Wissenschaftsstadt Darmstadt RSS-Feed der Wissenschaftsstadt Darmstadt de_DE Wissenschaftsstadt Darmstadt Do, 23 Jan 2020 04:19:09 +0100 Do, 23 Jan 2020 04:19:09 +0100 TYPO3 EXT:news news-12948 Mi, 22 Jan 2020 16:02:05 +0100 Videoüberwachung auf dem Luisenplatz /nachrichten/rss/news/x Magistrat nimmt Bericht des Bürger- und Ordnungsamtes zur Kenntnis und beschließt Beauftragung der für die Einrichtung ausgewählten Unternehmen  Im Zuge der geplanten Einführung einer Videoüberwachung auf dem Darmstädter Luisenplatz hat der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch (22.) den dazu vorliegenden Bericht des Bürger- und Ordnungsamtes zur Kenntnis genommen und die Beauftragung der beteiligten Firmen beschlossen. Die einmaligen Kosten für die Einrichtung betragen 397.088,72 Euro, von denen das Land Hessen zwei Drittel und die Stadt Darmstadt ein Drittel übernimmt.

Zur Videoüberwachung sollen insgesamt 15 Kameras, verteilt auf vier Standorte, eingerichtet werden. Die von den Kameras erfassten Bilder werden an drei Standorten, dem 1. Polizeirevier, Bismarckstraße 16, der Stadtwache Kommunalpolizei, Wilhelminenstraße 5, und der Leitstelle Polizeipräsidium Darmstadt, Klappacher Straße 145, überwacht und ausgewertet. Der Bedien- und Auswerteplatz im 1. Polizeirevier erhält eine „Masterfunktion“. Das Videobeobachtungssystem gewährleistet es, mit der geringstmöglichen Anzahl an Kameras und Montageorten eine größtmögliche Abdeckung der Beobachtungsbereiche zu erreichen. 
Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit hatte bereits vor dem Grundsatzbeschluss über die Durchführung einer Videoüberwachung auf dem Luisenplatz verschiedene Anforderungen formuliert, die bei der Ausgestaltung der Videoüberwachung zu beachten sind. Hiernach dürfen die Bereiche der Außengastronomie von Cafés und sonstiger Gastronomie oder Bäckereiverkaufsstellen zu den jeweiligen Öffnungszeiten nicht in die Videoüberwachung einbezogen werden, soweit sie für ein mehr als kurzzeitiges Verweilen (z.B. Stehimbiss) gedacht sind. Zudem sind Privatschutzzonen in Bereichen der angrenzenden Bebauung technisch abschließend auszublenden. Die Aufnahmen werden 10 Tage gespeichert. Sie werden nach Ablauf dieser Frist vernichtet, soweit sie nicht zur Abwehr einer Gefahr, zur Verfolgung einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit oder zur Strafvollstreckung benötigt werden.

Die Videoüberwachung wird als sogenannte „offene“ Überwachung durchgeführt. Dies bedeutet, dass jede Person, die den Luisenplatz betreten will, über die dort stattfindende Videoüberwachung informiert werden muss. Dies erfolgt über eine entsprechende Beschilderung, die an allen Zugangsbereichen zum Luisenplatz angebracht wird. Da zahlreiche Personen den Luisenplatz mit dem ÖPNV erreichen, werden zusätzlich Schilder an sämtlichen Haltestellen von Bussen und Bahnen angebracht.

In die konkrete Umsetzung ist die Datenschutzbeauftragte der Stadt Darmstadt ebenso wie die Datenschutzbeauftragte des Polizeipräsidiums Südhessens eng eingebunden. Im Zuge der Einführung der Videoüberwachung wird durch das zu beauftragende Unternehmen eine Verfahrensdokumentation erstellt werden. Auf deren Grundlage wird ein Verfahrensverzeichnis erstellt sowie eine datenschutzrechtliche Folgenabwägung vorgenommen. In den datenschutzrechtlichen Prozess wird zudem über die städtische Datenschutzbeauftragte erneut eine Beteiligung des Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit erfolgen, so dass die konkrete Umsetzung der Maßnahme unter permanenter Begleitung durch die zuständigen Beauftragten für den Datenschutz erfolgt.

Durch Beschlüsse des Magistrats vom 8. Mai 2019 und der Stadtverordnetenversammlung vom 18. Juni 2019 haben sich beide Gremien dafür ausgesprochen, auf dem Luisenplatz gemeinsam mit der Polizei eine präventive Videoüberwachung durchzuführen. Zugleich wurden Herr Bürgermeister Reißer und das Bürger- und Ordnungsamt beauftragt, diesbezüglich in konkrete Abstimmungsgespräche mit der Polizei einzutreten. Im Ergebnis dieser Gespräche konnte auf diesem Weg eine Leistungsbeschreibung erstellt werden, die eine europaweite Ausschreibung der Videoüberwachung auf dem Luisenplatz ermöglichte.
 

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news-12945 Mi, 22 Jan 2020 11:16:00 +0100 Wissenschaftsstadt Darmstadt startet Haushaltsbefragung zum Darmstädter Stadtwald am 24. Januar /nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-startet-haushaltsbefragung-zum-darmstaedter-stadtwald-am-24-januar Umweltdezernentin Akdeniz: „Wege finden, den Wald als komplexes Ökosystem für die Bevölkerung zu erhalten, zu stabilisieren und weiterzuentwickeln“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt startet am kommenden Freitag, 24. Januar, mit einer Haushaltsbefragung zum Darmstädter Stadtwald. Ziel ist es von den Darmstädter Bürgerinnen und Bürgern zu erfahren, wie sie den Wald erleben und nutzen, welche Wünsche sie haben, wie sie sich eine Waldbewirtschaftung vorstellen und was ihnen gegebenenfalls im oder am Wald fehlt. Die Fragebögen werden an 5.000 Haushalte  mit einem beiliegenden portofreien Rückumschlag verschickt zusammen mit der Bitte, den Fragebogen bis zum 7. Februar 2020 per Post an das Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung zurück zu schicken. 

„Der Stadtwald in Darmstadt wird von Bürgerinnen und Bürgern als Natur- und Erholungsraum genutzt und geschätzt. Gleichzeitig dient er der Ökologie und Biologischen Vielfalt, dem Boden- und Wasserschutz, ist ein wichtiger Kohlenstoffdioxid-Speicher und liefert aber auch Bau- und Industrieholz sowie Holz für den Einsatz als regenerativer Energieträger. Die letzten beiden Sommer haben den Wald stark in Mitleidenschaft gezogen. Er leidet aktuell unter Wassermangel, Hitze und Trockenheit und stirbt in Teilen ab. Daher ist es wichtig,  Wege zu finden, den Wald als komplexes Ökosystem für die gegenwärtige und zukünftige Bevölkerung zu stabilisieren und weiterzuentwickeln“, erläutert Umweltdezernentin Barbara Akdeniz den Hintergrund der Befragung. „Um zu nachhaltigen Lösungen zu kommen haben wir den Runden Tisch Wald eingerichtet, an dem Vertreterinnen und Vertreter von Naturschutzverbänden und –initiativen, der Wissenschaft, der Verwaltung und Politik arbeiten. Mit der Umfrage wollen wir, dass auch die Expertise der Bürgerinnen und Bürger in die Betrachtung der Gesamtsituation einfließt.“

Alle Ergebnisse der Befragung werden in anonymisierter Form dargestellt. Alle Angaben werden streng vertraulich nach den Bestimmungen der EU Datenschutzgrundverordnung unter Wahrung des Statistikgeheimnisses behandelt. Die Ergebnisse werden im Laufe des Jahres 2020 veröffentlicht. „Ich bitte alle angeschriebenen Haushalte um rege Beteiligung“, so Akdeniz abschließend.
 

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news-12946 Mi, 22 Jan 2020 10:00:00 +0100 Antwort auf Kleine Anfrage: Oberbürgermeister Jochen Partsch stellt Neuordnung der Verkehrsführung auf B26 zwischen Friedensplatz und Landesmuseum in Aussicht /nachrichten/rss/news/antwort-auf-kleine-anfrage-oberbuergermeister-jochen-partsch-stellt-neuordnung-der-verkehrsfuehrung-auf-b26-zwischen-friedensplatz-und-landesmuseum-in-aussicht Partsch: „Es ist wünschenswert, die Verkehrsflächen für den motorisierten Individualverkehr zu minimieren und großzügige Querungsangebote für zu Fuß gehende und Radfahrende zu schaffen“ In der Antwort auf eine Kleine Anfrage des Stadtverordneten Werner Krone hat Oberbürgermeister und Verkehrsdezernent Jochen Partsch die Neuordnung des Verkehrsraums auf dem Cityring-Abschnitt der Zeughausstraße (B26) zwischen Friedensplatz, Landesmuseum und Karolinenplatz in Aussicht gestellt.  

„Die sich zwischen den genannten Gebäuden aufspannende Fläche kann heute, infolge der Neugestaltung des Friedensplatzes, im Zusammenhang wahrgenommen werden“, erläutert Partsch. „Es ist daher wünschenswert, die Verkehrsflächen für den motorisierten Individualverkehr, die diesen Raum teilen, zu minimieren und großzügige Querungsangebote für zu Fuß gehende und Radfahrende zu schaffen. Der Magistrat wird diese Option bei den weiteren Planungen zur Verbesserung der Radinfrastruktur in der Zeughausstraße prüfen.“ Da es sich bei der Zeughausstraße jedoch um eine Bundesstraße handele, so Partsch weiter, seien die diesbezüglichen Rechtsnormen einzuhalten und eventuell gegebene Spielräume mit Hessen Mobil abzustimmen. Insgesamt sei das Ziel, zu Gunsten einer verbesserten Radverkehrsführung den dritten Kfz-Fahrstreifen der Zeughausstraße zwischen Schlossgraben und einer Abbiegespur auf den Pali-Parkplatz aufzugeben, erläutert Partsch weiter. Eine Vorplanung sei beauftragt. Mit ersten Ergebnissen und Planungsvarianten sei voraussichtlich im Frühjahr 2020 zu rechnen.

Auf die Frage nach einer Untersuchung zu einer Querung für Fußgänger und Radfahrer im Bereich der Schulstraße antwortet der OB, dass in der verkehrstechnischen Untersuchung bereits 2010 eine plangleiche, signalisierte Fußgängerquerung über die Kirchstraße im Bereich Schulstraße-Pädagogstraße untersucht wurde. Es zeigte sich, dass eine Fußgängerschutzanlage auf der bedeutenden Achse des innerstädtischen Nahverkehrs für Busse und Bahnen auf einem bisher störungsfreien Abschnitt zu spürbaren Behinderungen führen wird. Eine Minimierung des ÖPNV-Eingriffes würde wiederum zu unzumutbaren Wartezeiten für querende Fußgänger führen. 
Aus diesen Gründen wurde alternativ noch die Einrichtung einer Mittelinsel bei gleichzeitigem Wegfall eines Fahrstreifens untersucht, damit die Querung der Fahrbahn und der ÖPNV-Trasse getrennt signalisiert werden kann. Die Untersuchung ergab, dass die Reduzierung um einen Fahrstreifen in diesem Bereich zum einen zum Rückstau bis in den Tunnel (Messstation) und zum anderen zu einer erheblichen Mehrbelastung im Bereich Nieder-Ramstädter-Straße bis Roßdörfer Platz sowie in der Teichhausstraße führen würde. Die Mehrbelastungen wären so gravierend, dass dem ÖPNV durch Rückstau an den Lichtsignalanlagen erhebliche Nachteile entstehenden würden. Aber auch der Radverkehr würde durch den zusätzlichen Kfz-Verkehr behindert, so müsste u.a. der Fahrradstreifen in der Teichhausstraße in Richtung Norden zu Gunsten eines zweiten Fahrstreifens Richtung Norden entfallen.

Auf zusätzliche Fragen nach den messbaren Effekten der Geschwindigkeitsbeschränkung in Hügelstraße und Holzstraße-Kirchstraße, führt Partsch aus, dass eine qualifizierte Bewertung hier zwar insgesamt noch zu früh komme, bereits jetzt aber sowohl eine deutliche Lärm-Reduktion sowie eine geringere Immissionsbelastung festgestellt werden könnten. 
 

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news-12944 Di, 21 Jan 2020 12:28:47 +0100 Amtseinführung des Eberstädter Bezirksverwalters Ludwig Achenbach am 7. 2. /nachrichten/rss/news/amtseinfuehrung-des-eberstaedter-bezirksverwalters-ludwig-achenbach-am-7-2 OB Partsch: „Kompetenter und vertrauensvoller Ansprechpartner“ / Eberstädter Stadtteilforum bringt Bürgerschaft, Politik und Verwaltung zusammen Die Wissenschaftsstadt Darmstadt führt am Freitag, 7. Februar 2020, den neuen Eberstädter Bezirksverwalter, Ludwig Achenbach, in sein Amt ein. Die Vorstellung des neuen Amtsinhabers übernimmt Oberbürgermeister Jochen Partsch; die Feierstunde, die um 11 Uhr im Ernst-Ludwig-Saal, Schwanenstraße 42 beginnt, wird musikalisch eingefasst. „Ludwig Achenbach ist ein kommunalpolitisch erfahrener und in der Eberstädter Bürgerschaft verwurzelter Mensch“, so Partsch.  „Er wird den Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil ein vertrauensvoller Ansprechpartner sein.“

Eberstadt ist – wie Arheilgen – 1937 nach Darmstadt eingemeindet worden (Wixhausen folgte 1977). In den drei Stadtteilen wurden nach der Eingemeindung Bezirksverwaltungen eingerichtet; sie repräsentieren den Magistrat vor Ort, greifen die Belange der dort lebenden Einwohnerinnen und Einwohner auf und vermitteln sie in die Stadtverwaltung. Die Bezirksverwalter haben die Möglichkeit, Trauungen durchzuführen. In Eberstadt und Wixhausen erledigt die Bezirksverwaltung zudem Meldeangelegenheiten wie das Ausstellen und Verlängern von Personalpapieren.

Eberstadt nimmt in der Darmstädter Politik einen wichtigen Platz ein. So wurde dort 2016 das Stadtteilforum etabliert und damit ein Dialograum geschaffen, in dem sich Politik, Verwaltung und Bürgerschaft auf Augenhöhe regelmäßig austauschen können. Im Hintergrund arbeitet eine sehr engagierte Koordinationsrunde, die ebenfalls mit Bürgerinnen und Bürgern aus den Thementischen sowie zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren besetzt ist, und welche zusammen mit der städtischen Verwaltung die Inhalte der Stadtteilforumssitzungen aktiv mitgestalten. Oberbürgermeister Jochen Partsch hält in Eberstadt Bürgersprechstunden ab.

