Wissenschaftsstadt Darmstadt https://www.darmstadt.de RSS-Feed der Wissenschaftsstadt Darmstadt de-de Wissenschaftsstadt Darmstadt Fri, 27 Jan 2023 08:42:54 +0100 Fri, 27 Jan 2023 08:42:54 +0100 TYPO3 EXT:news news-16115 Thu, 26 Jan 2023 09:00:00 +0100 ÖPNV-Anbindung Ludwigshöhviertel – Einrichtung eines Bus-Vorlaufverkehrs ab Sommer 2024 https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/oepnv-anbindung-ludwigshoehviertel-einrichtung-eines-bus-vorlaufverkehrs-ab-sommer-2024 Mobilitätsdezernent Kolmer: „Ziel ist nicht nur ein Höchstmaß an Flexibilität für die Linienkonzepte zur Anbindung des Ludwigshöhviertels zu bekommen, sondern auch für zukünftige neue Verkehrs- und Linienkonzepte vorbereitet zu sein“ Der Magistrat hat in seiner letzten Sitzung (25.) die Einrichtung eines Bus-Vorlaufverkehrs für das Ludwigshöhviertel ab Juli 2024 beschlossen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt plant im Süden des Stadtgebiets im Bereich der ehemals militärisch genutzten Flächen der Cambrai-Fritsch-Kaserne und der Jefferson-Siedlung ein neues Wohnquartier, das Ludwigshöhviertel. Im rund 34 Hektar großen Areal zwischen den Stadtteilen Bessungen und Eberstadt sollen zukünftig etwa 1.400 Wohneinheiten für gut 3000 Einwohnerinnen und Einwohner entstehen. Die Anbindung des Ludwigshöhviertels soll das neue Quartier im Süden von Bessungen mit der Verkehrsinfrastruktur Darmstadts verbinden und speziell die Verkehrsmittel des Umweltverbunds fördern (ÖPNV, Rad-und Fußverkehr). „Ein wesentliches Element, mit dem auf die Verkehrswende hingearbeitet wird, ist die Durchbindung der Straßenbahn von der heutigen Endhaltestelle ‚Lichtenbergschule‘ durch das Ludwigshöhviertel bis zur Heidelberger Straße. Durch diese neue Verbindung zwischen den wichtigen Bestandstraßen der Straßenbahnlinien 1, 6, 7, 8 entlang der Heidelberger Straße und der heutigen Straßenbahnlinie 3 ergeben sich neue Linienoptionen – auch über das Ludwigshöhviertel hinaus und zum Beispiel zum Vorteil der Anbindung von Eberstadt“, erläutert Mobilitätsdezernent Michael Kolmer.  Ziel der Planungen für die ÖPNV-Anbindung sei nicht nur ein Höchstmaß an Flexibilität für die Linienkonzepte zur Anbindung des Ludwigshöhviertels zu bekommen, sondern auch für zukünftige neue Verkehrs- und Linienkonzepte vorbereitet zu sein sowie bei Störungen im Betrieb flexibler reagieren zu können (Umleitungen, Wendemöglichkeit mit Anschlusspunkt für Schienenersatzverkehr).  „Die ersten Wohnungen im Ludwigshöhviertel sollen voraussichtlich ab dem 1. Juli 2024 bezogen werden. Zu diesem soll auch bereits ein leistungsfähiger Anschluss an das ÖPNV-Netz zur Verfügung stehen. Da die Neubaustrecke der Straßenbahn bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Betrieb sein kann, ist ein Vorlaufverkehr mit Bussen voraussichtlich bis ins Jahr 2026 bzw. bis zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Straßenbahnstrecke durch das Ludwigshöhviertel einzurichten“, so Kolmer weiter.  Um den Bus-Vorlaufverkehr zum Zeitpunkt der Erstbezüge sicherzustellen, ist es aufgrund der Vorlaufzeiten für die Fahrzeug-Neubeschaffung und die Akquise von Fahrpersonal notwendig, frühzeitig einen Beschluss der städtischen Gremien zu erlangen. Der Vorlaufverkehr endet mit der Inbetriebnahme der Straßenbahnstrecke durch das Ludwigshöhviertel. Vorgesehen ist ein Ringverkehr durch das Ludwigshöhviertel mit Anschluss an die Straßenbahnlinien 3 und 7 an der Haltestelle „Lichtenbergschule“. Hierbei sollen die Fahrpläne des Vorlaufverkehrs so ausgestaltet werden, dass kurze Umsteigezeiten an der Haltestelle „Lichtenbergschule“ gewährleistet sind. Die Fahrthäufigkeit soll sich prinzipiell an den Ankunfts- und Abfahrtzeiten der Straßenbahnlinie 3 an der derzeitigen Endhaltestelle „Lichtenbergschule“ orientieren. Derzeit wird von folgenden Takten ausgegangen: Haupt- und Tagesverkehrszeit: 10-Minuten-Takt, Wochenendverkehr: 15/30-Minuten-Takt. Abhängig vom Baufortschritt im Ludwigshöhviertel könnte auch eine zu Beginn geringere Taktung ausreichend sein. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten soll der Linienverkehr mit Kleinbussen erfolgen. Je nach Fahrzeugverfügbarkeit sollen diese Kleinbusse mit Elektromotor bzw. mit alternativen Antriebskonzepten ausgestattet sein. news-16112 Wed, 25 Jan 2023 17:00:00 +0100 „Storchenhügel“ als erster Vertretungsstützpunkt für die Kindertagespflege offiziell eingeweiht https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/storchenhuegel-als-erster-vertretungsstuetzpunkt-fuer-die-kindertagespflege-offiziell-eingeweiht Bürgermeisterin Akdeniz: „Für Familien sind ein zuverlässiges Betreuungsangebot und eine funktionierende Vertretungsregelung in der Kindertagespflege zentral“ Mit dem „Storchenhügel“ in der Hügelstraße hat Bürgermeisterin Barbara Akdeniz am heutigen Mittwoch (25.) den ersten Vertretungsstützpunkt für die Kindertagespflege in der Wissenschaftsstadt Darmstadt eingeweiht. Über die Bedeutung dieser Einrichtung sagte Akdeniz: „Für Familien sind ein zuverlässiges Betreuungsangebot und eine funktionierende Vertretungsregelung in der Kindertagespflege zentral. Fällt eine Kindertagespflegeperson krankheitsbedingt aus, muss es funktionierende Vertretungsregelungen geben. Die Vertretungsperson muss zudem qualifiziert und dem zu betreuenden Kind nicht nur bekannt, sondern auch vertraut sein. Auch die Räumlichkeiten und die Alltagsgestaltung müssen dem Kind vertraut sein. Mit dem Storchenhügel können Eltern nun eine gesicherte Betreuung in Anspruch nehmen, zusätzliche Kosten entstehen ihnen dafür nicht. Das Betreuungsangebot der kooperierenden Kindertagespflegepersonen wird damit aufgewertet, sie selbst werden im Krankheitsfall entlastet.“ Für die Umsetzung des Vertretungskonzeptes konnte die „Tageseltern Tageskinder Vermittlung“ (TTV) als Trägerin gewonnen werden. In Abstimmung mit der Fachberatung der Abteilung Kinderbetreuung im städtischen Jugendamt erarbeitete die TTV ein pädagogisches Konzept, das jetzt umgesetzt wird. Für den Betrieb des Vertretungsstützpunktes stellt die Wissenschaftsstadt Darmstadt jährlich 160.000 Euro bereit. Aktuell kooperieren neun Kindertagespflegepersonen mit ihren Tageskindern mit dem neuen Vertretungsstützpunkt. Um schon vor dem Eintreten eines Vertretungsfalls ein Vertrauensverhältnis zu den Kindern zu schaffen, bereiten die im „Storchenhügel“ tätigen pädagogischen Fachkräfte die dortigen Räume für die zwei Besuchsgruppen des Tages vor. Die ein- bis dreijährigen Kinder kommen regelmäßig mit ihrer Kindertagespflegeperson zum Spielen, Essen und Schlafen. Erkrankt eine kooperierende Kindertagespflegeperson, werden die pädagogischen Fachkräfte kurzfristig telefonisch informiert. Eltern können dann ihr Kind zur Betreuung in den Vertretungsstützpunkt bringen. Bis zu 50 Kinder bei zehn bis zwölf Kindertagespflegepersonen können im „Storchenhügel“ aufgenommen werden. Die Leiterin der TTV, Andrea Langer, fasst zusammen: „Das Angebot des Vertretungsstützpunktes wird von Kindertagespflegepersonen, von Eltern und Kindern sehr gut angenommen. Wir freuen uns, dass in anderen Stadtteilen weitere Stützpunkte geplant sind.“ news-16116 Wed, 25 Jan 2023 13:23:39 +0100 Wissenschaftsstadt Darmstadt lässt beschädigte Modaubrücken in Eberstadt ersetzen https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-laesst-beschaedigte-modaubruecken-in-eberstadt-ersetzen Mobilitätsdezernent Michael Kolmer: „Planungen schreiten voran. Baubeginn für die neuen Brücken voraussichtlich im dritten Quartal 2023“ Die im Stadtteil Eberstadt über die Modau führenden Holzbrücken im Bereich Hirtengrundhalle/Hainweg und Bauerngarten sind durch Vandalismus so stark beschädigt bzw. teilweise zerstört, dass an beiden Brücken die Überbauten aus Holz durch neue ersetzt werden müssen. Eine Instandsetzung wäre unwirtschaftlich. Dies geht aus einem Sachverständigenbericht vom Frühjahr 2022 hervor, den das Mobilitätsamt in Auftrag gegeben hatte und worüber die Stadt bereits in einer Pressemitteilung im August informiert hatte (siehe https://www.darmstadt.de/presseservice/einzelansicht/news/holzbruecken-ueber-modau-brauchen-neue-brueckenueberbauten). An einen Ortstermin mit allen Projektbeteiligten am vergangenen Montag (23.) anknüpfend berichtet Mobilitätsdezernent Michael Kolmer über den aktuellen Sachstand: „Die Fachabteilung für Ingenieurbauwerke beim Mobilitätsamt hat im August 2022 bei der Oberen Wasserbehörde des Regierungspräsidiums Darmstadt einen Rückbauantrag für die Bauwerke über der Modau gestellt. Der Anhörungsentwurf für die Genehmigung dafür liegt seit dem 24. Januar 2023 vor. Parallel zu diesem Antrag wurde im August 2022 ein Ingenieurbüro mit den erforderlichen Planungsleistungen beauftragt. Die Entwurfsplanung für die Brückenbauwerke erwarten wir in den nächsten Wochen. Eine ökologische Baubegleitung wurde bereits beauftragt und die notwendigen Abstimmungsgespräche mit dem Grünflächenamt wurden geführt.“ Stadtrat Kolmer bittet die Eberstädterinnen und Eberstädter für die Sperrung der beschädigten Brücken erneut um Verständnis, aber die Stadt habe ihrer Verkehrssicherungspflicht uneingeschränkt nachkommen müssen. „Niemandem wäre damit geholfen, wenn so stark beschädigte Brücken geöffnet bleiben und ein Unfall passiert“, so Kolmer. „Für die nächsten Wochen ist die Erstellung der statischen Berechnungen und der Ausschreibungsunterlagen geplant. Parallel wird der Antrag für die Errichtung der neuen Brückenbauwerke über die Modau bei der Oberen Wasserbehörde vorbereitet und dann eingereicht. Die öffentliche Ausschreibung ist für das zweite Quartal 2023 geplant; der Bau der neuen Brücken wird für das dritte Quartal 2023 anvisiert“, sagte Kolmer abschließend. news-16114 Wed, 25 Jan 2023 11:33:52 +0100 Lesebühne im Februar: 25 Jahre Darmstädter Textwerkstatt / Jubiläumsfeier und Buchpremiere https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/lesebuehne-im-februar-25-jahre-darmstaedter-textwerkstatt-jubilaeumsfeier-und-buchpremiere OB Partsch: „Die Textwerkstatt ist zu einer anerkannten Instanz der Nachwuchsförderung im gesamten deutschen Sprachraum geworden, die aus Darmstadt nicht mehr wegzudenken ist“ Am Mittwoch, 1. Februar, um 19.30 Uhr feiert die Textwerkstatt des Literaturhauses Darmstadt ihr 25-jähriges Jubiläum. Eröffnet wird die Veranstaltung von Oberbürgermeister Jochen Partsch im Vortragssaal des Literaturhauses, Kasinostraße 3, 64293 Darmstadt. Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen.  „Die Darmstädter Textwerkstatt wird bereits seit 1998, und damit nun seit 25 Jahren, unter der Leitung des Autors Kurt Drawert durchgeführt. Eingerichtet als Forum der jungen Literatur ist sie offen für alle, die kreativ schreiben, über eine erkennbare literarische Begabung verfügen und sich mit anderen Autorinnen und Autoren austauschen wollen. Die Textwerkstatt ist im Rahmen ihrer Wirkungsgeschichte zu einer anerkannten Instanz der Nachwuchsförderung im gesamten deutschen Sprachraum geworden und ist aus Darmstadt nicht mehr wegzudenken. Mit Sitz im Literaturhaus, hat sie Gespräche und kritische Auseinandersetzungen mit der eigenen literarischen Produktion zur Aufgabe und soll Talente entdecken und fördern. In regelmäßigen Abständen bringt sie Publikationen mit Texten ihrer Teilnehmerinnen und Teilnehmer heraus und hat im vergangenen Jahr eine eigene ‚Edition Darmstädter Textwerkstatt‘ im Axel-Dielmann-Verlag Frankfurt etabliert. Außerdem bietet sie auf ihrer Lesebühne den Autorinnen und Autoren ein Forum des öffentlichen Vortrags und Gesprächs. Ihr 25-jähriges Bestehen wie auch ihre zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beweisen, was für eine wichtige Einrichtung die Textwerkstatt für Nachwuchsautorinnen und Nachwuchsautoren ist. Ich freue mich deshalb, dieses Jubiläum mit Ihnen zu feiern und gratuliere zu diesem Erfolg“, so Oberbürgermeister Partsch.  Die Textwerkstatt im „Zentrum für junge Literatur“ in Darmstadt bietet fortlaufende Seminare zum literarischen Schreiben über mindestens ein bis zwei Jahre an, deren Ziel es ist, neben der Aneignung theoretischer Grundkenntnisse zu Prosa, Lyrik und Dramatik vor allem auch die Textentstehung diskursiv zu begleiten. Bewerben kann sich jeder, der schon Erfahrungen im Schreiben gesammelt hat. Der seit 1998 bestehende Textwerkstatt gehören bisher 200 Autorinnen und Autoren aus dem gesamten deutschen Sprachraum an.   „Risse und Welt“ heißt die neue Anthologie der Darmstädter Textwerkstatt. Es lesen Autorinnen und Autoren der Anthologie. Vorher spricht Ulrich Sonnenschein von HR2-Kultur mit Kurt Drawert und Peter Benz (OB a. D. und Vorsitzender des Darmstädter Förderkreises Kultur) über die Entstehungsgeschichte der Textwerkstatt, ihre Methodik und Bedeutung im Kontext der jungen deutschen Literatur. Die Moderation übernimmt Ulrich Sonnenschein von HR2-Kultur. Musikalisch untermalt wird die Veranstaltung von Gudrun Lang-Eurisch (Kontrabass) und Matthias Schubert (Klavier). Der Eintritt ist frei. news-16109 Mon, 23 Jan 2023 14:55:12 +0100 Schlaues Wasser Darmstadt: Einladung zum Online-Bürgerevent am 25. Januar https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/schlaues-wasser-darmstadt-einladung-zum-online-buergerevent-am-25-januar Startschuss zur Strategie-Kommentierung Das Projekt „Schlaues Wasser Darmstadt“ geht in die nächste Phase: Beim erfolgreichen Bürgerevent im Juli 2022 vor und in der Centralstation konnten sich bereits viele Bürgerinnen und Bürger über die Vision und Idee informieren und mit allen Beteiligten ins Gespräch kommen. Jetzt steht die Kommentierungsphase des Herzstücks der Strategie an. Bevor diese zweiwöchige Phase startet, informieren die Wissenschaftsstadt Darmstadt, die Digitalstadt Darmstadt GmbH und die Heag Holding AG am Mittwoch, 25. Januar, von 18 bis 19.30 Uhr in einem Online-Event über den aktuellen Stand des Projektes, die Strategie und vor allem die Möglichkeiten zum Mitmachen. Längere Trockenperioden und Hitzerekorde sind in den letzten Jahren ständige Begleiter in den Sommermonaten. 