Wissenschaftsstadt Darmstadt https://www.darmstadt.de RSS-Feed der Wissenschaftsstadt Darmstadt de-de Wissenschaftsstadt Darmstadt Thu, 29 Jul 2021 09:58:46 +0200 Thu, 29 Jul 2021 09:58:46 +0200 TYPO3 EXT:news news-14498 Wed, 28 Jul 2021 18:30:00 +0200 Bürgermeisterin Akdeniz nimmt Spende des Wasserballvereins entgegen https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/buergermeisterin-akdeniz-nimmt-spende-des-wasserballvereins-entgegen Zwei Tore und Bälle für den Woog Bürgermeisterin und Sportdezernentin Barbara Akdeniz hat am heutigen Mittwoch, 28. Juli, symbolisch drei Wasserball-Bälle von Dr. Martin Diehl, 1. Vorsitzender des WV Darmstadt 1970, zur Einweihung einer neuen Sportfläche entgegengenommen. Der Wasserballverein Darmstadt 1970 hat dem Eigenbetrieb Bäder zwei Wasserball-Tore und -Bälle zur Verfügung gestellt. Die Tore wurden im historischen 50-Meter-Becken am Familienbad installiert. Dementsprechend erfreut zeigte sich Bürgermeisterin Akdeniz: „Gerade für Kinder und Jugendliche ist es ein tolles neues Bewegungsangebot und auch eine schöne Gelegenheit, die Sportart Wasserball besser kennen zu lernen. Die Spende unterstreicht auch das weiterhin hohe gesellschaftliche Engagement unserer Sportvereine in Darmstadt.“   Einen Impuls für den Wasserball-Sport erhofft sich auch Dr. Martin Diehl. Er wies darauf hin, dass am Woog bereits in den 1920er Jahren an dieser Stelle Wasserball-Spiele stattfanden. Im Anschluss der Übergabe konnten sich die Besucherinnen und Besucher im Familienbad im Rahmen eines Testspiels des Wasserball-Vereins von der Faszination der Sportart selbst ein Bild machen. Wasserbälle können im Bad kostenlos ausgeliehen werden. news-14499 Wed, 28 Jul 2021 16:15:00 +0200 1500 Babys im Klinikum Darmstadt https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/1500-babys-im-klinikum-darmstadt Blumen für Johanna Menzel und Tochter Mathilda Am Dienstag, 27. Juli, 12:53 Uhr ist das eintausendfünfhundertste Baby des Jahres 2021 in der Geburtsklinik des Klinikums Darmstadt auf die Welt gekommen: Mathilda Charlotte, 54 Zentimeter groß und 3470 Gramm schwer. Mit den frischgebackenen Eltern Johanna und Jonas Menzel, die in Darmstadt auf der Mathildenhöhe leben, freuen sich vom Geburtsteam Hebamme Dagmar Erdmann, Ärztin Lisa Niemeyer und die Leiterin der Mutter-Kind-Stationen Andrea Jäger.   Wie die Eltern von Mathilda schätzen immer mehr Eltern in Südhessen die Sicherheit, die eine Geburt in einem Perinatalzentrum Level 1 bietet. "Das Besondere an unserer Geburtsklinik ist, dass wir ein Perinatalzentrum sind, in dem Mütter auch hebammengeleitet gebären können. Wir bieten unter unserem Dach das gesamte Spektrum der Geburtshilfe und der Geburtsmedizin. In Situationen, in denen zusätzlich zu menschlicher Wärme und Geduld, medizinische Hilfe angesagt sein sollte, sind Mütter und Kinder bei uns in besten Händen", erläutert die Leiterin der Geburtshilfe Dr. Maike Manz das Konzept. Ärzt*innen mit der Zusatzausbildung Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin sind ebenso wie auf Neugeborenenmedizin spezialisierte Kinderärzt*innen rund um die Uhr zur Verfügung. Für eventuelle Komplikationen grenzt die Klinik für Neonatologie – mit ihrer Überwachungs- und Intensivstation – direkt an den Geburtsbereich an.   Im Jahr 2020 wurde das Baby 1500 rund drei Wochen später geboren. Die Geburtenzahlen steigen in der Geburtsklinik des Klinikums Darmstadt seit Jahren: 2018 gab es 1771 Geburten, 2019 waren es 1.900 und 2020 insgesamt 2.448 Geburten. "Wir sind auf normale und problemlose Entbindungen genauso gut vorbereitet wie auf Hochrisikogeburten", sagt Dr. Maike Manz. "Mütter sollen wo immer möglich ein natürliches Geburtserlebnis haben." Gleichzeitig legt das Team der Geburtsklinik und der Mutter-Kind-Stationen großen Wert auf eine familienorientierte Atmosphäre und komfortable Mutter-Kind- sowie Familienzimmern. Der Entbindungsbereich ist ansprechend, hell und familienfreundlich gestaltet. Die Kreißsäle erfüllen alle Voraussetzungen für eine Geburt in entspannter Atmosphäre und mit größtmöglicher Sicherheit. "Denn neben der Geborgenheit, die unsere Geburtsräume ausstrahlen, ist uns die Sicherheit von Mutter und Kind wichtig. Daher sind alle Kreißsäle, ohne dass es im Vordergrund steht, mit den technischen Apparaten ausgestattet, die für eine moderne Geburtshilfe gebraucht werden." Alle werdenden Mütter werden frühzeitig in Geburtsplanungsgesprächen umfassend aufgeklärt – so lernen sich das Team der Geburtshilfe und Gebärende frühzeitig kennen und können die Möglichkeiten individuell besprechen.   Alle Infos zur Geburtsklinik finden Sie auf: www.klinikum-darmstadt.de/geburtshilfe news-14497 Wed, 28 Jul 2021 15:54:56 +0200 Krisenstab zur Covid-19-Pandemie https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/krisenstab-zur-covid-19-pandemie-34 Infektionsgeschehen stabilisiert sich etwas / 3 neue Fälle am Mittwoch / Inzidenz bei 30,6 / Impfzentrum führt bis heute insgesamt 130.519 Impfungen durch Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 28. Juli, vor allem mit dem weiteren Fortschritt bei den Impfungen und der Entwicklung des Infektionsgeschehens in Darmstadt beschäftigt. Aus Sicht des Gesundheitsamtes ist nach dem zum Teil spürbaren Anstieg in den letzten drei Wochen wieder eine leichte Beruhigung des Infektionsgeschehens zu verzeichnen. So hat sich die Inzidenz in den vergangenen Tagen bei einem Wert etwa um 30 eingependelt.    „Seit 4 Tagen unterschreiten wir nun bereits wieder die erste kritische Marke von 35“, erläutert dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Setzt sich der Trend so fort und wir sehen morgen den fünften Tag in Folge, dann entfallen die in der vergangenen Woche durch die Allgemeinverfügung erlassenen Maßnahmen automatisch am sechsten Tag also am Freitag. Dies ist eine gute Entwicklung, aber wir müssen unbedingt weiter vorsichtig und umsichtig bleiben, wenn wir nicht wollen, dass wir in eine Pendelsituation um den 35er Wert kommen, also immer mal wieder tageweise darüber oder darunter liegen. Hier müssen wir uns auch die Art des Infektionsgeschehens immer wieder lokal ansehen.“ Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 3 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 5978 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 5866 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Es gab keine weiteren Todesfälle. Die Inzidenz liegt bei 30,6. In den Darmstädter Kliniken ist die Situation weiterhin stabil und beherrschbar. Derzeit befinden sich auf Normal- und Intensivstation im Klinikum Darmstadt 2 (1), im Elisabethenstift 3 (0), im Alice-Hospital 0 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken befindet sich ein Patient auf Normalstation. Der leichte Anstieg im Vergleich zur zurückliegenden Woche unterliegt normalen Schwankungen, wie das Klinikum erklärt. Allerdings fürchten die Mediziner einen Anstieg der Zahlen auch in den Kliniken durch Reiserückkehrer in den kommenden Wochen. Mit Blick auf den Herbst warnt auch der OB vor allem vor dem vorschnellen Aufgeben von mühsam aufgebauten Strukturen: „Wir dürfen jetzt, nur weil die Krankenhäuser derzeit gut mit der Covid-Belastung umgehen können, nicht den Fehler machen wichtige Infrastruktur zur Pandemiebekämpfung zu schnell zurückzubauen. Flächendeckendes Testen und schnelles Impfen bleiben die wichtigsten Waffen im Kampf mit dem Virus. Das ist insbesondere mit Blick auf den Herbst von immenser Bedeutung. Darüber werden wir uns in den kommenden Wochen intensiv austauschen und sehen, was wir auf kommunaler Ebene hier entscheiden können.“ Im Impfzentrum geht die Zahl der durchgeführten Impfungen weiter zurück. In der letzten Woche wurden täglich im Schnitt 550 Impfungen durchgeführt. Dies ist nach Angaben des Impfzentrums aber nur durch das Anbieten zahlreicher Sonderimpfaktionen möglich. So konnten am Sonntag bei einer Impfaktion für Kinder und Jugendliche mit Kinderärzten 196 Impfungen durchgeführt und im Rahmen der ‚Happy Hour‘ am Montag und Dienstag jeweils gut 150 Impfungen verabreicht werden. Insgesamt hat das Impfzentrum bis heute 130.519 Impfungen, davon 70.669 Erst- und 59.850 Zweitimpfungen durchgeführt. In Pflegeheimen, Erstwohnhäusern und Obdachlosenunterkünften gibt es vereinzelte Fälle. In Schule und Kita ist die Situation bedingt auch durch die Ferienzeit derzeit ruhig. Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 4. August, zu seiner nächsten Sitzung zusammen. news-14496 Wed, 28 Jul 2021 15:49:35 +0200 Deckenerneuerungsprogramm 2021: Wissenschaftsstadt Darmstadt saniert Fahrbahndecke in der Rüdesheimer Straße zwischen Moltkestraße und Donnersbergring ab 2. August https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/deckenerneuerungsprogramm-2021-wissenschaftsstadt-darmstadt-saniert-fahrbahndecke-in-der-ruedesheimer-strasse-zwischen-moltkestrasse-und-donnersbergring-ab-2-august Mobilitätsdezernent Kolmer: „Wichtige Verbindung für die Abwicklung des innerstädtischen Verkehrs, die im Zuge der weiteren Erschließung von Lincoln-Siedlung und Ludwigshöhviertel in Gänze umgeplant werden muss“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt saniert ab dem 2. August bis voraussichtlich 3. September die Fahrbahndecke in der Rüdesheimer Straße zwischen Moltkestraße und Donnersbergring. Dabei wird die beschädigte Oberfläche der Fahrbahn in voller Breite etwa 4 Zentimeter tief abgefräst. Im Anschluss werden die Entwässerungsrinnen beidseitig erneuert und eine neue Asphaltdeckschicht aufgebracht. Abschließend wird die Fahrbahnmarkierung neu hergestellt. Die Sanierung umfasst eine Gesamtfläche von rund 5.400 Quadratmetern. Die Baukosten belaufen sich auf etwa 350.000 Euro. „Die Rüdesheimer Straße ist eine sehr zentrale und auch wichtige Verbindung für die Abwicklung des innerstädtischen Verkehrs. Die Anforderungen an diese Straße und ihre Knotenpunkte sind daher hoch. Im Zuge der weiteren Erschließung der Lincoln-Siedlung und des Ludwigshöhviertels muss die Rüdesheimer Straße in Gänze umgeplant werden. Dabei sollen und werden auch die Bedingungen für den Fuß- und Radverkehr verbessert werden. Da eine solche umfassende Umplanung einen erheblichen, in der Regel mehrjährigen, Abstimmungs- und Planungsprozess erforderlich macht, die Asphaltdecke aber in einem schlechten Zustand ist und dies zu Recht auch von den Anwohnenden moniert wird, haben wir entschieden, die Rüdesheimer Straße im Rahmen des diesjährigen Deckenerneuerungsprogramms die Asphaltdecke der Rüdesheimer Straße in diesem Abschnitt zu erneuern“, so Mobilitätsdezernent Michael Kolmer. Der Abschnitt zwischen Donnersbergring und Karlsruher Straße wurde bereits 2016 erneuert. Die Bauarbeiten erfolgen in zwei Bauabschnitten. Im ersten Bauabschnitt werden die Arbeiten zwischen Lichtsignalanlage östlich des Danziger Platzes bis Knotenpunkt Donnersbergring ausgeführt. Im zweiten Bauabschnitt von der Einmündung Moltkestraße bis zur Lichtsignalanlage östlich des Danziger Platzes. Für die Dauer der Arbeiten in der Rüdesheimer Straße, wird der Verkehr einspurig in beide Richtungen durch die Baustelle geleitet. Mit zeitweisen Behinderungen ist in allen Bauabschnitten zu rechnen. „Die Verbesserung der Infrastruktur stellt für die betroffenen Anlieger natürlich immer eine temporäre Belastung dar. Gleichzeitig kann aber im innerstädtischen Bereich ohne vorübergehende Beeinträchtigung der