Ludwig Achenbach wurde 1962 in Eberstadt geboren. Seit 1987 kümmert er sich um die Vorstandsarbeit in der CDU Eberstadt, außerdem war er 26 Jahre lang Stadtverordneter bis zum Beginn der neuen Position.
 

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news-12941 Mo, 20 Jan 2020 10:34:49 +0100 OB Partsch stellt neue Stadtgeschichte für das 20. Jahrhundert vor /nachrichten/rss/news/ob-partsch-stellt-neue-stadtgeschichte-fuer-das-20-jahrhundert-vor „Ein Buch, das Lücken schließt und bis in die Gegenwart führt“ / Präsentation am 30. Januar im Mollerbau „Ein Jahrhundert Darmstadt – Von der Residenzstadt zur Wissenschaftsstadt 1914-2019“ heißt ein neues Buch zur lokalen Geschichte, dessen ersten Band „Kunst, Kultur und Kirche“ Oberbürgermeister Jochen Partsch am Donnerstag, 30. Januar 2020, vorstellen wird. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Mollerbau (Haus der Geschichte), Karolinenplatz 3.

„Die letzte große Darstellung zur Stadtgeschichte ist 1980 erschienen – also vor vierzig Jahren“, so OB Partsch. „Sie wies naturgemäß für das 20. Jahrhundert einige Lücken auf und konnte auch jüngere Entwicklungen, etwa die Profilierung Darmstadts als Wissenschaftsstadt, nicht berücksichtigen. Dank in der Zwischenzeit erschlossener Quellen und jüngerer Forschungsarbeiten kann nun eine neue, umfassende Stadtgeschichte für das 20. Jahrhundert und bis in die jüngste Vergangenheit vorgelegt werden.“

Das Buch ist in zwei Bände gegliedert. Herausgeber sind Peter Benz, Klaus-Dieter Grunwald und Peter Engels. Im ersten Band stellen 19 Autorinnen und Autoren auf rund 500 Seiten die vielfältigen Entwicklungen und Leistungen Darmstadts in Kunst, Kultur und Literatur heraus und geben erstmals einen Überblick über die Entwicklung der Kirchen und Religionen. Ein Rückblick auf die Entwicklungen des Sports im 20. Jahrhundert beschließt den Band.

Der zweite Band, der im Herbst 2020 erscheinen soll, wird sich in vier chronologisch gegliederten Hauptkapiteln mit der Geschichte Darmstadts vom Ersten Weltkrieg bis heute befassen und setzt Schwerpunkte bei Politik, Kultur- und Bildungspolitik, bei der wirtschaftlichen, baulichen und sozialen Entwicklung. Ein Abschlusskapitel nimmt die Entwicklung der Stadtteile und Stadtviertel in den Blick.

Zur Vorstellung des ersten Bandes am 30. Januar 2020 sind die Medien herzlich eingeladen.

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news-12940 So, 19 Jan 2020 14:13:11 +0100 Neujahrsempfang der Wissenschaftsstadt Darmstadt /nachrichten/rss/news/neujahrsempfang-der-wissenschaftsstadt-darmstadt-3 OB Jochen Partsch: „Wir brauchen den Green New Deal der Weltwirtschaft“ / „Wir werden den Westwald erhalten“ / Infrastruktur-Aufgaben gemeinsam mit dem Landkreis lösen / 30 Jahre Jumelage: Grüße aus Freiberg Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hatte bei ihrem Neujahrsempfang am Sonntag, 19. Januar 2020, im Darmstadtium über sechshundert Bürgerinnen und Bürger zu Gast, darunter Vertreterinnen und Vertreter von Politik und Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, den Kirchen, Sport und Kultur. 

Seine Neujahrsansprache stellte Oberbürgermeister Jochen Partsch ganz ins Zeichen der Herausforderungen, die der technologische Wandel, die dynamische Entwicklung der Stadt, aber auch die Klimakrise für die Bürgerschaft bedeuten – die Menschen, denen Darmstadt schon lange Heimat ist, den Neuhinzugezogenen und jenen, die in den kommenden Jahren hier ihr Zuhause finden werden. Mit Blick auf diese Entwicklung gab es eine klare Ansage: „Wir werden den Westwald erhalten. Und wir werden den Wald zwischen Lincoln und Eberstadt erhalten.“

Man werde das Wachstum nicht fördern, sagte der OB zum Anstieg der Einwohnerzahl – seit 1995 um etwa 27 000 Menschen. Er betonte aber auch: „Die Stadt der Zukunft ist schon da. Das Wachstum vollzieht sich im Bestand, ohne zusätzlichen Flächenverbrauch.“ Partsch appellierte an die Bürgerinnen und Bürger, die Konflikte, die sich aus der Entwicklung für den Zusammenhalt der Gesellschaft ergeben, besonnen anzugehen, „in kommunikativer Vernunft“. Die Auseinandersetzungen um die Ziele – „wie soll sich diese Stadt entwickeln?“ – sollten fair ausgetragen werden und ohne den Kern demokratisch legitimierter Entscheidungen zu beschädigen.

Um die Herausforderungen zu bewältigen und die Chancen, die sie bieten, zu nutzen, „brauchen wir ökologische Infrastruktur“, bekräftigte der OB. „Dazu gehört die Schiene, dazu gehört der ICE.“ Die Probleme freilich ließen sich heute nicht mehr von einer Stadt allein lösen – „die Themen des Wohnens, des Verkehrs, der Energieversorgung können wir nur regional leisten, anders werden wir es nicht schaffen.“ Partsch kündigte auch beim Wohnungsbau gemeinsame Anstrengungen mit dem Landkreis an und verwies auf den erfolgreichen ersten Verkehrsgipfel; dies Konzept werde fortgesetzt.

Letztlich stehen alle kommunalen Ziele unter dem Vorbehalt, ob die Transformation der ökologischen und ökonomischen Infrastruktur auch global gelingt, „die Überwindung einer Wirtschaftsform, die unseren Planeten zu zerstören droht“. Wiederholt sprach der OB die Bewegung „Fridays for Future“ an, Proteste und Mahnungen, die ihn im vergangenen Jahr sehr beeindruckt haben. „Die Perspektive dieser jungen Menschen ist eine ganz andere als die unserer Generation“, sagte Partsch. „Das müssen wir ernstnehmen.“ Er zitierte den „Green New Deal“, den die neue EU-Kommissionspräsidentin, Ursula von der Leyen, ins Spiel gebracht hatte. „Wir brauchen einen Green New Deal der Weltwirtschaft!“ sagte Partsch unter großem Beifall des Publikums.

Der Oberbürgermeister zeigte sich zuversichtlich, dass Darmstadt die Fähigkeit habe, seine Aufgaben erfolgreich zu meistern – dank einer Tradition, die im Aufbruch der Moderne um 1900 wurzelt und die darauf zielt, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur zusammenzubringen, die immer wieder, wie auch nach 1945, „in der Selbstvergewisserung über die Fragen der Zeit“ mündet. „Das ist der Darmstädter Geist, das brauchen wir jetzt ganz besonders.“ 

Mit großer Spannung begleite Darmstadt daher die anstehende Entscheidung, ob die Mathildenhöhe – der Ort des Aufbruchs der Moderne – Welterbe wird. Getroffen wird sie im Juni in China. Darmstadt hat in Erhalt, Sanierung und Erneuerung der Mathildenhöhe mittlerweile 40 Millionen Euro investiert. „Egal wie die Entscheidung fällt, das Ausstellungsgebäude wird in neuem Glanz dastehen, mit einem der schönsten Cafés Darmstadts und einem sanierten Platanenhain“, sagte der Oberbürgermeister und schloss: „Das hat sich auf jeden Fall gelohnt.“

Zuvor hatte Oberbürgermeister Sven Krüger die Grüße der sächsischen Partnerstadt Freiberg überbracht. Die Jumelage zwischen Darmstadt und Freiberg jährt sich heuer zum 30. Mal. Krüger erinnerte an die vielfältige Hilfe, die man gerade in den ersten Nachwendejahren aus Darmstadt erfahren habe – „ohne diese wäre der Wiederaufbau kommunaler Strukturen viel schwerer geworden; das hat uns fit gemacht.“

Die Berg- und Silberstadt Freiberg mit der „Montanregion Erzgebirge“ ist im vergangenen Jahr zum Unesco-Welterbe erklärt werden. OB Krüger hatte einen Silberklumpen als Geschenk dabei – „ein Glücksbringer, damit Darmstadt es auch schafft.“

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news-12939 Fr, 17 Jan 2020 15:15:18 +0100 Wissenschaftsstadt Darmstadt lädt für 20. Januar zur Verleihung des ‚Preis für Gesicht zeigen‘ ins Justus-Liebig-Haus ein /nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-laedt-fuer-20-januar-zur-verleihung-des-preis-fuer-gesicht-zeigen-ins-justus-liebig-haus-ein OB Partsch: „Zeichnen in diesem Jahr erneut Initiativen aus, die mit ihrem Engagement demokratiefeindlichen und rassistischen Tendenzen entgegentreten“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Medienvertreterinnen und Medienvertreter für Montag, 20. Januar, 19 Uhr ins Justus-Liebig-Haus (Große Bachgasse 2) zur diesjährigen Verleihung des ‚Preis für Gesicht zeigen!‘ ein. Oberbürgermeister Jochen Partsch wird den Preis und die Urkunde überreichen und die Preisträger werden im Anschluss über ihre Projekt berichten. An der Veranstaltung nehmen auch Vertreterinnen und Vertreter aus dem Hessischen Kultusministerium, der Lichtenbergschule sowie der Stiftung Aktive Bürgerschaft Berlin teil und richten ihre Grußworte an die Teilnehmenden. Musikgruppen aus dem Kreis der Lichtenbergschule umrahmen das Programm.

Den diesjährigen Preis erhalten Schülerinnen und Schüler der Lichtenbergschule Darmstadt sowie Studierende der TU Darmstadt, die sich im Rahmen des Projekts „Schüler Gegen Vergessen Für Demokratie“ über die Maßen bei den Gedenkveranstaltungen des Darmstädter Gedenkjahres engagiert und an der Entwicklung der App „Analog und digital auf den Spuren jüdischen Lebens in Darmstadt“ mitgewirkt haben. Damit sollen Rechercheergebnisse der Schülerinnen und Schüler nachhaltig gesichert und in Form analoger und digitaler Stadtrundgänge sichtbar gemacht werden.

OB Partsch: „Erneut verleihen wir in diesem Jahr den ‚Preis für Gesicht zeigen!‘ Dabei zeichnen wir Menschen und Initiativen aus, die sich in besonderer Form für Toleranz und Akzeptanz einsetzen und demokratiefeindlichen und rassistischen Tendenzen entgegentreten. Für ein weltoffenes und vielfältiges Darmstadt ist es für mich als Oberbürgermeister von besonderer Bedeutung, jeder Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegenzuwirken. Gesicht zu zeigen erfordert Mut und Engagement – dies soll mit dem Preis gewürdigt werden und andere dazu ermutigen, sich ebenfalls zu engagieren und Gesicht zu zeigen. Mit den Schülerinnen und Schüler der Lichtenbergschule Darmstadt sowie Studierenden der TU Darmstadt geht der Preis in diesem Jahr an eine Gruppe hochengagierter junger Bürgerinnen und Bürger, die sich mit ihrem Projekt für die Sichtbarkeit des jüdischen Lebens in Darmstadt einsetzen.“

Die von der AG Aktion Weltoffenes Darmstadt ins Leben gerufene Preisverleihung zeichnet Jugendliche und Erwachsene, Schulklassen, Arbeitsgemeinschaften, Vereine oder Initiativen, die sich in besonderer Weise gegen Rassismus, Diskriminierung, Antisemitismus oder Antiziganismus in jeglicher Form und Ausprägung entgegengesetzt haben, mit einer Geldzuwendung und einer Urkunde aus. Über die Verleihung des Preises entscheidet der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt auf Vorschlag einer Jury.

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news-12938 Fr, 17 Jan 2020 11:33:10 +0100 Wissenschaftsstadt Darmstadt baut Datenplattform auf /nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-baut-datenplattform-auf OB Partsch: „Die neue Plattform wird ganz wesentlich zu einer klimafreundlichen Stadtentwicklung und modernen Mobilität beitragen“ Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit der Vergabe der Datenplattform befasst. Diese soll Mehrwerte für Bürgerschaft, Stadtverwaltung und Wirtschaft schaffen und die technische Vernetzung der beteiligten Bereiche erleichtern.

Für Stadtverwaltung und Stadtwirtschaft hat die gemeinsame Datenplattform den Vorteil, dass sie keine eigene Infrastruktur aufbauen müssen, sondern sich über vereinbarte Schnittstellen an die Funktionalitäten anschließen können. Hier können etwa nicht-personenbezogene Sensordaten aus dem Verkehr und von Umweltmessungen miteinander verknüpft werden, woraus sich ein Mehrwert für alle Bereiche und die Bevölkerung ergeben wird. Dies erlaubt vielfältige Kooperationen zwischen den unterschiedlichen Akteuren.

Die Datenplattform verbindet alle Bereiche, die in der Digitalstadt Darmstadt vertreten sind. Dazu gehören Mobilität, Umwelt, Verwaltung, Handel, Gesellschaft, Bildung, Cybersicherheit, Sicherheit und Katastrophenschutz, Gesundheit, Industrie 4.0, Kultur, Energie und IT-Infrastruktur. Je nach Bereich liegen die Schwerpunkte der Nutzung der Datenplattform in der Erfassung, Auswertung, Zusammenführung oder Visualisierung.

„Die neue Datenplattform wird ganz wesentlich zu einer klimafreundlichen Stadtentwicklung und modernen Mobilität beitragen“, sagte Oberbürgermeister Jochen Partsch. Perspektivisch soll durch umfassendere Auswertung von einer Vielzahl von Daten wie etwa zum Verkehr oder zur Luftqualität eine bessere Planungsgrundlage für die ökologische Verkehrssteuerung der Zukunft geschaffen werden.

