Wissenschaftsstadt Darmstadt RSS-Feed der Wissenschaftsstadt Darmstadt de_DE Wissenschaftsstadt Darmstadt So, 29 Nov 2020 00:00:37 +0100 So, 29 Nov 2020 00:00:37 +0100 TYPO3 EXT:news news-13829 Fr, 27 Nov 2020 14:20:37 +0100 Aktuelle Daten aus der Bildungslandschaft Darmstadt /nachrichten/rss/news/aktuelle-daten-aus-der-bildungslandschaft-darmstadt Datenfortschreibungen für 2018 und 2019 online / Schuldezernent Reißer: „Grundlage, um die Darmstädter Bildungslandschaft zu beobachten und weiterzuentwickeln“ Für die Jahre 2018 und 2019 sind ab sofort die Datenfortschreibungen des 1. Darmstädter Bildungsberichts online abrufbar.

„Schon bei der Erstellung des 1. Bildungsberichts für die Wissenschaftsstadt Darmstadt war klar, dass es nicht beim einmaligen Zusammentragen der Daten bleiben soll, sondern eine regelmäßige Fortschreibung der Daten notwendig ist. Denn auf der Grundlage kontinuierlich fortgeschriebener Daten können wir die Entwicklungen der Darmstädter Bildungslandschaft sehr genau beobachten und somit auch an den entscheidenden Stellen weiterentwickeln. Zentrale Aspekte in den nun veröffentlichten Daten sind zum Beispiel die Bildungsinfrastruktur und die Bildungsgerechtigkeit in unserer Stadt, sprich: wie sieht es mit den Platzkapazitäten der Betreuungseinrichtungen aus? Wo liegen die Unterschiede beim Zugang zu Bildung zwischen den Geschlechtern, zwischen verschiedenen Erstsprachen oder dem jeweiligen Migrationshintergrund?“, erläutert Schuldezernent Rafael Reißer

Der 1. Bildungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2018 – Bildung im Lebensverlauf: wurde Anfang 2019 vorgelegt. Der Bericht liefert einen ersten datenbasierten Überblick über die Darmstädter Bildungslandschaft und bringt dabei Daten aus unterschiedlichen Quellen erstmals gemeinschaftlich unter dem Fokus Bildung zusammen.

Bei den nun vorliegenden Dokumenten mit Daten für die Jahre 2018 und 2019 handelt es sich um reine Datenfortschreibungen, das bedeutet: auf eine Darstellung von Hintergründen oder eine Interpretation der Daten wird verzichtet. Eine kurze Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse gibt es zu Beginn, für eine ausführliche Darstellung von Hintergründen und Zusammenhängen wird auf den Bildungsbericht verwiesen.

Nicht für alle Daten, die im Bildungsbericht aufgeführt sind, ist eine jährliche Datenfortschreibung sinnvoll. War es unter anderem ein Ziel des Bildungsberichts, eine Übersicht über Bildung in der Wissenschaftsstadt Darmstadt zu geben und ein breites Bildungsverständnis zu vermitteln, so steht bei der Fortschreibung der Aspekt der Darstellung steuerungsrelevanter Daten im Vordergrund. Daher wurden neben relevanten Daten zur Bildungsinfrastruktur insbesondere Daten mit Blick auf Fragen der Bildungsgerechtigkeit ausgewählt und ausgewertet. Im Sinne einer Qualitätssicherung und -steigerung erfolgte an einigen Stellen eine Anpassung der Datendarstellung. Zur besseren Verständlichkeit sind komplexe Darstellungen durch Lesehinweise für einzelne Diagramme ergänzt. Neben Daten aus dem Schul- sowie dem Sozialdezernat wurden – wie im Bildungsbericht auch – Daten des Gesundheitsamts und des Staatlichen Schulamts berücksichtigt.

Die Datenfortschreibungen 2018 und 2019 sind online abrufbar unter: https://www.darmstadt.de/leben-in-darmstadt/bildung/bildungsbericht

Das Vorhaben „Strukturelle institutionalisierte Implementierung eines professionellen Bildungsmanagements mit der Grundlage eines datenbasierten Bildungsmonitorings (BildungsNetzwerkDarmstadt-BNW_DA) wird im Rahmen des Programms „Bildung integriert“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

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news-13826 Fr, 27 Nov 2020 13:00:00 +0100 Krisenstab zur Covid-19-Pandemie: Einrichtung des Impfzentrums schreitet weiter voran /nachrichten/rss/news/krisenstab-zur-covid-19-pandemie-einrichtung-des-impfzentrums-schreitet-weiter-voran OB Partsch: „Ich danke den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Solidarität und die enorme Hilfsbereitschaft“ Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt zur Covid-19-Pandemie hat sich heute (27.) erneut mit der weiteren Einrichtung des Impfzentrums im Darmstadtium und darüber hinaus mit dem Infektionsgeschehen in den Alten- und Pflegeheimen befasst. 

„Die Vorbereitungen für das Impfzentrum laufen sehr gut und die Beteiligten arbeiten hoch professionell und sehr gut organisiert zusammen“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Auch von den bisher eingegangenen Anrufen und Schreiben von Freiwilligen, die sich im Impfzentrum engagieren wollen, sind wir beeindruckt. Es zeigt, von welchem enormen Zusammenhalt und welcher Solidarität unsere Stadt geprägt ist. Für die Hilfsbereitschaft und den Willen, diese große Herausforderung anzunehmen, danke ich den Bürgerinnen und Bürgern aus tiefstem Herzen.“

In den Alten- und Pflegeheimen läuft am kommenden Montag (30.) die Durchführung der Schnelltests an. Mittlerweile gibt es auch in der AWO Seniorenwohnanlage Johannesviertel mit Covid-19 Infizierte. Aktuell sind dort 15 Personen betroffen, 4 sind bereits verstorben. Die Reihentestung aller Bewohnerinnen und Bewohner wie auch des Personals ist bereits angelaufen, alle Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitende werden getestet. Im Seniorenzentrum Fiedlersee sind derzeit 44 Personen infiziert und es werden zehn Verstorbene gemeldet. Im Wohnpark Kranichstein gibt es aktuell 26 Infizierte und sechs Verstorbene.

Indes steigen auch die Infektionszahlen für die gesamte Stadt Darmstadt weiterhin an, das Gesundheitsamt spricht von einem konstanten, aber zu hohen Infektionsgeschehen: Insgesamt sind aktuell 2.014 laborbestätigte Covid-19-Fälle registriert. Die Inzidenz liegt damit bei 136. 36 Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. 

Oberbürgermeister Partsch: „Am Infektionsgeschehen in den Alten- und Pflegeheimen sehen wir deutlich: Diese Pandemie hat an Gefährlichkeit nichts verloren. Die von Bund und Ländern nun beschlossenen Maßnahmen und die Verlängerung des Lockdowns sind zwingend notwendig, um die Infektionszahlen nach unten zu drücken und damit gerade die Älteren und Gefährdeten in unserer Gesellschaft vor dieser Krankheit zu schützen. Nur wenn wir alle weiterhin diszipliniert bleiben und unsere Kontakte reduzieren, kommen wir gut durch diesen Winter. Und mit der baldigen Möglichkeit der Impfung sehen wir nun auch einen deutlichen Silberstreif am Horizont.“

Hessenweit melden die Kliniken seit zwei Tagen einen Anstieg der Covid-Patientinnen und –Patienten auf den Normal- wie auch auf den Intensivstationen. In Darmstadt ist die Lage bisher aber konstant: Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 27 (12), im Elisabethenstift 20 (3) und im Alice-Hospital 8 (0). 

Die Allgemeinverfügung zur Regelung in den Schulen wurde verlängert und wird bis zum 31. Januar 2021 gelten. Damit haben Schulen auch nach der Ferienzeit mehr Planungssicherheit.

Für das Impfzentrum im Darmstadtium werden weiterhin Freiwillige gesucht: Sie können sich telefonisch unter 06151-13 4514 oder per E-Mail an impfzentrum@darmstadt.de melden. 
 

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news-13828 Fr, 27 Nov 2020 12:55:00 +0100 Dringende Baumfällungen zur Verkehrssicherung im Wald südlich der Heimstättensiedlung /nachrichten/rss/news/dringende-baumfaellungen-zur-verkehrssicherung-im-wald-suedlich-der-heimstaettensiedlung Umweltdezernentin Akdeniz: „Die trockenen und heißen Sommer zwingen uns zu Fällungen, um die Sicherheit im Wald weiterhin zu gewährleisten“ Ab der kommenden Woche werden im Wald südlich der Heimstättensiedlung entlang der Hauptwege dringende Baumfällarbeiten zur Verkehrssicherung durchgeführt. 

Zahlreiche, durch die extrem heißen und trockenen Sommer 2018, 2019 und 2020 geschädigte und nun abgestorbene Bäume – vor allem bruchgefährdete Buchen – müssen gefällt werden, da diese die Sicherheit aller Waldbesucherinnen und -besucher akut gefährden.

„Um eine zentrale Fragestellung des durch den Magistrat eingerichteten Runden Tisches Wald bezüglich der Bodenschonung zu berücksichtigen, wird ein spezieller Langarmbagger zum Einsatz kommen. Die Befahrung von Waldböden wird hierdurch vermieden, da Langarmmaschinen von bestehenden Wegen aus notwendige Fällarbeiten durchführen können“, erläutert die zuständige Umweltdezernentin Barbara Akdeniz.

Neben der akuten und zwingend durchzuführenden Verkehrssicherung in diesem stark geschädigten Bereich des Westwaldes wird kurzfristig ebenfalls geprüft, ob auf einzelne Waldwege im überaus dichten Wegenetz des Westwaldes verzichtet werden kann. 
„Eine längerfristige Sperrung bzw. der Entfall von Waldwegen bedeutet Einschränkungen für Waldbesucherinnen und Waldbesucher – gleichzeitig bedeutet ein solcher Verzicht der Bevölkerung eine wichtige Chance für den Stadtwald, da Verkehrssicherungsmaßnahmen an allen kleineren Waldwegen großflächige Schneisen bedeuten würden. Gerade im durch die Klimakatastrophe besonders betroffenen Westwald würde das ohnehin gestörte Waldinnenklima weiter belastet – weitere Schäden wären zu befürchten“, so Akdeniz weiter.

Allen Verantwortlichen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des Forstamtes macht der Gesundheitszustand des Waldes in diesem Bereich große Sorgen. 

„Bitte beachten Sie die Absperrungen während der Arbeiten, sie dienen Ihrer Sicherheit!“, appellieren Vertreter des Forstamtes, die mit der Koordination der Arbeiten beauftragt sind. „Wir werden uns bemühen, die Einschränkungen auf den Wegen so kurz und gering wie möglich zu halten.“
 

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news-13825 Fr, 27 Nov 2020 09:05:26 +0100 „einLADENd“ /nachrichten/rss/news/einladend Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH und Darmstadt Citymarketing e.V. starten mit Initiative „einLADENd“ aktives Ladenflächenmanagement in der Innenstadt Mit der Initiative „einLADENd“ möchten die Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH und der Darmstadt Citymarketing e.V. zusammen mit Kulturschaffenden, Künstlern und Interessierten durch aktives Gestalten von Schaufenstern und leerstehenden Ladenflächen die Attraktivität und das bunte Erscheinungsbild der Innenstadt sichern.

Oberbürgermeister Jochen Partsch begrüßt diese Idee und führt aus: „Das Ausmaß der Auswirkungen der Corona-Pandemie ist für Darmstadts Innenstadt bislang noch nicht sichtbar. An diesem Punkt müssen wir schon jetzt umsetzbare Ideen und Vorschläge erarbeiten, um rasch handeln zu können. Darmstadt Marketing und City Marketing e.V. entwickeln neue Konzepte und Ideen wie wir konstruktiv mit diesen Ladenflächen umgehen.“

„Die gegenwärtige Situation bietet jedoch nicht nur Risiken sondern auch Chancen und Raum für Neues“, erläutert Geschäftsführerin der Darmstadt Marketing GmbH, Anja Herdel. „Durch unsere guten Kontakte – zum Beispiel in die Kulturszene – können wir neue Zielgruppen für den Standort Innenstadt gewinnen." So werden in einem ersten Schritt Kulturschaffende gesucht, die Interesse an einer aktiven Gestaltung der Schaufenster haben. „Denkbar ist sowohl die Ausstellung eigener Werke, die Vorstellung von Projekten oder weiterer Kreativideen. Wir freuen uns über Kooperationspartner, die diesen Transformationsprozess der Innenstadt aktiv mit uns gestalten wollen“, so Herdel.

Die Ansprechpartnerin für die Aktion „einLADENd“ ist Vera Freund von der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH, Telefon: 06151 13-4521, E-Mail: citymarketing@1sp4mdarmstadt.abde (Stichwort: Ladenflächenmanagement).

Infos zu Bewerbungen, die Voraussetzungen dafür und die Möglichkeiten des Projektes gibt es online auf www.darmstadt-citymarketing.de.

Die Initiative „einLADENd“ ist eine Aktion des Darmstadt Citymarketing e.V. und der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH in Kooperation mit dem Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung, dem Ehrenamt Darmstadt e.V., der UDVM GmbH, dem Luisencenter Darmstadt und dem City Carree Darmstadt sowie weiteren Ladenflächenbetreibern.

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news-13823 Do, 26 Nov 2020 16:50:00 +0100 Kunstdepot: Magistrat beschließt Neubau für die städtische Kunstsammlung /nachrichten/rss/news/kunstdepot-magistrat-beschliesst-neubau-fuer-die-staedtische-kunstsammlung Oberbürgermeister Partsch: „Moderner, klimaneutraler Bau, der die städtischen Kunst- und Archivobjekte nach internationalen Museumsstandards für nachfolgende Generationen sichern wird“ In seiner jüngsten Sitzung hat der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt einen Neubau für die städtische Kunstsammlung und die Archive der Stadt auf einem Grundstück an der Mainzer Straße 83 beschlossen.