2022 wurde mit 43 sogenannten heißen Tagen, also Tageshöchstwerten über 30 Grad, ein neuer Rekord aufgestellt. In den Monaten Juni, Juli und August fielen nur 84 Liter Wasser pro Quadratmeter, im gleichen Zeitraum 2021 waren es 277. Es ist also höchste Zeit, die wertvolle Ressource Wasser nachhaltig zu nutzen und dieses zukunftsrelevante Thema noch stärker in das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zu bringen. „Darmstadt ist schon immer eine wasserarme Stadt – die aktuellen Klimaentwicklungen fordern uns daher besonders heraus, wir müssen jetzt handeln. Dafür haben wir die einzigartige Möglichkeit, modellhaft und innovativ unsere Stadt zu einer wassersensiblen Smart City zu gestalten. Wir sind gelebte Netzwerkstadt und bündeln unsere Kompetenzen als Wissenschaftsstadt und Digitalstadt gemeinsam mit den Ideen und Initiativen aus der Bürgerschaft. So werden wir auch im Umgang mit der lebensnotwendigen Ressource Wasser zukunftsfähig“, sagt Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch.  Daher sind im nächsten Projektschritt von „Schlaues Wasser Darmstadt“ alle Bürgerinnen und Bürger gefragt, sich am Prozess aktiv zu beteiligen und gemeinsam den Darmstädter Weg hin zu einer lebenswerten, wassersensiblen Smart City zu formen. Michael Kolmer, Dezernent für Klimaschutz, Umwelt und Stadtplanung, betont die wichtigen Aspekte für den Klimaschutz: „Mit dem gemeinsamen Projekt ‚Schlaues Wasser Darmstadt‘ können wir bei einem der drängendsten Klimathemen unserer Zeit zum deutschlandweiten Vorreiter und Vorbild für andere werden und so unsere Umwelt und Lebensbedingungen positiv gestalten. Wasser ist eine wertvolle Ressource, die noch stärker in den Fokus gerückt werden muss.“ Um wichtige Klimaziele zu erreichen und Darmstadt zur wasserresilienten Stadt zu machen, bedarf es der Initiative aller Bürgerinnen und Bürger und des Einsatzes digitaler Instrumente. „Darmstadt ist Vorreiter bei Smart City-Projekten und die Digitalisierung kann auf unterschiedlichsten Gebieten unterstützend wirken – so auch beim Projekt ‚Schlaues Wasser Darmstadt‘. Mit Hilfe von Sensorik, Datenerfassung und -auswertung lassen sich wertvolle Rückschlüsse ziehen und die ergriffenen Maßnahmen noch gezielter und effizient steuern“, sagt Holger Klötzner, Dezernent für Bildung und Digitalisierung. Innerhalb der umfangreichen Strategie zu „Schlaues Wasser Darmstadt“ bilden die drei Anwendungsfelder „Wasserkreisläufe in Quartier und Stadt“, „Wasserdaten: Grundlagen, Potenziale und Nutzung“ sowie „Wasserkommunikation und bewusstes Handeln: Information, Sensibilisierung, Austausch und Erlebnis“ die Kernelemente. Jeder der drei Bereiche kann online kommentiert werden. Wie dies genau funktioniert und was mit diesen Anregungen anschließend geschieht, beantwortet das Online-Bürgerevent am 25. Januar. Es wird zunächst die Strategie mit ihrer Vision, den Handlungsfeldern und Zielen vorgestellt. Anschließend werden die drei Anwendungsfelder genauer beschrieben und die Plattform erklärt, auf der die Kommentare eingereicht werden können. So sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger umfassend informiert, wenn direkt im Anschluss an die Online-Veranstaltung der Startschuss zur Kommentierungsphase fällt. Dann heißt es: „Drei, zwei, …sei dabei!“   Hintergrund Schlaues Wasser Darmstadt – Smart City-Projekte für eine integrierte Stadtentwicklung und Klimaresilienz wird im Kontext der Förderlinie „Smart Cities made in Germany“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauen umgesetzt. Ziel ist, in Darmstadt mithilfe digitaler und smarter Anwendungen klimaresiliente Strukturen aufzubauen. Vor dem Hintergrund zunehmender Dürreperioden und Starkregenereignissen liegt dabei der Schwerpunkt auf dem Thema „Wasser in der Stadt“. Das Projekt verfolgt den Anspruch, ganzheitlich, kollaborativ und sozialverträglich ausgestaltet zu sein. Damit unterstützt es die integrierte Stadtentwicklung und den Netzwerkstadtcharakter Darmstadts. Die Teilnahme am Online-Event erfolgt unter https://smartwater.darmstadt.de/  news-16108 Mon, 23 Jan 2023 14:43:45 +0100 Literarischer März: Neun junge Autorinnen und Autoren bewerben sich am 17. und 18. März um den Leonce-und-Lena-Preis in der Centralstation https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/literarischer-maerz-neun-junge-autorinnen-und-autoren-bewerben-sich-am-17-und-18-maerz-um-den-leonce-und-lena-preis-in-der-centralstation OB Jochen Partsch: „Wichtiger Nachwuchswettbewerb, der Darmstadts Bedeutung als Literaturstadt unterstreicht“ Am Freitag, 17. März, und Samstag, 18. März, ist es wieder so weit: Neun junge Autorinnen und Autoren bewerben sich mit der Lesung ihrer Gedichte um den Leonce-und-Lena-Preis. Seit 1979 richtet die Wissenschaftsstadt Darmstadt alle zwei Jahre den Literaturwettbewerb „Literarischer März“ aus. Bewerben konnten sich diesmal Nachwuchslyrikerinnen und -lyriker, die nicht vor 1987 geboren sind. Der Preis wird mit 8000 Euro honoriert. Vergeben werden auch die Wolfgang-Weyrauch-Förderpreise, die insgesamt mit 8000 Euro dotiert sind. „Darmstadt hat weithin einen Namen als Literaturstadt“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Hier haben Institutionen wie die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung und das Deutsche PEN-Zentrum ihren Sitz; hier wird der Georg-Büchner-Preis verliehen, die wichtigste literarische Auszeichnung im deutschsprachigen Raum. Auch der Leonce-und-Lena-Preis hat einen bedeutenden Rang – er ist Nachwuchsförderung im besten Sinn und hat schon manche literarische Karriere angestoßen. Und die Beiträge zeigen, dass auch in krisenhaften Zeiten das Bedürfnis hoch ist, das Erleben dieser Zeit künstlerisch zu reflektieren und zu gestalten.“ Unter insgesamt 240 Bewerbungen hat das Lektorat des Literarischen März 2023 neun junge Autorinnen und Autoren ausgewählt. Diese werden am 17. und 18. März in öffentlichen Lesungen in der Darmstädter Centralstation mit dem Ziel auftreten, sich den Leonce-und-Lena-Preis zu sichern. Nominiert wurden Hannah K Bründl, Maximilian Czollek, Manon Hopf, Sophia Klink, Dennis Mizioch, Laura Schiele, Alexander Schnickmann, Robert Stripling und Mirjam Wittig. Dem Lektorat gehörten Christian Döring, Kurt Drawert und Hanne F. Juritz an. Die Entscheidung über die Preisvergabe trifft die Jury, der Ulrike Draesner, Peter Geist, Cornelia Jentzsch und Jan Koneffke angehören, nicht öffentlich und unter Ausschluss des Rechtsweges. Das Literarische-März-Wochenende in Darmstadt beginnt am Freitag, 17. März, um 18 Uhr in der Centralstation im Carree. Der Eintritt für das Publikum ist frei. Einlass ist an beiden Tagen jeweils dreißig Minuten vor Beginn und in den Pausen. Oberbürgermeister Jochen Partsch, Kulturdezernent der Wissenschaftsstadt Darmstadt, wird sprechen, es moderiert Beate Tröger. Die Autorinnen und Autoren werden sich vorstellen und die Lesereihenfolge wird ausgelost. Am Samstag, 18. März, startet um 10 Uhr der erste Leseblock; es folgen um 11.45 Uhr und um 14.45 Uhr weitere Leseblöcke mit jeweils zwei und drei Autorinnen und Autoren. Nach jeder Lesung wird die Jury öffentlich diskutieren. Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch wird schließlich um 20 Uhr die Entscheidungen der Jury verkünden und die Preise vergeben. news-16106 Mon, 23 Jan 2023 14:21:30 +0100 Wissenschaftsstadt Darmstadt beginnt mit Gestaltung eines neuen Grünzugs entlang der Bahnlinie im Edelsteinviertel https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-beginnt-mit-gestaltung-eines-neuen-gruenzugs-entlang-der-bahnlinie-im-edelsteinviertel Grünflächendezernent Kolmer: „Fördern Biodiversität und Aufenthaltsqualität, unterstützen die Entwicklung zur Schwammstadt und stellen gleichzeitig eine wichtige neue Wegeverbindung als Alternative zur Erbacher Straße her“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt beginnt voraussichtlich noch in der laufenden Woche mit den Vorarbeiten für die Gestaltung eines neuen Grünzugs entlang der Bahnlinie im Edelsteinviertel. Zunächst ist eine Kampfmittelsondierung der Fläche notwendig, danach werden Mäharbeiten, Rodungsarbeiten einzelner Sträucher und Bekämpfungsmaßnahmen des invasiven Staudenknöterichs durchgeführt. Vorhandene Bestandsbäume wie Weiden und Robinie bleiben erhalten. Die Bauzeit wird rund vier Monate betragen, die Kosten belaufen sich auf etwa 790.000 Euro. Für die Dauer der Arbeiten ist der Baustellenbereich gesperrt und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.  „Im Edelsteinviertel wird auf einer Fläche von rund 4.900 Quadratmeter ein Grünzug entstehen, der verschiedene wichtige Funktionen erfüllen wird“, erläutert dazu Grünflächendezernent Michael Kolmer. „Zunächst stellt der neue Grünzug eine wichtige Wegeverbindung entlang der Bahntrasse zwischen dem Ostbahnhof im Westen und der Straße ‚Am Molkenbrunnen‘ im Osten her. Darüber hinaus wird er, wie im Masterplan 2030+ als Ziel formuliert, zur weiteren Entwicklung der Schwammstadt beitragen, indem er Niederschlag auffängt, speichert und dieses Wasser wieder in den Wasserkreislauf bringt. Dafür wird anfallendes Niederschlagswasser von den befestigten Flächen seitlich abgeleitet und kann vor Ort versickern. Zur Förderung der Biodiversität wird außerdem ein größerer Teil der Fläche des Grünzuges extensiv mit Wiesenflächen gestaltet, insgesamt rund 1.400 Quadratmeter. Um den Insekten ihren neuen Lebensraum angenehm zu gestalten, wurden insektenfreundliche Lampen für die Beleuchtung gewählt. Zusätzlich werden 17 Bäume gepflanzt und ein Steinriegel für Eidechsen ausgelegt“, so Kolmer. Sobald die Vorarbeiten abgeschlossen sind und es die Witterung zulässt, beginnen die Erdarbeiten für die Einbauten, Ausstattungen, die Wegeführungen und die Vorbereitung für die Einsaaten und Pflanzarbeiten sowie der Einbau des Baumsubstrates für die Baumneupflanzungen. Danach schließen sich der Wegebau, die Herstellung befestigter Flächen und Einfassungsarbeiten an. Weiterhin erhält der Grünzug einige Ausstattungselemente; dazu gehören acht Sitzbänke sowie sechs Spiel- und Sportgeräte für Groß und Klein, darunter eine Kletterstruktur und Calisthenics-Geräte, an denen ein Workout gemacht werden kann.  „Die neu gestalteten Freiflächen werden zur Naherholung für das gesamte Quartier dienen. Zu dem jeweiligen Planungsstand des Grünzugs entlang der Bahnlinie gab es in der Vergangenheit mehrere Beteiligungsformate mit regem Austausch zwischen der Bürgerschaft und der Stadtverwaltung bei guter Resonanz. Die Vorstellungen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger wurden aufgenommen und flossen in die Planungen ein“, blickt Kolmer zurück.  Nach Fertigstellung der baulichen Arbeiten, sind die abschließenden Arbeiten mit der Einsaat der Rasen- und Wiesenflächen sowie den Pflanzarbeiten noch im Frühjahr vorgesehen. Bei der Auswahl der Bäume wurde vor allem Wert auf heimische und trockenheitsverträgliche Bäume wie Feldahorn, Esche und Linde gelegt. Seitens des ausführenden Garten- und Landschaftsbauunternehmens, erfolgt noch eine dreijährige Fertigstellungs- und Entwicklungspflege. Nach Herstellung des Grünzuges erfolgt die abschließende Beschilderung zur Benennung des Weges nach der Darmstädter Künstlerin Ritula Fränkel.  Der geplante Grünzug befindet sich im Osten von Darmstadt im Edelsteinviertel, in unmittelbarer Nähe zum Ostbahnhof. Er beginnt im Westen am Ende des Parkplatzes am Ostbahnhof auf der Höhe des „Agora das Lokal“ und verläuft bis zur Straße „Am Molkenbrunnen“: „Damit stellt er eine alternative Route für Fußgängerinnen und Fußgänger und untergeordnet für Radfahrende anstelle der Erbacher Straße dar und verknüpft die Rosenhöhe mit dem Bahnübergang am Judenteich. Weiterhin wird das Wohngebiet ergänzend angebunden und mit öffentlichen Grünflächen und Aufenthaltsbereichen ausgestattet“, so Kolmer abschließend. news-16105 Mon, 23 Jan 2023 12:00:37 +0100 Wissenschaftsstadt Darmstadt und STOE & Cie stellen neue Photovoltaikanlage des Darmstädter Unternehmens vor https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-und-stoe-cie-stellen-neue-photovoltaikanlage-des-darmstaedter-unternehmens-vor-klimaschutzdezernent-michael-kolmer-uebergibt-foerderbescheid Klimaschutzdezernent Michael Kolmer übergibt Förderbescheid / Kolmer: „Das erste Unternehmen, das die städtische Förderung voll ausgeschöpft und weit darüber hinaus Photovoltaik installiert hat. Sind zuversichtlich, dass sich weitere Darmstädter Unternehmen an diesem Vorbild orientieren“ Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz haben Klimaschutzdezernent Michael Kolmer und die Geschäftsführung von STOE & Cie GmbH am heutigen Montag (23.) die neue Photovoltaikanlage des mittelständischen Darmstädter Unternehmens vorgestellt. Klimaschutzdezernent Kolmer händigte dem Unternehmen außerdem einen städtischen Förderbescheid über einen Zuschuss in Höhe von 6 000 Euro aus. „Um ihre ambitionierten Klimaschutzziele zu erreichen, fördert die Wissenschaftsstadt Darmstadt den Ausbau erneuerbarer Energien. Hierbei ist das Förderprogramm Photovoltaik ein großer Erfolg. Seit Förderbeginn wurden durch das Amt für Klimaschutz und Klimaanpassung 504 Mini-Photovoltaikanlagen („Balkonmodule“) mit einer Gesamtleistung von 270 Kilowatt-Peak (kWp) und 162 Aufdach-Photovoltaikanlagen (Gesamtleistung 1600 kWp bzw. 1,6 MWp) gefördert“, erläuterte Kolmer die bisher bewilligten Förderungen. Weiter führte Kolmer aus: „Die STOE & Cie GmbH hat im Herbst 2022 eine 346 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von rund 72 Kilowatt-Peak installiert und dafür rund 75 000 Euro investiert. Damit ist dieses Unternehmen das erste, das die städtische Förderung voll ausgeschöpft und weit darüber hinaus Photovoltaik installiert hat. Wir sind zuversichtlich, dass sich weitere Darmstädter Unternehmen an diesem Vorbild orientieren.