Verkehrsteilnehmer und der Anlieger allein wegen der begrenzten Platzverhältnisse keine Sanierung von Straßen, Plätzen oder Wegen erfolgen. Wir haben bewusst den Großteil der Bauarbeiten in die Sommerferien gelegt, da hier in der Regel mit weniger Verkehr zu rechnen ist“, so Kolmer weiter. Er bittet vor allem die Anlieger um Verständnis, dass die Grundstücke in diesem Zeitraum nur bedingt angefahren werden können. Während der Asphaltarbeiten ist das Zufahren nicht möglich. Die betroffenen Anlieger wurden bereits mit einem Informationsschreiben informiert. Für die Buslinien und Haltestellen während der Bauphasen ergeben sich folgende Änderungen: Beide Bushaltestellen am Südbahnhof, Linie H und R, werden im 1. Bauabschnitt im Haardtring nördlich an die Einmündung Moltkestraße verlegt. Die Bushaltestellen „Schiebelhuthweg“ entfallen während der gesamten Bauzeit. Im 2. Bauabschnitt wird die Linie H über die Eschollbrücker Straße, Am Pelz und Heimstättenweg umgeleitet. Die Haltestellen für den H-Bus im Haardtring und Südbahnhof entfallen für die Zeit des 2. Bauabschnitts. Die HEAG mobilo stellt entsprechende Fahrgastinformationen bereit, die auf diese Änderungen hinweisen. news-14493 Sat, 24 Jul 2021 16:00:00 +0200 Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn und Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch: Große Freude über UNESCO-Welterbe-Status für „Mathildenhöhe Darmstadt“ https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/kunst-und-kulturministerin-angela-dorn-und-darmstadts-oberbuergermeister-jochen-partsch-grosse-freude-ueber-unesco-welterbe-status-fuer-mathildenhoehe-darmstadt Komitee nimmt Kulturdenkmal auf Welterbeliste Die „Mathildenhöhe Darmstadt“ ist UNESCO-Welterbe. Das hat das Welterbekomitee der Kulturorganisation der Vereinten Nationen am heutigen Samstag in seiner 44. Sitzung entschieden. Hessens Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Angela Dorn, und der Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Jochen Partsch, nahmen die Nachricht gemeinsam in Darmstadt entgegen. „Die ,Mathildenhöhe Darmstadt‘ zeigt mit ihren Bauten, aber auch mit ihrer Geschichte, dass ein gutes Leben möglich ist – aber nicht abgehoben für wenige, sondern demokratisch und gerecht für alle. Heute entfaltet sie ihre inspirierende Kraft als integraler Bestandteil der lebendigen und vielfältigen Wissenschaftsstadt Darmstadt. Mit ihrer Anerkennung als Welterbe hat ein Projekt seinen glücklichen Abschluss gefunden, das durch intensive Arbeitsphasen, aber auch Warten und Hoffen gekennzeichnet war. Wir freuen uns riesig mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt und sind froh, dass das Land Hessen durch die inhaltlichen Impulse und die konzeptionellen Ideen des Landesamts für Denkmalpflege Hessen maßgeblich zum Erfolg der Nominierung beitragen konnte“, erklärt Hessens Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn. „Mit der ,Mathildenhöhe Darmstadt‘ darf sich Hessen über seine siebte Welterbestätte freuen. Ich bin sehr stolz, dass das reiche und vielfältige Kulturerbe Hessens nun auch im Hinblick auf die Moderne international als außergewöhnlich und weltweit bedeutend anerkannt wird. Ich gratuliere allen Beteiligten und danke ihnen für ihr langjähriges, herausragendes Engagement. Mein Glückwunsch gilt auch allen anderen neuen Welterbestätten.“ „Darmstadt, seine Bürgerinnen und Bürger können stolz sein, dass die „Mathildenhöhe Darmstadt“ als Welterbe anerkannt und damit als Ort von einzigartiger Bedeutung weltweit gewürdigt wird“, erklärte Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Gewürdigt wird damit eine doppelte Leistung – die Schaffung dieses Ortes selbst, der sich vor genau 120 Jahren erstmals der Welt präsentierte, aber auch die Arbeit der zurückliegenden Jahre, in denen es darum ging, den Wert dieses kulturellen Erbes in einen überzeugenden Antrag für die UNESCO zu fassen. Ein Erbe, das wir seit jeher nicht museal aufgefasst haben, sondern als Auftrag, Darmstadt als Stadt der Kultur zu stärken, seine Vielfalt und seine Innovationskraft zu unterstreichen. Die Mathildenhöhe als Ort des Aufbruchs und die Impulse einer umfassenden Reform aller Aspekte des Lebens als lebendigen Teil dieser Stadt, als Lebens- und Arbeitsort vieler Menschen zu erhalten und weiterzuentwickeln: Dies ist der Kern unseres Antrags. Die Anerkennung als Welterbe bedeutet gleichermaßen Ehre und Verpflichtung.“ Die Entscheidung über die Aufnahme der „Mathildenhöhe Darmstadt“ in die Welterbeliste hatte sich zuletzt pandemiebedingt um ein Jahr verzögert, da die 44. Sitzung des Welterbekomitees im vergangenen Jahr nicht stattfinden konnte. Neben der „Mathildenhöhe Darmstadt“ wurde in die Welterbeliste auch die transnationale Bewerbung unter deutscher Beteiligung „The Great Spas of Europe“ aufgenommen. Weitere Nominierungen aus Deutschland, die zur Entscheidung anstehen, sind die „SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz“ sowie die Erweiterung der transnationalen Stätte „Grenzen des Römischen Reiches“, in der mit dem Obergermanisch-Rätischen Limes auch Hessen vertreten ist, um zwei Abschnitte (Donaulimes, Niedergermanischer Limes). Auf der „Mathildenhöhe Darmstadt“ wurde zwischen 1899 und 1914 in international einzigartiger Weise die künstlerische und erstmals ganzheitliche Vision des „modernen“ qualitätvollen Lebens in die Realität umgesetzt. Auf einem markanten Plateau oberhalb der Altstadt gestalteten damals ambitionierte Künstler auf Initiative des Großherzogs Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein das Ensemble einer „neuen Stadt“. 1901 zeigte die erste große Schau unter dem Titel „Ein Dokument Deutscher Kunst“ künstlerisches und kunsthandwerkliches Schaffen am Beginn des neuen Jahrhunderts. Die Impulse der Darmstädter Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe beeinflussten Generationen von Architektinnen und Architekten, Landschaftsplanerinnen und Landschaftsplanern und strahlen bis in die Gegenwart aus. Mit dem Hochzeitsturm, dem Ausstellungsgebäude, den Künstlerhäusern, dem Gelände der vier bedeutenden Ausstellungen und den in die Planungen einbezogenen Freiflächen hat sich die vorbildhaft gestaltete Stadtkrone Darmstadts bis heute als unvergleichliches städtebauliches Zeugnis erhalten. Einflüsse von der Arts-and-Crafts-Bewegung und der Wiener Secession bis hin zu Beispielen des Jugendstils und Entwicklungen zur Moderne lassen sich hier nachvollziehen. Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde schon 1951, zur fünfzigsten Wiederkehr der ersten Mathildenhöhe-Ausstellung, mit dem Darmstädter Gespräch „Mensch und Raum“ sowie den daraus hervorgegangenen Darmstädter Meisterbauten erneut ein kultureller Meilenstein gesetzt, der international Beachtung fand. In der Folge siedelten sich zahlreiche bedeutende Kultureinrichtungen auf der Mathildenhöhe an: der Deutsche Werkbund, die Akademie für Sprache und Dichtung, das Deutsche PEN-Zentrum, der Rat für Formgebung, das Institut für Neue Technische Form, Hessen-Design sowie der Fachbereich Gestaltung der Hochschule Darmstadt. Mit der Ausstellung zum 75. Jubiläum der Mathildenhöhe begann in den 1970er-Jahren auch die Instandsetzung und Restaurierung oder Neuinterpretation der historischen Bauten, die bis heute andauert. Derzeit wird das zentrale Ausstellungsgebäude neben dem Hochzeitsturm den heutigen technischen und denkmalpflegerischen Anforderungen auch angesichts wachsender Besucherzahlen angepasst, ebenso Olbrichs eigenes, im Krieg stark beschädigtes Wohnhaus, nunmehr Sitz der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Die Welterbeliste der UNESCO ist das bedeutendste Instrument der Völkergemeinschaft zum Schutz ihres kulturellen und natürlichen Erbes. Über die Aufnahme entscheidet das Welterbekomitee in der Regel einmal pro Jahr. Voraussetzung ist, dass der entsprechende Vertragsstaat sie nominiert. Die „Künstlerkolonie Mathildenhöhe Darmstadt“ wurde 2014 von der Kultusministerkonferenz auf die Tentativliste künftiger Nominierungen eingetragen. Sechs Welterbestätten liegen in Hessen: das „Kloster Lorsch“ (1991), die „Grube Messel“ als erstes Weltnaturerbe Deutschlands (1995), das „Obere Mittelrheintal“ (2002), die „Grenzen des Römischen Reichs“ – Obergermanisch-Raetischer Limes (2005), die „Alten Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas“ – Kellerwald-Edersee (2011) und der „Bergpark Wilhelmshöhe“ (2013). news-14488 Fri, 23 Jul 2021 14:15:00 +0200 Livestream der Pressekonferenz zur Entscheidung über den Welterbestatus der Mathildenhöhe Darmstadt am 24. Juli https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/livestream-der-pressekonferenz-zur-entscheidung-ueber-den-welterbestatus-der-mathildenhoehe-darmstadt-am-24-juli Einrichtung eines Shuttlebusses auf die Mathildenhöhe am 25. Juli / OB Partsch: „Historisches Ereignis für uns Darmstädterinnen und Darmstädter“ „In Vorbereitung auf die bevorstehende Entscheidung der UNESCO über den Antrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt, die Mathildenhöhe Darmstadt in die Liste der Welterbestätten aufzunehmen, sind wir momentan in den letzten Zügen – selbstverständlich steigt bei uns allen die Anspannung und Vorfreude. Eine solche kulturpolitische Entscheidung wird es für uns Darmstädterinnen und Darmstädter wohl nur ein einziges Mal geben. Wenn alles gut läuft und sich die UNESCO für die Auszeichnung der Mathildenhöhe Darmstadt als Welterbe entscheidet, ist das ein historisches und einzigartiges Ereignis für unsere Stadtgeschichte. Die Mathildenhöhe Darmstadt als Ort des Aufbruchs und die Impulse einer umfassenden Reform aller Aspekte des Lebens als lebendigen Teil dieser Stadt, als Lebens- und Arbeitsort vieler Menschen zu erhalten und weiterzuentwickeln: Dies ist der Kern unseres Antrags. Dafür haben wir in den vergangenen Jahren hart gearbeitet und nun sehen wir mit Zuversicht, aber auch mit Demut der Entscheidung des Welterbekomitees am kommenden Samstag entgegen“, erklärt Oberbürgermeister und Kulturdezernent Jochen Partsch. Am Samstag (24.) werden die Bürgerinnen und Bürger daher die Möglichkeit haben, die ersten Statements von Oberbürgermeister Jochen Partsch und Hessens Wissenschafts- und Kunstministerin Angela Dorn im Rahmen einer Pressekonferenz direkt nach der Entscheidung der UNESCO live zu verfolgen. Der Stream wird ab 16 Uhr auf www.darmstadt.de, auf www.mathildenhoehe-darmstadt.de sowie im städtischen YouTube-Kanal (https://www.youtube.com/watch?v=gPm5q3sewbA) und auf der Facebook-Seite der Wissenschaftsstadt Darmstadt (https://www.facebook.com/events/642047320521894/) starten. Am Sonntag (25.) wird die Wissenschaftsstadt Darmstadt zwischen 11 und 17 Uhr einen Shuttleservice von der Innenstadt auf die Mathildenhöhe Darmstadt einrichten. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, auf die Anreise mit dem eigenen PKW zu verzichten und stattdessen den ÖPNV und den Shuttlebus zu nutzen. Er fährt an der Haltestelle darmstadtium ab und über das Jugendstilbad und den Ostbahnhof rauf auf die Mathildenhöhe Darmstadt (Haltestelle Olbrichweg am Museum Künstlerkolonie). Die Rückfahrt verläuft ebenso von der Mathildenhöhe Darmstadt, über den Ostbahnhof und das Jugendstilbad zur Haltestelle Schloss. Alternativ kann auch der HeinerLiner gebucht werden. news-14491 Fri, 23 Jul 2021 13:23:57 +0200 Vorbereitung der Parkraumbewirtschaftung im Woogsviertel https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/vorbereitung-der-parkraumbewirtschaftung-im-woogsviertel Wissenschaftsstadt Darmstadt informiert Anwohnerinnen und Anwohner mit erstem Informationsflyer Zurzeit laufen die Planungen zur Einführung der Parkraumbewirtschaftung im Woogsviertel, deren Einführung nach derzeitigem Planungsstand für Ende 2021 / Anfang 2022 angedacht ist. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verteilt daher zurzeit an die Haushalte im Woogsviertel einen ersten Informationsflyer, um die Bewohner und Bewohnerinnen des Woogsviertels zu informieren. Gleichzeitig erhofft sich die Stadt konstruktive Anregungen der Bewohnerinnen und Bewohner des Woogsviertels zu erhalten, welche im künftigen Parkkonzept berücksichtigt werden können. Der Flyer kann in den nächsten Tagen auch auf der Homepage der Stadt Darmstadt https://www.darmstadt.de/leben-in-darmstadt/mobilitaet-und-verkehr/parken aufgerufen werden. „Das Management des Parkraums stellt ein zentrales Instrument der kommunalen Stadtentwicklungs- und Verkehrspolitik dar“, erläutert Mobilitätsdezernent Michael Kolmer. „In der Vergangenheit haben Magistrat und Stadtverordnetenversammlung der Wissenschaftsstadt Darmstadt zahlreiche Beschlüsse zum Thema Parkraummanagement / Parkraumbewirtschaftung gefasst und Zielvorgaben zum ruhenden Verkehr festgelegt. Dazu gehört neben der Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung im citynahen Umfeld auch der Abbau von illegalen Gehwegparken. Dabei wurden stets die Bürgerinnen und Bürger in den Quartieren mit in den Prozess eingebunden“, so Kolmer. news-14489 Fri, 23 Jul 2021 12:51:00 +0200 Darmstädter Jazzinstitut übernimmt ‚Sun Ra‘‐Archiv https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/darmstaedter-jazzinstitut-uebernimmt-sun-ra-archiv OB und Kulturdezernent Jochen Partsch: „Großartige und wichtige Ergänzung der Sammlung durch einzigartige Mitschnitte des bedeutenden Komponisten und Vordenkers des Afrofuturismus“ Das Jazzinstitut Darmstadt hat das Sun Ra‐Archiv des Schriftstellers, Musikers, Kulturkoordinators und Forschers Hartmut Geerken übernommen. Es handelt sich um das weltweit umfassendste Privatarchiv zu Leben und Werk des US‐amerikanischen Free‐Jazz‐Pioniers und Vordenkers des Afrofuturismus. Die Sammlung umfasst Bandmitschnitte von knapp 500 bislang unveröffentlichten Konzerten, Interviews und Proben des Sun Ra Arkestra, Filmaufnahmen auf über 70 Videobändern bzw. DVDs, das gesamte dichterische Oeuvre Sun Ras, zum Teil mit eigenhändigen Korrekturen, 1.200 Fotos, ein umfassendes Archiv an Sekundärliteratur, Korrespondenz mit führenden Sun Ra‐Forschern sowie mit Sun Ra selbst, die Geerken für seine umfangreichen Bücher ‚Omniverse Sun Ra‘ und ‚The Immeasurable Equation‘ verwandte, und vieles mehr. „Hartmut Geerkens Sun Ra‐Archiv ist eine großartige und wichtige Ergänzung der Sammlung des Jazzinstituts“, erklärt Oberbürgermeister und Kulturdezernent Jochen Partsch. „Sun Ra war ein Vorreiter des Black Power‐Movement der 1960er Jahre und damit auch der Black Lives Matter‐Bewegung unserer Zeit. Die Sammlung Geerkens, der Sun Ra persönlich kannte und mit vielen Musikern seines Arkestra befreundet war, dokumentiert, wie Sun Ra den Afrofuturismus vorausgedacht hat, der in den 1970er Jahren in der Musik George Clintons nachhallte und ab den 1980er Jahren Teil des internationalen kulturkritischen Diskurses wurde.“ Das Sun Ra‐Archiv wird andere Spezialsammlungen des Jazzinstituts ergänzen, etwa jene des Berliner Free‐Jazz‐Labels FMP. Geerken selbst zeigt sich beglückt, dass seine Sammlung ausgerechnet in Darmstadt ihren Platz gefunden hat. Eine Rundfunksendung des Jazzexperten Joachim Ernst Berendts, dessen Nachlass den Grundstock des Archivs im Jazzinstitut bildet, habe ihn Anfang der 1960er Jahre auf Sun Ra aufmerksam gemacht, erzählt er. Im historischen Bessunger Kavaliershaus wird die Sammlung nun Kiste für Kiste gesichtet. Sun Ra interessiert nicht nur Musikhistorikerinnen und Musikhistoriker, betont Wolfram Knauer, Direktor des Jazzinstituts, sondern insbesondere auch junge Musikerinnen und Musiker, die von den gelebten Visionen des Bandleaders und Komponisten fasziniert sind. „Schon in den 1950er Jahren gelang es ihm Tradition und Avantgarde miteinander zu verbinden“, erklärt Knauer. Seine Wurzeln hatte Ra in der Bigbandmusik der Swingära, wurde aber schnell zu einem der Vordenker freierer Wege im Jazz. Die teilweise stundenlangen Konzerte seines Arkestra und die Besinnung auf alte afrikanische Rituale lebten von den bunten Kostümen, von der Performance, in die immer auch das Publikum mit eingebunden wurde, und von den mitreißenden Hymnen, die zwischen freien Improvisationen und swingenden Arrangements erklangen. Nicht zuletzt war Ra auch ein Pionier der elektronischen Musik, setzte als einer der ersten Musiker den Moog‐Synthesizer für Live‐Konzerte ein. Und 1986 traf er – noch ein Darmstadt‐Bezug – bei einem gemeinsamen Konzert in New York auf den Vordenker Neuer Musik John Cage. „Space is the Place“ hieß eine der nachhallenden Hymnen, die das Arkestra in seinen Konzerten sang. Das Darmstädter Jazzinstitut hat nun „space“ freigeräumt in seinen Regalen, um Platz zu schaffen für die Dokumente über eine der schillerndsten und herausragendsten Figuren afro‐amerikanischer Musik. news-14487 Thu, 22 Jul 2021 16:04:18 +0200 Impfungen für Kurzentschlossene https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/impfungen-fuer-kurzentschlossene „Happy Hour“ im Impfzentrum Darmstadt vom 26. bis 30. Juli / Tag der offenen Tür am 31. Juli / Familientag am 1. August Aufgrund der sehr guten Erfahrungen bietet das Impfzentrum Darmstadt wieder eine „Happy Hour“ für Impfungen an. Vom 26. bis zum 30. Juli können sich Interessierte ohne Voranmeldung jeweils von 18 bis 21 Uhr im darmstadtium impfen lassen. Verimpft wird jeweils ein mRNA-Impfstoff, die Impfwilligen müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Mitgebracht werden müssen ein Ausweis (Personalausweis oder Reisepass) sowie die Krankenkassenkarte und der gelbe Impfausweis, sofern vorhanden. Zu einem Tag der offenen Tür lädt das Impfzentrum für den 31. Juli von 8 bis 21 Uhr ein. Personen über 18 Jahre können sich hier mit einem mRNA Impfstoff immunisieren lassen, auch hier ist keine Terminvereinbarung notwendig. Für den 1. August ist von 10 bis 21 Uhr ein Familientag geplant. Verimpft wird der Impfstoff von Biontech, der ab zwölf Jahren zugelassen ist. Die Impfungen werden unter Einbindung von Kinderärztinnen und Kinderärzten im Impfzentrum Darmstadt, Schlossgraben 1, durchgeführt. Kinder und Jugendliche müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden. Außerdem muss sowohl der Impfpass als auch der Kinderausweis beziehungsweise Personalausweis sowie die Krankenkassenkarte mitgebracht werden. Da keine Terminvereinbarung notwendig ist, kann es zu Wartezeiten kommen. Das Impfzentrum bittet dafür schon jetzt um Verständnis und freut sich, spontan und einfach vielen Menschen die Möglichkeit zur Impfung gegen das Corona-Virus eröffnen zu können. Genesene, deren Corona-Erkrankung mehr als vier Wochen zurückliegt, können sich an diesen Tagen ebenfalls impfen lassen. news-14485 Thu, 22 Jul 2021 15:31:54 +0200 Inzidenz über 35: Wissenschaftsstadt Darmstadt erlässt Allgemeinverfügung zur Umsetzung des Eskalationskonzeptes des Landes Hessen https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/inzidenz-ueber-35-wissenschaftsstadt-darmstadt-erlaesst-allgemeinverfuegung-zur-umsetzung-des-eskalationskonzeptes-des-landes-hessen Neue Maßnahmen gelten ab Samstag, 0 Uhr Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat am heutigen Donnerstag, 22. Juli, die Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten. Das ab heute gültige neue Eskalationskonzept des Landes Hessen sieht dazu vor, dass die Stadt für die rechtliche Gültigkeit der vorgesehenen Maßnahmen unmittelbar eine Allgemeinverfügung erstellen und öffentlich bekannt machen muss. Dies wird mit Veröffentlichung im Darmstädter Echo am morgigen Freitag (23.) geschehen. Die neuen Maßnahmen treten dann einen Tag später, also am Samstag, 24. Juli, 0 Uhr, in Kraft. Sie entfallen automatisch am darauffolgenden Tag, wenn die Inzidenz an 5 Tagen hintereinander wieder unter 35 liegt. Oberbürgermeister Jochen Partsch dazu: „Es ist leider so, dass das Infektionsgeschehen sich in Darmstadt in den letzten Tagen noch einmal beschleunigt hat und wir heute die Inzidenz von 35 überschreiten, daher sind wir angehalten, die im neuen Eskalationskonzept des Landes Hessen vorgesehenen Maßnahmen umzusetzen. Die dazu notwendige Allgemeinverfügung ist erstellt und wird heute versandt. Sie tritt mit Erscheinen am Freitag einen Tag später, am Samstag, 0 Uhr in Kraft. Es ist aber so, dass die Stadt damit im Prinzip zu großen Teilen auf demselben Stand bleibt wie vor dem neuen Eskalationskonzept. Es wird lediglich keine weiteren vom Land Hessen vorgesehenen Lockerungen geben können. Dies ist keine gute Entwicklung, es liegt aber weiter an uns allen, vorsichtig und umsichtig zu bleiben, damit die Zahlen nicht weiter steigen. Wir haben es weiter alle gemeinsam in der Hand, daher mein Appell: Halten Sie sich bitte weiter an die gültigen Abstands- und Hygieneregeln, tragen Sie eine Maske, auch wenn das nicht explizit vorgeschrieben ist, meiden Sie nach Möglichkeit Innenräume, große Menschenansammlungen und am wichtigsten, lassen Sie sich impfen! Dies ist und bleibt weiter unsere schlagkräftigste Maßnahme gegen die weitere Ausbreitung von Covid-19. Die Pandemie ist nicht vorbei!“ Die ab Samstag, 24. Juli, 0 Uhr geltenden Maßnahmen im Einzelnen:   Ab kumulativ 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage in einem Landkreis, einer kreisfreien Stadt, einer Stadt oder einem Ort mit zentralörtlicher Funktion: Handelt es sich um ein diffuses, nicht klar eingrenzbares Infektionsgeschehen im Landkreis bzw. der kreisfreien Stadt, sind die nachstehenden Maßnahmen per Allgemeinverfügung anzuordnen. Bei einem nachweislich eng lokalisierten oder klar eingrenz- und damit eindämmbaren Infektionsgeschehen, zum Beispiel in einer Einrichtung, einem Betrieb oder in einer Kommune, können auch einzelne dieser Maßnahmen ergriffen werden oder die Maßnahmen auf die betroffene Einrichtung oder Kommune beschränkt werden: - Teilnehmerbegrenzung für Veranstaltungen, Kulturangebote und größere Zusammenkünfte auf 500 Personen im Freien und 250 Personen in Innenräumen (zuzüglich Geimpfte/Genesene); die zuständige Behörde kann ausnahmsweise eine höhere Teilnehmerzahl bei Gewährleistung der kontinuierlichen Überwachung der Einhaltung der übrigen Voraussetzungen gestatten. - Einlass in geschlossene Räume bei Zusammenkünften, Fachmessen, Veranstaltungen und Kulturangeboten nach Paragraph 16 Absatz 1 Coronavirus-Schutzverordnung (CoSchuV) nur mit Negativnachweis nach Paragraph 3 CoSchuV unabhängig von der Teilnehmerzahl (d.h. auch bei mehr als 25 bis einschließlich 100 Personen). - Einlass in die Innengastronomie nur für Gäste mit Negativnachweis nach Paragraph 3 CoSchuV. - Einlass in Spielbanken, Spielhallen und ähnlichen Einrichtungen sowie zum Aufenthalt in Wettvermittlungsstellen nur für Gäste mit Negativnachweis nach Paragraph 3 CoSchuV. - In Übernachtungsbetrieben mit Gemeinschaftseinrichtungen die Vorlage eines Negativnachweises nach Paragraph 3 CoSchuV bei Anreise und bei längeren Aufenthalten einmal pro Woche. news-14484 Thu, 22 Jul 2021 12:46:24 +0200 Reaktion auf Mitteilung der ‚Odenwaldbahn-Initiative‘ https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/reaktion-auf-mitteilung-der-odenwaldbahn-initiative Wissenschaftsstadt Darmstadt erläutert Ausbau der Radabstellanlagen im Umfeld von Odenwaldbahn und Südbahnhof Mobilitätsdezernent Michael Kolmer hat auf eine Mitteilung der ‚Odenwaldbahn-Initiative‘ vom 28. Juni, in der die angebliche Benachteiligung der Bahnpendler an Odenwaldbahn und Südbahnhof in Bezug auf verfügbare Radabstellanlagen moniert wird, reagiert und noch einmal die Anstrengungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt in diesem Bereich vor allem in den letzten Jahren hervorgehoben. „Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in den letzten zwei Jahren im gesamten Stadtgebiet das Radparken enorm verbessert“, erklärt Kolmer. „Die öffentlich im Internet einsehbaren Quartalsberichte belegen dies mit entsprechenden Beispielen. Der Vorwurf der Odenwaldbahn-Initiative die Wissenschaftsstadt Darmstadt würde ihre Hausaufgaben nicht machen, untätig sein und bestimmte Bevölkerungsgruppen benachteiligen weisen wir entschieden zurück.