzkräften, die täglich für die Bewältigung der Pandemie arbeiten und die zerstörerische Wirkung des Virus kennen. Sie alle äußern ihr absolutes Unverständnis über die Durchführung einer solchen Demonstration. Das ist für mich nachvollziehbar. Die Vernunft der großen Mehrheit der Darmstädter Bevölkerung hat dazu beigetragen, dass das Infektionsgeschehen in unserer Stadt seit längerem deutlich geringer ist als auf Bundesebene und auch im Land Hessen. Daran arbeiten tausende Menschen in unserer Stadt an sieben Tagen in der Woche, von früh bis spät“, so Partsch. „Wir appellieren daher eindringlich an die Vernunft aller Demonstrantinnen und Demonstranten und rufen zu einem friedlichen Verlauf ohne Konfrontationen auf. Verstöße gegen die Auflagen müssen konsequent kontrolliert, verhindert und sanktioniert werden.“ Inzwischen gibt es drei angemeldete Gegendemonstrationen, eine mit 500 angemeldeten Personen und zwei mit jeweils etwa 50 angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Auflage ist auch hier die Einhaltung des Sicherheitsabstandes sowie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.   news-14132 Wed, 24 Mar 2021 15:03:40 +0100 BVD New Living GmbH & Co. KG startet das Vergabeverfahren für Wohngruppen im Ludwigshöhviertel https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/bvd-new-living-gmbh-co-kg-startet-das-vergabeverfahren-fuer-wohngruppen-im-ludwigshoehviertel Digitale Informationsveranstaltung am 29. März 2021 Die Arbeiten im Ludwigshöhviertel laufen auf Hochtouren, der Abbruch der Gebäude im Teilbereich der ehemaligen Cambrai-Fritsch-Kaserne wird bis Ende März erledigt sein. Im Sommer beginnen zudem die Arbeiten an der öffentlichen Infrastruktur. Dementsprechend werden auch die Pläne für die künftige Gestaltung des neuen Stadtteils intensiver. Ein Baustein des Konzeptes ist es, ähnlich wie in der Lincoln-Siedlung, gemeinschaftlichen und selbstorganisierten Wohnprojekten die Möglichkeit zu bieten, ihre Pläne umzusetzen. Dafür sind insgesamt drei Grundstücke vorgesehen. Zum Auftakt wird die BVD New Living GmbH & Co. KG – eine einhundertprozentige Tochter der bauverein AG - über die Grundstücke und die Details des Vergabeverfahrens informieren. Aufgrund der Corona-Pandemie findet diese Auftaktveranstaltung als GoToMeeting statt. Dieses wird am 29. März 2021 (Montag) ab 18 Uhr angeboten. Interessierte Wohngruppen können sich per Mail unter immobilienmanagement@bauvereinag.de melden und erhalten dann die Zugangsdaten für die Veranstaltung. Es sind maximal zwei Vertreter-/innen pro Wohngruppe zugelassen. Die Entscheidung über die Vergabe der Grundstücke an Wohngruppen trifft ein Gremium, das aus Vertretern und Vertreterinnen der BVD New Living GmbH & Co. KG, dem Runden Tisch „Gemeinschaftliches Wohnen Darmstadt“, dem Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung, dem Stadtplanungsamt und dem Amt für Wohnungswesen besteht. Weitere Informationen zum gemeinschaftlichen Wohnen können Interessierte unter folgenden Kontaktadressen erhalten: Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt Amt für Wohnungswesen E-Mail: wohnungsamt@darmstadt.de WIR-Agentur für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen c/o Diesing+Lehn Stadtplanung E-Mail: mail@wiragentur.de    news-14131 Wed, 24 Mar 2021 14:49:13 +0100 Sachspenden für Kamerun https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/sachspenden-fuer-kamerun Ultraschallgeräte, Pflegerollstühle, Krankenhausbetten, Desinfektionsspender und mehr sind aus dem Klinikum Darmstadt, Standort Eberstadt, jetzt in einem 40-Fuß-Schiffscontainer unterwegs Das Klinikum Darmstadt gibt Ende des Monats seinen Standort in Eberstadt auf. Viele Geräte, Sach- und Einrichtungsgegenstände konnten deshalb jetzt als Spenden auf Vermittlung des Klinikdezernenten und Aufsichtsratsvorsitzenden André Schellenberg übergeben werden.   Für die Elisabeth-Gemeinschaft Darmstadt e.V. bedankt sich Brigitte Weber ganz herzlich im Namen der Mitarbeitenden des Sister Schola Gesundheitszentrums in Mbalmayo, Kamerun. Die Spenden, die in Eberstadt eingesammelt wurden, liegen jetztin einem 40-Fuß-Schiffsontainer und werden in Kamerun schon sehnsüchtig erwartet: Endlich können die Räume im neugebauten Krankenhaus im Mbalmayo weiter eingerichtet werden.    Der Dank geht besonders an Logistikchef Olaf Apilongo, der geholfen hat, den Container mit Klappbetten, Gynäkologischem Untersuchungsstuhl, Untersuchungsliegen, Pflegerollstühlen, Pflegewagen, Stapelstühlen, Kühlschränken, Einweghandschuh-Spendern, Einmalhandtuchspendern, OP-Lampen, Personenwagen, Spindschränken, Nachttischen, Anästhesie- und Ultraschallgeräten und jede Menge mehr sicher und stabil zu beladen.     