Ein Team aus IT-Fachleuten der Stadtverwaltung und der Stadtwirtschaft hatte die Anforderungen für die Datenplattform erstellt und am Markt ausgeschrieben. Die ausgewählte Lösung wird von einem Konsortium angeboten, das von ekom21, dem größten kommunalen IT-Dienstleistungsunternehmen in Hessen, angeführt wird. Ziel ist es, die Datenplattform im laufenden Jahr schrittweise aufzubauen.

„Die vom Land Hessen geförderte Datenplattform ist auch die Basis zur Entwicklung neuer digitaler Angebote für Start-ups. Dies und auch die steigende Transparenz, zum Beispiel mit Blick auf aktuelle Messdaten zur Luftqualität in Darmstadt, kommen ganz unmittelbar den Bürgerinnen und Bürgern in Darmstadt zugute. Insofern gelingt es durch die Plattform gleichermaßen, das digitale Ökosystem für Unternehmen vor Ort weiterzuentwickeln, Innovation zu ermöglichen und gleichzeitig durch verantwortungsbewusste Digitalisierung die Lebensqualität in der Stadt weiterzuentwickeln", betonte Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus.

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news-12937 Fr, 17 Jan 2020 10:58:47 +0100 Wissenschaftsstadt Darmstadt zeichnet am 22. Januar vorbildliche Neubauten und Sanierungen mit Klimaschutzpreis aus /nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-zeichnet-am-22-januar-vorbildliche-neubauten-und-sanierungen-mit-klimaschutzpreis-aus Umweltdezernentin Akdeniz: „Preisträgerinnen und Preisträger zeigen, dass ambitioniertes energetisches Sanieren und Bauen einen hohen Stellenwert in Darmstadt hat und einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz leisten kann“ Zum ersten Mal zeichnet die Wissenschaftsstadt Darmstadt in diesem Jahr vorbildliche Sanierungen und Neubauten mit dem Klimaschutzpreis ‚Nachhaltiges Bauen‘ aus.
Dieser richtet sich an private Bauherrinnen und Bauherren, Wohnungsbaugesellschaften und Baugenossenschaften und soll vorbildliche, innovative und die gesetzlichen Anforderungen übersteigende Bau- und Sanierungsmaßnahmen in Darmstadt sichtbar machen und zum Nachmachen anregen. Bei der Preisverleihung am 22. Januar um 18.30 Uhr im Sitzungssaal in der Rheinstraße 67 werden zwei vorbildhafte Beiträge in den beiden Kategorien Neubau und Sanierung ausgezeichnet. Zur Preisverleihung sind neben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch Darmstädter Bürgerinnen und Bürger sowie Medienvertreterinnen und Medienvertreter herzlich eingeladen.

„Es ist toll, dass so viele Beiträge mit hoher Qualität eingegangen sind, das ist ein eindeutiges Zeichen, dass ambitioniertes energetisches Sanieren und Bauen einen hohen Stellenwert in Darmstadt hat“, erläutert dazu Umweltdezernentin Barbara Akdeniz. „Die Projekte zeigen, wie der Weg hin zu einem klimaneutralen Gebäudebestand aussehen kann. Da der Gebäudebereich rund 20 Prozent aller CO2-Emissionen verursacht, leisten die Bewerberinnen und Bewerber einen großen Beitrag zum Beschluss der Stadtverordnetenversammlung im Sinne der Pariser Klimaschutzziele bis zum Jahr 2035 klimaneutral zu werden.“
 
Bewertet wurden die eingegangenen Beiträge von einer Fachjury mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener thematisch relevanter Fachgebiete wie Architektur und Bauingenieurwesen auf Kriterien wie z.B. die Ausführung der Gebäudetechnik, die Vorbildfunktion und Übertragbarkeit des Projekts, den Innovationsgehalt oder das Kosten/ Nutzenverhältnis. Auch in diesem Jahr soll der Klimaschutzpreis wieder ausgelobt werden. Der Beginn des Bewerbungszeitraums sowie die Teilnahmemodalitäten werden noch bekannt gegeben.

Fragen zum Klimaschutzpreis beantwortet das Klimaschutzteam des Umweltamts der Wissenschaftsstadt Darmstadt, per Telefon unter 06151 / 13-3296 oder per E-Mail unter klimaschutz@darmstadt.de.

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news-12936 Fr, 17 Jan 2020 10:30:37 +0100 Radverkehrs-Infrastruktur: 4. Quartalsbericht 2019 über umgesetzte Maßnahmen veröffentlicht /nachrichten/rss/news/radverkehrs-infrastruktur-4-quartalsbericht-2019-ueber-umgesetzte-massnahmen-veroeffentlicht Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Bürgerinnen und Bürger sehen, dass wir die Infrastruktur für den Radverkehr ausbauen“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat den 4. Quartalsbericht 2019 über umgesetzte Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur für den Radverkehr veröffentlicht.

„Mit dem Radverkehrs-Investitionsprogramm 4x4 haben wir eine hervorragende Grundlage geschaffen, durch die wir die Entwicklung der Radmobilität im Stadtgebiet forcieren können. Mit den im 4. Quartalsbericht 2019 beschriebenen Maßnahmen können sich die Bürgerinnen und Bürger auch direkt auf der Straße davon überzeugen, dass wir die Infrastruktur für den Radverkehr stetig und zielstrebig ausbauen und die für Darmstadt dringend notwendige Verkehrswende vorantreiben“, erklärt Oberbürgermeister und Verkehrsdezernent Jochen Partsch

Im Zuge der Brückenneubauten über die Rhein-Main-Bahn in der Hilpertstraße wurden neue Radverkehrsanlagen umgesetzt, die bisher fehlten. Auch in der Holzhofallee wurde im Zulauf zum Knoten Haardtring/Hilpertstraße die Situation für Radfahrende verbessert: mit Radstreifen, Fahrradweiche und Radschutzstreifen. Für über die Brücke Hilpertstraße linksabbiegenden Radverkehr aus dem Haardtring wurde mit einer eigenen Aufstellfläche indirektes Linksabbiegen berücksichtigt. Hier soll noch mit einem eigenen Signalgeber für den Radverkehr nachgerüstet werden.

Durch die Aufwertung des Straßenraums und die Einrichtung einer geschützten Führung des Radverkehrs auf Fahrbahnniveau in der Rheinstraße zwischen Neckarstraße und Grafenstraße sind Flächen im Seitenraum der Rheinstraße für die Installation von Fahrradbügeln frei geworden. Daher wurden im Oktober und November 15 Anlehnbügel zum Abstellen von 30 Fahrrädern installiert.

Angeregt durch die Bürgerschaft wurde in Darmstadt-Eberstadt die Anrampung zur Fuß- und Radwegbrücke über die B426 (südlich des August-Metz-Wegs) erneuert. Durch die verlängerte Asphaltrampe ist eine komfortable Überfahrt über die Brücke möglich und eine Gefahrenstelle beseitigt worden.

An der Fuß- und Radwegebrücke über die Kranichsteiner Straße im Wohngebiet K6 wurde ein Höhenversprung durch Pflasterarbeiten nivelliert, sodass die Überfahrt erleichtert und eine potentielle Unfallquelle beseitigt wurde.

Um die Gehwege besser nutzbar zu machen, wurden in der Alexanderstraße, Höhe Ballonplatz, in der Dieburger Straße, Höhe Anwesen Nr. 19, in der Heinrich-Fuhr-Straße, Ecke Beckstraße und am Freiberger Platz, Sperrpfosten gegen illegales Gehwegparken aufgestellt.

Der Quartalsbericht ist unter https://www.darmstadt.de/leben-in-darmstadt/mobilitaet-und-verkehr/radfahren-in-darmstadt/massnahmen-und-projekte einsehbar.

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news-12935 Do, 16 Jan 2020 16:49:05 +0100 OB Partsch begrüßt Frankfurter Idee, die IAA zur Mobilitätsmesse zu entwickeln /nachrichten/rss/news/ob-partsch-begruesst-frankfurter-idee-die-iaa-zur-mobilitaetsmesse-zu-entwickeln „Verkehrswende-Chance für die deutsche Industrie“ / „Sind bereit mitzuwirken – gerne auch als Veranstaltungsort“ Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch begrüßt und unterstützt das Vorhaben des Frankfurter Wirtschaftsdezernenten Markus Frank (CDU), die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA), die alle zwei Jahre in Frankfurt stattfindet, zu einer Mobilitätsmesse mit metropol-regionalem Akzent weiterzuentwickeln. Dies hat Partsch jetzt in einem Schreiben an den Frankfurter Kollegen versichert. „So rückwärtsgewandt das Konzept einer reinen Automobilausstellung sein mag, so aktuell und zukunftsgewandt ist die Idee einer Messe, die Mobilität ganzheitlich, ökologisch und intermodal vernetzt neu denkt“, betonte der Darmstädter OB.

Frank hatte von einem „neuen Konzept für die nächste IAA 2021“ gesprochen und den Wunsch ausgedrückt, bei der Messe könne sich Frankfurt als deutsche Pendlerhauptstadt präsentieren. Dafür sei eine Beteiligung der Kommunen rund um die Metropole wichtig. „Wir laden die Region deshalb herzlich ein, die Messe mit uns auszurichten“, sagte Frank.

Diese Einladung nahm Partsch in seinem Schreiben postwendend an: „Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist bereit, inhaltlich an einem neuen Konzept – gerne auch als Veranstaltungsort – mitzuwirken und ihre Stärken im Bereich der Elektro- und Radmobilität, der Forschung und Entwicklung ebenso wie im Sektor der Batterieproduktion und der Zulieferbranche einzubringen“, so der Oberbürgermeister und Wirtschaftsdezernent. Es sei an der Zeit, die für die Lebensqualität und die Funktionsfähigkeit unserer Städte und unserer gesamten Region unbedingt  notwendige Verkehrswende als Chance für die deutsche Industrie zu verstehen.

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news-12927 Mo, 13 Jan 2020 10:37:00 +0100 Sternsinger besuchen das Rathaus /nachrichten/rss/news/sternsinger-besuchen-das-rathaus Traditioneller Segen „C+M+B“ / OB Partsch: „Größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder weltweit“ Zum Jahreswechsel haben sich wieder die Sternsinger auf den Weg gemacht. Am Donnerstag, 16. Januar 2020, besuchen die Kinder und Jugendliche aus Darmstädter katholischen Pfarrgemeinden das Büro des Oberbürgermeisters, um nach Gebet und Gesang traditionell Jahreszahl und die Initialen des Segensspruches „Christus mansionem benedicat“ anzubringen: 20*C+M+B+20. Oft werden die Initialen auch als Anfangsbuchstaben der Namen jener Weisen gedeutet, die der Überlieferung zufolge als „Heilige Drei Könige“ zum Stall des neugeborenen Heilands in Bethlehem kamen: Caspar, Melchior und Balthasar.

„Die Sternsingeraktion der katholischen Jugend ist die größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder in der ganzen Welt“, lobt Oberbürgermeister Jochen Partsch, der die Kinder und Jugendlichen um 16.30 Uhr in seinem Büro empfangen wird. „Ihr Einsatz ist vorbildlich, denn sie sammeln nicht nur Geld für Hilfsprojekte in armen Ländern, sie schenken uns zugleich etwas – Freude. Sie bringen Licht ins Haus und erinnern an die Grundbotschaft des Christentums: dass kein Mensch alleine ist, sie mahnen uns zur Solidarität dem Nächsten gegenüber.“

„Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“, heißt das Motto der Aktion in diesem Jahr, bei der sich die Sternsinger für den Frieden in aller Welt stark machen. Thomas Andonie, Bundesvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), der zusammen mit dem Missionswerk „Die Sternsinger“ die Aktion trägt, betont in einem Appell an die Kinder: „Ihr setzt euch dafür ein, dass ihr und alle Kinder – ob aus Europa, Asien, Lateinamerika oder Afrika – in Frieden und ohne Angst und Gewalt aufwachsen könnt. Ihr fordert zu Recht eine bessere, eine gerechtere Welt!“

Seit ihrem Start 1959 hat die Aktion rund 1,14 Milliarden Euro gesammelt. Mehr als 74.400 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa wurden unterstützt. Bei der 61. Aktion zum Jahresbeginn 2019 hatten die Mädchen und Jungen aus 10 226 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten bundesweit rund 50,2 Millionen Euro gesammelt. Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

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news-12915 Mi, 08 Jan 2020 15:08:53 +0100 Wertstofftonnen /nachrichten/rss/news/abfuhrrhythmus-der-wertstofftonnen-zum-1-januar-2020-verkuerzt Abfuhrrhythmus zum 1. Januar 2020 verkürzt Pünktlich zum Jahresbeginn hat der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) den Abfuhrrhythmus für die Wertstofftonnen von vier- auf zweiwöchentlich halbiert.

„Diese Steigerung der Servicequalität kommt allen Darmstädter Bürgerinnen und Bürger zugute, die verstärkt Verpackungen getrennt sammeln wollen und vermeidet, dass Gefäße überfüllt werden“, betont der für den EAD zuständige Stadtkämmerer André Schellenberg.

Die Verdopplung des Abfuhrzyklus ist einer Rahmenvorgabe geschuldet, die die Wissenschaftsstadt Darmstadt auf Basis des neuen Verpackungsgesetzes erlassen hat. Der Ausschreibungsführer Interseroh hat daraufhin die zweiwöchentliche Abfuhr der Wertstofftonne ausgeschrieben, die die Tochtergesellschaft des EAD, die DED GmbH, gewinnen konnte.

„Das nunmehr feststehende Ergebnis freut uns sehr und wir hoffen, dass alle Darmstädterinnen und Darmstädter diesen Service verantwortungsvoll nutzen und die ausgedienten Verpackungen und stoffgleichen Nichtverpackungen sortenrein in die Wertstofftonne werfen“, so Schellenberg weiter.

Die Abfuhrtermine sind auf der Internetseite www.ead.darmstadt.de über den Direktlink „Abfallkalender“ abrufbar oder über die EAD-App auf das Smartphone zu laden. Die App ist auf der EAD-Website über den Button „Abfallkalender“ mit der Option „Darmstadt“ als Stadt verfügbar.

