Wissenschaftsstadt Darmstadt RSS-Feed der Wissenschaftsstadt Darmstadt de_DE Wissenschaftsstadt Darmstadt Mo, 13 Jul 2020 14:38:17 +0200 Mo, 13 Jul 2020 14:38:17 +0200 TYPO3 EXT:news news-13403 Mo, 13 Jul 2020 14:32:17 +0200 Mahnmal für die Opfer des Paragrafen 175 /nachrichten/rss/news/mahnmal-fuer-die-opfer-des-paragrafen-175-1 Jury entscheidet sich für ein Werk des Würzburger Künstlers Matthias Braun / OB Partsch: „Würdigt in klarer Form das Leid der Menschen, die über Jahrzehnte wegen ihrer sexuellen Orientierung verfolgt wurden“ Das Mahnmal für die Opfer des Strafrechtsparagrafen 175, das in Darmstadt entstehen soll, wird nach einem Entwurf des Würzburger Architekten und Künstlers Matthias Braun geschaffen. Das hat die Jury des dazu ausgelobten Wettbewerbs entschieden. Gekürt wurde das Werk „Die Schattenseite des Regenbogens“, für das sich auch die Mehrheit der zum Votum eingeladenen Bürgerinnen und Bürger aussprach. Die Kunstkommission der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird sich im Herbst dieses Jahres mit der Standortfrage befassen. Danach werden dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung der Entwurf und der Standortvorschlag zur Entscheidung vorgelegt.

„Uns hat die Klarheit des Entwurfs überzeugt“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch, der als Preisrichter zur Jury gehörte. „Symbolik und Gestaltung lassen Raum für individuelle Annäherung und Auseinandersetzung, bleiben dabei in ihrem Statement eindeutig. Und darauf kam es uns an – dass der Opfer des Paragrafen 175, der  über Jahrzehnte hinweg die Verfolgung von Menschen mit homosexueller Orientierung ermöglichte, unmissverständlich gedacht wird,
respektvoll, in würdigender Erinnerung und Mahnung.“

Brauns Entwurf „Die Schattenseite des Regenbogens“ übersetzt das Symbol der Regenbogenfahne in eine dreidimensionale, begehbare Skulptur. Der 3,10 Meter hohe Regenbogen ist in der Mitte so gefaltet, dass sich zwei Hälften ergeben; Die eine ist bunt gestaltet, die andere silberfarben. Der Schriftzug „ZUM GEDENKEN AN DIE OPFER DES § 175 STGB“ erinnert an die mehr als 50 000 Menschen, die durch den Paragrafen 175 geschädigt wurden und in der NS-Zeit ermordet wurden. Die farbig gefasste Hälfte des Regenbogens möchte Trost und Hoffnung spenden. Die Regenbogenskulptur wirft einen Schatten auf den Boden, der je nach Tageszeit und Lichteinfall eine Herzform bildet als Symbol für Trauer und Mitgefühl mit den Opfern. Im Akt des Durchschreitens des Bogens können Solidarität, Trauer und Gedenken an die Opfer öffentlich bekundet werden.

Der Jury gehörten neben Oberbürgermeister Jochen Partsch die Vorsitzende des Kulturausschusses, Hildegard Förster-Heldmann, Kulturreferent Ludger Hünnekens, Martin Benn vom Evangelischen Dekanat Darmstadt-Stadt, Markus Jöckel von der ökumenischen Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche, Leon J. Reinel vom Verein Vielbunt e. V. und Christine König als Vertreterin des Berufsverbands Bildender Künstler an.

Die Gestaltung des „Mahnmals für die Opfer des § 175 StGB“ wurde in einem zweistufigen, künstlerischen Wettbewerb ermittelt. In der ersten Stufe wählte die Jury aus den rund vierzig Bewerbungen fünf Entwürfe aus. Die in der engeren Wahl verbliebenen Beiträge wurden in der zweiten Wettbewerbsstufe auf der Bürgerbeteiligungsplattform der Wissenschaftsstadt Darmstadt öffentlich vorgestellt. Mit der Wahl ihres Favoriten konnten Interessierte mitbestimmen, wie das Mahnmal in Darmstadt aussehen soll. Das Votum der Bürgerinnen und Bürger ist in die finale Entscheidung der Jury mit fünf Stimmen eingeflossen.

Matthias Braun wurde 1974 geboren. Er arbeitet als Architekt und bildender Künstler. 2010 erhielt er den Preis für Junge Kultur der Stadt Würzburg, 2014 den Kulturförderpreis der Stadt Würzburg. Seit 2008 nahm Braun an zahlreichen Kunstwettbewerben teil und errang mehrere Erste Preise. Realisierte Arbeiten im Öffentlichen Raum sind unter anderem die „Gedenkstätte zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus“ in Schwetzingen (2012), die Skulptur „Dauerparker“ am Kunstpfad Mainvorland Rüsselsheim (2016) und das „Gedenkzeichen Mettmann“ für die Opfer des Nationalsozialismus in Mettmann (2017).

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news-13402 Mo, 13 Jul 2020 14:26:13 +0200 Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt beschäftigt sich mit Ausbruchsgeschehen im Alten- und Pflegeheim „Emilia-Seniorenresidenz“ /nachrichten/rss/news/covid-19-krisenstab-der-wissenschaftsstadt-darmstadt-beschaeftigt-sich-mit-ausbruchsgeschehen-im-alten-und-pflegeheim-emilia-seniorenresidenz Bisher zwei Bewohner und drei Mitarbeiter positiv getestet / Screenings dauern an Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 13. Juli, vor allem mit der vom Gesundheitsamt seit Samstag, 11. Juli, als Ausbruchsgeschehen eingestuften Situation im Lichtwiesenhaus der zum Klinikum Darmstadt gehörenden Emilia-Seniorenresidenz beschäftigt. Am vergangenen Donnerstagabend ist dort ein positiver Covid-19-Fall aufgetreten, eine 28-jährige Mitarbeiterin wurde positiv getestet. Seitdem hat das Gesundheitsamt in enger Abstimmung mit Einrichtungsleitung und Klinikum umfangreiche Testungen unternommen. Bisher wurden dabei eine 96-jährige Bewohnerin und ein 80-jähriger Bewohner, der stationär im Klinikum behandelt wird, positiv getestet. Die Einrichtung ist seit heute per Allgemein-Verfügung des Gesundheitsamts für Besucher geschlossen, alle Bewohner müssen in ihren Zimmern bleiben und die Mitarbeiter müssen sich in häusliche Quarantäne begeben. Alle Mitarbeiter sowie Bewohner werden auf SARS-CoV-2 getestet. Aus ersten, bereits vorliegenden Testergebnissen lässt sich erkennen, dass mindestens 2 weitere Mitarbeiter COVID-19-positiv sind, genauere Ermittlungsergebnisse liegen hierzu noch nicht vor. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wird zeitnah über die weitere Entwicklung informieren.

Wie das Gesundheitsamt weiter mitteilt, gibt es seit der letzten Sitzung des Krisenstabs damit 6 neue laborbestätigte Fälle von Covid-19 in Darmstadt, 3 vom vergangenen Wochenende. Damit erhöht sich die Zahl kumuliert auf insgesamt 235 Fälle, Stand 12. Juli, 18 Uhr. Die Inzidenz beträgt aktuell 3,8. 207 davon betrachtet das Gesundheitsamt als genesen. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 18.

Die Situation in den Darmstädter Kliniken ist unterdessen weiter stabil. Zwei positive Fälle von Covid-19 werden im Klinikum behandelt. Zehn Verdachtsfälle befinden sich in Abklärung. Jede Woche werden derzeit im Durchschnitt etwa 5 bis 6 Personen mit Verdacht auf Covid-19 in die Krankenhäuser des Versorgungsgebiets 6 eingewiesen.   
    
Bei der Situation in den Parks informiert der EAD, dass sich die in der Stadt anfallenden Müllmengen im Juni 2020 (bereits um die Feste bereinigt) ziemlich genau auf dem Vorjahreswert bewegen. Dazu kann festgestellt werden, dass es Teilbereiche gibt, wo insgesamt weniger Vermüllung festzustellen ist, in den Parkanlagen ist jedoch eine Zunahme zu beobachten. Im Mittel führe dies jedoch zu einer konstanten Müllmenge über die Stadt verteilt. 

Darmstadt-Marketing informiert darüber, dass zunehmend Nachlässigkeiten beim Ausfüllen der Kontaktdaten in gastronomischen Betrieben festgestellt würden. Die Stadt appelliert daher noch einmal mit Nachdruck an die Besucherinnen und Besucher in der Gastronomie, zum Schutz ihrer eigenen und der Gesundheit der anderen Gäste unbedingt korrekte Angaben zu machen. Dies soll in den kommenden Tagen auch noch einmal stichprobenartig gesondert durch das Ordnungsamt kontrolliert werden, kündigt Bürgermeister und Ordnungsdezernent Rafael Reißer an. 

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news-13399 Do, 09 Jul 2020 15:43:10 +0200 Wissenschaftsstadt Darmstadt kontrolliert Maskenpflicht im ÖPNV /nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-kontrolliert-maskenpflicht-im-oepnv Bürgermeister Reißer mit Kommunalpolizei unterwegs / Appell an Bürgerinnen und Bürger, bei den Schutzmaßnahmen gegen Covid-19 nicht nachzulassen Die Kommunalpolizei der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat am heutigen Donnerstag, 9. Juli, mit vier Mitarbeitern im Beisein von Bürgermeister Rafael Reißer von 9 bis 10 Uhr eine stichprobenartige Kontrolle der Einhaltung der Maskenpflicht im ÖPNV unternommen. 
Dabei kontrollierten die Kommunalpolizisten innerhalb einer Stunde insgesamt 36 Personen an der Haltestelle Rhein-Neckar-Straße. Das Ergebnis: 31 Personen trugen zwar eine Maske, mussten aber nachbessern, etwa weil die Maske nicht gleichzeitig über Mund und Nase getragen wurde. Vier Personen trugen keine Maske, hatten diese aber zumindest dabei und konnten sie nach Aufforderung durch die Kommunalpolizei anlegen. Eine Person hatte weder eine Maske auf, noch dabei und musste das kontrollierte Fahrzeug verlassen. 

Bürgermeister Reißer: „Unsere heutige Kontrolle hat gezeigt, dass sich auch nach rund 5 Monaten Pandemie der Großteil der Menschen vernünftig zeigt und zum Schutz ihrer Mitmenschen weiterhin an die Maskenpflicht hält, wenn hier und da auch durchaus die Notwendigkeit zum Nachbessern besteht. Dass wir allerdings Personen angetroffen haben, die ihre Masken gar nicht trugen, stimmt mich doch nachdenklich. Daher noch einmal der Appell an alle Bürgerinnen und Bürger: Ziehen Sie Ihre Masken im ÖPNV und im Einzelhandel auf! Sie schützen damit sich selbst, aber vor allem ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger und tragen weiter aktiv zur Eindämmung der Pandemie und zum guten Verlauf, den wir derzeit noch immer in Deutschland haben, bei.“    

Reißer kündigte an, die Kontrollen weiter fortzusetzen und gegebenenfalls auszuweiten, falls die Zahl der Verstöße signifikant zunehmen sollte. Neben Bürgerinnen und Bürgern hatte auch die HEAG mobilo zusätzliche Kontrollen angeregt.

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news-13398 Do, 09 Jul 2020 14:47:57 +0200 Jetzt bewerben für den Deutschen Nachbarschaftspreis /nachrichten/rss/news/jetzt-bewerben-fuer-den-deutschen-nachbarschaftspreis Teilnehmen können Vereine, Gruppen, Initiativen / OB Partsch: „Projekte, die zeigen, wie sehr wir aufeinander angewiesen sind – gerade auf Menschen in der Nachbarschaft“ Noch bis zum 20. Juli läuft die Bewerbungsfrist für den Deutschen Nachbarschaftspreis. Der vom Deutschen und vom Hessischen Städtetag unterstützte Wettbewerb zielt auf Nachbarschaftsprojekte mit Vorbildcharakter; die mit 58 000 Euro dotierte Auszeichnung wird von der Stiftung „nebenan.de“ vergeben. Gewürdigt werden Projekte, die sich für ein offenes, solidarisches und lebendiges Miteinander in der Nachbarschaft einsetzen. Bewerben können sich Vereine, Stadtteilzentren, gemeinnützige Organisationen, engagierte Gruppen, aber auch lose Zusammenschlüsse von Nachbarn und Nachbarinnen.

Gekürt werden 16 Landessieger, drei Bundessieger und ein Publikumssieger. Der Publikumspreis wird in diesem Jahr zum Thema „Coronahilfe“ vergeben.

„Gerade die Covid-19-Pandemie hat uns gezeigt, wie sehr wir aufeinander angewiesen sind, nicht zuletzt auf Verständnis, Zuwendung und Hilfe von den Menschen, die unsere Nachbarn sind“, sagt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Ich bin sicher, dass es in Darmstadt als weltoffener und solidarischer Stadt viele Projekte gibt, die im Sinne dieses Wettbewerbs preiswürdig sind – deshalb rufe ich dazu auf, sich daran zu beteiligen.“

Informationen zur Bewerbung finden sich im Internet auf https://www.nachbarschaftspreis.de/.

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news-13396 Do, 09 Jul 2020 13:50:22 +0200 Dokumentation „Vom Zufluchtsort zur Heimat“ über die Fluchtzuwanderung nach Darmstadt 2015 - 2017 /nachrichten/rss/news/dokumentation-vom-zufluchtsort-zur-heimat-ueber-die-fluchtzuwanderung-nach-darmstadt-2015-2017 OB Partsch: „Wichtige Handlungsempfehlung auch für die zukünftige Integration von Geflüchteten“ / Sozialdezernentin Akdeniz: „Gleichberechtigte Teilhabe für Schutzsuchende bleibt das Ziel“ Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner jüngsten Sitzung die Dokumentation der Fluchtzuwanderung 2015 - 2017 und den Wegweiser für ein nachhaltiges kommunales Integrationsmanagement –  „Vom Zufluchtsort zur Heimat“ – zur Kenntnis genommen und die darin enthaltenen fachpolitischen Handlungsempfehlungen als Grundlage für die Weiterführung eines nachhaltigen kommunalen Integrationsmanagements von Geflüchteten in Darmstadt beschlossen.

Die Dokumentation wurde im Auftrag von Oberbürgermeister und Integrationsdezernent Jochen Partsch und Sozialdezernentin Barbara Akdeniz vom Amt für Interkulturelles und Internationales erstellt. Sie zeichnet einerseits ausführlich die Entwicklung der Fluchtzuwanderung nach Darmstadt in den Jahren 2015 bis 2017 nach und erlaubt damit einen umfassenden Rückblick: angefangen von der Erstaufnahme und der Folgeunterbringung in der Hochphase der Fluchtzuwanderung bis hin zu Entwicklung und Umsetzung von geeigneten Maßnahmen und den damit verbundenen Anforderungen für die Stadt und die Zivilgesellschaft. Zugleich ist das Dokument im Hinblick auf das kommunale Integrationsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt als zentraler Wegweiser der nächsten Jahre zu verstehen.