Weitere Informationen:  http://www.elisabeth-gemeinschaft.de/ news-14123 Fri, 19 Mar 2021 13:35:53 +0100 Zum Tode von Werner Kumpf https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/zum-tode-von-werner-kumpf Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Ein leidenschaftlicher und echter Heiner ist von uns gegangen. Unsere tiefe Anteilnahme gilt seiner Familie“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt trauert um Werner Kumpf, der am 15. März 2021 im Alter von 88 Jahren verstorben ist. „Darmstadt verliert mit Werner Kumpf einen leidenschaftlichen und überzeugten Heiner, einen echten Darmstädter von Charakter. Mit seinem großen ehrenamtlichen und künstlerischen Engagement hat er sich um das Darmstädter Wahrzeichen als ‚Vater des Weißen Turms‘ und durch sein unvergleichliches künstlerisches Schaffen einen festen Platz  in der Stadtgeschichte erworben. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unsere tiefe Anteilnahme gilt seiner Familie“, sagt Oberbürgermeister Jochen Partsch. 1997 regte Werner Kumpf gemeinsam mit dem „Freundeskreis Weißer Turm“ die Instandsetzung des Weißen Turms und seine Nutzung als Ausstellungsort fotografischer Ausstellungen an und vereinte damit seine Liebe zur Heimat und zur Fotografie miteinander.  Schon lange war die Fotografie sein Lebensmittelpunkt. Als jüngstes Mitglied trat er 1952 dem Darmstädter Fotoclub bei und leitete diesen 24 Jahre lang. 1974 gründete er die älteste Fotobörse Deutschlands, die bis zuletzt zweimal jährlich stattfand und Darmstadt viele Gäste bescherte.  In zahlreichen Kursen brachte er in über 40 Jahren vielen Interessierten die Kunstform näher. Seiner Berufung konnte er unter anderem als Hausfotograf des Hessischen Landesmuseums nachgehen. Zu den Höhepunkten seines Lebens gehörte sicherlich, Persönlichkeiten wie Joseph Beuys und Andy Warhol begleitet zu haben. Besondere Aufmerksamkeit erhielt Werner Kumpf für seine Panoramaaufnahmen im 360-Grad-Winkel, mit denen er auch Darmstadts Ansichten in einen neuen Rahmen setzte. Werner Kumpf wurde am 27. Dezember 1932 geboren.  news-14120 Fri, 19 Mar 2021 10:53:49 +0100 EMA und Bund lassen Impfungen mit AstraZeneca wieder zu / Prüfung durch das Land Hessen, wann es mit den Impfungen weitergehen kann https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/ema-und-bund-lassen-impfungen-mit-astrazeneca-wieder-zu-pruefung-durch-das-land-hessen-wann-es-mit-den-impfungen-weitergehen-kann Oberbürgermeister Partsch: „Das sind erfreuliche Nachrichten“ Am gestrigen Donnerstag (18.) hat die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) ihre Empfehlung für den Impfstoff AstraZeneca erneuert. Laut ihrem Urteil seien die Vorteile einer Impfung größer als die Nachteile. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat im Anschluss daran ebenfalls die erneute Freigabe von AstraZeneca für Impfungen gegen die Covid-19-Pandemie verkündet. „Das sind wirklich erfreuliche Nachrichten“, sagt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Wir arbeiten seit der gestrigen Entscheidung mit Hochdruck daran, die Impfungen so schnell wie möglich wieder aufnehmen und den Kampf gegen Covid-19 fortsetzen zu können. Die Bürgerinnen und Bürger, die von der Absage eines AstraZeneca-Impftermins betroffen waren, wurden bereits vom Land kontaktiert, dass sie ihren Impftermin doch schneller als erwartet wahrnehmen können. Ebenso haben wir uns mit den betroffenen Personen der am Wochenende geplanten Praxistage in Verbindung gesetzt. Wir werden informieren, sobald uns mehr Informationen zum weiteren Prozedere vorliegen.“ Das Land Hessen prüft derzeit, ab wann die Impfungen im Bundesland mit AstraZeneca fortgesetzt werden können – ob dies bereits am heutigen (19.) Freitag oder aus organisatorischen Gründen erst ab morgen möglich sein wird.  Das Impfzentrum Darmstadt hatte alle diejenigen, die für einen Termin für eine AstraZeneca-Impfung am Wochenende gebucht hatten, bereits gestern nach der Entscheidung der EMA informiert. Sie werden gebeten am Freitagabend in ihr Mailpostfach zu sehen: wenn die Termine wieder freigegeben werden, erhalten alle eine entsprechende Mail mit weiteren Informationen.   news-14045 Fri, 05 Mar 2021 10:55:00 +0100 Internationaler Frauentag am 8. März 2021 / Zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/internationaler-frauentag-am-8-maerz-2021-zahlreiche-veranstaltungen-und-aktionen Frauendezernentin Akdeniz: „Pandemie macht Missverhältnis von gesellschaftlicher Teilhabe und Existenzsicherung zwischen Frauen und Männern deutlich“ Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2021 wird es in der Wissenschaftsstadt Darmstadt wieder viele interessante Veranstaltungen und Aktionen geben. Frauendezernentin Akdeniz hebt die Bedeutung des Tages besonders vor dem Hintergrund der aktuellen Lage durch die Pandemie hervor: „Corona verschärft und offenbart die grundsätzlich vorhandenen Ungleichheiten in unserer Gesellschaft. Auch das Missverhältnis von gesellschaftlicher Teilhabe und Existenzsicherung zwischen Frauen und Männern macht die Pandemie wie durch ein Brennglas sichtbar. Zum einen haben Frauen aufgrund des lange kritisierten