“ Auch an Bahnhöfen seien zuletzt zusätzliche Abstellanlagen geschaffen worden (Arheilgen), stehen kurz vor der Umsetzung (Wixhausen, Eberstadt) oder wurden durch das Engagement Dritter (Doppelstockparker im Fürstensteg im Hauptbahnhof durch die Deutsche Bahn) stark verbessert, so Kolmer weiter. Zusätzlich verweist Kolmer darauf, dass das gesamte Ostbahnhof-Umfeld in den nächsten Jahren städtebaulich komplett umgestaltet und aufgewertet werden soll. „Hier sind hochwertige und überdachte Radabstell-Anlagen zentraler Bestandteil des Mobilitäts- und Platzkonzeptes. Für die Übergangszeit bis zum Umbau will die Stadt ein Angebot für rund 100 Räder mit einfachen Abstell-Anlagen anbieten. Die Umsetzung wird voraussichtlich noch in diesem Jahr erfolgen können.“ Zudem seien weitere Gespräche mit der Deutschen Bahn geplant. Zu den weiteren Beanstandungen stellt Kolmer klar: „Am Südbahnhof wurden vor rund zwei Jahren weitere Radstellhilfen trotz der sehr engen Platzverhältnisse am Bahnhofsgebäude geschaffen. Durch die Verlegung des Zugangs zu den Gleisen und der Schließung des Gebäudes sind diese Abstellmöglichkeiten nun etwas weiter entfernt vom neuen Steg-Zugang. Im direkten Umfeld des neuen Steg-Zugangs stehen allerdings keine Flächen zur Verfügung. Der Steg schließt direkt an einen Grünstreifen, einen schmalen Gehweg und den Haltestellenbereich an. Auch an den Stationen Lichtwiese und Kranichstein sieht die Stadt das Potential für mehr Abstellmöglichkeiten. Gleichzeitig besteht aber an vielen anderen Stellen im Stadtgebiet Potential bei der Gesamtverbesserung der Radmobilität, so dass Maßnahmen auch nach Prioritätensetzung geplant und umgesetzt werden.“ news-14482 Wed, 21 Jul 2021 11:33:26 +0200 Gedenken an Friedrich Pützer https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/gedenken-an-friedrich-puetzer Wissenschaftsstadt Darmstadt gedenkt Friedrich Pützer anlässlich seines 150. Geburtstags mit stiller Kranzniederlegung am 25. Juli auf dem Waldfriedhof Zum Gedenken an Friedrich Pützer wird die Wissenschaftsstadt Darmstadt anlässlich seines 150. Geburtstages am 25. Juli an seinem Ehrengrab auf dem Darmstädter Waldfriedhof eine Blumenschale niederlegen lassen. „Friedrich Pützer war eine bedeutende Persönlichkeit, hat in Darmstadt gelehrt, gewirkt und zahlreiche herausragende architektonische Spuren in unserer Stadt hinterlassen“, erläutert dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. „So gestaltete er Teile des Hauptsitzes der Merck KGaA an der Frankfurter Straße, den Pützerturm in der Hochschulstraße oder auch das Paulusviertel mit Paulusplatz und der evangelischen Pauluskirche. Am kommenden Sonntag würdigen wir daher seine Verdienste rund um unsere Stadt anlässlich seines 150. Geburtstages mit einer Kranzniederlegung.“ Friedrich Pützer wurde am 25. Juli 1871 als Sohn des Direktors der Städtischen Gewerbeschule, Regierungsrat Johann Mathias Joseph Pützer, und dessen Ehefrau Elisabeth Pützer, geb. Zander, in Aachen geboren. Er absolvierte 1889 die Realschule und studierte anschließend an der Technischen Hochschule Aachen. Von 1894 bis 1896 war er wissenschaftlicher Hilfslehrer an der Oberrealschule in Aachen. 1897 kam er – vermutlich auf Betreiben von Georg Wickop – nach Darmstadt, wo er zuerst als Assistent bei Karl Hofmann, Erwin Marx und Georg Wickop an der Technischen Hochschule Darmstadt tätig war. Bereits 1898 habilitierte er sich und wurde 1900 außerordentlicher Professor. 1902 wurde er an der Technischen Hochschule Darmstadt zum ordentlichen Professor für Städtebau, Kirchenbau, Perspektive und Stegreifentwurf berufen. Pützer gilt damit als Begründer des Darmstädter Städtebaulehrstuhls. Im selben Jahr übernahm er das Amt des Denkmalpflegers für die hessische Provinz Starkenburg. 1908 folgte die Ernennung zum Kirchenbaumeister der Evangelischen Landeskirche in Hessen. Zu seinen Aufgaben gehörte die Begutachtung und Korrektur von Neubauplänen für evangelische Kirchen im Bereich der Landeskirche. 1914 wurde Pützer in der Nachfolge von Georg Wickop Baureferent der Technischen Hochschule Darmstadt und gestaltete auf der Kölner Werkbundausstellung einen evangelischen Kirchenraum mit Taufbecken und Sakristei. Der Beginn des Ersten Weltkrieges verhinderte eine größere Bautätigkeit an der Hochschule, im Studienjahr 1918/1919 amtierte er als Rektor. Pützer entwarf zahlreiche Neu- oder Umbauten von Kirchen im Rhein-Main-Gebiet. Besonders prägend war seine Tätigkeit in Darmstadt, wo er viele Spuren hinterließ. Bei seiner Planung orientierte Pützer sich an den Prinzipien des künstlerischen Städtebaus, der auf den Architekten, Städteplaner und bildenden Künstler Camillo Sitte zurückgeht. Sitte hatte 1889 mit dem Buch „Der Städtebau nach seinen künstlerischen Grundsätzen“ einen ‚Bestseller‘ geschrieben, welcher eine ganze Generation von Planern beeinflusste. Das Paulusviertel ist mit dem Paulusplatz und der evangelischen Pauluskirche (1907), die Pützer ebenfalls entwarf, eine der bedeutendsten bestehenden Anlagen des künstlerischen Städtebaus in Deutschland. Auch das erste Hochhaus Deutschlands, der 1915/16 entstandene Bau 15 der Carl Zeiss AG in Jena, wurde nach seinen Plänen errichtet. Es hat mit 11 Geschossen eine Höhe von 43 Metern. Friedrich Pützer lehrte an der Technischen Hochschule Darmstadt bis zu seinem Tod; er starb am 31. Januar 1922 mit 50 Jahren in Frankfurt/M. nach eineinhalbjähriger Krankheit. Pützer war mit Elisabeth geb. Selck verheiratet. Aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor. Das Grab Pützers, seiner Frau und seiner Söhne befindet sich auf dem Waldfriedhof Darmstadt (Grabstelle: L 8a 51). Das Grabmal gestaltete der Bildhauer Augusto Varnesi, Professor für dekorative Plastik an der Architekturabteilung der Darmstädter Hochschule. Friedrich Pützer erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise: die preußische Staatsmedaille (1900), Ehrende Anerkennung der Akademie der Künste in Berlin (1901), den preußischen Roten Adlerorden 4. Klasse (1905), das hessische Ritterkreuz 1. Klasse Philipps des Großmütigen (1905), die Krone hierzu (1908), den preußischen Kronenorden 3. Klasse (1912), die Ernennung zum Geheimen Baurat (1913) und die Ehrendoktorwürde der Technischen Hochschule Aachen (als Dr.-Ing. E. h.). Nach Pützer sind eine Straße im Frankfurter Stadtteil Praunheim sowie eine Straße in Darmstadt benannt. news-14481 Tue, 20 Jul 2021 12:11:55 +0200 Impftermine für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/impftermine-fuer-kinder-und-jugendliche-ab-12-jahren Sonderimpfaktion am 25. Juli im Impfzentrum Darmstadt Aufgrund der großen Nachfrage bietet das Impfzentrum Darmstadt zum Anfang der Ferien erneut eine Sonderimpfaktion zur Immunisierung von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren an. Am kommenden Sonntag, 25. Juli, von 14 bis 18 Uhr gibt es Impftermine für Kinder und Jugendliche ohne vorherige Terminbuchung. Verimpft wird der Impfstoff von Biontech, der ab 12 Jahren zugelassen ist. Geimpft wird, wie auch beim letzten Mal, unter Einbindung von Kinderärztinnen und Kinderärzten im Impfzentrum Darmstadt, Schlossgraben 1. Die Kinder und Jugendlichen müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden. Außerdem muss sowohl der Impfpass als auch der Kinderausweis beziehungsweise Personalausweis mitgebracht werden. Da keine Terminvereinbarung notwendig ist, kann es zu Wartezeiten kommen. Das Impfzentrum bittet dafür um Verständnis und freut sich, auch Kindern und Jugendlichen Corona-Schutzimpfungen anbieten zu können. news-14476 Tue, 20 Jul 2021 11:05:00 +0200 „Happy Hour“ im Impfzentrum Darmstadt am 19. und 20. Juli 2021 von 18 bis 22 Uhr https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/happy-hour-im-impfzentrum-darmstadt-am-19-und-20-juli-2021-von-18-bis-22-uhr Keine Terminvereinbarung vorab nötig Am Montag und Dienstag (19. und 20. Juli 2021) können sich Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahre von 18 bis 22 Uhr ohne vorherige Terminvereinbarung im Impfzentrum Darmstadt impfen lassen. Das Impfzentrum Darmstadt möchte mit dieser spontanen Impfaktion allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich mit einem mRNA-Impfstoff unkompliziert erstimpfen zu lassen. Genesene, deren Corona-Erkrankung mehr als vier Wochen zurückliegt, können sich ebenfalls impfen lassen. Interessierte bringen bitte ihren Lichtbildausweis (beispielsweise den Personalausweis oder Reisepass), ihren Impfausweis und die Krankenkassenkarte mit. Die Impfungen finden im Impfzentrum Darmstadt, Schlossgraben 1, 64283 Darmstadt jeweils von 18 bis 22 Uhr statt. Da die Impfungen ohne festen Termin stattfinden, kann es zu Wartezeiten kommen. news-14480 Tue, 20 Jul 2021 10:23:04 +0200 Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/deutsche-akademie-fuer-sprache-und-dichtung-1 Clemens J. Setz erhält den Georg-Büchner-Preis 2021 Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht den Georg-Büchner-Preis 2021 an den Schriftsteller Clemens J. Setz. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wird am 6. November 2021 in Darmstadt verliehen.   Begründung der Jury: »Mit Clemens J. Setz zeichnet die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung einen Sprachkünstler aus, der mit seinen Romanen und Erzählungen immer wieder menschliche Grenzbereiche erkundet. Seine bisweilen verstörende Drastik sticht ins Herz unserer Gegenwart, weil sie einem zutiefst humanistischen Impuls folgt. Diese Menschenfreundlichkeit verbindet Clemens J. Setz mit einem enzyklopädischen Wissen und einem Reichtum der poetischen und sprachschöpferischen Imagination. Mit staunenswerter Vielseitigkeit demonstriert er eine radikale Zeitgenossenschaft, welche Buch um Buch die Schönheit und den Eigensinn großer Literatur beglaubigt.«   Clemens J. Setz, geboren am 15. November 1982 in Graz, studierte von 2001 bis 2009 Mathematik und Germanistik an der Universität Graz. Heute lebt er in Wien. Clemens J. Setz schreibt Romane, Erzählungen, Gedichte und Theaterstücke. Darüber hinaus veröffentlicht er über Twitter und übersetzt aus dem Englischen. Er wurde vielfach ausgezeichnet, darunter: Literaturpreis der Stadt Bremen 2010, Preis der Leipziger Buchmesse 2011, Literaturpreis des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft 2013, Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2015, Berliner Literaturpreis 2019, Kleist-Preis 2020.   