Oberbürgermeister Jochen Partsch betont, dass für ein erfolgreiches Integrationsmanagement in einer Einwanderungsgesellschaft solide fachpolitische Vorgaben und deren fachlich versierte Umsetzung unerlässlich sind: „Unsere Stadt wird weiterhin ein Zufluchtsort für Schutzsuchende bleiben. Um den damit verbundenen Anforderungen und unseren Ansprüchen von einer gerechten und solidarischen Stadtgesellschaft entsprechen zu können, müssen wir konzeptionell gerüstet sein. Der jetzt vorgelegte Wegweiser enthält wichtige Empfehlungen, um die Integration von Geflüchteten auch in Zukunft erfolgreich zu bewältigen und unsere Stadt für diese Menschen vom Zufluchtsort zur Heimat zu machen.“

Sozialdezernentin Barbara Akdeniz weist auf die Erfolge der Stadtgesellschaft bei der Aufnahme von Schutzsuchenden hin und zeigt sich optimistisch: „Menschlichkeit zu zeigen heißt, Verantwortung zu übernehmen. Viele Darmstädter und Darmstädterinnen haben das getan und sich für den Schutz und eine humane Aufnahme von Geflüchteten eingesetzt. Unser Ziel bleibt weiterhin, für Schutzsuchende Voraussetzungen für eine gleichberechtigte Teilhabe in unserer Stadt zu schaffen. Die Dokumentation ,Vom Zufluchtsort zur Heimat‘ bietet eine sehr gute Orientierung, um  dies im Sinne aller in unserer Stadt lebenden Menschen erfolgreich weiterzuentwickeln.“

Der Magistrat hat darüber hinaus beschlossen, dass die notwendigen Maßnahmen gemeinsam mit den relevanten Akteurinnen und Akteuren der Stadt in Integrationsforen erarbeitet werden. Oberbürgermeister Partsch und Sozialdezernentin Akdeniz werden nach der Sommerpause zur aktiven Teilnahme an den Foren einladen.

Die Dokumentation „Vom Zufluchtsort zur Heimat“ kann als pdf auf der Homepage www.darmstadt.de/standort/interkulturelles-und-internationales/ heruntergeladen werden.

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news-13395 Mi, 08 Jul 2020 16:32:53 +0200 Nächtliche Feiern in Parks nehmen zu / Lärmbeschwerden und Müllberge /nachrichten/rss/news/naechtliche-feiern-in-parks-nehmen-zu-laermbeschwerden-und-muellberge Appell von Umweltdezernentin Akdeniz und Stadtkämmerer Schellenberg: „Grünanlagen verdienen Schutz und Respekt, nur so können sie weiterhin Orte der Erholung und Freude bleiben“ Die Nutzung der Darmstädter Parks und Grünanlagen durch ausgedehnte Feiern hat in den vergangenen Wochen stark zugenommen – insbesondere in den Nächten und vor allem am Wochenende. Nächtlicher Lärm, erheblicher Anfall an Müll und auch Vandalismus sind die unschönen Folgen. Umweltdezernentin Barbara Akdeniz und Stadtkämmerer André Schellenberg – der auch für die Abfallentsorgung durch den EAD zuständig ist – wenden sich daher mit einem eindringlichen Appell an die Bürgerinnen und Bürger, sich in den Grünanlagen Menschen und Pflanzen gegenüber achtsam und rücksichtsvoll zu verhalten.

„Wir wollen, dass die Darmstädterinnen und Darmstädter in unsere Parks kommen. Sie sind wichtige Orte der Erholung, der Begegnung, des Sports – und auch des Feierns, gerade zu Zeiten von Corona, in denen das gesellschaftliche Leben so vielen Beschränkungen unterliegt“, betonen Akdeniz und Schellenberg. „Aber deswegen ist es um so wichtiger, mit dem kostbaren Gut, das uns allen dient, schonend umzugehen.“

Nicht nur die Zahl der Lärmbeschwerden bei der Polizei ist zuletzt deutlich gestiegen, auch die Menge an Unrat und Scherben hat nicht mehr hinnehmbare Ausmaße erreicht. Allein in der Orangerie haben die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Grünflächenamts nach einer Wochenende-Partynacht im Schnitt vier Stunden damit zu tun, rund sechs Kubikmeter Müll einzusammeln und abzutransportieren – ein Arbeitsaufwand, der in dieser Zeit dann nicht der Grünpflege zugute kommt. Auch anderswo fallen Berge achtlos liegengelassener Flaschen, Pizzaschachteln und Burger-Tüten an: auf der Mathildenhöhe täglich 120 bis 150 Kilogramm, im Herrngarten täglich bis zu 700 Kilogramm; das meiste auf Wiesen, Wegen und Plätzen verstreut.

„Fröhlich und mit dem derzeit nötigen Abstand im Grünen beisammen zu sein, das ist ein verständliches Bedürfnis, das wir und die Teams des Grünflächenamts und des EAD gerne unterstützen“, erklären Akdeniz und Schellenberg. „Partys, die ins Maßlose und Rücksichtslose ausufern, bedeuten dagegen nur Schaden – für die Anwohnerinnen und Anwohner zum einen und ebenso für alle anderen Menschen, die Parks und Grünanlagen ja auch nutzen wollen, und zwar gehegt und gepflegt.“ Die Umweltdezernentin und der Stadtkämmerer rufen deshalb Parkbenutzende dazu auf, Behälter und Flaschen wieder mitzunehmen, keinen Müll zu hinterlassen – und vor allem keine Scherben, um andere nicht zu gefährden.

„Die Grünflächen in der Stadt sollten uns das wert sein“, geben Akdeniz und Schellenberg zu bedenken, „sie verdienen Schutz und Respekt, damit sie weiterhin ihre wichtige Funktion als Orte der Erholung und Freude erfüllen können.“

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news-13393 Mi, 08 Jul 2020 12:47:55 +0200 Wissenschaftsstadt Darmstadt verteilt 265 vom Land Hessen zur Verfügung gestellte Tablets an stationäre Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Behinderteneinrichtungen /nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-verteilt-265-vom-land-hessen-zur-verfuegung-gestellte-tablets-an-stationaere-alten-und-pflegeeinrichtungen-sowie-behinderteneinrichtungen Bürgermeister Reißer und Stadträtin Akdeniz: „Brücke bei den Kontakten, um wieder mehr Nähe und direkte Kommunikation möglich zu machen“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat die Verteilung von insgesamt 265 Tablets an stationäre Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Behinderteneinrichtungen organisiert. Bürgermeister Rafael Reißer und Sozialdezernentin Barbara Akdeniz übergaben die vom Land Hessen zur Verfügung gestellten Geräte am heutigen Mittwoch, 8. Juli, dem DRK-Kreisgeschäftsführer Jürgen Frohnert, stellvertretend für alle Einrichtungen. Da der Kontakt zu Angehörigen im Rahmen der COVID-19- Pandemie zurzeit stark eingeschränkt ist, und darunter insbesondere Menschen leiden, die in Pflege-, Alten- und Behinderteneinrichtungen leben, sollen die Bewohnerinnen und Bewohner und deren Angehörige von den Tablets profitieren und die Einrichtungen bei ihrer Arbeit  unterstützen. Insgesamt hat die Landesregierung 10.000 Tablets unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Die Geräte sind alle WLAN-fähig. Bekannte Videosoftwaretechnologien sind bereits darauf vorinstalliert und es können auch alternative Softwarelösungen installiert werden.                                                                        

Sozialdezernentin Barbara Akdeniz begrüßt die Initiative der Landesregierung für die Unterstützung mit digitalen Medien bei der zurzeit schwierigen Kontaktaufnahme während der Corona-Pandemie: „Trotz der Öffnungen der Kontaktbeschränkungen sind weiterhin Vorsichtsmaßnahmen absolut notwendig, um Bewohnerinnen und Bewohner in den Einrichtungen zu schützen. Die Tablets sollen eine Brücke bei den Kontakten sein, um wieder mehr Nähe und direkte Kommunikation möglich zu machen, auch wenn klar ist, dass sich persönliche Zusammentreffen sicherlich nicht ersetzen lassen. Für die Unterstützung geht unser Dank nach Wiesbaden.“     

Bürgermeister Rafael Reißer sagt als Dezernent für das Gesundheitsamt: „Die Kontaktbeschränkungen des Landes Hessen haben dazu beigetragen, dass viele Leben gerade von Bewohnerinnen und Bewohner in Altenpflegeeinrichtungen gerettet werden konnten. Die Digitalisierung bietet Chancen die Trennung der Menschen voneinander zu überwinden.“

Jürgen Frohnert, Geschäftsführer des DRK Seniorenzentrums Fiedlersee und Vorsitzender der Fachkonferenz Altenhilfe der Wissenschaftsstadt Darmstadt, ergänzt: „Die Tablets sind eine wertvolle Unterstützung in unserem Bemühen den Bewohnerinnen und Bewohnern Schutz und soziale Teilhabe weitgehend zu ermöglichen. Zudem sind wir seit einiger Zeit dabei, die Digitalisierung im Sinne unserer Bewohnerinnen und Bewohner voranzutreiben. So werden die Tablets auch nach Corona ihre sinnvolle Nutzung behalten.“  

Die Hessische Digitalministerin Kristina Sinemus sagt dazu: „Ich freue mich, dass wir durch die Tablets den Menschen in den Alten- und Pflegeheimen in Hessen helfen können, den Kontakt mit Angehörigen und Freunden zu ermöglichen. Die digitalen Medien sind ein sehr wichtiger Bestandteil bei der Überwindung der Folgen von Corona in unserer Gesellschaft.“

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news-13391 Di, 07 Jul 2020 14:28:28 +0200 Neuer Qualifizierungskurs zur Kindertagespflege ab Herbst 2020 /nachrichten/rss/news/neuer-qualifizierungskurs-zur-kindertagespflege-ab-herbst-2020 Informationsvormittag am 19. August / Sozialdezernentin Akdeniz: „Wir brauchen engagierte Tagesmütter und Tagesväter, die Freude an der Arbeit mit Kindern haben und gern selbstverantwortlich arbeiten“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt unterstützt Tagesmütter und Tagesväter und will das Angebot mit einem neuen Qualifizierungskurs zur Kindertagespflege ab Herbst 2020 erweitern. Die Qualifizierung findet im Familienzentrum des Jugendamtes der Wissenschaftsstadt Darmstadt statt. Die Teilnahme ist kostenfrei und dauert ein Jahr. Nach erfolgreicher Beendigung der Grundqualifizierung und der Feststellung der persönlichen Eignung können die Kursteilnehmenden mit der Kindertagespflege starten. Am 19. August von 9 bis 11 Uhr können sich Interessierte über die Tätigkeit und die Qualifizierung informieren. Eine Anmeldung unter 06151/9512512 bei der Tageseltern Tageskinder Vermittlung (TTV) ist erforderlich.

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist stets auf der Suche nach neuen Tagesmüttern und Tagesvätern und möchte dieses Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren weiter ausbauen. „Gerade jetzt in der Coronakrise sehen wir, wie wichtig die Kinderbetreuung für das tägliche Leben von Eltern und Erziehungsberechtigten ist. Auch künftig werden wir die Kindertagespflege unterstützen. Wir brauchen engagierte Tagesmütter und Tagesväter, die Freude an der Arbeit mit Kindern haben und gern selbstverantwortlich arbeiten“, erklärt Kinder- und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz.

Während des Lockdowns in der Corona-Krise und dem Betretungsverbot in allen Kinderbetreuungseinrichtungen hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt schnell entschieden, die Tagesmütter und Tagesväter zu unterstützen. „Das gleichrangige Angebot der Kindertagespflege im Vergleich zu der Betreuung von Kindern in Kitas nehmen wir ernst. Wenn die Erzieherinnen und Erzieher weiterhin ihr Geld bekommen, sollen die selbstständig tätigen Tagesmütter und Tagesväter nicht benachteiligt werden“, so Akdeniz weiter. Daher beschloss der Magistrat, die Entgelte in den Monaten April und Mai trotz Betretungsverbot und zu Beginn geringer Beanspruchung einer Notbetreuung weiterhin auszuzahlen. Und das, obwohl auch die Kostenbeiträge der Eltern in dieser Zeit ausgesetzt wurden.

Die Kindertagespflege ist ein familiennahes Betreuungsangebot für eine Gruppe von maximal 5 Kindern, die von einer festen Bezugsperson, einer Tagesmutter oder einem Tagesvater in ihrer Entwicklung begleitet werden. Vorrangig wird das Angebot von Familien mit Kindern unter 3 Jahren genutzt. Die Kinder lernen im sozialen Miteinander und erfahren Alltagsbildung in einer familienähnlichen Atmosphäre. Die Finanzierung der Kindertagespflege erfolgt über die Wissenschaftsstadt Darmstadt als öffentlicher Jugendhilfeträger.

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news-13390 Di, 07 Jul 2020 12:35:01 +0200 Neue Website des Amtes für Interkulturelles und Internationales der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist online /nachrichten/rss/news/neue-website-des-amtes-fuer-interkulturelles-und-internationales-der-wissenschaftsstadt-darmstadt-ist-online Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Wichtiger Schritt, um Verständigungsprozesse innerhalb der Stadtgesellschaft und im internationalen Austausch weiter zu fördern“ Das Amt für Interkulturelles und Internationales der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat seine Website inhaltlich, visuell sowie strukturell überarbeitet. Bürgerinnen und Bürger sowie Interessierte sollen durch die neue Gestaltung einen schnelleren Überblick über die Aktivitäten des Amtes erhalten und sehen, wie dieses vernetzt, koordiniert oder sensibilisiert. Hier geht es zur neuen Website: https://www.darmstadt.de/standort/interkulturelles-und-internationales.

Oberbürgermeister Jochen Partsch begrüßt die Erneuerung der Online-Präsenz: „Darmstadt ist und bleibt eine weltoffene Stadt. Diese wichtige Botschaft wird nun auch über die neue Website des Amtes für Interkulturelles und Internationales transportiert. Die Seite bietet ihren Besucherinnen und Besuchern zahlreiche Informationen und einen direkten Zugang zu den Tätigkeiten und Initiativen des Amtes. Wichtige Arbeitsbereiche der Stadtverwaltung wie die Antirassismus- oder die internationale Zusammenarbeit werden ausführlich und transparent dargestellt. Das ist ein wichtiger Schritt, um Verständigungsprozesse innerhalb der Stadtgesellschaft und im internationalen Austausch weiter zu fördern.“

Die Struktur der Seite orientiert sich dabei an der Organisationsstruktur des Amtes: Die zwei Abteilungen Interkulturelles/Flüchtlingskoordination und Internationales bilden die Hauptmenüpunkte, ihre jeweiligen Handlungsfelder die einzelnen Unterseiten. Das soll die Orientierung für die verschiedenen Zielgruppen leichter machen und die Initiativen des Amtes besser beleuchten – wie zum Beispiel, welche Maßnahmen die Stadt zur Demokratieförderung ergreift oder wie die Verwaltung vielfältiger gestaltet werden kann. Die Besucherinnen und Besucher finden Hinweise zu internationalen Austauschprogrammen und können mehr über die kommunale Entwicklungspolitik erfahren. Auch der Ausländerbeirat stellt sich hier vor.
Im Bereich Aktuelles werden die Berührungspunkte zwischen Arbeit des Amtes und den Menschen in Darmstadt sichtbar gemacht. Hier erscheinen regelmäßig Berichte über Projekte, persönliche Erlebnisse oder die Zusammenarbeit mit den Partnerstädten. Zudem wurde die Kontaktaufnahme vereinfacht: Die jeweiligen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner eines Schwerpunktes sind jetzt direkt am Rand aufgelistet.