Ehegattensplittings häufig ein geringeres Nettoeinkommen, auf dessen Basis aber das Kurzarbeitergeld berechnet wird, zum anderen werden Minijobs bei der Kurzarbeitsgeldregelung nicht einbezogen. Auch das betrifft vor allem Frauen, da sie mit 61 Prozent den deutlich größeren Anteil an allen geringfügig Beschäftigten darstellen. Auch die Situation von Home-Office und Home-Schooling stellt gerade Frauen vor besondere Herausforderungen: die letzten Monate haben gezeigt, dass sie im Vergleich zu den Männern den größeren Teil der Betreuung stemmen. Und nicht zuletzt der Blick auf die inzwischen als systemrelevant erkannten Berufe, in denen überwiegend Frauen arbeiten. Wenn wir bei all diesen Ungleichheiten nicht angemessen und entschlossen agieren, kann dies einen Rückschritt aller Errungenschaften im Hinblick auf die Gleichberechtigung der Geschlechter zur Folge haben. Deshalb ist es wichtig, dass wir gemeinsam mit den Darmstädter Arbeitsmarktakteurinnen und –akteuren der Frage nachgehen, welche gleichstellungspolitischen Antworten die derzeitige Situation erfordert.“ Für die gesamte Gleichstellungsthematik stellt sich der Lockdown als Herausforderung dar. Edda Feess, Leiterin des Darmstädter Frauenbüros, bekräftigt: „Seit mehr als 100 Jahren wird der Internationale Frauentag begangen. An diesem Kampftag engagieren sich Frauen weltweit für die Gleichberechtigung und gegen die Diskriminierung von Frauen. Diesen Kampfgeist  beweisen auch die Partnerinnen im Darmstädter Frauennetzwerk, indem sie ihre Angebote im Angesicht der Pandemie kurzfristig auf digitale Formate umgestellt haben und weiterhin nach Lösungen suchen, um den Beratungs- und Weiterbildungsbedarfen der Frauen gerecht zu werden.“  Das Frauenbüro der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Weiterbildungsträger femkom Frauenkompetenzzentrum Darmstadt widmen sich am 8. März von 16 bis 18 Uhr in der digitalen Veranstaltung „Ein Geschlechterblick – Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Erwerbsarbeit von Frauen“ und mit einem Vortrag von Dr. Katharina Wrohlich, Leiterin der Forschungsgruppe Gender Economics am DIW Berlin, der Frage, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf die Erwerbsarbeit von Frauen hat. Im Anschluss an den Vortrag wird eine Diskussion folgen. Um Anmeldung zur Veranstaltung wird bis zum 28. Februar 2021 per E-Mail an mail@femkom.de  gebeten.  Viele weitere Veranstaltungen rund um den Frauentag sind beim Darmstädter Frauenbüro unter www.frauenbuero.darmstadt.de  einsehbar.   news-14002 Fri, 12 Feb 2021 14:03:32 +0100 Wissenschaftsstadt Darmstadt weist auf geltende Verbote zum Betreten von Eisflächen auf Darmstädter Teichen und Seen hin https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-weist-auf-geltende-verbote-zum-betreten-von-eisflaechen-auf-darmstaedter-teichen-und-seen-hin Reißer und Akdeniz: „Es besteht akute Lebensgefahr“ Angesichts anhaltend niedriger Temperaturen unter null Grad und der damit verbundenen Bildung von Eisflächen auf Teichen und Seen im Stadtgebiet weisen Bürgermeister und Ordnungsdezernent Rafael Reißer und Grünflächendezernentin Barbara Akdeniz noch einmal auf die geltenden Verbote zum Betreten von Eisflächen hin. „Wir appellieren nachdrücklich an die Bürgerinnen und Bürger, die Eisflächen im Stadtgebiet nicht zu betreten“, erklären Reißer und Akdeniz. „Diese sind trotz eisiger Temperaturen bei weitem nicht stabil genug, um begangen zu werden. Es besteht akute Lebensgefahr. Nehmen Sie die bestehenden Verbote bitte ernst. Sie schützen damit sich und andere!“ news-13994 Wed, 10 Feb 2021 11:27:29 +0100 One Billion Rising 2021 https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/one-billion-rising-2021 Wissenschaftsstadt Darmstadt beteiligt sich digital am internationalen Aktionstag / Frauendezernentin Akdeniz: „Funktionierende lokale Schutz- und Hilfestrukturen für Frauen und Mädchen sind von großer Bedeutung und kommen in Pandemie-Zeiten noch mehr zum Tragen“ Auch im Jahr 2021 beteiligt sich die Wissenschaftsstadt Darmstadt am internationalen Aktionstag ‚One Billion Rising‘ gegen geschlechtsspezifische Gewalt gegen Mädchen und Frauen: Rund um den originären Termin am 14. Februar setzt der Mädchen*arbeitskreis mit besonderen Aktionen zum Thema Gewalt gegen Mädchen und Frauen auf dessen Instagram Account (@m.a.k.darmstadt) ein Ausrufezeichen. Neben einem Begrüßungsvideo der Frauendezernentin, einem Tanzvideo und Informationsposts, gibt es zum Beispiel ein Quiz und eine Umfrage. Vom 12. bis 14. Februar sind alle Interessierten eingeladen, sich hier zu informieren und bei den Aktionen mitzumachen. „Funktionierende lokale Schutz- und Hilfestrukturen für Frauen und Mädchen sind von großer Bedeutung und kommen in Pandemie-Zeiten noch mehr zum Tragen. Darauf möchten wir in diesem Jahr mit unserer Teilnahme am Aktionstag aufmerksam machen“, erläutert dazu Frauendezernentin Barbara Akdeniz. „In der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist die völkerrechtliche Verpflichtung der Istanbul-Konvention in Bezug auf Schutz und Unterstützung dank des vorbildlichen Einsatzes der Fachberatungsstellen und der beteiligten Behörden auch in Pandemie-Zeiten gewährleistet. Wie eine Auswertung der Fachberatungsstellen zeigt, hat sich die Gewalt insbesondere dort, wo sie bereits vor Corona virulent war, in der Krise weiter verstärkt. Es ist beruhigend zu wissen, dass die betroffenen Frauen und Mädchen auch in diesen Zeiten dennoch verlässliche Ansprechpartnerinnen finden.