Wissenschaftsstadt Darmstadt https://www.darmstadt.de RSS-Feed der Wissenschaftsstadt Darmstadt de-de Wissenschaftsstadt Darmstadt Wed, 27 Oct 2021 12:22:18 +0200 Wed, 27 Oct 2021 12:22:18 +0200 TYPO3 EXT:news news-14754 Wed, 27 Oct 2021 12:15:01 +0200 Krisenstab zur Covid-19-Pandemie https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/krisenstab-zur-covid-19-pandemie-40 Impfambulanz im Gesundheitsamt gestartet / 187 Impfungen seit Freitag / OB ruft Betroffene zur Nutzung der Booster-Impfung auf / 30 neue Fälle am Mittwoch / Inzidenz bei 91,1 Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 27. Oktober, weiter mit der Entwicklung des Infektionsgeschehens, der Notwendigkeit von sogenannten ‚Booster-Impfungen‘ für bestimmte Bevölkerungsgruppen sowie dem Start der Impfambulanz im Gesundheitsamt am vergangenen Freitag beschäftigt. Seit Beginn wurden dort 187 Impfungen durchgeführt, davon 58 am Freitag, 62 am Montag und 67 am Dienstag. Der Trend zeigt leicht nach oben. Den Schwerpunkt bei den Impfungen, für die es keine Terminanmeldung braucht, bildeten zunächst Personen, die einen erschwerten Zugang zu den Gesundheitsdiensten haben. Auch Drittimpfungen waren bereits dabei: Unter den 62 Impfungen am Montag 27 Booster. In den kommenden Wochen werden von dort dann auch die mobilen Impfteams in die Einrichtungen starten, neben Alten- und Pflegeheimen werden zu Beginn auch die TU Darmstadt und ein Sportverein mit Impfangeboten angesteuert. „Es ist gut und wichtig, dass wir mit der Impfambulanz und den mobilen Impfteams beim Gesundheitsamt schnell und zuverlässig eine zusätzliche niedrigschwellige Alternative zu den Impfangeboten bei den niedergelassenen Ärzten etablieren konnten und dass das Angebot bereits jetzt gut angenommen wird“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. Vor diesem Hintergrund ruft der OB auch noch einmal alle Gruppen, für die die STIKO aktuell eine Auffrischungsimpfung vorgesehen hat zum Impfen auf. „Es ist wichtig, dass sich die betroffenen Gruppen, also Personen über 70 Jahren, Immungeschwächte, medizinisches Personal aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Feuerwehren ein drittes Mal impfen lassen, um hier sicher für sich und ihre Mitmenschen durch Herbst und Winter zu kommen.“ Während die Booster-Impfungen anlaufen, zeichnet sich weiter ein moderater Anstieg der Covid-19-Zahlen in Darmstadt ab. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 30 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 7444 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Die Inzidenz liegt bei 91,1. „Noch ist die Inzidenzentwicklung in Darmstadt einigermaßen stabil und wir zählen nicht zu den Gebietskörperschaften mit einer beunruhigenden Entwicklung“, sagt OB Partsch. „Klar ist aber auch, dass wir mit weiter steigenden Zahlen rechnen müssen. Die Temperaturen im nahenden Winter, der Aufenthalt in geschlossenen Räumen, all dies begünstigt die Ausbreitung des Virus. Es gilt daher unbedingt weiter vorsichtig zu sein. Die Lage ist nicht dramatisch, aber durchaus bereits wieder als ernst einzustufen.“ Auch in den Darmstädter Kliniken ist wieder ein Anstieg bei den Patientenzahlen zu verzeichnen. Nach Ansicht der Experten vom Klinikum läuft die 4. Welle nun stark an und wird, wenn sie sich in der aktuellen Geschwindigkeit fortsetzt, auch wieder zu einer starken Belastung des Gesundheitssystems insgesamt und damit zu Einschränkungen bei der Behandlung von Non-Covid-Patienten führen. Um hier gegenzusteuern appellieren die Kolleginnen und Kollegen auch noch einmal an alle, sich neben Covid-19 auch möglichst gegen Grippe impfen zu lassen. Aktuell befinden sich auf Normal- und Intensivstation im Klinikum Darmstadt 10 (10), im Elisabethenstift 3 (1), im Alice-Hospital 2 (0) und in den Kinderkliniken 3 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Schulen laufen aktuell die sogenannten Präventionswochen mit drei Tests für die Schülerinnen und Schüler pro Woche und Maskenpflicht. Diese sind laut den Kollegen, von einigen wenigen positiven Fällen abgesehen, insgesamt ruhig angelaufen. In den Kitas ist aktuell wenig bis kein Infektionsgeschehen zu verzeichnen. Auch in der Alten-, Obdachlosen- oder Flüchtlingseinrichtungen ist die Lage ruhig und es gibt derzeit kein Infektionsgeschehen. Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 3. November, zu seiner nächsten Sitzung zusammen. news-14753 Tue, 26 Oct 2021 16:01:32 +0200 Gemeinsames Projekt mit Azubis der Deutschen Post AG: Wissenschaftsstadt Darmstadt ertüchtigt Fledermausquartier am Ostbahnhof https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/gemeinsames-projekt-mit-azubis-der-deutschen-post-ag-wissenschaftsstadt-darmstadt-ertuechtigt-fledermausquartier-am-ostbahnhof Stadtrat Kolmer: „Tolle Artenschutzmaßnahme und Beitrag zur Förderung der biologischen Vielfalt in der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ Umweltamt und Grünflächenamt haben mit Unterstützung von Auszubildenden der Deutschen Post AG in der vergangenen Woche ein wertvolles Fledermausquartier am Darmstädter Ostbahnhof ertüchtigt. Der Fledermaus-Bahnhof in Darmstadt wird nun kontinuierlich durch das Umweltamt beobachtet und ggf. mit weiteren die Fledermäuse fördernden Maßnahmen ausgestattet.   Für den ehemaligen Luftschutzbunker wird schon länger vermutet, dass er nicht nur im Sommer für Fledermäuse von Bedeutung ist, sondern auch als Winterquartier benötigt wird. Als nun im Zusammenhang mit der Planung zur Umgestaltung des Stadtumbaugebiets Kapellplatz/Woogsviertel/Ostbahnhof im September dieses Jahres geophysikalische Voruntersuchungen und Vermessungsarbeiten in und am ehemaligen Bunker notwendig wurden, musste der Bau dafür vollständig geräumt werden. Untersuchungen mit sogenannten „Horch-Boxen“ hatten parallel ergeben, dass viele Fledermäuse rund um den Ostbahnhof und im Bunker festgestellt werden konnten. Teilweise handelt es sich um sehr seltene Arten in Hessen wie z.B. das braune oder das graue Langohr. „Durch die Räumung ist nicht nur tonnenweise illegal abgelagerter Müll entfernt worden, sondern auch die bis dahin noch vorhandenen Spalten und Ritzen für die Fledermäuse als Lebensraum verloren gegangen“, erläutert Stadtrat Michael Kolmer. „Hier haben wir gemeinsam angesetzt und können den Tieren nun noch rechtzeitig nicht nur ihr gewohntes, sondern ein noch besser geeignetes Winterquartier zur Verfügung stellen“, so Kolmer. „Dafür wurden nun fast fünf Tonnen Natursteine als Rückzugsmöglichkeit für die Tiere unter Tage gebracht.“ Für das Projekt bot sich die jährliche Projektwoche der Deutschen Post Azubis an, die gleich zu Beginn der Ausbildung stattfindet. Ziel dieser Woche ist es, dass die jungen Menschen gemeinschaftlich Aufgaben bewältigen und sich auf diese Art und Weise gegenseitig kennen und schätzen lernen. Dabei wird gerne an einem konkreten Projekt mit gesellschaftlicher Relevanz gearbeitet. Bereits zum zweiten Mal verbrachten die Azubis einen Tag in Darmstadt, um hinter die Kulissen der täglichen Arbeit der städtischen Verwaltung zu blicken. Durch ihren Arbeitseinsatz konnten sie sowohl das Grünflächenamt als auch das Umweltamt unterstützen. „Die jungen, motivierten Auszubildenden haben direkt bei der Umsetzung einer tollen Artenschutzmaßnahme geholfen und haben so ihren Teil zur Förderung der biologischen Vielfalt in der Wissenschaftsstadt Darmstadt beigetragen. Meinen herzlichen Dank für diesen Einsatz“, so Kolmer abschließend.  news-14749 Tue, 26 Oct 2021 12:30:00 +0200 Grünflächen im Quartierspark der Lincoln-Siedlung komplett fertiggestellt und freigegeben https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/gruenflaechen-im-quartierspark-der-lincoln-siedlung-komplett-fertiggestellt-und-freigegeben Stadtrat Kolmer: „Ab sofort kann der gesamte Quartierspark von den Bürgerinnen und Bürgern zur Naherholung genutzt werden“ Die Grünflächen im Quartierspark der Lincoln-Siedlung sind komplett fertiggestellt und ab sofort für die Bürgerinnen und Bürger zur Nutzung freigegeben. Der für das Grünflächenamt zuständige Stadtrat Michael Kolmer freut sich über den Abschluss der Arbeiten: „Ab sofort kann der gesamte Quartierspark von den Bürgerinnen und Bürgern der Lincoln-Siedlung zur Naherholung genutzt werden.“ Bereits seit Mai 2020 ist der Quartierspark für die Bürgerinnen und Bürger der Lincoln-Siedlung geöffnet. Einzig die große, offene Grünfläche im Zentrum des Parks war durch Bauzäune umstellt und noch nicht zugänglich. „Grund war die Sicherstellung des Anwuchserfolges der neu angesäten Flächen“, erläutert Kolmer. „Im August 2021 konnten wir dann bereits den nördlichen Teilbereich mit der frühzeitig eingesäten, intensiv nutzbaren Rasenfläche öffnen. In einem zweiten Schritt erfolgte am 5. Oktober 2021 nun die vollständige Öffnung der Restflächen für die Bevölkerung. Damit werden nun auch die bestehenden Relikte der Sandmagerrasenflächen und die nach Bebauungsplan S 25.1 Lincoln-Siedlung geforderten Entwicklungsflächen freigegeben.“ Die Sandmagerrasenflächen werden im Auftrag der BVD New Living GmbH & Co. KG durch den Darmstädter Biologen Dr. Horst Franz im Monitoring in ihrer weiteren Entwicklung betreut um einen Erfolg sicher zu stellen. Nach Aussage des Biologen hat sich seit der Ansaat im Frühjahr 2021 ein Mosaik unterschiedlicher Teillebensräume mit geringer bis hoher Vegetationsdeckung und unterschiedlicher Artenzusammensetzung gebildet. Dies ist ganz im Sinne einer insgesamt hohen Biodiversität. Auch das optische Erscheinungsbild gewinnt dadurch an Naturnähe und Gefälligkeit. Sandmagerrasen sind kein typischer Anblick in Parkanlagen, stellen in der Lincoln-Siedlung allerdings im Zuge der Bauleitplanung und durch bereits vorhandene Magerrasenbestände einen wichtigen Bestandteil des Ausgleichskonzeptes für die Neustrukturierung des Gebietes mit Wohnbebauung dar. Der anstehende Boden wird hier im Bestand bereits aus Sand gebildet. Er enthält wenige Nährstoffe und trocknet schnell aus. Daher leben hier besondere Arten, die an anderer Stelle teilweise vom Aussterben bedroht sind (z. B. Silbergras, Sand-Strohblume, Karthäusernelke). Selbst Pflanzenspezialisten, angepasst an diese Standorte, wachsen nur lückig und bleiben niedrig. Mit Haaren und fester Oberfläche schützen sie sich mit ihren Blättern gegen Sonne und Hitze. Aus diesem Grund wirkt der Sandmagerrasen häufig grau bis braun und grüne Farben wie bei Wiesen- und normalen Rasenflächen sind selten. news-14748 Fri, 22 Oct 2021 13:11:54 +0200 Wissenschaftsstadt erhält Förderung für Beratungsangebot für Seniorinnen und Senioren vom Land https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-erhaelt-foerderung-fuer-beratungsangebot-fuer-seniorinnen-und-senioren-vom-land Bürgermeisterin Barbara Akdeniz: „Wichtige präventive Maßnahme, damit solange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben im vertrauten Umfeld möglich ist“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat für die wohnortnahe Unterstützung von älteren Menschen einen Förderbescheid des Landes über 193.000 Euro für den Einsatz von Gemeindepflegerinnen und Gemeindepflegern erhalten. Nach dem großen Erfolg der Gemeindepflegerinnen in Wixhausen, soll das Projekt auch in anderen Stadtteilen umgesetzt werden. „Es war uns von Anfang an klar, dass wir diese Chance nicht nur für Wixhausen nutzen wollen“, teilt Bürgermeisterin Barbara Akdeniz zufrieden mit. „Wir haben mit Beginn dieses Projekts bereits geprüft, in welchen Sozialräumen weitere Gemeindepflegerinnen und Gemeindepfleger notwendig sind und wo es nach unseren Maßstäben einfach noch mehr Angebote für Ältere in Darmstadt braucht, soziale Kümmerinnen und Kümmerer, die besonders in Coronazeiten, die Ängste und Nöte der Menschen genauer in den Blick nehmen.