Amtsleiterin Dr. Patricia Latorre dazu: „Kommunikation ist ein Schlüsselfaktor in unserer täglichen Arbeit. Daher ist es wichtig, dass unsere Strukturen und Handlungen auch digital abgebildet werden. Mit der neuen Seite des Amtes für Interkulturelles und Internationales möchten wir mehr Transparenz schaffen und aufzeigen, wie wir uns auf verschiedenen Ebenen für ein vielfältiges und internationales Darmstadt einsetzen.“

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news-13389 Di, 07 Jul 2020 12:09:18 +0200 „Bildung integriert“-Programm /nachrichten/rss/news/bildung-integriert-programm Wissenschaftsstadt Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg geben Broschüre heraus / Schuldezernent Reißer: „Publikation schafft Transparenz, kann aber auch anderen Kommunen als Orientierung und Motivation für die Einführung eines datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements dienen“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg haben sich im Jahr 2016 mit der Teilnahme am Programm „Bildung integriert“ auf den Weg gemacht, ein datenbasiertes kommunales Bildungsmanagement aufzubauen und zu etablieren. Das Förderprogramm wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Gemeinsam mit fünf weiteren hessischen Kommunen werden Ergebnisse und Erfolge der ersten Förderphase und die unterschiedliche Herangehensweise in einer gemeinsamen Broschüre sichtbar gemacht.

„Mit einem Bildungsmonitoring, das aktuelle und verlässliche Daten liefert, die als Grundlage für fundierte bildungspolitische Entscheidungen dienen und einem Bildungsmanagement, das sich mit den Bildungsakteuren der Bildungsregion vernetzt und wichtige Themen zusammen mit ihnen vorantreibt, sollen Bildungsstrukturen vor Ort transparenter, passgenauer und effektiver werden“, erläutert Rafael Reißer, Schuldezernent der Wissenschaftsstadt Darmstadt. „Ziel ist, die vielfältigen kommunalen Bildungsangebote und das Handeln der Akteure vor Ort bestmöglich aufeinander abzustimmen, um den Menschen in der Bildungsregion in allen Lebensphasen die Teilhabe an Bildung zu ermöglichen. Neben den ‚Leuchttürmen‘ der jeweiligen Kommune wurde auch ein Blick auf die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit angestoßener Veränderungen und Projekte gelegt. Die Publikation schafft damit zum einen Transparenz, kann aber auch anderen Kommunen als Orientierung und Motivation für die Einführung eines datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements dienen.“

„Bildung integriert” steht auch für mehr Chancengleichheit und Bildungsteilhabe in der Gesellschaft – von der frühkindlichen, über die schulische bis hin zur Erwachsenenbildung. Einer der Leuchttürme des Landkreises Darmstadt-Dieburg ist der 2019 veröffentlichte Faktencheck „Bildung & Chancengleichheit im Landkreis Darmstadt-Dieburg”.
 
„Wir haben uns gefragt: Wie kann man messen, ob Chancengleichheit in der Bildung existiert oder nicht?”, berichtet die für das Bildungsmonitoring zuständige Christina Steiger. Der Faktencheck bildet den Ist-Stand und die Entwicklung der letzten vier Jahre im Bereich Chancengleichheit im Bildungsverlauf ab. Man erhält einen Überblick über die entwickelten Kennzahlen und Thesen sowie identifizierte Handlungsfelder für die Verbesserung der Chancengleichheit. Die Bildungsmanagerin Anna Barrett ergänzt: “Mit dem Faktencheck wollen wir das Thema Bildung über alle Lebensphasen hinweg in den Mittelpunkt rücken und mit vielen Akteuren gemeinsam vor Ort neue Prozesse anstoßen.”

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt stellt in ihrem Beitrag die Veröffentlichung des 1. Bildungsberichts als wichtigen Meilenstein im Aufbau des datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements vor. Hierbei wird nicht nur das Produkt und die sich anschließende Diskussion, sondern vor allem auch der dezernatsübergreifende Weg dorthin dargestellt. In diesem Zusammenhang wird auch noch einmal die Relevanz der AG Bildung als Begleitgremium für die Erstellung des Bildungsberichts, aber auch als Plattform für den ämterübergreifenden Austausch zum Thema Bildung formuliert.
     
Die Broschüre ist in Papierform bei der Bürgerinformation erhältlich, außerdem online unter folgendem Link: https://www.darmstadt.de/leben-in-darmstadt/bildung/bildung-integriert.

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news-13368 Do, 02 Jul 2020 14:41:46 +0200 Mayors for Peace /nachrichten/rss/news/mayors-for-peace-5 Oberbürgermeister Jochen Partsch hisst am 8. Juli Flagge gegen Atomwaffen auf dem Luisenplatz / OB Partsch: „Fordern Atommächte dazu auf, Verhandlungen zur Abschaffung der Nuklearwaffen zu führen“ Am Mittwoch, 8. Juli, um 17 Uhr wird Oberbürgermeister Jochen Partsch zusammen mit Regina Hagen vom Darmstädter Friedensforum auf dem Luisenplatz vor der Sparkasse die Flagge des weltweiten Bündnisses „Mayors for Peace“ und die „No-Nein-Njet“-Flagge gegen nukleare Aufrüstung hissen. Im Anschluss daran begeben sie sich mit weiteren Beteiligten vom Luisenplatz zum Kleinschmidt-Steg. Dort hängen sie ein Banner auf, mit der Aufschrift: „Hiroshima und Nagasaki mahnen – Beitritt zu UN-Atomwaffenverbot jetzt!“ 

Oberbürgermeister Partsch erklärt: „75 Jahre nach den Abwürfen der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki hat sich die Hoffnung der Überlebenden, der Hibakusha, nach einer Welt ohne Kernwaffen, immer noch nicht erfüllt. Wir, die Bürgermeister für den Frieden, erinnern mit dem Hissen unserer gemeinsamen Flagge an diesen Wunsch. Wir fordern die Atommächte eindringlich dazu auf, ernsthafte Verhandlungen zur Abschaffung der Nuklearwaffen zu führen und dem 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag endlich beizutreten.“

Die Organisation „Mayors for Peace“ wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Das weltweite Netzwerk von mehr als 7.900 Städten, darunter 680 Städte in Deutschland, setzt sich vor allem für die Abschaffung von Atomwaffen ein, greift aber auch aktuelle Themen auf, um Wege für ein friedvolles Miteinander zu diskutieren.

Kazumi Matsui, Präsident von „Mayors for Peace“ und Bürgermeister von Hiroshima, appellierte am 27. April 2020 mit einem „Gemeinsamen Appell in Bezug auf den Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NVV)“ an die Weltgemeinschaft: „In unseren Augen kann aus der Erfahrung des kollektiven Handelns gegen die Bedrohung durch COVID-19 eine neue Art der Zusammenarbeit entstehen, wenn es darum geht, viele andere globale Herausforderungen wie den Einsatz von Kernwaffen anzugehen. So müssen wir überall eine stabile globale Koalition der Bürger bilden, um uns diesen wachsenden Herausforderungen zu unser aller Sicherheit zu stellen und sie erfolgreich zu meistern.“

Die Flagge „Mayors for Peace“ symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Mit der Aktion setzen sich die Bürgermeister für den Frieden in diesem Jahr für die Verlängerung des New-Start-Vertrages ein. Das von den USA und Russland unterzeichnete Abkommen trat 2011 in Kraft. Es ist die letzte noch gültige Vereinbarung zur Begrenzung von Atomwaffen. Der Vertrag läuft im Februar 2021 aus. Neben der Forderung nach einer Verlängerung des New-Start-Vertrages appellieren die Mayors for Peace am Flaggentag an die Atommächte, den Atomwaffenverbotsvertrag von 2017 zu unterzeichnen. Mittlerweile nehmen mehr als 300 Städte an der deutschlandweiten Aktion der Bürgermeister für den Frieden teil.

Für die Aktion am Luisenplatz lässt die Wissenschaftsstadt Darmstadt weiße Regenschirme mit der klaren Botschaft „Nein! No! Njet! Abrüstung schafft Sicherheit“ bedrucken und lädt Darmstädterinnen und Darmstädter ein, die Schirme beim Hissen der Flagge aufzuspannen. Eine Kameradrohne der Firma Gropper Filmproduktion aus Darmstadt wird die Ereignisse auf dem Luisenplatz festhalten. Das Video wird über die städtische Website, die sozialen Medien und das Internetportal der deutschen „Mayors for Peace“ verbreitet.

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news-13346 Do, 25 Jun 2020 16:25:00 +0200 Abschluss der Instagram-Kreativ-Challenges der Kinder- und Jugendförderung /nachrichten/rss/news/abschluss-der-instagram-kreativ-challenges-der-kinder-und-jugendfoerderung Kinder- und Jugenddezernentin Akdeniz: „Wir sind begeistert von der Kreativität der Darmstädter Kinder und Jugendlichen“ Erfolgreicher Abschluss: Um Kindern und Jugendlichen ein wenig Abwechslung im Corona-Alltag anzubieten und mit einer kreativen Herausforderung etwas gegen aufkommende Langeweile in Zeiten ohne Schule und Kindertagesstätte zu tun, hat die Kinder- und Jugendförderung im Jugendamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt in den vergangenen acht Wochen jeweils einen Kreativ-Wettbewerb für Kinder von 6 bis 13 Jahren und für Jugendliche ab 14 Jahren veranstaltet.

„Wir sind begeistert von der Kreativität der Darmstädter Kinder und Jugendlichen und von allen Kunstwerken, die uns in den letzten Wochen erreicht haben. Wir hoffen, dass wir mit dieser Aktion ein wenig Abwechslung und Freude in den Alltag der Kinder und Jugendlichen bringen konnten und möchten uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich bedanken – auch weil sie uns den Büroalltag etwas verschönert haben. Wir gratulieren den Kindern herzlich und hoffen, dass sie ihre Kreativität beibehalten“, freut sich Kinder- und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz zum Ende der Aktion.

Im Wettbewerbszeitraum vom 6. April bis 31. Mai wurden insgesamt 128 Wettbewerbsbeiträge eingereicht. Aus diesen Einsendungen hat die Kinder- und Jugendförderung wöchentlich bereits eine Vorauswahl getroffen und vier Wochensieg-Kunstwerke bestimmt und diese auf Instagram und der Webseite der Kinder- und Jugendförderung präsentiert. 
Nun hat die Wettbewerbsjury – bestehend aus Kinder- und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz, der Leiterin des Jugendamts, Imke Jung-Kroh, der Leiterin der Kinder- und Jugendförderung, Kerstin Briese, und der Medienpädagogin Renate Hillen – aus der bereits getroffenen Vorauswahl vier finale Preisträgerinnen beziehungsweise Preisträger ermittelt.

Gewonnen haben:

1. Platz: Hanka (9), Aufgabe (Woche 6): Superheld*in, Katze, Turm
2. Platz: Sophie (7), Aufgabe (Woche 2): Löwe, Sonnenblume, Fahrrad
2. Platz: Ida (8), Aufgabe (Woche 3): Elefant, Trampolin, Teekanne
3. Platz: Jana (9), Aufgabe (Woche 7): Ente, Korb, Kerze 

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news-13331 Mo, 22 Jun 2020 14:11:32 +0200 Sport- und Spielfest /nachrichten/rss/news/sport-und-spielfest-3 Teilnehmende Vereine beim dezentralen Sport- und Spielfest am 28. Juni stehen fest / E-Mail-Adressen für die Anmeldung und Homepage online Die finale Teilnehmerliste des diesjährigen dezentralen Sport- und Spielfestes am Sonntag, 28. Juni, als Ersatz für das aufgrund der Corona-Pandemie abgesagte traditionelle Sport- und Spielfest im Herrngarten, stehen nun fest. Diese sind: TEC Darmstadt, der Frisbeesport-Verein Ars Ludendi, der Basketballclub Darmstadt, der Baseballclub Darmstadt Whippets 1992 e.V., SV Blau-Gelb, die Fußballabteilung des SV Eberstadt, Orplid Darmstadt, der Darmstädter Voltigierverein und ASC Darmstadt/Deutsche Olympische Gesellschaft.

Da es Höchstteilnehmerzahlen gibt, ist eine Teilnahme für Familien nach vorheriger Anmeldung per E-Mail sinnvoll, um eine Teilnahme zu garantieren und Wartezeiten auszuschließen. Der Verein versendet Tickets mit der Uhrzeit, zu der die Familie kommen kann. Diese Anmeldebestätigung gilt als Eintrittskarte, die vorgelegt werden muss. So ist gewährleistet, dass sich nicht mehr als die maximal erlaubte Anzahl von 100 Personen gleichzeitig vor Ort aufhalten.

Weitere Infos zur Veranstaltung sowie die entsprechenden E-Mail-Adressen für die Anmeldung gibt es auf: http://projekt.sportkreis-darmstadt-dieburg.de/sport-und-spielfest

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news-13320 Mi, 17 Jun 2020 11:23:47 +0200 Wissenschaftsstadt Darmstadt beendet Stadtradeln 2020 /nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-beendet-stadtradeln-2020 Ergebnis aus 2019 übertroffen / 388.000 zurückgelegte Kilometer / Umweltdezernentin Akdeniz: „Große Beteiligung ist ein starkes gemeinsames Zeichen für Klimaschutz und Mobilitätswende“ Am vergangenen Montag, 15. Juni, endete mit dem Ablauf des dreiwöchigen Aktionszeitraums die diesjährige ‚Stadtradeln‘-Kampagne 2020. Dabei konnten die Ergebnisse aus dem Vorjahr nochmals übertroffen werden. So haben 1.930 Radlerinnen und Radler aktuell über 388.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt. Trotz dem Ende des Aktionszeitraums können bereits registrierte Nutzerinnen und Nutzer allerdings noch bis zum 22. Juni nachträglich Fahrten über die Stadtradeln-Homepage oder die App eingeben, so dass die insgesamt zurückgelegte Kilometerzahl noch weiter steigen dürfte.