„Die städtische Kunstsammlung umfasst insgesamt etwa 30.000 Objekte. Nur ein kleiner Teil davon ist im Museum Künstlerkolonie ausgestellt, der Großteil lagert an verschiedenen Orten, die den sicherheitstechnischen und raumklimatischen Anforderungen zur dauerhaften Aufbewahrung überhaupt nicht entsprechen. Somit ist der Fortbestand der Kunstsammlung durch die aktuelle Situation akut gefährdet. Wir brauchen als Kulturstadt Darmstadt also dringend ein modernes und technisch entsprechend ausgerüstetes Gebäude, um das städtische Kulturgut heute und langfristig für künftige Generationen zu bewahren“, erläutert Oberbürgermeister und Kulturdezernent Jochen Partsch.

Auch Archivalien des Stadtarchivs, des Internationalen Musikinstituts und des Jazz-Instituts befinden sich aktuell in verschiedenen angemieteten Räumen, die nicht den empfohlenen Standards und Regeln für Archive oder Bibliotheken entsprechen. Somit ist auch der Fortbestand dieser Objekte bedroht.

Der größte Anteil an Gemälden und Objekten der städtischen Kunstsammlung lagert momentan in einer angemieteten Halle in Dieburg. Der Mietvertrag wurde durch den Vermieter gekündigt. Da es keine alternativen Mietobjekte am Markt gibt, hatte der Vermieter sogar angeboten, eine eigene Halle an anderer Stelle für die Stadt Darmstadt zu bauen und an diese zu vermieten.

Kulturdezernent Partsch erklärt jedoch die Notwendigkeit für einen eigenen städtischen Neubau: „Da es in der Natur und Zweckbestimmung von Archiven und Sammlungen begründet liegt, dass diese ständig wachsen, rechnen wir auch in den kommenden Jahren mit einem deutlichen Zuwachs an Objekten in den städtischen Kultureinrichtungen, auch durch Nachlässe, Übernahmen oder Übereignungen – dazu zählen beispielsweise auch die Bestände des Kunstarchivs und des Instituts für Neue technische Form. Das heißt, es braucht nicht nur ein Gebäude, das den technischen Anforderungen und dabei vor allem auch den Klimazielen der Wissenschaftsstadt Darmstadt entspricht, sondern das zudem in der Lage ist, das steigende Volumen zu beherbergen. Nach intensiven Prüfungen stand am Ende das Ergebnis, dass die kumulierten Mietzahlungen und erforderlichen Eigenleistungen die Projektkosten für das Eigentum bereits nach 17 Jahren übersteigen und damit ein eigener städtischer Bau wirtschaftlicher ist, als diese großen Mengen an Objekten und Schriftstücken dauerhaft in angemieteten Räumlichkeiten aufzubewahren.“

„Der Neubau wird aber nicht nur die Objekte künftig fachgerecht und nachhaltig sichern, sondern auch beispielhaft für modernes ökologisches Bauen im Einklang mit den Ressourcen sein und ganz klar den Klimazielen der Wissenschaftsstadt Darmstadt entsprechen“, macht Partsch deutlich. „Die Passivhausbauweise, die eigene Photovoltaik-Anlage auf dem Gründach des Gebäudes und die extrem fundierte und ausgefeilte Gestaltung der technischen Gebäudeausrüstung machen unser Kunstdepot mindestens klimaneutral“, führt Partsch weiter aus.

Um das Kulturgut der Städtischen Kunstsammlung dauerhaft zu erhalten, benötigt diese, wie jede andere Sammlung nach den internationalen Museumsstandards auch, konstante raumklimatische Verhältnisse von 20 Grad Raumtemperatur und 50 Prozent relativer Luftfeuchte bei möglichst geringem Luftwechsel im Gebäude. Dieses Raumklima erzeugt nach Hochrechnung üblicherweise einen Energiebedarf von 1.125.000 kWh (oder 485 Tonnen CO2) pro Jahr. Das von der DSE entwickelte Objekt wird lediglich etwa 100.000 kWh Energie benötigen. In etwa die gleiche Menge (bis zu 116.000 kWh) wird an Solarstrom jährlich durch die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Gebäudes erzeugt. Trotz der genannten hohen raumklimatischen Anforderungen ist das Gebäude im Betrieb damit klimaneutral oder besser (bis zu -9 Tonnen CO2 pro Jahr).

Die Photovoltaik-Anlage wird durch die entega bzw. die e-netz als Versorger und Netzbetreiber errichtet. Die Stadt pachtet die Anlage inklusive der Wartung durch ihren Versorger, speist die gewonnene Energie in das Hausnetz ein und stellt dem Stromnetz überschüssige Energie zur Verfügung.

Filme, Dias oder Negative müssen bei maximal 10 Grad Raumtemperatur aufbewahrt werden, somit benötigt das Gebäude eine eigene Kühlzelle als Haus im Haus. Da herkömmliche Kältemittel einen hohen GWP-Wert (global warming potential) aufweisen, wird hier das natürliche Kältemittel CO2 (R744 CO2) mit einem GWP von 1 eingesetzt. Die Abwärme, die beim Kühlen zwangsläufig entsteht, wird entweder in einen Pufferspeicher geschoben oder direkt zum Heizen der übrigen Gebäudeteile genutzt. Eine komplexe Gebäudeautomation überwacht durchgehend das Raumklima und die verschiedenen technischen Komponenten des Gebäudes und minimiert die einzusetzende Energie im Betrieb.

Das für den Neubau vorgesehene Grundstück (Darmstadt, Flur 6, Flurstück 33/5)  befindet sich im Besitz der Stadt und ist derzeit minder- bzw. nicht genutzt. Die Bestandsbauten sind baufällig und müssen abgerissen werden. Ein Teil des Flurstücks wird für die Verlängerung der Pfnorstraße vorgehalten. Der geplante Neubau Kunstdepot reagiert auf die mögliche Straßenerweiterung, hält Abstand zu den benötigten Flächen und nutzt das verbleibende eigene Grundstück optimal aus. Gleichzeitig werten Gebäude und Nutzung die gesamte städtebauliche Situation entlang der Mainzer Straße auf.

Baubeginn für das Kunstdepot ist für Juli 2021 und die Inbetriebnahme für März 2023 geplant.

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news-13824 Do, 26 Nov 2020 16:15:30 +0100 „Black Night“ in der City /nachrichten/rss/news/black-night-in-der-city Shopping in vielen Geschäften bis 21 Uhr möglich Das Citymarketing verzichtet am 27. November aufgrund der aktuellen Corona-Situation auf das groß angelegte Event „Feuer & Eis“ mit Late-Night-Shopping bis 22 Uhr. Stattdessen bieten am sogenannten „Black Friday“ einige Läden verlängerte Servicezeiten und besondere Rabattaktionen an.

Unter anderem haben folgende Geschäfte bis 21 Uhr geöffnet:
Destille, Douglas, Galeria Karstadt Kaufhof, Grand Café K&K, Henschel, Kandelous – der Teeladen, Küchenmeister, das Luisencenter, Mango, P2, Saturn, Schuhe Buttmi, Schuhhaus Dielmann, Thomas Sabo, Spielwaren Faix und viele weitere.

Neben den verlängerten Servicezeiten bieten viele Geschäfte in der Vorweihnachtszeit Rabatte und besondere Aktionen an.

Bei Spielwaren Faix gibt es beispielsweise die „Black Freu-Week“ mit einer speziellen Gutschein-Aktion. Im Zeitraum vom 23. bis 29. November erhalten Kunden hier für einen Einkauf von 75 Euro einen 15 Euro-Gutschein (150 Euro - 40 Euro, 300 Euro - 100 Euro).

Die Destille in der Adelungstraße bietet am Freitag (27. November) mit einem eigenen Stand vor dem Geschäft fertig verpackte Weihnachtsgeschenke „to go“ an.

Im Hidden am Stadtkirchplatz kann man sich Termine für ein Privat-Shopping außerhalb der regulären Öffnungszeiten sichern. Einfach eine WhatsApp an 0163/3377114 schreiben oder anrufen unter 06151-9514990.

Darüber hinaus bieten zahlreiche Geschäfte in Kooperation mit der Hochschule Darmstadt einen kostenlosen Lieferservice an. Weitere Informationen unter www.lieferradda.de

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news-13822 Do, 26 Nov 2020 14:30:51 +0100 Cities for Life – Städte für das Leben / Städte gegen die Todesstrafe /nachrichten/rss/news/cities-for-life-staedte-fuer-das-leben-staedte-gegen-die-todesstrafe Oberbürgermeister Partsch: „Das Recht auf Leben ist ein unveräußerliches Grundrecht jedes Menschen“ Am Montag, dem 30. November 2020, beteiligt sich die Wissenschaftsstadt Darmstadt wie jedes Jahr am XIX. Internationalen Aktionstag „Cities for Life – Städte für das Leben / Städte gegen die Todesstrafe” mit dem Glockenspiel im Schloss, das Punkt 12 Uhr Lieder vom Tod und Sterben spielen wird.

„Das Recht auf Leben ist ein unveräußerliches Grundrecht jedes Menschen und niemand, kein Staat und kein Mensch sollten sich im 21. Jahrhundert das Recht herausnehmen, dieses willkürlich zu beenden.“, beschreibt Oberbürgermeister Jochen Partsch die Motivation des Darmstädter Magistrates zur Teilnahme an diesem Aktionstag. „Gemeinsam mit der Gemeinde Sant’ Egidio und vielen anderen Städten auf der ganzen Welt setzen wir am 30. November ein Zeichen gegen Folter und Todesstrafe und für das Leben.“

In diesem Jahr kommt dem Internationalen Aktionstag eine besondere Bedeutung zu. Denn im Dezember 2020 wird die Generalversammlung der Vereinten Nationen zum wiederholten Mal über eine Resolution für ein universelles Moratorium der Todesstrafe überall auf der Welt abstimmen. 2018 stimmten 123 Länder für ein Hinrichtungsmoratorium, so viele wie nie zuvor. Für das Jahr 2020 rechnet die Gemeinschaft Sant‘ Egidio aus Rom mit einer noch größeren Zahl.

„Zum einen ist die Zahl der Länder, die seitdem die Todesstrafe per Gesetz abgeschafft haben oder in der Praxis nicht mehr anwenden, auf 142 gestiegen: Europa ist - bis auf Weißrussland - der erste Kontinent ohne Todesstrafe. In Afrika setzt sich die Tendenz fort, und in den USA ist die Zahl der Bundesstaaten ohne Todesstrafe von 19 auf 21 gestiegen“, heißt es aus Rom.

Getrübt wird diese Hoffnung allerdings durch neueste Entwicklungen: „Im Zusammenhang mit dem Terrorismus steigen die Vollstreckungszahlen insbesondere in den Krisengebieten des Nahen Ostens. Trotz der allgemein verbesserten Lage gab es in den USA nach 17 Jahren wieder Hinrichtungen auch auf Bundesebene. Auch in manchen europäischen Ländern mehren sich die Stimmen, die eine Wiedereinführung der Todesstrafe fordern“, meldet Sant’ Egidio. Dies verdeutliche, dass das kontinuierliche Engagement gegen die Todesstrafe nicht nachlassen darf.

Jedes Jahr am 30. November begehen immer mehr Städte weltweit den Internationalen Aktionstag „Cities for Life – Städte für das Leben / Städte gegen die Todesstrafe”. Sie zeigen und bekräftigen damit ihre Forderung nach der weltweiten Abschaffung der Todesstrafe und feiern zugleich den Jahrestag der ersten Abschaffung von Folter und Todesstrafe durch einen modernen Staat: Das Großherzogtum Toskana im Jahre 1786 und den späteren deutschen Kaiser Leopold II.

Am 30. November 2020 findet der XIX. Internationale Aktionstag statt. Die Initiative geht auf die internationale Gemeinschaft Sant’ Egidio zurück, eine katholische Laienorganisation mit über 70.000 Mitgliedern in rund 70 Ländern der Welt, die sich für Frieden und Menschenrechte einsetzt. Sie wird von der Internationalen Koalition gegen die Todesstrafe, zu der u.a. auch Amnesty International gehört, unterstützt.

Die Kampagne wurde im Jahr 2002 begründet und wird mittlerweile in mehr als 100 Ländern dieser Erde wahrgenommen und gemeinsam begangen. Der internationale Tag „Cities for Life” ist die weltweit größte Mobilisierung von Städten und ihren Bürgerinnen und Bürgern für die Achtung der Menschenrechte.

Weltweit nehmen mehr als 1.800 Städte teil, darunter mehr als 70 Hauptstädte wie Madrid, Buenos Aires, Wien, Paris, Kopenhagen, Santiago de Chile und Stockholm. In Deutschland haben sich in den vergangenen 18 Jahren fast 300 Städte, darunter Berlin, Hamburg, Stuttgart, Bremen, Köln, Leipzig, Düsseldorf, Frankfurt und Dortmund mit unterschiedlichen Aktionen beteiligt.

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news-13821 Do, 26 Nov 2020 14:23:27 +0100 Mathilden-Schokolade – Darmstadts erste Bio-Faire Schokolade /nachrichten/rss/news/mathilden-schokolade-darmstadts-erste-bio-faire-schokolade Erste Tafeln sind eingetroffen / Oberbürgermeister Partsch: „Mathilden-Schokolade zielt auf globale Verteilungsgerechtigkeit ab und hat gute Lebensbedingungen in den Produzenten-Ländern des Südens im Blick“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat jetzt eine eigene Bio-Faire Schokolade: Die Mathilden-Schokolade. Die ersten Tafeln der fair gehandelten Leckerei in Bio-Qualität sind eingetroffen und können im Weltladen in der Elisabethenstraße 51 gekauft werden. Die hochwertige Schokolade mit lokalem Bezug eignet sich für den eigenen Genuss und auch als kleines Mitbringsel oder Zugabe unterm Weihnachtsbaum. Für Unternehmen und andere Organisationen kann die Stadtschokolade als Werbegeschenk dienen.