2007 erschien sein Debütroman »Söhne und Planeten«, bereits 2009 sein zweiter Roman »Die Frequenzen« und wiederum zwei Jahre später, 2011, der Erzählband »Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes«, wofür er den Preis der Leipziger Buchmesse erhielt. Weiterhin folgten der Roman »Indigo« (2012) und sein vielbeachtetes 1000-Seiten-Werk »Die Stunde zwischen Frau und Gitarre« (2015) – eine Art philosophischer Psycho-Thriller, ausgezeichnet mit dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis. Neben Prosatexten veröffentlichte Setz auch den Gedichtband »Die Vogelstraußtrompete« (2014). Zuletzt sind von ihm der Prosaband »Bot. Gespräch ohne Autor« (2018), die Erzählungen »Der Trost runder Dinge« (2019) sowie der Band »Die Bienen und das Unsichtbare« (2020) erschienen, in dem es um die Ergebnisse eines Selbstversuchs beim Erlernen von Plansprachen wie Esperanto, Volapük oder Blissymbolic geht.   Weitere Informationen auf der Verlagsseite: Clemens J. Setz auf www.suhrkamp.de   Der Georg-Büchner-Preis: Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht seit 1951 den Georg-Büchner-Preis an herausragende Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Er wird finanziert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Stadt Darmstadt.     Werke (Auswahl) ·        Söhne und Planeten. Roman Residenz, St. Pölten 2007 ·        Die Frequenzen. Roman. Residenz, St. Pölten 2009 ·        Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes. Erzählungen. Suhrkamp, Berlin 2011 ·        Indigo. Roman. Suhrkamp, Berlin 2012 ·        Die Vogelstraußtrompete. Gedichte. Suhrkamp, Berlin 2014 ·        Till Eulenspiegel – Dreißig Streiche und Narreteien. Nacherzählung, mit Illustrationen von Philip Waechter. Insel, Berlin 2015 ·        Glücklich wie Blei im Getreide. Nacherzählungen, mit Zeichnungen von Kai Pfeiffer. Suhrkamp, Berlin 2015 ·        Die Stunde zwischen Frau und Gitarre. Roman. Suhrkamp, Berlin 2015 ·        Verweilen unter schwebender Last. Tübinger Poetik-Dozentur 2015 (zusammen mit Kathrin Passig). Swiridoff, Künzelsau 2016 ·        Bot: Gespräch ohne Autor. Suhrkamp, Berlin 2018 ·        Der Trost runder Dinge. Erzählungen. Suhrkamp, Berlin 2019 ·        Die Bienen und das Unsichtbare. Suhrkamp, Berlin 2020   Theateraufführungen Vereinte Nationen, UA 2017, Mannheim; Erinnya, UA 2018, Graz; Die Abweichungen, UA 2018 Stuttgart; Flüstern in stehenden Zügen,UA 2021, Graz/München.   Auszeichnungen (Auswahl) 2008: Auszeichnung des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur für ein »besonders gelungenes literarisches Debüt« 2008: Ernst-Willner-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb für »Die Waage« 2010: Literaturpreis der Stadt Bremen für »Die Frequenzen« 2011: Preis der Leipziger Buchmesse für »Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes« 2010: Outstanding Artist Award für Literatur des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur 2013: Literaturpreis des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft 2015: Wilhelm-Raabe-Literaturpreis für »Die Stunde zwischen Frau und Gitarre« 2017: Literaturpreis des Landes Steiermark 2018: Merck-Kakehashi-Literaturpreis des Technologieunternehmens Merck und des Goethe-Instituts Tokyo 2019: Berliner Literaturpreis 2020: Jakob-Wassermann-Literaturpreis 2020: Kleist-Preis news-14474 Fri, 16 Jul 2021 15:38:45 +0200 Wissenschaftsstadt Darmstadt gedenkt am 20. Juli der Widerstandskämpfer und Widerstandskämpferinnen gegen den Nationalsozialismus https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-gedenkt-am-20-juli-der-widerstandskaempfer-und-widerstandskaempferinnen-gegen-den-nationalsozialismus Kranzniederlegung auf dem Waldfriedhof / Bürgermeisterin Akdeniz: „Gemeinsam ein Zeichen für den Frieden und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft setzen“ Am 20. Juli 2021 jährt sich zum 77. Mal der Tag, an dem das Attentat auf Adolf Hitler misslungen ist. Aus Anlass dieses besonderen Datums wird Bürgermeisterin Barbara Akdeniz, zum Gedächtnis an die Widerstandskämpfer und Widerstandskämpferinnen um 11 Uhr an der Gedenkstätte auf dem Waldfriedhof einen Kranz niederlegen. Mit der Kranzniederlegung erinnert Bürgermeisterin Barbara Akdeniz im Namen der Wissenschaftsstadt Darmstadt an die Bürgerinnen und Bürger – darunter auch solche aus Darmstadt – , die damals und in den Monaten bis zum Kriegsende ermordet wurden: „An diesem Tag wollen wir gemeinsam der mehr als 200 Männer und Frauen gedenken, die aufgrund des gescheiterten Versuchs, Deutschland von der nationalsozialistischen Gewalt- und Terrorherrschaft zu befreien, Opfer des NS-Terrors wurden. Das Attentat auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944 gilt als bedeutendster Umsturzversuch des militärischen Widerstandes in der Zeit des Nationalsozialismus. Bis heute verlangt uns der Mut dieser Menschen, ihr Leben für eine gerechtere Welt aufs Spiel zu setzen, tiefen Respekt ab. Vor diesem bedeutenden geschichtlichen Hintergrund wollen wir mit der Kranzniederlegung ein Zeichen für Frieden und Zusammenhalt in unserer heutigen Gesellschaft setzen.“ news-14467 Thu, 15 Jul 2021 16:21:20 +0200 Sonderimpfaktionen zur Immunisierung von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahre https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/sonderimpfaktionen-zur-immunisierung-von-kindern-und-jugendlichen Impfzentrum Darmstadt bietet pünktlich zum Ferienbeginn am Freitag, 16. Juli 2021, von 12 bis 18 Uhr Impftermine an Pünktlich zum Ferienbeginn kommt der Startschuss für Sonderimpfaktionen zur Immunisierung von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahre: Das Impfzentrum Darmstadt bietet daher am morgigen Freitag (16.) von 12 bis 18 Uhr Impftermine für Kinder und Jugendliche ohne vorherige Terminbuchung an. Verimpft wird der Impfstoff von Biontech. Geimpft wird im Impfzentrum Darmstadt, Schlossgraben 1, 64283 Darmstadt. Die Kinder und Jugendlichen müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden. Außerdem muss sowohl der Impfpass als auch der Kinderausweis beziehungsweise Personalausweis mitgebracht werden. Da keine Terminvereinbarung notwendig ist, kann es zu Wartezeiten kommen. Das Impfzentrum bittet dafür um Verständnis und freut sich, auch Kindern und Jugendlichen Corona-Schutzimpfungen anbieten zu können. news-14440 Wed, 07 Jul 2021 16:08:00 +0200 Quartiersimpfungen in Kranichstein https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/quartiersimpfungen-in-kranichstein Impfzentrum der Wissenschaftsstadt Darmstadt führt am 17. und 18. Juli Quartiersimpfungen in Kranichstein durch Das Impfzentrum der Wissenschaftsstadt Darmstadt bietet im Rahmen der sogenannten Quartiersimpfungen Vor-Ort-Impftermine für Bürgerinnen und Bürger in Kranichstein an. Geimpft wird am 17. und 18. Juli, die Zweitimpfung findet dann sechs Wochen später am 28. und 29. August statt. Verimpft wird ausschließlich der Impfstoff von Biontech, eine Terminvereinbarung ist nicht nötig. Bürgerinnen und Bürger aus den Vierteln, die sich impfen lassen möchten, müssen aber mindestens 16 Jahre alt sein. Noch nicht Volljährige müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden. Wer sich impfen lassen möchte, muss folgende Unterlagen zum Impftermin mitbringen: Ausweis (Personalausweis oder Reisepass oder ein vergleichbares Dokument), seinen Impfausweis und die Krankenkassenkarte. Stattfinden werden die Impfungen in der Erich Kästner-Grundschule im Wickopweg 2, in 64289 Darmstadt. Geöffnet sind die Impfräume an beiden Tagen jeweils von 10 bis 17 Uhr. news-14437 Wed, 07 Jul 2021 12:45:41 +0200 Impfzentrum Darmstadt bietet am 12. Juli und 15. bis 18. Juli Sondertermine mit Extra-Kontingent von Johnson & Johnson an https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/impfzentrum-darmstadt-bietet-am-12-juli-und-15-bis-18-juli-sondertermine-mit-extra-kontingent-von-johnson-johnson-an Online-Anmeldung notwendig Das Impfzentrum Darmstadt bietet am 12. Juli und am 15. bis 18. Juli im Impfzentrum Darmstadt, Schlossgraben 1, allen impfberechtigten Darmstädterinnen und Darmstädtern die Möglichkeit, eine einmalige Covid-19-Schutzimpfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson zu erhalten. Eine Zweitimpfung ist bei diesem Impfstoff nicht notwendig, bereits nach einer Impfstoffdosis ist die volle Immunisierung gegeben. Die Impfungen erfolgen ausschließlich mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson. Eine Impfung ist für alle impfberechtigten Personen gemäß der CoronaImpfV möglich. Entsprechend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Institutes (STIKO) ist allerdings ein ärztliches Aufklärungsgespräch im Impfzentrum für Personen unter 60 Jahren verpflichtend. Darüber hinaus können mit Johnson & Johnson ausschließlich Personen geimpft werden, die mindestens 18 Jahre alt sind. Pro Person kann nur ein Termin vereinbart werden. Die gebuchten Impftermine sind nicht übertragbar. Unbedingt notwendig ist eine vorherige Anmeldung auf: https://www.darmstadt.de/leben-in-darmstadt/gesundheit/informationen-zum-corona-virus/impfzentrum-darmstadt. Hier sind die Links zu jeweiligen Tagen extra eingestellt. news-14392 Thu, 24 Jun 2021 13:35:21 +0200 Bürgerhaushalt „Unser Projekt für die Stadt“: Inklusives Kräuterbeet in Wixhausen wird am Samstag (26.) eingeweiht https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/buergerhaushalt-unser-projekt-fuer-die-stadt-inklusives-kraeuterbeet-in-wixhausen-wird-eingeweiht OB Partsch: „Einzelne Projekte und Ideen aus der Bürgerschaft bereichern das gesamtstädtische Zusammenleben“ / Stadträtin Akdeniz: „Ein inklusives Projekt, das Freude verbreiten und die Sinne anregen wird“ In Vertretung für Oberbürgermeister Jochen Partsch wird Sozialdezernentin Barbara Akdeniz am kommenden Samstag (26.) um 13 Uhr das Projekt „Ein Kräuterbeet für Wixhausen“, das im Rahmen des Darmstädter Bürgerhaushaltes auf Initiative der Aktiven Senioren Wixhausen von der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit knapp 5.000 Euro gefördert wurde, eröffnen. Medienvertreterinnen und –vertreter sind herzlich eingeladen.   „Nach allem, was unsere Gesellschaft in der letzten Zeit durchgestanden hat, ist es besonders schön, zu solch erfreulichen Ereignissen wieder zusammenkommen und sie dadurch auch wieder angemessen würdigen zu können“, sagte Oberbürgermeister Jochen Partsch im Vorfeld. „Das Resultat des Engagements aus der Bürgerschaft zeigt, dass der Strang des Bürgerhaushaltes ‚Unser Projekt für die Stadt‘ eine wichtige Anregung zur aktiven Mitgestaltung des Wohnumfeldes sowie zur Stärkung der Gemeinschaft und vor allen Dingen zur Förderung einer inklusiven Gesellschaft ist. Daher sehen wir es als eine Selbstverständlichkeit an, auch künftig Ideen und Projekte zu unterstützen, die die Gemeinschaft und das Zusammenleben in der gesamten Stadt bereichern.