Umweltdezernentin Barbara Akdeniz zeigt sich sehr zufrieden: „Es ist toll, dass sich so viele Bürgerinnen und Bürger am Stadtradeln beteiligt haben und ein Zeichen für Klimaschutz, Lebensqualität und die Mobilitätswende gesetzt haben. Ich freue mich schon jetzt auf die Preisverleihung und bin mir sicher, dass alle Radelnde auch außerhalb des Aktionszeitraums weiter kräftig in die Pedale treten werden und der Stellenwert des Radfahrens weiter zunehmen wird.“

Der offizielle Abschluss des Stadtradelns 2020 erfolgt durch die Verleihung von Preisen und Auszeichnungen für die aktivsten Einzelradlerinnen, Einzelradler und Teams.
Diese Preisverleihung soll voraussichtlich, vorbehaltlich einer Corona-bedingten Absage, am Sonntag, den 6. September, im Rahmen des Fahrradaktionstages auf dem Marktplatz in der Innenstadt stattfinden.

Die Preisträgerinnen und Preisträger werden rechtzeitig nach Ablauf des Eintragezeitraums benachrichtigt. Rückfragen zum Thema Stadtradeln beantwortet das Klimaschutzteam des Umweltamts Darmstadt per E-Mail: klimaschutz@1sp4mdarmstadt.abde oder per Telefon: 06151 13-3285.

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news-13314 Mo, 15 Jun 2020 16:52:49 +0200 Covid-19-Krisenstab /nachrichten/rss/news/covid-19-krisenstab-2 Wissenschaftsstadt Darmstadt beschäftigt sich mit Infektionsgeschehen in der Stadt / Aktuell keine stationären Covid-19-Patienten mehr in Darmstädter Kliniken Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung am heutigen Montag, 15. Juni, erneut mit der Entwicklung des Infektionsgeschehens in Darmstadt und der Situation in den Darmstädter Kliniken beschäftigt.

Wie das Gesundheitsamt berichtet, gab es seit der letzten Sitzung des Krisenstabs am 8. Juni einen neuen laborbestätigten Fall von Covid-19 in Darmstadt. Damit erhöht sich die Zahl kumuliert auf insgesamt 215 Fälle. Seit dem 8. Juni ist kein weiterer Fall mehr hinzugekommen. 199 Personen betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz für die KW 24 beträgt 0,63. Bei einer umfangreichen Dateninventur konnte zudem festgestellt werden, dass in geringem Maße ältere Fälle aus dem April fälschlicherweise dem Landkreis zugeordnet worden waren. Dies hat das Amt nun korrigiert, so dass kumuliert ab sofort 223 laborbestätigte Fälle von Covid-19 für die Wissenschaftsstadt gezählt werden. Die Zahl der Verstorbenen bleibt unverändert bei 18 Personen. 

Die Darmstädter Kliniken melden, dass sich aktuell keine stationären Covid-19-Patienten mehr in den Darmstädter Häusern befinden. Zudem kann festgehalten werden, dass die medizinischen Leistungen in den Darmstädter Kliniken wieder gut angenommen werden. „Dies ist wirklich eine sehr gute Entwicklung“, sagte dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass dies auch so bleibt.“ 

Darüber hinaus hat sich der Krisenstab darauf geeinigt, die seit März geschaltete städtische Coronahelfer-Hotline aufgrund der niedrigen Infektionszahlen und der stark gesunkenen Nachfrage bis auf weiteres zunächst einzustellen. Aktiv bleibt die dazugehörige E-Mail-Adresse, coronahelfer@1sp4mdarmstadt.abde. Fragen aus der Bevölkerung zum Thema Corona können weiter direkt an das Gesundheitsamt, über die 115 oder über die 116 117 der Kassenärztlichen Vereinigungen eingebracht werden. 

Weder Polizei noch Ordnungsamt melden Auffälligkeiten am zurückliegenden verlängerten Wochenende. 

Der Krisenstab ändert den Turnus der Zusammenkünfte auf mindestens einmal wöchentlich und kommt am kommenden Montag, 22. Juni, 10 Uhr zu seiner nächsten Sitzung zusammen. Je nach Situation und Notwendigkeit behält sich das Gremium jedoch vor, jederzeit außerplanmäßig zusammenzutreten. 
      
 

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news-13300 Mo, 08 Jun 2020 14:59:35 +0200 Krisenstab am 8. Juni /nachrichten/rss/news/krisenstab-am-8-juni Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt beschäftigt sich mit Infektionsgeschehen und dem Entwurf eines Eskalationssystems für Hessen / Weiter keine laborbestätigte Neuinfektion in Darmstadt seit 19. Mai Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner heutigen Sitzung am Montag, 8. Juni, erneut mit dem Infektionsgeschehen in Darmstadt und einem kurzfristig veröffentlichten Modell-Entwurf des Landes für ein hessenweit einheitliches Eskalationssystem beschäftigt. Dieses sähe eine fünfstufige Einteilung von grün bis tief rot mit entsprechend zu treffenden Maßnahmen vor. Das Gesundheitsamt betrachtet ein hessenweit einheitliches Vorgehen als unbedingt förderlich. Der Krisenstab wird sich den Vorschlag noch einmal detailliert anschauen und dann eine Bewertung abgeben.

Wie das Gesundheitsamt berichtet, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt weiterhin keine neuen Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert weiter 214 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 199 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz beträgt damit weiterhin 0.

Wie die Feuerwehr, die am Samstag erneut Schutzmaterialen an die Bedarfsträger ausgegeben hat, berichtet, sinkt der Bedarf offenbar weiter. Daher soll das Verteilsystem nun auf Anfrage über das angebotene Kontaktformular umgestellt werden.
Wie die Polizei berichtet, läuft das öffentliche Leben weiter an, besondere Vorkommnisse gab es am Wochenende nicht. Auch das Ordnungsamt meldet keine besonderen Vorkommnisse.

Beim Thema Bäderöffnung hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt ein Konzept erarbeitet, dass eine Öffnung einzelner Bäder unter bestimmten Voraussetzungen zulässt. Nach wie vor gibt es jedoch keine klare einheitliche Regelung des Landes Hessen.

Der Krisenstab kommt am nächsten Montag, 15. Juni, um 10 Uhr zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

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news-13298 Fr, 05 Jun 2020 14:44:15 +0200 Covid-19-Pandemie: Wissenschaftsstadt Darmstadt öffnet letzte Ämter für den Publikumsverkehr /nachrichten/rss/news/covi-19-pandemie-wissenschaftsstadt-darmstadt-oeffnet-letzte-aemter-fuer-den-publikumsverkehr Besuch nur nach Terminvergabe / OB Partsch: „Zuversichtlich, dass wir mit diesem Schritt wieder den größten Teil unseres Serviceversprechens einlösen können“ Durch die weiterhin positive Entwicklung der Infektionszahlen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt während der Covid-19-Pandemie (kein registrierter Fall seit 19. Mai) werden nun auch die letzten seit März geschlossenen städtischen Ämter wieder für den Publikumsverkehr geöffnet:

Ab Montag, 8. Juni 2020, sind die Stadthäuser in der Mina-Rees-Straße 10 + 12, der Bessunger Straße 125, am Luisenplatz 5 a, Im Carree 1, in der Rheinstraße 23 sowie die Bezirksverwaltungen in Arheilgen, Eberstadt und Wixhausen wieder geöffnet. Damit sind die Ämter nach vorheriger Terminabsprache wieder für die Bürgerinnen und Bürger zugänglich.

Dies hat Oberbürgermeister Jochen Partsch jetzt mitgeteilt. „Da sich das Infektionsgeschehen in Darmstadt weiter stabilisiert und wir derzeit gar eine Inzidenz von 0 haben, wollen wir den Bürgerinnen und Bürgern nun auch wieder den Besuch in allen städtischen Ämtern ermöglichen. Auch dies kann zur Sicherheit von Besucherinnen und Besuchern sowie städtischen Angestellten bis auf weiteres allerdings nur unter entsprechenden Auflagen erfolgen. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass wir mit diesem Schritt wieder den größten Teil  unseres Serviceversprechens an die Bürgerinnen und Bürger einlösen können.“

Der persönliche Kontakt wird dennoch weiter auf ein Minimum reduziert: Vorgänge, die auch ohne persönliche Vorsprache möglich sind, werden bis auf weiteres kontaktlos bearbeitet.

Zur Sicherheit vor Infektionen ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für alle Besucherinnen und Besucher weiterhin verpflichtend. Auch gibt es Einlasskontrollen an den Eingängen der Behördenhäuser. Wer Krankheitssymptome zeigt, kann die Stadthäuser nicht betreten. Dies gilt auch, wenn vorab ein Termin vereinbart wurde.

Weiterhin werden, wo immer möglich, auch Trennscheiben und Wegeregelungen für weitgehend geschützte Begegnungen sorgen. „Auch wenn sich die Situation weiter entspannt, so sind Respekt und gegenseitige Rücksichtnahme im täglichen Umgang miteinander weiterhin die Maßgabe“, so Oberbürgermeister Partsch.

Termine können bei den Ämtern unter folgenden Kontaktmöglichkeiten vereinbart werden:

Straßenverkehrs- und Tiefbauamt
06151/13-2699
verkehr-tiefbau@1sp4mdarmstadt.abde 

Straßenverkehrsbehörde
06151/13-2270
06151/13-2274
straßenverkehrsbehoerde@1sp4mdarmstadt.abde

Immobilienmanagement Darmstadt
06151/13-2645
immobilienmanagement@1sp4mdarmstadt.abde

Grünflächenamt
06151/13-2900 (Vorzimmer Amtsleitung)
06151/13-2915 (Friedhofsangelegenheiten)
gruenflaechenamt@1sp4mdarmstadt.abde

Umweltamt
06151/13-3280
umweltamt@1sp4mdarmstadt.abde

Mobilitätsamt
06151/13-3718 (Vorzimmer Amtsleitung)
mobilitaet@1sp4mdarmstadt.abde

Kommunalpolizei
06151/13-2255
06151/13-2265
kommunalpolizei@1sp4mdarmstadt.abde

Schulamt
06151/13-3711
schulamt@1sp4mdarmstadt.abde

Vermessungsamt
06151/13-2616
vermessungsamt@1sp4mdarmstadt.abde

Bauaufsichtsamt
06151/13-3633
bauaufsicht@1sp4mdarmstadt.abde

Stadtplanungsamt
06151/13-2092
stadtplanungsamt@1sp4mdarmstadt.abde

Kulturamt
06151/13-3334
06151/13-3335
kulturamt@1sp4mdarmstadt.abde

Amt für Interne Dienste
Organisationsbereich: 06151/13-2037, orga@1sp4mdarmstadt.abde
Personalbereich: 06151/13-2319, personalabteilung@1sp4mdarmstadt.abde
Beihilfe: 06151/13-3562, beihilfestelle@1sp4mdarmstadt.abde
Vervielfältigungen, Post: 06151/13-2344, botenmeisterei@1sp4mdarmstadt.abde
Familienkasse, Kindergeld: 06151/13-2341, personal.famk@1sp4mdarmstadt.abde

Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung
06151/13-2045
standort@1sp4mdarmstadt.abde

Rechtsamt
06151/13-2461
rechtsamt@1sp4mdarmstadt.abde

Büro der Bürgerbeauftragten
06151/13-2300
buergerbeauftragte@1sp4mdarmstadt.abde

Finanzverwaltung
Abteilung Kämmerei: 06151/13-3071, kaemmerei@1sp4mdarmstadt.abde
Abteilung Stadtkasse: 06151/13-2388, stadtkasse@1sp4mdarmstadt.abde
Abteilung Stadtkasse, Sachgebiet Vollstreckung: 06151/13-3993, stadtkasse@1sp4mdarmstadt.abde
Abteilung Steuern, Gebühren, Beträge: 06151/13-3067, steueramt@1sp4mdarmstadt.abde

Bezirksverwaltung Arheilgen
06151/13-2397
bv.arheilgen@1sp4mdarmstadt.abde

Bezirksverwaltung Eberstadt
06151/13-2423
06151/13-2425
bv_eberstadt@1sp4mdarmstadt.abde

Bezirksverwaltung Wixhausen
Melde- und Passwesen: 06150/18497450
Andere Angelegenheiten: 06150/1849740
bv.wixhausen@1sp4mdarmstadt.abde

Dezernat I
06151/13-2201
oberbuergermeister@1sp4mdarmstadt.abde

Dezernat II
06151/13-2301
buergermeister@1sp4mdarmstadt.abde

Dezernat III
06151/13-2308
dezernatIII@1sp4mdarmstadt.abde

Dezernat IV
06151/13-2312
stadtkaemmerer@1sp4mdarmstadt.abde

Dezernat V
06151/13-2855
dezernatV@1sp4mdarmstadt.abde

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news-13295 Fr, 05 Jun 2020 13:30:28 +0200 Krisenstab am 5. Juni /nachrichten/rss/news/krisenstab-am-5-juni Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt führt wöchentlichen Report des Klinikums zu Bettenbelegung in hessischen und Darmstädter Krankenhäusern ein Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Freitag (5.) mit der weiterhin positiven Entwicklung der Fallzahlen beschäftigt und die Vorstellung einer wöchentlichen Bilanz zu den Kapazitäten in den Kliniken in Hessen und Darmstadt festgelegt. So wird das Klinikum Darmstadt als koordinierendes Krankenhaus ab sofort einen wöchentlichen Überblick zur Entwicklung der Kapazitäten in den hessischen als auch in den Krankenhäusern des Versorgungsgebiets 6 vorstellen.

„Durch die wöchentliche Bilanz erhält der Krisenstab einen regelmäßigen umfassenden Überblick über die Kapazitäten in den Kliniken und kann gegebenenfalls schnell auf sich andeutende Engpässe reagieren“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Gerade mit Blick auf eine mögliche zweite Welle an Infektionen ist dies eine zusätzliche und nützliche Kontrollmöglichkeit.“

Wie das Gesundheitsamt berichtet, gab es seit der letzten Sitzung des Krisenstabs am vergangenen Dienstag, 2. Juni, erneut keine neuen laborbestätigten Fälle von Covid-19 in Darmstadt. Damit bleibt die Zahl kumuliert bei insgesamt 214 Fällen. Der letzte laborbestätigte Fall datiert vom 19. Mai 2020. Die Zahl der Genesenen erhöht sich um eine Person auf insgesamt 199. Darüber hinaus wird berichtet, dass das Land Hessen für Quarantäne-Verweigerer nun entsprechende Unterbringungsmöglichkeiten festgelegt hat, was dem Gesundheitsamt bessere Möglichkeiten bei der Durchsetzung der gesetzlichen Regelungen bietet und die Sicherheit erhöht.