Oberbürgermeister Jochen Partsch erklärt dazu: „Die Wissenschaftsstadt Darmstadt unterstützt die Fairtrade-Idee ausdrücklich, weil sie auf globale Verteilungsgerechtigkeit abzielt und gute Lebensbedingungen in den Produzenten-Ländern des Südens im Blick hat. Auch ein Mehr an Bio-Lebensmitteln ist städtisches Ziel. Jedes lokale Projekt liefert dazu seinen Beitrag. Umso schöner, wenn es auch noch lecker schmeckt.“ 

Die Idee für die Stadtschokolade entstand im Weltladen – dem Fachgeschäft für fairen Handel. Verwirklicht wurde sie in Zusammenarbeit mit der Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt, die beim städtischen Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung angesiedelt ist.

Im Weltladen gibt es bereits den fairen Stadtkaffee Mathilda, der sich großer Beliebtheit erfreut. Nun gibt es mit der bio-fairen Stadt-Schokolade ein weiteres Produkt mit Lokalbezug, das sich als kleines Geschenk für jede Gelegenheit eignet. Die Schokolade gibt es zum Preis von 3,10 Euro im Weltladen zu kaufen.

Schon optisch unterscheidet sich die Stadtschokolade von einer herkömmlichen Tafel: Die runde Milchschokoladen-Scheibe ist mit einem weißen Kokosmond und einem süßen Karamellstern dekoriert. Produziert wird die Schokolade mit fair gehandelten Bio-Zutaten. Auf diese Weise unterstützt sie gerechte Arbeitsbedingungen, Sozialstandards und Umweltschutz in der Produktion.

„Der nachhaltige Anbau der Kakaobohnen ist uns besonders wichtig. Kakao wird weltweit von mehr als 5 Millionen Familien auf meist sehr kleinen Plantagen angebaut, mehr als 70 Prozent der Welternte stammen aus Westafrika. In den letzten Jahrzehnten ist der Kakaopreis immer weiter gesunken und ein großer Teil der Bäuerinnen und Bauern lebt in Armut. Die niedrigen Einkommen und die damit verbundene schlechte wirtschaftliche Situation sind die Hauptursache der im Kakaoanbau weit verbreiteten ausbeuterischen Kinderarbeit. Mit der Mathilden-Schokolade wollen wir zeigen, dass das auch anders geht“, sagt Friederike Mühlherr vom Weltladen.

Die ersten süßen Ladungen sind mittlerweile eingetroffen: „Wir haben vorerst 5.000 Stück produzieren lassen“, erzählt Susi Ranis vom Weltladen. Ein Großteil der ersten Bestellung wurde bereits von einem Darmstädter Unternehmen als Weihnachtsgeschenk für Mitarbeiter und Kunden geordert. Bei Interesse an größeren Mengen und für Einzelhändler, die die faire Stadtschokolade weiterverkaufen wollen, steht Friederike Mühlherr vom Weltladen für weitere Absprachen zur Verfügung.

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news-13820 Do, 26 Nov 2020 11:36:51 +0100 Hochbeete an der Herderschule /nachrichten/rss/news/hochbeete-an-der-herderschule-1 Schuldezernent Reißer und Umweltdezernentin Akdeniz: „Gute Zusammenarbeit, die es der Schule ermöglicht, Pflanzen, Pflege und Ernte mit in ihr Schulprogramm aufzunehmen“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in den vergangenen Wochen Hochbeete auf dem Schulhof der Herderschule installiert. Gemeinsam mit der Werkstatt für Ökologie konnte in Zusammenarbeit von Schule, Umweltamt, Schulamt, EAD und Immobilienmanagement ein Konzept aus vielseitigen und innovativen ‚Grünpausen‘ umgesetzt werden. Der Aufbau der Hochbeete im Schulhof erfolgte bereits im Juli 2020, die Einbringung der Hochbeeterde im vergangenen Oktober und die Bepflanzung im November. Betreut wurde die Maßnahme vom Immobilienmanagement Darmstadt (IDA). Die Gesamtkosten für die Maßnahme
betragen 37.500 Euro. Das Schulgebäude war bereits von November 2017 bis September 2020 grundlegend saniert, modernisiert und mit einem zusätzlichen Geschoss aufgestockt worden.

„Die versiegelte Fläche sollte zu einem anregenden und klimatisierenden, neuen Lebensraum werden und dabei die notwendige Absturzsicherung einbeziehen“, erläutert Schuldezernent Rafael Reißer. „Ein weiteres Projekt, das hervorragend dokumentiert, wie Schulhöfe auch ökologisch aufgewertet werden können, wenn ressortübergreifend gedacht und geplant wird“, begeistert sich Umweltdezernentin Barbara Akdeniz. „Die Schulleitung und alle anderen Beteiligten waren sofort von dem Konzept, variable ‚Grünpausen‘ Hochbeete zur schulischen Nutzung begeistert und die Planungsphase wurde mit viel Engagement und Anregungen begleitet.“ 

Die variablen Hochbeete sind so konstruiert, dass sie auf dem Schulhof verschoben und neu miteinander kombiniert werden können. Selbst bei Sanierung der Stützmauer, behält der Schulhof so eine attraktive, begrünte Abtrennung zur Baumaßnahme. Neben Idee, Konzept, Planung und Beratung wurden auch die Herstellung der Hochbeete, Aufbau, Sicherungsmaßnahmen, Rankhilfen sowie Mischung und Einbringung der Hochbeeterde und Betreuung der Bepflanzung von der Werkstatt für Ökologie übernommen.
Die Auswahl der Pflanzen, welche mit Schulleitung und Umweltamt entwickelt wurde, geht von Säulenobst über Rankpflanzen, Naschbeeren bis zu wichtigen Insektenpflanzen, frühblühende Knollen, guten, gesunden Kräutern, Salaten, Gemüse, Beeren, und vielem mehr. Der kommunikative Garten lädt zum gemeinsamen Gärtnern ein, ist leicht zu pflegen und zu gießen und dabei rollstuhl- und kindergerecht.

Für die Umsetzung wurden aus dem städtischen Haushalt Finanzierungsmittel in Höhe von 27.500 Euro, welche für ökologische Aufwertung von Schulhöfen und Entsiegelung im Umweltamt und dem Schulamt zur Verfügung stehen, eingesetzt. Je 10.000 Euro haben Umweltamt und Schulamt bereitgestellt. Das Immobilienmanagement hat weitere 10.000 Euro aus der Sanierungsmaßnahme zur Absturzsicherung bereitgestellt.
 
„Die Gesamtent- und -abwicklung durch die Werkstatt für Ökologie war für dieses Projekt zu jedem Zeitpunkt transparent und sehr qualitätsvoll. Die Freude an Details ist überall erkennbar.
Auch die gute ämterübergreifende Zusammenarbeit, das Zuarbeiten vom EAD sind hervorzuheben. Die Herderschule ist damit, um die Möglichkeit  Pflanzen, Pflege, Ernte und Freude in ihr Schulprogramm mit aufzunehmen, reicher geworden“, freuen sich Schuldezernent Reißer und Umweltdezernentin Barbara Akdeniz abschließend.

Hintergrund:
 
Die Herderschule ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprachheilschule und einer schulübergreifenden Abteilung für hörgeschädigte Kinder. Derzeit werden rund 200 Schülerinnen und Schüler von 44 Lehrkräften ab Vorschulklasse bis Jahrgang 9 lernzielgleich unterrichtet. Das Schulgebäude wurde von November 2017 bis September 2020 grundlegend saniert, modernisiert und mit einem zusätzlichen Geschoss aufgestockt. Die Schulgemeinde war in der Zwischenzeit im Interimsstandort am Donnersbergring untergebracht.

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news-13814 Di, 24 Nov 2020 14:34:12 +0100 Gestaltungsbeirat der Wissenschaftsstadt Darmstadt tagt am 4. Dezember erstmals digital /nachrichten/rss/news/gestaltungsbeirat-der-wissenschaftsstadt-darmstadt-tagt-am-4-dezember-erstmals-digital Anmeldung vorab nötig / Planungsdezernentin Boczek: „Öffentlichkeit kann sich weiterhin an Diskussion über stadtbildrelevante Projekte beteiligen“ Nachdem aufgrund der Corona-Pandemie Sitzungen des Gestaltungsbeirats der Wissenschaftsstadt Darmstadt in diesem Jahr abgesagt werden mussten, trifft sich dieser am Freitag, den 4. Dezember, erstmals digital zu seiner nächsten Sitzung.

Planungsdezernentin Dr. Barbara Boczek zeigt sich erfreut: „Mit dem neu eingerichteten digitalen Format können wir eine Möglichkeit anbieten, die interessierte Öffentlichkeit weiterhin an der Diskussion über stadtbildrelevante Bauvorhaben teilhaben zu lassen.“

Es werden die Projekte Abriss und Neubau von Wohn- und Geschäftshäusern in der Adelungstraße 18 und der Elisabethenstraße 37 sowie der geplante Rückbau und Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses in der Ernst-Ludwig-Straße 22 vorgestellt.

Ab 13 Uhr tagt das Gremium in einem öffentlich zugänglichen digitalen Forum. Hierzu ist eine Anmeldung per E-Mail erforderlich. Die Sitzung wird über das Tool „WebEx“ durchgeführt, dabei muss das Programm nicht auf dem Rechner installiert werden, eine Teilnahme ist browserbasiert möglich. Die Anmeldung kann bis zum 2. Dezember 2020 unter gestaltungsbeirat@1sp4mdarmstadt.abde erfolgen. Aktuelle Informationen zur jeweiligen Sitzung, wie zum Beispiel Änderungen im Zeitplan oder der Tagesordnung können der Seite http://gestaltungsbeirat.darmstadt.de entnommen werden.

Im öffentlichen Teil ab 13 Uhr besteht für Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Fragen zu den Projekten zu stellen und Anregungen zu den Planungsüberlegungen einzubringen. Der öffentliche Teil der Sitzung endet gegen 14.30 Uhr. Im Anschluss wird der Gestaltungsbeirat gemeinsam mit den Vertretern der Fraktionen aus der Stadtverordnetenversammlung und den Fachämtern im internen Forum Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise für den Magistrat diskutieren und erarbeiten.

Der Gestaltungsbeirat der Wissenschaftsstadt Darmstadt setzt sich wie folgt zusammen: Vorsitz Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher (Architektin/ Stadtplanerin) aus Aachen, Prof. Dr. Martina Baum (Stadtplanerin und Architektin) aus Stuttgart, Dipl.-Ing. Rebekka Junge (Landschaftsplanerin) aus Bochum, Prof. Dipl.-Ing. Thomas Knerer (Architekt) aus Dresden/München und Prof. Dipl.-Ing. Alexander Reichel (Architekt) aus Kassel.

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news-13798 Do, 19 Nov 2020 08:15:00 +0100 Karriere bei der Wissenschaftsstadt Darmstadt /nachrichten/rss/news/karriere-bei-der-wissenschaftsstadt-darmstadt Folien an der Fensterfront in der Rheinstraße 23 informieren über Karrierechancen bei der Stadtverwaltung Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat die Fensterfront in der Rheinstraße 23, dem Sitz der städtischen Personalabteilung, folieren lassen. Von nun an können sich Interessierte hier über die vielfältigen Karrierechancen bei der Stadtverwaltung informieren. Bereits im April ging das neue Bewerbermanagementsystem online, über das seitdem die Stellenausschreibungen und Bewerbungsprozesse abgewickelt werden.

Ein Arbeitsplatz bei der Wissenschaftsstadt Darmstadt, der größten kommunalen Arbeitgeberin Südhessens, ist auch in Krisenzeiten sicher, die Aufgaben sind abwechslungsreich und bieten immer wieder neue Herausforderung – und mit dem Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger wird die Verwaltung stetig weiterentwickelt, um die Stadt auch weiterhin lebens- und liebenswert zu gestalten. 

Wer Interesse an einem Job in der Stadtverwaltung hat, kann sich auf www.darmstadt.de/karriere über aktuelle Ausschreibungen informieren. Neuigkeiten rund um das Thema Arbeiten bei der Wissenschaftsstadt Darmstadt gibt es auch auf den Kanälen bei Facebook, XING, LinkedIn, Instagram, Twitter und YouTube.