“ Die meisten älteren Menschen haben den Wunsch, auch bei gesundheitlichen Einschränkungen für sich selbst sorgen oder zumindest weiter zuhause leben zu können. Die Gemeindepflegerin oder der Gemeindepfleger beraten und vermitteln in gesundheitsfördernde Angebote, Angebote der Teilhabe oder andere geeignete Hilfen. „In Darmstadt gibt es bereits viele niedrigschwellige Teilhabe- und Versorgungsangebote für Ältere. Die Gemeindepfleger und Gemeindepflegerinnen sollen noch mehr dazu beitragen, dass alle gesetzlichen und freiwilligen Leistungen, wie zum Beispiel die Teilhabecard, bei den Menschen bekannt sind und beantragt werden können, um so Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu unterstützen“, so Akdeniz. Ab 2022 werden die zusätzlichen Standorte das Pallaswiesen-Mornewegviertel und Bessungen sein. Stützpunkte sind die Geschäftsstelle des DRK Darmstadt-Stadt e.V. und das Agaplesion Heimathaus. Warum gerade hier? „Das lässt sich leicht begründen“, sind sich Manuel Unger, Einrichtungsleiter des Heimathauses, und Jürgen Frohnert, Geschäftsführer des DRK Darmstadt-Stadt e.V., einig. „Das Pallaswiesen-Mornewegviertel gehört zu den Stadtteilen mit ‚besonderem Entwicklungsbedarf‘ und ist daher auch im Bund-Länder-Programm "Sozialer Zusammenhalt. Hier leben viele Menschen, die von materieller Armut betroffen sind“. Die Schwierigkeit in der Anfangsphase wird vor allem darin bestehen, die Betroffenen zu erreichen. Die Gemeindepflegerin oder der Gemeindepfleger geht dabei behutsam auf die älteren Menschen zu. Denn viele ziehen sich aus dem sozialen Leben zurück oder sind gehemmt, ihre Bedarfe zu äußern. Bei Hausbesuchen werden die Klientinnen und Klienten vertraulich und kostenfrei beraten und erhalten ganz individuelle Unterstützung. Die Begründung für den Standort Bessungen liegt besonders im schnellen Wachstum des Stadtteils. Die Bebauung zweier Konversionsflächen ist der ausschlaggebende Punkt für den Einsatz der Gemeindepflegerin oder des Gemeindepflegers als zusätzliche Unterstützung der Quartiersarbeit. Dazu gehören auch einige von der Stadt Darmstadt geförderte Wohnprojekte, die Anziehungspunkt für die Generation 50plus sind. „Jeder der Standorte hat seine Besonderheiten. Eine Gemeindepflegerin oder ein Gemeindepfleger muss die daraus entstehenden Bedarfe erkennen können“, meint Akdeniz. „Unsere Aufgabe wird es sein, sie ab Januar 2022 dabei zu unterstützen“, stimmen die zukünftigen Arbeitgeber zu. news-14746 Fri, 22 Oct 2021 12:22:15 +0200 Finale des Hessischen Gründerpreises 2021 am 3. November https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/finale-des-hessischen-gruenderpreises-2021-am-3-november OB Jochen Partsch drückt den 5 Darmstädter Finalisten die Daumen / „Wünsche unseren Darmstädter Start-ups viel Erfolg und gutes Gelingen“ Wenn am Mittwoch, 3. November, das Finale des Hessischen Gründerpreises ansteht, sind auch fünf junge Unternehmen aus der Wissenschaftsstadt Darmstadt unter den 12 Finalistinnen und Finalisten. Oberbürgermeister und Wirtschaftsdezernent Jochen Partsch drückt daher den Darmstädter Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Daumen. Bereits seit 20. Oktober bis 2. November 2021 läuft dazu offen für alle ein Online-Voting auf: www.hessischer-gruenderpreis.de/voting21. „Mit fünf von 12 Unternehmen stellt die Wissenschaftsstadt Darmstadt fast die Hälfte der diesjährigen Finalisten beim Hessischen Gründerpreises 2021. Dies ist schon jetzt ein tolles Ergebnis für unsere Stadt und unterstreicht die hervorragenden Bedingungen, die junge Start-ups in unserer Stadt vorfinden“, erklärt OB Partsch. „Ich wünsche allen Darmstädter Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre Pitches gutes Gelingen, viel Erfolg und drücke die Daumen, dass Darmstadt am Ende unter den Preisträgerinnen und Preisträgern sein wird.“ Beginn des Finales ist um 10 Uhr, dann präsentieren die 12 Finalistinnen und Finalisten sich mit 1-Minute-Pitches von ca. 10.15 Uhr bis 10.30 Uhr. In der letzten Wettbewerbsrunde entscheiden das am Vorabend beendete Online-Voting, die Stimmen der Besucherinnen und Besucher der Fachtagung sowie jene der Jury über die Siegerinnen und Sieger in den vier Wettbewerbskategorien. Abstimmungsende wird gegen 13.30 Uhr sein und die Auszählung bis ca. 15 Uhr dauern. Die Preisverleihung findet dann am 3. November 2021 mit Live-Übertragung um 18.30 Uhr in der Frankfurter Sparkasse, Neue Mainzer Straße 47-53, statt. news-14744 Thu, 21 Oct 2021 14:45:38 +0200 Nach Schließung der Impfzentren: Mobile Impfteams bieten Impfungen an https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/nach-schliessung-der-impfzentren-mobile-impfteams-bieten-impfungen-an Stadtkämmerer Schellenberg und Kreisbeigeordnete Lück: „Durch ein niedrigschwelliges Angebot soll die Impfkampagne fortgesetzt werden“ Nachdem seit Ende September die Impfzentren bundesweit geschlossen sind, ist dem Zweckverband des Gesundheitsamtes der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg der Übergang zur Impfung mittels mobiler Teams geglückt. Die Umsetzung erfolgt ab dem morgigen Freitag, 22. Oktober, in Kooperation mit dem DRK Rettungs- und Sozialdienste Starkenburg und der Johanniter-Unfall-Hilfe, Regionalverband Darmstadt-Dieburg, im Auftrag des Gesundheitsamtes der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg. So haben sich Stadtkämmerer André Schellenberg, Vorstandsvorsitzender des Zweckverbandes, und die Kreisbeigeordnete Rosemarie Lück, stellvertretende Vorstandsvorsitzende, dafür eingesetzt, weiterhin Impfungen über eine lokale Lösung zu erreichen und das Impfangebot der Hausärzte und Hausärztinnen zu ergänzen. „Uns ist mit den mobilen Impfteams ein niedrigschwelliger Zugang zur Impfung für Personenkreise ohne Hausarzt und Hausärztin oder Neuzugezogene gelungen“, äußern sich Stadtkämmerer André Schellenberg und Kreisbeigeordnete Rosemarie Lück zufrieden. „Die mobilen Impfteams können aber beispielsweise auch in Altenheimen oder Schulen eingesetzt werden. Wichtig ist ebenso, dass zu den mobilen Impfteams eine stationäre Impfambulanz hinzutritt, damit Personen ohne oder mit erschwertem Zugang zu einem Hausarzt und zu einer Hausärztin eine verlässliche Anlaufstelle für eine Impfung erhalten. Die wichtige Impfkampagne muss auf jeden Fall unvermindert fortgesetzt werden“, betonen die beiden Vorstandsmitglieder. Die Möglichkeit der stationären Impfung besteht durch DRK und Johanniter-Unfall-Hilfe in unmittelbarer Nachbarschaft des Gesundheitsamtes auf dem Gelände der ehemaligen Bauverwaltung (Bessunger Straße 125, Gebäude F, Erdgeschoss; Anfahrt über Kattreinstraße). Die vorgesehenen Öffnungszeiten sind Montag und Dienstag von 9 bis 15 Uhr sowie Mittwoch und Freitag von 13 bis 19 Uhr. Außerdem werden Impfungen immer am letzten Samstag im Monat von 9 bis 15 Uhr außer an Feiertagen angeboten. Vor dem Besuch macht es Sinn, sich über Aktuelles und etwaige Anpassungen der Öffnungszeiten auf folgender Seite zu informieren: https://www.gesundheitsamt-dadi.de/infektion/informationen-zu-corona/. Das Gesundheitsamt ist bemüht, Impfungen möglichst niedrigschwellig und ohne individuelle Terminvergabe anzubieten. Zu den Stoßzeiten können Wartezeiten entstehen – die Beteiligten bitten hierfür um Verständnis. Das Impfteam erreichen Impfwillige auf impfteam@gesundheitsamt-dadi.de. Dorthin können auch Anfragen zum Einsatz der mobilen Impfteams gerichtet werden. Wichtig ist, dass für den Besuch der Impfambulanz in der Bessunger Straße die aktuellen Impfunterlagen ausgefüllt mitzubringen sind. Die Unterlagen sind auf der oben genannten Webseite oder der Webseite des RKI verfügbar. Für die Impfung wird ein Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass) benötigt. Soweit ein Impfpass vorhanden ist, sollte auch dieser mitgebracht werden. Insgesamt werden vier mobile Impfteams im Stadtgebiet Darmstadt und im Landkreis eingesetzt. „Wir freuen uns, dass man uns gemeinsam mit der Fortführung der Impfungen beauftragt hat“, betonen Holger Lehr, Vorstand der Johanniter im Regionalverband Darmstadt-Dieburg und Daniel von Hauff, Geschäftsführer der DRK Rettungs- und Sozialdienste Starkenburg gGmbH. „Nach der Erfahrung, die wir mit dem Betrieb der Impfzentren in Pfungstadt und Reinheim gemacht haben, sind wir bereit, diese Aufgabe bestens auszuführen“, so Lehr und von Hauff weiter. „Leider sind die mobilen Impfteams und die Impfambulanz nur bis Ende April 2022 durch Finanzierungszusagen des Landes und des Bundes abgesichert“, verdeutlichen Schellenberg und Lück. „Auch wenn wir uns dies wünschen würden, ist nicht davon auszugehen, dass die Pandemie im kommenden Frühjahr beendet ist und keine Impfangebote mehr benötigt werden. Zudem wird es auch im kommenden Jahr in unserer Region zahlreiche Menschen ohne oder mit erschwertem Zugang zur hausärztlichen Versorgung geben. Daher ist eine Fortführung der Finanzierung der mobilen Impfangebote der Kommunen über den April 2022 hinaus dringend geboten“, fordern Schellenberg und Lück abschließend. news-14742 Thu, 21 Oct 2021 13:09:01 +0200 Geplante Baumfällungen durch HessenForst: OB Partsch lädt zu Gesprächen in der kommenden Woche ein https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/geplante-baumfaellungen-durch-hessenforst-ob-partsch-laedt-zu-gespraechen-in-der-kommenden-woche-ein Partsch: „Wir setzen uns dafür ein, die geplanten Arbeiten naturverträglicher zu gestalten“ Oberbürgermeister und Kulturdezernent Jochen Partsch lädt für die kommende Woche Vertreterinnen und Vertreter von HessenForst wie auch des Waldkunstpfades ein, um über die von HessenForst geplanten Baumfällungen entlang des Waldkunstpfades zu beraten.   „Es ist erst mal nachvollziehbar, dass Sicherungsmaßnahmen getroffen werden müssen, um die Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Dennoch sind wir als Stadt Darmstadt mit dem geplanten und offenbar drastischen Einschlag durch HessenForst keineswegs einverstanden. Bürgermeisterin Barbara Akdeniz und Umweltdezernent Michael Kolmer haben sich im Namen der Stadtregierung bereits letzte Woche mit einem Schreiben an Hessens Umweltministerin Priska Hinz gewandt, um die geplante Fällung von 160 beziehungsweise mittlerweile 125 Bäumen zu reduzieren und im besten Fall sogar zu verhindern“, erklärt der Oberbürgermeister. Partsch weiter: „Waldgebiete sind die wichtigsten CO2-Speicher und somit für ein gesundes Stadtklima zwingend notwendig, daher haben auch wir die städtische Waldbewirtschaftung in den letzten Jahren deutlich reduziert. Darüber hinaus erstaunt es in diesem Fall sehr, entlang eines Waldkunstpfades, der den Wald auf eine ganz besondere Art erlebbar machen soll, Fällungen in diesem Ausmaß vornehmen zu wollen und damit das, was den Waldkunstpfad auszeichnet, nämlich den Dialog zwischen Kultur- und Naturraum in Gefahr zu bringen.“   HessenForst wollte zunächst 160 Bäume fällen, gab dann aber bekannt, die Fällungen gerade im FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Habitat) zu mindern und reduzierte den geplanten Einschlag auf 125 Bäume. „Doch auch die Fällungen von 125 Bäumen halten wir für zu hoch. Dieses Ausmaß ist für uns nicht nachvollziehbar und wir setzen uns – obwohl es sich um Staatswald außerhalb des Zugriffs der Stadt handelt – dafür ein, eine Lösung zu finden, die einerseits der Sicherheit, aber auch der generellen Bedeutung des Waldes für uns Darmstädterinnen und Darmstädter gerecht wird“, so Partsch. news-14740 Wed, 20 Oct 2021 12:12:19 +0200 Klinikum Darmstadt ist erneut Top-Nationale und Top-Regionale Klinik https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/klinikum-darmstadt-ist-erneut-top-nationale-und-top-regionale-klinik Weitere Auszeichnung für zehn Fach-Kliniken der Focus-Klinikliste 2022 Das Klinikum Darmstadt wird erneut als Top Nationales und Top Regionales Krankenhaus von Focus Gesundheit empfohlen (Heft 9/2021). Das kommunale Krankenhaus gehört damit laut Focus-Klinikliste 2022 zu den Top Krankenhäusern Deutschlands.   Neben diesen beiden Auszeichnungen sind weitere Fachkliniken als Top Kliniken für 2022 gelistet: Die Frauenklinik unter der Leitung von PD Dr. Sven Ackermann für Brustkrebs, die Chirurgische Klinik I unter der Leitung von Prof. Dr. Dietmar Lorenz für Darmkrebs und Gallenchirurgie, die Klinik für Gefäßmedizin unter der Leitung von Dr. Farzin Adili für Gefäßchirurgie, die Hautklinik von PD Dr. Maurizio Podda bei Hautkrebs, für Schlaganfall die Klinik für Neurologie und Neurointensivmedizin von Prof. Dr. Rainer Kollmar, die Urologische Klinik von PD Dr. Rolf Gillitzer für Blasenkrebs, Nierenkrebs und Prostata-Syndrom sowie die Medizinische Klinik V unter der Leitung von Prof. Dr. Helga Bernhard für Lymphome.   "Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung unserer Expertise. Diese Auszeichnungen stehen auch für die Qualität der Kliniken und der Teams, die sich um die Behandlung und Versorgung der Patient*innen in Südhessen kümmern", bekräftigen die Geschäftsführer Clemens Maurer und Prof. Dr. Nawid Khaladj.   Die Empfehlungsliste erarbeitet im Auftrag von Focus das Rechercheinstitut Fact Field - dafür werden Kliniken befragt und 57 weitere Datenquellen herangezogen u.a. die Qualitätsberichte, schreibt Focus im Heft 09/2021. news-14739 Wed, 20 Oct 2021 11:39:58 +0200 Krisenstab zur Covid-19-Pandemie https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/krisenstab-zur-covid-19-pandemie-39 Lage bei Fallzahlen und in den Kliniken weitgehend stabil / 28 neue Fälle am Mittwoch / Inzidenz steigt auf 59,7 Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich am heutigen Mittwoch, 20. Oktober, routinemäßig vor allem weiter mit der Entwicklung des Infektionsgeschehens und der Fallzahlen in Darmstadt beschäftigt. Nach Auskunft des Gesundheitsamtes ist dieses aktuell nach wie vor stabil. Für die Stadt Darmstadt wurden seit der 38. Kalenderwoche im Wochenverlauf 144 Fälle, in der 39. KW 107 Fälle, in der 40. KW 90 Fälle und in der 41. KW 82 Fälle gemeldet. Bei dieser Fallzahlenhöhe gelingt die Kontaktnachverfolgung nach Auskunft der Kolleginnen und Kollegen weiterhin sehr gut. Für den heutigen Mittwoch sind nun insgesamt 28 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 7300 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Die Inzidenz steigt auf 59,7. Auch in den Darmstädter Kliniken ist die Lage nach wie vor stabil. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich aktuell im Klinikum Darmstadt 13 (6), im Elisabethenstift 3 (1), im Alice-Hospital 4 (0) und in den Kinderkliniken keine Patientinnen und Patienten. Die Belegungszahlen pendeln in den vergangenen Wochen zwischen + und - 10 Prozent. Im selben Zeitraum sind von Seiten des Klinikums Darmstadt keine Abverlegungen im Intensivbereich in andere Kliniken notwendig gewesen.   Aus dem Bereich Altenpflege und Behindertenpflege gibt es aktuell keine Neuigkeiten zu berichten, die Lage sei ruhig. Gleiches gilt auch für die Kitas, auch hier melden die Kolleginnen und Kollegen eine stabile Lage. news-14712 Thu, 07 Oct 2021 14:45:05 +0200 Magistrat beschließt Offenlage des Bebauungsplans zum Wohnquartier zwischen Kastanienallee und Elfeicher Weg https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/magistrat-beschliesst-offenlage-des-bebauungsplans-zum-wohnquartier-zwischen-kastanienallee-und-elfeicher-weg Planungsdezernent Kolmer: „Schonender Umgang mit Ressourcen, viele neue Bäume, innovative Energiegewinnung“ / Bürgerinformationsveranstaltung klärt über alle Details auf Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner jüngsten Sitzung die Offenlage des vorhabenbezogenen Bebauungsplanentwurfs N 8.4.4 Kastanienallee / Elfeicher Weg  beschlossen. „Auf der Grundlage dieses Bebauungsplans wird das Wohngebiet an der Kastanienallee um 47 Gebäude mit einem zukunftsweisenden Energiekonzept erweitert“, erklärt Planungsdezernent Michael Kolmer. „Auch dieses vergleichsweise kleine Vorhaben ist ein Baustein von vielen, um neuen Wohnraum zu schaffen. Unter der Prämisse der doppelten Innenentwicklung, also einer ökologisch verantwortungsvollen Nutzung der Ressourcen, entsteht hier ein stark durchgrüntes Quartier.“ Der Bebauungsplanentwurf wurde nach den Stellungnahmen der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange aus der frühzeitigen Beteiligung im Sommer 2020 überarbeitet. Als nächstes haben die Stadtverordneten über die Offenlage zu befinden, voraussichtlich in ihrer Sitzung am 11. November 2021. Anschließend wird der Entwurf öffentlich für einen Monat ausgelegt. Der genaue Zeitraum und die Modalitäten zur Einsichtnahme im Internet und im Stadtplanungsamt werden nach dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung öffentlich in der Tagespresse bekanntgemacht. „Zusätzlich ist im Rahmen der Offenlage eine Informationsveranstaltung geplant“, teilt Dezernent Kolmer mit. „Die Bürgerinnen und Bürger werden dann über den Entwurf des Bebauungsplans, den Vorhabenplan und die erstellten Gutachten nochmals ausführlich informiert. Anschließend besteht im Rahmen der Offenlage die reguläre Möglichkeit, Stellungnahmen abzugeben. Mit der Infoveranstaltung wollen wir dem erhöhten Interesse der Öffentlichkeit an dem Vorhaben Rechnung tragen.“ Der vorhabenbezogene Bebauungsplan sieht vor, dass auf dem Grundstück zwischen Kastanienallee und Elfeicher Weg insgesamt 47 Einfamilienhäuser errichtet werden (20 Reihenhäuser, elf Doppelhäuser und fünf Einzelhäuser). In jedem der 27 freistehenden Einfamilienhäuser und Doppelhäuser wird die Möglichkeit für den Bau einer Einliegerwohnung geschaffen, die optional als getrennte Wohneinheit genutzt werden können oder den Hauptwohnraum erweitern – je nach Lebenssituation der Bewohnenden.  Die Gebäude gruppieren sich um den zentral gelegenen Teich, der Lebensraum für Fauna und Flora, landschaftliches Gestaltungselement und eine Möglichkeit zur Energieversorgung für das Quartier ist. Der Vorhabenträger plant – gemeinsam mit der TU Darmstadt – eine innovative und zukunftsweisende Wärmeerzeugung mit Hilfe der Energiegewinnung aus dem Teichwasser. Mit diesem Ansatz kann durch Wärmetauscher und ein Nahwärmenetz sowie die Nutzung der Sonnenenergie nahezu der gesamte Wärmebedarf des Quartiers gedeckt werden. Bestandteil ist die dauerhafte Messung des Sauerstoffgehalts und der Temperatur des Sees. So wird gewährleistet, dass langfristig der Gewässerzustand untersucht wird und gegebenenfalls (zum Beispiel mittels Belüftung) verbessert werden kann.  „Mit dem Vorhaben wird das bisher abgeschottete Gelände nahe dem Bürgerpark erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Quartier öffnet sich: Bretterzäune werden entfernt, die Freiräume werden ökologisch und attraktiv gestaltet, Schranken fallen weg und es wird eine Verbindung für Parkbesucher zwischen Kastanienallee und Elfeicher Weg geschaffen“, so Kolmer. „Die Kastanienallee wird im Bereich südlich des Grundstücks als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen.“ Das Quartier soll für die Öffentlichkeit fußläufig durchquerbar sein. Hierfür wird der westliche Weg zwischen dem Biergarten und den Reihenhäusern für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und dauerhaft gesichert. Dadurch können bestehende Fußwegeverbindungen aus dem Bürgerpark von Süden kommend sinnvoll nach Norden fortgeführt werden und das Grundstück in seine grüne Umgebung eingebunden werden. Hinzu kommt neues Grün: Es werden 26 heimische standortgerechte, großkronige Bäume und 175 klein- bis mittelkronige Bäume gepflanzt. Schottergärten werden nicht zugelassen. An allen Gebäuden ist die Begrünung  der Dächer und Fassaden vorgeschrieben. Für den Bebauungsplanentwurf wurden Gutachten zu den Themen Schall, Verkehr, Klima, Bodenverunreinigungen, Grundwasser, Gewässerökologie und Artenschutz erstellt. Die Festsetzungen fußen auf den Gutachten und machen Vorgaben für die Umsetzung des Vorhabens. Zum Beispiel ist eine ausgeklügelte schalloptimierte Reihenhauszeile geplant, die zum einen das Neubaugebiet vor Emissionen aus den angrenzenden Nutzungen schützt und zum anderen emissionsrechtlich so gestaltet ist, dass Biergarten und Grillhütte in ihrem Betrieb nicht gefährdet sind. Aus dem Umweltbericht zum Bebauungsplanentwurf resultieren außerdem vielfältige Festsetzungen zum Umgang mit Niederschlagswasser und zur Versickerung, zur Dachbegrünung, zur Außenbeleuchtung, zum Schutz von Vögeln vor Vogelschlag, zu Nisthilfen für geschützte Vogel- und Fledermausarten, zum Schutz von Erdkröten, zur Regulierung der Gewässerökologie, zum Schutz des Schilfröhrichts und zum Schutz der Bewohner vor Bodenverunreinigungen.   news-14706 Tue, 05 Oct 2021 14:09:13 +0200 Wissenschaftsstadt Darmstadt lädt zur „MobiTour Lincoln“ am 9. Oktober 2021 https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-laedt-zur-mobitour-lincoln-am-9-oktober-2021 Stadtrat Kolmer: „Unabhängigkeit vom privaten Pkw stärken und vor Ort erlebbar machen“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt lädt für Samstag, den 9. Oktober, von 14 bis 18 Uhr zur ‚MobiTour Lincoln‘. Eingeladen sind alle Bewohnerinnen und Bewohner des Viertels sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger. „Bei der Tour wollen wir alle Mobilitätsoptionen innerhalb der Lincoln-Siedlung erfahr- und erlebbar machen, die die Unabhängigkeit vom privaten Pkw stärken“, erläutert Mobilitätsdezernent Michael Kolmer.   Die Stationen der Mobilitätsoptionen werden in der Lincoln-Siedlung verteilt sein. Es werden sowohl auf dem Quartiersplatz als auch entlang der Franklinstraße verschiedenste Angebote zur Verfügung stehen, die von den jeweiligen Mobilitätsdienstleistern betreut werden. „Wir konnten alle Mobilitätsdienstleister, die in der Lincoln-Siedlung mit ihren Angeboten Mobilitätsalternativen zum eigenen Auto anbieten, für unsere Aktion gewinnen“, so Kolmer weiter, „auch die städtischen Unternehmen Entega und bauverein AG werden bei der MobiTour vertreten sein“. Das Mobilitätsangebot in der Lincoln-Siedlung ist groß und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Neben der städtischen Verkehrsgesellschaft HEAG mobilo, die als Betreiberin des Mobilitätsmanagements in Lincoln tätig ist, werden auch book-n-drive (Carsharing), mobileeee (eCarpooling), sigo (E-Lastenräder), DB Connect (call-a-bike) und verschiedene lokale Fahrradhändler (E-Bikes) vor Ort sein, um Probefahrten zu ermöglichen. Die Verkehrswacht sorgt mit einem Parcour für Kinder für Spiel & Spaß und das Restaurant „Baobab“ für den nötigen Energieschub.  Hintergrund: Die MobiTour Lincoln wird im Rahmen des Förderprojektes „Nachhaltige Mobilität Lincoln 2“ der Fördermaßnahme „MobilitätsWerkStadt 2025“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführt. Das Projekt begleitet die Umsetzung des nachhaltigen Mobilitätskonzeptes der Lincoln-Siedlung für die nächsten drei Jahre.  Weitere Auskünfte zum Thema für interessierte Bürgerinnen und Bürger geben Hanna Wagener (Mobilitätsamt, Telefon 06151 13-2809) oder Philip Schmid (HEAG mobilo, 0151 26345023).   news-14693 Thu, 30 Sep 2021 14:29:53 +0200 Feier des UNESCO-Titels: Wissenschaftsstadt Darmstadt lädt zum Welterbefest mit umfangreichem Programm am 2. und 3. Oktober auf die Darmstädter Mathildenhöhe https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/feier-des-unesco-titels-wissenschaftsstadt-darmstadt-laedt-zum-welterbefest-mit-umfangreichem-programm-am-2-und-3-oktober-auf-die-darmstaedter-mathildenhoehe OB Partsch: „Historisches Ereignis, das wir zum Dank für die große Unterstützung der Öffentlichkeit über die Jahre mit einem Fest feiern und damit auch etwas an die Menschen zurückgeben wollen“ Um den im Sommer erworbenen UNESCO-Welterbe-Titel für die Künstlerkolonie der Darmstädter Mathildenhöhe gebührend zu feiern, lädt die Wissenschaftsstadt alle Bürgerinnen und Bürger zu einem Welterbefest am kommenden Samstag und Sonntag, 2. und 3. Oktober, jeweils von 12 bis 22 Uhr auf die Mathildenhöhe ein. Offiziell eröffnet wird das Festprogramm durch Oberbürgermeister Jochen Partsch am 2. Oktober um 19 Uhr auf der Südseite des Ernst-Ludwig-Hauses. Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Wir dürfen stolz und glücklich sein auf die Anerkennung der Mathildenhöhe als ein Weltkulturerbe. Diese war und ist für Darmstadt ein historisches Ereignis. Und wir sind dankbar dafür, dass dieses wunderbare Ensemble seit jeher eine so große Attraktivität für unsere Bürgerinnen und Bürger aber ebenso für die vielen Gäste aus nah und fern genießt. Für die Unterstützung der Öffentlichkeit über viele Jahre während des anspruchsvollen Bewerbungsverfahrens möchte ich mich sehr herzlich bedanken. Deshalb lade ich alle ein, mit uns dieses großartige Ereignis ‚Wir sind Welterbe!‘ auf der Mathildenhöhe zu feiern. Mit diesem Fest wollen wir den vielen Unterstützern in unserer Stadt auch etwas zurückgeben.