“ Der kaufmännische Geschäftsführer von STOE & Cie, Martin Fark, sagte dazu: „Nachhaltigkeit ist uns schon lange wichtig. Die Energiewende funktioniert nur, wenn alle dazu beitragen. Außerdem forschen viele unserer Kundinnen und Kunden an Nachhaltigkeitsthemen. Daher ist es nur konsequent, wenn ihre Geräte auch nachhaltig produziert werden. Wir sind stolz auf unsere neue Photovoltaikanlage und möchten auch künftig zum Gelingen der Energiewende beitragen.“ „Bereits kurz nach der Errichtung unseres Neubaus vor zwanzig Jahren war Photovoltaik ein Thema, konnte jedoch damals nicht umgesetzt werden. Inzwischen sind die wirtschaftlichen und technischen Rahmenbedingungen aber so, dass die Vorteile einer Photovoltaikanlage für produzierende Unternehmen offensichtlich sind: Große Dachflächen und Nutzung der Energie ohne Zwischenspeicherung sind ideal“, ergänzte der technische Geschäftsführer Jens Richter. Die STOE & Cie GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen, das für Wissenschaft und Industrie wissenschaftliche Instrumente zur Kristallstrukturaufklärung entwickelt und weltweit vertreibt. Diese Instrumente helfen zum Beispiel bei der Entwicklung von modernen Batteriematerialien, Werkstoffen und Medikamenten. Da STOE seine Geräte und Instrumente in Darmstadt von Grund auf produziert, fließt der Ökostrom nun direkt in die Produktion. STOE setzt auch in anderen Bereichen auf Nachhaltigkeit: Beispielsweise werden Versandverpackungen wiederverwendet, Geräteteile und Produktionsabfälle rezykliert und 40 Prozent der Firmenwagen sind bereits vollelektrisch unterwegs. „Die nachhaltige Transformation unserer Stadt gelingt nur durch das Zusammenspiel aller städtischen Akteurinnen und Akteure. Neben der Kommunalpolitik und Stadtwirtschaft ist die Stadtgesellschaft sowohl im privaten als auch im unternehmerischen Bereich gefragt. Gerade hier gibt es großes Potential für die Nutzung von Dachflächen für die Energiewende“, sagte Kolmer abschließend. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt fördert seit 2021 die Anschaffung von Photovoltaikanlagen. 2022 wurde die Förderung erhöht und zugleich der Kreis der Förderberechtigten unter anderem auf kleine und mittlere Unternehmen ausgeweitet. Informationen zum Förderprogramm finden Sie auf https://www.darmstadt.de/leben-in-darmstadt/klimaschutz/foerderprogramme-und-beratungsangebote/foerderprogramm-photovoltaik. news-16100 Thu, 19 Jan 2023 17:00:00 +0100 Podiumsdiskussion „60 Jahre Élysée-Vertrag“ am 20. Januar im Karolinensaal https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/podiumsdiskussion-60-jahre-elysee-vertrag-am-20-januar-im-karolinensaal OB Partsch: „Die beispielhafte Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich ist für unser vereintes und friedliches Europa von maßgeblicher Bedeutung“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt lädt am Freitag, 20. Januar, um 17 Uhr anlässlich des Deutsch-Französischen Tags und des 60. Jahrestags der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion im Karolinensaal ein. Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Der Élysée-Vertrag gilt als Fundament der engen Freundschaft zwischen Deutschen und Franzosen. Die beispielhafte Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich ist für unser vereintes und friedliches Europa von maßgeblicher Bedeutung. Der brutale Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine führt uns schmerzlich vor Augen, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist. Wir dürfen daher nicht nachlassen, uns für unsere gemeinsamen Werte und unser Miteinander einzusetzen. Mit unserer mehr als 60-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Darmstadt und Troyes in Frankreich leisten wir hierzu einen wichtigen Beitrag.“ Die Podiumsdiskussion mit Bürgerinnen und Bürgern aus Darmstadt, die die deutsch-französischen Beziehungen in unterschiedlichen Bereichen gestalten, gibt Einblick in ihre Erfahrungen, in aktuelle Herausforderungen und Perspektiven. So soll durch den Austausch ein facettenreiches Bild der deutsch-französischen Beziehungen sowie ihrer herausragenden Bedeutung für ein starkes und vereintes Europa gezeichnet werden. Der Élysée-Vertrag wurde am 22. Januar 1963 durch Konrad Adenauer und Charles de Gaulle unterzeichnet. Zum 40. Jahrestag der Unterzeichnung im Jahr 2003 riefen Gerhard Schröder und Jacques Chirac den ersten Deutsch-Französischen Tag ins Leben. Dieser findet seitdem jedes Jahr am 22. Januar statt. Weitere Informationen zu den Städtepartnerschaften der Wissenschaftsstadt Darmstadt erteilt das Amt für Vielfalt und Internationale Beziehungen via E-Mail unter vielfalt-international@darmstadt.de oder können auf der Webseite https://www.darmstadt.de/standort/vielfalt-internationale-beziehungen abgerufen werden. news-16104 Thu, 19 Jan 2023 15:33:00 +0100 bauverein AG stellt Verkehrswege in der Lincoln-Siedlung fertig https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/bauverein-ag-stellt-verkehrswege-in-der-lincoln-siedlung-fertig Arbeiten im Quartier damit weitgehend abgeschlossen Insgesamt knapp 6700 Quadratmeter Pflaster wurden verlegt und über 2300 Meter Bordsteine versetzt – jetzt sind die öffentlichen Verkehrswege in der Lincoln-Siedlung fertiggestellt und wurden am heutigen Donnerstag (19. Januar) von bauvereins-Vorstand Armin Niedenthal und Stadtrat Michael Kolmer endgültig freigegeben. Damit ist das neue Quartier, in dem 2014 mit den Arbeiten auf dem Gelände der ehemaligen „Lincoln Family Housing Area“ begonnen wurde, weitgehend fertiggestellt. In insgesamt neun Bauphasen wurden zuletzt seit Mai des vergangenen Jahres die provisorisch asphaltierten Straßen, Gehwege und Stellplätze neu gepflastert. Darüber hinaus hat die BVD New Living GmbH – ein Tochterunternehmen der bauverein AG – zum Straßenbegleitgrün 55 Bäume neu pflanzen lassen. Des Weiteren wurden zehn neue E-Ladestellplätze errichtet. Die nun ausgebauten Straßen, Gehwege und Stellplätze ergänzen die Infrastruktur mit öffentlichen Grünflächen, Kinderspielplätzen und Begegnungsflächen und machen den neuen Stadtteil somit komplett. „Wir freuen uns, mit der Fertigstellung der Verkehrswege, der zusätzlichen Begrünung und weiteren E-Ladesäulen das Quartier zusammenzufügen und den Bewohnerinnen und Bewohnern somit das Gefühl zu geben, wirklich in einem innovativen und nachhaltigen Stadtteil zu leben“, ist Armin Niedenthal, Vorstand der bauverein AG stolz auf die Entwicklung der Lincoln-Siedlung, die rund 5000 Menschen Wohnraum bietet. „Bei der Entwicklung der Lincoln-Siedlung haben wir von Beginn an auf ein nachhaltiges Mobilitätskonzept gesetzt und so die Möglichkeit eröffnet, ein Quartier zu gestalten, welches durch eine flächensparsame Erschließung für den Kfz-Verkehr genügend Freiraum bietet, um eine hohe Aufenthalts- und Lebensqualität in Lincoln sicherstellen zu können. Eine Vielzahl multimodaler Angebote vor Ort gestattet es den Bewohnerinnen und Bewohnern ihre Mobilität mit einem Minimum an individuellem Autoverkehr zu gestalten“, so Stadtplanungs- und Mobilitätsdezernent Michael Kolmer. news-16101 Thu, 19 Jan 2023 15:32:01 +0100 Hypothermie erhöht Überlebenschancen / Kühlung hilft Neugeborenen nach Sauerstoffmangel https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/hypothermie-erhoeht-ueberlebenschancen Neonatologe Dr. Georg Frey wendet seit 30 Jahren die Kühltherapie bei Babys an – jährlich bis zu 20 Fälle Seit einigen Jahren ist die Wirksamkeit der Therapie durch zahlreiche klinische Studien belegt: Neugeborene, die einen schweren Sauerstoffmangel bei der Geburt erleiden, verdoppeln ihre Chancen zu überleben und sich normal zu entwickeln, wenn ihre Körpertemperatur in den ersten Tagen auf 33 bis 34 Grad Celsius herabgekühlt werden. Diese Kühltherapie – Hypothermie – wird auch in anderen Erkrankungsfällen und Bereichen eingesetzt, etwa in der akuten Behandlung von Schlaganfällen.  Die Hypothermie ist immer noch die einzige Therapie-Option, um einen Sauerstoffmangel während der Geburt beziehungsweise dessen Langzeitfolgen zu minimieren, zu verhindern oder gar das Überleben des Neugeborenen zu ermöglichen. Eine gefürchtete Folge des Sauerstoffmangels (Asphyxie) ist eine hypoxisch-ischämische Enzephalopathie (HIE), die droht, wenn der Nabelschnuratherien-pH-Wert auf unter 7,0 abgefallen ist. "Hirnschäden" bei Neugeborenen sind weltweit für etwa 50 % der neonatalen Mortalität verantwortlich. In industrialisierten Ländern tritt sie bei etwa 1,5 - 2 je 1.000 Geburten auf.  Das Patientenoutcome nach einer HIE ist schwierig: Ohne Behandlung sterben 20 - 50 % der Neugeborenen innerhalb von 4 Wochen. Ohne Behandlung führt die HIE zu geistig und körperlich schwerstbehinderten Kindern.    "In Darmstadt führen wir diese Therapie seit 30 Jahren durch", berichtet Dr. Georg Frey, Leiter der Klinik für Neonatologie am Klinikum Darmstadt und einer der beiden Sprecher des Perinatalzentrums Südhessen, "bisher haben wir insgesamt etwa 300 Kinder behandelt." Er erzählt: "Anfang der Neunzigerjahre war es eine innovative Entscheidung, die Kühlung Neugeborener mit Sauerstoffmangel zu beginnen. Wir haben uns damals trotz geringer Datenlage dafür entschieden, da damals wie heute keine andere Behandlungsoption bestand und wir schnell festgestellt haben, dass es positiv wirkt. In der Rückschau kann man sagen, dass die Behandlung für die meisten Kinder sehr erfolgreich war und Tod und Behinderung vermieden oder minimiert hat."   Das Kühlen Neugeborener darf nur in einem hoch spezialisierten Zentrum erfolgen, da intensivmedizinische Rahmenbedingungen auf höchstem Niveau dafür erforderlich sind. Die Therapie erfolgt über 3 bis 5 Tage, in denen die Temperatur permanent überprüft werden muss, in denen kontinuierlich die Hirnströme gemessen werden ebenso wie die Herzfrequenz – so können die Ärzte und Ärztinnen sehen, ob und wie die Besserung voranschreitet.    In den letzten beiden Jahren hat die Notwendigkeit dieser Behandlung deutlich zugenommen, weil in den Geburtskliniken in Südhessen verstärkt Asphyxien aufgetreten sind, teilt Dr. Frey weiter mit. Das bedeutet, dass reife Neugeborene vermehrt ein Sauerstoffmangel unter der Geburt erleiden: so haben seine Teams 41 Kinder mit dieser Therapie in den letzten zwei Jahren behandelt. Für frühgeborene Kinder kommt diese Therapie übrigens nicht infrage, weil das Kühlen in diesem Stadium der Entwicklung nachteilige Auswirkungen hat.    Einer der ersten Patienten von Dr. Georg Frey war Ben Elsäßer, er ist heute 21 Jahre alt und studiert Jura. Bei seiner Geburt hatte er das Glück, dass Hebamme und Arzt früh genug einen Babynotarzt hinzugezogen hatten. Dr. Frey selbst hatte Ben damals im Babynotarztwagen in seine Obhut genommen und Ben mit Hilfe von Kühlpacks tagelang versorgt. Heute sagt Ben: "Ich habe Glück gehabt, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu landen. Das ist mir erst in den letzten Jahren so richtig bewusst geworden, dass mein Leben auch ganz anders hätte verlaufen können. Ich bin sehr glücklich, dass ich so bin wie ich bin – und daran haben andere einen großen Anteil."    Vater David Elsäßer erinnert sich noch gut an den Schock der ersten Nachricht nach der Geburt. "Das hatte man sich ja ganz anders vorgestellt. Und dann waren es sehr technische Dinge, mit denen man konfrontiert wurde. Die Verlegung des Babys an eine andere Klinik, unsere emotionalen Bedürfnisse als Eltern". Und Mutter Angela ergänzt: "Wir haben uns an die positiven Erwartungen geklammert und hatten in Dr. Frey Vertrauen."   Natalie Braun ist die Verlegung erspart geblieben. Aber auch bei der Geburt ihrer heute 1 Jahr alten Tochter Noa ist plötzlich alles ganz akut lebensbedrohlich geworden. "Ich hatte eine Traumschwangerschaft und auch die Herztöne waren völlig in Ordnung, doch als es richtig losging, ging es ganz schnell innerhalb von einer Minute in den Kreißsaal. Das war ein richtiger Schock. Unsere Tochter musste 21 Minuten lang wiederbelebt werden und auch die nächsten Tage mussten wir abwarten, ob unser Kind überlebt", erzählt die junge Mutter. "Übererleben war das Wichtigste. Aber ich war in den Monaten danach so froh, dass es diese Möglichkeit der Hypothermie gab." Heute ist Noa, "unser Wirbelwind", ein putzmunteres Mädchen, das sich prima entwickelt.   Der plötzliche Sauerstoffmangel bei einer Geburt – sei es durch Plazentainsuffizienz oder Nabelschnurvorfall – ist ein Fakt, weshalb Dr. Frey äußert: Die Geburt eines Menschen ist der schönste und der gefährlichste Moment eines Lebens. Ein Risiko, das in einem Perinatalzentrum, in dem Geburtsmediziner und Geburtsmedizinerinnen und Neonatologen und Neonatologinnen 24/7 anwesend sind, erfolgreich zu minimieren und damit ein lebenslanges Leiden vieler Kinder zu reduzieren ist.    