“  Die Aktiven Senioren Wixhausen haben das Kräuterbeet von Anfang an so konzipiert, dass auch Bürgerinnen und Bürger, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, in den Genuss der duftenden und oftmals auch essbaren Pflanzen kommen und an Projekten und Veranstaltungen teilnehmen können. Geplant sind für die Zukunft unter anderem Pflanzaktionen für Kinder, Wettbewerbe, Pflanzentauschbörsen und vieles mehr. Auch die Zusammenarbeit mit anderen lokalen Gruppen und Trägern sollen das Gefühl der Gemeinschaft und des Zusammenhaltes stärken. So haben unter anderem die Aumühle und die Grundschule bereits ihr Interesse für eine aktive Nutzung des inklusiven Kräuterbeets bestätigt. „Aktiv sein bedeutet Gesundheit, Lebensfreude und Gemeinschaft, jedes Individuum wird in der Gruppe sichtbar, wird wahrgenommen und fühlt sich dadurch gestärkt und zugehörig“, erklärt Stadträtin Barbara Akdeniz und weiter: „Das ist hier auf hervorragende Weise gelungen, denn jeder und jede kann an diesem schönen Ort verweilen. Die Aktiven Senioren Wixhausen haben eine Natur-Oase für alle geschaffen, die die Sinne aller Bürgerinnen und Bürger – gerade nach den dunklen Wintermonaten und der langen Isolation – beleben und Freude verbreiten wird.“ Die Veranstaltung findet im Hof der Alten Schule in der Ostendstraße 27-29, 64291 Darmstadt statt. news-14384 Tue, 22 Jun 2021 16:56:56 +0200 Wissenschaftsstadt Darmstadt hisst Regenbogenflaggen auf dem Luisenplatz am 23. Juni https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-hisst-regenbogenflaggen-auf-dem-luisenplatz-am-23-juni Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Wir setzen ein Zeichen der Solidarität mit diskriminierten Minderheiten, ganz besonders mit der LGBTQ*-Community, die in Ungarn unter so starker Ausgrenzung leidet“ Um ein Zeichen gegen die Diskriminierung und Ausgrenzung von Minderheiten zu setzen, wird die Wissenschaftsstadt Darmstadt anlässlich des morgigen (23.) Spiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Ungarn auf dem Luisenplatz die Regenbogenflaggen, das wichtigste Symbol der Schwulen- und Lesbenbewegung, hissen. „Darmstadt steht für Vielfalt, für Toleranz und für Freiheit und wir engagieren uns konsequent in großen wie in kleinen Aktionen für diskriminierte und verfolgte Gruppen weltweit“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Der Vorstoß des Münchener Stadtrats, die Allianz-Arena morgen Abend zum Spiel Deutschland gegen Ungarn in Regenbogenfarben erleuchten zu lassen, um ein Zeichen der Solidarität mit den ganz besonders in Ungarn verfolgten Angehörigen der LGBTQ*-Community zu setzen, war großartig und ist absolut unterstützenswert. Umso erschreckender, dass die UEFA dieser Idee nun einen Riegel vorgeschoben hat – wäre sie doch ein deutlich sichtbares Zeichen unseres europäischen Werteverständnisses gewesen, nach dem wir zusammen leben wollen. Daher sind wir nun als politisch Verantwortliche, als Gesellschaft, als Bürgerinnen und Bürger gefragt. Morgen Abend wird vielleicht nicht dieses einzelne Stadion in Regenbogenfarben leuchten, aber dafür dann eben Orte in ganz Deutschland und daran beteiligen auch wir uns in der Wissenschaftsstadt Darmstadt“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch.  Für immer mehr Sportstätten in Deutschland, beispielsweise den Deutsche Bank Park in Frankfurt und das RheinEnergieSTADION in Köln, wird aktuell bekannt, dass sie morgen Abend in den Regenbogenfarben beleuchtet werden. Auch der SV Darmstadt 98 wird morgen die Regenbogenflaggen am Merck-Stadion hissen, um sich gegen Homophobie und Diskriminierung einzusetzen.   „Dass sich in Darmstadt viele an der morgigen Aktion beteiligen, zeigt, dass wir Darmstädterinnen und Darmstädter nicht müde werden, uns deutlich und lautstark für die Rechte von Minderheiten einzusetzen und niemanden aufgrund der sexuellen Orientierung, Religion, politischen Ausrichtung oder Herkunft auszugrenzen oder zu verurteilen. Unsere Stadt ist eine bunte, offene und tolerante Gemeinschaft“, so Jochen Partsch.     news-14370 Thu, 17 Jun 2021 13:11:23 +0200 Tag der Daseinsvorsorge am 23. Juni: Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen informiert über die Bedeutung kommunaler Infrastrukturen https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/tag-der-daseinsvorsorge-am-23-juni-eigenbetrieb-fuer-kommunale-aufgaben-und-dienstleistungen-informiert-ueber-die-bedeutung-kommunaler-infrastrukturen Stadtkämmerer Schellenberg: „Darmstädterinnen und Darmstädter können sich immer auf den EAD verlassen“ Im Rahmen des Tages der Daseinsvorsorge am kommenden Mittwoch, 23. Juni, informieren kommunale Unternehmen, darunter der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) der Wissenschaftsstadt Darmstadt, über ihren Beitrag zur Bereitstellung und Aufrechterhaltung zum Beispiel der Energie- und Wasserversorgung, der Abwasser- und Abfallentsorgung oder den Ausbau von Glasfaserkabelnetzen. „Im Bereich kommunaler Infrastrukturen trägt der EAD jeden Tag aufs Neue maßgeblich mit dazu bei, dass die Wissenschaftsstadt Darmstadt funktioniert. Dafür sind rund 300 Beschäftigte des EAD in der Abfallentsorgung, in der Straßenreinigung und im Kanalbetrieb im Einsatz. Seit Jahrzehnten werden diese Leistungen verlässlich erbracht, weswegen sie heute oft nur selten noch bewusst wahrgenommen werden“, erläutert der für den EAD zuständige Stadtkämmerer André Schellenberg. „Wie wichtig die Daseinsvorsorge für jeden von uns ist, zeigt sich vor dem Hintergrund der anhaltenden Corona-Pandemie: Dass nämlich grundlegende Leistungen – wie das Leeren der Mülltonnen, das Reinigen der Straßen und Wege sowie die Unterhaltung des Kanalnetzes – auch in dieser sehr ungewöhnlichen Zeit jeden Tag zuverlässig erbracht werden und die Menschen sich darüber keine Gedanken machen müssen“, führt Schellenberg weiter aus. Hintergrund: Zahlen zur Daseinsvorsorge in der Wissenschaftsstadt Darmstadt Abfallwirtschaft: Der EAD entsorgt durchschnittlich täglich 200 Tonnen Abfall von über 160.000 Darmstädter Bürgerinnen und Bürgern. Straßenreinigung: Täglich werden 1.100 Papierkörbe durch den EAD entleert; darüber hinaus reinigt der EAD wöchentlich 1.015 Kilometer öffentliche Fahrbahnen, Gehwege und Plätze in Darmstadt. Winterdienst: Zur Wahrung der Verkehrssicherheit führt der EAD den Winterdienst in Darmstadt auf rund 350 Kilometern Straße und 120 Kilometern Radwegen durch. Hierfür werden innovative Streutechniken (Feucht- und Flüssigsalztechnik) eingesetzt, um die ökologischen und sicherheitstechnischen Anforderungen zu berücksichtigen. Kanalbetrieb: Auch die 455 Kilometer öffentlichen Mischwasser-, Regenwasser- und Schmutzwasserkanäle liegen im Aufgabengebiet des EAD. Sperrmüllaufträge und Kundenportal: Im Jahr 2020 wickelte der EAD insgesamt etwa 32.000 Sperrmüllaufträge ab. Über das Kundenportal (https://portal.ead.darmstadt.de/inchorus/abfallsammlung.html) gingen davon rund 16.000 Buchungen ein. Weitere 6.500 Vorgänge wurden im Kundenportal im Bereich Behälterstellung, -abholung und -wechsel vorgenommen. Dies entspricht etwa einem Drittel aller Vorgänge. Immer mehr Darmstädter Bürgerinnen und Bürger nutzen das digitale Buchungsportal. Speziell im Bereich Behälterstellung, -abholung und -wechsel verzeichnet der EAD einen Anstieg von knapp 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit seinen digitalen Antragsverfahren stellt der EAD bereits seit sechs Jahren die Weichen, um das Online-Zugangs-Gesetz umzusetzen. Zoo Vivarium Darmstadt: Die Tierpflegerinnen und Tierpfleger versorgen täglich über 2.000 Tiere aus über 200 Arten. Durchschnittliche Besucherzahlen zwischen 180.000 und 200.000 pro Jahr. Im „Corona-Jahr 2020“ waren es 149.000 Besucher. Die Angebote der Zooschule nutzen durchschnittlich jährlich etwa 4.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene (2020 waren es rund 800 Personen). Weitere Infos zum Tag der Daseinsvorsorge gibt es auf https://daseinsvorsorge.vku.de/. International ist der Tag als „Public Service Day“ bekannt und wird von den Vereinten Nationen ausgerufen. Der „Tag der Daseinsvorsorge“ wird vom Verband kommunaler Unternehmen koordiniert. news-14368 Thu, 17 Jun 2021 11:45:15 +0200 Digitaltag 2021 in der Digitalstadt Darmstadt  https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/digitaltag-2021-in-der-digitalstadt-darmstadt Mehrere Online-Aktivitäten am morgigen Digitaltag (18. Juni) Am 18. Juni 2021 findet zum zweiten Mal der Digitaltag statt, ein breit angelegter und primär virtueller Aktionstag mit dem bundesweit auf die digitale Transformation aufmerksam gemacht wird. Viele Mitmachangebote aus dem öffentlichen, wie auch privaten Bereich, ermöglichen am 18. Juni über den gesamten Tag hinweg, Einblick in die vielen unterschiedlichen Facetten der Digitalisierung.  Auch die Digitalstadt Darmstadt ist mit gleich mehreren Online-Aktivitäten am Digitaltag vertreten. So lädt das Digitale Stadtlabor Darmstadt, das jüngste Projekt der Digitalstadt Darmstadt dazu ein, im Digi:Barcamp "Bildung im 21. Jahrhundert" darüber zu diskutieren, welche neuen Anforderungen und Herausforderungen der digitale Wandel für Schulen und Bildungsorganisationen mit sich bringt. Über 16 Darmstädter Bildungseinrichtungen, darunter natürlich die TU Darmstadt und die h_da, aber auch außeruniversitäre Organisationen, wie Vertreter der ortsansässigen Fraunhofer-Institute und auch Mitarbeiter aus den städtischen Organisationen für das Schulwesen (Stadtelternbeirat, Schulamt etc.) bieten verschiedene Sessions an, in denen sie ihre Sicht auf Lehre, Lernen und Bildung in Zeiten des digitalen Wandels teilen.  Dass Digitalisierung nicht abstrakt ist, beweisen die Digitaldetektive. Sie sind junge Reporter, die von dem Institut für Medienbildung und Kommunikation e.V. (MuK) derzeit ausgebildet werden und sich noch über den gesamten Sommer hinweg auf den Weg machen, viele der wichtigsten Darmstädter Digitalisierer zu interviewen. Ihre ersten filmischen Beiträge werden am Digitaltag veröffentlicht.   Filmisch trägt auch das Projekt "Digital für Alle" des Sozialdezernats zum Digitaltag bei. In drei Stop-Motion Filmen erklärt Adelheid Wolf, die das gleichnamigeProjekt koordiniert, in Einfacher Sprache was WLAN, ein Messenger-Dienst und das Internet ist.  Und da die Digitalisierung alle Lebensbereiche durchdringt, ist sie mittlerweile auch tief in die Welt der Musikschaffenden eingedrungen. Hier bedarf es spezieller Software und die enge Zusammenarbeit von Systemadministratoren und Musizierenden, um digital gemeinsam so Musik zu machen, damit es nicht zu Ton- und Bildverzerrungen kommt. In Pandemie-Zeiten ein wichtiger Überlebensfaktor für Bands und ganze Orchester. Wie das geht, wird während einer Barcamp-Session des Digi:Barcamps in Kooperation mit der Darmstädter Tonakademie veranschaulicht.   Wie sich eine App im Laufe der Zeit weiterentwickelt, das wird von den Machern der "Darmstadt im Herzen"-Webseite erklärt. Bereits seit mehreren Jahren bietet das Nachbarschaftsportal viele nützlichen Infos und Tipps für den Alltag in Darmstadt. Wie's funktioniert, wird am Digitaltag erklärt.   