“ Unter Berücksichtigung der Corona bedingten Auflagen wird am 2. und 3. Oktober ein reiches Programm geboten. So sind das Museum Künstlerkolonie mit der Eröffnung der neuen Ausstellung über den Architekten und Gestalter Albin Müller, ebenso der Hochzeitsturm kostenlos zu besuchen. Es werden kostenlose Führungen und Vorträge angeboten, auch sind die Künstlerhäuser Deiters und Olbrich an diesem Wochenende zugänglich. Natürlich darf an einem Fest ein abwechslungsreiches gastronomisches und musikalisches Programm nicht fehlen. Das Gesamtprogramm des Welterbefestes ist auf www.mathildenhoehe-darmstadt.de und www.darmstadt-tourismus.de ausführlich einzusehen. Für Führungen, Häuser und Hochzeitsturm gilt: Eine Teilnahme ist nur mit Voranmeldung möglich. Die Anmeldung für das gewünschte Zeitfenster ist auf www.darmstadt-tourismus.de/mathildenhoehe oder im Darmstadt Shop möglich. Das gebuchte Zeitfenster ist verbindlich. Da auf der Mathildenhöhe keine Parkmöglichkeiten bestehen, wird die Anreise per Rad oder ÖPNV empfohlen. Zudem fährt der kostenlose Welterbe-Shuttlebus zwischen 11 und 22 Uhr alle 30 Minuten zwischen Innenstadt und Mathildenhöhe.  Auf dem Außengelände gibt es keine Zugangsbeschränkungen. Es gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln: - Im Innenbereich gilt die 3-G-Regel und Maskenpflicht. - In Warteschlangen sind ebenfalls Masken zu tragen.  - Im gastronomischen Bereich werden die Besuchenden gebeten sich über die entsprechend ausgelegten QR-Codes zu registrieren. Hintergrund: Die Entscheidung des Welterbekomitees der UNESCO am 24. Juli, die Mathildenhöhe Darmstadt in die Liste der Welterbestätte aufzunehmen, ist für die Wissenschaftsstadt Darmstadt ein historisches Ereignis. Damit hat die UNESCO offiziell bestätigt, dass das Ensemble der Mathildenhöhe mit seinen Bauten, den Skulpturen und der Parkanlage insgesamt einzigartig und von universeller Bedeutung ist.    news-14685 Wed, 29 Sep 2021 14:55:12 +0200 Anlässlich des 80. Todestages: Wissenschaftsstadt Darmstadt gedenkt Albin Camillo Müller mit Kranzniederlegung am 2. Oktober https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/anlaesslich-des-80-todestages-wissenschaftsstadt-darmstadt-gedenkt-albin-camillo-mueller-mit-kranzniederlegung-am-2-oktober OB Partsch: „Würdigung für den herausragenden architektonischen Beitrag des Künstlers zum Welterbe Mathildenhöhe“ Anlässlich des 80. Todestages von Albin Camillo Müller wird die Wissenschaftsstadt Darmstadt zum Gedenken am kommenden Samstag, 2. Oktober, einen Kranz an seiner Grabstätte (L 9c 178) auf dem Waldfriedhof niederlegen lassen. „Mit der Kranzniederlegung wollen wir an das Werk Albin Müllers in Darmstadt erinnern, und seinen wichtigen Einfluss auf Kunst und Architektur in der Wissenschaftsstadt Darmstadt würdigen“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Mit seiner Handschrift gestaltete er maßgebliche Teile des neuen Welterbes Mathildenhöhe mit. Erhaltene bauliche Anlagen Müllers auf der Mathildenhöhe sind unter anderem das Wasserbecken vor der Russischen Kapelle, der Gartenpavillon und die Mosaiknische am Olbrichweg.“ Albin Camillo Müller, auch unter dem Künstlernamen Albinmüller bekannt, wurde am 13. Dezember 1871 als Sohn eines Tischlers in Dittersbach geboren. Nach dreijähriger Lehrzeit absolvierte er in der Tischlerei seines Vaters eine Tischlerlehre und arbeitete danach als Geselle in verschiedenen Möbelfabriken, unter anderem auch in Mainz, wo er sich an der Kunstgewerbeschule zum Möbelzeichner weiterbildete. 1889 begab er sich nach Dresden, um die dortige Kunstgewerbeschule zu besuchen. Noch im gleichen Jahr trat er dort in der Ausstellung „Heim und Herd“ erstmals als selbständiger Innenarchitekt in Erscheinung. 1900 wurde Albin Camillo Müller Lehrer an der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Magdeburg. Mit ihm zog ein neuer künstlerischer Geist in diese Schule ein. Nach dem Zeichenunterricht übernahm er 1903 auch eine Klasse für Metallgestaltung und Innenraum. 1905 wurde er Leiter der neu gebildeten Abteilung für Innenraum und Architektur. In diesen Magdeburger Jahren entwickelte er ein breit gefächertes entwerferisches Spektrum, das von Textilien über Hausgerät und Mobiliar bis hin zur Architektur reichte. Seine Arbeiten wurden auf nationalen und internationalen Ausstellungen präsentiert. 1906 erhielt Albin Camillo Müller einen Lehrauftrag für angewandte Kunst an der Darmstädter Künstlerkolonie, wo er nach dem Tod (1908) von Joseph Maria Olbrich zum führenden Architekten wurde. 1907 wurde er zum Professor ernannt und war bis 1911 Lehrer für Raumkunst am Großherzoglichen Lehratelier für angewandte Kunst. Als Designer befasste er sich mit nahezu sämtlichen Werkstoffen und Bereichen des Kunstgewerbes. Seine Bemühungen galten dabei stets einer materialgerechten Formung und maßvollen Ornamentik. Besonders erfolgreich war er auf dem Gebiet der Keramik, vor allem des Steinzeugs, für das er neue Formen und Dekore entwickelte. 1910 wurde einer seiner Entwürfe in der Burgauer Porzellan-Manufaktur Ferdinand Selle ausgeführt und ging erfolgreich in Serie. Die von ihm entworfene und teilweise mit Mustereinrichtungen versehene „Miethäusergruppe“ am Olbrichweg war sein Hauptbeitrag zur letzten Künstlerkolonie-Ausstellung im Jahre 1914. Seit 1917 verwendete er den Künstlernamen „Albinmüller“. Nach dem 1. Weltkrieg veröffentlichte er viele Architekturpublikationen und wandte sich verstärkt, nachdem seine Bemühungen um eine Reaktivierung der Künstlerkolonie scheiterten, der Entwicklung des Holzbaus und dem Entwurf von Siedlungs- und Einfamilienhäusern. Einen Höhepunkt seines architektonischen Schaffens stellten die Bauten und Innenräume für die deutsche Theaterausstellung in Magdeburg 1927 dar. Er entwarf das heute noch erhaltene Pferdetor und den Aussichtsturm Rotehornpark im Magdeburger Rotehornpark sowie weitere nicht erhaltene Gebäude. In Zeiten ohne öffentliche Aufträge wandte er sich der Landschaftsmalerei zu und bestätigte sich auch als Schriftsteller. Die Städte Darmstadt und Magdeburg benannten den Albinmüllerweg nach ihm. news-14662 Tue, 21 Sep 2021 14:27:18 +0200 Wissenschaftsstadt Darmstadt und Jugendring führen U18-Bundestagswahl durch / Höchste Beteiligung in Hessen https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-und-jugendring-fuehren-u18-bundestagswahl-durch-hoechste-beteiligung-in-hessen Jugenddezernentin Akdeniz: „Wählen, als wichtigen Baustein in einer Demokratie, auch schon im Jugendalter zur Selbstverständlichkeit machen“ Über 2000 Kinder und Jugendliche beteiligten sich vom 13. bis zum 17. September 2021 an der symbolischen U18-Bundestagswahl und erzielten damit die höchste Wahlbeteiligung in ganz Hessen. Organisiert und veranstaltet wurde die Wahl vom Jugendring Darmstadt und dem Jugendbildungswerk der Wissenschaftsstadt Darmstadt. „U18-Wahlen sollen das Wählen, als wichtigen Baustein in einer Demokratie, auch schon im Jugendalter zur Selbstverständlichkeit machen“, erläutert Bürgermeisterin und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz. „Darüber hinaus soll die Wahl aber auch zeigen, dass sich Jugendliche eine fundierte Meinung bilden können und diese dann auch nach außen vertreten. Die U18-Wahl ist ein gutes Mittel diese Vorhaben zu fördern. Daher haben wir als Wissenschaftsstadt Darmstadt dieses Jahr nach der Kommunalwahl nun mit der Bundestagswahl die zweite U18-Wahl durchgeführt“, so Akdeniz. Per Postkarte wurden alle 14- bis 17-Jährigen, die in Darmstadt wohnen, über die U18-Wahl informiert. Die Postkarte diente gleichzeitig als Wahlberechtigung. Auf der eigens dafür eingerichteten Infohomepage (https://u18darmstadt.de) konnten sich die Darmstädter Jugendlichen ausführlich über alle wichtigen Fragen und Themen zur Kommunalwahl, sowie über die Parteien, Gruppen und ihre Inhalte informieren. Zusätzlich wurden von den Veranstaltenden Online-Workshops zur Vorbereitung auf die Wahl angeboten. Insgesamt siebzehn Jugendzentren und Jugendeinrichtungen sowie sieben Schulen standen als Wahllokale zur Verfügung. Es beteiligten sich insgesamt 2291 junge Darmstädterinnen und Darmstädter an der Wahl und gaben in den Wahllokalen ihre Stimmzettel ab. Damit kann Darmstadt die meisten abgegebenen Stimmen in ganz Hessen verzeichnen. In Hessen folgten insgesamt 8880 Kinder und Jugendliche dem Wahlaufruf. Mit 28,68 Prozent der abgegeben Stimmen führen Bündnis90/Die Grünen vor der SPD mit 16,5 Prozent. Den dritten Platz belegte die CDU mit 13,88 Prozent. FDP (10,17 Prozent) und Die Linke (9,43 Prozent) sind fast gleichauf. Die Tierschutzpartei schafft es in Darmstadt knapp über die Fünf-Prozent-Hürde mit 5,02 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die sonstigen Parteien kommen zusammengerechnet auf 16,32 Prozent. Die U18-Wahl in Darmstadt soll in den kommenden Jahren weiter verstetigt werden und zu einer festen Organisation im Rahmen der nächsten Wahlen werden. Sie geht auf eine 1996 in Berlin gegründete Initiative zurück und wird heute vom Deutschen Kinderhilfswerk und dem Deutschen Bundesjugendring getragen. news-14661 Tue, 21 Sep 2021 13:37:33 +0200 Wissenschaftsstadt Darmstadt organisiert Mobilitätstag an der Luise Büchner Schule https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-organisiert-mobilitaetstag-an-der-luise-buechner-schule Vertreterinnen und Vertreter des Mobilitätsmanagements kommen mit Schülerinnen und Schülern ins Gespräch Hier und da hört man noch die Baustellenfahrzeuge in der Lincoln-Siedlung. Über die Hälfte der Bewohnerschaft ist bereits in die Lincoln-Siedlung gezogen, aber abgeschlossen ist der Entwicklungsprozess noch nicht. So auch in und um die Luise-Büchner-Schule: die Bauarbeiten sind noch nicht vollends abgeschlossen, aber das Leben im Gebäude ist mit diesem Schuljahr eingekehrt und der Unterricht konnte bereits von fünf Klassen sowie von elf Klassen der Christoph-Graupner-Schule starten.  Das Mobilitätsmanagement auf Lincoln „lincolnmobil“, welches in Kooperation zwischen dem Mobilitätsamt Darmstadt und HEAG mobilo durchgeführt wird, hat sich für den Schulstart der Kinder eine besondere Aktion einfallen lassen, denn die Baustellensituation stellt noch eine besondere Situation bzw. Herausforderung im verkehrlichen Umfeld der Schule dar. Und wie die Kinder zur Schule kommen – ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto – , kann bereits die Weichen für ein späteres Mobilitätsverhalten legen. Mit fünf Klassen konnten die Vertreterinnen und Vertreter des Mobilitätsmanagements auf Lincoln am 15.09.2021 in jeweils einer Schulstunde mit den Kindern ins Gespräch kommen. Zunächst mussten die Kinder anhand des neuen Schulwegeplans der Schule ihren Schulweg einzeichnen, um dann geeignete Treffpunkte mit ihren Klassenkameraden ausmachen zu können. Ziel der Aktion war es, sogenannte „Laufbusse“ ins Leben zu rufen. Denn gemeinsam zur Schule laufen macht Spaß, man kann miteinander reden und sieht viele Dinge, die aus dem Auto heraus nicht zu erkennen wären. Außerdem bewegen sich Kinder gerne und wer sich regelmäßig bewegt, lebt gesünder und kann sich in der Schule besser konzentrieren. Ein Pluspunkt der Schule: ein Großteil der Schülerinnen und Schüler laufen bereits den Weg zur Schule, was weniger Verkehr im Umfeld der Schule und somit mehr Sicherheit für die Kinder im Straßenverkehr bedeutet.  Im Anschluss daran wurde die Klasse in zwei Gruppen geteilt und die Kinder konnten das „Rad bewegen“. Das Glücksrad des „Netzwerks Schule & Mobilität“ beinhaltet verschiedene Verkehrsmittel wie Rad, zu Fuß, Auto, Roller oder ÖPNV. Je nachdem, welches Verkehrsmittel gedreht wurde, gab es spannende Fragen für die Schüler. Gemeinsamer Austausch und Raten erlaubt. Denn nicht viele wissen, wie viele Fahrradabstellplätze eigentlich auf einen Pkw-Stellplatz passen, oder ob Strecken unter 5 Kilometer in der Stadt mit dem Auto oder mit dem Rad schneller sind. Als Dankeschön für’s Mitmachen gab es für jedes Kind noch eine „lincolnmobil“- Schultüte mit Überraschungen.  Der Aktionstag wurde im Rahmen des Förderprojekts „Nachhaltige Mobilität Lincoln 2“ (FKZ: 01UV2130A) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung umgesetzt. Das Projekt läuft noch bis August 2024 und begleitet die Umsetzung des nachhaltigen Mobilitätskonzeptes der Lincoln-Siedlung, darunter auch das Schulische Mobilitätsmanagement auf Lincoln.  