Mehr Infos unter: www.perinatalzentrum-suedhessen.de  www.klinikum-darmstadt.de/medizin-pflege/klinik-fuer-neonatologie  www.klinikum-darmstadt.de/geburtshilfe-und-perinatalmedizin  news-16098 Wed, 18 Jan 2023 12:30:31 +0100 Oberbürgermeisterwahl 2023 https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/oberbuergermeisterwahl-2023 Einladung des Ausländerbeirats und der Interessengemeinschaft der Migrantinnen- und Migrantenselbstorganisationen zur Podiumsdiskussion mit den OB-Kandidatinnen und -Kandidaten am 24. Januar Der Ausländerbeirat der Wissenschaftsstadt Darmstadt und die Interessengemeinschaft der Migrantinnen- und Migrantenselbstorganisationen (IG MSO) laden am Dienstag, 24. Januar, zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion mit den OB-Kandidatinnen und -Kandidaten ins Justus-Liebig-Haus ein. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. An der Diskussion nehmen teil: Hanno Benz (SPD), Uli Franke (Die Linke), Gerburg Hesse-Hanbuch (FDP), Holger Klötzner (Volt), Michael Kolmer (Bündnis 90/Die Grünen), Kerstin Lau (Uffbasse), Björn Semrau (Piratenpartei), Harald Uhl (Freie Wähler), Paul Georg Wandrey (CDU) und Michael Ziemek (WGD). Moderiert wird die Veranstaltung von Dogan Yilmaz (IG MSO). Bei der Veranstaltung diskutieren Mitglieder des Ausländerbeirats sowie Vertreterinnen und Vertreter der Migrantinnen- und Migrantenvereine mit den Kandidatinnen und Kandidaten. Auch das Publikum hat Gelegenheit, Fragen in die Diskussion einzubringen. „Es ist uns als Ausländerbeirat der Wissenschaftsstadt Darmstadt ein Anliegen, mit den OB-Kandidatinnen und -Kandidaten über alle Themen zu sprechen, die die Darmstädter Bürgerinnen und Bürger bewegen. Insbesondere sollen Themen angesprochen werden, die den in Darmstadt lebenden und wahlberechtigten Migrantinnen und Migranten wichtig sind“, so der Vorsitzende des Ausländerbeirats, Ibrahim Akbulut. Eda Kurt von der IG MSO freut sich über die zahlreiche Teilnahme der Kandidatinnen und Kandidaten. „Wir möchten allen Wahlberechtigten und Interessierten einen Überblick über die Personen verschaffen, die für das höchste Amt der Stadt kandidieren.“ Der Ausländerbeirat ist ein von den ausländischen Einwohnerinnen und Einwohnern Darmstadts gewähltes kommunales Gremium. Er vertritt ihre Interessen gegenüber Gemeindeorganen und der Verwaltung und steht in ständigem Kontakt mit den politischen Parteien und deren Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung, mit sozialen Organisationen und Migrantenvereinen. Der Ausländerbeirat setzt sich unter anderem für ein gleichberechtigtes Zusammenleben sowie gegen Vorurteile, Diskriminierung und Gewalt ein. Die IG MSO ist ein kultur- und religionsübergreifendes Netzwerk von Migrantinnen- und Migrantenvereinen, die 2011 gegründet wurde. Als Verband aus aktuell sechs Selbstorganisationen engagiert sich die IG MSO für ein funktionierendes Zusammenleben in Vielfalt in Darmstadt und der Region. Über die Netzwerkbildung hinaus setzt sie sich für Teilhabe, politische Partizipation und Integration ein. Die Veranstaltung ist öffentlich, eine Voranmeldung ist nicht nötig. news-16097 Wed, 18 Jan 2023 12:18:25 +0100 Informationsveranstaltung für neues Projekt „Potentiale wecken – Chancen entdecken“ am 9. Februar https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/informationsveranstaltung-fuer-neues-projekt-potentiale-wecken-chancen-entdecken-am-9-februar Bürgermeisterin Barbara Akdeniz: „Projekt hilft dabei, dass junge Erwachsene, die eine Ausbildungsstelle suchen, und Betriebe zueinander finden“ Das zum Jahresanfang gestartete Projekt „Potentiale wecken – Chancen entdecken“ der Wissenschaftsstadt Darmstadt unterstützt einerseits junge Erwachsene ab 25 Jahren, die keine berufliche Qualifizierung haben und für die Jugendberufshilfemaßnahmen altersbedingt nicht mehr greifen, einen Ausbildungsplatz in kleinen und mittleren Unternehmen zu finden. Kleineren und mittleren Betrieben eröffnen sich andererseits durch ältere Bewerberinnen und Bewerber neue Chancen, Ausbildungsplätze zu besetzen. Ist eine Vermittlung zustande gekommen, werden der jeweilige Betrieb und der bzw. die Auszubildende bis zu sechs Monate lang begleitet, um beide Seiten beim Start der Ausbildung zu unterstützen. „Dieses Projekt hilft dabei, dass junge Erwachsene, die bereits etwas mehr Lebenserfahrung gesammelt haben und eine Ausbildungsstelle suchen, und Betriebe, die auf der Suche nach den Fachkräften von morgen sind, zueinander finden“, so Bürgermeisterin Barbara Akdeniz. Zum Auftakt findet am Donnerstag, 9. Februar, im Justus-Liebig-Haus um 14 Uhr die Informationsveranstaltung „Meet & Greet Azubis“ statt. Dabei informieren Azubis aus verschiedenen Betrieben über Ausbildungsmöglichkeiten und ihre Erfahrungen. Teilnehmen können alle Darmstädterinnen und Darmstädter, die eine Ausbildungsstelle suchen. Betriebe, die sich und ihr Ausbildungsangebot auf der Veranstaltung präsentieren möchten, können sich noch anmelden. „Potentiale wecken – Chancen entdecken“ knüpft an das Projekt „‚Zukunft sichern“ an. Es wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Hessen kofinanziert. Koordiniert wird das Projekt durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt; umgesetzt wird es von den Trägern BAFF-Frauen-Kooperation gGmbH sowie Werkhof, Verein zur Förderung der Beruflichen Bildung und Beschäftigung e.V. „Der Werkhof freut sich, Menschen ohne bisherige Ausbildung dabei zu helfen, eine gute Berufs- und damit Erwerbsgrundlage zu finden. Darüber hinaus ist es unser Ziel, kleine und mittlere Betriebe bei der Suche nach Fachkräften zu unterstützen“, erläutert Reinhard Bartmann vom Werkhof. Rebecca Braumbach von der BAFF-Frauen-Kooperation möchte gezielt Eltern ansprechen. „Für Eltern ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie besonders wichtig bei der Berufswahl. Wir unterstützen das, indem wir die Möglichkeiten für eine Teilzeitausbildung prüfen.“ Anmeldung zur Veranstaltung und weitere Informationen zum Projekt: BAFF-Frauen-Kooperation gGmbH Rebecca Braumbach / Karla Ayllon (Telefon: 06151 669 72 -126; E-Mail: r.braumbach@baff-darmstadt.de / k.ayllon@baff-darmstadt.de). Verein zur Förderung der Beruflichen Bildung und Beschäftigung e.V. Reinhard Bartmann / Oliver Heuser (Telefon: 06151 50048-13 / 06151 50048-12; E-Mail: reinhard-bartmann@werkhof-darmstadt.de / oliver-heuser@werkhof-darmstadt.de). news-16086 Fri, 13 Jan 2023 13:45:00 +0100 Neujahrsempfang der Wissenschaftsstadt Darmstadt am 15. Januar im darmstadtium https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/neujahrsempfang-2 Ansprache von Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Haben allen Grund, gemeinsam auf die Stärke unserer demokratischen Gesellschaft zu vertrauen und mit Zuversicht ins neue Jahr zu gehen“ / Rede im Livestream Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause gibt die Wissenschaftsstadt Darmstadt am Sonntag, 15. Januar 2023, wieder einen Neujahrsempfang. Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die um 11 Uhr im Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium beginnt, steht die Neujahrsansprache von Oberbürgermeister Jochen Partsch. Sie thematisiert unter anderem die Herausforderungen, vor denen Darmstadt auch in diesem Jahr stehen wird, wirft ein Licht darauf, wie die nicht minder hohen Anforderungen im vergangenen Jahr dank des beispiellosen Einsatzes vieler Bürgerinnen und Bürger sowie der Institutionen der Zivilgesellschaft bewältigt worden sind, und schöpft daraus, aus der Stärke unserer demokratischen Einrichtungen ebenso wie aus der Stärke der Darmstädter Stadtwirtschaft Mut und Zuversicht für die kommenden Monate. Neben Gästen aus dem Bereich des öffentlichen Lebens werden auch Personen und Vereine eingeladen, die im Vorjahr eine Ehrung erhalten haben. Außerdem hat Oberbürgermeister Jochen Partsch seine Einladung auch an ukrainische Geflüchtete und ehrenamtliche Aktive der Proteste gegen die Frauen- und Menschenrechtslage im Iran gerichtet. Über Freikarten können sich 50 Personen freuen, die sich im Rahmen einer Verlosung darum beworben hatten. Bürgerinnen und Bürger, die nicht an der Veranstaltung im darmstadtium teilnehmen, können diese im Livestream verfolgen, indem sie am Sonntag, 15. Januar 2023, ab 11 Uhr folgenden Link anklicken: https://www.darmstadt.de/neujahrsansprache-2023-von-oberbuergermeister-jochen-partsch   Das KandinSky-Duo mit Daria Zernova (Querflöte) mit Sofia Syliaieva (Gitarre) begleitet die Veranstaltung musikalisch. Außerdem singen die Solistin der Staatsoper Lemberg, Olena Romaniv, die im vergangenen Jahr aus der Ukraine flüchten musste, sowie ein Deutsch-Ukrainischer Projekt-Chor unter der Leitung von Alexander Franz. Der „Sing-for-Peace“-Projektchor hat sich im Rahmen der gleichnamigen Veranstaltung zusammengefunden und auf dem Darmstädter Weihnachtsmarkt für den Frieden gesungen. Der Chor besteht aus ukrainischen und deutschen Sängern und Sängerinnen, die sich freuen nun ein weiteres Mal zusammen auf der Bühne stehen zu dürfen. Im Rahmen von „Sing for Peace“ konnten über 5000 Euro Spenden für die Ukraine gesammelt werden. Durch die Veranstaltung führt die Moderatorin Petra Bassus. news-16078 Thu, 05 Jan 2023 15:25:00 +0100 Standesamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt zieht Bilanz für 2022 https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/standesamt-der-wissenschaftsstadt-darmstadt-zieht-bilanz-fuer-2022 Geburtenzahl etwas gesunken, aber weiterhin hoch / Mehr Trauungen als 2021 / Online-Terminkalender um neue Funktionen erweitert Im vergangenen Jahr kamen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt 4204 Mädchen und Jungen zur Welt. Damit weist Darmstadt nach Angaben des städtischen Standesamts eine weiterhin hohe Geburtenrate auf (2021: 4745; 2020: 4215). In die Statistik eingegangen sind auch Hausgeburten und Geburten, die 2021 noch nicht beurkundet wurden sowie Geburten von deutschen Kindern, die im Ausland geboren und in Darmstadt nachbeurkundet wurden. 1393 Mütter haben ihren Wohnsitz in Darmstadt, 2811 wohnen jenseits der Stadtgrenze. Das Standesamt rechnet damit, dass die Geburtenrate künftig weiterhin hoch sein wird, da die zwei Darmstädter Geburtskliniken auch aus dem Umland sehr viele werdende Eltern anziehen. Im Jahr 2022 wurden die Mädchennamen Emilia (28), Lina (27) und Mila (25) am häufigsten ausgewählt, bei Knabennamen Noah (39), Leon (32) und Theo (27). Mit 2603 blieb die Zahl der Sterbefälle 2022 recht stabil (2021: 2643). Unter den Sterbefällen des vergangenen Jahres waren 126 anzuordnende Bestattungen (2021: 124; 2020: 102; 2019: 84). In diesem Zusammenhang ist laut Standesamt auffallend, dass immer mehr Menschen ohne Angehörige sterben, immer mehr Angehörige nicht in der Lage sind, die Bestattungskosten zu übernehmen, immer mehr Angehörige nicht bereit sind, die Bestattungskosten zu übernehmen und immer mehr Sterbende über kein ausreichendes Vermögen verfügen, mittels dessen die Bestattungskosten beglichen werden könnten. Internationale Leichenpässe wurden letztes Jahr 82 ausgestellt (2021: 83). Die Trauzahlen sind 2022 im Vergleich zu 2021 gestiegen: Im vergangenen Jahr nahm das Standesamt 884 Trauungen vor (2021: 836), davon entfielen auf den Hochzeitsturm 479 (2021: 419), auf die Dianaburg 52 (2021: 55), auf die Bezirksverwaltung Arheilgen keine (2021: 0), auf die Bezirksverwaltung Eberstadt 8 (2021: 8) und auf die Bezirksverwaltung Wixhausen 2 (2021: 2). Gleichgeschlechtliche Eheschließungen gab es 19 (2021: 15), Umwandlungen von bestehenden Lebenspartnerschaften in Ehen keine 0 (2021: 2). Mit Blick auf die Nachfragen für 2023 rechnet das Standesamt damit, dass sich diese Tendenz fortsetzt. Die Online-Dienste des Standesamtes Darmstadt werden weiterhin häufig genutzt. Über 90 Prozent aller Personenstandsurkunden werden über das Online-Urkundenportal bestellt und bezahlt. Viel Anklang findet auch der Online-Terminkalender zur Buchung von Trauterminen, fast alle angebotenen Trautermine werden von den Bürgerinnen und Bürgern online reserviert. Im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung der städtischen Verwaltung wurde 2022 außerdem die Möglichkeit, online Termine zu vereinbaren um die Termintypen „Anmeldung der Eheschließung“, „Namensänderungen Erwachsene und Kinder“ sowie „Urkundenabholung“ ergänzt. news-16079 Thu, 05 Jan 2023 14:38:56 +0100 Pathologische Diagnostik auf höchstem Niveau https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/pathologische-diagnostik-auf-hoechstem-niveau 100 Jahre Pathologie am Klinikum Darmstadt Zum Ende des gerade vergangenen Jahres feierte die Klinische Pathologie im MVZ am Klinikum Darmstadt ihr einhundertjähriges Jubiläum. Gegründet wurde sie im November 1922 als Pathologisches Institut der Städtischen Kliniken Darmstadt. Die Pathologie wurde zunächst in Räumen eines auf dem Klinikgelände angekauften Wohnhauses untergebracht - in unmittelbarer Nähe zur bereits bestehenden Leichenhalle mit Kapelle und einem Sektionssaal. Die Personaldecke war knapp bemessen: neben Paul Schneider,dem ersten Institutsdirektor, waren lediglich ein Assistenzarzt und ein Sektionsgehilfe fest angestellt; nur vorübergehend wurden Schreibkräfte und Laboratoriumshilfen beschäftigt. Außerdem packten während der Semesterferien Studierende der Medizin im Rahmenvon Famulaturen tatkräftig mit an, darunter 1936 Wilhelm Doerr, der spätere Ordinarius für Pathologie an der Universität Heidelberg. Umso bemerkenswerter, dass es Paul Schneider mit seinem Team gelang, ein - auch wissenschaftlich auf dem Gebiet der Frühsyphilis - über die Grenzen der Stadt bekanntes Institut aufzubauen und 1923 durch eine bakteriologische sowie 1932 durch eine serologische Abteilung zu erweitern, erinnert der jetzige Direktor der Klinischen Pathologie, PD Dr. Frank Bergmann, an die Anfänge dieser Fachrichtung in Darmstadt.    