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news-13797 Di, 17 Nov 2020 15:23:43 +0100 Transatlantisches Rathaus /nachrichten/rss/news/transatlantisches-rathaus Oberbürgermeister Jochen Partsch und San Antonios Bürgermeister Ron Nirenberg treffen sich am 18. November zum virtuellen Gespräch / OB Partsch: „Dialog mit San Antonio verdeutlicht jedes Mal unverkennbar die internationale Dimension unserer kommunalen Herausforderungen“ Am morgigen Mittwoch, 18. November, um 15:30 Uhr treffen sich Oberbürgermeister Jochen Partsch und der Bürgermeister der US-amerikanischen Metropole San Antonio, Ron Nirenberg, zu einem virtuellen Austausch, um miteinander über aktuelle Projekte und Entwicklungen in den zwei Partnerstädten zu diskutieren. Ganz besonders soll es bei dieser Runde um Smart Cities, Digitalstadt und Cybersecurity gehen. Das Publikum ist ebenso eingeladen, mit den zwei Politikern über die Städtepartnerschaft zu diskutieren. Anmeldungen sind unter dem Link möglich: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_S7FgkCY6Q1-Cd5phw4cgXA
   
Oberbürgermeister Jochen Partsch hebt die fruchtbare Zusammenarbeit mit San Antonio auch in Zeiten der Corona-bedingten internationalen Reiseeinschränkungen deutlich hervor: „Social distancing hindert uns nicht daran, gemeinsame Projekte durchzuführen und Ideen zur Stärkung unserer Städtepartnerschaft kontinuierlich weiter zu entwickeln. Der Dialog mit San Antonio verdeutlicht jedes Mal unverkennbar die internationale Dimension unserer kommunalen Herausforderungen, ob es um Klimafragen, Stadtentwicklung, Migration und Jugendarbeit oder Digitalisierung geht. Zum beiderseitigen Gewinn unserer Stadtgesellschaft arbeiten wir heute deshalb noch enger an Problemlösungen zusammen.“

Hintergrund:

2017 gründeten San Antonio und Darmstadt eine Städtepartnerschaft zur Förderung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und zur Stärkung der Kooperation in einer Vielzahl von Bereichen wie innovative Stadtentwicklung, nachhaltige und erneuerbare Energien, Existenzgründungen und Wirtschaftsentwicklung, Kultur, Jugend und Schulen uvm. Beide Städte haben den Austausch von Ideen und bewährten Verfahren in diesen Bereichen stark gefördert – so dass in kürzester Zeit vielfältige Kooperationen zwischen Universitäten, Forschungsinstituten, Wirtschaftsförderung, Kultureinrichtungen, Schulen und auch einzelnen Bürgerinnen und Bürgern entstanden sind.  Eine besonders lebendige Beziehung hat sich zu Jugendinitiativen aufgebaut, die dazu beiträgt, Beziehungen zwischen den Mitgliedern der nächsten Generation herzustellen und die Partnerschaft für die Zukunft zu sichern.

Diese virtuelle Veranstaltung ist Teil der Serie „Transatlantic Town Halls: German-American Mayors Forum“ des German-American Council. Sie findet unter der Schirmherrschaft der Initiative WunderbarTogether USA 2020 statt, die vom Auswärtigen Amt gefördert und vom Goethe-Institut umgesetzt wird.

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news-13788 So, 15 Nov 2020 16:55:00 +0100 Volkstrauertag /nachrichten/rss/news/volkstrauertag-5 Oberbürgermeister Jochen Partsch am Gräberfeld des Waldfriedhofs / „Die Opfer der Gewalt und des Krieges dürfen wir nicht vergessen“ Oberbürgermeister Jochen Partsch hat am Sonntag (15. November 2020), dem Volkstrauertag, auf dem Waldfriedhof einen Kranz niedergelegt. Partsch gedachte damit im Namen der Wissenschaftsstadt Darmstadt aller Opfer des Krieges und der Gewaltherrschaft. Auf dem Gräberfeld des Waldfriedhofs sind Tausende Menschen bestattet worden, die in der Brandnacht des 11./12. Septembers 1944 ums Leben kamen, zudem sind dort die in Kriegsgefangenschaft und Zwangsarbeit zu Tode Gekommene zur letzten Ruhe gebettet worden. Die Zeremonie fand mit Rücksicht auf die Covid-19-Pandemie in aller Stille statt.

„Auch in Zeiten eines allumfassenden, bedrückenden Pandemiegeschehens wollen wir jene Menschen nicht vergessen, die unter furchtbaren Umständen Opfer der Gewalt und des Krieges wurden“, betont OB Partsch. „Die Schrecken, die das 20. Jahrhundert geprägt hatten, gründeten in Rassismus, in Antisemitismus, in Völkerhass und irrationalem Nationalismus. Dieser Ursache müssen wir uns auch heute bewusst sein – gerade an einem Tag, wo wir in Trauer der Toten gedenken.“
 

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news-13764 Fr, 06 Nov 2020 14:17:13 +0100 Gedenken an die Pogromnacht des 9./10. November 1938 in diesem Jahr pandemiebedingt in digitaler Form /nachrichten/rss/news/gedenken-an-die-pogromnacht-des-9-10-november-1938-in-diesem-jahr-pandemiebedingt-in-digitaler-form Daniel Neumann und OB Partsch: „Bedauern die Absage für eine Präsenzveranstaltung sehr. Das Gedenken und die Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Rassismus werden wir dieses Mal online organisieren.“ Mit Veranstaltungen gedenken die Wissenschaftsstadt Darmstadt, die Jüdische Gemeinde Darmstadt und die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Darmstadt normalerweise jedes Jahr der Pogromnacht vom November 1938 und das Menschheitsverbrechen der Schoa, zu dem das Pogrom der Auftakt war. In diesem Jahr müssen die Gedenkveranstaltungen jedoch pandemiebedingt ausfallen. Für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger wird es auf https://www.youtube.com/user/DarmstadtStadt dennoch die Möglichkeit geben, die Reden von Oberbürgermeister Jochen Partsch, dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde in Darmstadt, Daniel Neumann, und Landgerichtspräsident Dr. Ralf Köbler im Rahmen der zentralen Gedenkstunde in der Synagoge, Wilhelm-Glässing-Straße 26, am 9. November 2020, ab 17 Uhr online zu verfolgen.

„Darmstadt ist eine Stadt, in der die Erinnerungsarbeit im gesellschaftlichen Leben fest verankert ist“, betonen Daniel Neumann, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Darmstadt, und Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Davon lassen wir uns auch von einer Pandemie nicht abbringen. Es ist in diesen bewegten Zeiten, jetzt wo in den vergangenen Tagen wieder der Terror in Europa aufgeflammt ist, vielleicht mehr denn je von entscheidender Bedeutung, antisemitische und extremistische Tendenzen zu erkennen, zu ächten und zurückzudrängen und für Toleranz und Zusammenhalt zu werben. Dies braucht Erinnerung. Für das Verbrechen der Nazis in der Schoa gibt es keine Wiedergutmachung, ja es lässt sich kaum in angemessene Worte fassen. Und doch ist es die Sprache, die Erinnerung bewahrt und Wissen möglich macht. Wir laden daher alle interessierten Bürgerinnen und Bürger und auch Medienvertreterinnen und Medienvertreter herzlich dazu ein, unserem Live-Stream beizuwohnen und so gemeinsam ein weiteres Zeichen für eine offene und tolerante Gesellschaft zu setzen.“  

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news-13761 Fr, 06 Nov 2020 13:53:00 +0100 Krisenstab am 6. November zur Covid-19-Pandemie /nachrichten/rss/news/krisenstab-am-6-november-zur-covid-19-pandemie Inzidenz in der Wissenschaftsstadt steigt auf 172 / 55 neue Fälle am Freitag / Teststrategie für Verteilung und Einsatz von Schnelltests in Alten-, Pflegeheimen etc. ausgearbeitet Nach einigen Tagen der leichten Stabilität klettert die Inzidenz in der Wissenschaftsstadt Darmstadt wieder weiter nach oben. Mit Stand heute, Freitag 6. November, beträgt sie 172. Für Freitag wurden zudem 55 neue Infektionen mit Covid-19 in Darmstadt gemeldet. Damit haben sich nachweislich insgesamt 1246 Personen infiziert. 687 davon betrachtet das Gesundheitsamt als genesen. Es gab keine weiteren Todesfälle.

In den Kliniken bleibt die Lage angespannt. Da seit Ausruf der Eskalationsstufe 2 aber bereits Covid-Patienten aus den Darmstädter Kliniken in andere hessische Häuser abverlegt werden, sind die Zahlen etwas gesunken, wie das Klinikum Darmstadt mitteilt. Aktuell befinden sich auf Normal- und Intensivstation im Klinikum 27 (10), im Elisabethenstift 17 (2), im Alice-Hospital 12 (0) und in den Kinderkliniken 2 (0). 

Wie das Gesundheitsamt (GA) informiert, sind die Vorbereitungen zur Unterstützung durch die Bundeswehr bei der Kontaktnachverfolgung abgeschlossen. Am kommenden Montag (9.) soll eine erste Voraustruppe im GA eintreffen, am Dienstag folgt dann der Rest der Einheit. Details dazu gibt es dann in einer gesonderten Presseinformation. 

Das städtische Amt für Soziales hat gemeinsam mit dem Gesundheitsamt eine Strategie für den Umgang und Einsatz mit Schnelltests in Alten-, Pflege-, Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen erarbeitet. Diese muss nun noch final abgestimmt werden. Zentrales Element ist der Einsatz einer Art „Taskforce“ bestehend aus medizinisch geschultem Personal, das die Tests in den Einrichtungen bei Anforderung vornehmen soll.  

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag, 9. November, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

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news-13748 Mo, 02 Nov 2020 16:47:26 +0100 Oberbürgermeister Jochen Partsch legt gemeinsam mit polnischem Generalkonsul auf dem Waldfriedhof Kranz in Gedenken an polnische Kriegsopfer nieder /nachrichten/rss/news/oberbuergermeister-jochen-partsch-legt-gemeinsam-mit-polnischem-generalkonsul-auf-dem-waldfriedhof-kranz-in-gedenken-an-polnische-kriegsopfer-nieder „Schauen heute zurück auf die dunkelsten Kapitel unserer Geschichte“ Oberbürgermeister Jochen Partsch hat am heutigen Montag, 2. November, gemeinsam mit dem polnischen Generalkonsul, Jakub Wawrzyniak, auf dem Darmstädter Waldfriedhof einen Kranz zum Gedenken an die polnischen Kriegsopfer niedergelegt. Es gibt dort mehrere Gräber in denen polnische Kriegsopfer begraben liegen.

OB Partsch: „Die zwei großen Weltkriege des vergangenen Jahrhunderts haben großes Leid über die Menschen gebracht. In Darmstadt gehörten auch Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter zu den Opfern dieser schrecklichen Kriege", so Partsch bei der Kranzniederlegung. "Wir gedenken heute ganz besonders der Kriegstoten aus Polen, wir schauen zurück auf die dunkelsten Kapitel unserer Geschichte. Aber wir schauen auch nach vorne – mit dem festen Vorsatz: Nie wieder Krieg! Lassen Sie uns gemeinsam weiterhin viele Zeichen für ein friedliches Miteinander setzen!“

Unterdessen hat sich der Deutsche Bundestag nach mehrjährigen Debatten und Auseinandersetzungen am vergangenen Freitag (30.) mit großer Mehrheit für die Errichtung eines ‚Ortes des Erinnerns und der Begegnung‘ mit Polen in Berlin ausgesprochen. Der am Freitag beschlossene Antrag geht zurück auf die Diskussion über ein Denkmal für die polnischen Opfer des Holocausts in Berlin. 240 Abgeordnete aus verschiedenen Fraktionen hatten sich dafür starkgemacht. Das Projekt erhielt Unterstützung von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. Dem Antrag zufolge ist am Standort Berlin ein Ort der Begegnung und Auseinandersetzung geplant. Er soll den historischen Blick nicht nur auf die NS-Zeit richten. Zudem soll es etwa Jugendbegegnungen geben, um das gegenseitige Verständnis zu fördern.
 

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news-13740 Fr, 30 Okt 2020 12:51:29 +0100 Halloween 2020: Wissenschaftsstadt Darmstadt bittet um Verzicht auf ‚Süßes oder Saures‘ /nachrichten/rss/news/halloween-2020-wissenschaftsstadt-darmstadt-bittet-um-verzicht-auf-suesses-oder-saures Kinder- und Jugenddezernentin Akdeniz: „Infektionsgeschehen im Zuge der Covid-19-Pandemie lässt dies in diesem Jahr leider nicht zu“  Mit Blick auf das anstehende Halloweenfest am morgigen Samstag, 31. Oktober, bittet die Kinder- und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz angesichts der Situation rund um die Covid-19-Pandemie Eltern und Kinder um einen Verzicht auf das alljährliche von Tür zu Tür-Ziehen ‚Süßes oder Saures‘. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wird, wie auch der Landkreis Darmstadt-Dieburg Halloween nicht formal-rechtlich regulieren, rät aber angesichts der aktuellen Infektionszahlen davon ab, sich Süßigkeiten an den Haustüren der Nachbarschaft zu ergruseln. 


„Wir wissen, wie schön viele Kinder diesen aus den USA stammenden Brauch finden, aber aufgrund der aktuellen Infektionslage müssen wir dringend davon abraten, von Tür zu Tür zu ziehen. Das Infektionsrisiko ist einfach zu hoch“, erläutert Kinder und Jugenddezernentin Akdeniz. „Wir hoffen alle, dass wir diese Warnung im nächsten Jahr nicht erneut aussprechen müssen und bitten alle Eltern und Kinder um Verständnis.“ 

Wer trotzdem an der Haustür Süßes einfordert, sollte dies unbedingt kontaktlos tun. Er oder sie muss zudem beachten, dass sich im öffentlichen Raum derzeit noch 5 Personen aus unterschiedlichen Haushalten oder die Angehörigen aus zwei Haushalten aufhalten und bewegen dürfen. Ab Montag, 2. November, wird es weitere Einschränkungen geben. Außerdem gilt: auch bei Kostümen mit Gesichtsmasken handelt es sich wegen vorhandener Atemlöcher, durch die die Aerosole ungefiltert durchgehen können, in aller Regel nicht um einen Mund-Nase-Schutz.
 

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news-13722 Fr, 23 Okt 2020 13:53:17 +0200 Ausgleich für Gewerbesteuerverluste in der Corona-Krise /nachrichten/rss/news/ausgleich-fuer-gewerbesteuerverluste-in-der-corona-krise Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus überreicht virtuell Zuwendungsbescheide für Dieburg und Darmstadt Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus hat heute virtuell Bescheide in Höhe von insgesamt 62.582.246 Euro an die Stadt Dieburg und die Stadt Darmstadt übergeben. Damit haben die Städte mitten in der Corona-Krise einen Millionenbetrag als Ausgleich für weggebrochene Gewerbesteuereinnahmen erhalten.