“ Die Leiterin des Frauenbüros, Edda Feess, ergänzt: „Es ist gelungen, aus den gut funktionierenden lokalen Strukturen des „Netzwerkes Gewaltschutz“ heraus, überall dort nachzusteuern, wo sich organisatorisch neue Bedarfslagen ergeben haben. So zum Beispiel bei der Notaufnahme ins Frauenhaus. Es zeigt sich insbesondere in solchen Krisenzeiten, wie gut die multidisziplinäre Kooperation trägt.“ Susanne Müller, Geschäftsführerin des MAK (Mädchen*arbeitskreis) Darmstadt meint dazu: „Die Corona-Maßnahmen stellen den Alltag vieler Jugendlicher auf den Kopf: Kein oder wenig Präsenzunterricht in Schulen, keine Partys, kein Sport im Verein – die gewohnten sozialen Unterstützungssysteme brechen weg. Wir möchten deshalb mit unseren Aktionen zum 14. Februar betroffenen Mädchen Mut machen, sich Vertrauenspersonen mitzuteilen. Entweder solchen aus dem eigenen sozialen Umfeld, den Jugendhäusern oder den eigens dafür eingerichteten Fachstellen.“ Folgende Beratungsstellen unterstützen bei den verschiedenen Formen geschlechtsspezifischer Gewalt: BERATUNG NACH HÄUSLICHER GEWALT Hilfe in akuten Krisen, Beratung und Information, Unterstützung und Begleitung, auch für unterstützende Personen, Vermittlung zu weiteren Hilfsangeboten, Stabilisierung, Aufarbeitung und Neuorientierung Beratungsstelle „Frauen-Räume“ (Fachberatungsstelle des Frauenhauses) Bad Nauheimer Straße 9, 64289 Darmstadt 06151 / 375080 info@frauenberatung-darmstadt.de    www.frauenhaus-darmstadt.de   BERATUNG NACH SEXUALISIERTER GEWALT Krisenintervention, Beratung und Stabilisierung für Betroffene und unterstützende Personen,  psychosoziale Prozessbegleitung, Vermittlung zu Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten, Therapeutinnen und Therapeuten pro familia – Notruf und Beratung bei sexualisierter Gewalt für Frauen und Mädchen sowie männliche Betroffene Landgraf-Georg-Straße 120 64287 Darmstadt 06151 / 429420 06151 / 45511 (Notruf) www.frauennotrufe-hessen.de Wildwasser Darmstadt e. V. – Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt für Mädchen ab 12 Jahren, Frauen und unterstützende Personen Wilhelminenstraße 19 64283 Darmstadt 06151 / 28871 info@wildwasser-darmstadt.de   www.wildwasser-darmstadt.de BERATUNG BEI ZWANGSHEIRAT UND EHRGEWALT Beratung für Mädchen und junge volljährige Frauen zum Schutz vor Zwangsheirat und bei sogenannter Gewalt im Namen der Ehre, Unterstützung bei der weiteren Lebensplanung Mäander – individuelle Jugendhilfe – gemeinnützige GmbH Helfmannstraße 63a 64293 Darmstadt 06151 / 893103 maeander-darmstadt@t-online.de   www.maeander-darmstadt.de   www.maeander-zwangsheirat.de BERATUNG BEI GEWALT AN KINDERN UND JUGENDLICHEN Unterstützung bei sexualisierter Gewalt (Mädchen bis 12 Jahren und Jungen jeden Alters) sowie bei Gewalt und Krisen in der Familie und im sozialen Umfeld Deutscher Kinderschutzbund – Bezirksverband Darmstadt e. V. Holzhofallee 15 64295 Darmstadt 06151 / 36041-50 info@kinderschutzbund-darmstadt.de   www.kinderschutzbund-darmstadt.de news-13985 Wed, 03 Feb 2021 13:50:00 +0100 Krisenstab zur Covid-19-Pandemie: 19 neue Fälle am Mittwoch https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/krisenstab-zur-covid-19-pandemie-19-neue-faelle-am-mittwoch Inzidenz bei 78,8 / Zweite Impfrunde startet am 9. Februar mit zunächst 468 Erstimpfterminen pro Woche und 300 Zweitimpfterminen pro Tag im darmstadtium Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 3. Februar, vor allem mit der nächsten Impfrunde für die Priorisierungsgruppe 1 in den Impfzentren ab dem 9. Februar beschäftigt. „Wir werden auch heute wieder insgesamt 750 Impfungen im Impfzentrum und mobil in Darmstadt durchführen“, erläutert dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Ab nächsten Dienstag sind dann bis zum 1. März, immer abhängig von den Lieferungen an Impfstoff durch das Land Hessen, zunächst 468 Termine für Erstimpfungen pro Woche im Impfzentrum vorgesehen. Diese Zahl wächst dann ab dem 2. März auf 618 Impftermine pro Woche im Impfzentrum vorerst bis zum 24. Mai. Zusätzlich werden vom 9. Februar bis zunächst 18. März 300 Zweitimpfungen für diejenigen Impflinge erfolgen, die ihre erste Impfdosis im Darmstädter Impfzentrum erhalten haben. Ab dem 9. Mai werden dann etwa 450 Impfungen in der Woche durch mobile Teams (also Impfungen in Pflegeheimen, Kliniken und ambulant) durchgeführt, die wochenweise auf bis zu 800 gesteigert werden sollen“, so der OB. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 19 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3641 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 3462 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 78,8. Nach dem üblichen Rückgang zu Anfang der Woche steigen die Zahlen derzeit wieder leicht. Insgesamt aber ist der Trend, wie auch in Gesamthessen, weiter positiv. Aktuell geht die Inzidenz in Hessen weiter zurück und liegt aktuell bei unter 90. Auch in den Darmstädter Kliniken ist im Vergleich zu den vergangenen Wochen ein leichter Rückgang bei den Zahlen zu beobachten, trotzdem bleibt die Situation weiter angespannt. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich aktuell im Klinikum Darmstadt 40 (23), im Elisabethenstift 27 (4) und im Alice-Hospital 9 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Darmstädter Schulen hält der Trend zur Steigerung der Auslastung in den vergangenen Tagen und Wochen an. Lag die Anzahl der anwesenden Schülerinnen und Schüler in den Präsenzjahrgängen 1 bis 6 in der Vorwoche noch bei 34 Prozent so sind es in dieser Woche bereits 36 Prozent. Dabei schwanken die Auslastungen nach wie vor stark zwischen den einzelnen Schulen. Befinden sich derzeit nur drei Grundschulen unter einer Auslastung von 30 Prozent, liegen sechs bei mehr als 40 Prozent, eine Schule gar bei 58 Prozent. Dies sei, so das Staatliche Schulamt, durchaus eine schwierige Situation, die aber derzeit noch handelbar sei. Bei den Pflegeheimen sind aktuell zwei Einrichtungen in Darmstadt von Covid-19-Fällen betroffen. Ebenfalls zwei Einrichtungen haben sich entschlossen, Unterstützung durch die Bundeswehr anzufordern. Der Krisenstab kommt am kommenden Freitag, 5. Februar, um 10 Uhr zu seiner nächsten Sitzung zusammen. news-13972 Wed, 27 Jan 2021 13:40:00 +0100 Krisenstab zur Covid-19-Pandemie: Impfzentrum testet Impfbus / ‚Impfgegner‘ sorgen für Unruhe vor Impfzentrum https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/krisenstab-zur-covid-19-pandemie-impfzentrum-testet-impfbus OB Partsch: „Werden die Belästigung, Bedrängung und Verunsicherung von Beschäftigen und Impflingen nicht hinnehmen!“ / Kaum Infektionsgeschehen in den Kitas / 15 neue Fälle am Mittwoch / Inzidenz bei 71,3 Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen, Mittwoch, 27. Januar, vor allem mit den weiteren Entwicklungen im und rund um das Impfzentrum beschäftigt. Mit der steigenden Anzahl an Impfungen nehmen auch die positiven Berichte aus der Bevölkerung weiter zu, wie Oberbürgermeister Jochen Partsch berichtet: „Ich bekomme weiterhin sehr viele positive Rückmeldungen zur hochprofessionellen Arbeit im Impfzentrum. Die Menschen sind dankbar und beeindruckt, auch und vor allem über den pragmatischen und unbürokratischen Umgang. Dies ist vielleicht auch eine tolle Motivation für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und spendet Kraft für ihre wichtige Arbeit in den kommenden Wochen und Monaten.“  Unterdessen hat das Impfzentrum damit begonnen, einen eigens dafür umgebauten Bus der HEAG mobilo als sogenannten Impfbus zu testen. Dieser soll nach Abschluss der Arbeiten über eine oder zwei Impfkabinen verfügen und eine weitere Variante für das mobile Impfen außerhalb des Impfzentrums darstellen. „Noch gibt es keine endgültige Entscheidung darüber, wie und wo der Bus dann konkret eingesetzt werden könnte“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch, „vorstellbar erscheint jedoch das Anfahren größerer Einrichtungen im Gesundheitsbereich, um zusätzlich zu unterstützen und die Abläufe weiter zu beschleunigen. Dies ist jedoch, und das ist leider das große Problem der derzeitigen Situation, nur möglich, wenn uns jetzt sehr bald größere Mengen an Impfstoff zur Verfügung stehen!“ Diesen positiven Entwicklungen gegenüber stehen leider zunehmend schlechte Erfahrungen mit sogenannten ‚Impfgegnern‘, die mittlerweile vereinzelt vor dem darmstadtium auftauchen, filmen und offenbar versuchen, Mitarbeiter und Impflinge einzuschüchtern. Noch hat die Security die Situation gemeinsam mit der Landespolizei im Griff, doch die Entwicklung macht durchaus Sorge: „Es ist uns sehr wichtig hier deutlich zu machen, dass wir eine Belästigung, Bedrängung und Verunsicherung von Beschäftigen und Impflingen nicht hinnehmen werden. Dieses Verhalten ist in höchstem Maße kontraproduktiv, unverantwortlich gegenüber der Gesundheitssituation älterer Menschen und eine Anmaßung für die enorm schwierige und belastende Situation für die Kinder, Jugendlichen und Eltern und die von massiven Schäden betroffene Wirtschaft. Diese selbsternannten Impfgegner sind, und das muss man klar sagen, die Gegner einer guten Entwicklung in dieser in höchstem Maße belastenden Pandemielage.