Während des zweiten Weltkriegs konnte der Betrieb zeitweise nur mit großer Mühe aufrechterhalten werden. Nach Zerstörung des Instituts durch einen Bombenangriff wurde ein Ausweichquartier in den Lungenheilstätten in Nieder-Ramstadt bezogen.Es ist überliefert, dass der einzige Assistenzarzt mit dem Rucksack bepackt nach Heidelberg und andere Universitäten geschickt wurde, um Einrichtungsgegenstände zum Aufrechterhalt des Betriebs zu erbitten.    Krankheitsbedingt musste Paul Schneider 1946 seinen Dienst quittieren und Werner Schopper trat seine Nachfolge an. Schopper erreichte, dass das pathologisch-bakteriologische Institut 1949 nicht, wie ursprünglich geplant, nach Darmstadt-Eberstadt umzog, sondern wieder in der Grafenstrasse 9 angesiedelt wurde, in einem neu errichteten Sektionstrakt und den wiederhergestellten Räumen des sogenannten Unruhigenbaus, in dem vormals Patient*innen der Psychiatrie behandelt worden waren.  Bis 2021 dienten hier ehemalige Krankensäle als Labor und Chefarztbüro, während das Sekretariat in einem Tobzimmer mit verstärkten Wänden untergebracht war. Werner Schopper, der sich wissenschaftlich neben der Gewebezüchtung vor allem für die gynäkologische Histopathologie und Leberpathologie interessierte, erwirkte auch eine Aufstockung des Personalschlüssels, unter anderem durch fest angestellte Sekretärinnen und medizinisch-technische Assistentinnen, was das Arbeiten erheblich erleichterte.   Von 1968 bis 1991 übernahm Hans-Helmut Jansen, ein ausgewiesener Herzforscher, die Leitung des Instituts. In diesen Jahren stieg die Anzahl histopathologischer und zytologischer Untersuchungen sprunghaft an. Meilensteine stellten die Etablierung der gynäkologischen Vorsorgezytologie und die Einführung der Methode der Immunhistochemie in der Routinediagnostik dar, mit der antikörpervermittelt zelluläre Strukturen in Gewebeschnitten farblich markiert werden und so zum Beispiel die Charakterisierung von Tumoren erlaubt. Weiterhin führte Jansen moderne Informationssysteme zur Befunderhebung, Archivierung und Statistik ein. Unermüdliche Aufklärungsarbeit leistete Hans-Helmut Jansen bezüglich klinischer Obduktionen als Mittel der Qualitätssicherung klinischer Arbeit, fasst Dr. Bergmann zusammen.   Von ersten Methoden zur Charakterisierung von Tumorerkrankungen bis zur next generation-Sequenzierung   Weiter ausgebaut und technisch modernisiert wurden die pathologischen Leistungen ab 1991 unter der Leitung des renommierten Kardiopathologen Prof. Dr. Gerhard Mall. Erstmals wurden molekulare Untersuchungsmethoden zur Charakterisierung von Tumorerkrankungen und zur Abklärung von Erregern bei Infektionskrankheiten in der Routinediagnostik durchgeführt. Außerdem überführte er das Pathologische Institut 2017 in die Organisationsstruktur eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) als einhundertprozentigeTochter des Klinikums Darmstadt.   Frank Bergmann ist seit 2017 Direktor des MVZ und Leiter der Pathologie, die 2020 moderne Labore im zentralen Neubau des Klinikums Darmstadt bezogen hat. Von hier aus versorgt die Pathologie mit zwischenzeitlich 27 Mitarbeitenden diagnostischdas Klinikum Darmstadt und weitere Krankenhäuser, MVZs und Arztpraxen. "In den vergangenen fünf Jahren ist es uns - quasi der Tradition der Vorgänger folgend - gelungen, die Pathologie nochmals wesentlich zu modernisieren", sagt Dr. Bergmann. So wurden modernstediagnostische Verfahren wie die next generation-Sequenzierung in der Routinediagnostik etabliert, mit der innerhalb kürzester Zeit mehrere Hundert Gene untersucht werden können, die für die Diagnostik und vor allem Therapie von Tumorerkrankungen relevant sind. Darüber hinaus wurden wesentliche Arbeitsschritte in den Laboren digitalisiert.    "Digitalisierung und technische Innovationen werden uns auch in den kommenden Jahren intensiv beschäftigen", ergänzt Bergmann. "Der diagnostische Alltag hat sich seit der Gründung des Instituts enorm gewandelt. Standen vor 100 Jahren Leicheneröffnungen im Vordergrund der Tätigkeit, so sind das heute Untersuchungen an Biopsaten, zytologischen Präparaten und Operationspräparaten, deren Ergebnis ein essentieller Bestandteil für die Behandlung der Patient*Innen darstellt, auch wenn das in der Öffentlichkeit häufig nicht so wahrgenommen wird."    Dass die Pathologie auch nach 100 Jahren auf dem richtigen Kurs ist und eine wichtige Rolle für das Klinikum Darmstadt und andere medizinische Einrichtungen der Stadt und Region spielt, sieht auch Geschäftsführer Clemens Maurer: "Wir sind in der glücklichen Lage, pathologische Diagnostik auf höchstem Niveau und unter extern erfolgreich überprüften Qualitätssicherungsrichtlinien anbieten zu können". Die nächsten Projekte befinden sich bereits in Bearbeitung. So soll unter anderem in Kürze ein externer Standort telemedizinisch an die Klinische Pathologie im Klinikum Darmstadt angebunden werden. news-16077 Wed, 04 Jan 2023 10:44:16 +0100 Futter oder Beschäftigung für die Tiere https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/futter-oder-beschaeftigung-fuer-die-tiere Zoo Vivarium nimmt am 13. Januar Bio-Weihnachtsbäume an Am Freitag, 13. Januar 2023, nimmt der Zoo Vivarium der Wissenschaftsstadt Darmstadt erneut ausgediente Bio-Weihnachtsbäume an. Bürgerinnen und Bürger haben daher wieder die Möglichkeit, ihren Weihnachtsbaum anders und nachhaltig zu entsorgen. Abgegeben werden können die Bäume im Zoo Vivarium, Schnampelweg 5, zu den regulären Öffnungszeiten von 9 Uhr bis 17 Uhr. Im Januar 2022 wurden 19 Bäume abgegeben. Bäume ohne einen Bio-Nachweis konnten und können aber nicht angenommen werden. Das Bestehen auf Bio-Bäume ergibt sich aus der weiteren Nutzung: Die Bäume werden beispielsweise an Schafe, Ziegen, Esel, Zebras, Antilopen und Vikunjas verfüttert oder dienen zur Beschäftigung der verschiedenen Affen- und Vogelarten und den Zwergottern.   news-16076 Tue, 03 Jan 2023 11:29:37 +0100 Klinikum der Wissenschaftsstadt Darmstadt https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/klinikum-der-wissenschaftsstadt-darmstadt-6 Aufsichtsrat der Klinikum Darmstadt GmbH beschließt Wirtschaftsplan 2023 Fachkräftemangel und ein extrem hoher wirtschaftlicher Druck führen auch beim Klinikum Darmstadt zu einer schwierigen Lage."Wir brauchen dringend eine Reform bei den Strukturen und der dualen Finanzierung der Krankenhäuser", bilanziert Geschäftsführer Clemens Maurer. "Die jetzt von der Regierungskommission vorgelegte Strukturreform ist genau der richtige Weg und lässt hoffen.Doch der auf fünf Jahre angelegte Prozess ist eine lange Zeit. Wir brauchen unbedingt auch kurzfristige Lösungen, um die notwendig gute medizinische Versorgung der Menschen aufrechterhalten zu können, damit wir auf diesem Weg nicht noch mehr Fachkräfte verlierenoder Häuser unstrukturiert vom Markt gehen." Allein ein Beispiel mache deutlich, dass die Schere zwischen Kosten und Finanzmitteln immer weiter aufgehe, auch wenn das Land Hessen seine Finanzmittel für Krankenhäuser erhöhthat von jährlich 300 auf 380 Millionen Euro für 2023: "Der Landesbasisfallwert, der der Basispreis für die einzelnen DRG-Leistungen ist, der in jedem Bundesland zwischen den Vertragsparteien ausgehandelt wird, steigt in 2023 um 4,32 Prozent. Die Inflationaber liegt bei 10 Prozent, die Energiekosten steigen, ebenso die Preise der Verbrauchsmaterialen und wir erwarten eine Tarifsteigerung um bis zu zehn Prozent", erläutert Maurer. Hessische Prognose: Defizite verdoppeln sich in 2023 Eine anonymisierte Umfrage des Klinikverbunds Hessen - in dem alle kommunalen hessischen Krankenhäuser vertreten sind - habe unter den teilgenommenen Häusern aufgezeigt, dassdie Krankenhäuser bei einem Umsatz von 2.271,6 Millionen Euro in 2022 ein Defizit von 71,8 Millionen Euro erwirtschaftet haben. Und dass sich dieses Defizit in 2023 mehr als verdoppeln und prognostiziert auf 153, 2 Millionen Euro ansteigen wird. "Die Zahlensind dramatisch. Selbst Krankenhäuser, die in den letzten Jahrzehnten eine exzellente Patientenversorgung auf einer soliden wirtschaftlichen Grundlage anbieten konnten, würden bei unveränderter Gesetzeslage im nächsten Jahr zwangsläufig defizitär", so Maurer weiter.   Der Aufsichtsrat der Klinikum Darmstadt GmbH hat in seiner letzten Sitzung den Wirtschaftsplan 2023 verabschiedet. "Konnte das Klinikum Darmstadt das laufende Jahr 2022 nochleicht negativ abschließen, so wird dies aufgrund der Rahmenbedingungen in 2023 nicht gelingen können", sagt Aufsichtsratsvorsitzender und Klinikdezernent André Schellenberg. "Der von uns für 2023 verabschiedete Wirtschaftsplan rechnet mit einem Minus von16,88 Millionen Euro. Die GmbH ist trotzdem stabil aufgestellt. Auch dank der Unterstützung der Wissenschaftsstadt Darmstadt in Höhe von 15 Millionen Euro, die wir unserem kommunalen Krankenhaus als Liquiditätsmittel zur Verfügung stellen." Kommune muss in die Bresche springen "Dass die Kommune allerdings in die Bresche springen muss, um diese wichtige Daseinsfürsorge am Leben zu halten, ist ein Unding. Das muss man auch klar so benennen mit Blickauf die Kostenträger. Die jetzige Krankenhauspolitik von Bund, Land und Krankenkassen lässt die Häuser im Stich und kann die notwendigen Finanzmittel derzeit nicht abbilden. Und es sind mal wieder die Kommunen, die da einspringen müssen, dabei ringen dieseja auf allen Ebenen mit steigenden Beträgen, Zuweisungen, Anforderungen und genehmigungsfähigen Haushalten", so Schellenberg, der auch Stadtkämmerer ist, weiter.  Dabei weiß der Aufsichtsrat mit Blick auf andere Krankenhäuser das Klinikum Darmstadt gut aufgestellt: Einige haben bei einem Drittel des Umsatzes des Klinikums schon in 2022einen Verlust von 14 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Umsatz der Klinikum Darmstadt GmbH wird in 2023 bei 279 Millionen Euro liegen. "Das Klinikum Darmstadt hat in den vergangenen Jahren gut gewirtschaftet und das Portfolio kontinuierlich ausgebaut. So sindwir in der glücklichen Lage, ein modernes Haus mit moderner Medizintechnik und weit gehender Digitalisierung in kommunaler Hand zu haben," betont Schellenberg. Weg der Spezialisierung ist zukunftsfähig Für Geschäftsführer Clemens Maurer steht fest: Der Weg der zunehmenden Spezialisierung und Konzentration der Versorgungsangebote nach Leistungsstufen - wie ihn die Regierungskommissionmit ihrem Reformpapier vorgibt - kommt dem Klinikum Darmstadt zugute. "Diesen Weg gehen wir schon einige Jahre. Wir haben unser medizinisches Portfolio immer weiter spezialisiert. Heute sind wir das Krankenhaus in Südhessen, das als Onkologisches Zentrum fürdie Krebsbehandlung zertifiziert ist - mit mehreren von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Zentren. Wir sind der einzige Maximalversorger, der 24/7 an 365 Tagen im Jahr für die Menschen in Südhessen da ist und das einzige Krankenhaus in der Regionmit der höchsten, der umfassenden Notfallversorgungsstufe. Und wir sind für unsere Mitarbeitenden die verlässliche Arbeitgeberin mit maximalen Karriere- und Arbeitsmöglichkeiten." Sein Fazit lautet: "Wir haben gezeigt, dass wir auch in schwierigen Zeiten, unser Haus wirtschaftlich führen können. Das würde uns auch in 2023 gelingen, wenn die duale Krankenhausfinanzierungauskömmlich wäre. Das operative Geschäft ist auch im nächsten Jahr leicht positiv." Bisherige Finanzmittel reichen nicht aus Weiter führt der Geschäftsführer aus: "Wir sind dem Land Hessen dankbar, dass es die Investivmittel für die Krankenhäuser angehoben hat. Aber leider reichen auch diese Mittelnicht aus. Auch weil wir mit unserem realisierten Zentralen Neubau einen hohen Eigenfinanzierungsanteil haben und bedienen müssen. Die Vorkehrungen als Krankenhaus der kritischen Infrastruktur, die weitere Digitalisierung und die für die Klimarettung notwendigenKlimaanpassungsmaßnahmen sind da noch gar nicht beziffert und schlagen auch mit Millionenbeträgen zu Buche. Da reichen auch nicht die kurzfristig von der Bundesregierung zugesicherten 8 Milliarden Euro, die sie Krankenhäusern angesichts der hohen Inflationund der stark gestiegenen Energiekosten zur Verfügung stellen will. Da wir langfristige Verträge mit unserem regionalen Energieversorger haben, erhalten wir zum Beispiel aus diesem Topf überhaupt keine Mittel."  