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news-12912 Fr, 03 Jan 2020 11:37:54 +0100 Standesamtsbilanz: Rekord bei Eheschließungen /nachrichten/rss/news/standesamtsbilanz-rekord-bei-eheschliessungen Bürgermeister Reißer: „Bieten mit Altem Rathaus, Hochzeitsturm und Dianaburg attraktive Trauorte an“ / Immer mehr Sterbefälle ohne Angehörige / „Emma“ beliebtester Mädchenname Genau 1035 Paare haben sich im vergangenen Jahr in Darmstadt das Ja-Wort gegeben. Dies geht aus der Bilanz des Standesamts hervor, die Bürgermeister Rafael Reißer jetzt vorgelegt hat. Reißer ist nicht nur als Dezernent für diese Behörde verantwortlich, er fungiert – nach erfolgreich bestandener Prüfung – auch selbst als Standesbeamter: Dreimal hat er 2019 bei einem Paar den Bund fürs Leben besiegelt. Die Zahl der Trauungen ist die höchste seit 1972; im Vergleich zum Vorjahr waren es 72 Eheschließungen mehr. Außer im Alten Rathaus wurde auch im Hochzeitsturm (571) und in der Dianaburg (46) getraut; 27 Ehen wurden gleichgeschlechtlich geschlossen.

„Die Trauzahlen“, so Reißer, „sind weiterhin steigend. Darmstadt hat mit dem Hochzeitsturm, dem Alten Rathaus und der Dianaburg sehr attraktive Trauorte. Zudem besteht die Möglichkeit in den Bezirksverwaltungen Arheilgen, Eberstadt und Wixhausen zu heiraten.“

Positiv entwickeln sich auch die Online-Dienste des Standesamts der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Über 85 Prozent aller Personenstandsurkunden werden zwischenzeitlich online über das Urkunden-Portal bestellt und auch gleich bezahlt. Zudem werden mittlerweile 99 Prozent aller Trautermine online vereinbart.

Im vergangenen Jahr vermerkte das Standesamt 2554 Sterbefälle. Darunter waren 84 (im Vorjahr 73) anzuordnende Bestattungen (Amtsbestattungen), die nötig werden, wenn die Bestattung nicht durch Angehörige veranlasst wird. Zudem wurden 63 Internationale Leichenpässe ausgestellt (2018: 43). Offenkundig sei, so Reißer, dass immer mehr Personen ohne Angehörige sterben und  immer mehr Angehörige nicht in der Lage (oder Willens) sind, die Bestattungskosten zu übernehmen. Schließlich gibt es auch mehr Verstorbene, die nicht genug Vermögen hinterließen, das für die Bestattungskosten hätte herangezogen werden können. Im Falle von bestattungspflichtigen Angehörigen ist es ein erheblicher Aufwand für die standesamtlichen Mitarbeiter, diesen Anspruch geltend zu machen. 

Im Geburtenregister des Darmstädter Standesamts wurden 3981 neue Erdenbürger eingetragen (2018: 4323), davon 1577 mit Wohnsitz der Mutter in Darmstadt und 2404 mit Wohnsitz außerhalb Darmstadts. Die insgesamt hohe Geburtenrate bestätigt die bisherigen Prognosen. „Wir rechnen damit, dass dieser Trend anhält, da der Darmstadt mit seinen zwei Geburtskliniken sehr viele werdende Eltern gerade auch außerhalb Darmstadts anzieht“, sagt Reißer. 

Im Jahr 2019 wurden die Mädchennamen Emma (28), Lina (26) und Lea (21) am häufigsten ausgewählt, bei Knabennamen Paul (28), Liam (27) und Jakob (25). Hierbei ist noch zu erwähnen, dass die meisten Eltern einen Vornamen (2459), dann zwei Vornamen (1413), drei Vornamen (104) und mehr als drei Vornamen (5) wählten.

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news-12908 Mo, 23 Dez 2019 11:33:10 +0100 Wissenschaftsstadt Darmstadt informiert zu Silvesterfeuerwerken /nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-informiert-zu-silvesterfeuerwerken Die Wissenschaftsstadt Darmstadt bittet die Bürgerinnen und Bürger beim Abfeuern von Feuerwerk an Silvester um Vorsicht und Rücksichtnahme. So weist Bürgermeister und Ordnungsdezernent Rafael Reißer daraufhin, niemals auf Menschen oder Tiere zu zielen und einen Sicherheitsabstand einzuhalten. Weiterhin sollten die Nutzer vor dem Abbrennen der Feuerwerkskörper sorgfältig die Gebrauchsanweisung lesen. Die meisten pyrotechnischen Erzeugnisse dürfen nur im Freien gezündet werden. Blindgänger sollten nicht erneut gezündet, Raketen nicht aus der Hand abgefeuert werden.

Gesetzlich verboten sind Feuerwerke jedoch auch an Silvester in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandgefährdeten Gebäuden oder Anlagen, wozu in Darmstadt insbesondere die Mathildenhöhe gezählt wird.

Bürgermeister Rafael Reißer dankt der Feuerwehr Darmstadt, den Freiwilligen Feuerwehren und den Rettungsdiensten schon jetzt für ihren Einsatz an den Weihnachtsfeiertagen und am Jahreswechsel für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Darmstadt und wünscht allen Darmstädterinnen und Darmstädtern alles Gute für das neue Jahr 2020.

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news-12903 Do, 19 Dez 2019 15:15:15 +0100 5x5G-Initiative /nachrichten/rss/news/5x5g-initiative Wissenschaftsstadt Darmstadt und südhessische Landkreise erhalten Zuschlag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur / OB Partsch: „Unsere digitale Strategie und die regionale Zusammenarbeit tragen erste Früchte. Nun werden wir gemeinsam ein Zukunftskonzept erarbeiten, das den Nutzen für die Menschen in der Region an erste Stelle setzt“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in dieser Woche zusammen mit den südhessischen Landkreisen in der ersten Runde der 5x5G-Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) den Zuschlag für eine Förderung erhalten. Die ersten 68 Gewinner werden mit je 100.000 Euro unterstützt. In einer zweiten Runde geht es nun darum, bis Ende April 2020 ausgearbeitete Konzepte vorzulegen, unter denen wiederum die Besten ausgewählt werden und deren konkrete Umsetzung finanziell unterstützt wird.

Oberbürgermeister Jochen Partsch kommentiert den Erfolg: „Unsere kommunale digitale Strategie und die regionale Zusammenarbeit tragen erste Früchte im Wettbewerb des BMVI. Die Bewerbung des südhessischen Konsortiums baut auf den vier Säulen ‚Verbesserung der medizinischen Versorgung‘, ‚Optimierung des Katastrophenschutzes‘, ‚Smart Traffic‘ und ‚Chancen für Industrie 4.0‘ auf. Cybersicherheit und Bürgerbeteiligung sind unerlässliche Querschnittsthemen. Auf diese Weise wollen wir erproben, wie 5G tatsächlich nachhaltig zur Verbesserung der Lebensqualität in Deutschland beitragen kann. Im Mittelpunkt steht für uns alle in Südhessen die Bürgerschaft. Für sie wollen wir nun im nächsten Schritt konkrete Anwendungskonzepte und Modellprojekte erarbeiten. Ich bin optimistisch, dass wir mit diesem breiten Ansatz, der für möglichst viele Menschen Vorteile bringen soll, auch in der zweiten Runde des Wettbewerbs zu den Gewinnern zählen können.“

Im Sommer hatte das BMVI im Zuge der Einführung der neuen Mobilfunktechnologie das sogenannte 5Gx5G-Innovationsprogramm ausgeschrieben, mit dem die Erprobung von 5G-Anwendungen unter realen Bedingungen ermöglicht werden soll. Damit will die Bundesregierung die Potenziale des 5G-Mobilfunks vor Ort sichtbar machen und Deutschland zum Leitmarkt für 5G entwickeln. Der Wettbewerb für Städte und Regionen ist zweistufig aufgebaut. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hatte sich als Digitalstadt bei dem Wettbewerb gemeinsam mit den südhessischen Landkreisen Darmstadt-Dieburg, Bergstraße, Odenwald und Groß-Gerau beworben. Unterstützt wurde der Antrag von der Hessischen Digitalministerin Kristina Sinemus.

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news-12902 Do, 19 Dez 2019 14:00:22 +0100 Wissenschaftsstadt Darmstadt, Diakonisches Werk und Suchtmedizinerin unterzeichnen Kooperationsvereinbarung zur psychosozialen Betreuung Substituierter in Darmstadt /nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-diakonisches-werk-und-suchtmedizinerin-unterzeichnen-kooperationsvereinbarung-zur-psychosozialen-betreuung-substituierter-in-darmstadt Sozialdezernentin Akdeniz: „Wichtiger Schritt zur Sicherstellung der Versorgungsstruktur für suchtkranke Menschen in Darmstadt“ Sozialdezernentin Barbara Akdeniz, Franz Oberascher für das Diakonische Werk als Träger der Drogenhilfeeinrichtung Scentral und die Suchtmedizinerin Andrea Szilagyi haben am heutigen Donnerstag (19.) eine Kooperationsvereinbarung zur psychosozialen Betreuung Substituierter in Darmstadt unterzeichnet. Damit wird die Betreuung nach der Entscheidung der Vitos gGmbH als bisheriger Träger der Substitutionsambulanz aus dem Vertrag auszuscheiden lückenlos fortgesetzt.

„Ich freue mich sehr, dass es uns gemeinsam gelungen ist, die Versorgungsstruktur für suchtkranke Menschen in der Substitutionsbehandlung in Darmstadt sicherstellen zu können“, sagt dazu Stadträtin Akdeniz. „Dies war für uns nicht selbstverständlich, da die Vitos gGmbH als bisheriger Träger der Substitutionsambulanz mit der Stadt Darmstadt oder dem Diakonischen Werk beschlossen hatte, die Substitutionsambulanz in Darmstadt nicht mehr weiterzuführen, obwohl hierzu eine vertragliche Verpflichtung bis 31. Dezember 2020 bestand.“

Vor diesem Hintergrund war es notwendig, in enger Abstimmung mit der für die Versorgungsstruktur zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung eine Ermächtigung zur suchtmedizinischen Behandlung zu ermöglichen und gleichzeitig geeignete Räumlichkeiten im Stadtgebiet Darmstadt zu finden. Mit der seitens der Kassenärztlichen Vereinigung ermächtigten Suchtmedizinerin Andrea Szilagyi, die bereits seit vielen Jahren als substituierende Ärztin in der bisherigen Substitutionsambulanz tätig war, kann nun die Substitutionsbehandlung für aktuell 120 substituierte Patientinnen und Patienten in einer niedergelassenen Substitutionspraxis fortgeführt werden.

Hier ist es nur durch die enge Zusammenarbeit der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Geschäftsführung der Bauverein AG Gewerbe gelungen, die neuen Räumlichkeiten in der Kasinostraße 21 bereitzustellen. Diese Räumlichkeiten wurden von der Bauverein AG gemäß den Empfehlungen der polizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Südhessen umgestaltet. Dort wird die Substitutionsbehandlung seit dem 1. Oktober 2019 in speziell für diese Ansprüche eingerichteten Praxisräumen weitergeführt.

„Ohne die großartige Unterstützung der Stadt, des Bauvereins und der Kassenärztlichen Vereinigung wäre es nicht möglich gewesen, die Substitution in Darmstadt nahtlos fortzuführen“, weiß Andrea Szilagyi. „Dafür bin ich sehr dankbar und freue mich vor allem im Namen meiner Patienten.“

„Mit der Kooperationsvereinbarung zur psychosozialen Begleitung durch die Drogenhilfeeinrichtung Scentral ist auch künftig eine professionelle Versorgungsstruktur sichergestellt“, ergänzt Akdeniz. „Ich bedanke mich daher noch einmal bei allen Beteiligten, die es ermöglicht haben, den wichtigen Baustein im Konzept der Sucht- und Drogenhilfe in der Wissenschaftsstadt Darmstadt nahtlos aufrechterhalten zu können.“

Dies ist auch im Sinne des Diakonischen Werkes, Franz Oberascher abschließend: „Die Substitutionsambulanz ist für die Besucherinnen und Besucher des Scentral eine wichtige Anlaufstelle, von daher freuen wir uns sehr, dass das Angebot aufrechterhalten werden konnte.“

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news-12895 Di, 17 Dez 2019 15:14:00 +0100 Verkehrsgipfel verabschiedet Bausteine für eine gemeinsame Verkehrswende in der Region Darmstadt /nachrichten/rss/news/verkehrsgipfel-verabschiedet-bausteine-fuer-eine-gemeinsame-verkehrswende-in-der-region-darmstadt Ende Juni 2019 hat die DADINA-Verbandsversammlung den Vorstand beauftragt, zusammen mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg und der Stadt Darmstadt im Herbst zu einem regionalen Verkehrsgipfel unter Beteiligung der Fachämter, der Verkehrsunternehmen sowie der Vorsitzenden der DADINA-Gremien einzuladen. Ziel sollte die regionale Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs insbesondere in der Verbindung von Darmstadt zum östlichen Teil des Landkreises Darmstadt-Dieburg sein.

Ablauf des Verkehrsgipfels

Am Montag (16.) fand der mehrstündige Verkehrsgipfel in Darmstadt statt. Teilnehmer waren Oberbürgermeister Partsch, Landrat Schellhaas, Erster Kreisbeigeordneter Ahrnt, Herr Busch (RMV), Herr Kalbfuss (HEAG mobilo), Bürgermeisterin Sprößler (Vorsitzende Bürgermeisterdienstversammlung), Herr Ludwig (Vorsitzender DADINA-Verbandsversammlung), Bürgermeister Buchwald (Vorsitzender Städte- und Gemeindebeirat), Frau Metzker (Mobilitätsamt Darmstadt), Herr Kolmer (Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung Darmstadt), Herr Rohrmann (DADINA-Fahrgastbeirat) und Herr Altenhein (DADINA).
Nach den einführenden Worten der beiden DADINA-Vorsitzenden Ahrnt und Partsch stellte DADINA.-Geschäftsführer Altenhein kurz die vorliegenden Gutachten und Vorschläge insbesondere zur Verbindung zwischen der Stadt Darmstadt und dem östlichen Teil des Landkreises vor. Anschließend referierte Thomas Busch vom RMV über die Planungen des RMV für die Eisenbahnstrecken in der Region. Auch zur Diskussion bestand ausführlich Gelegenheit.Danach wurden Bausteine für ein Handlungskonzept zur Verkehrswende in der Region Darmstadt vorgestellt und besprochen. Nachdem noch Anregungen der Teilnehmer eingearbeitet wurden, besteht Konsens darüber, das gemeinsame Papier als Leitfaden für den Ausbau der Verkehrsverbindungen anzunehmen und die erforderlichen Schritte zur Umsetzung in den zuständigen Gremien einzuleiten.
„Wichtig ist, dass die Stadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg an einem Strang ziehen. Der gemeinsame Verkehrsgipfel Ist hier ein erster, wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, so Bürgermeisterin Christel Sprößler. 