„Land und Bund unterstützen Hessens Kommunen mit mehr als 1,2 Milliarden Euro, um Corona-bedingte Ausfälle der Gewerbesteuer auszugleichen. Das Land trägt davon zur Unterstützung der Kommunalen Familie mehr als 660 Millionen Euro bei. In Dieburg werden es 7.685.037 Euro und in Darmstadt 54.897.209 Euro sein“, so Sinemus. „Die Summe zeigt, wie sehr die Städte von der Corona-Krise getroffen wurden und wie notwendig die Unterstützung ist. Besonnen und beherzt packen wir gemeinsam an, um Hessen durch die Krise zu helfen“, sagte Sinemus.

Frank Haus, Bürgermeister der Stadt Dieburg: „Die aus Mitteln des Bundes und des Landes geleistete Ausgleichszahlung hilft der Stadt Dieburg dabei, die erheblichen Gewerbesteuereinbußen des Jahres 2020 aufzufangen. Wir sind dankbar, dass das Land Hessen eine kurzfristige Umsetzung ermöglicht hat, um zu einem ausgeglichenen Jahresergebnis zu kommen, sehen aber auch mindestens im kommenden Jahr den Bedarf weiterer Unterstützung."

Jochen Partsch, Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt: „Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist sehr froh, dass das Land Hessen und der Bund die Kommunen in der Coronakrise nicht im Regen stehen lassen und sehr schnell finanziell bedeutsame Hilfestellungen auf den Weg gebracht haben. Das neue 2,5 Mrd. Euro starke Sondervermögen des Landes hat hierfür die entscheidende Grundlage geschaffen. Die Gewerbesteuerkompensation in Höhe von 54,9 Mio. Euro, welche die Wissenschaftsstadt Darmstadt in diesen Tagen erhält, wird voraussichtlich ausreichend sein, die Gewerbesteuerausfälle der Stadt in voller Höhe auszugleichen. Dies ist eine hervorragende Nachricht. Diese Ausgleichszahlungen, ohne die wir in diesem Jahr keinen ausgeglichenen Haushalt erzielen könnten, stellen einen sehr wichtigen Beitrag zur finanziellen Stabilität der Stadt dar.“

Das Hessen-Modell zur Verteilung der 1,2 Milliarden Euro auf die Kommunen besteht aus zwei Teilen. Eine Hälfte des Geldes wird nach dem jeweiligen Anteil der Kommunen an der Gewerbesteuer in den vergangenen Jahren verteilt. Die andere Hälfte richtet sich nach den tatsächlichen Gewerbesteuer-Mindereinnahmen im ersten Halbjahr 2020. Dabei werden die Ausfälle im ersten und zweiten Quartal unterschiedlich gewichtet und gehen damit unterschiedlich stark in die Verteilung ein: Die Verteilung von einem Viertel der Mittel richtet sich nach den Gewerbesteuerausfällen im ersten Quartal, während drei Viertel nach den Ausfällen im zweiten Quartal verteilt werden. Damit gelingt es, die Effekte in den Krisenmonaten April bis Juni stärker zu berücksichtigen.

„Alle Kommunen, die mit Ausfällen der Gewerbesteuer zu kämpfen haben, bekommen Hilfe von Land und Bund. Für das Land Hessen ist der Anteil von über 660 Millionen Euro eine gewaltige Summe. So viel Geld der Steuerzahlenden für eine einzelne Maßnahme nimmt die Landesregierung selten in die Hand. Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst. Das Geld trägt aber wesentlich dazu bei, Leistungen der Kommunen vor Ort für die Bürgerinnen und Bürger aufrechterhalten zu können. Deshalb handeln wir gleichermaßen besonnen wie beherzt“, so Sinemus. „Finanziert wird diese Hilfe für die Kommunen aus dem Sondervermögen Hessens gute Zukunft sichern“, erklärte Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus.

Hintergrund

Mit dem Gute-Zukunft-Sicherungsgesetz hat das Land das Sondervermögen Hessens gute Zukunft sichern eingerichtet. Es soll Hilfen zur Beseitigung der direkten und indirekten Folgen der Corona-Krise finanzieren und weitere Schäden verhindern. Dafür können in den kommenden Jahren bis zu 12 Milliarden Euro an Krediten aufgenommen werden, auch um milliardenschwere Steuerausfälle des Landes und teilweise der Kommunen auszugleichen. Kommt Hessen besser durch die Krise, wird weniger Geld benötigt. Mit der Rückzahlung beginnt Hessen so oder so bereits im kommenden Jahr.

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf: gutezukunft.hessen.de 
 

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news-13718 Do, 22 Okt 2020 14:25:01 +0200 Inzidenz in der Wissenschaftsstadt Darmstadt erreicht 88,8 /nachrichten/rss/news/inzidenz-in-der-wissenschaftsstadt-darmstadt-erreicht-888 Stadt beschließt weitere Maßnahmen zur Eindämmung / Anordnung von Maskenpflicht in der Fußgängerzone ab 24. Oktober / Bundespolizei zur Kontrolle angefordert / OB Partsch: „Es geht um die Durchbrechung von Infektionsketten und um Verhinderung eines neuen Lockdowns – wir sind hier alle in der Pflicht!“ Da die Inzidenz in der Wissenschaftsstadt Darmstadt am heutigen Donnerstag, 22. Oktober, erstmals seit Beginn der Pandemie die letzte Warnstufe von 75 Infektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten hat und aktuell bei 88,8 liegt, hat die Stadt eine weitere Allgemeinverfügung auf den Weg gebracht, die weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitungsgeschwindigkeit der Pandemie ab Samstag, 24. Oktober, vorsieht. 

Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Wie wir alle sehen können, gewinnt die aktuelle Lage in der Pandemie weiter an Dynamik, was bedeutet, dass wir unbedingt konsequent und mit Nachdruck handeln müssen, um die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Covid-19 schnellstmöglich zu verringern. Aus diesem Grund gilt ab dem kommenden Samstag unter anderem eine Maskenpflicht in der Fußgängerzone und eine dringende Empfehlung zum Tragen einer solchen im Rest der Stadt. Ich kann hier nur noch einmal betonen: Es geht hier um die Durchbrechung und das Stoppen von Infektionsketten um damit einen erneuten Lockdown zu verhindern! Wir haben die Entwicklung dieser Epidemie weiter in der eigenen Hand, daher mein Appell: Halten Sie sich an die bekannten Abstands- und Hygieneregeln, reduzieren Sie ihre Kontakte, arbeiten sie wenn möglich von zu Hause, nehmen Sie Rücksicht auf Ihre Mitmenschen. Wir werden diese Situation meistern, aber nur wenn wir hier alle an einem Strang ziehen. Bleiben Sie achtsam, gesund und zuversichtlich!“   

Ab Samstag, 24. Oktober, gilt dann zusätzlich zu den bereits verfügten Maßnahmen:

1. Bei öffentlichen Veranstaltungen, in öffentlichen Einrichtungen, bei Trauerfeierlichkeiten, in Kirchen und vergleichbaren Räumlichkeiten muss zusätzlich auch am eigenen Sitzplatz eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. In ambulanten Pflegediensten und Werkstätten für Menschen mit Behinderung gilt Maskenpflicht.

2. Im Bereich des wie folgt begrenzten Gebiets: Im Osten beginnend von der Kirchstraße, Richtung Norden, im weiteren Verlauf Holzstraße, Schlossgraben, von hier in westliche Richtung Zeughausstraße, Bleichstraße bis zur Einmündung Grafenstraße, Grafenstraße Richtung Süden bis zur Elisabethenstraße, Elisabethenstraße Richtung Westen bis zur Einmündung Zimmerstraße, Zimmerstraße Richtung Süden bis zur Hügelstraße, Hügelstraße Richtung Osten bis zur Kirchstraße ist im Zeitraum von 8 Uhr bis 22 Uhr eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Ausgenommen von der Verpflichtung nach Satz 1 sind die Bereiche bestuhlter Außengastronomie. Zur Übersichtskarte, in welchen Bereichen Maskenpflicht besteht.

Mund-Nasen-Bedeckung im Sinne der Ziffer 1 ist jede Bedeckung vor Mund und Nase, die aufgrund ihrer Beschaffenheit unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln oder Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache zu verringern. Kinnvisiere sind ausdrücklich keine geeigneten Mund-Nasen-Bedeckungen. Ziffer 1 gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.

3. Bei privaten Zusammenkünften in angemieteten oder öffentlichen Räumen wird die Höchstteilnehmerzahl auf 10 Personen oder 2 Hausstände beschränkt.

4. Es wird dringend empfohlen, private Zusammenkünfte in privaten Räumen auf eine Höchstteilnehmerzahl von 10 Personen oder zwei Hausstände zu begrenzen.

5. Der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum ist zwischen 23 und 06 Uhr verboten.

6. Öffentliche Veranstaltungen werden auf maximal 100 Teilnehmende begrenzt. Ausnahmen bedürfen der Genehmigung des Gesundheitsamtes unter Vorlage eines abgestimmten Hygienekonzeptes.

7. Beim Erreichen einer Inzidenz >75 oder bei weiterem kontinuierlichen Anstieg über zehn Tage über 50 dürfen sich, abweichend von Ziffer 2, im öffentlichen Raum nur noch maximal fünf Personen oder Angehörige von zwei Hausständen treffen. In diesem Fall sind bereits erteilte oder noch zu erteilende Genehmigungen für öffentliche Veranstaltungen mit einem strengen Maßstab zu überprüfen und gegebenenfalls zu widerrufen.

8. Die vorstehende Allgemeinverfügung gilt ab dem 24.10.2020 und ist zunächst bis zum 21.11.2020 befristet.

9. Die Regelungen der Ziffern 1 bis 6 werden nur dann ausgesetzt, wenn die Inzidenz wieder mindestens vier aufeinander folgende Tage unterhalb von 50 liegt.

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat zudem Einheiten der Bundespolizei angefordert, die die Kommunalpolizei bei der Durchsetzung der Kontrollen der genannten Maßnahmen zeitnah unterstützen sollen.  
 

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news-13712 Di, 20 Okt 2020 10:34:17 +0200 Dem Wald in Zeiten des Klimawandels Gutes tun: die von Bürgerinnen und Bürger gesammelten Eicheln werden am kommenden Samstag (24. Oktober) in Eberstadt eingesät /nachrichten/rss/news/dem-wald-in-zeiten-des-klimawandels-gutes-tun-die-von-buergerinnen-und-buerger-gesammelten-eicheln-werden-am-kommenden-samstag-24-oktober-in-eberstadt-eingesaet Umweltdezernentin Akdeniz: „Unterstützt die naturnahe Sanierung des Westwaldes“  Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und die Wissenschaftsstadt Darmstadt haben Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich an zwei Aktionen zu beteiligen, die der Verjüngung und damit dem Erhalt des Waldes dienen. Die erste Aktion am vergangenen Wochenende war bereits ein großer Erfolg.

„Über vierzig Personen haben fleißig über 475 Kilogramm Eicheln in einem vitalen Eichenmischwald am Oberwaldhaus gesammelt“, berichtet Umweltdezernentin Barbara Akdeniz. „Diese sollen nun im Westwald eingesät werden, um dort den Wald zu erhalten und naturnah zu verjüngen – wir unterstützen mit dieser gezielten Maßnahme den Wald bei seiner Regeneration. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und der Magistrat würden sich freuen, wenn auch kommenden Samstag, 24. Oktober, engagierte Darmstädterinnen und Darmstädter dabei mithelfen.“

Helfer und Helferinnen sollten festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung tragen sowie Handschuhe und idealerweise eine Gartenhacke dabeihaben. Es können keine selbstgesammelten Eicheln mitgebracht werden, sondern es werden die in der Vorwoche im Stadtwald gesammelten zur Verfügung gestellt. Treffpunkt für die Saataktion im Westwald ist das nördliche Ende der Marienburgstraße in Eberstadt (nahe JVA, Parkplatz am Waldeingang).

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Corona-Pandemie ist eine Anmeldung bis Freitag, den 23. Oktober 2020, erforderlich. Dies kann per Mail an gruenflaechenamt@1sp4mdarmstadt.abde oder per Telefon unter der Nummer 06151 13 29 00 erfolgen.
 

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news-13704 Do, 15 Okt 2020 14:30:00 +0200 Machbarkeitsstudie Radschnellverbindung Darmstadt geht nach erfolgreicher Onlinebeteiligung in nächste Runde /nachrichten/rss/news/machbarkeitsstudie-radschnellverbindung-darmstadt-geht-nach-erfolgreicher-onlinebeteiligung-in-naechste-runde OB Partsch: „Rege Teilnahme zeigt den Stellenwert des Ausbaus der Radverkehrsinfrastruktur bei den Bürgerinnen und Bürgern“ Die Machbarkeitsstudie zur Radschnellverbindung Darmstadt geht nach einer erfolgreichen Onlinebeteiligung in die nächste Runde. Nach der öffentlichen Auftaktveranstaltung im letzten Jahr, hatten die Bürgerinnen und Bürger nun von Mitte August bis Mitte September erneut die Möglichkeit, sich in die Planung einer von Norden nach Süden durch Darmstadt verlaufenden Radschnellverbindung miteinzubringen. Im Rahmen einer Onlinebeteiligung  konnten die von den Planungsbüros in intensiver Zusammenarbeit mit der fachlichen Begleitgruppe (bestehend aus Politik, Verwaltung und Verbänden) erarbeiteten sechs Routenvorschläge verglichen, bewertet und kommentiert werden. 