Hoffnung mache die angekündigte Revolution von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. In dem Entwurf der Regierungskommission sei vieles aufgegriffen, was die bundesweitagierende  Allianz der kommunalen Krankenhäuser - zu der das Klinikum Darmstadt gehört - bereits ausgearbeitet hatte. "Die Leistungen zu konzentrieren und Vorhalteleistungen zu bezahlen, das geht in die absolut richtige Richtung. Wir haben zu wenige Fachkräfteund müssen diese besser verteilen. Zumal wir aus allen medizinischen Qualitätsberichten wissen, dass Qualität vor Nähe geht. Daher sind wir so stolz auf unsere Zentren auch abseits der Onkologie, sei es die Stroke Unit, das Perinatalzentrum und viele weiteremehr, sie alle können den Menschen eine qualitativ hochwertige Versorgung bieten." Notwendige Konzentration: Qualität geht vor Nähe Das Land Hessen habe in der Corona-Pandemie mit dem Planungsstab und den sechs koordinierenden Häusern in den hessischen Regionen ein gut funktionierendes Modell aufgestellt,das auch beim anstehenden Transformationsprozess tragfähig sein könnte, so Maurer. "Dieses Gremium könnte auch jetzt die richtungsweisenden Schritte einleiten und für die dafür notwendigen Absprachen zwischen den Häusern und den verschiedenen Versorgungsstufenführen. Denn wir brauchen eine gute und kluge Verschränkung von stationären und ambulanten Angeboten in der Gesundheitsversorgung, eine bedarfsgerechte Verlagerung und Konzentration nach qualitativen Kriterien. Im Zeitalter hochspezialisierter Medizin gewinntdie Strukturqualität richtigerweise gegenüber der Nähe an Bedeutung. In einer so bereinigten Struktur kann die Krankenhausversorgung bedarfsgerecht auskömmlich finanziert werden und wir mindern den Fachkräftemangel durch sinnvolle Bündelung." "Der Aufsichtsrat der Klinikum Darmstadt GmbH ist sich sicher, dass das kommunale Krankenhaus der Maximalversorgung mit der Weiterentwicklung des medizinischen Portfolios einetragfähige und zukunftsorientierte Antwort für das Gesundheitsunternehmen, seine Patientinnen und Patienten und auch für seine Mitarbeitenden gibt, um den hohen Anspruch - Gemeinsam fürs Leben - auch weiterhin einlösen zu können. Die Wissenschaftsstadt Darmstadtsteht als Trägerin bereit, das Haus in allen Belangen zu unterstützen", sagt André Schellenberg abschließend. ********** Die Klinikum Darmstadt GmbH Das Klinikum Darmstadt ist der kommunale Maximalversorger in Südhessen und das einzige Krankenhaus der umfassenden Notfallversorgung (höchste Versorgungsstufe). Ende 2020 hat das Klinikum Darmstadt seinen Zentralen Neubau in Betrieb genommen: An einem Ort stehen 1000 moderne Betten in komfortablen Stationen bereit. Das Krankenhaus zeichnetsich durch eine moderne Medizintechnik, weitgehende Digitalisierung, ein umfassendes Qualitätsmanagement, zahlreiche Zertifizierungen - wie etwa als Onkologisches Zentrum - und eine breit aufgestellte hervorragende Krankenhaushygiene aus. Vier Intensivstationen,eine IMC, 25 OP-Säle, 22 Kliniken und Institute, von der Augenheilkunde bis zur Zentralen Notaufnahme: Bei speziellen diagnostischen und therapeutischen Verfahren hat das Klinikum Darmstadt für die Region Alleinstellungsmerkmale. Es ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitäten Frankfurt und Mannheim/Heidelberg und für Pflege in Kooperation mit der FOM Hochschule. Zur GmbH, die der größte kommunaleArbeitgeber ist, gehören 3.350 Mitarbeitende. Ein MVZ sowie ein Altenpflege- und ein Wohnheim und Servicegesellschaften komplettieren den Gesundheitsdienstleister. Das Klinikum Darmstadt bietet allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vielfältige Arbeits-, Fortbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen: für Ärzt*innen, für PJ-Studierende,für Pflegekräfte und Pflegefachpersonen und viele Berufe mehr. Tariflohn ist für uns eine Selbstverständlichkeit - auch in unseren Alten- und Pflegeheimen.  www.karriere.klinikum-darmstadt.de  Follow us on: www.facebook.com/klinikumdarmstadtde  www.instagram.com/klinikumdarmstadt  www.youtube.com/c/KlinikumDarmstadtGmbH  www.xing.com/pages/klinikumdarmstadtgmbh  www.linkedin.com/company/klinikum-darmstadt-gmbh      news-16070 Sat, 24 Dec 2022 11:05:00 +0100 Am Ende eines herausfordernden, schließlich gut gemeisterten Jahres https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/am-ende-eines-herausfordernden-schliesslich-gut-gemeisterten-jahres Oberbürgermeister Jochen Partsch wünscht allen friedliche Weihnachten und ein mit Zuversicht begonnenes Jahr 2023 „Wir haben ein schwieriges Jahr erlebt, das uns vor bis dahin nicht gekannte Herausforderungen gestellt hat. Zugleich gibt es allen Grund, zuversichtlich zu sein und darauf zu vertrauen, dass wir herausfordernde Situationen auch weiterhin meistern werden.“ Mit diesen Worten wendet sich Oberbürgermeister Jochen Partsch in einer kurzen Botschaft zu Weihnachten und zum neuen Jahr an die Darmstädterinnen und Darmstädter. „Das zu Ende gehende Jahr hat uns vor Augen geführt, welches Leid destruktive Kräfte auslösen. Zugleich zeigt es, welch ungleich größere Kraft Empathie und Solidarität mobilisieren. Weltweit – ebenso wie in Darmstadt. Sie drückt sich in beispielloser Hilfsbereitschaft aus: für die unmittelbar vom Krieg betroffenen Menschen in der Ukraine und für die Geflüchteten in unserer Stadt. Ich danke allen, die hoch engagiert und professionell daran mitgewirkt haben – Bürgerinnen und Bürgern, ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie den Mitarbeitenden in den Verwaltungen, der Feuerwehr, der Stadtwirtschaft.“ Gemeinsam, so der OB, sei es gelungen, den aktuell zahlreichen Krisenlagen tatkräftig zu begegnen: darunter die Unterbringung und Hilfe für die Geflüchteten im Zuge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine, die mit Stadtgesellschaft, Stadtwirtschaft und Darmstädter Unternehmen organisierte und koordinierte Unterstützung der ukrainischen Partnerstadt Uzhhorod, die Vorsorge im Hinblick auf mögliche Energiemangelsituationen und schließlich auch die Covid-Pandemie, „die aktuell zwar abzuklingen scheint, aber nach wie vor Wachsamkeit, Vernunft und gegenseitige Rücksichtnahme erfordert“. Letztere erwartet der OB von den Bürgerinnen und Bürgern auch für den bevorstehenden Jahreswechsel: „Feiern ja – aber mit Umsicht: Dies dient der Umwelt, der eigenen Gesundheit und nicht zuletzt den vielen Menschen, die sich in den nach wie vor durch Infektionswellen und Personalmangel stark belasteten Kliniken und bei den Rettungsdiensten um unser Wohlergehen kümmern.“ „In Dankbarkeit, aber auch mit Demut geht dieses Jahr zu Ende – im Bewusstsein, dass wir in Deutschland Lebende in vielerlei Hinsicht privilegiert sind, mit der Garantie des Rechts und einem Maß an Freiheit, die nicht selbstverständlich sind.“ In diesem Sinne wünscht Oberbürgermeister Partsch den Darmstädterinnen und Darmstädtern friedliche Weihnachtstage, eine ruhige Silvesternacht und einen von Vertrauen und Zuversicht geprägten Übergang ins neue Jahr 2023. news-16072 Sat, 24 Dec 2022 11:00:00 +0100 Oberbürgermeister Jochen Partsch gratuliert Dr. Fritz Deppert zum 90. Geburtstag https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/oberbuergermeister-jochen-partsch-gratuliert-dr-fritz-deppert-zum-90-geburtstag „Bedeutender Sohn unserer Stadt, dessen Wirken unsere Stadt seit vielen Jahrzehnten bereichert und die traditionell große Bedeutung von Literatur und Kultur in Darmstadt nachhaltig auf eine neue Ebene gehoben hat“ Oberbürgermeister Jochen Partsch hat am heutigen Samstag, 24. Dezember, dem Darmstädter Schriftsteller Dr. Fritz Deppert im Namen der Wissenschaftsstadt Darmstadt ganz herzlich zu seinem 90. Geburtstag gratuliert. Dabei hob er die Bedeutung der Arbeit des bundesweit bekannten Dichters und Autors für die Entwicklung der Literatur in Darmstadt und weit darüber hinaus hervor.     „Am heutigen 24. Dezember feiern wir nicht nur Heiligabend, sondern auch den mittlerweile 90. Geburtstag eines bedeutenden Sohnes unserer Stadt, Fritz Deppert“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Sein Wirken als Autor und Lehrer bereichert unsere Stadt bereits seit vielen Jahrzehnten und hat die traditionell große Bedeutung von Literatur und Kultur in unserer Stadt nicht nur bewahrt sondern durch sein kluges Engagement nachhaltig auf eine neue Ebene gehoben. Als Lektor des Literarischen März und Mitgründer des Literaturhauses hat er Darmstadt zum Mittelpunkt zeitgenössischer Lyrik in der Bundesrepublik gemacht und zahlreichen später bekannten und gefeierten Dichtern und Autoren eine erste große Bühne gegeben. Ich gratuliere Fritz Deppert ganz herzlich zum 90. Geburtstag und wünsche mir, dass uns sein kluges Wirken und Handeln noch lange erhalten bleibt“, so der OB. Dr. phil. Fritz Deppert wurde am 24. Dezember 1932 in Darmstadt geboren. Nach der Schule folgte das Studium an der Goethe-Universität in Frankfurt in Germanistik, Geschichte und Philosophie. Er promovierte über die Dramen Ernst Barlachs. Ab 1962 war er Leiter der Justus-Liebig-Schule.  Der Dichter war seit 1979 zusammen mit Karl Krolow Lektor des ‚Literarischen März‘ und Mitherausgeber der Buchreihe ‚Lyrik unserer Zeit‘. Von 1975 bis 1996 war er von Beginn ihres Bestehens bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand Leiter der Bertolt-Brecht-Schule in Darmstadt, wo es zu seinen Maximen zählte, den Schülerinnen und Schülern jede mögliche Freiheit zu geben. Im Rahmen seines literarischen Schaffens war er Präsident der internationalen Autorenvereinigung ‚Die Kogge‘ bis 2000, danach Ehrenpräsident. Deppert war zudem Vorstandsmitglied und später Mitglied des PEN. 1995 begründete er das Literaturhaus in Darmstadt mit. 1997 bis 2002 hatte er einen Lehrauftrag ‚Kreatives Schreiben‘ an der Technischen Universität in Darmstadt. 1996 bekam er für seine Verdienste um das kulturelle und literarische Leben in Darmstadt durch den damaligen Oberbürgermeister Peter Benz die Johann-Heinrich-Merck-Ehrung ausgehändigt. 2003 erhielt er den Ehrenring der Kogge.  Er lebt immer noch in Darmstadt, als ‚allerechtester Heiner‘, wie ihn OB a. D. Peter Benz anlässlich der Johann-Heinrich-Merck-Ehrung betitelte. Er wuchs am Kapellplatz auf und erlebte die Brandnacht 1944, in der er nach eigenen Angaben die Kindheit und das Lachen verloren habe: „wie eine Impfung: In dieser Nacht habe ich Gewalt und Krieg hassen gelernt.“ Seine Gedichte sollen den Leserinnen und Lesern zu mehr Menschlichkeit verhelfen, als Verständigungsmittel dienen und zum Weiterdenken anregen. Seine Werke befassen sich mit Darmstadt, seiner Geschichte, Politik und dem Leben in dieser Stadt. Er ist bis heute Autor zahlreicher Bücher, unter ihnen Gedichte, Kurzgeschichten, Hörbücher, Übersetzungen und ein Roman. Seine Werke wurden in viele Sprachen übersetzt und im Ausland in Literaturzeitschriften veröffentlicht. news-16071 Fri, 23 Dec 2022 12:03:45 +0100 Klinikum Darmstadt https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/klinikum-darmstadt-10 Hohe Erkrankungswelle bringt Klinikum Darmstadt an die Belastungsgrenze Das Klinikum Darmstadt ist als einziges Krankenhaus der umfassenden Notfallversorgung besonders von zwei Infektionen betroffen: Corona und Influenza.  Beide treffen die Zentrale Notaufnahme und die weiterbehandelnden Kliniken gerade vor den Feiertagen mit hoher Wucht und sehr hohem Patientenandrang. Der Druck wird durch geschlossene Arztpraxen und abgemeldete Krankenhäuser in der Umgebung beim Maximalversorger Tag für Tag stärker werden.    Auch Ärzte und Pflegekräfte haben Weihnachten und Feiertage, aber jetzt kommt ein hoher Krankenstand dazu. Die hohen Zahlen an Corona-Erkrankungen beim Personal und bei den Patienten liegen darin begründet, dass beide Gruppen regelhaft im Krankenhaus auf Covid getestet werden. Corona ist eben nicht vorbei. Im Gegenteil: Die Zahl der Personalausfälle und der Corona-Patienten liegen im Klinikum Darmstadt nahe an denen des Peaks der letzten Welle.    Die angespannte Lage ist kritisch, so der Geschäftsführer Clemens Maurer: "Wir haben daher entschieden, uns über die Feiertage täglich abzustimmen. Kurzfristig reagieren wir auf die gestiegenen Covid-Zahlen, in dem wir die drei Stationen der Medizinischen Klinik II mit insgesamt 84 Betten wieder ausschließlich für die Behandlung von Corona-Patienten vorhalten. Für unsere Mitarbeitenden heißt das, wir sind auf eine erhöhte Bereitschaft, an den Feiertagen in Dienste einzuspringen, angewiesen. Es heißt auch, dass wir die Pflegeuntergrenzen in den nächsten Tagen nicht einhalten können. Denn wir werden nur wenige Patienten abverlegen können."   Maurer betont: "Wenn das Klinikum in den nächsten Tagen massiv von Rettungswagen angefahren wird, dann wird das zu langen Wartezeiten führen. Wir tun alles dafür, unseren Versorgungsauftrag aufrechtzuerhalten. Aber wir bitten Sie um Mitwirkung: Suchen Sie nicht unnötig unsere Zentrale Notaufnahme auf. Für alle nicht-lebensbedrohlichen Erkrankungen und Verletzungen ist die Ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale der Kassenärztlichen Vereinigung zuständig."    Den ÄBD erreichen Sie via Telefon: 116117.  Informationen über die Zuständigkeiten von ÄBD und ZNA finden Sie auf: https://klinikum-darmstadt.de/notfall  news-16069 Thu, 22 Dec 2022 16:28:35 +0100 Beteiligungsbericht 2021: Mehr Mittel für den Ausbau der Daseinsvorsorge https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/beteiligungsbericht-2021-mehr-mittel-fuer-den-ausbau-der-daseinsvorsorge Kommunale Unternehmen bleiben auch im zweiten Jahr der Coronapandemie widerstandsfähig / Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Geist des Aufbruchs aktuell wichtiger denn je“ Die Darmstädter Stadtwirtschaft hat im zurückliegenden Geschäftsjahr 404 Millionen Euro (Vorjahr: 390 Millionen) investiert, um die Angebote der Daseinsvorsorge auszubauen. Das geht aus dem 24. Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt hervor, den Oberbürgermeister Jochen Partsch nun vorgestellt hat. „Auch unter schwierigen Vorzeichen ist es den Beteiligungen gelungen, ihre Leistungen im zweiten Jahr der Coronapandemie nicht nur jederzeit zuverlässig zu erbringen – vielmehr haben sie ihre Services, und damit die Basis für das tägliche Leben in Stadt und Region, sogar weiterentwickelt“, sagt Partsch. Dass die kommunalen Unternehmen sich auch in Krisenzeiten weiterentwickeln können zeige, wie zukunftsorientiert diese ausgerichtet sind. „Der damit verbundene Geist des Aufbruchs ist angesichts der multiplen Herausforderungen aktuell wichtiger denn je“, erklärt der Oberbürgermeister. Dass sich die Darmstädter Stadtwirtschaft abermals als resilient erwiesen hat, bekräftigen auch die HEAG-Vorstände Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend und Dr. Markus Hoschek: „Dank dieser Eigenschaft konnte sie die für das Geschäftsjahr 2021 geplanten Projekte der Stadtwirtschaftsstrategie 2025 unter Berücksichtigung der pandemischen Lage vorantreiben und so das soziale Miteinander und Darmstadts Positionierung als attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandort stärken.