“ Positiv ist dagegen die Nachricht, dass in den Darmstädter Kitas derzeit kein nennenswertes Infektionsgeschehen feststellbar ist. Die Auslastung bleibt in etwa gleich. Stand heute werden stadtweit in allen Einrichtungen insgesamt 3400 Kinder und damit etwa 42 Prozent betreut. In den Schulen wird für Freitag wieder mit belastbaren Zahlen gerechnet. In den Alten- und Pflegeheimen ist die Zahl der Betroffenen auch in der derzeit letzten betroffenen Einrichtung rückläufig.   In den Darmstädter Kliniken bleibt die Situation angespannt. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 49 (23), im Elisabethenstift 28 (4) und im Alice-Hospital 10 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. Die scheinbar sinkende Zahl der stationären Fälle ist jedoch nicht allein ausschlaggebend, wie das Klinikum erläutert, weil es nach wie vor zahlreiche Abverlegungen in andere Versorgungsgebiete gibt. „Es gilt auch hier“, so OB Partsch, „dass wenn die Inzidenz weiter dramatisch hoch bleibt, die Bewältigung für die Gesundheitssysteme auf Dauer nicht möglich sein wird.“   Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 15 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3506 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 3286 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 71,3.   news-13975 Wed, 27 Jan 2021 13:00:00 +0100 ENTEGA spendet an die Wissenschaftsstadt Darmstadt  https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/entega-spendet-an-die-stadt-darmstadt ENTEGA spendet seit vielen Jahren am Jahresanfang für gemeinnützige Einrichtungen in der Region Diese gute Tradition setzt das Unternehmen in diesem Jahr fort und übergibt insgesamt 12.000 Euro an die Landkreise Darmstadt-Dieburg, Offenbach, Groß-Gerau, Bergstraße, Odenwald und an die Wissenschaftsstadt Darmstadt. In der Wissenschaftsstadt Darmstadt erhalten zwei Projekte je 1.000 Euro. Eine Spende geht an den Nicaragua-Hilfsverein Sandino Partnerschaft, der mit dem Geld eine örtliche Initiative unterstützt, die für eine Covid 19-Klinik Sauerstoffflaschen und Schutzausrüstung für medizinisches Personal anschaffen will. Eine weitere Spende ist für den Baseball Club Darmstadt Whippets 1992 e.V, der derzeit ein inklusives Baseball-Angebot für Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen aufbaut, um sie in den Trainings- und Spielbetrieb zu integrieren. Wegen der Corona-Pandemie konnte die ENTEGA Vorstandsvorsitzende, Dr. Marie-Luise Wolff, die Spende in diesem Jahr leider nicht persönlich überbringen. „Das ist natürlich sehr schade, denn der Austausch mit den Menschen vor Ort ist mir sehr wichtig. Wir freuen uns aber, Initiativen unterstützen zu können, die sich für einen in diesen Zeiten besonders wichtigen Wert engagieren: Solidarität“, sagte Marie-Luise Wolff. „Die Spenden von ENTEGA helfen auch in diesem Jahr wieder, zwei wichtige Projekte zusätzlich zu fördern“, bedankte sich Oberbürgermeister Jochen Partsch im Namen der Spendenempfänger.   news-13971 Tue, 26 Jan 2021 15:38:37 +0100 Städtische Veranstaltung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar um 11 Uhr im digitalen Format https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/staedtische-veranstaltung-zum-tag-des-gedenkens-an-die-opfer-des-nationalsozialismus-am-27-januar-um-11-uhr-im-digitalen-format Oberbürgermeister Partsch: „Gerade in dieser Zeit, sind Erinnerung und gesellschaftliche Solidarität besonders wichtig“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt gedenkt am Mittwoch, 27. Januar 2021, der Opfer des Nationalsozialismus und lädt alle Darmstädterinnen und Darmstädter herzlich zu dieser Veranstaltung ein, die aufgrund der aktuellen Lage durch die Covid-19-Pandemie im digitalen Format stattfinden wird. „Gerade in einer Zeit, in der wir uns zumindest räumlich weit voneinander entfernt haben, ist es umso wichtiger, diesen Gedenktag zu begehen und uns unserer gemeinsamen Geschichte zu erinnern, um als Gesellschaft noch näher zusammenzurücken und ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Gewalt zu setzen“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch vorab. „Selbstverständlich ist das digitale Format der Gedenkfeier ein Novum, aber ich bin mir sicher, dass wir diesem so wichtigen Tag auch in diesem Format gerecht und der Opfer des Nationalsozialismus würdig gedenken werden. Ich lade daher alle Darmstädterinnen und Darmstädter dazu ein, diesen Tag gemeinsam mit uns zu begehen.“ Ab 11 Uhr ist folgendes Programm geplant: Nach der musikalischen Einleitung durch Irith Gabriely und der Begrüßung durch Oberbürgermeister Jochen Partsch werden die Schülerinnen und Schüler der Lichtenbergschule und der Bertolt-Brecht-Schule ihre Vorträge zu den Themen „Fanny Azenstarck: Convoi 77“, „Ein Blick führt zu Einblick“ sowie „Jüdische Zwangsarbeiter vor Gericht Dezember 1940“ halten. Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule werden anschließend in einer Lesung aus „Worte für das Unsagbare – Lyrik nach dem Holocaust“ mit kurzen persönlichen Stellungnahmen vortragen. Schließlich wird ein weiterer Beitrag von der Lichtenbergschule folgen: Die Lebensgeschichte von William Usher, ehemaliger Kantor der Jüdischen Gemeinde Darmstadt, dargestellt von einem Sohn und seiner Enkelin in Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern gegen das Vergessen für Demokratie. Nach der Präsentation können über den Chat Fragen gestellt werden. Moderatorin Fatima Haji wird unter anderem im Gespräch mit Irith Gabriely sein. Die Veranstaltung wird von Irith Gabriely mit einem „Kaddish“ in musikalischer Form abgeschlossen. Die Veranstaltung wird über den YouTube-Kanal der Centralstation zu verfolgen sein. Dort ist sie auch nach der Live-Übertragung bis einschließlich 28. Januar 2021 abrufbar: https://www.youtube.com/channel/UCYi4-ZvIpi7VckBz_s6ZfqQ news-13912 Mon, 04 Jan 2021 13:15:29 +0100 Krisenstab am 4. Januar zur Covid-19-Pandemie https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/krisenstab-am-4-januar-zur-covid-19-pandemie Silvester überwiegend ruhig / 1422 durchgeführte Impfungen bis 4. Januar / Niedrigere Inzidenz von 64,4 auf weniger Testungen zurückzuführen, Infektionsgeschehen wohl nicht wesentlich verändert Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 4. Januar, eine erste Bilanz nach den Feiertagen gezogen. So war es nach Auskünften des Ordnungsamts, der Polizei und den Klinken an Silvester überwiegend ruhig. Nur im Bereich des Luisenplatzes mussten einige wenige Platzverweise aufgrund Alkoholkonsums ausgesprochen werden. Ansonsten hielten sich die Bürgerinnen und Bürger an die bestehenden Regelungen, „und dieses umsichtige und vernünftige Verhalten der Darmstädterinnen und Darmstädter ist auch etwas, dass uns hoffnungsfroh stimmen kann“, sagte dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. Polizei und Ordnungsamt bestätigten derweil die sehr gute Zusammenarbeit über die Feiertage.  Bei den Impfungen kommt die Wissenschaftsstadt Darmstadt (im Rahmen der vorhandenen Liefermengen) gut voran, nahezu alle Impfdosen der ersten Lieferung vom Land Hessen wurden bereits verabreicht. Insgesamt wurden bis zum 4. Januar in Pflegeheimen und Kliniken 1422 Impfdosen verimpft. Allerdings ist auch klar, dass der Impfstoff nur noch bis Mittwoch reicht, dann, so Oberbürgermeister Jochen Partsch, „warten wir dringend auf weitere Lieferungen des Landes, um den Schutz der Bevölkerung schnellstmöglich weiter aufzubauen!“ Aus Sicht des Gesundheitsamtes hat sich das Infektionsgeschehen im Vergleich zur Vorweihnachtszeit nicht wesentlich verändert, die deutlich geringere Zahl an durchgeführten Tests aufgrund der Feiertage weist jedoch niedrige Zahlen aus. Der Rückblick auf die abgelaufene 53. KW zeigt dies recht deutlich: Donnerstag 31.12.2020 33 Fälle, Freitag 01.01.2021 27 Fälle, Samstag 02.01.2021 7 Fälle und Sonntag 03.01.2021 10 Fälle. In der 53. KW waren es somit 112 Covid-19-Fälle. Für die kommende Woche mit der Wiederaufnahme aller Test-Kapazitäten werden wieder steigende Fallzahlen erwartet. Für den heutigen Montag sind für Darmstadt 2 neue laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 2981 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Die Inzidenz liegt bei 64,4.  Die Darmstädter Kliniken melden für die Notdienste etwas weniger Belastung an den Feiertagen, was auf die Abwesenheit von schweren Verletzungen etwa durch Feuerwerkskörper oder körperliche Auseinandersetzungen zurückgeführt wird. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich aktuell im Klinikum Darmstadt 65 (13), im Elisabethenstift 28 (4), im Alice-Hospital 9 (0) und in den Kinderkliniken 1 Patient auf Normalstation.  Wie es in den Schulen nach dem Ende der Ferien am 10. Januar weitergehen wird, wird das Treffen der Ministerpräsidentenkonferenz am morgigen Dienstag zeigen, dann wird der Krisenstab dazu beraten und das weitere Vorgehen entscheiden.  news-13909 Wed, 30 Dec 2020 11:35:17 +0100 Krisenstab zur Covid-19-Pandemie: Böllerverbot auf allen öffentlichen Straßen und Plätzen, erweiterte Maskenpflicht https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/krisenstab-zur-covid-19-pandemie-boellerverbot-auf-allen-oeffentlichen-strassen-und-plaetzen-erweiterte-maskenpflicht OB: „Menschenansammlungen vermeiden und Kliniken vor zusätzlichem Andrang bewahren“ / Inzidenz bei 82,6 Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 30. Dezember 2020, noch einmal auf die besonderen Regelungen hingewiesen, die im Hinblick auf den Jahreswechsel gelten. Dies betrifft erstens das in einer Allgemeinverfügung für alle öffentlichen Straßen und Plätze Darmstadts ausgesprochene Verbot, Feuerwerkskörper (Böller und Raketen) abzubrennen; in einer zweiten Allgemeinverfügung wurde außerdem die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, die bereits in der gesamten Innenstadt gilt, vom Silvestermorgen, 0 Uhr, bis zum Neujahrsabend, 24 Uhr, auch auf die Georg-Büchner-Anlage am Staatstheater sowie die Mathildenhöhe