Alle Veranstaltungen sind kostenfrei und online abrufbar. Das genaue Programm und weitere Infos sind auf den Webseiten der Digitalstadt Darmstadt sowie dem zugehörigen Digitalen Stadtlabor abrufbar. Weiterführende Infos/Links: • www.digitalstadt-darmstadt.de/news-events/veranstaltungen/ • www.digitalstadt-darmstadt.de/stadtlabor/barcamp-landingpage/ • https://digitaltag.eu/aktionslandkarte  (Bitte Darmstadt in das Suchfeld eingeben) news-14345 Tue, 08 Jun 2021 14:11:21 +0200 200. Geburtstag: Wissenschaftsstadt Darmstadt gedenkt Luise Büchner mit Blumen auf ihrem Ehrengrab am 12. Juni https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/200-geburtstag-wissenschaftsstadt-darmstadt-gedenkt-luise-buechner-mit-blumen-auf-ihrem-ehrengrab-am-12-juni OB Partsch: „Ehrung für eine der bedeutendsten Töchter unserer Stadt, deren Streiten für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Mädchen an der Gesellschaft bis heute nachwirkt“ Zum Gedenken an Luise Büchner wird die Wissenschaftsstadt Darmstadt anlässlich ihres 200. Geburtstages am kommenden Samstag, 12. Juni, an ihrem Ehrengrab auf dem Alten Friedhof eine Blumenschale niederlegen lassen. In Vertretung für Oberbürgermeister Jochen Partsch wird Sozial- und Frauendezernentin Barbara Akdeniz außerdem am Geburtstagsfest für Luise Büchner am 12. Juni am Luise Büchner-Denkmal, um 16 Uhr in der Döngesborngasse,  teilnehmen und beim Festakt zu Luise Büchners 200. Geburtstag um 19 Uhr in der Orangerie ein Grußwort sprechen. Beide Veranstaltungen werden von der Luise Büchner-Gesellschaft durchgeführt.  „Mit Luise Büchner gedenken wir am Samstag, ihrem 200. Geburtstag, einer der bedeutendsten Töchter unserer Stadt und würdigen damit ihr Erbe, das bis heute nachwirkt, ja gerade in unserer Zeit aktueller denn je ist“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Die von ihr maßgeblich geförderte und begleitete gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Mädchen in Schule und Ausbildung ist eine Errungenschaft, die den Grundstein gelegt hat für eine moderne, für eine aufgeschlossene und gerechte Gesellschaft. Es ist an uns, ihre Ideen und Anstöße zu bewahren und immer wieder neu in unsere Gesellschaft hineinzudenken.“   Luise Büchner (geb. 12.06.1821, gest. 28.11.1877), Schwester von Georg Büchner, gehörte zu den ersten Frauenrechtlerinnen in Deutschland. Sie setzte sich für eine gleichwertige Ausbildung von Mädchen und Jungen sowie für eine qualifizierte Berufsausbildung von Frauen ein. Sie verfasste Romane, Reisebeschreibungen und Gedichte. Zusammen mit Prinzessin Alice von Hessen und bei Rhein gründete sie mehrere Frauenvereine, die weit über die Grenzen von Darmstadt hinaus bekannt wurden.  2010 wurde die Luise Büchner Gesellschaft gegründet mit dem Ziel, das Werk der Schriftstellerin sowie anderer Wegbegleiterinnen der Frauenbewegung in Form von Lesungen, Vorträgen, Ausstellungen sowie Studienfahrten lebendig zu halten. Zusammen mit der Frauenbeauftragten der Stadt Darmstadt hat die Luise Büchner Gesellschaft zu ihren Ehren ein Denkmal initiiert, welches im Jahr 2017 enthüllt wurde. Die Luise-Büchner-Bibliothek im Darmstädter Literaturhaus wurde nach ihr benannt.   news-14330 Tue, 01 Jun 2021 13:37:54 +0200 Unesco-Welterbetag am 6. Juni / Per Online-Führung oder App über die Mathildenhöhe https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/unesco-welterbetag-am-6-juni-per-online-fuehrung-oder-app-ueber-die-mathildenhoehe OB Partsch: „Orte der Begegnung und des internationalen Zusammenhalts – gerade in Krisenzeiten zeigen Welterbestätten, welche Werte unser Handeln bestimmen sollten“ Am Sonntag, 6. Juni, wird bundesweit der Unesco-Welterbetag gefeiert, an dem Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit haben, die Unesco-Welterbestätten in ihrer Region in besonderer Weise zu erleben und sich umfassend über die Ziele der Unesco und die Welterbe-Idee zu informieren. In diesem Jahr wird der Welterbetag aufgrund der Pandemie an vielen Orten, auch in der Wissenschaftsstadt Darmstadt, digital stattfinden. Das Motto des diesjährigen Welterbetages lautet ‚Solidarität und Dialog‘. „Die Welterbestätten sind gerade in Krisenzeiten wertvolle Orte der Begegnung und der internationalen Zusammenarbeit. Das diesjährige Motto des Welterbetages weist darauf noch einmal ganz besonders hin und macht deutlich: vor allem in den herausfordernden Zeiten sollte der gesellschaftliche wie auch der Ländergrenzen überschreitende Zusammenhalt im Vordergrund stehen, um gemeinsam gestärkt aus Krisen hervorzutreten“, sagt Oberbürgermeister und Kulturdezernent Jochen Partsch. „Die Mathildenhöhe spiegelt diese Werte in ganz besonderer Weise wider und mit den diesjährigen digitalen Angeboten, haben die Bürgerinnen und Bürger trotz der pandemiebedingt schwierigen Rahmenbedingungen die Möglichkeit, sich davon zu überzeugen, die Mathildenhöhe zu entdecken und neue Details zu erfahren.“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt bewirbt sich mit der Mathildenhöhe um die Aufnahme in die renommierte Liste der internationalen Unesco-Welterbestätten. Die Entscheidung darüber fällt die Unesco im Juli. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt bietet am 6. Juni folgende Angebote an: Online-Führungen des Instituts Mathildenhöhe auf Instagram und Facebook https://www.instagram.com/mathildenhoehe/ https://www.facebook.com/mathildenhoehe   13 Uhr: Das Lilienbecken Im Fokus des Rundgangs über die Mathildenhöhe steht das 1914 ausgeführte Lilienbecken von Albin Müller (1971–1941). Beleuchtet wird die Entstehungsgeschichte des Wasserbassins vor der Russischen Kirche. Der Schwanentempel und weitere Arbeiten Albin Müllers im Außenbereich zeigen seinen allumfassenden Gestaltungsanspruch. 14 Uhr: Kunsthandwerk unterrichten Die Themenführung wird in der neuen Sammlungsausstellung „Raumkunst – Made in Darmstadt 1901–1914“ stattfinden. Anhand ausgewählter Objekte wird der Künstler Albin Müller vorgestellt, der mehrere Jahre als Lehrer tätig war und seine Schülerinnen und Schüler zur Theorie und Praxis des Kunsthandwerks unterrichtete. 15 Uhr: Fragen und Antworten (Q&A) mit Dr. Philipp Gutbrod In einem Q&A beantwortet der Direktor des Instituts Mathildenhöhe aktuelle Fragen der Followerinnen und Follower. 16 Uhr: Kunsthandwerk auf der Weltausstellung Brüssel 1910 In diesem Rundgang werden mehrere Objekte vorgestellt, die auf der Weltausstellung in Brüssel 1910 präsentiert wurden. In den Fokus rückt das Speisezimmer, das Albin Müller in Kooperation mit unterschiedlichen Herstellerfirmen ausstattete. Zeitreise über die Mathildenhöhe mit der „Mathildenhöhe App“ Mit der Mathildenhöhe App können sich interessierte Besucherinnen und Besucher auf eine Zeitreise auf der Mathildenhöhe begeben. Historische Ansichten werden über aktuelle Bilder gelegt und veranschaulichen so, wie sich die Mathildenhöhe in der Zeit der Künstlerkolonie und auch danach entwickelt hat. Die App navigiert auch zu den einzelnen Standorten und vor Ort können aktuelle Blickwinkel mit Hilfe von AR (Augmented Reality) mit historischen Bildern überblendet werden. Die App gibt es für iOS oder Android im jeweiligen App-Store. news-14313 Wed, 26 May 2021 15:55:37 +0200 „Wenn möglich, bitte wenden!“ Der Darmstadt-Podcast zur Mobilitätswende https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/wenn-moeglich-bitte-wenden-der-darmstadt-podcast-zur-mobilitaetswende HEAG mobilo, Hochschule Darmstadt und Wissenschaftsstadt Darmstadt starten Podcast-Reihe zur Nachhaltigen Mobilität In einer gemeinsamen Podcast-Reihe stellen HEAG mobilo, Hochschule Darmstadt (h_da) und die Wissenschaftsstadt Darmstadt ab Ende Mai ihre Ideen zur Mobilitätswende vor. „Wenn möglich, bitte wenden! Der Darmstadt Podcast zur Mobilitätswende“ – der Titel ist Programm: Im Podcast geht es um Neuerungen bei Bus und Bahn, den Ausbau von Radwegen, den inneren Schweinehund, der die „persönliche“ Mobilitätswende ausbremst und vieles mehr. Zu Wort kommen Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Praxis, Prominente aus der Region und Fahrgäste. Zwölf Folgen sind bis April 2022 geplant. In der ersten Folge am 27. Mai 2021 geht es ums Grundsätzliche: Was heißt „Mobilitätswende“ und was genau soll sich in Darmstadt ändern? Prof. Dr. Axel Wolfermann, Verkehrsexperte der h_da, Kathrin Romstätter, Leiterin der Stabstelle Innovation & Projektmanagement bei der HEAG mobilo, und Katharina Metzker, Leiterin des Mobilitätsamts der Stadt Darmstadt, diskutieren ihre Ideen und Projekte. Dazu gehört der HeinerLiner, der neue Mobilitätsservice der HEAG mobilo, den sich Fahrgäste seit April fast rund um die Uhr und bei Bedarf bestellen können. Weitere Folgen befassen sich mit Vorsicht, Nachsicht und Rücksicht im Straßenverkehr oder mit Mobilität und sozialer Gerechtigkeit. „Die Mobilitätswende erfordert ein Umdenken – nicht nur von Städten und Mobilitätsdienstleistern, sondern von jedem Einzelnen von uns. Um die Menschen zu überzeugen, ihre über Jahre und Jahrzehnte gelebten Verhaltensmuster zu verändern, müssen neue Mobilitätskonzepte einen klaren Vorteil bieten. Der gemeinsame Podcast mit der HEAG mobilo und der Hochschule Darmstadt soll anregen, über das eigene Mobilitätsverhalten nachzudenken, und Lust machen, bei der Mobilitätswende dabei zu sein und sie mit zu gestalten", so Oberbürgermeister und Verkehrsdezernent Jochen Partsch. Die HEAG mobilo möchte mit dem gemeinsamen Podcast eine neue Form der Kommunikation ausprobieren und auch Denkanstöße geben. „Der HeinerLiner ist ein großartiges Beispiel dafür, wie der ÖPNV mit innovativen Angeboten mehr Menschen ‚abholen‘ kann. Mit ihm wird öffentliche Mobilität in Darmstadt maximal individuell und flexibel", so Michael Dirmeier, Geschäftsführer der HEAG mobilo. "Wir haben jetzt in Darmstadt alles, was es für die Mobilitätswende braucht. Wenn möglich, bitte wenden! lädt nun dazu ein, auch mitzumachen", ergänzt seine Kollegin Bettina Clüsserath. Die Podcast-Reihe ist als Mischung aus Reportagen und Gesprächsrunden konzipiert, in denen das Thema Mobilitätswende von verschiedenen Seiten beleuchtet werden soll – praktisch und politisch, wissenschaftlich und bunt. Die Macherinnen und Macher erkunden Darmstadt mit Bus und Bahn, sprechen mit Fahrgästen, Radfans und Autofahrer*innen. Immer mit dabei: Ein Wissenschaftler oder eine Wissenschaftlerin der Hochschule Darmstadt. „Der Podcast bietet uns die Möglichkeit, neue Formen der Wissensvermittlung zu erproben. Hier geht es nicht ums ‚Beibringen‘ oder ‚Belehren‘, sondern um neue Perspektiven und um den Spaß am Zuhören“, meint Nicole Saenger, Vizepräsidentin für Forschung und Nachhaltige Entwicklung der Hochschule Darmstadt (h_da). Dass es im Podcast auch noch um die Mobilitätswende – und damit um ein wichtiges Thema für die nachhaltige Entwicklung der Region geht, macht Saenger besonders glücklich. „Immerhin gehören die Nachhaltigkeitswissenschaften zu den Schwerpunkten unserer Hochschule“, so Saenger. Die etwa 30minütigen Podcast-Folgen erscheinen jeweils am letzten Donnerstag des Monats. Podcast-Host ist Christina Janssen, Wissenschaftsredakteurin an der Hochschule Darmstadt und begeisterte Radiomacherin. Das Konzept des Podcast geht auf Susanne Mertz (Hochschule Darmstadt) und Dr. Franziska Rischkowsky (HEAG mobilo) zurück. Der Podcast „Wenn möglich bitte wenden! Der Darmstadt Podcast zur Mobilitätswende“ kann über Spotify und in jeder Podcast-App gehört und abonniert werden. Weitere Informationen zum Podcast gibt es auf auf den Seiten der h_da. Geplante Folgen Mai 2021: DA rollt was an: Mobilitätswende in Darmstadt Juni 2021: Lebenswertes Darmstadt: Mobilität und Lebensqualität (mit Aurora DeMeehl) Juli 2021: Hinter den Kulissen: Wie entsteht eigentlich ein neues Verkehrskonzept? August 2021: Hinter den Kulissen: Night-Heiner im HeinerLiner – Darmstadt bei Nacht (mit DJ Ufuk) September 2021: Stadt – Land – Bus: Europäische Woche der Mobilität Oktober 2021: Rasend gut: Unterwegs auf dem Radschnellweg von Darmstadt nach Frankfurt November 2021: Intelligent mobil im Quartier – was heißt