“ Als Beispiele nannten die HEAG-Vorstände den deutlichen Ausbau der Infrastruktur sowie die Erweiterung bürgernahe Angebote. Dazu zählen etwa die Integration der Klimaherzen-Funktion in die Darmstadt im Herzen-App, den Ausbau des Produktportfolios von HEAG FairCup und die Aufnahme weiterer Unternehmen in den HEAG-Gründerfonds. Wirtschaftliche Lage 2021 in Zahlen Der Beteiligungsbericht, von der HEAG als Holding der Darmstädter Stadtwirtschaft erstellt, informiert auf mehr als 500 Seiten transparent über die wirtschaftlichen Aktivitäten der kommunalen Unternehmen im zurückliegenden Geschäftsjahr. Er entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Referat Stadtwirtschaftskoordination der Wissenschaftsstadt Darmstadt und den städtischen Unternehmen. Der Bericht ordnet die Beteiligungen den Geschäftsfeldern Energie und Wasser, Immobilien, Mobilität, Gesundheit und Teilhabe, Kultur und Freizeit, Digitalisierung und Telekommunikation, Entsorgung und Abwasser sowie Strategie, Finanzen und Innovationen zu und nimmt jedes Unternehmen des Darmstädter Stadtkonzerns einzeln in den Blick. Ende des Geschäftsjahres 2021 war die Wissenschaftsstadt Darmstadt mittelbar oder unmittelbar mit mindestens 20 Prozent an 118 kommunalen Unternehmen beteiligt (Vorjahr: 113 Beteiligungen). Den größten Zuwachs verzeichnete das Geschäftsfeld Energie, bedingt durch den Ausbau der Energieinfrastruktur. Auch die Anzahl der Beschäftigten hat sich positiv entwickelt und stieg auf 9.223 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 8.787 Beschäftigte). Mit einem Plus von rund 260 Angestellten im Vergleich zu 2020 entwickelte sich das Geschäftsfeld Gesundheit und Teilhabe am stärksten. Das Geschlechterverhältnis innerhalb der Belegschaft des Stadtkonzerns hielt sich im zurückliegenden Geschäftsjahr mit 52,2 Prozent männlichen und 47,8 Prozent weiblichen Beschäftigten etwa die Waage. Im Berichtszeitraum erzielten die Beteiligungen eine Gesamtleistung von 2.807 Millionen Euro (Vorjahr: 2.606 Millionen Euro) aufgrund des durch die Energiepreisentwicklung bedingten höheren Handelsumsatzes. Dies wirkte sich jedoch nicht auf das Jahresergebnis aus, das von -5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf -24 Millionen Euro zum Stichtag in 2021 sank. Ausschlaggebend dafür waren unter anderem die angespannte Situation der Beteiligungen im Geschäftsfeld Gesundheit und Teilhabe sowie gegenüber dem Vorjahr geringere Grundstücksverkäufe im Geschäftsfeld Immobilien. In diesem Zusammenhang gaben die HEAG-Vorstände Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend und Dr. Markus Hoschek zu bedenken: „Beim Blick auf das negative Jahresergebnis müssen die zukunftsgerichteten Ausgaben der kommunalen Unternehmen mitberücksichtigt werden.“ Die Bilanzsumme stieg von 5.011 Millionen Euro in 2020 auf 5.470 Millionen Euro. Prägend dafür waren vor allem die Investitionen der kommunalen Unternehmen. Mit 144 Millionen tätigten die Unternehmen aus dem Geschäftsfeld Immobilien die umfangreichsten Investitionen. Prägend waren hier die Aktivitäten der bauverein AG, die ihren Wohnungsbestand energetisch saniert und die Quartiere Lincolnsiedlung sowie Ludwigshöhviertel weiterentwickelt hat. Ebenso wie jene des Eigenbetriebs Immobilienmanagement (IDA), der vor allem Schulgebäude neugebaut beziehungsweise saniert hat. Die vom ENTEGA-Konzern (Geschäftsfeld Energie und Wasser) aufgebrachten Mittel flossen unter anderem in den Ausbau des regionalen Glasfasernetzes, die der HEAG mobilo GmbH in die Einführung des vollelektrischen On-Demand-Shuttles HeinerLiner. Daseinsvorsorge – eine Gemeinschaftsaufgabe Es zählt zu den Stärken der Darmstädter Stadtwirtschaft, dass viele Beteiligungen ihre Geschäftsjahre mit positiven Ergebniserträgen beenden. Dies gilt insbesondere für kommunale Unternehmen aus den Geschäftsfeldern Energie und Wasser, Digitalisierung und Telekommunikation, Immobilien und für die Sparkasse aus dem Geschäftsfeld Strategie, Finanzen und Innovation. Deren Überschüsse fangen strukturbedingt negative Ergebnisse andere Geschäftsfelder – allen voran Mobilität, Gesundheit und Teilhabe sowie Kultur und Freizeit – auf und ermöglichen es, zentrale Leistungen der Daseinsvorsorge aus diesen Bereichen aufrechtzuerhalten. Seien es der öffentliche Personennahverkehr oder Angebote aus dem Bereich der Gesundheitsvorsorge. Oberbürgermeister Jochen Partsch betont, dass der Erfolg der Darmstädter Stadtwirtschaft nicht nur auf finanziellen Kennzahlen beruhe: „Eine wesentliche Säule ist die gute Zusammenarbeit von Verantwortlichen der kommunalen Unternehmen, der Stadt, der Wissenschaft, der Wirtschaft und der Gesellschaft. Wie fruchtbar diese ist, hat sich im Bewerbungsprozess der Mathildenhöhe gezeigt, der 2021 mit der Verleihung des UNESCO-Welterbetitels einen gebührenden Abschluss fand.“ Detaillierte Einblicke in die wirtschaftliche Situation des Stadtkonzerns liefert die PDF-Version des Beteiligungsberichts, die online unter www.heag.de/stadtwirtschaft/beteiligungsbericht/ abrufbar ist. Alternativ stehen alle Inhalte auch als App oder mobil optimiert auf www.heag-beteiligungsbericht.de zur Verfügung. news-16063 Wed, 21 Dec 2022 13:24:31 +0100 Oberbürgermeister Partsch beendet vorerst Krisenstäbe zu Covid-19 und Folgen des Ukraine-Kriegs / Anlassbezogene Reaktivierung bei gravierender Änderung der Lage https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/oberbuergermeister-partsch-beendet-vorerst-krisenstaebe-zu-covid-19-und-folgen-des-ukraine-kriegs-anlassbezogene-reaktivierung-bei-gravierender-aenderung-der-lage „Bedanke mich für die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten in den vergangenen Jahren – gemeinsam haben wir schwierige Situationen gemeistert, Menschen geholfen und unsere Stadt gut durch die Krisen geführt“ Aufgrund der aktuell vergleichsweise stabilen Lage beim Umgang mit Covid-19 und den Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine hat der Leiter der Krisenstäbe, Oberbürgermeister Jochen Partsch, in den Sitzungen beider Krisenstäbe am heutigen Mittwoch, 21. Dezember, entschieden, beide Zusammenkünfte vorerst einzustellen und auf Standby zu halten. „Ich denke, es ist aufgrund der derzeitigen Situation zu verantworten, beide Krisenstäbe von einer regelmäßigen Zusammenkunft einmal die Woche auf ein anlassbezogenes Zusammenkommen umzustellen“, erklärte OB Partsch dazu. „Wenn sich die Lage gravierend ändert und es wieder zu einer akuten Notlage kommt, etwa durch neue, gefährliche Mutationen bei SARS-CoV-2 oder einem deutlich größeren Zustrom an ukrainischen Geflüchteten, können wir die Krisenstäbe jederzeit wieder einberufen und je nach Entwicklung natürlich auch wieder verstetigen.“ Beide Krisenstäbe fanden zuletzt regelmäßig einmal die Woche statt. Zu Beginn der Corona-Krise ab März 2020 und des russischen Angriffs auf die Ukraine Ende Februar dieses Jahres war aufgrund des hohen Arbeitsaufkommens und der Notwendigkeit der sehr engen Abstimmung aller Beteiligten für viele Monate noch ein täglicher Turnus vorgesehen. Insgesamt fanden in den vergangenen drei Jahren 260 Sitzungen des Covid-19-Krisenstabes und 61 Sitzungen des Krisenstabs zum Krieg gegen die Ukraine statt. Regelmäßige Teilnehmer waren neben OB Jochen Partsch und den anderen hauptamtlichen Dezernenten für den Covid-19-Krisenstab vor allem das Gesundheitsamt, die Darmstädter Kliniken, zahlreiche (und je nach Lage wechselnde) städtische Ämter, das Staatliche Schulamt, die Feuerwehr, die Polizei, die Rettungsdienste und die HEAG mobilo sowie für den Ukraine-Krisenstab zusätzlich noch vor allem das Amt für Vielfalt und Internationale Beziehungen, das Amt für Soziales und Prävention sowie besonders in die Bewältigung der Lage eingespannte Akteure der Stadtwirtschaft wie Entega und EAD.          „In den vergangenen drei Jahren haben wir gemeinsam eine Situation erlebt, wie es sie nie zuvor in der Geschichte der BRD gegeben hat. Zunächst hielt uns eine Pandemie mit einem zunächst neuartigen Virus in Atem, es gab tausende Kranke und leider auch hunderte Tote in Darmstadt. Die Kliniken und Gesundheitsdienste kamen an ihre Grenzen, waren zeitweise überlastet, das Leben stand still. Es folgte in diesem Jahr mit dem brutalen Angriff Russlands auf die Ukraine die nächste Situation, die es so lange nicht gegeben hat: Krieg in Europa, neue Bedrohungen für Freiheit und Sicherheit sowie tausende Geflüchtete aus der Ukraine, die, vertrieben von Russlands Aggression, auch in Deutschland Zuflucht suchten und denen wir helfen mussten und das auch mit großem Engagement aus der Zivilbevölkerung, den Vereinen und Darmstädter Unternehmen getan haben. Gemeinsam haben wir diese beispiellosen Krisen bis hierher trotz großer Herausforderungen und ja, auch Problemen und schwierigen Situationen, gut für die Bürgerinnen und Bürger bewältigt. Wir konnten dabei vielen Menschen helfen und Leben retten. Für diesen unermüdlichen Einsatz aller Beteiligten bedanke ich mich ganz herzlich und wünsche mir für das neue Jahr 2023, dass wir nicht in die Lage kommen, diese Gremien wieder zu regelmäßigen Zusammenkünften einberufen zu müssen“, so OB Partsch.   Auch bei den vorerst letzten Krisenstäben an diesem Mittwoch war nochmal die aktuelle Situation bei beiden Lagen Thema. So berichtete das Gesundheitsamt von derzeit leicht steigenden Zahlen bei Covid-19, dies geschehe jedoch noch auf überschaubarem Niveau, man gehe nicht davon aus, dass es kurzfristig zu einer wesentlichen Trendwende kommt. Die Inzidenz liegt bei 311,3. Zusätzlich informierten die Kollegen darüber, dass morgen die letzten Termine in der Darmstädter Impfambulanz stattfinden.  Auch in den Kliniken steigen die Fallzahlen wieder an. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich derzeit im Klinikum Darmstadt 54 (15), im Elisabethenstift 32 (1) und im Alice-Hospital 9 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. Da der Druck auf die Kliniken bedingt durch andere Atemwegserkrankungen sowie zahlreiche krankheitsbedingte Ausfälle beim Personal weiterhin hoch und die Lage angespannt ist, appellieren Oberbürgermeister und Klinikleitungen mit Blick auf die Silvesternacht noch einmal an die Bürgerinnen und Bürger sich vor allem im Umgang mit Feuerwerkskörpern unbedingt umsichtig und rücksichtsvoll zu verhalten oder am besten ganz darauf zu verzichten.  OB Partsch: „Um die Menschen in den Gesundheitsdiensten und die Notdienste in den Kliniken nicht unnötig weiter zu belasten und einem noch höheren Druck auszusetzen, bitten wir die Bürgerinnen und Bürger mit Nachdruck darum, vorsichtig zu bleiben und aufeinander Acht zu geben. Nur wenn alle sich entsprechend verhalten, können wir ohne größere Zusatzbelastungen im Gesundheitswesen in das neue Jahr kommen.“ news-16054 Fri, 16 Dec 2022 11:48:36 +0100 An Weihnachten und Silvester mit Bus und Bahn unterwegs https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/an-weihnachten-und-silvester-mit-bus-und-bahn-unterwegs Sowohl an den Weihnachtsfeiertagen als auch an Silvester fahren viele Busse und Bahnen länger Angebot an Weihnachten Da der 24.12. (Heiligabend) ein Samstag ist, verkehren alle Straßenbahn- und Buslinien regulär nach dem Samstagsfahrplan. Am ersten und zweiten Weihnachtstag gilt der Sonntagsfahrplan mit zusätzlichem Nachtverkehrsangebot. Die sogenannten Nightliner fahren bis in die frühen Morgenstunden, die Straßenbahnlinien 2, 3, 8 und 9 sowie die SEV-Linien 5E und 8E sogar die gesamte Nacht hindurch im Halbstundentakt. Einen Tag zahlen, drei Tage fahren An Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen gelten alle RMV-Tageskarten gleich mehrere Tage. Wer sich am 24. Dezember eine Tages- oder Gruppentageskarte kauft, kann diese auch am 25. und 26. Dezember nutzen. Am ersten Weihnachtsfeiertag gekaufte Tages- und Gruppentageskarten sind auch am zweiten Weihnachtsfeiertag noch gültig. Diese Regelung gilt jedoch nicht für Fahrten in die Übergangstarifgebiete. Silvesterverkehr bis in den Morgen Die Straßenbahnlinien 2, 3, 8 und 9, die SEV-Linien 5E und 8E sowie die Buslinien H, P, PE 8N fahren am Silvesterabend durchgehend bis zum frühen Morgen. Am 1. Januar verkehren die Linien nach dem Sonn- und Feiertagsfahrplan. Die Buslinie 8N verkehrt an Silvester im Stundentakt zwischen den Haltestellen „Jugenheim Ludwigstraße" und „Hähnlein Neue Schule". Die erste Abfahrt der Linie 8N ist in Jugenheim um 20.25 Uhr und in Hähnlein um 20.49 Uhr. Ebenfalls stündlich fährt die Linie 875 von Darmstadt über Riedbahn, Weiterstadt, Braunshardt, Worfelden, Schneppenhausen nach Gräfenhausen. Sie ersetzt ab 20 Uhr die Linien WE1, WE2, WE3. Die erste Abfahrt ist um 20.27 Uhr an der Haltestelle „Darmstadt Schloss“, in der Gegenrichtung um 21.15 Uhr an der Haltestelle „Gräfenhausen Postplatz“. Die Busse der Regionallinien 671 und 678 in Richtung Groß-Umstadt fahren alle zwei Stunden, die Linie 672 in Richtung Ober-Roden verkehrt stündlich bis ca. 3.30 Uhr. In „Dieburg Bahnhof“ wechseln die Busse ihre Liniennummer und werden zur Linie 679. Fahrgäste können wie gewohnt im Bus verbleiben. Die letzte Abfahrt der Linie 693 ab „Reinheim Bahnhof“ in Richtung Fürth findet um 19.12 Uhr statt. Die übrigen Linien der HEAG mobilo und die Regionalverkehrslinien fahren am Samstag (31.12.) nach dem regulären Samstagsfahrplan und am Sonntag (1.1.2023 – Neujahrstag) nach den Fahrplänen für Sonn- und Feiertage. Die Abfahrtszeiten an den Endhaltestellen in der Silvesternacht Straßenbahnlinie 2 (Kongresszentrum – Darmstadt Hbf) Kongresszentrum: stündlich zur Minute 29 und 59 Hauptbahnhof: stündlich zur Minute 18 und 48 Straßenbahnlinie 3 (Lichtenbergschule - Luisenplatz - Darmstadt Hbf) Lichtenbergschule: stündlich zur Minute 26 und 56 Hauptbahnhof: stündlich zur Minute 11 und 41 Straßenbahnlinien 8 (Alsbach - Luisenplatz – Kongresszentrum) Alsbach Am Hinkelstein: stündlich zur Minute 3 und 33 Kongresszentrum: stündlich zur Minute 16 und 46 Straßenbahnlinie 9 (Böllenfalltor - Luisenplatz – Griesheim) Böllenfalltor: stündlich zur Minute 3 und 33 Griesheim Platz Bar-le-Duc: stündlich zur Minute 25 und 55 Schienenersatzverkehr 5E (Kranichstein – Luisenplatz) Kranichstein Bahnhof: stündlich zur Minute 22 und 52 Luisenplatz: stündlich zur Minute 15 und 45 Schienenersatzverkehr 8E (Arheilgen Dreieichweg – Luisenplatz) Arheilgen Dreieichweg: stündlich zur Minute 23 und 53 Luisenplatz: stündlich zur Minute 15 und 45 Buslinie H (Anne-Frank-Straße - Kesselhutweg) Anne-Frank-Straße: stündlich zur Minute 22 und 52 Kesselhutweg: stündlich zur Minute 29 und 59 Buslinie P (Eberstadt Wartehalle – Pfungstadt) Eberstadt Wartehalle: stündlich zur Minute 40 Pfungstadt Christian-Stock-Straße: stündlich zur vollen Stunde Buslinie PE (Eberstadt Wartehalle / Pfungstadt – Eschollbrücken) Eberstadt Wartehalle: stündlich zur Minute 9 Pfungstadt Bahnhof: stündlich zur Minute 18 sowie um 2.53 und 3.53 Uhr Eschollbrücken Römer: stündlich zur Minute 36 Buslinie 8N (Jugenheim Ludwigstraße - Bickenbach – Hähnlein) Jugenheim Ludwigstraße: stündlich zur Minute 25 Hähnlein Neue Schule: stündlich zur Minute 49 Alle zusätzlichen Silvesterfahrten sind zudem im Internet bei der DADINA und der HEAG mobilo sowie in der Online-Auskunft des RMV unter www.rmv.de veröffentlicht. Öffnungszeiten zwischen den Jahren Das Kundenzentrum der HEAG mobilo am Luisenplatz hat geöffnet: •Freitag, 23.12. 