Fokus auf die Schiene 

Da die Mobilität ein wichtiger Faktor beim Klimaschutz ist, kommt der Umlenkung der Verkehre auf die umweltfreundlichen Verkehrsarten Zu-Fuß-Gehen, Fahrrad und ÖPNV eine große Bedeutung zu. Dazu müssen auch Fahrten, die heute mit dem motorisierten Individualverkehr (MIV)  zurückgelegt werden, auf die anderen Verkehrsarten verlagert werden. Besonders die Stausituation im MIV, die u. a. im östlichen Zulauf auf Darmstadt besteht, macht dies erforderlich.

Der ÖPNV auf Straße und Schiene ist zu den Hauptverkehrszeiten bereits heute gut ausgelastet, deshalb werden sowohl neue Strecken als auch zusätzliche Verkehrsangebote benötigt. Hier wird im Handlungskonzept der klare Fokus auf die Schiene gelegt, da Straßenbahn und Eisenbahn umweltfreundlich und nachhaltig sind, die größten Kapazitäten sowie den höchsten Komfort bieten und größtenteils unabhängig vom MIV verkehren. Oberbürgermeister Partsch hebt hervor: "Die Darmstädter Innenstadt ist am Rande ihrer Aufnahmefähigkeit für Busse, daher muss in der Zukunft verstärkt auf die Straßenbahn mit ihren größeren Kapazitäten gesetzt werden. Außerdem leistet die Straßenbahn mit ihrer Elektromobilität einen wichtigen Beitrag zur Luftqualität in Darmstadt und in der Region."   

Straßenbahn nach Groß-Zimmern soll kommen

Als wichtigstes Ergebnis des Verkehrsgipfel sehen Landrat Schellhaas, Oberbürgermeister Partsch und Erster Kreisbeigeordneter Ahrnt die Weichenstellung für die Straßenbahn nach Groß-Zimmern an: "Wir haben uns darauf verständigt, dieses Projekt zusammen mit der HEAG mobilo weiter zu planen und voranzutreiben, da es eine realistische Perspektive bietet und in absehbarer Zeit umgesetzt werden kann. Durch die geänderten Rahmenbedingungen bestehen gute Möglichkeiten für eine Förderung, auch eine mögliche Durchbindung nach Weiterstadt kann die Chancen hierfür verbessern." Für die Planung und Umsetzung neuer Straßenbahnlinien wollen die Stadt Darmstadt, der Landkreis Darmstadt-Dieburg und die HEAG mobilo eine eigene Gesellschaft gründen.
Das im Nahverkehrsplan dargestellte neue Linienkonzept der Straßenbahn mit einer deutlichen Ausweitung der Verkehrsleistung soll ebenfalls zeitnah vorangebracht werden. 

Verschiedene Verkehrsmittel ergänzen sich zu Gesamtkonzept

Die vereinbarten Bausteine für ein Handlungskonzept beinhalten verschiedene kurz- und mittel- bis langfristige Maßnahmen im öffentlichen Verkehr, die sich zu einem Gesamtkonzept ergänzen. Bus und bedarfsorientierte Verkehre wie das innovative Shuttle-on-demand - System haben Erschließungsfunktion und dienen als Zubringer zu den Schienenverkehren. Die Straßenbahn bildet das Rückgrat des ÖPNV in der Stadt Darmstadt und bietet eine direkte und schnelle Verbindung vom Landkreis in die Darmstädter Innenstadt. Die Eisenbahn ist der geeignete Verkehrsträger für größere Entfernungen und die Verbindungen in die Siedlungszentren. Gute Umsteigemöglichkeiten zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln sind Grundlage für das Zusammenwirken als Gesamtsystem, hierzu gehören auch P+R- sowie B+R - Anlagen. 

Ausbau der Eisenbahnstrecken

Auf dem Verkehrsgipfel stellte der RMV den aktuellen Stand der Gutachten zum Ausbau der Odenwaldbahn und der Dreieichbahn vor. So sollen bei der Odenwaldbahn für längere Züge mit größerer Platzkapazität die Bahnsteige verlängert werden, und bei der Dreieichbahn soll ein zusätzlicher Kreuzungsbahnhof in Eppertshausen einen Halbstundentakt bis Dieburg ermöglichen. Als langfristige Option soll eine Verlängerung der S-Bahn bis nach Dieburg und ggf. auch bis Darmstadt geprüft werden. Eine weitere Überlegung stellt die Verlängerung der S4 von Langen nach Darmstadt dar. Damit bestände die Möglichkeit, Darmstadt und die Region mit einer zusätzlichen S-Bahnlinie anzubinden. Außerdem werden weitere Angebotsverbesserungen mit einem durchgehenden Halbstundentakt auf der RB 75 (Aschaffenburg - Darmstadt - Wiesbaden) und der Pfungstadtbahn angestrebt. 

Öffentlichkeit informieren

Kreisbeigeordneter Ahrnt betont nochmal die Bedeutung der Öffentlichkeitsarbeit: " Wir müssen Bürger, Interessierte, Betroffene und Verbände mitnehmen, wenn die Verkehrswende gelingen soll. Deshalb sollen die Ergebnisse des Verkehrsgipfels in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt werden und auch zur Straßenbahn nach Weiterstadt soll die Öffentlichkeit informiert werden." 

Weitere Verkehrsgipfel vereinbart

Der Schwerpunkt dieses ersten Verkehrsgipfels lag im Bereich des öffentlichen Verkehrs. Da es auch beim motorisierten Individualverkehr (MIV) und beim Radverkehr sowie bei deren Verknüpfung mit dem ÖPNV Gesprächsbedarf gibt, wurde vereinbart, zu weiteren Verkehrsgipfeln zusammen zu kommen, auch in 2020, bei denen die anderen Verkehrsarten eine größere Rolle spielen werden. Außerdem soll dann eine erste Bilanz zur Umsetzung der Maßnahmen des ersten Verkehrsgipfels gezogen werden. Landrat Schellhaas meint dazu abschließend: "Zur Umsetzung der Ergebnisse dieses Verkehrsgipfel werden wir jetzt unmittelbar weitere Gespräche führen, um die Projekte konkret voranzubringen. Ganz oben auf der Liste stehen dabei sicherlich die Straßenbahnprojekte nach Groß-Zimmern und Weiterstadt, das neue Linienkonzept der Straßenbahn sowie die Shuttle-on-demand - Systeme in der Stadt Darmstadt und im Landkreis. Das dies auch große finanzielle Anstrengungen erfordert, ist uns Allen klar."

Nähere Informationen gibt es auf https://bit.ly/2M1VNuu

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news-12897 Di, 17 Dez 2019 14:39:00 +0100 Broschüre „Aktive Ferien 2020“ liegt vor /nachrichten/rss/news/broschuere-aktive-ferien-2020-liegt-vor Jugenddezernentin Akdeniz: „Vielfältiges Angebot auch dank der engagierten freien Träger“ Die von der Kinder- und Jugendförderung im Jugendamt zusammengestellte Broschüre „Da mach ich mit - Aktive Ferien 2020“ wird auch in diesem Jahr noch vor Weihnachten auf der Homepage der Wissenschaftsstadt Darmstadt einzusehen sein (https://bit.ly/35xmQWh). Ab der vierten Kalenderwoche 2020 liegt sie druckfrisch auch in Schulen, Kindertagesstätten, städtischen Ämtern und bei der Bürgerinformation im Neuen Rathaus am Luisenplatz aus.

„Ich freue mich sehr, dass es in Darmstadt ein so großes und vielfältiges Ferien- und Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche gibt. Damit fällt es sicherlich nicht schwer, etwas Passendes zu finden, um die schulfreie Zeit abwechslungsreich und aufregend zu gestalten“, versichert Kinder- und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz. „In diesem Zusammenhang möchte ich mich ausdrücklich bei den freien Trägern, Vereinen und Verbänden bedanken, ohne deren ehrenamtliche Helfer und Helferinnen es diese Vielfalt nicht geben könnte. Flächendeckende und familienfreundliche Ferienangebote haben in Darmstadt einen hohen Stellenwert und leisten einen wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“

Allen Kindern und Jugendlichen soll eine Teilnahme an Ferienangeboten möglich sein, deshalb weist die Broschüre auf Fördermöglichkeiten durch den Sozialfonds hin. „Es ist uns sehr wichtig, niemanden aufgrund der Einkommenssituation auszuschließen“, betont Akdeniz und wünscht allen Kindern „schöne Ferientage mit vielen neuen Erlebnissen, Spaß und Action“. 

Anmeldungen für die Ferienmaßnahmen der Kinder- und Jugendförderung, hierzu gehören auch die Freizeiten im Albert-Schweitzer-Haus in Lindenfels, sind in der Abteilung Kinder- und Jugendförderung im Stadthaus III in der Frankfurter Straße 71 möglich. Für die Freizeiten und Veranstaltungen der freien Träger erfolgt die Anmeldung direkt beim jeweiligen Anbieter.

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news-12898 Di, 17 Dez 2019 13:00:00 +0100 Klinikum Darmstadt ist erneut als Top-Nationales und Top-Regionales Krankenhaus ausgezeichnet /nachrichten/rss/news/klinikum-darmstadt-ist-erneut-als-top-nationales-und-top-regionales-krankenhaus-ausgezeichnet Laut Focus-Ranking 2020 zählen auch einzelne Kliniken des Klinikums zu den bundesweiten Top-Kliniken Jedes Jahr im Herbst veröffentlicht das Gesundheitsmagazin "FOCUS" eine Klinikliste. Hier finden sich die besten Krankenhäuser Deutschlands, sortiert nach Bundesland und ausgewählten Krankheitsbildern. Für den bundesweiten Vergleich wertet ein unabhängiges Recherche-Team

(Munich MINQ Media GmbH) die Qualitätsdaten von zuletzt 1.473 Krankenhäusern aus und befragt 12.000 zuweisende Ärzte. Die Klinikliste gilt als der bundesweit größte unabhängige Krankenhausvergleich und hat sich für viele Patienten zu einem Orientierungsmedium entwickelt, die auf der Suche nach einem geeigneten Krankenhaus sind.

Zum zweiten Mal in Folge konnte das Klinikum Darmstadt im Focus-Klinik-Ranking überzeugen: mit Platz 74 (gestiegen von Platz 84) deutschlandweit als Top-Nationales Krankenhaus und mit Platz 10 (gestiegen von Platz 11) als Top-Regionales Krankenhaus im regionalen Wettbewerb – von insgesamt 150 hessischen Krankenhäusern.  

Die Gesamtbewertung des Klinikums Darmstadt setzt sich aus den Einzelwertungen der Fachbereiche zusammen. Im nationalen und regionalen Vergleich wurden besonders hervorgehoben: Klinik für Gefäßmedizin – Gefäßchirurgie, die Frauenklinik für Brustkrebserkrankungen, die Chirurgische Klinik I für Darmkrebs sowie für Gallenblasen- und Gallenwegschirurgie und die Hautklinik für Hautkrebs.

Um als TOP-Fachbereich in der Klinik-Liste aufgelistet zu werden, muss das gesamte Leistungs-, und Qualitätspaket stimmen: Reputation, Empfehlung durch Ärzte und Ärztinnen, medizinische Qualität, Qualität der Pflege, der Hygienestandard und auch das Management und die Organisation sowie die Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten. 

„Unter den Top 100 Krankenhäusern in Deutschland zu sein, ist ein ausgezeichnetes Ergebnis. Wir haben es geschafft, unsere Platzierung im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu verbessen, obwohl mehr Krankenhäuser untersucht worden sind. Der Dank geht an all unsere Mitarbeitenden, deren hervorragender Arbeit wir dieses Ergebnis verdanken“, erklärt Clemens Maurer, Sprecher der Geschäftsführung des Klinikums Darmstadt. Prof. Dr. Nawid Khaladj ergänzt: „Die Auszeichnungen belegen, dass sich unsere Patienten auf eine hohe Kompetenz und ein großes Engagement aller Ärzte und Pflegekräfte verlassen können. Unsere Kliniken und Institute arbeiten auf dem aktuellsten Stand medizinischer Erkenntnisse. Auch für unsere Patienten ist dies ein wichtiges und vertrauensförderndes Signal.“

 

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news-12894 Mo, 16 Dez 2019 16:48:48 +0100 Digitalstadt stellt neue, kostenlose Diskussions- und Informationsplattform für Eltern von Darmstädter Schülern vor /nachrichten/rss/news/digitalstadt-stellt-neue-kostenlose-diskussions-und-informationsplattform-fuer-eltern-von-darmstaedter-schuelern-vor Bürgermeister und Schuldezernent Rafael Reißer: „Stärkt die Partizipation an der Gemeinschaft“
Die Eltern von 29.000 Darmstädter Schülerinnen und Schülern zu informieren, ist keine leichte Aufgabe für den Darmstädter Stadtelternbeirat (StEB) – insbesondere in Zeiten der Datenschutz-Grundverordnung. Mit dem neuen digitalen Forum „schulforum.info“ auf Basis der Digitalplattform „tingtool“ kann der StEB den Eltern wichtige Informationen künftig schneller zugängig machen. Damit passt es ausgezeichnet ins Handlungsfeld „Bildung“ der Digitalstadt, die das Projekt am Montag (16.12.) mit ihren Partnern vorstellte. 

„tingtool“ ist ein Instrument für Versammlungen und Diskussionen im virtuellen Raum. Es wurde von Darmstädtern entwickelt. Seine Nutzung ist für alle in der Wissenschaftsstadt kostenlos. „Das ist und bleibt so“, verspricht tingtool-Gründer Peter Fischer. Das darauf basierende Digitalstadt-Projekt „schulforum.info“ sei „im besten Sinne des Digitalstadt-Konzepts wertvoll für unsere Bürgerinnen und Bürger“, sagte Schuldezernent und Bürgermeister Rafael Reißer. „Es stärkt ihre Partizipation an der Gemeinschaft.“ Zugleich werde die Funktion der Digitalstadt deutlich: „Sie bringt Akteure zusammen und vernetzt zwischen Angebot und Bedarf.“ Denn als Fischer der Stadt anbot, mithilfe der Plattform ein Austausch-Forum für eine Darmstädter Gruppe einzurichten, brachte man ihn mit Richard Jordan, Vorsitzender des StEB, zusammen: Der wünschte sich seit Längerem für den Stadtelternbeirat eine Informationsplattform – und fand auf Vermittlung der Digitalstadt in Fischer einen Partner zur Realisierung. 