ausgedehnt. „Mit diesen Regelungen wollen wir dreierlei erreichen“, betonte Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Zum einen geht es darum, keinen Anlass zu bieten, dass größere Menschengruppen zusammenkommen – Kontakte nach Möglichkeit zu unterbinden, ist gerade jetzt von großer Bedeutung. Zum zweiten wollen wir nicht, dass Menschen aus benachbarten Kreisen, in denen Ausgangssperren herrschen, sich ermuntert fühlen könnten, an Silvester nach Darmstadt zu reisen. Zum dritten – und das ist mir ganz besonders wichtig – bergen alle Silvesteraktivitäten, zumal mit Feuerwerk, die Gefahr von Verletzungen, und wir müssen alles tun, damit die Kliniken, Notfallambulanzen und Rettungsdienst hierdurch nicht noch zusätzlich belastet werden.“ Die Darmstädter Kliniken verzeichnen bei den stationären Fallzahlen einen weiteren Anstieg. Das Klinikum betreut 69 Covid-19-Erkrankte auf Normalstationen und 15 auf der Intensivstation; im Elisabethenstift sind es 34 (3), im Alice-Hospital acht Fälle. In den Kliniken sowie in Alten- und Pflegeheimen sind inzwischen 170 Bewohnerinnen und Bewohner sowie insgesamt 390 Mitarbeitende gegen Covid -19 geimpft worden. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt seit Dienstag 25 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen; die Inzidenz liegt bei 82,6. Die Zahlen sind jedoch nur bedingt aussagekräftig, da gegenwärtig nicht in dem Maß getestet wird wie üblich. „Unter anderem die hohen Todeszahlen, die das RKI für Deutschland meldet, deuten darauf hin, dass die Test-Realität derzeit nicht das tatsächliche Infektionsgeschehen wiedergibt“, erklärte OB Partsch. „Aus diesem Grund müssen wir die zu unserer Sicherheit getroffenen Maßnahmen mit Ernsthaftigkeit, Strenge und Disziplin durchhalten. Das gebietet auch der Respekt und die Dankbarkeit gegenüber allen, die in den zurück liegenden Monaten und eben jetzt auch in den kommenden Tagen mit großem Einsatz und höchster Professionalität für unsere Gesundheit und unseren Zusammenhalt arbeiten. Dann wird uns auch allen ein diesmal notwendig anderer, aber wirklich guter Start in ein hoffentlich besseres neues Jahr gelingen. Lassen Sie uns besonnen und zuversichtlich bleiben.“ news-13908 Mon, 28 Dec 2020 12:20:00 +0100 Krisenstab zur Covid-19-Pandemie: Erste Impfungen in der Altenpflege am Sonntag reibungslos gestartet https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/krisenstab-zur-covid-19-pandemie-erste-impfungen-in-der-altenpflege-am-sonntag-reibungslos-gestartet Weitere Impfungen, auch im Klinikum, am Montag / OB Partsch: „Erste Impfdosen sind in der Tat ein Geschenk und wir tun alles, diese schnell und gerecht zu verteilen“ Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 28. Dezember 2020, noch einmal Bilanz zum am Sonntag erfolgten Impfstart gezogen und den weiteren Ablauf skizziert. Demnach ist bei den ersten Impfungen am Sonntag alles nach Plan verlaufen.  „Insgesamt konnten am Sonntag 75 Personen im Altenheim des Elisabethenstifts geimpft werden“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Und wie mir berichtet wurde, haben die dort geimpften Personen das Anlaufen der Aktion in Darmstadt mit großer Erleichterung begrüßt.“ Es sei, so die Schilderung der Beteiligten, von vielen als zweites Weihnachtsgeschenk bezeichnet worden. „Ich bin froh, dass wir nun mit den Impfungen beginnen konnten, und hoffe, dass uns dies stückweise den Ausgang aus der Pandemie eröffnet. Diese ersten Impfdosen sind in der Tat ein Geschenk, und wir tun alles um sie schnell und gerecht zu verteilen.“ Heute geht es mit dem mobilen Impfteam mit weiteren Impfungen im Altenzentrum Rosenhöhe weiter. Auch das Klinikum Darmstadt hat am Montag begonnen, besonders gefährdete Mitarbeiter etwa auf den Intensivstationen zu impfen. Um 9 Uhr wurde der erste Intensivpfleger geimpft. Insgesamt sollen heute 150 Personen im Klinikum das Serum erhalten. Die Inbetriebnahme des Impfzentrums im darmstadtium wird mit der Lieferung weiterer Impfdosen für Mitte bis Ende Januar nach einem weiteren Einsatzbefehl des Landes erwartet.  In den Darmstädter Kliniken bleibt die Situation weiter enorm angespannt, die Zahlen steigen weiter. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 70 (15), im Elisabethenstift 30 (5) und im Alice-Hospital 9. Die beiden in den Kinderkliniken behandelten Kinder konnten mittlerweile genesen entlassen werden.  Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt seit dem letzten Treffen des Krisenstabs am 23. Dezember 93 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 2867 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Die Inzidenz liegt bei 93,8. Die Zahlen sind jedoch nur bedingt aussagekräftig, da über die Feiertage nicht in dem Maß getestet wird, wie üblich.  Das Gesundheitsamt steht den Bürgerinnen und Bürgern nach den Weihnachtsfeiertagen auch vom 31. Dezember bis 3. Januar von 10 bis 16 Uhr mit seiner Hotline zur Verfügung.