Wie Klinikum und Feuerwehr berichten, sind 20.000 von der Firma Merck gespendete Masken sowie 2500 Liter Desinfektionsmittel vom Land Hessen auf die kommunalen Bedarfsträger verteilt worden. Dabei lässt sich feststellen, dass der Bedarf an Schutzmaterialien, auch bedingt durch die wieder angelaufenen Lieferketten, offenbar Stück für Stück zurückgeht.

Im Bereich einer möglichen Öffnung der Bäder wartet die Wissenschaftsstadt Darmstadt weiterhin auf eine übergeordnete Regelung des Landes. Seit dem vergangenen Montag sind jedoch die Vereinsaktivitäten im DSW-Freibad unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzepts bereits wieder möglich.

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag, 8. Juni, um 10 Uhr zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

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news-13288 Do, 04 Jun 2020 15:44:00 +0200 Zweiter Verkehrsgipfel vereinbart weitere Bausteine für eine gemeinsame Verkehrswende in der Region Darmstadt/Darmstadt-Dieburg /nachrichten/rss/news/zweiter-verkehrsgipfel-vereinbart-weitere-bausteine-fuer-eine-gemeinsame-verkehrswende-in-der-region-darmstadt-darmstadt-dieburg Austausch zu den Themen Radverkehr – Motorisierter Individualverkehr – Verknüpfung mit dem ÖPNV Im Dezember 2019 war der erste Verkehrsgipfel. Dort wurde vereinbart, in 2020 einen zweiten Verkehrsgipfel zu den Themen Radverkehr, Motorisierter Individualverkehr (MIV) und Verknüpfung von Radverkehr und MIV mit dem ÖPNV durchzuführen. Dieser fand nun am Freitag (29. Mai) im Kreishaus in Darmstadt statt. Hierbei wurden weitere Bausteine für eine gemeinsame Verkehrswende in der Stadt Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg aufgestellt.

Am Verkehrsgipfel teilgenommen haben neben dem Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch, Landrat Klaus Peter Schellhaas, der für den ÖPNV zuständige Dezernent und Erste Kreisbeigeordnete Robert Ahrnt auch die Vorsitzende der Bürgermeisterkreisversammlung Christel Sprössler sowie die Vorsitzenden der DADINA-Verbandsversammlung, des DADINA-Fahrgastbeirats, Vertreter des Rhein-Main-Verkehrsbunds (RMV), von Hessen Mobil und des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) sowie die Geschäftsführung der DADINA. Alle Akteure sehen es als ein wichtiges Ziel an, eine abgestimmte Strategie für alle Verkehrsteilnehmer zu entwickeln.

Einige Projekte, die bereits beim ersten Treffen vereinbart wurden, sind inzwischen trotz der Corona-Pandemie weiterentwickelt worden. So soll noch in diesem Jahr eine Projektgesellschaft zur Planung und Umsetzung neuer Straßenbahnlinien gegründet werden. Parallel dazu sollen einzelne Planungsfragen für die Straßenbahnlinien nach Weiterstadt und nach Groß-Zimmern vorab geklärt werden. Das neue Straßenbahnverkehrskonzept für Stadt und Landkreis wird jetzt in die jeweiligen Gremien eingebracht.

Die Vorbereitungen zum Einsatz eines On-Demand-Shuttle-Systems sind bei der HEAG mobilo für die Stadt Darmstadt und bei der DADINA für den Landkreis weitergeführt worden, vorbehaltlich der Gremienbeschlüsse wird eine Umsetzung im ersten Halbjahr 2021 angestrebt.

Die Verbesserungen beim Busverkehr in den Ostkreis wurden planmäßig im April umgesetzt, die Kapazitätserweiterungen kommen auch den coronabedingten Abstandsregelungen entgegen. Die öffentliche Vorstellung der Ergebnisse des ersten Verkehrsgipfels, eine öffentliche Veranstaltung zur Planung der Straßenbahn nach Weiterstadt sowie der Abschluss der RMV-Gutachten zur Odenwaldbahn und zur Dreieichbahn haben sich allerdings wegen der Corona-Pandemie zeitlich etwas  verzögert.

Oberbürgermeister Jochen Partsch stellte fest: „Trotz der finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den ÖPNV soll an der Verkehrswende und den geplanten Ausbaumaßnahmen festgehalten werden.“

Verbesserung Radwegeverbindungen zwischen der Stadt Darmstadt und dem Landkreis

Beim Thema Radverkehr bestand Konsens, dass insbesondere die Zulaufstrecken aus dem näheren Umland in die Stadt Darmstadt verbessert werden sollen, da diese auch im Alltagsverkehr stark genutzt werden. Konkrete Beispiele hierfür sind der Ausbau des Radwegs von Darmstadt nach Roßdorf und von Seeheim nach Eberstadt sowie eine Machbarkeitsprüfung für die Radwegverbindung von Mühltal nach Darmstadt.

Auch die Verlängerung des Nord-Süd-Schnellradweges südlich von Darmstadt mit Zubringeroption für weitere Kreiskommunen ist in der Planung. Landrat Klaus Peter Schellhaas meinte dazu: „Durch den Ausbau der Radwegeverbindungen kann auch die Stausituation verbessert werden. Denn schon heute fahren viele Bürgerinnen und Bürger täglich mit dem Fahrrad vom Landkreis in die Stadt und umgekehrt.“

Abwicklung des MIV optimieren

Während eine optimierte Steuerung der Lichtsignalanlagen den Verkehrsfluss insgesamt verbessert, ist die Parkraumbewirtschaftung ein notwendiges Instrument zur Steigerung der Aufenthaltsqualität in der Stadt. Hierdurch sollen auch Anreize zur Nutzung des ÖPNV gegeben werden.

Das erfolgreiche betriebliche Mobilitätsmanagement „südhessen effizient mobil“ soll unter Beteiligung der Stadt Darmstadt und des Landkreises fortgeführt werden. In Zusammenarbeit unter anderem mit der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar wurden bereits viele Firmen und Institutionen zu einer umweltfreundlichen Mobilität beraten und zertifiziert. Ergebnis sind zahlreiche JobTicket-Vereinbarungen, die mit dem RMV geschlossen wurden.

Verknüpfung der Verkehrsträger stärken

Mobilitätsstationen sind größere Haltestellen, an denen neben der Verknüpfung der verschiedenen Verkehrsträger auch Leihfahrräder oder Carsharing-Fahrzeuge angeboten werden. Ziel von Stadt und Landkreis ist der Ausbau von geeigneten Stationen/Haltestellen zu Mobilitätsstationen.

Auch durch den Vortrag von Dr. Karin Arndt wurde nochmal deutlich, dass Park-and-Ride-Anlagen möglichst wohnortnah angelegt werden sollen. Dies sieht auch der Erste Kreisbeigeordnete Robert Ahrnt so: „Eine gute Park+Ride-Anlage liegt vor dem Stau und nicht dahinter. Diese Aufgabe liegt also im Landkreis.“ Als Beispiele für den notwendigen Bau von P+R-Anlagen wurden Groß-Umstadt/Wiebelsbach und Mühltal genannt. Bei anderen bereits vorhandene Anlagen ist eine starke Inanspruchnahme festzustellen, sodass Erweiterungen zu prüfen sind.

Der Ausbau von Bike+Ride-Anlagen soll ebenfalls verstärkt werden, als Pilotprojekte sollen gemeinsam mit dem RMV E-B+R-Anlagen mit Landemöglichkeit für E-Bikes an den Bahnhöfen in Reinheim, Bickenbach, Groß-Umstadt und Pfungstadt gebaut werden.

Ein weiterer Verkehrsgipfel ist in Planung, auch die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ist vorgesehen. Wann das sein wird, kann aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie derzeit noch nicht gesagt werden.

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news-13286 Do, 04 Jun 2020 14:30:12 +0200 Umgestaltung der Nieder-Ramstädter Straße zwischen Lichtwiesenweg und Böllenfalltorweg ab Herbst 2021 /nachrichten/rss/news/umgestaltung-der-nieder-ramstaedter-strasse-zwischen-lichtwiesenweg-und-boellenfalltorweg-ab-herbst-2021 OB Partsch: „Wichtige Hauptverkehrsachse mit zahlreichen Funktionen, die im Zuge der Umgestaltung für eine Nutzung durch alle Verkehrsteilnehmer umgebaut und optimiert wird“ Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung vom Mittwoch (3.) die Entwurfsplanung zur Umgestaltung der Nieder-Ramstädter Straße zwischen Lichtwiesenweg und Böllenfalltorweg beschlossen. Neben der grundhaften Erneuerung des Straßenraums und der erstmaligen Herstellung des Gehwegbereichs ist das Hauptziel die Schaffung einer durchgehenden verkehrssicheren Radwegeverbindung in die Innenstadt und die Aufwertung des östlichen Gehwegbereichs und des Grünstreifens. Die Planungs- und Baukosten betragen laut aktueller Kostenberechnung inklusive Risikozuschlag von 20 Prozent rund 8,7 Millionen Euro. Der Baubeginn ist für Herbst 2021 vorgesehen. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich 20 Monate.

„Die Nieder-Ramstädter Straße ist als Bundesstraße eine  der  wichtigsten Einfallstraßen für Pendler im Süden Darmstadts“, erklärt Oberbürgermeister und Verkehrsdezernent Jochen Partsch. „Neben ihrer Aufgabe als Hauptverkehrsstraße nach Darmstadt übernimmt sie bei der Verkehrsverteilung viele innerstädtische Funktionen. Sie hat eine bedeutende Erschließungsfunktion für die anschließenden Wohnquartiere wie das Steinberg- und Paulusviertel, für publikumsintensive öffentliche Einrichtungen wie die Georg-Büchner-Schule, das Hochschulsportgelände, die Sporteinrichtungen und ist eine Strecke für den Schienenersatzverkehr. Die nun beschlossene Planung sieht daher nicht nur eine reine Sanierung vor, sondern wird den gesamten Verkehrsraum dort neu ordnen und im Rahmen der vom Magistrat angestrebten Verkehrswende für die künftige Nutzung durch alle Verkehrsteilnehmer optimieren.“

Gegenstand der Umgestaltung ist der Bereich vom Knotenpunkt Jahnstraße / Lichtwiesenweg bis Klappacher Straße / Böllenfalltorweg mit einer Breite von rund 14 Meter bis 17 Meter. Neben der Sanierung des Straßenraumes, wird für Radfahrende ein parallel zur Fahrbahn verlaufender Radweg auf der Ostseite (stadteinwärts) mit einer Regelbreite von 2,5 Meter inklusive Sicherheitstrennstreifen geschaffen. An Engstellen reduziert sich die Breite bis auf 2,1 Meter. Vor den Knotenpunkten wird der Radweg in einen Radfahrstreifen überführt, um direktes Linksabbiegen zu ermöglichen. Auf der Westseite der stadtauswärts führenden Fahrbahnfläche wird ein 1,5 Meter breiter Schutzstreifen markiert. Damit wird Radfahrern stadtauswärts neben der Anliegerstraße eine zusätzliche Radwegeverbindung auf der B 449 angeboten. Die Fahrbahnbreiten für den Individualverkehr werden reduziert.

Ein Gehweg ist ausschließlich auf der Ostseite vorhanden. Die Befestigung des Gehwegs erfolgt in Pflasterbauweise, wobei zum Schutz der Bestandsbäume Wurzelbrücken verbaut oder in Teilbereichen weiterhin mit Bessunger Kies befestigt werden. Der Gehweg ist im Abschnitt Lichtwiesenweg bis Stadion mit einer Breite zwischen 2,75 Meter bis 3,00 Meter geplant. Am Stadion ist der Gehweg mit einer Breite von 4,5 Meter geplant. Im weiteren Verlauf bis zur Traisaer Straße ist eine Gehwegbreite von mindestens 2,80 m gegeben. Zwischen der Traisaer Straße und dem Böllenfalltorweg wird auf Höhe der Viktoria-Melita-Anlage erstmalig ein Gehweg hergestellt und damit ein wichtiger Lückenschluss im Wegenetz erzielt. Im Bereich der Senkrechtstellplätze ist eine Gehwegbreite von 2,0 Meter geplant. Im weiteren Verlauf bis zum Böllenfalltorweg ist eine Gehwegbreite von 2,1 Meter bis 2,3 Meter inklusive Sicherheitsabstand zum Radweg geplant. Querungen, Überwege und breite Zu-/Ausfahrten werden in Abstimmung mit dem Behindertenbeauftragten für Seh- und Gehbehinderte barrierefrei ausgebaut. Für die Baumaßnahme erfolgt zum Schutz der Bäume eine ökologische Baubegleitung durch einen Baum-Sachverständigen. Zur Umsetzung der Maßnahme müssen leider bis zu 6 Bäume entlang der Nieder-Ramstädter Straße gefällt werden. Gegebenenfalls müssen bei Beschädigung oder Verlust der Standsicherheit durch Wurzelabgrabungen weitere 6 Straßenbäume gefällt werden.

Auch der Seitenraum wird neu gestaltet. Dadurch entfallen im Abschnitt Jahnstraße bis Stadion bis zu 45 bisher geduldete Parkstände  auf dem Gehweg. Innerhalb des Grünstreifens werden drei Längsparkstände mit einem 75 Zentimeter breiten Sicherheitstrennstreifen zum Radweg angeordnet, die der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Abstellflächen für die Mülltonnen der Anlieger werden ebenfalls im Grünstreifen angeordnet, um die Nutzbarkeit des Gehwegs dauerhaft sicherzustellen. Im Abschnitt Traisaer Straße bis Böllenfalltorweg werden die vorhandenen Senkrechtparkstände von 40 auf 34 Stück reduziert. Im Abschnitt Lichtwiesenweg bis Stadion wird zwischen dem Rad- und Gehweg ein 3,0 Meter breiter Grünstreifen angelegt und mit Großsträuchern wie Feldahorn, Blutpflaume oder Kornelkirsche als Solitärs bepflanzt.

Bei stark belasteten Zu- und Ausfahrten werden Rampensteine statt Rundborde als Begrenzung zur Fahrbahn gewählt. Der Übergang der Kekuléstraße ist als Gehwegüberfahrt geplant. Hierdurch wird den Fußgängern und Radfahrern Vorrang vor dem ein- und ausbiegenden Verkehr der Kekuléstraße gewährt. Das Abbiegen von der Nieder-Ramstädter Straße in den Steinbergweg entfällt. Beim Heinrichwingertsweg ist weiterhin das Rechtsabbiegen zulässig.

Im Zuge der Straßenbauarbeiten in der Nieder-Ramstädter Straße, werden auch Kanalbauarbeiten durchgeführt werden. Das Niederschlagswasser aus dem Fahrbahnbereich muss aufgrund der Verschmutzung durch die hohe Verkehrsbelastung in den Mischwasserkanal geführt werden. Zwischen der Viktoria-Melita-Anlage und dem Böllenfalltorweg ist derzeit kein Kanal vorhanden. Die vorhandenen Straßenabläufe sind an das Kanalnetz des Betriebshofes der HEAG mobilo angeschlossen. Zur Trennung ist im östlichen Seitenraum ein neuer Regenwasserkanal geplant, der in Höhe des Internationalen Musikinstituts an den bestehenden Mischwasserkanal angeschlossen wird. In den anderen Bereichen werden die geplanten Fahrbahnabläufe direkt an den bestehenden Mischwasserkanal angeschlossen. Für die Kanalbauarbeiten fallen Kosten in Höhe von 260.000 Euro an.