„Aus Datenschutz-Gründen dürfen wir die Eltern der Darmstädter Schülerinnen und Schüler nicht direkt informieren“, beschreibt Jordan sein Dilemma. „Wir können nur eine Mail an alle Schulelternbeiräte der 43 Schulen schicken. Die wiederum müssen sie an die Klassen-Elternbeiräte weiterleiten, über die sie dann an die Eltern gelangt – sofern alle bereit sind, ihre Mail-Adresse preiszugeben“, skizziert er das aufwendige Verfahren. „Bei der Vielzahl der Veranstaltungen ist es für uns Ehrenamtliche schlicht nicht möglich, unsere Informationen ausgedruckt über die gute alte Ranzenpost zu verschicken.“ 

tingtool entwickelte für den Stadtelternbeirat das „Schulforum“. Wer in seinen Browser schulforum.info eingibt, kann sich über Termine informieren und Diskussionen verfolgen. Wer sich registriert, kann mitdiskutieren. Anders als etwa auf der StEB-Webseite möglich, können Teilnehmer auch selbst Termine mit Informationen einstellen. Jeder Nutzer, der Termine eintragen möchte, wird von Administrator Jordan geprüft und dann freigeschaltet. Kommerzielle Angebote und Parteiwerbung sind tabu. 

Damit Schulen auch in die Lage versetzt werden, on- und offline strukturiert ins Gespräch zu kommen und alle Beteiligten einzubeziehen, bietet Peter Fischer ihnen kostenlose Lehr-Workshops an. Dafür kommt er drei Stunden lang in die Schule und erklärt Schülerschaft, Kollegium und Eltern, wie sie Kommunikation und digitale Beteiligung initiieren und moderieren können. „Dieses Angebot freut uns ganz besonders, weil tingtool nicht nur ein hilfreiches Instrument zur Verfügung stellt. Seine Initiatoren ermöglichen in unserem Sinne auch Aufklärung und vermitteln Kompetenz“, sagte Simone Schlosser von der Digitalstadt-Geschäftsführung. Franziska Retzlaff, Digitalstadt-Projektverantwortliche für Bildung und Mitarbeiterin des Darmstädter Schulamtes, wünscht sich, dass möglichst viele Schulen das kostenfreie Angebot annehmen, um Schule für alle Beteiligten transparenter zu machen: „An der Bernhard-Adelung-Schule fand bereits der erste Workshop statt. Interessierte Schulen melden sich bitte bei mir und wir stellen den Kontakt her.“     

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news-12892 Mo, 16 Dez 2019 16:01:01 +0100 Ein Jahr nach Einführung: Wissenschaftsstadt Darmstadt zieht erste Bilanz zum Sonderinvestitionsprogramm Radmobilität 4x4 /nachrichten/rss/news/ein-jahr-nach-einfuehrung-wissenschaftsstadt-darmstadt-zieht-erste-bilanz-zum-sonderinvestitionsprogramm-radmobilitaet-4x4 OB Partsch: „Ehrgeizige konzeptionelle Grundlage für die Entwicklung der Radmobilität in Darmstadt, die bereits den Abschluss wichtiger Maßnahmen hervorgebracht hat“ Seit Jahresbeginn 2019 läuft in Darmstadt das im Mai 2018 vom Magistrat beschlossene Radverkehrs-Investitionsprogramm ‚4x4‘. Als Antwort auf den Forderungskatalog der Initiative Radentscheid stehen seitdem für die nächsten vier Jahre jährlich vier Millionen Euro für die Verbesserung der Radmobilität in Darmstadt zur Verfügung. Nun zieht die Wissenschaftsstadt eine erste Bilanz zu den umgesetzten Maßnahmen und gibt einen Ausblick auf das Jahr 2020.

„Wir haben in diesem Jahr mit der Verabschiedung der Radstrategie eine ehrgeizige konzeptionelle Grundlage für die Entwicklung der Radmobilität auf den Weg gebracht“, erläutert dazu Oberbürgermeister und Verkehrsdezernent Jochen Partsch. „Zudem haben wir mit der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts der Radschnellverbindung Darmstadt-Frankfurt, dem geschützten Radstreifen in der Rheinstraße und den neuen Radverkehrsanlagen in der Teichhausstraße neue richtungsweisende Maßstäbe in der Qualität unseres Radnetzes gesetzt, die auch weit über Darmstadt hinaus positiv wahrgenommen werden.“

Da kostenintensive Umbauten längere Vorlaufzeiten in der Planung benötigen, setzte die Wissenschaftsstadt Darmstadt im ersten Jahr vor allem auf zeitnah umsetzbare Projekte, die mit Markierungslösungen schnelle Verbesserungen für die Radmobilität bringen. Dazu zählen unter anderem die Maßnahmen mit rot markierten Aufstellflächen an Kreuzungen, die Öffnung von vier Einbahnstraßen in Gegenrichtung und die Fertigstellung der Fahrradstraße Im Erlich. Insgesamt wurden für im Jahr 2019 umgesetzte und begonnene Projekte 1,5 Mio EUR eingesetzt. „Wir werden die in diesem Jahr zwangsläufig nicht ausgegebenen Haushaltsmittel selbstverständlich für die noch ausstehenden größeren Bauprojekte in die nächsten Jahre mitnehmen“, so Oberbürgermeister Jochen Partsch. 

Die Maßnahmenplanung für 2020 hat ebenfalls bereits konkrete Formen angenommen. Auf der städtischen Agenda stehen fünfzehn größere Straßenprojekte, mit der die Radmobilität entscheidend verbessert werden soll. Dazu zählen auch große Maßnahmen wie Radverkehrsanlagen in der Heinrichstraße oder die Umgestaltung der Zeughausstraße, für die im kommenden Jahr auf Basis fertiger Planungen der politische Beschluss gefasst werden soll. Mit dem Bau des nächsten Teilabschnitts der Radschnellverbindung zum Bahnhof Wixhausen, dem Bau einer Radverbindung von der Staudinger Straße zur Riedbahn nach Weiterstadt, der Fertigstellung der neuen Geh- und Radwegbrücke über der Rheinstraße und der Fertigstellung der Radverkehrsanlagen in der Heidelberger Straße zwischen Hermannstraße und Heinrichstraße wird sich die Radmobilität im nächsten Jahr entscheidend verbessern. Zudem möchte die Stadtverwaltung in Kooperation mit der DB die Situation für Radfahrende am Hauptbahnhof verbessern und kündigt für das Jahresende 2020 die Veröffentlichung der Ergebnisse zur Machbarkeitsstudie einer von Wixhausen bis Eberstadt durchgehenden Radschnellverbindung an. 

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt berichtet außerdem regelmäßig in Quartalsberichten zum Umsetzungsstand der Radstrategie. Die Berichte sind zum Download auf https://www.darmstadt.de/radfahren zu finden.

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news-12891 Mo, 16 Dez 2019 15:42:58 +0100 Ein Jahr nach Einführung: Wissenschaftsstadt Darmstadt zieht erste Bilanz zum neuen 115-Servicecenter / Zwischen den Jahren erreichbar /nachrichten/rss/news/ein-jahr-nach-einfuehrung-wissenschaftsstadt-darmstadt-zieht-erste-bilanz-zum-neuen-115-servicecenter--zwischen-den-jahren-erreichbar OB Partsch: „Großer und wichtiger Beitrag für mehr Serviceorientierung innerhalb der Verwaltung“ Vor gut einem Jahr ist die Wissenschaftsstadt Darmstadt dem 115-Verbund beigetreten und hat das eigene Servicecenter in Betrieb genommen. Seither ist die Stadtverwaltung durch das Servicecenter Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr telefonisch erreichbar. Dies gilt auch für den 27. und 30. Dezember, an dem die übrige Kernverwaltung in diesem Jahr geschlossen hat. Nun hat die Stadt eine erste Bilanz gezogen.

„Die Einführung des eigenen 115-Servicecenters war ein großer und wichtiger Beitrag für mehr Serviceorientierung innerhalb der Verwaltung“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch die Vorteile des 115-Servicecenters. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten kontinuierlich daran, einen großen Wissenspool aufzubauen, um immer mehr Fragen direkt beim ersten Anruf beantworten zu können. Gleichzeitig hilft dieses dokumentierte Wissen beim Umsetzen von Digitalisierungsprojekten. Aber auch darüber hinaus wird die 115 für uns eine große Stütze bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes sein, weil Bürgerinnen und Bürger einen direkten Ansprechpartner für Fragen zu den Onlineprozessen haben“, skizziert der OB die Zukunft der 115 in Darmstadt.

Jede anrufende Person, die vom Handy oder Festnetz aus die Nummer 115 im Darmstädter Stadtgebiet wählt, wird in das Servicecenter der Wissenschaftsstadt Darmstadt vermittelt. Hier werden telefonische Fragen, welche die Darmstädter Stadtverwaltung betreffen, nach Möglichkeit direkt beantwortet. Sollte es einmal nicht möglich sein, das vorgebrachte Anliegen direkt telefonisch zu klären (z.B. weil es einen bereits laufenden Vorgang betrifft), informiert das Servicecenter das Fachamt per Mail über den Sachverhalt und leitet einen Rückruf in die Wege. Gerade bei akuten Themen, wie den Verkehrsbeschränkungen die zum 01.06.2019 in Kraft getreten sind, konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesem Jahr vielen Anruferinnen und Anrufern beim ersten Telefonkontakt bereits ihre Fragen beantworten und weitere Kontakte in die Verwaltung vermitteln. 

Seit der Freischaltung des 115-Servicecenters in Darmstadt am 27. November 2018 hat sich das Gesamtanrufaufkommen um fast 20 Prozent gesteigert. „Von den bis zu 300 Anrufen am Tag erfolgen zwar die meisten in der Vormittagszeit, jedoch ist auch hier erkennbar, dass immer mehr Bürgerinnen und Bürger die Erreichbarkeit bis 18 Uhr nutzen“, erläutert OB Partsch abschließend. 

Im 115-Verbund sind Bund, Länder und Kommunen zusammengeschlossen um in den 52 kommunalen Servicecenter Informationen für Bürgerinnen und Bürger aus einer Hand zu bieten. Der Verbund hat sich gemeinsame Standards gegeben, die alle Servicecenter und Mitglieder einhalten müssen. 

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news-12890 Mo, 16 Dez 2019 15:39:08 +0100 Wohnungsbau und Gewerbeansiedlung – die strategischen Ziele der Stadtentwicklung /nachrichten/rss/news/wohnungsbau-und-gewerbeansiedlung-die-strategischen-ziele-der-stadtentwicklung OB Partsch antwortet auf Große Anfrage: „Der Erfolg: 18 000 Beschäftigte mehr seit 2010“ / Neue Perspektiven im Darmstädter Norden „Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt verfolgt Stadtentwicklung mit einem nachhaltigen, alle wichtigen urbanen Funktionen und Flächentypen integriert und vernetzt betrachtenden Ansatz. Dies gilt auch für die zeitliche Abgestimmtheit von Vorgehensweisen und Flächenausweisungen, wie es zum Beispiel im Bereich Wohnungsbau mit der Abfolge Lincoln-Siedlung, Ludwigshöhviertel und sodann mittelfristig Starkenburgkaserne / Kuhnwald-Areal ablesbar ist.“ Dies hat Oberbürgermeister Jochen Partsch jetzt auf eine Große Anfrage der FDP-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung mitgeteilt. 

Bei gewerblichen Flächen, heißt es in der Antwort weiter, habe man in den vergangenen Jahren die Umnutzung in Wohnraum von Grundstücken mit nicht mehr zeitgemäßen Zuschnitten oder Bebauungstypen an stadträumlich sinnvoller Stelle unterstützt, um eine Marktentlastung zu erreichen. Zum Ausgleich wurde ein wichtiger Anteil der US-Konversionsflächen gewerblich gewidmet. Zusammen mit dem Faktor starker Mobilisierungs- und Optimierungsaktivitäten im Bestand ergibt sich so eine positive Entwicklung von Beschäftigung und Wirtschaftskraft in Darmstadt – „dies spiegelt sich“, so Partsch „nicht zuletzt auch in zahlreichen vorderen Plätzen in Wirtschaftsrankings wie dem fünfmaligen Platz eins im Zukunftsindex der ,Wirtschaftswoche‘ wieder.“

Als Belege für die Umnutzung ehemaliger Gewerbeflächen zu Wohnraum seit 2010 werden in der Antwort auf die Große Anfrage genannt: das Edelsteinviertel mit 6,6 Hektar, das Gebiet der früheren Prinovis-Druckerei am Haardtring (0,8 Hektar), das ECHO-Areal (1,8), Nähr-Engel (2,2), Maschinenfabrik Press in Eberstadt (1 Hektar), Bahngelände in der Waldkolonie (1,6), EAD-Flächen an der Niersteiner Straße (2,6), Kleinsche Höfe und Nachbargelände (0,6), Hoppenstedt-Verlag (0,8), Nothnagel (0,7). Hinzu kommt die Konversion ehemaliger US-Flächen: St. Barbara-Siedlung (3,3 Hektar), Lincoln (24,3), Ludwigshöhviertel (34). An weiteren Flächen für den Wohnungsbau werden folgen: Marienplatz (1,4), Klinikum Eberstadt (4,3), Starkenburgkaserne (30), Kuhnwaldgelände (10) und der Heag-Betriebshof Böllenfalltor (3,5 Hektar). 

Im selben Zeitraum wurden folgende Gewerbeflächen ausgewiesen: Kao in Eberstadt (2,8 Hektar), die Ostseite Frankfurter Straße / Maulbeerallee (13,5), Ortskern Arheilgen (0,5), Bauhaus Drive-In Otto-Röhm-Straße  (1,3), ehemaliges Eisenbahnausbesserungswerk (3,8), HSE-Gasturbinenkraftwerk (0,9), Europaplatz (Gewerbe und Wohnen, 0,5), Rüdesheimer Straße/ Karlsruher Straße (1,9) sowie die Konversionsflächen (Nathan-Hale-Depot, 13,2 Hektar), Kelley Barracks (22,3).