das? Mobilität als Schlüssel zur nachhaltigen Entwicklung Dezember 2021: Vorsicht, Nachsicht, Rücksicht: Wie gelingt das Miteinander auf den Straßen? Januar 2022: Mobilitätswende, ganz persönlich: Wie überwinde ich den inneren Schweinehund? Februar 2022: Hinter den Kulissen: Guter Rat ist…? Verkehrsexpert*innen in der Politikberatung März 2022: Mobilität für alle: Nachhaltigund sozial gerecht April 2022: Ein Jahr „Bitte wenden“: Bilanz und Ausblick mit Macher*innen und Nutzer*innen news-14302 Fri, 21 May 2021 13:29:55 +0200 Aktionszeitraum endet am 21. Mai: Stadt- und Schulradeln 2021 übertrifft Beteiligung aus dem vergangenen Jahr schon in der ersten Woche https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/aktionszeitraum-endet-am-21-mai-stadt-und-schulradeln-2021-uebertrifft-beteiligung-aus-dem-vergangenen-jahr-schon-in-der-ersten-woche Kilometer können noch nachgetragen werden / OB Partsch: „Schon mit kleinen Veränderungen des Alltags lässt sich gemeinsam Großes bewirken“ / Umweltdezernentin Akdeniz: „Überwältigende Beteiligung auch in diesem Jahr“ Zum Ende des Aktionszeitraums der beiden Kampagnen Stadtradeln und Schulradeln am 21. Mai 2021 zeichnet sich bereits ab, dass die Rekorde aus dem letzten Jahr noch einmal übertroffen werden. Schon in der ersten Woche haben mehr Darmstädterinnen und Darmstädter teilgenommen als im vergleichbaren Zeitraum 2020. Knapp 3.000 Radlerinnen und Radler haben bisher eine Strecke von insgesamt 394.715 Kilometern zurückgelegt. Das entspricht einer CO2- Vermeidung von 58 Tonnen. Zum Vergleich: Dies ist ungefähr die Menge Kohlendioxid, die 58 Buchen mit ihrem Wachstum in 80 Jahren aufnehmen. „Die Beteiligung der Darmstädterinnen und Darmstädter am Stadt- und Schulradeln ist schon in den vergangenen Jahren enorm gewesen, aber in diesem Jahr wurden unsere Erwartungen noch einmal übertroffen“, zeigt sich Oberbürgermeister und Verkehrsdezernent Jochen Partsch begeistert. „Dem Großteil unserer Bevölkerung ist bewusst, dass wir dem Klimawandel Einhalt gebieten und unsere Lebensweise überdenken müssen, wenn wir auch weiterhin gesund und zufrieden auf einem artenreichen Planeten leben wollen. Die beiden Aktionen Stadt- und Schulradeln bieten einen guten Anreiz, um – verbunden mit einem Wettbewerb – zu zeigen, wie viel man schon mit kleinen Veränderungen im eigenen Alltag bewirken kann.“ Auch Umweltdezernentin Barbara Akdeniz ist mit dem derzeitigen Zwischenstand sehr zufrieden: „Die Zahl der Stadtradeln- und Schulradeln-Teilnehmenden hat in der ersten Woche die Gesamtzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem vergangenen Jahr übertroffen. Es läuft darauf hinaus, dass wir die Ergebnisse des letzten Jahres übertreffen werden und das ist ein starkes Zeichen der Darmstädterinnen und Darmstädter für Klima. Dafür sage ich bereits jetzt: Vielen Dank!“ Bis zum 28. Mai können bereits angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre erradelten Kilometer auf www.stadtradeln.de noch nachtragen. Wie auch in den letzten Jahren verfolgt die bundesweite Kampagne Stadtradeln das Ziel, den Radverkehr – nicht nur in Darmstadt – weiter voranzubringen und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger für die Vorteile des Radfahrens zu begeistern. Ergänzendes Ziel des Schulradelns ist es, Schülerinnen und Schüler fit für das Radfahren in Alltag und Freizeit zu machen und so die eigenständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Den Abschluss des Stadtradelns bildet gewöhnlich die Preisverleihung für die aktivsten Einzelradlerinnen und -radler sowie Teams. Eine Abschlussveranstaltung in Präsenz kann aufgrund der aktuellen Lage nicht geplant werden; eine Würdigung und Auszeichnung mit Preisen wird aber in geeigneter Form erfolgen. Rückfragen zum Stadtradeln bzw. Schulradeln beantwortet das Klimaschutzteam des Umweltamts Darmstadt per E-Mail: klimaschutz@darmstadt.de oder per Telefon: 06151 13- 3020. news-14281 Fri, 14 May 2021 13:52:48 +0200 IDAHOBIT* 2021 https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/idahobit-2021 Wissenschaftsstadt Darmstadt lädt für 17. Mai zur Kundgebung zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans*feindlichkeit Die Wissenschaftsstadt Darmstadt und vielbunt e.V. laden für den kommenden Montag, 17. Mai, zur Kundgebung anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans*feindlichkeit des IDAHOBIT* 2021 ein. Unter dem Motto „Together: Resisting, Supporting, Healing!“ wird um 18 Uhr eine Kundgebung auf dem Luisenplatz (Nordwestseite) mit 50 angemeldeten Teilnehmenden stattfinden. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt lässt zudem bis 24. Mai die Regenbogenflagge auf dem Luisenplatz wehen. Oberbürgermeister Jochen Partsch, der auf der Kundgebung sprechen wird, weist auf die erschwerten Rahmenbedingungen in diesem Jahr hin: „Mit dem Hissen der Flagge bezeugen wir als Stadtgesellschaft unsere klare Haltung gegen jede Form der Diskriminierung sexueller Orientierung“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Die Regenbogenfahne steht weltweit für die Vielfalt der Menschen auch in ihrer geschlechtlichen Identität, sie steht für Toleranz und Akzeptanz. Leider ist die diesjährige Situation sehr herausfordernd. Umso wichtiger ist es, ein Zeichen zu setzen gegen die Diskriminierung von und Anfeindungen gegenüber queeren Menschen – natürlich mit Abstand, Maske und im Freien“. Am 17. Mai 1990 strich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus der Liste der psychischen Krankheiten. In Erinnerung daran wird jährlich weltweit am 17. Mai der IDAHOBIT* als Aktionstag gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität begangen. Der diesjährige IDAHOBIT* steht unter dem vom International IDAHO Committee ausgewählten Motto "Together: Resisting, Supporting, Healing!". Auch die Wissenschaftsstadt Darmstadt setzt gemeinsam mit vielbunt e.V. an diesem Tag ein Zeichen mit dem Fokus auf die Situation queerer Menschen weltweit. news-14253 Wed, 05 May 2021 15:50:00 +0200 Kurzfristige Absage der Facebook-Live-Sprechstunde mit Oberbürgermeister Jochen Partsch heute um 18 Uhr https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/kurzfristige-absage-der-facebook-live-sprechstunde-mit-oberbuergermeister-jochen-partsch-heute-um-18-uhr OB Partsch: „Ich bedaure die Absage sehr, aber in diesen Zeiten werden Planungen leider allzu oft durcheinandergeworfen“ Die erste Facebook-Live-Sprechstunde mit Oberbürgermeister Jochen Partsch, die für heute (5.) um 18 Uhr geplant war, muss kurzfristig abgesagt werden. Grund dafür ist die Erkrankung eines Magistratsmitglieds an Covid-19; das Gesundheitsamt hat verfügt, dass sich alle Mitglieder des Magistrats bis einschließlich 12. Mai in Quarantäne begeben müssen.  „Ich bedaure die Absage der ersten Facebook-Livesprechstunde sehr, aber so ist es in diesen Zeiten leider mit Planungen, allzu oft werden sie völlig unerwartet durcheinandergeworfen. Wir müssen in der Stadtverwaltung aufgrund der Erkrankung des Magistratsmitglieds nun so schnell wie möglich die aktuellen Aufgaben organisieren, damit der politische Betrieb wie gewohnt weiterlaufen kann und dafür brauchen wir die kommenden Stunden – und eben leider den heutigen Abend – unbedingt. Selbstverständlich werden wir den Termin sobald wie möglich nachholen“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. news-14185 Fri, 16 Apr 2021 13:40:00 +0200 Stadt, Dekanate und Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen laden für 18. April zur Gedenkfeier für die Opfer der Corona- Pandemie/ Anmeldungen bis 17. April möglich https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/stadt-dekanate-und-arbeitsgemeinschaft-christlicher-kirchen-laden-fuer-18-april-zur-gedenkfeier-fuer-die-opfer-der-corona-pandemie-anmeldungen-bis-samstag-17april-moeglich OB Partsch: „Derer, die aus unserer Mitte genommen worden sind, wollen wir gedenken und einen Ort der Trauer schaffen für alle, denen die Verstorbenen am Herzen liegen“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt, das Evangelische Dekanat Darmstadt-Stadt, das Katholische  Dekanat Darmstadt sowie die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Darmstadt (ACK) laden gemeinsam für Sonntag, 18. April 2021, um 16 Uhr zur einer Gedenkfeier für die Opfer der Corona-Pandemie in die Katholische Innenstadtkirche St. Ludwig ein. Die Gedenkfeier findet im Anschluss an die zentrale Gedenkfeierlichkeit statt, die Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am gleichen Tag in Berlin abhält. „Bereits seit über einem Jahr bestimmt die Corona-Pandemie in weiten Teilen unser Leben, unseren Alltag. Wo zunächst Stillstand war, mussten wir uns bald auf viele Änderungen einlassen und Einschränkungen hinnehmen. Die Darmstädter Bürgerinnen und Bürger sind mit dieser Herausforderung von Beginn an verantwortungsvoll und umsichtig umgegangen. So sehr wir die Pandemie mit unserem Verhalten bekämpfen und zurückdrängen wollen, müssen wir doch jeden Tag weiter lernen, mit dem Virus zu leben“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Im Verlauf des vergangenen Jahres haben viele tausend Menschen im Kampf gegen die Pandemie mit angepackt. Insbesondere im Bereich des Gesundheitswesens wurde Vorbildliches geleistet, um das Infektionsgeschehen weiter einzudämmen und Menschen zur Genesung zu verhelfen. Und dennoch bedeutet diese Pandemie auch, dass trotz aller Anstrengungen Menschen gestorben sind – sie sind von uns gegangen. Sie hinterlassen Trauer und Schmerz bei ihren Angehörigen, in ihrem Umfeld, in unserer Gesellschaft. Vor einem Jahr, im April 2020, waren in Darmstadt kurz nach Ostern die ersten beiden Todesfälle bekannt geworden. Seither sind in der Corona-Pandemie viele Menschen an, mit oder durch Corona gestorben, viele Angehörige konnten in dieser Zeit nicht so Abschied nehmen, wie sie es sich gewünscht hätten. Die Situation lastet schwer auf den Menschen. Derer, die aus unserer Mitte genommen worden sind, wollen wir gedenken und einen Ort der Trauer schaffen für alle, denen die Verstorbenen am Herzen liegen“, so Partsch.  Aufgrund der weiterhin geltenden Hygiene-Bestimmungen kann an der Gedenkfeier nur eine begrenzte Anzahl von Personen teilnehmen. Sie wird aus diesem Grund auf dem YouTube-Kanal des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Stadt auf https://youtu.be/okVxeShngtw live übertragen. Zusätzlich wird es im Anschluss an die Gedenkfeier in St. Ludwig eine feierliche Kranzniederlegung durch OB Partsch auf dem Friedensplatz geben. Die Trauergemeinde wird sich nach dem Gottesdienst aus der Kirche dort hinbegeben. Der Friedensplatz dient ab dann auch eine Zeit lang als Ort an dem Blumen niedergelegt, Gedanken hinterlassen oder Kerzen aufgestellt werden können: „Auf mittlere Sicht werden wir überlegen, wo ein dauerhafter Gedenkort für diese, unsere Stadtgesellschaft so erschütternde Zeit gefunden und gestaltet werden kann“, erklärt OB Partsch abschließend.  Auch die Evangelische Stadtkirche sowie die Katholische Innenstadtkirche St. Ludwig sind solche Trauerorte und halten ihre Türen für das Gedenken für die Dauer von einem Monat offen. Anmeldungen für die Gedenkfeier in St. Ludwig werden bis Samstag, 17. April, 12 Uhr, an repraesentationen@darmstadt.de  oder telefonisch an 06151-132314 bzw. 06151-132315 entgegengenommen. Alle Besucherinnen und Besucher werden eindringlich um Beachtung der geltenden AHAL-Regeln gebeten.