„Die Planungen zur Umgestaltung der Nieder-Ramstädter Straße wurde in mehreren Veranstaltungen der Bürgerschaft vorgestellt und diskutiert“, so OB Jochen Partsch weiter. „Im November 2018 fand eine abschließende Informationsveranstaltung für die Anwohnerinnen und Anwohner in der Mensa der Georg-Büchner-Schule statt, in deren Rahmen die überarbeitete Planung im Nachgang zu den öffentlichen Beteiligungsveranstaltungen im Dezember 2017 sowie der beiden Ortstermine mit dem Inforad an verschiedenen Stellen der Nieder-Ramstädter Straße im Januar 2018 vorgestellt wurden. Seit dem gab es nur minimale Anpassungen, die aber weder die Querschnittsaufteilung, noch das Konzept an sich verändert haben.“

Die Maßnahme unterliegt der Beitragspflicht. Die Nieder­Ramstädter Straße hat überwiegend überörtliche Verkehrsbedeutung, sodass der Anliegeranteil für die Kosten der Fahrbahn 25 Prozent und für die Straßenbeleuchtung und -entwässerung 45 Prozent betragen wird.

Die konkreten Beiträge werden nach dem tatsächlichen Aufwand ermittelt  und berechnet. Dieser steht nach Beendigung und Fertigstellung der Baumaßnahme fest. In den tatsächlichen Aufwand fließen alle für die Fertigstellung der Baumaßnahme angefallenen Kosten ein, etwa Straßen-, Kanal- und Grünflächenbau, Straßenbeleuchtung und weitere. 

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news-13277 Di, 02 Jun 2020 16:10:28 +0200 Krisenstab am 2. Juni /nachrichten/rss/news/krisenstab-am-2-juni Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt diskutiert Infektionszahlen, Kitaöffnung und Besuchssituation in den Krankenhäusern / Inzidenz bleibt bei 0 / OB Partsch: „Gemeinsamer Weg ist weiter richtig und hat zu einer effektiven Eindämmung des Infektionsgeschehens in Darmstadt geführt“ Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Dienstag, 2. Juni, mit der Entwicklung der Infektionszahlen, der heute angelaufenen Kitaöffnung und der Besuchssituation in den Krankenhäusern beschäftigt.

Wie das Gesundheitsamt berichtet, stagnieren die Infektionszahlen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt weiterhin. Seit der letzten Sitzung des Krisenstabs gab es erneut keine neuen laborbestätigten Fälle von Covid-19 in Darmstadt. Damit bleibt die Zahl kumuliert bei insgesamt 214 Fällen, die Inzidenz beträgt 0. Zusätzlich informierte das Gesundheitsamt, dass 20 neue Stellen für das Corona-Management verabschiedet sind und in Kürze ausgeschrieben werden. Oberbürgermeister Jochen Partsch dazu: „Dies sind beides sehr gute Nachrichten für die Wissenschaftsstadt Darmstadt. Dass weiterhin keine neuen Infektionsfälle hinzugekommen sind, zeigt, dass unser gemeinsamer Weg nach wie vor richtig ist und die effektive Eindämmung des Infektionsgeschehens gut funktioniert hat. Diese tolle Entwicklung gilt es weiter mit Maß, Mitte und Vernunft zu bestätigen. Die neuen Stellen im Gesundheitsamt stärken zudem zusätzlich die medizinische Infrastruktur in der Wissenschaftsstadt Darmstadt, erhöhen die Schlagkraft des Gesundheitsamtes und stellen sicher, dass wir auch weiterhin gut durch diese Krise kommen können und werden.“

Seit dem heutigen Dienstag läuft auch die Rückkehr der Kitas in den eingeschränkten Regelbetrieb. Hier ist in der letzten Woche ein gemeinsames Vorgehen der Stadt mit den Trägern abgestimmt worden. Man einigte sich auf einen 3-Stufen-Plan, der vorsieht, im ersten Schritt ab 2. Juni Vorschulkinder und Kinder, die ihre letzten Tage vor dem Kindergartenantritt in der Krippe verbringen in die Kitas zu holen, es folgen Kinder berufstätiger Eltern und schließlich alle Kinder. Bisher sei es, so die Rückmeldung aus dem Sozialdezernat, ruhig angelaufen. Selbstauferlegte Maßgabe ist, so viele Kinder wie möglich in die Kitas zu holen. Kinder- und Jugenddezernentin Akdeniz spricht hier den Kita-Leitungen noch einmal ihren Dank aus. Trotz unterschiedlicher Gegebenheiten sei die Situation bisher super organisiert und im gesamten Prozess sehr konstruktiv begleitet worden. 

Im Bereich der Kliniken hat das Land Hessen angeordnet, dass das derzeit geltende, generelle Besuchsverbot landesweit unverändert bis zum 5. Juli 2020 in Kraft bleibt. Abweichend von anderen Bundesländern hat sich Hessen damit gegen gelockerte Besuchsregelungen für Kliniken entschieden. Die drei Darmstädter Kliniken, Klinikum Darmstadt, Agaplesion Elisabethenstift und Alice-Hospital, begrüßen diese Entscheidung. Ein generelles Besuchsverbot dient der Eindämmung des Coronavirus und dem Schutz aller Patientinnen und Patienten sowie aller Mitarbeitenden. Es gibt Sicherheit, vor allem in der aktuellen Phase der Pandemie, in der die Auswirkungen der Lockerung beobachtet werden müssen. Die Krankenhäuser müssen sich daher in der nächsten Zeit auf steigende Infektionszahlen einstellen. Die Gesundheit der Patientinnen und Patienten muss bestmöglich geschützt werden, weswegen die Kliniken ein Besuchsverbot als sinnvoll ansehen. Nach wie vor sind von dem generellen Besuchsverbot ausgenommen: Seelsorger/innen, Eltern, die ein minderjähriges Kind oder Neugeborenes besuchen, Rechtsanwälte/innen und Notare/innen und sonstige Personen, denen aus beruflichen Gründen oder aufgrund hoheitlicher Aufgaben (z.B. gesetzliche Betreuende) Zugang zu gewähren ist sowie Besuche bei palliativ-medizinisch behandelten Patienten/innen. Bei und nach Geburten gelten ebenfalls die bereits etablierten Regelungen für die Anwesenheit von Vätern unter der Geburt, sowie die anschließenden Besuche.
     
Unterdessen hat die Feuerwehr damit begonnen, 29.000 von Merck zur Verfügung gestellte Schutzmasken an die Bedarfsträger in Darmstadt zu verteilen. Zunächst berücksichtigt werden die Kliniken, die Stationäre Pflege und der Rettungsdienst. Etwa ein Sechstel verbleibt zur übrigen Verteilung bei der Feuerwehr. 

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news-13269 Do, 28 Mai 2020 12:02:04 +0200 Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt beschäftigt sich mit Entwicklung des Infektionsgeschehens in der Stadt /nachrichten/rss/news/covid-19-krisenstab-der-wissenschaftsstadt-darmstadt-beschaeftigt-sich-mit-entwicklung-des-infektionsgeschehens-in-der-stadt Keine neuen Fälle seit über einer Woche / OB Partsch: „Gemeinsam erreichter Erfolg, den wir nun gut über den Sommer bringen können“ Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung am heutigen Donnerstag, 28. Mai, vor allem mit der weiteren Stabilisierung des Infektionsgeschehens in der Stadt beschäftigt. Wie das Gesundheitsamt berichtet, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt seit der letzten Sitzung des Krisenstabs am vergangenen Montag weiterhin keine neuen Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert weiterhin 214 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 194 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die letzten zwei bestätigten Fälle wurden am 19. Mai registriert, so dass die Stadt seit über einer Woche keine neuen Fälle verzeichnet hat.

„An der weiterhin hocherfreulichen Entwicklung der Infiziertenzahlen können wir sehen, dass wir die Ausbruchssituation mit Covid-19 in Darmstadt gemeinsam und unter teils großen Anstrengungen sehr gut in den Griff bekommen haben“, erläutert dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Noch ist die Situation nicht abschließend zu beurteilen aber die Tendenz ist ohne Zweifel positiv. Jetzt müssen wir, auch mit Blick auf das kommende Wochenende, weiter gemeinsam daran arbeiten, dass es so bleibt. Mein Appell lautet daher erneut: Halten Sie sich an die Abstands- und Hygieneregeln, nehmen Sie Rücksicht, bleiben Sie ruhig und besonnen. Dann stehen die Chancen gut, dass sich die Situation in Darmstadt auch über einen längeren Zeitraum weiter stabilisiert und wir gut und gesund durch den Sommer kommen können.“

Im Bereich der Kinderbetreuung laufen die Vorbereitungen weiter. Zu den genauen Details wird es im Laufe dieser Woche noch einmal eine gesonderte Information für die Öffentlichkeit geben.

Der Krisenstab kommt am kommenden Dienstag, 2. Juni, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

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news-13267 Mi, 27 Mai 2020 13:45:17 +0200 Erfolgreiche Online-Elternabende /nachrichten/rss/news/erfolgreiche-online-elternabende Immer mehr Eltern in der Digitalstadt Darmstadt sind dabei Seit Ende März führen die Digitalstadt, das Jugendamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt und das Haus der digitalen Medienbildung (HddM) online Elterntalks durch, die für Interessierte offen sind und auf rege Nachfrage stoßen. In den 90 Minuten Talks, veranstaltet vom Institut für Medienpädagogik und Kommunikation Hessen (MuK), tauschen sich in lockerer Atmosphäre Eltern und auch so manche Lehrerinnen und Lehrer sowie pädagogische Fachkräfte  zu Themen wie Medienerziehung, Medienkompetenz,  Umgang mit Homeschooling und letztendlich auch der veränderten Welt durch Covid-19 aus: Noch nie wurde so viel über digitale Medien miteinander kommuniziert wie momentan und so steht die Frage im Raum, was macht das mit uns und unseren Kindern? 

Sozialdezernentin Barbara Akdeniz, Initiatorin des Darmstädter Haus' der digitalen Medienbildung: "Die Sensibilisierung von jungen Menschen und Erwachsenen im Umgang mit digitaler Kommunikationstechnologie und deren Folgen muss gerade jetzt intensiv verfolgt werden, da wir alle diese Techniken immer stärker nutzen, nicht nur in der Corona-Krise. Dabei geht es zum einen um eine gute Grundausstattung von Endgeräten auch für Kinder aus einkommensarmen Haushalten aber vor allem um die Stärkung der Kompetenzen der jungen Menschen. Der Online-Austausch gibt Impulse für alle Teilnehmenden zu Fragestellungen rund um digitale Medien."  

"Wir wussten um die Herausforderungen für Eltern in Covid-19 Zeiten und haben schnell reagiert", so Peter Holnick, Geschäftsführer des MuK Hessen und verweist auf die wachsende Teilnehmendenzahl. Bereits über 250 Eltern haben mittlerweile an den Online-Elterntalks vom Haus der digitalen Medienbildung teilgenommen: Darmstadts Eltern haben Gesprächsbedarf - seit Wochen sind Schulen und Kitas weitgehend geschlossen. "Auch wenn wir auf viele Fragen keinen Antworten haben", sagt Ilona Einwohlt (MuK Hessen), die die Talks moderiert, "der Austausch und das Gefühl, nicht allein zu sein, ist für viele Mütter und Väter eine gute Unterstützung." So konnten auf diesem Weg viele Tipps für eine gute Medienerziehung ausgetauscht werden. "Vielen Dank für die vielen hilfreichen Anregungen und Informationen" - lautet der Tenor vieler Kommentare, die das MuK-Team erreicht. 

Virtuelle Elternabende können die persönliche Begegnung nicht ersetzen, aber dafür sorgen, dass alle Beteiligten in Kontakt bleiben. Angefangen bei Sozialdezernentin Barbara Akdeniz, bis hin zu zahlreichen Eltern, Lehrer*innen und Schulsozialarbeiter*innen, wird dabei gemeinsam über Fragen wie digitale Resilienz, Medien in der Kita sowie in Schule und Bildungsorganisationen gemeinsam mit Fachleuten diskutiert: "Die Medienbildung und der souveräne Umgang mit digitalen Technologien und Kommunikation ist in der Darmstädter Digitalstrategie ein wichtiges Element. Wir realisieren eine ganze Reihe von Bildungsprojekten, die sich auch mit Medienkompetenz beschäftigen - allen voran das HddM. Dass unsere Strategie der richtige Weg ist, zeigt sich gerade unter Corona durch die steigenden Zahlen der Besucherinnen und Besucher", bekräftigt auch Simone Schlosser, Geschäftsführerin der Digitalstadt Darmstadt GmbH. 

Die Online-Elternabende finden einmal monatlich statt. Die Einwahldaten und das jeweilige Thema sind auf der Homepage vom Haus der digitalen Medienbildung zu finden.  Der nächste Talk findet kommenden Dienstag, den 2.6.2020 um 19.30 Uhr statt. www.hddm-darmstadt.de   

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news-13262 Mo, 25 Mai 2020 15:56:40 +0200 Covid-19-Krisenstab am 25. Mai /nachrichten/rss/news/covid-19-krisenstab-am-25-mai Rückkehr zum eingeschränkten Regelbetrieb in Kitas ab 2. Juni Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich am heutigen Montag, 25. Mai, vor allem mit der vom Land Hessen beschlossenen Rückkehr in den eingeschränkten Regelbetrieb bei den Kindertagesstätten ab dem kommenden Dienstag, 2. Juni, beschäftigt. Weitere Themen waren die derzeit niedrige Inzidenz in Darmstadt und die Situation in den Krankenhäusern.

Im Bereich der Kinderbetreuung kann die Tagespflege seit dem 25. Mai wieder genutzt werden. Wie das Sozialdezernat berichtet, haben auch nahezu alle Tageseltern ihr Angebot wieder zur Verfügung gestellt. Dies sei auch vor allem im U3-Bereich bereits eine Entlastung. Zusätzlich dürfen seit heute auch Kinder mit einer körperlichen Beeinträchtigung wieder zurück in die Einrichtungen. Mit Blick auf den kommenden Dienstag, 2. Juni, und der Rückkehr in den sogenannten eingeschränkten Regelbetrieb kündigt die Verwaltung die Überführung der Vorgaben des Landes Hessen in ein transparentes Regelwerk an. Nach der Verordnung sollen zusätzlich zu den bisher betreuten Kindern in der Notbetreuung noch Kinder hinzukommen, bei denen außergewöhnliche Härte als Kriterium vorliegt. Da dies jedoch im jeweiligen Fall entschieden werden muss, wird sich die Verwaltung im Verlauf dieser Woche jede Kita betrachten, den Bedarf der Eltern abfragen, den Status quo eruieren und die Personalsituation berücksichtigen. Dabei soll auch ermittelt werden, wie viele zusätzliche Plätze eventuell noch möglich sind. Sozialdezernentin Barbara Akdeniz setzt hier auf ein sogenanntes Platz-Sharing-Modell, bei dem sich die Kinder in der Kita abwechseln. Wichtig sei, so Akdeniz, dass den Kindern grundsätzlich wieder Kontaktmöglichkeiten zu anderen Kindern eingeräumt werden.