Die Fläche des Nathan-Hale-Depots ist durch die bereits erfolgten Ankäufe und Entwicklungen der Firmen Döhler, Wiest und Lacher nahezu vollständig genutzt oder in Vorbereitung für eine Bebauung durch die Unternehmen. Auf dem Kelley-Gelände wurde die Firma Alnatura (4 Hektar) angesiedelt. Der Unternehmenshauptsitz von Akasol (2 Hektar) befindet sich im Bau. Weitere 4,9 Hektar hat die Firma Döhler erworben, um ihren Stammsitz zu arrondieren, der die Bereitstellung der US-Flächen auf über 16 Hektar erweitert werden konnte. Die Zahl der so angesiedelten Arbeitsplätze beträgt aktuell etwa 1500, im Endausbau der Areale bis zu 3000.

Wie erfolgreich sich der Magistrat und die Fachverwaltung um die Wirtschaftsförderung bemühen, zeigt sich an der Entwicklung der Beschäftigung in Darmstadt. Von 2009 (87 554) bis 2019 (105 581) stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 18 027 Personen.

„Die Wirtschaftskraft und die Zahl der in Darmstadt arbeitenden Menschen ist also gewachsen – trotz der Umwandlung von gewerblichen in Wohnbauflächen und obwohl im Außenbereich keine neuen Gewerbegebiete ausgewiesen wurden“, betonte Partsch. „Die Mobilisierungs- und Optimierungsmöglichkeiten für Gewerbeflächen werden aber mittelfristig weitgehend erschöpft sein. Dies gilt insbesondere für unbebaute Grundstücke“, erklärte Partsch. „Aus diesem Grund hat der Magistrat jüngst gehandelt und Voruntersuchungen für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme mit gewerblichem Schwerpunkt im Darmstädter Norden – Arheilgen West und Wixhausen Ost – auf den Weg gebracht.“

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news-12889 Mo, 16 Dez 2019 15:23:16 +0100 Internationaler Tag der Menschenrechte / Aktion auf dem Weihnachtsmarkt am 18.12. /nachrichten/rss/news/internationaler-tag-der-menschenrechte--aktion-auf-dem-weihnachtsmarkt-am-1812 OB Partsch: „Als weltoffene Stadt wollen wir auf das Schicksal der Menschen aufmerksam machen, die ihr Heimatland verlassen müssen“ Anlässlich des Internationalen Tags der Migration am Mittwoch, 18. Dezember, macht die Wissenschaftsstadt Darmstadt mit einer Aktion auf dem Weihnachtsmarkt aufmerksam auf Millionen von Menschen, die weltweit ihr Heimatland verlassen haben. An dieser Aktion beteiligen sich Darmstädter Initiativen und Migrantenselbstorganisationen. 

Angesichts der Aktualität und Relevanz weltweiter Migration auch für die Wissenschaftsstadt Darmstadt betont Oberbürgermeister Jochen Partsch die Notwendigkeit lokalen Handelns: „Darmstadt ist eine weltoffene, internationale Stadt. Vier von zehn Darmstädterinnen und Darmstädtern haben selbst oder in ihrer Familie eine Migrationsgeschichte. Die Gründe für Menschen, ihre Heimatländer zu verlassen, sind vielfältig. Beruf oder Familie, fehlende Bildungs- und Erwerbschancen, politische und soziale Konflikte und nicht zuletzt die Folgen von Umweltzerstörungen und des Klimawandels zählen dazu. Mit unserem Verhalten können wir gemeinsam einen Beitrag zu global nachhaltiger Entwicklung leisten, damit weniger Menschen sich gezwungen sehen, ihre Existenz außerhalb ihrer Heimat aufzubauen.“

„Leave no one behind“ – niemand soll zurückgelassen werden, ist das Leitmotiv der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und der heutigen Aktion zum Internationalen Tag der Migration. Der Internationale Tag der Migration wurde im Jahr 2000 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen angesichts der weltweit wachsenden Zahl von Migrantinnen und Migranten ausgerufen. Seit 1990 hat sich die Zahl der Menschen, die in einem anderen Land als ihrem Geburtsland leben, auf 272 Millionen bis Ende 2018 verdoppelt. Dies entspricht 3,5 Prozent der Weltbevölkerung. Etwa ein Zehntel davon, 25,9 Millionen, sind aufgrund von Konflikten, Kriegen und Menschenrechtsverletzungen geflüchtet. 

Die Zusammensetzung der Darmstädter Bevölkerung bringt diese weltweite Realität beispielhaft zum Ausdruck. In Darmstadt arbeiten, forschen, lernen und leben Menschen aus über 150 Nationen. Viele der Darmstädterinnen und Darmstädter mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte engagieren sich aktiv für die Stadtgesellschaft, einige auch für eine global nachhaltige Entwicklung in ihren Herkunftsländern.

Die Aktion auf dem Weihnachtsmarkt – von 12 bis 18 Uhr an den Ständen der Darmstädter Partnerstädte – ist eine Maßnahme der Koordination kommunaler Entwicklungspolitik in Darmstadt. Eines ihrer Ziele ist es, die Notwendigkeit lokalen Handelns in Darmstadt für eine global nachhaltige Entwicklung zu verdeutlichen. Migration und Entwicklung ist gerade für die internationale Wissenschaftsstadt ein Schwerpunktthema.

 

Flyer "Internationaler Tag der Migration" als PDF:

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news-12869 Sa, 07 Dez 2019 11:30:00 +0100 „Moderner Schwimmkomplex für Darmstadt“ /nachrichten/rss/news/moderner-schwimmkomplex-fuer-darmstadt SWIM: Eine Million Euro Landesförderung für das Nordbad in Darmstadt Der hessische Innen- und Sportminister Peter Beuth hat heute die Wissenschaftsstadt Darmstadt besucht und der Stadt für den Neubau des Nordbades die Maximalförderung aus dem SWIM-Programm in Höhe von einer Million Euro übergeben. Mit dem bundesweit einmaligen Schwimmbadinvestitionsprogramm SWIM fördert die Landesregierung hessenweit Frei- und Hallenbäder. 50 Millionen Euro stehen von 2019 bis 2023 für Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen zur Verfügung.

„Erst fließt das Geld, dann fließt das Wasser. Die Landesregierung baut zwar keine eigenen Schwimmbäder, aber mit SWIM erleichtern wir es Kommunen und Vereinen, durch Modernisierungsmaßnahmen die Attraktivität ihrer Frei- und Hallenbäder zu erhalten. Für Vereine, den Schulsport sowie die Bürgerinnen und Bürger entsteht in Darmstadt ein moderner Schwimmkomplex, der keine Wünsche offenlässt. Für die Stadt und den Schwimmsport hat das Nordbad eine herausragende Bedeutung, weshalb das Land gerne die Maximalförderung von einer Million Euro aus dem SWIM-Programm beisteuert. Bei den weiteren Bau- und Modernisierungsmaßnahmen wünsche ich viel Erfolg und allen Nutzern in der Sportstadt Darmstadt viel Spaß beim Schwimmen in ihrem neuen Nordbad“, so Sportminister Peter Beuth.

Das alte Nordbad war ein Hallenbad und wurde im vergangenen Jahr im Zuge der Baumaßnahmen abgerissen. Auf der gleichen Fläche entstehen nunmehr ein kombiniertes und kompaktes Hallen- und Freibad. Zum barrierefreien Hallenkomplex gehören Kinderplanschbecken, ein Schwimmbecken mit Sprunganlage, ein Bewegungsbecken, ein Lehrschwimmbecken sowie ein wettkampfgerechtes Sportbecken mit acht Bahnen. Im Freibadbereich steht den Besuchern ein Sportbecken, Lehrbecken sowie ein weiteres Kinderplanschbecken zur Verfügung. Darüber hinaus werden die Funktionsbereiche des Schwimmbades mit Kasse, Umkleideräumen, Duschen und Sanitäreinrichtungen modernisiert. Das Nordbad soll im zweiten Quartal 2021 fertiggestellt sein und steht dann wieder vollumfänglich der Öffentlichkeit, den Schulen und Vereinen zur Verfügung.

„Der Neubau des Nordbades ist eine Investition in die kommunale Daseinsvorsorge, von der neben den Bürgerinnen und Bürgern aus Darmstadt und der Region Südhessen vor allem Vereine und der Schulsport massiv profitieren werden. Vor diesem Hintergrund freut es uns sehr, dass sich das Land Hessen mit der Summe von einer Million Euro am Neubau beteiligt und damit auch einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Leistungssports in Hessen insgesamt leistet“, erläuterte der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch.

Bürgermeister und Sportdezernent Rafael Reißer ergänzte: „Die zügige und effiziente Modernisierung dieses für die Sportinfrastruktur in der Wissenschaftsstadt Darmstadt wichtigen und bedeutenden Neubauprojektes kann nur gemeinsam gelingen. Für die Unterstützung dankt die Wissenschaftsstadt Darmstadt dem hessischen Innenminister Peter Beuth daher ganz herzlich.“

Mit HAI wurden bereits 105 Hallenbäder saniert
Die Landesregierung hatte in den Jahren 2007 bis 2012 im Rahmen des Hallenbad-Investitionsprogramms (HAI) bereits insgesamt 105 Hallenbäder mit Landesmitteln in Höhe von insgesamt rund 45 Millionen Euro bezuschusst. Mit SWIM will das Land die Schwimmbadinfrastruktur erhalten und weiter unterstützen. Hessische Landkreise, Städte, Gemeinden und deren öffentlich-rechtliche Unternehmen sowie Zweckverbände können sich für das Förderprogramm bewerben. Darüber hinaus sind auch gemeinnützige Sportverbände und -vereine sowie Fördervereine und andere gemeinnützige Institutionen antragsberechtigt. Förderziel ist es, zukunftsfähige und wirtschaftlich sinnvolle Sportstätten zu fördern. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf Maßnahmen, welche die Betriebskosten und insbesondere den Energieverbrauch senken. Wichtig ist zudem, dass die Schwimmbäder Schulschwimmen oder Schwimmkurse anbieten. Wenn ein kommunaler Sportstättenentwicklungsplan vorliegt, wird dies ebenfalls bei der Prüfung einer Fördermöglichkeit berücksichtigt. Zur zielgerichteten Strukturierung der Förderung ist eine Aufnahme der Maßnahme auf eine Prioritätenliste des Landkreises bzw. der kreisfreien Stadt oder der Sonderstatusstadt notwendig.

Die Hessische Landesregierung stellt für 2019 insgesamt fast 56 Millionen Euro für die Sportförderung bereit. Davon werden knapp 20 Millionen Euro in den reinen Sportstättenbau und die Sanierung investiert. Mindestens 10 Millionen Euro stehen für SWIM bereit.

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news-12868 Fr, 06 Dez 2019 11:37:25 +0100 Pflegestützpunkt Darmstadt /nachrichten/rss/news/pflegestuetzpunkt-darmstadt-1 Mehr Personal für intensive Beratung / Sozialdezernentin Akdeniz: „Positives Signal für Pflegebedürftige und ihre Angehörige“ / BKK-Linde-Vorstand Peter Raab: „Der Bedarf wächst stetig“ Pflegebedürftige und Menschen, die ihre Angehörigen pflegen, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen: Das ist das Ziel  des Darmstädter Pflegestützpunkts. Im kommenden Jahr wird die Einrichtung personell ausgebaut. „Die Erweiterung des Pflegestützpunktes Darmstadt ist ein wichtiger Schritt, um das Angebot zur kostenfreien Beratung von gesetzlich versicherten Menschen mit Pflegebedarf und ihren Angehörigen zu stärken“, erklärt Sozialdezernentin Barbara Akdeniz.

Der Pflegestützpunkt Darmstadt wurde 2010 eröffnet und wird von den Kranken- und Pflegekassen, vertreten durch die einrichtungsbeauftragte Kasse BKK Linde, und der Wissenschaftsstadt Darmstadt gemeinsam getragen. Er  versteht sich als erste Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema Pflege und Versorgung und die Organisation von Hilfen. Der Bedarf steigt stetig an, allein von 2016 bis 2019 gab es bei den  Beratungsterminen einen Zuwachs um 30 Prozent auf 3155. Zunehmend werden die Beratungssituationen komplexer.

Für BKK-Linde-Vorstand Peter Raab sind die neuen Stellen des Pflegestützpunktes eine Konsequenz der bisherigen Entwicklung: „Die Pflege von Angehörigen ist ein zentrales Thema unserer Zeit. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Pflegestützpunkt Darmstadt leisten eine  wichtige Arbeit, etwa bei der Erstberatung von Angehörigen, die teilweise unvermittelt mit dem anspruchsvollen Thema Pflege konfrontiert werden. Die steigenden Fallzahlen sind einerseits Beleg für den wachsenden Bedarf an Beratung und andererseits Nachweis für die hohe Qualität der Arbeit im Pflegestützpunkt Darmstadt.“

„Der Pflegestützpunkt Darmstadt ist ein wesentlicher Baustein im lokalen Altenhilfe- und Gesundheitssystem, und das Beratungsangebot hat sich in der Wissenschaftsstadt Darmstadt sehr gut etabliert“, versichert Akdeniz. „Mit dem Ausbau des Pflegestützpunktes setzen wir ein positives Signal für die vielen Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen in Darmstadt, die unsere Unterstützung brauchen.“

Der Pflegestützpunkt in der Frankfurter Straße 71 hat montags und mittwochs von 10 bis 12 Uhr sowie am Mittwoch auch von 14 bis 16 Uhr allgemeine Beratungszeiten. Zudem können mit den Beraterinnen Petra Wendling und Christiana Bach auch individuelle Termine vereinbart werden: Fernruf 06151 66 99 631; E-Mail: pflegestuetzpunkt@darmstadt.de.