Übrigens: Es passen 10 Fahrradabstellplätze auf die Fläche eines parkenden Autos und in Städten sind Wege unter 5 Kilometer im Durchschnitt mit dem Rad schneller als mit dem Auto.  news-14652 Thu, 16 Sep 2021 14:50:36 +0200 Stille Kranzniederlegung am 17. September / Gedenken an Eleonore zu Solms-Hohensolms-Lich, Großherzogin von Hessen und bei Rhein, anlässlich ihres 150. Geburtstages https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/stille-kranzniederlegung-am-17-september-gedenken-an-eleonore-zu-solms-hohensolms-lich-grossherzogin-von-hessen-und-bei-rhein-anlaesslich-ihres-150-geburtstages Oberbürgermeister Partsch: „Eine beeindruckende Persönlichkeit, deren Wirken auch heute noch Beispiel und Vorbild ist“ In Gedenken an Eleonore zu Solms-Hohensolms-Lich, Großherzogin von Hessen und bei Rhein, wird die Wissenschaftsstadt Darmstadt anlässlich ihres 150. Geburtstages am 17. September 2021 an ihrem Ehrengrab auf der Rosenhöhe eine Blumenschale niederlegen. „Großherzogin Eleonore war eine Frau, die in ihrer Zeit viel vorangebracht und bewegt hat. Insbesondere ihr soziales und karitatives Engagement, ihr Eintreten für die Schwächeren und ihr Einsatz für Kinder und Frauen beeindruckt bis heute. Gleichzeitig verdanken wir Darmstädterinnen und Darmstädter ihrer Hochzeit mit Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein das heutige Wahrzeichen unserer Stadt – den von Joseph Maria Olbrich entworfenen Hochzeitsturm, den die Stadt und die Bürgerinnen und Bürger dem Brautpaar anlässlich der Vermählung 1905 geschenkt haben. Somit sollten wir ihrer nicht nur anlässlich ihres 150. Geburtstages gedenken, sondern uns auch beim Anblick dieses einmaligen Gebäudes immer wieder daran erinnern, was für eine außergewöhnliche und engagierte Frau sie war und dass ihr soziales und verantwortungsvolles Handeln uns auch heute noch Vorbild und Beispiel sein sollte“, sagt Oberbürgermeister und Kulturdezernent Jochen Partsch. Eleonore Ernestine Marie Prinzessin zu Solms-Hohensolms-Lich wurde als viertes Kind des Solmsers Fürstenpaars am 17. September 1871 in Lich geboren und wuchs mit sechs Geschwistern in der oberhessischen Standesherren-Residenz auf. Am 2. Februar 1905 heiratete sie Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein (1868 bis 1937), nach dessen Scheidung von seiner ersten Frau Victoria Melita von Sachsen-Coburg und Gotha. Als Großherzogin führte Eleonore das karitative Engagement, das ihre Schwiegermutter Großherzogin Alice bereits begonnen hatte, fort und setzte dabei auch neue Akzente. So wurde bereits 1905 die ,Eleonoren-Heilstätte‘ für lungenkranke Frauen in Winterkasten für den ,Heilstättenverein‘ errichtet. Im November 1906 brachte sie den Thronfolger Georg, zwei Jahre später Prinz Ludwig zur Welt. Die Geburt ihres ersten Sohnes war auch Anlass zur Gründung der ,Ernst Ludwig und Eleonoren-Stiftung‘, die als ,Großherzogliche Zentrale für Mütter- und Säuglingsfürsorge‘ die Säuglingssterblichkeit verringern wollte. So wurden Pflegerinnen, sogenannte ,Eleonorenschwestern‘, ausgebildet, die die Wöchnerinnen besuchten und berieten. Gleichzeitig wurde so auch gespendete Säuglingsausstattung an bedürftige Familien verschenkt. Schließlich gründete sie 1911 das ,Eleonorenheim‘, ein Säuglings- und Kinderkrankenhaus. 1912 übernahm Eleonore überdies den Vorsitz des ,Alice Frauenvereins für Krankenpflege‘ samt der inzwischen dem Roten Kreuz angeschlossenen ,Alice-Schwesternschaft‘. Die ihr schon 1905 zugewachsene Arbeit im ‚Alice-Verein für Frauenbildung‘ lebt bis heute in der ‚Alice-Eleonoren-Schule‘ weiter. Während der Abwesenheit des Großherzogs im Ersten Weltkrieg übernahm Eleonore die Regierungsgeschäfte. Als Schwester Marie getarnt fuhr sie gelegentlich selbst mit dem ,Lazarettzug Großherzogin von Hessen‘ in die Frontgebiete. Kurz nach dem Tod Ernst Ludwigs am 9. Oktober 1937 kam Eleonore zusammen mit ihrem ältesten Sohn Georg Donatus, dessen Gattin Cäcilia sowie ihren Enkelkindern Ludwig und Alexander ums Leben. Die Familie war am 16. November 1937 mit einem belgischen Verkehrsflugzeug auf dem Weg nach London. Dort erwartete man sie zur Hochzeit des zweiten Sohnes Ludwig. Bei Steene nahe Ostende stürzte das Flugzeug ab. Alle Fluggäste und die Besatzung kamen ums Leben. Am 23. November erfolgte die Beisetzung der fünf Verunglückten zusammen mit dem verstorbenen Ernst Ludwig im Park Rosenhöhe in Darmstadt. news-14644 Tue, 14 Sep 2021 15:29:10 +0200 Gedenken an Theodor Haubach anlässlich seines 125. Geburtstages / Stille Kranzniederlegung am 15. September https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/gedenken-an-theodor-haubach-anlaesslich-seines-125-geburtstages-stille-kranzniederlegung-am-15-september Oberbürgermeister Partsch: „Erinnert uns daran, ausgrenzenden und diskriminierenden Tendenzen unserer heutigen Zeit ebenso entschieden entgegenzutreten“ In Gedenken an Theodor Haubach wird die Wissenschaftsstadt Darmstadt anlässlich seines 125. Geburtstages am Mittwoch, 15. September 2021, eine Blumenschale auf dem Waldfriedhof niederlegen lassen. Da es keine sterblichen Überreste gibt, wird am Ehrenmal von Carlo Mierendorff an ihn gedacht. „Theodor Haubach verbrachte seine Kindheit und Jugend in Darmstadt und wurde in dieser wichtigen Entwicklungsphase in und von unserer Stadt geprägt. Wie auch sein Freund Carlo Mierendorff war Haubach seit 1920 Mitglied der SPD und arbeitete aktiv bei den Jungsozialisten mit. 1924 war er Gründungsmitglied des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, einer Vereinigung, die sich für die Weimarer Demokratie einsetzte und aktiv gegen den zur Macht drängenden Nationalsozialismus kämpfte. Gerade in Zeiten, in denen radikale Kräfte immer stärker in die Mitte unserer Gesellschaft drängen, ist es wichtig, an Menschen zu erinnern, die diesen und ähnlichen Strömungen schon in der Vergangenheit entschieden entgegengetreten sind. Sie sind uns auch heute Beispiel dafür, ebenso entschlossen gegen ausgrenzende und diskriminierende Tendenzen vorzugehen und uns stetig für unsere Freiheit und Demokratie einzusetzen“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. Theodor Haubach wurde am 15. September 1896 als Sohn des Kaffeegroßhändlers Emil August Justus Haubach und der aus einer jüdischen Familie stammenden Emilie Hirschfelder in Frankfurt am Main geboren. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Darmstadt und absolvierte 1914 mit Carlo Mierendorff und Wilhelm Köhler am Ludwig-Georgs-Gymnasium das Notabitur. Er war aktives Mitglied der Wandervogel-Bewegung und schloss sich 1915 der neu gegründeten Vereinigung ,Die Dachstube‘ an, einer Zeitschrift des literarischen Expressionismus. Haubach meldete sich nach Ablegen des Notabiturs freiwillig zum Kriegsdienst und diente bis 1918 als Soldat an der Westfront; zuletzt als Leutnant der Reserve. Während dieser Zeit verfasste er literarische Texte, die meist in der ,Dachstube‘ veröffentlicht wurden. Von 1919 bis 1923 studierte er in Heidelberg, München und Frankfurt Philosophie, Nationalökonomie und Staatslehre. 1923 schloss er sein Studium mit einer Promotion über ein kunstphilosophisches Thema ab. Danach ging er nach Hamburg, wo er zunächst als Assistent beim Institut für auswärtige Politik arbeitete und ab 1924 als außenpolitischer Redakteur beim Hamburger Echo tätig war. Danach war er von 1929 bis 1930 Pressereferent im Reichsministerium des Innern und von 1930 bis 1932 Pressechef beim Berliner Polizeipräsidenten. Ab 1927 gehörte er für die SPD der Hamburger Bürgerschaft an bis er 1930 zurücktrat um sich auf seinen Posten als Pressechef in Berlin zu konzentrieren. Nach der Absetzung des Reichskanzlers von Papen am 20. Juli 1932 durch die preußische Regierung verlor er seine Stelle. Ab Frühjahr 1933 beteiligte er sich an konspirativen Aktivitäten gegen das NS-Regime und traf sich mehrfach mit Wilhelm Leuschner. Im November 1934 wurde er verhaftet und saß bis 1936 im KZ Esterwegen im Emsland ein. Nach seiner Entlassung erhielt er Arbeit in einer Papierfabrik eines Studienfreundes. Er kontaktierte seine alten Freunde und schloss sich Mitte 1942 dem Kreisauer Kreis an. Nach dem misslungenen Attentat vom 20. Juli 1944 wurde er verhaftet und vom Volksgerichtshof zum Tod verurteilt. Schwer erkrankt wurde er mit neun weiteren Widerstandskämpfern am 23. Januar 1945 in Berlin-Plötzensee erhängt. Eine Gedenktafel am Haus Stauffenbergstraße 65 A, in dessen Vorgängerbau er seine Jugendzeit verbrachte, und der Haubachweg in Bessungen erinnern an ihn. news-14642 Tue, 14 Sep 2021 10:30:25 +0200 Andrea Jung wird neue Geschäftsführende Direktorin des Staatstheaters Darmstadt https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/andrea-jung-wird-neue-geschaeftsfuehrende-direktorin-des-staatstheaters-darmstadt Kaufmännische Leiterin der Bad Hersfelder Festspiele wechselt am 15. Oktober nach Südhessen Andrea Jung wird neue Geschäftsführende Direktorin des Staatstheaters Darmstadt. Dies gaben heute die hessische Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn und Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch bekannt. Andrea Jung war bisher Geschäftsführerin der Bad Hersfelder Festspiele und wird zum 15. Oktober nach Südhessen wechseln. In Darmstadt bildet sie künftig gemeinsam mit Intendant Karsten Wiegand die Doppelspitze des Staatstheaters. Der Vertrag wurde zunächst für zwei Jahre geschlossen. „Ich freue mich sehr, dass wir die Geschäftsführende Direktion des Staatstheaters Darmstadt nach längerer Vakanz endlich wieder besetzen können. Mit Andrea Jung haben wir eine versierte Kulturmanagerin für uns gewinnen können, die bereits an vielen anderen Stellen ihr Können und ihre Tatkraft eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, nicht zuletzt bei den renommierten Bad Hersfelder Festspielen“, erklärt Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn. „Im Findungsverfahren hat sie uns vor allem mit ihren Ideen begeistert, wie sich betriebswirtschaftliche und juristische Notwendigkeiten mit der Sensibilität für künstlerische Prozesse verbinden lassen. Besonders glücklich bin ich auch darüber, diese Position erstmals an einem hessischen Staatstheater mit einer Frau besetzen zu können.“ Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Darmstadt hat eine große, durch herausragende Inszenierungen gekennzeichnete Theatertradition. Andrea Jung mit ihrer exzellenten Erfahrung wird an der Schaltstelle der Geschäftsführenden Direktorin Entscheidendes dazu beitragen, dass die künstlerische Arbeit im Staatstheater Darmstadt auf hohem Niveau fortgesetzt werden kann. Ich wünsche ihr dabei allzeit eine glückliche Hand.“ „Andrea Jung wird mit ihrer Erfahrung in allen wirtschaftlichen, organisatorischen und rechtlichen Fragen eines Kulturbetriebs und mit ihrem großen Verständnis und ihrer Liebe für die Theaterkunst eine hervorragende Geschäftsführende Direktorin und Partnerin in der gemeinsamen Bühnenleitung sein“, sagt Intendant Karsten Wiegand. „Wir hatten schon sehr gute Gespräche. Ich freue mich auf Andrea Jung: Herzlich willkommen am Staatstheater Darmstadt.“ „Meinen Aufgaben am Staatstheater Darmstadt sehe ich mit großer Freude entgegen“, erklärt die neue Geschäftsführende Direktorin Andrea Jung. „Als Frankfurterin habe ich die Kultur- und Theaterszene im Rhein-Main Gebiet sehr interessiert verfolgt, und Aufführungen des Staatstheaters Darmstadt waren für mich immer ganz besondere Theater-Erlebnisse. Beruflich hierher zurückzukehren und an der Zukunft des Hauses mitwirken zu dürfen ist ein großes Privileg.“ Andrea Jung ist seit 2017 Fachbereichsleiterin und kaufmännische Leiterin der renommierten Bad Hersfelder Festspiele. Die Volljuristin hat vielseitige berufliche Erfahrung im Kulturbereich: Schon während ihres Studiums an der Goethe-Universität arbeitete die gebürtige Frankfurterin für einen lokalen Konzert- und Sportveranstalter. Später war sie sowohl als Freiberuflerin als auch in leitender Funktion tätig: Sie begleitete als Tour Production Accountant europaweit Tourneen nationaler und internationaler Künstler und war Projektmanagerin und Controllerin bei der Entwicklung und Durchführung großer Konzert- und Musicalproduktionen. Für die Stage Entertainment in Hamburg stellte sie als geschäftsführende Tourmanagerin den Geschäftsbereich Tourneen auf, in Berlin verantwortete sie für eine Agentur für Markenkommunikation den Bereich Legal & Business Affairs. Dort entstanden neben den spektakulären Inszenierungen und Events der Berlin Fashion Week auch zahlreiche Kunst- und Kulturprojekte. 