Wie das Gesundheitsamt berichtet, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt seit der letzten Sitzung des Krisenstabs am 20. Mai 2 neue Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 214 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 186 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Mit diesen 2 Fällen innerhalb der letzten Kalenderwoche beträgt die Inzidenz für die letzte Woche 1,26. In der Woche davor war es noch 3,8. Erste Zahlen weisen außerdem keine signifikante Übersterblichkeit im Zeitraum der letzten drei Wochen aus. 

Auch aus den Darmstädter Kliniken kommen gute Nachrichten. So gibt es im Klinikum keinen Covid-19 Patienten mehr auf der Intensivstation. Stationär wurde in den vergangenen zwei Wochen kein neuer Covid-Fall aufgenommen. Auch im Alice-Hospital gibt es derzeit keine Covid-19 Patienten und auch keine Verdachtsfälle. Das Elisabethenstift dagegen überprüft derzeit noch einige wenige Verdachtsfälle.

Die HEAG mobilo informiert darüber hinaus, dass man plant, ab dem 2. Juni wieder den fast normalen Betrieb bei den Straßenbahnen aufnehmen. Derzeit befinde man sich bei punktuell 50  Prozent Auslastung in den Spitzenzeiten, im Schnitt liege man bei 25 Prozent Auslastung.

Der Krisenstab kommt am kommenden Donnerstag, 28. Mai, um 10 Uhr zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

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news-13253 Mi, 20 Mai 2020 15:31:19 +0200 Covid-19: Magistrat beschließt außerplanmäßig Unterstützung von Kultur und Sport /nachrichten/rss/news/magistrat-beschliesst-ausserplanmaessig-unterstuetzung-von-kultur-und-sport-um-die-folgen-der-covid-19-pandemie-abzumildern OB Partsch: „Klares Bekenntnis und Wertschätzung der wichtigen Rolle, die Kultur und Sport als Ferment der Gesellschaft gerade in einer Stadt wie Darmstadt einnehmen“ Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner jüngsten Entscheidung das Konzept „Initiative zur Unterstützung von Kultur und Sport in Folge der Corona-Pandemie“ beschlossen. Dafür werden im laufenden Haushaltsjahr überplanmäßig 219 000 Euro bereitgestellt.

„Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wird privaten Kultureinrichtungen und Kulturveranstaltern, ebenso wie den Sportvereinen helfen, die wegen der Covid-19-Pandemie und der darauf folgenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens unverschuldet in eine prekäre Lage geraten sind“, erklärte Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Hierbei geht es nicht nur um eine notwendige Solidaritätsbekundung, sondern um ein klares Bekenntnis und die Anerkennung und Wertschätzung von Kultur und Sport. Dies ist umso wichtiger in einer Stadt wie Darmstadt, deren Bürgerschaft sich nicht zuletzt auch über ihr reichhaltiges kulturelles Leben identifiziert, und in der Sport einen großen Anteil am gelingenden gesellschaftlichen Leben, an sozialer Inklusion hat. Sport und Kultur sind Fermente der Stadtgesellschaft und sie sind Lebens- und Freudespender“, so OB Partsch.

Zu den von der Corona-Krise wirtschaftlich besonders Betroffenen gehören auch die Sportvereine, Kulturschaffende und die rund achtzig Kulturveranstalter in Darmstadt. Sie sollen in dieser aktuell schwierigen Situation verlässlich und wirksam unterstützt werden, um ihren Fortbestand trotz der Krise zu sichern. Das Hilfepaket setzt auf drei Ebenen an: reguläre Förderung, zusätzliche Hilfe bei existenziellen Notlagen sowie die digitale Plattform „Naheinander“.

Reguläre Förderung

Die diesjährige Haushaltssperre bei den Zuweisungen und Zuschüssen für Sport und Kultur wird nur auf fünf Prozent festgelegt. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem 20 Prozent der Leistungen gesperrt waren, stehen den Vereinen aufgrund der geringeren Haushaltssperre somit mehr Mittel zur Verfügung. Die Bewilligung der Zuschüsse wird bedarfsgerecht und im Rahmen der geltenden Förderrichtlinien für Sport und Kultur flexibel an die veränderte Situation angepasst erfolgen.

Zusätzliche Hilfe bei existenziellen Notlagen

Es wird ein Hilfefonds eingerichtet, aus dem Sportvereine und Kulturschaffende, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Lage oder in Liquiditätsengpässe geraten sind, eine einmalige Unterstützung erhalten können. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt stellt hierfür im Jahr 2020 überplanmäßig 100 000 Euro für Sportvereine und 100 000 Euro für Kulturvereine, -institutionen und -initiativen bereit. Die Verstärkung der Mittel für Kulturschaffende wird zudem durch eine Stiftung in Aussicht gestellt.

Digitale Plattform für Kulturschaffende „Naheinander“

Für die von den Auswirkungen der Corona-Pandemie besonders betroffene Kultur- und Kreativwirtschaft sind das Internet und digitale Tools mehr denn je notwendig, um die kreativen Inhalte ihrer Arbeit in die Gesellschaft zu tragen. Der Verein „Kultur einer Digitalstadt“ stellt mit dem neuen Projekt „Naheinander“ eine interdisziplinäre diskursive Plattform zur Sichtbarmachung, Vernetzung und Entwicklung künstlerischer und kultureller Potenziale zur Verfügung. Dieses Projekt unterstützt die Stadt Darmstadt mit 19 000 Euro.

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news-13252 Mi, 20 Mai 2020 13:52:53 +0200 Krisenstab am 20. Mai /nachrichten/rss/news/krisenstab-am-20-mai Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt beschäftigt sich mit Vorbereitung der geplanten Kita-Öffnung am 2. Juni / Hygienekonzept erstellt und abgestimmt / Tagespflege in Darmstadt ab Montag (25.) wieder offen Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich am heutigen Mittwoch, 20. Mai, mit der geplanten Öffnung der Kitas am 2. Juni, dem aktuellen Stand bei einer möglichen Öffnung der Bäder und Konzepten für die Kultur in der Wissenschaftsstadt beschäftigt. Weiteres Thema war noch einmal die Situation der Gastronomie, wozu es am heutigen Mittwoch ein Abstimmungsgespräch von Oberbürgermeister Jochen Partsch mit den Darmstädter Gastronomen geben wird.

Im Fall der vom Land Hessen beabsichtigten Rückkehr der Kitas in einen eingeschränkten Regelbetrieb ab dem 2. Juni laufen die Vorbereitungen auf Seiten der Wissenschaftsstadt Darmstadt weiter. Für den heutigen Mittwoch wird die angepasste Verordnung des Landes Hessen erwartet, welche die Grundbestimmungen für die Öffnung festlegen soll. Dazu wird es heute Abstimmungsgespräche zwischen Sozialdezernat und den Eltern- und Trägervertretern geben. In den vergangenen Tagen ist städtischerseits bereits ein eigenes Hygienekonzept für die Einrichtungen erstellt und mit dem Gesundheitsamt abgestimmt worden. Dieses wird nun noch zusätzlich einmal an die Bedürfnisse der Tagespflege angepasst und den Einrichtungen als Information übermittelt. Die vom Land Hessen beschlossene Öffnung im Bereich der Tagespflege am kommenden Montag (25.) wird von Seiten der Stadt sehr positiv bewertet. Wie das Jugendamt berichtet, kann hier davon ausgegangenen werden, dass nahezu alle vor der Corona-Krise betreuten Kinder und Familien wieder ein Angebot bekommen. Zusätzlich werden derzeit Rahmenkonzepte für die Kinder- und Jugendhäuser abgestimmt, so dass hier eine Rückkehr in den Betrieb ab nächster Woche möglich erscheint. Dazu wird es nochmal eine gesonderte Information für die Öffentlichkeit geben.
Aktuell werden in Darmstadt in der Notbetreuung 1186 Kinder betreut, darunter ein hoher Anteil an U3-Kindern.

Im Fall einer möglichen Öffnung der Bäder strebt der Krisenstab eine einheitliche und vom Land Hessen vorgegebene Lösung an. Hierzu ist man mit dem Land im Gespräch. Bisher sieht das Land offenbar ein Öffnungskonzept zunächst ohne Publikumsverkehr für den Leistungssport, Schwimmkurse und andere Angebote vor. Für den Freizeitbereich soll zunächst ein Konzept mit den Gesundheitsämtern erstellt werden. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt möchte hier die Vorgaben des Landes abwarten. Am 5. Juni dürfte das Thema im Gespräch der Bundeskanzlerin mit den Ländern angesprochen werden.

Im Bereich der Kultur wird derzeit von der Centralstation in Abstimmung mit dem Kulturdezernat ein Programm erarbeitet und zeitnah vorgestellt, wie unter den gegebenen Auflagen eine Rückkehr in den Kulturbetrieb aussehen kann. Auch hierzu wird es noch einmal eine gesonderte Information geben. 

Wie das Gesundheitsamt berichtet, gibt es seit der letzten Sitzung des Krisenstabs am vergangenen Montag 2 neue laborbestätigte Fälle von Covid-19 in Darmstadt. Damit erhöht sich die Zahl kumuliert auf insgesamt 214 Fälle. 168 von diesen Personen betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz für die Wissenschaftsstadt Darmstadt sinkt dabei weiter.

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag, 25. Mai, um 10 Uhr, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

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news-13251 Di, 19 Mai 2020 15:46:06 +0200 Oberbürgermeister Jochen Partsch sieht Stadt im Umgang mit Covid-19 weiter auf gutem Weg /nachrichten/rss/news/oberbuergermeister-jochen-partsch-sieht-stadt-im-umgang-mit-covid-19-weiter-auf-gutem-weg Appell zur Einhaltung der Kontaktbeschränkungen auch am Vatertag, 21. Mai / „Können stolz auf das sein, was wir bisher erreicht haben – lassen Sie uns diese wichtigen Erfolge nun nicht durch Leichtsinnigkeit gefährden“ In den vergangenen Tagen sind die Infektionszahlen mit Covid-19 in der Wissenschaftsstadt Darmstadt trotz stetiger Lockerungen der Anti-Corona-Maßnahmen weiter zurückgegangen. Oberbürgermeister Jochen Partsch sieht die Stadt beim Umgang mit der Pandemie daher weiter auf einem sehr guten Weg. Mit Blick auf den kommenden Feiertag am 21. Mai, Christi Himmelfahrt, ist die Einhaltung der nach wie vor bis zum 5. Juni geltenden Kontaktbeschränkungen jedoch enorm wichtig, um die erreichten Erfolge nicht zu gefährden.

„Wir können gemeinsam stolz auf das Erreichte sein“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Gemeinsam haben wir die Ausbreitung des Virus verlangsamt, die Kurve abgeflacht und unser Gesundheitssystem nicht an seine Grenzen gebracht. In der Konsequenz konnten wir durch kontrollierte Lockerungen auch viele unserer gewohnten Freiheiten wieder erhalten. Das haben wir uns alle gemeinsam erarbeitet. Damit diese Erfolgsgeschichte auch in Zukunft weiter geschrieben wird, ist es aber gerade jetzt und mit Blick auf den Feiertag am kommenden Donnerstag wichtig, dass wir uns alle gemeinsam weiter so vorbildlich wie bisher an die geltenden Kontaktbeschränkungen halten. Seien Sie gerade auch in Restaurants und Cafés mit Außengastronomie nicht leichtsinnig, sondern unterstützen Sie die Wirte bei der Einhaltung und Umsetzung der Hygienevorschriften. Es wird der Tag kommen, an dem wir als Gesellschaft in Gänze zurückkehren können in den Alltag vor der Pandemie. Bis dahin jedoch müssen wir uns alle weiter disziplinieren, auch da wo es schwierig ist.“ 

Seit vergangenem Freitag (15.) dürfen unter bestimmten Auflagen auch gastronomische Betriebe wieder öffnen und Gäste empfangen. Aus Sicht der Beteiligten lief die Öffnung bisher ohne größere Zwischenfälle oder Hygieneverstöße. Auch die Bürgerinnen und Bürger suchen wieder verstärkt Restaurants und Cafés auf. Um die Gastronomiebetriebe in ihrer Wirtschaftlichkeit weiter zu unterstützen und den Bürgerinnen und Bürgern die Rückkehr zu wieder mehr Normalität im Freizeitbereich zu ermöglichen, prüft die Wissenschaftsstadt Darmstadt derzeit die Nutzung von zusätzlichen Flächen im öffentlichen Raum, wo die Gefahr einer Ansteckung mit Covid-19 deutlich geringer ist, als in geschlossenen Räumen. Hierzu findet auf Einladung des OB am morgigen Mittwoch ein Abstimmungsgespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der Darmstädter Gastronomie statt. 

Die Polizei unterstützt den Appell des Oberbürgermeisters und wird gerade am bevorstehenden Vatertag verstärkt in der Darmstädter Innenstadt unterwegs sein: „Wir werden das Geschehen in Parkanlagen, auf öffentlichen Plätzen und auch in der Nähe von Restaurants und Cafés sehr genau beobachten, kontrollieren und wenn nötig auch im Einzelfall Sanktionen verhängen“, betont Andrea Löb, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Südhessen. „Bei Begegnungen mit anderen Personen ist es wichtig, den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.“ Auch Polizeipräsident Bernhard Lammel freut sich, „dass sich die große Mehrheit der Darmstädter Bürgerinnen und Bürgern diesbezüglich vorbildlich verhält oder auf die Ansprache der Beamtinnen und  Beamten einsichtig reagiert.“
      

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news-13245 Mo, 18 Mai 2020 17:10:00 +0200 Covid-19-Krisenstab /nachrichten/rss/news/covid-19-4 Wissenschaftsstadt Darmstadt beschließt Unterstützung der Gastronomie  / OB Partsch: „Werden uns in Abstimmung mit der Feuerwehr anschauen, wo die Erweiterung der Flächen für die Außengastronomie ohne Einschränkung des Verkehrs oder der Rettungswege möglich ist, und dies dort auch möglich machen“ Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung am heutigen Montag, 18. Mai, vor allem mit der Situation in der Gastronomie beschäftigt. Diese darf seit dem vergangenen Freitag unter bestimmten Auflagen wieder öffnen und Gäste empfangen. Aus Sicht der Beteiligten lief die Öffnung bisher ohne größere Zwischenfälle oder Verstöße, eine Herausforderung bleibt jedoch die Nutzung von zusätzlichen Flächen im öffentlichen Raum, wo die Gefahr einer Ansteckung mit Covid-19 deutlich geringer ist, als in geschlossenen Räumen. Um den Gastronomen hier entgegenzukommen, hat der Krisenstab beschlossen, in Abstimmung mit Ordnungsamt und Feuerwehr die Nutzung größerer Flächen für die Außengastronomie dort zu prüfen und zu genehmigen, wo dadurch keine Einschränkungen des Verkehrs oder der Rettungswege zu erwarten sind.