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news-12867 Fr, 06 Dez 2019 11:05:00 +0100 Wissenschaftsstadt Darmstadt erhält Bundesförderung für Projekt ‚Nachhaltige Mobilität in Lincoln‘ /nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-erhaelt-bundesfoerderung-fuer-projekt-nachhaltige-mobilitaet-in-lincoln OB Partsch: „Wandel zur nachhaltigen Mobilität in Darmstadt kann durch diese Unterstützung noch einmal deutlich vorangebracht werden“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat kürzlich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Wettbewerbs ‚MobilitätsWerkStadt 2025‘ die Zusage für das Förderprojekt ‚Nachhaltige Mobilität in Lincoln‘ (kurz NaMoLi) erhalten und somit die Möglichkeit, die Stelle zum Mobilitätsmanagement Lincoln fortzuführen. Zur Umsetzung und Verstetigung der geplanten und gemeinsam entwickelten Maßnahmen aus der ersten Phase, kann sich die Wissenschaftsstadt Darmstadt für eine zweite Phase mit einer Laufzeit von drei Jahren und einer intensiven wissenschaftlichen Begleitung erneut bewerben.

„Mit diesem Projekt können wir den Wandel zur nachhaltigen Mobilität in Darmstadt weiter voranbringen“, ist Oberbürgermeister und Verkehrsdezernent Jochen Partsch überzeugt. „Gemeinsam mit allen relevanten Akteuren der Stadt und mit Unterstützung der Wissenschaft wollen wir die Implementierung innovativer nachhaltiger Mobilitätskonzepte in Neubausiedlungen und Konversionsflächen am Beispiel der Lincoln-Siedlung in Darmstadt fortführen und auf das derzeit neu entstehende Ludwigshöhviertel übertragen. Mit unseren Konzepten zur Lincoln-Siedlung sind wir diesbezüglich bereits auf einem sehr guten Weg, wie die bisher errungenen Preise auch noch einmal zusätzlich unterstreichen.“

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt im Rahmen des Wettbewerbs ‚MobilitätsWerkStadt 2025‘ rund 50 kommunale Projekte. Gemeinsam mit relevanten Akteuren aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Forschung sollen die Kommunen lokal angepasste Lösungen für die Mobilität der Zukunft erarbeiten. Die Themen der kommunalen Projekte im Rahmen der ‚MobilitätsWerkStadt 2025‘ sind dabei sehr vielfältig: Beispielsweise geht es um bedarfsorientierte Mitarbeitermobilität in Gewerbegebieten durch multimodale und elektrifizierte Mobilitätslösungen. Ein weiteres Projekt will verschiedene nachhaltige Mobilitätsangebote über eine regionale Plattform vernetzen und so die Nutzung erleichtern. Die Städte, Gemeinden und kommunalen Einrichtungen werden zunächst für ein Jahr unterstützt. Anschließend geht es in die zweite Phase des Wettbewerbs: Die besten Konzepte können dann wissenschaftlich begleitet umgesetzt werden. In dieser dreijährigen Phase entstehen so gute, praxiserprobte Beispiele die auch anderen Kommunen den Weg zu einem nachhaltigen Mobilitätssystem der Zukunft weisen.

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news-12853 Fr, 29 Nov 2019 11:49:26 +0100 „Darmstadt in Bewegung – Bürgerabend zu Mobilität“ /nachrichten/rss/news/darmstadt-in-bewegung-buergerabend-zu-mobilitaet Digitalstadt Darmstadt GmbH lädt für den 5. Dezember ein / Oberbürgermeister Partsch: „Abschlussveranstaltung mit Beispielen für zukunftsorientierte Verkehrskonzepte“ Moderne und nachhaltige Mobilität mithilfe von digitalen Mitteln ist einer der Kernbereiche der Digitalstadt Darmstadt. Diesem Themengebiet widmet sich der diesjährige letzte Bürgerabend am 5. Dezember ab 19:00 Uhr im Fraunhofer LBF in Darmstadt Kranichstein. Medienvertreter sind herzlich eingeladen. 

Oberbürgermeister Jochen Partsch wird die Veranstaltung eröffnen: „Mit der vielseitigen Bürgerbeteiligungsreihe der Digitalstadt Darmstadt haben wir auch in diesem Jahr umfassend informiert und dabei die Bürgerschaft in das Geschehen involviert. Mit der Abschlussveranstaltung widmen wir uns dem Handlungsfeld Mobilität, bei dem die Digitalstadt mit ihren Projekten einen wichtigen Beitrag zur zukunftsorientierten Verkehrswende leistet, beispielsweise durch unsere bundesweit einmalige Verkehrs- und Umweltsensorik, übergreifende ökologische Verkehrsketten und dem Forschungsprojekt zur teilautonomen Straßenbahn.“  

In einem Vortrag zur „Mobilität der Zukunft im urbanen Raum“ wird Prof. Dr. Peter Holm von der Provadis School of International Management and Technology anschaulich darauf eingehen, mit welchen Herausforderungen Städte in Fragen des Verkehrs konfrontiert sind und wie wegweisende Lösungen aussehen können.  Im Anschluss haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich an verschiedenen Themeninseln über das weite Themenfeld Mobilität in der Digitalstadt Darmstadt zu informieren und ihre Meinung einzubringen.  


So stellt die Wissenschaftsstadt Darmstadt in anschaulicher Weise die Weiterentwicklung der intelligenten Verkehrs- und Ampelsteuerung („Smart Traffic“) sowie den neuartigen Ampelphasenassistenten vor. Autofahrer können zukünftig mit einer App, die mithilfe von Echtzeitdaten Geschwindigkeitsempfehlungen ausspricht, entspannter und energiesparender durch Darmstadt fahren. Als weiterer Baustein wird das preisgekrönte Mobilitätskonzept der Lincoln-Siedlung, welches u.a. auf weniger Individualverkehr setzt, den Besucherinnen und Besucher vorgestellt.  

Die HEAG mobilo informiert über den aktuellen Stand der Mobilitäts-App, die mehr bietet als aktuelle Fahrplaninformationen. Heute sind bereits möglichst geschlossene Mobilitätsketten von der Haustür bis zum Ziel durch die Integration von Car- und Bikesharing-Angeboten möglich. Ein weiterer Schritt ist das zukünftige Handy Ticketing, das anhand des neuen Prototyps der Mobilitäts-App an diesem Abend in Augenschein genommen werden kann. Ebenfalls können sich Besucherinnen und Besucher über das zukünftige kostenlose WLAN in Bussen und Straßenbahnen der HEAG mobilo informieren. Gemeinsam mit der HEAG Holding AG und der TU Darmstadt wird zudem der aktuelle Stand der Machbarkeitsstudie zur Automatisierung und zu Assistenzsystemen der Straßenbahn (MAAS) präsentiert.

Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit (LBF) stellt an seinem Stand die Möglichkeiten der Elektromobilität als Bestandteil der Verkehrswende vor. Welche Bedeutung IT-Sicherheit und Datenschutz für die Elektromobilität und den multimodalen Verkehr haben, zeigen Security-Experten des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie (SIT) am Beispiel eines  E-Scooters. An einem zweiten Exponat, einer Richtantenne, wird die Notwendigkeit einer auf Privatsphäre bedachten Mobilität veranschaulicht. 

Simone Schlosser, Geschäftsführerin der Digitalstadt Darmstadt: „Es ist uns wichtig, die Bürgerinnen und Bürger umfassend über unsere Projekte zu informieren. Auch bei dieser Veranstaltung freuen wir uns auf die Eindrücke und die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger. Denn dieses Feedback hilft uns, die Projekte in ihrem Sinne zu entwickeln.“ 

Auch im Jahr 2020 wird die Bürgerbeteiligung der Digitalstadt Darmstadt in verschiedenen Formaten und Ansätzen fortgesetzt. Auf der Online-Beteiligungsplattform der Digitalstadt Darmstadt gibt es jederzeit Informationen zu den Projekten.  

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news-12852 Fr, 29 Nov 2019 11:08:05 +0100 Familienzentrum /nachrichten/rss/news/familienzentrum-5 Neues Kursprogramm erscheint am 4. Dezember 2019 / Sozialdezernentin Akdeniz: „Das Familienzentrum bietet in vielfältiger Weise die Möglichkeit der gemeinsamen Erfahrung, der Begegnung und des Austauschs“ Am 4. Dezember 2019 erscheint das Programm des Familienzentrums der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das erste Halbjahr 2020. Es wird ab dann im Stadthaus III, Frankfurter Straße 71, und dem Neuen Rathaus, Luisenplatz 5 A, sowie in den Außenstellen in den Stadtteilen und den Bezirksverwaltungen ausliegen. Online ist es auch ab dem 4. Dezember 2019 auf www.familienzentrum-darmstadt.de abrufbar.

Die Angebote des Programms finden in den Räumen des Familienzentrums im Stadthaus III, in den Außenstellen in Wixhausen, Kranichstein, Arheilgen und Eberstadt sowie im Kinder- und Familienzentrum Wurzel in der Heimstättensiedlung statt. Die beiden städtischen Einrichtungen – Familienzentrum und Kindertagesstätte Wurzel – werden gemeinsam als hessisches Familienzentrum gefördert.

Ziel der Arbeit des Familienzentrums der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist es, Familien und Erziehungsverantwortlichen Formate passend zu ihrer Lebenssituation anzubieten. Kurse und Veranstaltungen sollen informieren und zum Mitmachen einladen. So starten im Januar 2020 wieder Kurse, Offene Treffs, Themenabende und Fortbildungen für Fachkräfte und Kindertagespflegepersonen.

Der Familienstart wird mit Angeboten wie ganzheitliche Geburtsvorbereitung, Wir-werden-Eltern-Kurse, Bewegungsangebote in der Schwangerschaft und Angebote zur Vorbereitung auf die neue Lebensphase begleitet.

Für die erste Zeit nach der Entbindung regen Rückbildungskurse und Yoga zur behutsamen  Bewegung an. Für Eltern und Kinder besteht die Möglichkeit, wohnortnah die Offenen Treffs zu besuchen, sich dort mit anderen auszutauschen. Fortgesetzt werden auch wieder Offene Treffs für Eltern mit Mehrlingen und Frühchen.

Neu im Programm ist der Offene Treff für Alleinerziehende mit ihren Kindern im Alter von zehn Monaten bis drei Jahren. Im Vordergrund steht das gemeinsame Spielen, Entdecken und Erkunden; die Eltern können sich über alltägliche Herausforderungen mit Baby und Kleinkind austauschen.

Dies gilt auch für die Gruppe „Gemeinsam“, ein Angebot in Kooperation mit der Frühberatungsstelle für entwicklungsgefährdete Kinder und ihre Familien des Caritasverbandes Darmstadt. Es finden auch Eltern-Kind-Gruppen in polnischer und englischer Sprache statt.

Angeboten werden wie gewohnt Kurse mit den Kleinen, wie Baby-Massage, Baby-Schwimmen, Bewegungsangebote, Prager-Eltern-Kind-Programm, Hören-Sehen-Fühlen und Erste Hilfe. Neu sind Kurse für die ganze Familie und Hören-Sehen-Fühlen nur für Väter und ihre Kinder im Alter von 10 bis 14 Monaten.

Der Fachbereich „Mit Kindern die Welt entdecken“ lädt Eltern und Kinder ein, durch Musik und Tanz in der Natur und durch Kreativität eigene Interessen und Potentiale zu entdecken und weiterzuentwickeln.

In der Ferienakademie können Schulkinder mit einem Kreativangebot ihre Ferien verbringen.
Zahlreiche Informationen sowie Gelegenheit zu Diskussionen bieten die thematischen Elternabende, Elternkurse zu Erziehungsfragen und Paarkurse. Themen sind zum Beispiel „Raufbolde und Schmusejungs - Einblicke in Jungenwelten“ oder „Mit Symbolen sprechen – wie wir Kinder spielerisch erreichen“, das Gordon-Familylab Seminar und Kommunikation in der Paarbeziehung.

„Durch das gemeinsame Spiel, Singen, Tanzen und Erleben schöner Momente profitieren Kinder und ihre Eltern und Großeltern, die Beziehungen werden bereichert und gefördert. Das Familienzentrum bietet hier in vielfältiger Weise die Möglichkeit der gemeinsamen Erfahrung, der Begegnung und des Austauschs. Und  wenn aufgrund der persönlichen Situation besonderer Gesprächsbedarf besteht, kann die individuelle Beratung und Unterstützung genutzt werden. So besteht für Darmstädter Familien eine umfängliche Angebotspalette, die sich an den Bedürfnissen, Interessen und Bedarfen von Kindern und Eltern orientiert“, freut sich Jugend- und Sozialdezernentin Barbara Akdeniz.

Für Schwangere und Eltern mit Kindern im Alter bis drei Jahren ist die Hotline jeden Dienstag von 9 bis 11 Uhr unter 06151 133212 erreichbar. Für die Baby- und Kleinkindersprechstunde sowie die Beratung nach Kaiserschnitt und traumatischer Geburt kann montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr unter 06151 133030 Gesprächsbedarf angemeldet werden. Die Stillsprechstunde findet jeden zweiten Montag im Monat von 10 bis 11.30 Uhr im Stadthaus III statt.

Das Angebot der Erziehungsberatungsstelle richtet sich an Eltern und andere Erziehungsverantwortliche für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr sowie Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 21. Geburtstag mit eigenem Beratungsanspruch. Ein Gespräch kann bereits bei Fragen zur Entwicklung des Kindes oder der Erziehung hilfreich sein. Auch bei persönlichen und familiären Problemen ist die Beratungsstelle die richtige Anlaufstelle. Das Angebot gilt auch für Eltern und ihre Kinder vor/nach Trennung und/oder Scheidung. Die offene Sprechstunde wird montags, in der Zeit von 16 bis 17.30 Uhr, in den Räumen der Erziehungsberatungsstelle, Jakob-Jung-Straße 2, Darmstadt-Arheilgen, 06151 35060, angeboten und kann auch ohne Voranmeldung genutzt werden.

Ein weiteres Serviceangebot ist die Babysittervermittlung. In der Kartei sind Jugendliche registriert, die gerne jüngere Kinder betreuen möchten. Die Jugendlichen haben alle die vorbereitenden Babysitterkurse im Familienzentrum besucht und dort viele grundlegende und hilfreiche Hinweise erhalten. Interessierte können sich telefonisch unter 06151 133030 melden.
Weitergehende Informationen zur Grundqualifizierung zur Kindertagespflegeperson sowie zur Aufbauqualifizierung, zu den Aufgabenbereichen der Netzwerkkoordinatorinnen „Frühe Hilfen“ und „Kita Einstieg – Brücken bauen in frühe Bildung“ und den Kontaktdaten der für den jeweiligen Bereich zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Programm zu finden.

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