2019 war sie neben ihrer Tätigkeit für die Festspiele verantwortlich für die Planung, Umsetzung und Programmgestaltung der Hessentags-Arena in Bad Hersfeld. news-14610 Mon, 06 Sep 2021 14:45:40 +0200 „Earth Night“ gegen Lichtverschmutzung am 7. September https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/earth-night-gegen-lichtverschmutzung-am-7-september Wissenschaftsstadt Darmstadt beteiligt sich zusätzlich zur „Earth Hour“ / Umweltdezernent Kolmer: „Es gibt kaum ein Umweltproblem, das einfacher zu lösen ist, daher: Licht aus!“ Am Dienstag, den 7. September 2021, schalten in Deutschland, Österreich und seit diesem Jahr auch in der Schweiz Millionen von Menschen ab 22 Uhr das Licht aus. Im Vergleich zu der vom WWF (World Wide Fund For Nature) initiierten Earth Hour, bei der das Licht für eine Stunde abgestellt und auf die Dringlichkeit des Klimaschutzes hingewiesen wird, steht bei der Earth Night das Thema der Lichtverschmutzung im Fokus. Auch die Wissenschaftsstadt Darmstadt wird sich in diesem Jahr an der Earth Night im Zeichen des Arten- und Naturschutzes sowie des Klimaschutzes beteiligen. „Die steigende Nutzung von nächtlichem Kunstlicht lässt unsere Nächte immer heller werden. Mit der Earth Hour und der Earth Night können wir ein Zeichen dagegen setzen und einen Beitrag für mehr Umwelt- und Klimaschutz leisten. Es gibt kaum ein Umweltproblem, das einfacher zu lösen ist, also: Licht aus! Beispielhaft schalten wir daher am 7. September ab 22 Uhr die Beleuchtung des Hochzeitsturms aus. Es darf jedoch nicht nur beim Zeichensetzen bleiben, sondern bedarf auch praktischer Maßnahmen. So setzen wir beispielsweise smarte und adaptive Beleuchtung ein, die wir bereits in Wixhausen installiert haben. Hierbei wurden entlang eines Feldweges 13 energiesparende LED-Leuchten mit Bewegungsmeldern ausgestattet. Die LED-Leuchten sorgen für ausreichend Helligkeit, wenn sich Personen nähern, das Licht bleibt aber aus, wenn der Weg nicht benutzt wird. Eine unnötige dauerhafte Beleuchtung können wir durch solche Maßnahmen verhindern“, erläutert Umweltdezernent Michael Kolmer. „Wir freuen uns, wenn sich möglichst viele Darmstädterinnen und Darmstädter an der Earth Night beteiligen und ebenfalls das Licht ausschalten“, ruft Stadtrat Kolmer alle Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Institutionen und Vereine der Wissenschaftsstadt zum Mitmachen auf. Die Aktion wird von 80 Unterstützern, unter anderem dem Bund Naturschutz, dem DAV (Deutscher Alpenverein) und LBV (Landesbund für Vogelschutz) sowie der Deutschen Umwelthilfe, wie auch von mehreren großen Umweltorganisationen aus Deutschland, Österreich und seit diesem Jahr auch aus der Schweiz mitgetragen. Fragen zur Earth Night oder Tipps, wie sich jede/r Einzelne an der Aktion beteiligen kann, beantworten die Initiatoren unter https://www.earth-night.info/. Wer darüber hinaus Fragen oder Anmerkungen zur Earth Night hat, kann sich per Mail an klimaschutz@darmstadt.de an das Umweltamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt wenden. news-14602 Thu, 02 Sep 2021 14:20:51 +0200 25 Jahre Kinder- und Jugendfarm https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/25-jahre-kinder-und-jugendfarm Oberbürgermeister Partsch: „Eine großartige Initiative, die die Natur für Kinder und Jugendliche mit spannenden Angeboten erlebbar macht“ / Bürgermeisterin Akdeniz: „Ein wichtiges Angebot, durch das Natur erfahrbar wird und Kinder lernen, Verantwortung zu übernehmen“ Die Kinder- und Jugendfarm – ein Naturerlebnisort für Kinder, Jugendliche, Eltern, Schulklassen, Kinderbetreuungsgruppen – feiert am kommenden Samstag (4.) ab 15 Uhr ihr 25-jähriges Bestehen. „Die Kinder- und Jugendfarm macht durch unterschiedliche pädagogische Ansätze die Natur, ihre Zusammenhänge und ihre Faszination für Kinder und Jugendliche erlebbar. Das vielfältige Angebot hat in den vergangenen Jahren schon die Lebenswelt vieler junger Menschen geprägt“, sagt Oberbürgermeister Jochen Partsch, der der Kinder- und Jugendfarm zum Jubiläum zwei Ziegen schenken wird. „Ich danke den Betreiberinnen und Betreibern und den Förderern, die in dieses Projekt viel Zeit und Herzblut investieren und diesen Erlebnisort zu dem gemacht haben, was er heute ist. Für die nächsten 25 Jahre wünsche ich Ihnen alles Gute und viele kreative, innovative und spannenden Ideen, damit die Kinder und Jugendfarm ein so interessantes und erfolgreiches Projekt bleibt, das wir als Wissenschaftsstadt Darmstadt auch weiterhin sehr gerne unterstützen.“ Das von der Stadt zur Verfügung gestellte Flurstück in der Maulbeerallee, auf dem sich die Kinder- und Jugendfarm befindet, wurde in den letzten 25 Jahren stetig ausgebaut. So finden die heutigen tiergestützten erlebnispädagogischen Angebote auf einem Areal mit Koppeln, Schafweide, Feuchtbiotop, einem Haus mit Heuboden, Tiergehegen für kleinere und größerer Tiere, Spielplatz, Feuerstelle und einem Spielplatz statt. „Die Kinder- und Jugendfarm ist ein tolles Projekt, das seit so vielen Jahren die Bildung und Entwicklung unserer Kinder und Jugendlichen auf ganz besondere Art und Weise unterstützt und dabei Spaß und das Erleben der Natur mit dem Übernehmen von Verantwortung verbindet. Gerade in der aktuellen, durch die Pandemie geprägten Zeit, die uns allen, aber ganz besonders den Jüngeren und Jüngsten in unserer Gesellschaft, viel abverlangt, sind abwechslungsreiche und spannende Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche unglaublich wichtig. Ich gratuliere der Kinder- und Jugendfarm herzlich zum Jubiläum und danke den vielen Engagierten für ihren Einsatz. Den Bürgerinnen und Bürgern empfehle ich: schauen Sie sich das vielfältige Angebot an – ein Besuch der Kinder- und Jugendfarm lohnt sich für Groß und Klein“, sagt Bürgermeisterin und Kinder- und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz. So können Kaninchen, Meerschweinchen und Schafe gestreichelt, gefüttert und beobachtet werden, Ziegen zeigen Kunststücke und Frettchen werden an der Leine geführt. Die Ponys werden von Kindern gestriegelt und geritten. Ein Blick in den Bienenstock zeigt die Bienen bei der Arbeit. Die Hühnerschar hat freien Auslauf auf dem ganzen Gelände. In zwei Volieren sind verschiedene Vogelarten zu beobachten und auch eine Katzenfamilie gehört zur Farm. Die großen und kleinen Besucherinnen und Besucher der Farm haben im Umgang mit Pflanzen und Tieren nicht nur Freude, sondern lernen gleichzeitig auch, Verantwortung zu übernehmen. Die Angebote werden von pädagogischem Fachpersonal betreut und bieten Kindern und Jugendlichen ein einmaliges Bildungs- und Naturerlebnis in Darmstadt. Mehr über die Kinder- und Jugendfarm sowie die aktuellen Öffnungszeiten und Angebote sind unter https://jugendfarm-darmstadt.de/ zu finden. news-14592 Tue, 31 Aug 2021 15:40:00 +0200 10. Fahrrad-Aktionstag am Sonntag, 5. September / Marktplatz steht ganz im Zeichen der Velo-Kultur https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/10-fahrrad-aktionstag-am-sonntag-5-september-marktplatz-steht-ganz-im-zeichen-der-velo-kultur Mobilitätsdezernent: „Radfahren stärkt das Immunsystem und man kommt klimaneutral zum Ziel“ Am Sonntag, 5. September 2021, verwandelt sich der Darmstädter Marktplatz zwischen 11 und 18 Uhr in einen Markt der Möglichkeiten rund ums Fahrrad. Fahrradhändler zeigen die aktuellen Produkte rund ums Rad, Vereine und Organisationen informieren über Angebote zur umweltfreundlichen Mobilität und beim Fahrrad-Flohmarkt können sich Besucherinnen und Besucher auf die Suche nach einem günstigen Fahrrad machen. Nach der pandemiebedingten Auszeit im vergangenen Jahr ist dies mittlerweile die 10. Ausgabe des Darmstädter Fahrradaktionstags und in mehrerer Hinsicht ein besonderes Jubiläum. So wird das Fahrrad-Fest corona-konform unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen organisiert, um für alle Interessierten Sicherheit zu bieten. Die Veranstaltungsfläche kann über zwei Eingänge betreten werden. Auf dem Gelände gelten Maskenpflicht und Abstandsgebot, die Zahl der Besuchenden wird gegebenenfalls dem Eskalationskonzept des Landes Hessen angepasst werden. Ein Test-, Impf- oder Genesenennachweis ist erforderlich. Der Besuch des Geländes ist zudem durch Kontaktdatenerfassung (via App oder Formular) zu dokumentieren.   Eine weitere Neuerung betrifft die Organisationsform: Nach neun erfolgreichen Veranstaltungen in der Alleinregie durch die ehrenamtliche AG Fahrrad fungiert die Wissenschaftsstadt Darmstadt erstmals als Mitveranstalter. „Wir danken den engagierten Ehrenamtlichen für die Etablierung dieses schönen und zukunftsweisenden Aktionstags“, erklärt Mobilitätsdezernent Michael Kolmer. „Gerade in diesen Krisenzeiten möchten wir mit dieser Veranstaltung deutlich machen, dass das Fahrrad und das Radfahren uns die Möglichkeit gibt, aktiv unser Immunsystem zu stärken und gleichzeitig klimaneutral zum Ziel zu gelangen.“ Neben den Info- und Aktionsständen hat sich in den letzten Jahren vor allem das Format des Fahrrad-Flohmarktes bewährt: Zahlreiche Privatpersonen haben dem Werkhof Darmstadt e.V. verwaiste Fahrräder zum Verkauf gespendet – der Erlös kommt dem Ausbildungsprojekt für benachteiligte Jugendliche sowie der ambulanten Beratungsstelle zugute. Verkauft werden können Fahrräder ebenso wie Fahrradteile aber auch sonstige Ausrüstung. Die Teilnahme als Verkäufer ist kostenlos. Ein besonderer Hingucker wird erneut die automatische Fahrradwaschanlage sein, die den mitgebrachten Fahrrädern gegen 6 Euro Kostenbeitrag in wenigen Minuten neuen Glanz verleiht. Zeitig da zu sein lohnt sich – die Anlage ist sehr beliebt und war daher oft bereits nach kurzer Zeit für den restlichen Tag ausgebucht. Darüber hinaus wird es verschiedene Informationen rund um das Thema Fahrrad geben, unter anderem zum Thema Lastenräder. Für Kinder wird unter anderem ein kleiner Verkehrs-Parcours angeboten. Am Fahrradaktionstag geht auf dem Marktplatz um 11.30 Uhr auch die Aktion „Stadtradeln“ zu Ende – mit der Verleihung von Preisen und Auszeichnungen für die aktivsten Darmstädter Einzelradlerinnen, Einzelradler und Teams. Gleichzeitig startet der Landkreis Darmstadt-Dieburg mit dem Fahrrad-Aktionstag in seine Stadtradeln-Aktionswochen. news-14551 Wed, 18 Aug 2021 14:00:00 +0200 Stadt lässt erstes Mural in der Heinrichstraße anbringen https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/mural-heinrichstrasse Bürgermeisterin Akdeniz: „Graffiti-Kunst und Streetart bekommen dadurch einen festen Platz in unserem Stadtbild" Im August 2020 hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt einen Wettbewerb zur Gestaltung von Kabelverteilerkästen ausgelobt. Die Jury bestehend aus Bürgermeisterin Barbara Akdeniz, Kulturreferent der Wissenschaftsstadt Darmstadt Prof. Dr. Ludger Hünnekens, der Jugendamtsleiterin Imke Jung-Kroh, Norbert Joisten von e-netz Südhessen, Anja Herdel von der Darmstadt Marketing GmbH und Sander Pieterse, Graffiti-Künstler aus Darmstadt hatten beschlossen, dass fünf ausgewählte Entwürfe von ihrem künstlerischen Wert und/oder ihrer Aussage besonders gewürdigt werden sollten. Bei einigen Vorschlägen war sich die Jury einig, dass deren Botschaft eindrücklicher auf großen Flächen umgesetzt werden sollten. Solche großflächigen Graffitis werden als Mural bezeichnet.  Das erste Mural wurde bis zum 17.08.21 an der Fassade eines Gebäudes in der Heinrichstrasse gestaltet. Das Gebäude der ehemaligen Firma Zimmermann und Söhne ist mit seinem prominenten Standort hervorragend geeignet für ein solches Kunstwerk. Besonders die Bürgermeisterin Barbara Akdeniz, die das Projekt initiiert hat, freut sich über die erste Umsetzung: „Graffiti-Kunst und Streetart bekommen dadurch einen festen Platz in unserem Stadtbild. Was der junge Künstler hier geschaffen hat, ist beeindruckend. Die Botschaft des Murals entspricht der Grundhaltung des Magistrats, dass Diversität und Vielfalt unsere Stadtgesellschaft auszeichnen und alle Menschen die gleichen Rechte haben“ so die Bürgermeisterin weiter. Das Motiv „We are more than our colors“ von Benni Fuchs hat die Eigentümer-Familie Zimmermann direkt angesprochen. „ Auf dieser Fassade wird einerseits der vielfältige Umgang mit Farbe vom traditionellen, Jahrhunderte alten, soliden Handwerk bis zur jungen Kunst repräsentiert“ erklärt der Hausbesitzer Zimmerermann „Für mich symbolisiert der komplette Farbkreis des Kunstwerkes und die vom Künstler applizierte Formenvielfalt, die genauso diverse Menschheit. Die Wiederholung dieser Vielfalt durch die Kolorierung im Gesicht der jungen Frau, ist ein tolles Statement für Toleranz und gegen jede Form des Rassismus“.  