„Wir sind uns bewusst, wie schwierig die Situation für die Gastronomie in Zeiten der Pandemie ist. Daher wollen wir die Wirtinnen und Wirte nach Möglichkeit mit großzügigeren Regelungen zur Nutzung von Außenflächen unterstützen“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Dies kann allerdings nur dort erfolgen, wo durch die Bestuhlung keine Einschränkungen in anderen Bereichen des Öffentlichen Lebens entstehen. Dies werden wir uns im Einzelfall genau anschauen und dann entsprechend festlegen. Wir bitten jedoch schon jetzt um Verständnis, dass dies nicht überall im Stadtgebiet möglich sein wird und setzen auf die Einsicht der Gastronomen hier nicht selbstständig mit Erweiterungen tätig zu werden. Außerdem appellieren wir an die Bürgerinnen und Bürger, sich bei der Nutzung auch weiterhin an die entsprechenden Abstands- und Hygieneregeln zu halten. Dies gilt auch und insbesondere mit Blick auf den kommenden Donnerstag, wo aufgrund des Feiertags ein erhöhtes Aufkommen zu erwarten ist.“  

In der Sitzung besprochen wurde außerdem die Situation in den Schulen. Hier wurden in den vergangenen Tagen noch kleinere bauliche Anpassungen, so etwa die Installation von Seifenspendern, dort vorgenommen, wo es sie bisher noch nicht gegeben hatte. Ansonsten wird die Entwicklung in dieser Woche sehr genau beobachtet und gegebenenfalls angepasst, wo es nötig sein sollte. Zum Wiederaufnahme der Betreuung in den Kitas wird es am kommenden Mittwoch (20.) ein Abstimmungsgespräch geben, so dass Ende dieser Woche mit weiteren Informationen gerechnet werden kann. 

Wie das Gesundheitsamt berichtet, gab es seit der letzten Sitzung des Krisenstabs 3 neue laborbestätigte Fälle von Covid-19 in Darmstadt. Damit erhöht sich die Zahl kumuliert auf insgesamt 213 Fälle, Stand Sonntag, 17. Mai, 18 Uhr. 168 von diesen Personen betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Es gab keine neuen Todesfälle. In der 20. KW gab es somit in der Stadt Darmstadt insgesamt 7 neue Fälle (Vorwoche 19. KW: 10), die Inzidenz (neue Fälle/100.000/Woche) in der 20. KW betrug somit 4,4  (Vorwoche 19. KW: 6,3). 

„Die derzeit gute Entwicklung bei den Infiziertenzahlen in ganz Deutschland ist weiterhin auch bei uns in Darmstadt spürbar“, erklärt OB Partsch abschließend. „Wenn wir hier weiter mit Weitsicht und Vernunft agieren, bin ich mir sicher, dass die Zahlen auch über den Sommer stabil bleiben.“
 

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news-13244 Fr, 15 Mai 2020 13:40:45 +0200 Antwort auf Kleine Anfrage der SPD /nachrichten/rss/news/antwort-auf-kleine-anfrage-der-spd Oberbürgermeister Jochen Partsch erläutert Covid-19-Kommunikation der Stadt mit Geflüchteten und wohnungslosen Menschen / Partsch: „Agieren gemeinsam mit Gesundheitsamt, Sozialdiensten, Amt für Soziales und Prävention verantwortungsvoll unter Berücksichtigung der jeweiligen individuellen Vorgaben“ In seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion hat Oberbürgermeister Jochen Partsch die Kommunikation der Wissenschaftsstadt Darmstadt zum Thema Covid-19 gegenüber Geflüchteten und wohnungslosen Menschen erläutert.

So wurden und werden die sozialpädagogischen Träger in den Erstwohnhäusern durch das Amt für Soziales und Prävention mit den entsprechenden Informationen zur Eindämmung, Verbreitung und Schutzmaßnahmen im Kontext von Covid-19 fortlaufend informiert. Aktuell wurde etwa durch einen mehrsprachigen Flyer der Wissenschaftsstadt Darmstadt auf die Verhaltensregeln zum Thema Ramadan aufmerksam gemacht. Alle Bewohner werden fortlaufend auf die Wichtigkeit der Einhaltung der allgemeinen Verhaltensregeln (Hände waschen, Abstand halten zu Erkrankten, Kontaktreduktion, Betretungsverbot) durch Aushänge in Muttersprache und mit Piktogrammen sowie durch Beratungsgespräche informiert. Mit den Bewohnern, die den aufgeführten Kategorien der Risikogruppen zuzuordnen sind, besteht dauerhaft Kontakt. Alle Risikopersonen sind an niedergelassene Ärzte angegliedert.

„Unter Beachtung der besonderen Situation in Flüchtlingsunterkünften agieren wir gemeinsam mit dem Gesundheitsamt, den Sozialdiensten und dem Amt für Soziales und Prävention verantwortungsvoll unter Berücksichtigung der jeweiligen individuellen Vorgaben“, erläutert OB Partsch. „Alle Maßnahmen, die notwendig sind, werden zügig umgesetzt, die unter Quarantäne gestellten Menschen sind versorgt. Dabei wird stark darauf geachtet, dass gerade bei Menschen mit Migrationshintergrund alle Anweisungen verstanden werden, gegebenenfalls werden Dolmetscher hinzugezogen. Gebot der Stunde ist immer noch das Einhalten von Hygieneregeln und Abstand zu wahren, das gelingt auch in den Erstwohnhäusern, bei Kontakt zu Anderen. Dies gilt selbstverständlich und gerade auch für Angehörige von Risikogruppen. Sie werden im Einzelfall besonders in den Fokus genommen und bei Auftreten von Krankheitssymptomen prioritär behandelt.“

Die Träger der Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe in Darmstadt werden und wurden durch das Amt für Soziales und Prävention gleichermaßen, wie die Sozialdienste in den Erstwohnhäusern für Geflüchtete regelmäßig über die maßgeblichen Hinweise zu den aktuellen Regelungen und Verhaltensweisen informiert und auch mit den bereits genannten mehrsprachigen Flyern informiert. „Die Wohnungslosenhilfe steht im engen Austausch mit den kommunalen Behörden, um das Thema gut miteinander anzustimmen“, so OB Partsch weiter.
Die Sozialdienste, die die beratende Begleitung der wohnsitzlosen Menschen in Darmstadt durchführen, vermitteln die aktuellen Hinweise an die Menschen in geeigneter Weise, auch durch die bereits zuvor genannten mehrsprachigen Flyer.

Für Menschen, die auf der Straße leben, besteht über die Beratungsstelle in der Teestube des Diakonischen Werkes die Möglichkeit, sich entsprechend zu informieren und gegebenenfalls weitergehende Hilfen in Anspruch zu nehmen. Die Informationen im öffentlichen Raum, wie beispielsweise auf Plakatwänden oder im ÖPNV weisen nicht nur die wohnsitzlosen Menschen auf die wichtigsten Regeln zu Verhaltensweisen hin.

Für die Darmstädterinnen und Darmstädter werden mehrsprachige Informationen zu Covid-19 über unterschiedliche Medien und Kanäle zur Verfügung gestellt. So sind Informationen auf unterschiedlichen Seiten der Homepage der Stadt eingestellt: Auf der Seite https://www.darmstadt.de/leben-in-darmstadt/informationen-zum-corona-virus sind aktuelle Informationen zum Covid-19-Virus abrufbar. Diese Seite verweist außerdem mit einem Link auf weitere mehrsprachige Informationen: Auf der Seite des Amtes für Interkulturelles und Internationales https://www.darmstadt.de/standort/interkulturelles-und-internationales sind Informationen sowohl des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration als auch selbst zusammengestellte Informationen in den Sprachen Amharisch, Arabisch, Bulgarisch, Deutsch in Leichte Sprache, Englisch, Farsi/Dari, Französisch, Kurdisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Somali, Tigrinya und Türkisch bereitgestellt.

Themen sind: Allgemeine Leitlinien des Bundes und der Länder, Mundschutzpflicht, aktuelle Hygieneregeln sowie der Appell des Oberbürgermeisters zum Fastenmonat Ramadan in den Sprachen Arabisch, Deutsch, Englisch, Dari/Farsi, Somali, Tigrinya und Türkisch. Dieser Appell-Flyer wurde auch in gedruckter Form den Darmstädter Glaubensgemeinschaften zugeschickt.

Außerdem sind auf dieser Seite Links unter anderem der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie des Bundesfachverbands unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. abrufbar, die ihrerseits aktuelle Informationen in verschiedenen Sprachen zur Verfügung stellen.

„Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verfügt über eine umfangreiche Datenbank von über 100 Migrantenselbstorganisationen in Darmstadt, die ebenfalls mit Informationen versorgt werden. Darüber hinaus werden der Ausländerbeirat, die Migrationsberatungsstellen sowie weitere migrationsspezifische und zielgruppennahe Organisationen mit Informationen versorgt. Auch wurde das intensiv genutzte Angebot der Sprach- und Integrationsmittler, das 25 Sprachen abdeckt und das die Stadt in Kooperation mit dem DRK und dem Landkreis umsetzt, an die neuen Informationsbedarfe angepasst“, erklärt OB Partsch abschließend.

Um möglichst alle Bevölkerungsgruppen noch umfassender zu erreichen und zu informieren, hat die Stadt Informationsmaterial zu Hygieneregeln in Form eines gedruckten  Flyers in den Sprachen Deutsch, Englisch, Somali, Dari/Farsi, Arabisch und Türkisch zum Auslegen für Arztpraxen, Apotheken und Supermärkten erstellt und verteilt. 

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news-13243 Fr, 15 Mai 2020 12:31:05 +0200 Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt beschäftigt sich mit Situation in der Gastronomie und einem Ausblick auf den eingeschränkten Regelbetrieb in Kitas ab 2. Juni /nachrichten/rss/news/covid-19-krisenstab-der-wissenschaftsstadt-darmstadt-beschaeftigt-sich-mit-situation-in-der-gastronomie-und-einem-ausblick-auf-den-vom-land-hessen-angekuendigten-eingeschraenkten-regelbetrieb-in-kitas-ab-2-juni OB Partsch: „Rücksichtsvoller Umgang mit öffentlichen Flächen für Außengastronomie ist mit Blick auf die Einhaltung der Rettungswege unbedingt geboten – werden dies kontrollieren!“ Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Freitag (15.) vor allem mit der Situation in der (Außen-)Gastronomie in der Stadt und den Herausforderungen bei der Organisation des vom Land Hessen für den 2. Juni angekündigten eingeschränkten Regelbetriebs in den Kitas beschäftigt. Zudem wurde der Umgang mit der Grube Prinz von Hessen thematisiert.

Dabei war sich der Krisenstab einig, dass bei der seit heute möglichen Wiedereröffnung in der Gastronomie klare Regeln bei der Nutzung von Außenbereichen im öffentlichen Raum bestehen. Oberbürgermeister Jochen Partsch appelliert daher bei aller Freude über die neuen Möglichkeiten an die Gastronomen, ihre Bestuhlung so anzubringen, dass Rettungswege freigehalten werden und das Marktgeschehen nicht beeinträchtigt wird. Damit es hier nicht zu Zuwiderhandlungen kommt, ist das Ordnungsamt angewiesen, dies streng zu kontrollieren. „Wir freuen uns alle, dass die Gastronomie unter den bekannten Auflagen wieder öffnen darf, die Gastronomen wieder eine Einnahmemöglichkeit haben und wir uns dort treffen können“, erläutert OB Partsch. „Es muss jedoch klar sein, dass hier bei aller Freude die Regeln eingehalten werden. Dies gilt nicht nur für die gebotenen Abstands- und Hygieneregeln, sondern vor allem auch bei der Nutzung von öffentlichem Raum. Nur wenn hier mit Maß und Mitte vorgegangen wird, können wir alle von den neuen Freiheiten profitieren. Uns ist bewusst, dass die Gastronomen in einer schwierigen Lage sind und wir sind selbstverständlich gewillt, hier bestmöglich zu unterstützen. Deswegen werden wir in der nächsten Woche in Abstimmung mit der Feuerwehr auch noch einmal konstruktive Gespräche mit den Darmstädter Gastronomen führen, um hier an Lösungen zu arbeiten. Klar ist aber, dass insbesondere auf dem Markplatz keine Erweiterung der Fläche möglich ist. Für die anderen Bereiche werden wir versuchen, flexible Lösungen für die Nutzung von Flächen zu entwickeln. Gemeinsames Ziel ist weiter, das Infektionsgeschehen nicht wieder aufflammen zu lassen!“ 

Im Falle der vom Land Hessen angekündigten Öffnung der Kitas am 2. Juni, sieht die Stadt zahlreiche Herausforderungen. Noch immer habe das Land Hessen nicht genau festgelegt, wie eine Rückkehr in einen eingeschränkten Regelbetrieb im Detail aussehen soll. In der kommenden Woche wird Kinder- und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz deshalb mit den Träger- und Elternvertretungen Gespräche führen, um kommunale Lösungen zu entwickeln. Parallel arbeitet das Jugendamt gemeinsam mit dem Gesundheitsamt an einem abgestimmten Hygienekonzept für die Kindertagestätten. An das Land Hessen wird noch einmal die Aufforderung formuliert, so schnell wie möglich klare Verhältnisse zu schaffen.

Besprochen wurde zudem die Situation am Badesee Grube Prinz von Hessen. Hier gilt, dass das Baden aufgrund der Covid-19-Pandemie bis auf weiteres nicht möglich sein wird. Dies wird von der Wissenschaftsstadt Darmstadt auch noch einmal auf einem Schild gut sichtbar für alle Besucherinnen und Besucher kommuniziert. Das Land Hessen hat bis Anfang Juni eine entsprechende Richtlinie angekündigt. Bis dahin gilt die Vorgabe des HNLUG, dass aufgrund der Pandemie alle Badeseen in Hessen gesperrt sind.

Unterdessen berichtet das Gesundheitsamt 3 neue laborbestätigte Fälle von Covid-19 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt seit der letzten Krisenstabssitzung am vergangenen Dienstag. Damit erhöht sich die Zahl kumuliert auf 210 Personen. Davon werden 161 als bereits wieder genesen betrachtet. Der Ausbruch im Alten- und Pflegeheim St. Josef ist nach umfangreichen Testungen beendet. Auch die Mitarbeiter konnten die Quarantäne mittlerweile wieder verlassen. 

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag, 18. Mai, um 10 Uhr zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

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