Oberbürgermeister und Verkehrsdezernent Jochen Partsch: „Mit der Radschnellverbindung können und sollen künftig noch mehr Menschen fürs Radfahren gewonnen werden. Die rege Teilnahme an unserer Möglichkeit zur Online-Beteiligung zeigt dabei, wie wichtig den Bürgerinnen und Bürgern der Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur vor dem Hintergrund der dringend notwendigen Verkehrswende ist. Auch künftig wollen wir den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zur Einbringung eigener Ideen und Perspektiven bieten.“ 

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Möglichkeiten zur Beteiligung, Insgesamt wurden zu den sechs Routenvorschlägen 235 Kommentare abgegeben. Zudem konnten auch Kommentare anderer Nutzerinnen bzw. Nutzer „unterstützt werden“ (Daumen hoch-Symbol). Von dieser Funktion wurde mit über 1.200 Mal ebenfalls rege Gebrauch gemacht. 

Auch die Möglichkeit, die einzelnen Routen zu bewerten, wurde gut angenommen. Jede Route konnte mit einem bis maximal vier Sternen bewertet werden. Die über 750 Bewertungen führten zu Ergebnissen zwischen 1,9 und 3,1 Sternen. Bei einer differenzierten Betrachtung der Ergebnisse wird insbesondere eins deutlich: Zum einen gibt es Bürgerinnen und Bürger, die in einer „Radschnellverbindung“ vor allem das Potential sehen, kreuzungs- und stressfrei lange Distanzen zu überwinden – Diese tendieren zu den westlichen, am Stadtgebiet vorbei laufenden Routenvorschlägen. Diejenigen, die hingegen die Notwendigkeit sehen, die Darmstädter Wohn- und Arbeitsbevölkerung gut anzubinden und sich durch die Radschnellverbindung einen Beitrag zur Verbesserung der Radmobilität in Darmstadt wünschen, bevorzugen die innenstadtnahen Varianten. Diese Gruppe ist sowohl in der fachlichen Begleitgruppe als auch in der Onlinebeteiligung stärker vertreten. 

Die Ergebnisse werden in den kommenden Wochen mit der fachlichen Begleitgruppe diskutiert und die weiteren Schritte festgelegt werden. Ziel ist es, die Auswahl der Routen für die weitere Feinplanung auf möglichst eine Route zu reduzieren.
 

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news-13701 Mi, 14 Okt 2020 14:00:40 +0200 Krisenstab zur Covid-19-Pandemie /nachrichten/rss/news/krisenstab-zur-covid-19-pandemie-4 Fallzahlen in Darmstadt steigen / 17 neue Fälle am Mittwoch / Inzidenz aktuell bei 42,5 / Vorerst keine zusätzlichen Maßnahmen / OB Partsch: „Diffuse Ausbreitung zeigt, dass das Virus unter uns ist – Ich appelliere an alle Bürgerinnen und Bürger, auch freiwillig Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen und die Hygieneregeln zu berücksichtigen“ Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung am heutigen Mittwoch (14.) vorerst keine weitergehenden Maßnahmen zu den bereits gültigen Personen-Beschränkungen bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen beschlossen. Nachdem die Inzidenz mit 17 zusätzlichen Fällen zum Mittwoch (kumulativ 545) auf 42,5 gestiegen ist, beobachtet das Gremium die Lage aufmerksam und wird, sollte die Inzidenz von 50 in den kommenden Tagen überschritten werden, über weitergehende Maßnahmen beraten und entscheiden. 

Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Die aktuelle Lage zeigt, wie wichtig es für uns alle ist, weiterhin sehr vorsichtig vorzugehen. Das Virus ist unter uns und nicht klar eingrenzbar. Wenn wir gut durch den Herbst und Winter kommen, einen weiteren Lockdown verhindern und unsere Mitmenschen bestmöglich schützen wollen, ist es wichtig, auch freiwillig dort einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wo dieser nicht vorgeschrieben ist, nicht notwendige Zusammenkünfte zu meiden und sich auch sonst streng an die bekannten Regeln zu halten. Es geht hier um unser Zusammenleben und unseren sozialen Zusammenhalt und nicht zuletzt auch um die wirtschaftliche Grundlage, auf der unsere Stadt basiert.“ 

Das Gesundheitsamt berichtet, dass es sich bei den aktuellen Neuinfektionen um überwiegend junge Menschen bis Menschen mittleren Alters handelt. Von rund 70 Neuinfizierten in den vergangenen sieben Tagen, befinden sich lediglich 6 Personen in den Altersgruppen ab 60 Jahren (>60:2, >70:2, >80:2). Nach wie vor handelt es sich um ein diffuses Infektionsgeschehen, dass sich über die gesamte Stadt verteilt. Es gibt aktuell keine Ausbruchssituationen in der Stadt. 

Die Lage in den Kliniken ist äquivalent zum Montag. Aktuell befinden sich im Klinikum Darmstadt, 4 Patienten auf der Normalstation, 3 auf der Intensivstation, im Elisabethenstift 3 auf der Normalstation, 0 auf der Intensivstation, das Alice-Hospital hat aktuell keine Covid-Patienten.

Der Krisenstab kommt am kommenden Freitag, um 10 Uhr zu seiner nächsten Sitzung zusammen. 

 

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news-13695 Fr, 09 Okt 2020 14:23:57 +0200 Klinikum Darmstadt: Zentraler Neubau fertig /nachrichten/rss/news/klinikum-darmstadt-zentraler-neubau-fertig Kliniken und Bereiche beziehen neuen Standort an der Grafenstraße Sechs Jahre ist es her, dass das Klinikum Darmstadt den Bauantrag für den Zentralen Neubau gestellt hat. Jetzt wird er bezogen. Mit Beginn dieser  Woche hat der Einzug sukzessivebegonnen, nachdem am vergangenen Freitag (2.) die Bausachverständigen und Behörden die offizielle Inbetriebnahme für das neue Krankenhausgebäude erteilt hatten.  
2017 ging der erste Bauabschnitt in den Patientenbetrieb.
 
Das Klinikum Darmstadt gibt 195 Millionen Euro für den Zentralen Neubau aus, der zum Jahreswechsel 20/21 fertiggestellt ist. Bis Ende Dezember läuft noch die Umzugsrochade,dann sind alle Kliniken - mit Ausnahme der Psychosomatik, die an den Standort Marienhospital ziehen wird - auf dem Gesundheitscampus mitten in der Stadt vereint. "Diese Punktlandung geschafft zu haben, ist eine grandiose Teamleistung!", dankt Geschäftsführer Clemens Maurer der Abteilung Bau und allen Mitarbeitenden. 
 
Noch ist nicht alles fertig, deshalb bittet die Geschäftsführung Mitarbeitende und Patient*innen noch um Geduld und Nachsicht, wenn es weiterhin zu Baulärm oder anderen Beeinträchtigungenkommt. Denn eine Inbetriebnahmegenehmigung heißt nicht, dass das Gebäude fertiggestellt ist. Das zeigt sich auch am zentralen Vorplatz und am zentralen neuen Haupteingang in der Grafenstraße 9, der seit Anfang dieser Woche offen ist. 
 
Das neue Klinikum am Standort mitten in der Stadt bietet erstmals einen zentralen Eingang über den alle Kliniken und Stationen auf dem Gesundheitscampus zu erreichen sind. Der Neubau bietet Mitarbeitenden und Patientinnen und Patienten jede Menge moderne Technik und Komfort: Alle Patientenzimmer haben barrierefreie Bäder, Fensterbänke, die zum Sitzen einladen, neue Patientenbetten und Nachtschränke mit Telefon und modernen Multimedia-Bedsitemonitoren,die das Internet ans Patientenbett bringen. Alle Zimmer haben ein großzügiges Entree mit Garderobenhaken und außenliegendem Sonnenschutz und als hauseigene Sonderanfertigung einen Schrank, der zwischen den Patientenbetten platziert ist und damit für mehr Privatsphäreund ausreichenden Sicherheitsabstand auch in Pandemiezeiten sorgt.
 
Aufgrund der Corona-Pandemie musste das Entree umgeplant werden: noch rechtzeitig konnten getrennte Wegeführungen für Non-Covid- und Covid-Patienten und Verdachtsfälle geschaffenwerden. 
 
Bis Dezember werden sich die Umzüge hinziehen. Begonnen wurde diese Woche mit der Rezeption, der Patientenaufnahme und der Zentralen Notaufnahme. Es folgten die Stationen undAbteilungen der Neurologie. In diesem Monat ziehen zunächst noch die chirurgischen Kliniken, dann die Frauen- und Geburtsklinik in den Neubau ein. Im November werden die Augen- und Hautklinik von Eberstadt auf das Gelände in Darmstadt ziehen, im Dezember folgtdie HNO-Klinik.  Insgesamt müssen knapp 20 Abteilungen beziehungsweise Stationen umgezogen werden - alles bei laufendem Betrieb.   
 
Die Bauarbeiten haben mit dem ersten Bauabschnitt und den Bereichen 1 A +B an der Bleichstraße begonnen, der  jetzt mit dem Zentralen Neubau verbunden wurde. Rund 240 MillionenEuro wurden bis heute investiert, um als Maximalversorger die Menschen in der Region auf hohem medizinischem Niveau  versorgen zu können - davon alleine 195 Millionen Euro in den Zentralen Neubau. 
 
Das Land Hessen trägt davon 69 Millionen Euro - den Rest musste und muss die Klinikum Darmstadt GmbH aus eigenen Mitteln erwirtschaften. Denn weitere Millionen investiertedas Unternehmen in den Hubschrauberlandeplatz, die Energiezentrale, in Digitalisierung, in neue CTs, neue MRTs und Linearbeschleuniger. Avisiert ist der weitere Ausbau und die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden auf dem Campus: etwa des Bestandsgebäudesder Chirurgischen Kliniken, Gebäude 5, den Neubau eines Labors und einer Zentralsterilgutversorgungsanlage, der Errichtung einer neuen Onkologischen Tagesklinik im Gebäude 6 (Medizinische Kliniken), dem Freiräumen des Gebäudes 90 und Erweiterung des Parkhausesund Neubaus eines Fahrradparkhauses für weitere 60 Millionen. In insgesamt zehn Jahren will die Klinikum Darmstadt GmbH 300 Millionen Euro investieren.
 
"Ich danke vor allem dem Team der Abteilung Bau, die das alles bisher in Eigenregie möglich gemacht hat. Die Basis des Erfolgs allerdings haben alle Mitarbeitenden gemeinsamgelegt, denn es ist einzig ihre Leistung der letzten sechs Jahre, die uns überhaupt die wirtschaftliche Ausgangslage für solch eine Finanzierung ermöglicht hat." Clemens Maurer, der auch Vorstandsvorsitzender des Klinikverbunds Hessen e.V. ist, führt aus:"Für Investitionskosten in Gebäude und Medizintechnik und Digitalisierung müssten nach dem dualen Krankenhausfinanzierungssystem die Bundesländer aufkommen, doch diese sind in den letzten 20 Jahren dieser Aufgabe nicht nachgekommen. Bundesweit gibt es einLeck von 6 Milliarden Euro für Krankenhaus-Investitionen."
 
Zahlen Daten Fakten zum Zentralen Neubau der Klinikum Darmstadt GmbH:
 
Die Bruttogeschossfläche aller Ebenen des Zentralen Neubaus umfassen 55.600 Quadratmeter. Das entspricht einer Größe von sechs Fußballfeldern.
Der Bettentrakt - Bereich D und E - hat eine Länge von 123 Metern
1800 Türen
700 Fenster
162 Untersuchungs- und Funktionszimmer 
 
Insgesamt hat das Klinikum Darmstadt in 2021 rund 1.000 Betten 
(inklusive 96 Betten für Neugeborene und Frühgeborene und in der Psychosomatik am Standort Marienhospital). 
In Covid-Zeiten reduziert sich die Anzahl auf 812 betreibbare Betten.
 
In 2021 verfügt das Klinikum Darmstadt dann über 25 OP-Säle (darunter ein OP mit intraoperativem CT):
 
16 OP im Zentral-OP (8 Bestand plus 6 neue plus 2 Sectio-OP)
2 Uro-OP
2 AOP
1 Augen-OP
4 Derma-Eingriffsräume
=25
 
7 Kreißsäle
58 Intensivbetten

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news-13693 Fr, 09 Okt 2020 11:55:00 +0200 Neckarstraße und Heidelberger Straße: Eigene Fahrspur für Radfahrende /nachrichten/rss/news/neckarstrasse-und-heidelberger-strasse-eigene-fahrspur-fuer-radfahrende OB Partsch: „Gerechtere Aufteilung des Straßenraums für alle“ / Verkehrsversuch für sechs Monate / Zeughausstraße und Eschollbrücker Straße folgen Am Montag, 12. Oktober 2020, beginnen voraussichtlich (wetterabhängig) Markierungs- und Beschilderungsarbeiten in der Neckarstraße und der Heidelberger Straße. In beide Fahrtrichtungen werden dort zwischen Rheinstraße und Heinrichstraße durchgehende Radstreifen auf der Fahrbahn ausgewiesen. Dafür entfällt in jeder jeweils eine Spur für den Autoverkehr. Im Rahmen des sechs Monate laufenden Verkehrsversuchs will die Wissenschaftsstadt Darmstadt erproben, wie der Radverkehr dauerhaft auf der Fahrbahn geführt werden kann. Bislang müssen sich Radfahrende den schmalen Seitenraum mit Fußgängern und -gängerinnen teilen.