Der Künstler Benni Fuchs hat sich in den vergangenen fünf Jahren durch die legalen Möglichkeiten Graffiti zu malen, derart weiter entwickeln können, dass er sich nun damit selbständig machen konnte. „Die Möglichkeiten für Graffiti-Maler in Darmstadt sind schon etwas ganz besonderes, dafür bin ich der Stadt sehr dankbar“, so Benni Fuchs. Für vier weitere Motive sucht das Jugendbildungswerk noch geeignete Hauswände. Interessierte Hausbesitzer*innen können sich über die E-Mail jugendbildungswerk@darmstadt.de bei dem Jugendbildungswerk melden. news-14534 Thu, 12 Aug 2021 10:10:00 +0200 Internationales Musikinstitut Darmstadt https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/internationale-musikinstitut-darmstadt Am gestrigen Mittwoch gingen die 50. Darmstädter Ferienkurse für neue Musik 2021 nach zwölf Festivaltagen erfolgreich zu Ende Nachdem die Veranstaltung im Jahr 2020 pandemiebedingt um ein Jahr verschoben werden musste, fanden Festival und Sommerakademie dieses Jahr in hybrider Form sowohl vor Ort in Darmstadt als auch digital und im Livestream statt. Die meisten Konzerte sind noch bis Ende August zum Nachhören auf der Website des Internationalen Musikinstituts verfügbar. Zusätzlich zu den 15 Live-Konzerten wurden von etlichen Projekten Video-Fassungen gezeigt und durch ein umfangreiches Online-Diskursprogramm mit Video-Lectures und -Diskussionen flankiert. Das Festivalprogramm umfasste etwa 30 Uraufführungen und dreizehn Auftragskompositionen.Rund 240 aktiv teilnehmende Komponist*innen, Interpret*innen, Performer*innen, Klangkünstler*innen und Wissenschaftler*innen aus 44 Nationen kamen nach Darmstadt oder schalteten sich online hinzu, um sich elf Tage lang täglich in Kompositions- und Interpretationskursen, Workshops, Lectures und Diskussionsrunden auszutauschen. Sie sind es, die die Darmstädter Ferienkurse zu einer bis heute einzigartigen Plattform für den Dialog zwischen Musikpraxis und Theorie, zwischen detaillierter Analyse und künstlerischem Zukunftsentwurf machen. Thomas Schäfer, künstlerischer Leiter der Darmstädter Ferienkurse zieht eine positive Bilanz aus dem Jubiläumsjahr: „Das diesjährige hybride Programm des Festivals und der Sommerakademie hat uns zwar in der Planung und Durchführung vor viele Herausforderungen gestellt, wir haben aber auch neue Inspirationen erhalten, wie wir uns auf digitalen und hybriden Wegen mit Komponist*innen, Musiker*innen und Wissenschaftler*innen auf der ganzen Welt vernetzen und austauschen können. Passend zu unserem Festivalschwerpunkt haben wir uns dieses Jahr verschiedenen Formen von künstlerischer Zusammenarbeit und kollektiver Kreativität gewidmet und werden auch für die nächsten Jahre Ideen für ganz unterschiedliche musikalische Arbeitsformen entwickeln.“ Zum Finale der 50. Darmstädter Ferienkurse am gestrigen Mittwoch erlebten die Festivalbesucher*innen in der großen Sporthalle der Lichtenbergschule die Premiere von Dust III, einer Neufassung des Schlagzeugstücks von Rebecca Saunders. Die britische Komponistin und Ernst-von-Siemens-Musikpreisträgerin von 2019 hatte es während der Ferienkurse gemeinsam mit den Solisten Dirk Rothbrust und Christian Dierstein und Teilnehmer*innen des Percussion-Studios erarbeitet. Die nächsten Darmstädter Ferienkurse finden im Sommer 2023 statt. Konzerte und Lectures zum Nachhören: darmstaedter-ferienkurse.de news-14532 Wed, 11 Aug 2021 16:03:46 +0200 „Heimat shoppen“ https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/heimat-shoppen Sommertour startet mit der Einweihung von zwei neuen Innenstadtbänken in der Darmstädter City Begleitend zur Aktion „Heimat shoppen“ vom 10. September bis 9. Oktober in Südhessen organisiert die Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt derzeit eine Sommertour durch neun Kommunenin der Region. Dabei werden individuell gestaltete Innenstadtbänke eingeweiht. Erste Station war die Darmstädter City.  „Darmstadts Innenstadt hat attraktive Orte und einen gesunden Mix des Einzelhandels. Diese Qualität wird auf vielerlei Weise gestärkt, durch den Umbau von Verkehrsflächen wie jüngst in der Grafenstraße,durch luftverbessernde Elemente wie dem Grünen Wohnzimmer und jetzt durch die neuen Bänke – eine Einladung an Bürgerinnen und Bürger, hier innezuhalten“, sagt Oberbürgermeister Jochen Partsch bei dem Termin. „Dass sich Studierende der Hochschule Darmstadtan der Gestaltung beteiligt haben, ist besonders zu begrüßen – ebenso wie die Einbeziehung der Stadtteile Eberstadt, Kranichstein und Wixhausen an der Aktion Heimat shoppen.“  „Nicht erst seit Corona wissen wir, dass die Aufenthalts- und Erlebnisqualität der Innenstädte und Ortszentren enorm verbessert werden muss. Gesucht werden neue Wege, um die Menschen vor Ortwieder für die Innenstädte und Ortszentren zu begeistern. Im Rahmen der Aktion ´Heimat shoppen´ haben wir dafür die IHK-Sommertour gestartet. Vor Ort in neun Kommunen werden wir mit Politik und Gewerbetreibenden das Gespräch suchen und gemeinsam überlegen,wie wir die Ortskerne und Innenstädte wieder mehr beleben können“, sagt Daniel Theobald, Leiter des Geschäftsbereichs Unternehmen und Standort der IHK Darmstadt.  Beim ersten Termin der „Heimat shoppen“-Sommertour in der Darmstädter City wurden nun auf dem Ludwigsplatz und in der benachbarten Wilhelminenstraße die ersten beiden individuell gestaltetenInnenstadtbänke eingeweiht, die im Mittelpunkt der Tour stehen. In Kooperation mit dem Fachbereich Architektur der Hochschule Darmstadt, unter der Leitung von Prof. Hartmut Raiser, haben Studentinnen und Studenten die Bänke entworfen und gebaut. Gestalterischgreifen die Sitzmöbel den Gedanken der Aktion „Heimat shoppen“, aber auch spezielle Merkmale der jeweiligen Innenstadt oder des Ortes auf. Die IHK-Sommertour geht weiter, insgesamt haben die Studentinnen und Studenten elf Bänke für neun Orte entworfen und gebaut. Die anderen Sitzgelegenheiten werden in den nächsten Wochen eingeweiht.Nach Darmstadt folgen bis in den Oktober: Bensheim, Erbach, Groß-Gerau, Heppenheim, Lampertheim, Michelstadt, Reinheim, Rimbach. Zur Aktion „Heimat shoppen“: Die von der IHK Darmstadt initiierte Aktion „Heimat shoppen“ findet dieses Jahr zum zweiten Mal in Südhessen statt. 35 Kommunen aus der Region nehmen diesmal an den bundesweit stattfindendenAktionstagen vom 10. September bis 9. Oktober teil und setzen ein deutliches Zeichen für lebendige Innenstädte und Ortskerne. Informationen unter www.darmstadt.ihk.de/heimatshoppen. Die IHK hat zusätzlich eine Online-Umfrage zur Zukunft der Innenstädte und Ortskerne gestartet. Sie ist über diesen Link zu erreichen: https://ihkdarmstadt.limequery.com/672628 news-14529 Tue, 10 Aug 2021 16:15:00 +0200 Oberbürgermeister Jochen Partsch übergibt Landesehrenbriefe an Godehard Lehwark und Dr. Thomas Lange https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/oberbuergermeister-jochen-partsch-uebergibt-landesehrenbriefe-an-godehard-lehwark-und-dr-thomas-lange Partsch: „Herausragender Einsatz für die Verbindung von jüdischem und christlichem Leben und der Erforschung jüdisch-christlicher Kultur in der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ Der Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Jochen Partsch, hat am heutigen Dienstag, 10. August, zwei Ehrenbriefe des Landes Hessen an Godehard Lehwark und Dr. Thomas Lange übergeben. Lehwark und Lange erhalten die Auszeichnung für die intensive Beschäftigung mit jüdischem Leben in Darmstadt und dem Engagement für die christlich-jüdische Zusammenarbeit. Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Es ist mir eine besondere Freude, in diesem Jahr Godehard Lehwark und Dr. Thomas Lange für ihren herausragenden Einsatz für die Verbindung von jüdischem und christlichem Leben und die Erforschung jüdisch-christlicher Kultur in der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen auszuzeichnen. Dr. Lange hat über Jahrzehnte hinweg in herausragender Weise jüdisches Leben in Darmstadt erforscht und Wissen über jüdisches Leben in Darmstadt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, insbesondere durch seine Arbeit mit Schülerinnen und Schülern, aber auch durch seine Publikationen, Vorträge und die Organisation von Veranstaltungen in seiner Funktion als Leiter der Fachbibliothek der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Darmstadt. Als promovierter Historiker ist er auch Mitglied der Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen. Er hat sich viele Jahre gemeinsam mit vielen Kooperationspartnern in Arbeitskreisen der Wissenschaftsstadt Darmstadt zur Erinnerungsarbeit engagiert. Godehard Lehwarks Weltbild ist christlich-humanitär geprägt; dies wollte er stets in seinem Leben und in seinem Alltag aufzeigen. Nach dem Holocaust war es ihm immer ein Anliegen, zur Aussöhnung von Juden und Christen beizutragen. Er arbeitet seit vielen Jahren in den Arbeitskreisen für Erinnerungsarbeit gemeinsam mit den Kooperationspartnern sowie jedes Jahr zum 27. Januar, dem Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit.“ Der 1943 geborene Dr. Thomas Lange war Oberstudienrat Berthold-Brecht-Schule und von 2009 bis 2020 Leiter der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Alexander-Haas-Bibliothek. Außerdem fungierte er von 2010 bis 2020 als Leiter der Vortrags- und Gesprächsreihe „Bibliotheksgespräche“. Dr. Lange ist seit 1975 mit Ehefrau Annette verheiratet. Im Jahr 2014 wurde ihm der Hessische Archivpreis für seine vielseitigen ehrenamtlichen Tätigkeiten und hervorragenden Leistungen in den Bereichen Archivpädagogik, Öffentlichkeitsarbeit, Erschließung und Recherche im Hessischen Staatsarchiv Darmstadt verliehen.  Godehard Lehwark, geboren 1946 war von 1976 bis 1981 Wissenschaftlicher Angestellter der Universität Freiburg und von 1981 bis 2011 Leiter des Katholischen Bildungszentrums in Darmstadt. Ehrenamtlich engagierte er sich zudem von 1983 bis 1995 bei der Pfarrei St. Georg als Pfarrgemeinderatsmitglied, von 1983 bis 1987 war er Vorsitzender im Pfarrgemeinderat und von 2011 bis 2015 Mitglied im Verwaltungsrat. Von 1995 bis 2003 war er Mitglied des Kuratoriums der Edith-Stein-Schule und seit 1985 Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, seit 2011 Geschäftsführer. Im Jahr 2004 erhielt er die Ehrenurkunde für verdiente Bürgerinnen und Bürger. Lehwark ist seit 1972 mit Ehefrau Christa Maria verheiratet.   news-14523 Thu, 05 Aug 2021 13:48:08 +0200 ,Jugend stärken im Quartier‘ / Streetworkerinnen und Streetworker beraten beim Übergang von der Schule in den Beruf https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/jugend-staerken-im-quartier-streetworkerinnen-und-streetworker-beraten-beim-uebergang-von-der-schule-in-den-beruf 9. August Aktivspielplatz Herrngarten, 11. August Georg-Büchner-Platz / Bürgermeisterin Akdeniz: „Müssen die Jugendlichen mehr denn je dabei unterstützen, Perspektiven zu entwickeln und ihren Weg zu gehen“ Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Projekt ,JUSTiQ‘ sind am 9. August von 16 bis 19 Uhr am Aktivspielplatz im Herrngarten sowie am 11. August von 18 bis 21 Uhr auf dem Georg-Büchner-Platz präsent, um unter dem Titel „N’EisTalk“ bei Gratis-Eis mit Jugendlichen über die Übergangsphase von der Schule in den Beruf zu sprechen. ,JUSTiQ‘ steht für das Modellprojekt ,Jugend stärken im Quartier‘ des ESF (Europäischer Sozialfonds). Das Projekt bietet feste Anlaufstellen in Eberstadt, Kranichstein und im Pallaswiesenviertel, setzt aber auch dort an, wo sich Jugendliche und junge Erwachsene im öffentlichen Raum aufhalten, beispielsweise auf Plätzen und in Parks in der ganzen Stadt. Die Projektmitarbeitenden bieten Jugendlichen im Übergang Schule-Beruf intensive und individuelle Einzelberatungen an. Bürgermeisterin und Kinder- und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz betont: „Jungen Menschen, die sich in dieser wichtigen Phase ihres Lebens befinden, ist volle Unterstützung garantiert. Gerade die Jugendlichen leiden sehr unter der Pandemie, unter der Unsicherheit unserer Zeit. Wir müssen sie daher mehr denn je dabei unterstützen, sich ihrer eigenen Interessen und Fähigkeiten bewusst zu werden; ihnen die Möglichkeit geben, auch in dieser besonders schwierigen Zeit ihren eigenen Weg zu finden und den Übergang von der Schule in den Beruf erfolgreich zu meistern.