„Mit dem Verkehrsversuch schaffen wir nicht nur eine deutlich gerechtere Aufteilung des Straßenraums für alle Verkehrsteilnehmer, sondern bieten dem stetig steigenden Radverkehr auch den Raum an, den er benötigt, um hier zügig und sicher von der Innenstadt in die südlichen Stadtteile und zurück zu kommen. Perspektivisch wollen wir entlang der Neckarstraße und der Heidelberger Straße eine durchgehende attraktive Radverkehrsführung vom Zentrum bis Eberstadt anbieten", erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch.

Das Mobilitätsamt hatte in der Neckarstraße mit Hilfe von Zählschleifen eine Frequenz von über tausend Radfahrenden pro Tag und Richtung ermittelt. 

Die Maßnahme in der Neckarstraße/Heidelberger Straße ist eine von insgesamt fünf Verkehrsversuchen, mit denen die Wissenschaftsstadt Darmstadt auf das veränderte Mobilitätsverhalten in Darmstadt reagiert. Insbesondere der Radverkehr ist – wie in vielen Städten –  nicht zuletzt in Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie in den vergangenen Monaten stark angewachsen.

Bereits seit einigen Wochen sind in der Bleichstraße und am Roßdörfer Platz im Rahmen der Verkehrsversuche gelbe markierte Fahrspuren für Radfahrende reserviert. Nach der Neckarstraße und der Heidelberger Straße folgen noch zwei weitere Maßnahmen in der Zeughausstraße und der Eschollbrücker Straße. 

Auch beim Verkehrsversuch in der Neckarstraße und der Heidelberger Straße ist der Autoverkehr weiterhin in jede Richtung möglich.  Zudem können alle Ein- und Ausfahrten und Parkstände angesteuert werden. Für den Durchgangsverkehr wird die Fahrt über die parallel verlaufende Hindenburgstraße und den Donnersbergring empfohlen.
 

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news-13691 Fr, 09 Okt 2020 11:16:04 +0200 Ökologisch Wohnen im Bestandsquartier: Forschungsprojekt des Öko-Instituts auch in der Wissenschaftsstadt Darmstadt /nachrichten/rss/news/oekologisch-wohnen-im-bestandsquartier-forschungsprojekt-des-oeko-instituts-auch-in-der-wissenschaftsstadt-darmstadt OB Partsch: „Nachhaltige Entwicklung der Quartiere im Bestand ist wichtiges Handlungsfeld für das Darmstadt von morgen“ Seit April 2020 forscht das Öko-Institut am Beispiel zweier Quartiere in der Schwarmstadt Darmstadt – dem Martinsviertel sowie Kranichstein-Süd –  am Projekt „Transformative Strategien einer integrierten Quartiersentwicklung“, kurz TRASIQ 2, um zu untersuchen, wie städtische Quartiere nachhaltig umgestaltet werden können. An dem Projekt sind neben der Wissenschaftsstadt Darmstadt das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) und die Agentur „Team Ewen“ beteiligt; das Bundesforschungsministerium fördert das Projekt.

„Darmstadt ist ein gesuchter Ort zum Leben und Arbeiten. Der Druck auf den Wohnungsmarkt ist hoch. Die nachhaltige Gestaltung und Weiterentwicklung der Quartiere im Bestand ist deshalb ein wichtiges und oftmals unterschätztes Handlungsfeld einer klugen und ausgewogenen Strategie für das Darmstadt von Morgen“, sagt Oberbürgermeister Jochen Partsch im Hinblick auf das Projekt. „Aber die Ergebnisse werden nicht nur für uns in Darmstadt interessant und hilfreich sein. Auch über unsere eigenen Stadtgrenzen hinaus werden mit großer Sicherheit spannende Ansätze für die zukunftsfähige Entwicklung von Städten erarbeitet“, erklärt Partsch weiter.

Im Fokus des Projektes stehen die Forschungsthemen Mobilität, Wärmeversorgung und effiziente Wohnraumnutzung. Für klimaschonendes Wohnen ist die Wärmeversorgung ein wichtiger Schlüssel. Wie und wo lässt sich beispielsweise Fernwärme in Bestandsimmobilien ausbauen? Wie kann der Anteil erneuerbarer Energien in der Wärmeversorgung erhöht werden? Auch die Größe der Wohnfläche trägt dazu bei, wie umweltfreundlich ein Mensch wohnt. Was muss getan werden, dass Menschen durch intelligenten Wohnungstausch die Wohnfläche zur Verfügung haben, die sie in ihrer jeweiligen Lebensphase gerade brauchen? Wie können Quartiere so umgestaltet werden, dass die Bewohnerinnen und Bewohner ihre Mobilität ökologisch gestalten können?

Die Bürgerbeteiligung spielt dabei eine große Rolle, da Bürgerinnen und Bürger frühzeitig einbezogen werden. Das neu entwickelte Beteiligungsinstrument der „Planungsforen“ macht es möglich, chancengleich ausgewählte Bürgerinnen und Bürger mit unterschiedlichen Sichtweisen und Interessen in den Prozess einzubinden – aus der Anwohnerschaft, aus der Gesamtstadt und aus Zuzugswilligen.

Im September haben die Projektpartner gemeinsam mit Akteuren aus dem Stadtplanungsamt, dem Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung und dem Mobilitätsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt, der Stadt- und Verkehrsplanung, der HEAG mobilo, der bauverein AG, der GHW Wohnungsgesellschaft Hessen, dem Mieterbund und dem Büro der Bürgerbeauftragten bei einem Workshop erste Ideen für die beiden Quartiere erarbeitet und ausgetauscht.

Ziel des Projektes ist es, die Ergebnisse aus dem vorangegangenen Projekt TRASIQ 1, bei dem ein neu zu errichtendes Quartier auf einer Konversionsfläche betrachtet wurde, nun auf die Transformation zweier bereits bestehender Quartiere zu übertragen. „Die Herausforderung ist dabei, dass die erfolgreiche Umsetzung von Transformationsprozessen in Bestandsquartieren schwieriger ist als in Neubauquartieren. Denn dort kann konzeptionell und baulich bei Null begonnen werden, in Bestandsquartieren sind die städtebaulichen Gegebenheiten und die Menschen vor Ort der Ausgangspunkt“, sagt Projektleiter Dr. Matthias Buchert vom Öko-Institut.

Letztendlich sollen sogenannte „Fahrpläne“ entstehen, die auf andere Viertel und Städte übertragen werden können. Die Idee ist angelehnt an die schon existierenden Sanierungsfahrpläne für Wohngebäude. Darin werden den Gebäudeeigentümern die Schritte einer energetischen Sanierung bis hin zum klimaneutralen Gebäude aufgezeigt. „Diese Idee wird hier weiterentwickelt: Zum einen wird sie auf Quartiere übertragen und zum anderen können über die energetische Perspektive hinaus weitere Nachhaltigkeitsaspekte, wie Flächennutzung, Mobilität, Ressourcennutzung, Treibhausgase, aufgegriffen werden“, sagt Sebastian Eichhorn vom Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung.

Das neu zu entwickelnde Quartier aus TRASIQ 1 ist das Ludwigshöhviertel in Darmstadt. Aus dessen Planung ist ein Online-Bewertungsinstrument hervorgegangen, das der kommunalen Verwaltung, interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Investorinnen und Investoren und Entscheidungsträgerinnen und -trägern als zusätzliche Informationsquelle dient. „In den Planungsforen wurden diese Zielgruppen in die Bewertung und Lösung möglicher Zielkonflikte nachhaltiger Quartiersentwicklung einbezogen“, sagt Dr. Christoph Ewen, der das Projekt für Team Ewen begleitet hat und ebenso bei TRASIQ 2 beteiligt ist.

Ausgangspunkt für TRASIQ 1 war, dass Fachverwaltungen, zukünftige Investoren, aber auch Versorger, Dienstleister und zukünftige Bewohnerinnen und Bewohner jeweils eigene Vorstellungen und Ziele für ein Viertel haben. Oft werden Planungen erstellt, ohne sich untereinander abzustimmen und ohne die Effekte auf die Nachhaltigkeit zu kennen. Für den Aufbau eines nachhaltigen Stadtteils ist jedoch ein gemeinsamer Ansatzpunkt unabdingbar – darauf zielte die Forschung bei TRASIQ 1 ab.

Weitere Informationen zu den Projekten TRASIQ 1 und TRASIQ 2 gibt es auf www.trasiq.de.

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news-13685 Do, 08 Okt 2020 15:00:03 +0200 OB Partsch gratuliert Batteriehersteller Akasol zum Bezug des neuen Firmensitzes und der neuen Produktionsstätte ‚Gigafactory 1‘ in Darmstadt /nachrichten/rss/news/ob-partsch-gratuliert-batteriehersteller-akasol-zum-bezug-des-neuen-firmensitzes-und-der-neuen-produktionsstaette-gigafactory-1-in-darmstadt „Sind froh, ein derart innovatives Unternehmen mit hervorragender Zukunftsperspektive in Darmstadt zu haben – Entscheidung für Darmstadt ist auch ein weiterer Beweis für die guten Bedingungen, die Unternehmen in Darmstadt vorfinden“ Oberbürgermeister und Wirtschaftsdezernent Jochen Partsch hat dem Hersteller von Hochleistungsbatterien, Akasol, am heutigen Donnerstag (08.) zum offiziellen Bezug seiner neuen Firmenzentrale mit 300 Arbeitsplätzen und der ebenfalls neu errichteten Produktionsstätte ‚Gigafactory 1‘ in Darmstadt gratuliert und dabei noch einmal die herausragende Bedeutung des Unternehmens für den Wirtschaftsstandort Darmstadt und die Region hervorgehoben. 

„Akasol ist als börsennotiertes Unternehmen und dem Tätigkeitsfeld in der Batterieproduktion und Forschung ein globaler Player in einem der wichtigsten Zukunftsmärkte, der E-Mobilität. Wir sind daher froh, dass in Darmstadt ab sofort die größte Serienproduktionsstätte für Nutzfahrzeugbatterien in Europa entsteht. Die Entscheidung Akasols für den Wirtschaftsstandort Darmstadt zeigt dabei einmal mehr die sehr guten Bedingungen, die Unternehmen in unserer Stadt vorfinden.“  

Neben dem Bezug des neuen Firmensitzes teilte das Unternehmen am gestrigen Mittwoch mit, dass gleichzeitig auch die Serienproduktion angelaufen ist und ab Mitte nächsten Jahres in der hochautomatisierten Fabrik Batteriesysteme mit einer Kapazität von 2,5 Gigawattstunden gebaut werden. Bei entsprechender Nachfrage könne man die Produktion sogar noch verdoppeln, erklärte Akasol in einer entsprechenden Mitteilung.

Hintergrund:

Die Akasol AG ist ein Hersteller von Batteriesystemen für Fahrzeuge. Die Systeme, kompakte und leichte Lithium-Ionen-Batteriemodule mit Flüssigkühlung, verlängerter Lebensdauer und hoher Energiedichte für Hersteller von Fahrzeugen mit Hybrid- und Elektroantrieb, regenerative Energieanlagen und Energieversorger kommen in Batteriebussen, Industrie- und Nutzfahrzeugen, Schiffen und Schienenfahrzeugen zum Einsatz. 

Akasol wurde 2008 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Darmstadt. Das Unternehmen ist aus der 1990 gegründeten Akademischen Solartechnikgruppe der Technischen Universität Darmstadt hervorgegangen.
 

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news-13681 Do, 08 Okt 2020 11:31:09 +0200 Kooperation zwischen Frauenbüro und Stadtbibliothek /nachrichten/rss/news/kooperation-zwischen-frauenbuero-und-stadtbibliothek Neuauflage der Medienboxen für faire Rollenbilder anlässlich des Weltmädchentages am 11. Oktober / Frauendezernentin Akdeniz: „Müssen der noch immer vorhandenen Ungerechtigkeit zwischen den Geschlechtern entgegenwirken“ / Bürgermeister Reißer: „Allen Kindern müssen vielfältige Entfaltungsmöglichkeiten offenstehen, völlig unabhängig von ihrem Geschlecht“ Anlässlich des Weltmädchentags am 11. Oktober legen das Frauenbüro und die Stadtbibliothek der Wissenschaftsstadt Darmstadt gemeinsam die Medienboxen neu auf. Darin sind Medien enthalten, die ein faires und gleichberechtigtes Rollenbild von Mädchen und Jungen vermitteln.

„Noch immer werden Mädchen und Frauen – auch hier bei uns in Deutschland – häufiger Opfer von sexualisierter Gewalt; sie sind in politischen Interessenvertretungen unterrepräsentiert und müssen sich häufig mit weniger Einkommen und dementsprechend auch Vermögen begnügen. Eine Ursache dafür liegt darin begründet, dass Mädchen und Jungen bereits früh mit klassischen Geschlechterstereotypen konfrontiert werden – auch in der Kinderliteratur, in der Mädchen häufig mit Feen und Prinzessinnen dargestellt werden, während die Jungen Fußball spielen oder Abenteuer auf Piratenschiffen erleben. Auch die klassische Rollenverteilung, dass sich Frauen um die Kinder kümmern und die Väter arbeiten gehen, findet sich immer wieder“, erläutert Barbara Akdeniz, Sozial- und Frauendezernentin der Wissenschaftsstadt Darmstadt. „Diese Klischees beschränken die Kinder in ihrer Entwicklung und führen beispielsweise dazu, dass Mädchen oft weniger Selbstvertrauen in ihre mathematischen und naturwissenschaftlichen Fähigkeiten haben, häufiger eher schlechter bezahlte Berufe wählen, später mehr unbezahlte Sorgearbeit übernehmen und deshalb einem höheren Altersarmutsrisiko ausgesetzt sind. Hier müssen wir entschieden gegensteuern“, macht Akdeniz die Dringlichkeit deutlich. 