“ Die Corona-Pandemie hat die Situation für Jugendliche deutlich erschwert: Viele Veranstaltungen der Berufsorientierung finden nicht oder nur digital statt, die Praktikumssuche ist komplizierter und nicht selten fehlt ein Plan B nach der Schule. „Vor allem sozial benachteiligte Jugendliche benötigen eine intensivere Unterstützung, um diese zusätzlichen Hürden und Herausforderungen gut bewältigen zu können“, so Sven Rasch, Geschäftsführer von ROPE, neben dem Werkhof Darmstadt einer der Träger des Projekts JUSTiQ. Anknüpfend an die Arbeit des JUSTiQ-Streetwork-Teams des Werkhofs im letzten Jahr werden die Jugendlichen auch in diesen Sommerferien am Georg-Büchner-Platz aufgesucht und angesprochen. Bereits im letzten Jahr zeigte sich, dass besonders dieser zentrale Platz von vielen Jugendlichen als Aufenthaltsort und Treffpunkt genutzt wird. Auch der Aktivspielplatz im Herrngarten wird von den Streetworkerinnen und Streetworkern besucht, um Jugendliche auf das Angebot aufmerksam zu machen.   „Die Aktionen in den Sommerferien durch die Mitarbeitenden im JUSTiQ-Projekt sind eine tolle Ergänzung des generellen Angebots für den Übergang von der Schule in den Beruf. Die Jugendlichen erhalten durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Chance, eine konkrete Perspektive für ihr Berufsleben zu entwickeln und herauszufinden, was und wohin sie wollen und wie sie das erreichen können“, erklärt Barbara Akdeniz. Über die vielfältigen Angebote und die jeweiligen Ansprechpersonen können sich Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte auf den Seiten der Wissenschaftsstadt Darmstadt und auf www.bo-suedhessen.de informieren. Weitere Fragen können per E-Mail an jugendberufshilfe@darmstadt.de beantwortet werden. news-14509 Tue, 03 Aug 2021 12:58:30 +0200 Einfach-Impfungen für Kurzentschlossene https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/einfach-impfungen-fuer-kurzentschlossene Sonderimpftag mit Johnson & Johnson im Impfzentrum Darmstadt / Donnerstag, 5. August 2021 von 8 bis 18.30 Uhr Für alle, die ihren Impfschutz gerne mit nur einer Impfung abdecken möchten, bietet das Impfzentrum Darmstadt am 5. August einen Sonderimpftermin für eine einmalige Covid-19-Schutzimpfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson an. Eine Zweitimpfung ist bei diesem Impfstoff nicht notwendig – bereits nach einer Impfstoffdosis ist die volle Immunisierung gegeben. Die Impfungen erfolgen ausschließlich mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson. Eine Impfung ist für alle impfberechtigten Personen gemäß der Corona-Impfverordnung möglich. Entsprechend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Institutes (STIKO) ist allerdings ein ärztliches Aufklärungsgespräch im Impfzentrum für Personen unter 60 Jahren verpflichtend.   Darüber hinaus können mit Johnson & Johnson ausschließlich Personen geimpft werden, die mindestens 18 Jahre alt sind. Da keine Terminvereinbarung notwendig ist, kann es zu Wartezeiten kommen. Das Impfzentrum bittet dafür schon jetzt um Verständnis und freut sich, spontan und einfach vielen Menschen die Möglichkeit zur Impfung gegen das Corona-Virus eröffnen zu können. news-14503 Thu, 29 Jul 2021 15:08:57 +0200 Impfzentrum der Wissenschaftsstadt Darmstadt bietet Impfung ohne Termin ab 2. August an https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/impfzentrum-der-wissenschaftsstadt-darmstadt-bietet-impfung-ohne-termin-ab-2-august-an Tag der offenen Tür am 31. Juli Das Impfzentrum der Wissenschaftsstadt Darmstadt bietet ab dem 2. August täglich von 8 bis 18.30 Uhr Impfungen für alle ohne vorherige Terminvereinbarung an. Impfen lassen kann sich Jede und Jeder, das Angebot gilt ausdrücklich auch für Bürgerinnen und Bürger, die nicht in Darmstadt wohnen und über 18 Jahre alt sind. Mitgebracht werden müssen ein Lichtbildausweis, der Impfpass sowie die Krankenkassenkarte.   Zu einem Tag der offenen Tür lädt das Impfzentrum für den 31. Juli von 8 bis 21 Uhr ein. Über 18-jährige können sich hier mit einem mRNA-Impfstoff immunisieren lassen, auch hier ist keine Terminvereinbarung notwendig. Genesene, deren Corona-Erkrankung mehr als vier Wochen zurückliegt, können sich am Tag der offenen Tür ebenfalls impfen lassen.   Für den 1. August ist von 10 bis 21 Uhr ein Familien-Tag geplant. Verimpft wird der Impfstoff von BioNTech, der auch für Kinder ab zwölf Jahren zugelassen ist. Geimpft wird unter Einbindung von Kinderärztinnen und Kinderärzten im Impfzentrum Darmstadt am Schlossgraben 1. Kinder und Jugendliche müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden. Außerdem muss sowohl der Impfpass als auch der Kinderausweis beziehungsweise Personalausweis mitgebracht werden. Da keine Terminvereinbarung notwendig ist, kann es zu Wartezeiten kommen. Das Impfzentrum bittet dafür schon jetzt um Verständnis und freut sich, dass jetzt auch Kinder und Jugendliche die Corona-Schutzimpfung erhalten können. news-14502 Thu, 29 Jul 2021 13:55:08 +0200 Wissenschaftsstadt Darmstadt und Hessischer Verband Deutscher Sinti und Roma gedenken Völkermord am 2. August https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-und-hessischer-verband-deutscher-sinti-und-roma-gedenken-voelkermord-am-2-august Bürgermeisterin Akdeniz: „Dieses düstere Kapitel deutscher Geschichte darf niemals vergessen werden – aus Respekt vor den Toten und ihren Familien und damit solche Grausamkeiten niemals wieder geschehen“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Hessen, gedenken am kommenden Montag, 2. August, des nationalsozialistischen Völkermords an Sinti und Roma. Barbara Akdeniz, Bürgermeisterin der Wissenschaftsstadt Darmstadt, und Adam Strauß, Vorsitzender des Hessischen Landesverbands Deutscher Sinti und Roma erinnern in digitalen Botschaften, die hier auf der Seite und auf www.sinti-roma-hessen.de zu sehen sein werden, an den Völkermord. Zusätzlich legen Rinaldo Strauß als Vertreter des Hessischen Landesverbands Deutscher Sinti und Roma und Bürgermeisterin Barbara Akdeniz für die Wissenschaftsstadt Darmstadt um 11 Uhr am Darmstädter Mahnmal für die Opfer des Völkermords an Sinti und Roma Blumen nieder. Das Mahnmal befindet sich vor dem Justus-Liebig-Haus (Große Bachgasse/Ludwig-Metzger-Platz). Bürgermeisterin Barbara Akdeniz dazu: „Der Völkermord an den Sinti und Roma ist ein weiteres düsteres Kapitel deutscher Geschichte, das niemals vergessen werden darf. Auch von Darmstadt aus, das Gedenkzeichen Güterbahnhof erinnert noch heute daran, wurden damals Menschen, Darmstädter Bürgerinnen und Bürger, in die Konzentrationslager der Nazis deportiert, um getötet, ja vernichtet, zu werden. Am 2. August gedenken wir dieses Völkermords, aus Respekt vor den Toten und ihren Familien, aber auch, um uns daran zu erinnern, dass es unsere Bürgerpflicht ist, wo wir nur können, spaltenden, ausgrenzenden, rassistischen Tendenzen in der Stadtgesellschaft entschieden entgegenzutreten, damit sich eine solche Grausamkeit niemals wiederholen kann.“   Adam Strauß stellt heraus, warum das Gedenken so wichtig ist und wie sich die Vernichtungspolitik der Nazis bis heute auswirkt: „Der 2. August ist der Gedenktag an den Völkermord an Sinti und Roma. Aber Völkermord – was heißt das? Für uns Sinti und Roma bedeutet Völkermord, dass jeder Angehörige der Minderheit hier in Europa in seiner eigenen Familie Opfer zu beklagen hat. Die Nazis haben es nicht geschafft, ihren Rassenwahn vollständig in die Tat umzusetzen, aber die Spuren dessen sind tief, sie sind tief in das Gedächtnis und die Herzen unserer Menschen eingeschrieben.“ Umso wichtiger sei es heute, die Geschichte nicht zu vergessen, gerade weil sie nicht einfach Geschichte ist, sondern bis heute nachwirkt. „Und wer diese Erfahrung einmal gemacht hat, dass Menschenleben nichts wert sind, ja dass einem das Menschsein abgesprochen wird, der vergisst das nicht. Wir alle dürfen das nicht vergessen! Dass es möglich ist, hat die Geschichte gezeigt. Dass es nicht wieder geschieht, dafür tragen wir alle die Verantwortung“, ergänzt Adam Strauß. Hintergrund: Der 2. August ist der europäische Gedenktag an den nationalsozialistischen Völkermord an Sinti und Roma, denn in der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 wurden die etwa 4.300 Sinti und Roma, die noch im sogenannten „Zigeunerlager“ in Auschwitz-Birkenau verblieben waren, ermordet. Vor allem Alte, Frauen und Kinder wurden in die Gaskammern getrieben – überleben sollte nur, wer von der SS als „arbeitsfähig“ eingestuft worden war. Dem rassistischen Verfolgungswahn der Nazis fielen etwa 500.000 Sinti und Roma aus ganz Europa zum Opfer. Allein in Auschwitz wurden über 20.000 Angehörige der Minderheit systematisch ermordet. news-14488 Fri, 23 Jul 2021 14:15:00 +0200 Livestream der Pressekonferenz zur Entscheidung über den Welterbestatus der Mathildenhöhe Darmstadt am 24. Juli https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/livestream-der-pressekonferenz-zur-entscheidung-ueber-den-welterbestatus-der-mathildenhoehe-darmstadt-am-24-juli Einrichtung eines Shuttlebusses auf die Mathildenhöhe am 25. Juli / OB Partsch: „Historisches Ereignis für uns Darmstädterinnen und Darmstädter“ „In Vorbereitung auf die bevorstehende Entscheidung der UNESCO über den Antrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt, die Mathildenhöhe Darmstadt in die Liste der Welterbestätten aufzunehmen, sind wir momentan in den letzten Zügen – selbstverständlich steigt bei uns allen die Anspannung und Vorfreude. Eine solche kulturpolitische Entscheidung wird es für uns Darmstädterinnen und Darmstädter wohl nur ein einziges Mal geben. Wenn alles gut läuft und sich die UNESCO für die Auszeichnung der Mathildenhöhe Darmstadt als Welterbe entscheidet, ist das ein historisches und einzigartiges Ereignis für unsere Stadtgeschichte. Die Mathildenhöhe Darmstadt als Ort des Aufbruchs und die Impulse einer umfassenden Reform aller Aspekte des Lebens als lebendigen Teil dieser Stadt, als Lebens- und Arbeitsort vieler Menschen zu erhalten und weiterzuentwickeln: Dies ist der Kern unseres Antrags. Dafür haben wir in den vergangenen Jahren hart gearbeitet und nun sehen wir mit Zuversicht, aber auch mit Demut der Entscheidung des Welterbekomitees am kommenden Samstag entgegen“, erklärt Oberbürgermeister und Kulturdezernent Jochen Partsch. Am Samstag (24.) werden die Bürgerinnen und Bürger daher die Möglichkeit haben, die ersten Statements von Oberbürgermeister Jochen Partsch und Hessens Wissenschafts- und Kunstministerin Angela Dorn im Rahmen einer Pressekonferenz direkt nach der Entscheidung der UNESCO live zu verfolgen. Der Stream wird ab 16 Uhr auf www.darmstadt.de, auf www.mathildenhoehe-darmstadt.de sowie im städtischen YouTube-Kanal (https://www.youtube.com/watch?v=gPm5q3sewbA) und auf der Facebook-Seite der Wissenschaftsstadt Darmstadt (https://www.facebook.com/events/642047320521894/) starten. Am Sonntag (25.) wird die Wissenschaftsstadt Darmstadt zwischen 11 und 17 Uhr einen Shuttleservice von der Innenstadt auf die Mathildenhöhe Darmstadt einrichten. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, auf die Anreise mit dem eigenen PKW zu verzichten und stattdessen den ÖPNV und den Shuttlebus zu nutzen. Er fährt an der Haltestelle darmstadtium ab und über das Jugendstilbad und den Ostbahnhof rauf auf die Mathildenhöhe Darmstadt (Haltestelle Olbrichweg am Museum Künstlerkolonie). Die Rückfahrt verläuft ebenso von der Mathildenhöhe Darmstadt, über den Ostbahnhof und das Jugendstilbad zur Haltestelle Schloss. Alternativ kann auch der HeinerLiner gebucht werden.