Auch Bürgermeister Reißer begrüßt die Zusammenarbeit von Stadtbibliothek und Frauenbüro: „Die Stadtbibliothek mit ihrem großen Kundenkreis und ihrem vielfältigen, aktuellen Medienangebot kann dieses wichtige Projekt in idealer Weise unterstützen. Mit den Medienboxen stellen wir Pädagoginnen und Pädagogen, Eltern und anderen Interessierten Bücher und Filme zur Verfügung, die Kindern andere als stereotype Rollenbilder vermitteln und damit eine gleichberechtigte Entwicklung von Jungen und Mädchen fördern. Allen Kindern müssen vielfältige Entfaltungsmöglichkeiten offenstehen, völlig unabhängig von ihrem Geschlecht. Daher ist es umso wichtiger, dass Kinder auch in Büchern und Filmen vielseitige Vorbilder kennenlernen, damit sie ihren individuellen Platz in unserer Gesellschaft finden können.“

Interessierte können sich aus einer vielfältigen Medienliste eine Auswahl an Büchern und Filmen zusammenstellen lassen und entleihen, die ein faires und gleichberechtigtes Rollenbild von Mädchen und Jungen aufzeigen. Es gibt Medien für die Altersgruppen von 3 bis 6 und von 6 bis 10 Jahren. Auch verschiedene Familienformen werden thematisiert. Die Medienboxen eignen sich für Kindertagesstätten und Schulen ebenso wie für Eltern oder pädagogische Fachkräfte. Für Erwachsene steht Fachliteratur zu geschlechtergerechter Erziehung zur Verfügung.

Die Zusammenstellung und Ausleihe der Medien erfolgt über die Stadtbibliothek. In einem neu aufgelegten Flyer werden die Medienboxen und deren Nutzung ausführlich vorgestellt. Dieser liegt im Bürgerinformationszentrum am Luisenplatz aus oder kann über frauenbuero@1sp4mdarmstadt.abde kostenfrei bestellt werden. Zudem steht er als Download unter „Publikationen“ auf der Seite www.frauenbuero.darmstadt.de sowie auf www.stadtbibliothek.darmstadt.de unter „Angebote und Service“ - Themenlisten zur Verfügung.

Um die Belange von Mädchen weltweit sichtbar zu machen und sie in der Wahrnehmung ihrer Rechte zu stärken, wurde von der UNO 2011 der Weltmädchentag ins Leben gerufen. Er wird seither jährlich genutzt, um auf die weltweit vorhandenen Benachteiligungen von Mädchen hinzuweisen.
 

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news-13650 Mi, 30 Sep 2020 15:01:19 +0200 Vorweihnachtszeit /nachrichten/rss/news/vorweihnachtszeit-2 ÖPNV an den Adventssamstagen im DADINA-Gebiet kostenlos / Stressfrei unterwegs im Weihnachtsverkehr Wie die beiden DADINA-Vorstandsvorsitzenden Erster Kreisbeigeordneter Robert Ahrnt und Oberbürgermeister Jochen Partsch jetzt mitteilen, können alle Fahrgäste auf den RMV-Verkehrsmitteln im gesamten Gebiet der Stadt Darmstadt und der 23 Städte und Gemeinden des Landkreises Darmstadt-Dieburg an den Adventssamstagen (28.11., 5. 12., 12.12. und 19.12.) kostenlos unterwegs sein.

Dies umfasst Fahrten innerhalb der Tarifgebiete 39, 40 und 41. Beide sind überzeugt davon, dass damit ein möglichst stressfreies Einkaufserlebnis ermöglicht wird: „Wir wollen einen Anreiz schaffen, an den verkehrsintensiven Wochenenden vor Weihnachten das Auto stehen zu lassen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein. Dies ist eine gute Gelegenheit, ohne Stau und Parkplatzsuche bequem die Weihnachtseinkäufe zu erledigen, und dazu auch noch zur Luftreinhaltung beizutragen.“  

Darmstadts Oberbürgermeister erklärt dazu: „ Dies ist auch eine Unterstützung von Handel und Wirtschaft sowohl in der Wissenschaftsstadt als auch in der Region, das kostenlose Angebot kann aber an den Adventssamstagen auch für Freizeitfahrten genutzt werden.“  

„Wir wollen nach den Corona-bedingten Fahrgastrückgängen wieder stärkeres Interesse am öffentlichen Personennahverkehr wecken“, führt Vorsitzender Ahrnt zur geplanten Aktion aus, „denn Busse und Bahnen sind mit Maske sicher.“ 

Nachdem im Dezember 2019 im DADINA-Gebiet an den vier Adventssamstagen die Gruppentageskarte zum Preis einer Einzeltageskarte angeboten wurde, möchte die Nahverkehrsorganisation in diesem Winter noch einen Schritt weitergehen und ein kostenloses Angebot offerieren. Dies vereinfacht den Zugang zum ÖPNV auch für Bürgerinnen und Bürger, die diesen sonst gar nicht oder nicht so oft benutzen. Gegenüber dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) gleicht die Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation die entgangenen Ticketeinnahmen aus. Es werden an den Aktionstagen verstärkt Gelenkbusse eingesetzt, und die Linie RH (Reinheim – Darmstadt) wird mit zusätzlichen Fahrten verdichtet.

Die DADINA weist nochmal daraufhin, in den öffentlichen Verkehrsmitteln und an den Bahnhöfen unbedingt die Maskenpflicht einzuhalten.

Die Öffentlichkeitsarbeit erfolgt mit Unterstützung von Darmstadt City-Marketing und dem Standortmarketing des Landkreises Darmstadt-Dieburg.
 

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news-13636 Do, 24 Sep 2020 15:43:01 +0200 Oberbürgermeister und Kulturdezernent Jochen Partsch begrüßt Entscheidung des Landes Hessen zur finanziellen Unterstützung des Schlossgrabenfests /nachrichten/rss/news/oberbuergermeister-und-kulturdezernent-jochen-partsch-begruesst-entscheidung-des-landes-hessen-zur-finanziellen-unterstuetzung-des-schlossgrabenfests „Das Schlossgrabenfest ist eine Institution im Kulturbereich – Veranstalter tragen mit ihrem Angebot maßgeblich mit zur Vielfalt und Attraktivität des Kultur- und Lifestyle-Bereichs in Darmstadt und der Region bei“ Das Land Hessen fördert das dieses Jahr pandemiebedingt abgesagte Schlossgrabenfest aus dem Corona-Kulturpaket: Diese wichtige Entscheidung für den Erhalt des beliebten und deutschlandweit bekannten Musikfestivals hat OB Jochen Partsch nach Gesprächen mit Land und Veranstaltern ausdrücklich begrüßt. 

„In den vergangenen Monaten gab es intensive Gespräche zwischen Stadt, den Veranstaltern und Vertretern der Landesregierung bei denen deutlich wurde, welche große Bedeutung das Schlossgrabenfest für die Attraktivität und Vielfalt des kulturellen Angebots in Stadt und der Region hat. Vor diesem Hintergrund ist die Entscheidung des Landes außerordentlich zu begrüßen. Es handelt sich dabei um nicht weniger als die strategische Förderung eines bedeutenden Akteurs der Kultur- und Lifestyle-Szene in Darmstadt, die gerade jetzt, wo ein Rückgang von Geschäftsreisenden eine Stadt wie Darmstadt zusätzlich vor Herausforderungen stellt, immens wichtig und eine Investition in die kulturelle Zukunft und Attraktivität Darmstadts ist.“ Freizeit- und Kultur-Highlights werden für den Tourismus entscheidend sein, sodass es auch deshalb wichtig war, den Fortbestand des Schlossgrabenfestes zu sichern.

„Oberbürgermeister Jochen Partsch hatte uns bereits vor wenigen Tagen Mut gemacht, dass unser Antrag wohl berücksichtigt wird. Offiziell bestätigt wurde dies nun durch ein Schreiben der Ministerin für Kunst und Wissenschaft Frau Angela Dorn. Wir sind glücklich und überwältigt von der solidarischen Hilfe des Landes Hessen und danken allen Beteiligten über die Parteigrenzen hinweg für ihre Unterstützung. Stellvertretend unserem Oberbürgermeister, der sich stets für das Schlossgrabenfest eingesetzt und stark gemacht hat. Die nun zugesagte Hilfe sehen wir daher voller Demut und Dankbarkeit als Verpflichtung und Auftrag an uns, das Beste für eine Neuauflage des Schlossgrabenfestes im Herzen unserer Stadt zu geben, wann immer dies dann wieder möglich sein wird. Wir haben zumindest voller Zuversicht mit den Planungen für 2021 begonnen und hoffen, dass wir alle im nächsten Jahr wieder, geplant vom 20.5. bis 24.5.2021 (an Pfingsten), gemeinsam zur Musik von mehr als 100 Bands feiern können“, so die beiden Veranstalter Thiemo Gutfried und Frank Grossmann

Hintergrund:  
Das Land Hessen hatte ein Corona-Kulturpaket in Höhe von 50 Millionen Euro aufgelegt, u.a. zur Rettung von Großveranstaltungen und Festivals, die coronabedingt bis zum 31.8. abgesagt werden mussten. Die Veranstalter des Schlossgrabenfestes hatten hieraus eine entsprechende Unterstützung als Liquiditätshilfe beantragt und haben nun den positiven Förderbescheid über die Unterstützung im Rahmen des Programms „Festivalförderung“ erhalten.
 

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news-13630 Mi, 23 Sep 2020 13:04:15 +0200 HEAG gewinnt CSR‐Preis 2020 der Bundesregierung in der Sonderkategorie „CSR und Digitalisierung“ /nachrichten/rss/news/heag-gewinnt-csr-preis-2020-der-bundesregierung-in-der-sonderkategorie-csr-und-digitalisierung Die  HEAG  ist  die  Gewinnerin  des  CSR‐Preises  der  Bundesregierung in der Kategorie „CSR und Digitalisierung“. Dies wurde am Dienstag  (22.9.)  von  Bundesarbeitsminister  Hubertus  Heil  und  Staatssekretär Björn Böhning verkündet.
„Die  HEAG  hat  mit  dem  Gewinn  des  CSR‐Preises  der  Bundesregierung  bewiesen,  dass  wir  die  Digitalisierung  als  Chance  begreifen  und  unsere Geschäftsmodelle durch Digitalisierung nachhaltiger gestalten", erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende der HEAG, Oberbürgermeister Jochen Partsch. Die HEAG konnte die Jury mit der Ganzheitlichkeit ihres Ansatzes, mit dem nicht nur  einzelne  Projekte  gefördert,  sondern  umfassende  Lösungen  und  Handlungsstrategien für die “digitale Stadt“ entwickelt werden, überzeugen. 

„Seit  2009  liegt  ein  Fokus  unserer  Arbeit  auf  der  Wahrnehmung  unserer  gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung. Unser Ziel ist es, den HEAG‐Konzern  als  Nachhaltigkeitskonzern  weiterzuentwickeln.  Davon  profitiert auch die gesamte Stadtwirtschaft", ergänzten die Vorstände der HEAG, Prof. Dr. Klaus‐Michael Ahrend und Dr. Markus Hoschek.

Teil der Bewerbung waren mehr als 30 Digitalisierungsprojekte, welche die HEAG  im  Dialog  mit  relevanten  Stakeholdern  unter  Berücksichtigung  von  spezifischen Nachhaltigkeitsanforderungen umgesetzt hat. Dazu zählen u.a. die  Aktivitäten  rund  um  das  Stadtwirtschaftsportal  und  die  Nachbarschaftsplattform  „Darmstadt  im  Herzen“  zur  nachhaltigen Mitgestaltung  der  Stadtgesellschaft.  Darüber  hinaus  wurde  die  kritische  Auseinandersetzung  der  HEAG  mit  den  Chancen  und  Risiken  der Digitalisierung  sowie  zum  Thema  Datenschutz  berücksichtigt.  "Digitalisierung  muss  einen  klaren  ökonomischen,  ökologischen  und sozialen  Mehrwert  für  Unternehmen  und  die  Gesellschaft  haben",  sagte Daniel Pfeffer, Initiator und verantwortlich für die Bewerbung der HEAG um den CSR‐Preis.  

„Die  Verleihung  des  Preises  an  die  HEAG  zeigt  deutlich,  welchen  großen  Stellenwert  die  Themen  CSR  und  Digitalisierung  in  der  Digitalstadt Darmstadt  haben  und  dass  es  sich  auszahlt,  bei  unseren  gemeinsamen  digitalen Projekten Nachhaltigkeit von Anfang an mitzudenken“, erklärten die  Geschäftsführer  der  Digitalstadt  Darmstadt  GmbH,  Simone  Schlosser  und José David da Torre Suárez.

Der CSR‐Preis der Bundesregierung ist eine Auszeichnung für Unternehmen aller Größenklassen, die ihre Geschäftstätigkeit dauerhaft sozial, ökologisch und ökonomisch verträglich gestalten oder auf ihrem Weg dahin deutliche Fortschritte  vorweisen  können.  Ziel  ist  es,  verantwortungsvolles  Unternehmenshandeln  zu  honorieren,  zu  fördern  und  konkret  zu unterstützen. Der Preis richtet sich sowohl an große als auch an kleine und mittlere  Unternehmen.  Nach  2013,  2014  und  2017  prämierte  die  Bundesregierung  damit  bereits  zum  vierten  Mal  Ideen,  Ansätze  und Konzepte im Sinne eines nachhaltigen Wirtschaftens.
Die  digitale  Verkündung  der  Preisträger  und  weitere  Informationen  über  den  CSR‐Preis  der  Bundesregierung  sind  auf https://www.csr-in-deutschland.de/DE/CSR-Preis/csr-preis.html abrufbar.  

 

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