8 bis 18 Uhr •Samstag (24.12.) und Samstag (31.12.) 9 bis 13 Uhr •Dienstag (27.12.) bis Freitag (30.12.) 9 bis 17 Uhr Die RMV-Mobilitätszentrale am Hauptbahnhof hat geöffnet: •Freitag, 23.12. 8 bis 18 Uhr •Samstag (24.12.) und Samstag (31.12.) 9 bis 13 Uhr •Dienstag (27.12.) bis Freitag (30.12.) 8 bis 18 Uhr Die Geschäftsstelle der DADINA ist von Dienstag (27.12.) bis Freitag (30.12.) nicht besetzt. Ab Montag (2.1.2023) ist das Team der DADINA wieder für die Fahrgäste erreichbar. news-16051 Thu, 15 Dec 2022 12:50:02 +0100 Wissenschaftsstadt Darmstadt informiert zum Umgang mit Feuerwerkskörpern an Silvester / Verbote nur auf Luisenplatz, Mathildenhöhe und in der Nähe von Kranken- und Fachwerkhäusern https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-informiert-zum-umgang-mit-feuerwerkskoerpern-an-silvester-verbote-nur-auf-luisenplatz-mathildenhoehe-und-in-der-naehe-von-kranken-und-fachwerkhaeusern Ordnungsdezernent Wandrey: „Ich wünsche den Darmstädterinnen und Darmstädtern einen guten Start in das neue Jahr – auch bei ausgelassenem Feiern sollte aber die gegenseitige Rücksichtnahme selbstverständlich sein“ In rund zwei Wochen ist Silvester und die Darmstädterinnen und Darmstädter feiern in das neue Jahr 2023. Wie Ordnungsdezernent Paul Georg Wandrey dazu mitteilt, sind in Darmstadt beim Silvesterfeuerwerk dieses Jahr keine großflächigen Beschränkungen, die über die in der 1. Sprengstoffverordnung bereits festgelegten Einschränkungen hinausgehen, geplant. Lediglich am Luisenplatz und auf der Mathildenhöhe wird es aufgrund der besonderen Bedeutung beider Orte ein Verbot zur Verwendung von Feuerwerkskörpern geben. Weitere Verbotszonen sind nicht geplant. Die Sprengstoffverordnung regelt bereits grundsätzlich, dass das Abbrennen insbesondere im Bereich von Krankenhäusern oder Fachwerkhäusern allgemein untersagt ist. Zur Kontrolle der Sprengstoffverordnung, auch am Luisenplatz und der Mathildenhöhe, wird die Stadtpolizei in der Silvesternacht mit mehreren Streifen im Einsatz sein. „Auch bei ausgelassenem Feiern sollte die gegenseitige Rücksichtnahme selbstverständlich sein. Da sich in unmittelbarer Nähe der Mathildenhöhe das Alice-Hospital befindet und der Luisenplatz mit seinen zahlreichen Oberleitungen der Straßenbahnen als Nähe zu einer brandempfindlichen Anlage anzusehen ist, sind diese beiden Orte ebenfalls von einem grundsätzlichen Böllerverbot umfasst. Ich wünsche den Darmstädterinnen und Darmstädtern ein schönes Silvester und einen guten Start in das neue Jahr.“ news-16039 Sat, 10 Dec 2022 14:00:00 +0100 Sportehrung 2022 https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/sportehrung-2022 Wissenschaftsstadt Darmstadt hat Sportlerinnen und Sportler für ihre herausragenden sportlichen Leistungen sowie Personen für ihr ehrenamtliches Vereinsengagement ausgezeichnet / Sportpreis für Rhönrad-Turnerin Lilia Lessel Am heutigen Samstag (10.) hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt in der Böllenfalltorhalle 164 Sportlerinnen und Sportler für ihre sportlichen Leistungen ausgezeichnet. Die Ehrungen erfolgten für Jugendliche und Erwachsene nach der Ehrungsordnung der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Der Ehrung ging ein Aufruf des städtischen Sportamts an die Vereine voran, ihre erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler zu melden. 2022 sind nachstehend genannte Erfolge durch Sportlerinnen und Sportler aus Darmstädter Vereinen errungen worden: Hessische Meisterschaft / 82 Süddeutsche/Südwestdeutsche Meisterschaft / 54 Deutsche Meisterschaft / 32 Europameisterschaftsteilnahme / 45 Weltmeisterschaftsteilnahme / 20 Den Sportpreis der Wissenschaftsstadt Darmstadt erhielt die Rhönrad-Turnerin Lilia Lessel von der SG Grün-Weiß Darmstadt. Sie erreichte im Rhönradturnen im Jahr 2022 die Hessenmeisterschaft, Süddeutsche Meisterschaft, Süddeutsche Vereinsmannschaftsmeisterschaft, Deutsche Meisterschaft und im Mai in Sonderburg (Dänemark) den Weltmeistertitel. „Lilia Lessel ist eine Sportlerin, die seit vielen Jahren ihren Sport auf höchstem Niveau betreibt und schon in den vergangenen Jahren immer wieder herausragende Ergebnisse erzielen konnte. Daher freue ich mich sehr für Lilia Lessel, die eine verdiente Preisträgerin ist“, sagte Bürgermeisterin Barbara Akdeniz bei der Überreichung der Auszeichnung. Die Entscheidung traf die Jury, die aus dem Vorsitzenden des Sportkreises, der Deutschen Olympischen Gesellschaft – Kreisgruppe Darmstadt, dem Vorsitzenden der Darmstädter Sportstiftung, der Direktorin des Hochschulsportzentrums, der Sportdezernentin, dem Vorsteher der Stadtverordnetenversammlung, dem Vorsitzenden des Ausschusses für Sport und Gesundheit und dem Sportamtsleiter der Wissenschaftsstadt Darmstadt besteht. Die Sportplakette der Wissenschaftsstadt Darmstadt erhielten Persönlichkeiten, die sich in Darmstadt um den Sport besonders verdient gemacht und sich in der Regel ehrenamtlich über mehr als ein Jahrzehnt im Verein und/oder Verband engagiert haben. Dieses Jahr sind dies: Sieglinde Bott (SG Eiche) Harald Reitz (SG Eiche) Werner Appel (SG Grün-Weiß Darmstadt) Torsten Rasch (ehrenamtliche Tätigkeit für die International Children Games, deren Ehrenpräsident er ist). Weiterhin wird die Sportplakette an die Personen übergeben, die im Jahr 2021 dafür vorgeschlagen wurden: Roland Zauner (TGB Darmstadt) Andreas Scheinberger (    TGB Darmstadt) Birgit Asbrand (VSG Darmstadt) Eva Gräbener (VSG Darmstadt) Hans-Jürgen Henkel (VSG Darmstadt). Zum Rahmenprogramm trugen ein Jugend-Solotänzer und ein Jugend-Duo vom TSC Darmstadt 2000 e. V. sowie die Zwillingsbrüder Schmidt von SV Blau-Gelb Darmstadt mit einer Judo-Vorführung bei.   news-16037 Thu, 08 Dec 2022 17:21:52 +0100 Wissenschaftsstadt Darmstadt trauert um ehemaligen Bürgermeister Horst Knechtel https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-trauert-um-ehemaligen-buergermeister-horst-knechtel OB Partsch: „Verlieren einen klugen Menschen, der mit seiner Begeisterung für Bildung und Politik in all seinen Funktionen stets eine Stütze unserer kommunalen Demokratie gewesen ist – mein aufrichtiges Beileid geht an seine Frau und seine Familie“ Oberbürgermeister Jochen Partsch hat mit Bestürzung und Trauer auf den Tod des ehemaligen Darmstädter Bürgermeisters, Magistratsmitglieds, Schulleiters und Kommunalpolitikers Horst Knechtel am gestrigen Mittwoch, 7. Dezember, reagiert. Im Namen der Wissenschaftsstadt Darmstadt sprach er Knechtels Frau und Familie sein aufrichtiges Beileid aus. „Mit Horst Knechtel verliert unsere Stadt einen klugen Menschen, einen wertvollen Gesprächspartner, einen versierten und engagierten Kommunalpolitiker und Verwaltungsfachmann“, erklärt dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Horst Knechtel war in all seinen Funktionen, als Darmstädter Bürgermeister, als Mitglied des Magistrats und Stadtverordnetenvorsteher, als Schulleiter und Verwaltungsmitarbeiter stets eine Stütze unserer kommunalen Demokratie und Stadtgesellschaft: Mit seiner Begeisterung für Bildung und Politik, mit seiner Weitsicht und Kompromissbereitschaft, hat er die Darmstädter Kommunalpolitik fernab von Parteigrenzen über Jahre geprägt, mit Leben gefüllt und das Darmstädter Stadtbild nachhaltig verändert. Mein aufrichtiges Beileid geht an seine Frau und seine Familie, der ich viel Kraft in diesen schweren Stunden wünsche.“ Horst Knechtel wurde am 5. April 1943 im polnischen Posen geboren und war elf Jahre lang beim Regierungspräsidium in Darmstadt in verschiedenen Dezernaten tätig. Er war 20 Jahre lang Landesschulleiter und -geschäftsführer aller sieben hessischen Verwaltungsseminare. Seit dem Jahr 2003 war er nochmals in dieser Position tätig. Knechtel war mehr als drei Jahrzehnte lang Mitglied des Darmstädter Stadtparlaments. Er war hauptamtliches Magistratsmitglied und von 1991 bis 1993 Fraktionsvorsitzender im Stadtparlament. Von 1994 bis 1996 war er Stadtverordnetenvorsteher. Er war Stadtverordneter und Haupt- und Finanzausschussvorsitzender, Stellenplan- und Rechtsausschussvorsitzender und Fraktionsvorsitzender. Von 1997 bis 2003 war Horst Knechtel Bürgermeister und Grünflächen- und Ordnungsdezernent der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Knechtel initiierte unter anderem den Bau des Herrngarten-Cafés, die Sanierung des Familienbades im Woog, die Sanierung des Rosariums im Park Rosenhöhe, die Anlage des Lesegartens in der Orangerie und die Sanierung der Rudolf-Mueller-Anlage. Von 1976 bis 2012 war er Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Gervinus in Darmstadt und jahrzehntelang Delegierter zu verschiedenen Parteitagen der SPD. 1980 initiierte er das ‚Woogs-Fest‘. 1981 organisierte er einen alternativen Grenzgang. Seit dem Jahr 1982 ist diese Veranstaltung öffentlich. Knechtel war viele Jahre Mitherausgeber der bundesweit vertriebenen Deutschen Verwaltungspraxis (DVP)-Fachzeitschrift für die öffentliche Verwaltung des Maximilian-Verlages. Im Jahr 2013 wurde er mit der Willy-Brandt-Medaille ausgezeichnet.  Horst Knechtel wurde 79 Jahre alt. news-16027 Wed, 07 Dec 2022 14:51:46 +0100 HEAG mobilo https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/heag-mobilo-2 Johannes Gregor wird neuer Geschäftsführer Johannes Gregor wird zum 1. Juni 2023 neuer Geschäftsführer der HEAG mobilo in Darmstadt. Er wurde dem Aufsichtsrat des Unternehmens am gestrigen Dienstag vorgestellt. Im Laufe des kommenden Jahres scheiden sowohl Ann-Kristina Natus aus persönlichen Gründen als auch Michael Dirmeier aus Altersgründen aus der Geschäftsführung aus, Gespräche bezüglich der weiteren Nachfolge in der Geschäftsführung laufen bereits. Johannes Gregor ist seit 2016 Leiter des Unternehmensbereichs Stadtbahn bei der ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe AG. Zuvor war er Projektleiter bei der Hamburger Hochbahn, Business Development Manager bei der boxXpress.de GmbH sowie Leiter Betrieb der privaten Fernverkehrsanbieterin Hamburg-Köln-Express GmbH in Hamburg. news-16032 Wed, 07 Dec 2022 14:30:00 +0100 ENTEGA veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht  https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/entega-veroeffentlicht-nachhaltigkeitsbericht Zum zwölften Mal veröffentlicht die ENTEGA AG ihren Nachhaltigkeitsbericht mit  umfangreichen ökonomischen, ökologischen und sozialen Kennzahlen. „Die Nachhaltigkeitsberichterstattung ist für uns ein wichtiges Instrument, um unseren ökologischen, sozialen und ökonomischen Fußabdruck systematisch zu erfassen und transparent zu machen. Auf dieser Basis entwickeln wir unsere Nachhaltigkeitsziele und werden kontinuierlich besser. Dies wird immer wichtiger – auch für unsere Kunden, Geschäftspartner, Beschäftigte und Banken.“, erläutert Dr. Marie-Luise Wolff, Vorstandsvorsitzende der ENTEGA. Mit einem Absatz von 2,9 Mrd. kWh Ökostrom und 2,7 Mrd. kWh klimaneutralem Erdgas zählt ENTEGA im Jahr 2021 erneut zu den größten Anbietern in Deutschland. Im vergangenen Jahr konnten durch den Verkauf von Ökostrom 936.062 t CO2-Äquivalente (CO2e) vermieden werden. Durch den Absatz von klimaneutralem Erdgas wurden 579.177 t CO2e mittels hochwertiger Waldschutzsprojekte ausgeglichen. Kunden, die keinen Ökostrom wünschen, versorgt ENTEGA klimaschonend mit einem CO2-reduzierten Strommix. Er belastet das Klima 79 Prozent weniger als der deutsche Strommix. Unterm Strich bedeutet dies pro Jahr 726.665 t weniger CO2e. Das Unternehmen verkauft nicht nur Ökostrom, sondern erzeugt diesen auch in eigenen Anlagen. Dafür hat die ENTEGA in den letzten Jahren deutlich investiert. Aktuell verfügt sie über eine installierte Leistung von 260,6 Megawatt (MW). Den größte Anteil mit 240,1 MW hat die Windenergie, gefolgt von der Solarenergie mit 17,4 MW. 3,1 MW entfallen auf Biogas und Klärgas. Und der Ausbau geht weiter: Im Jahr 2021 bzw. Anfang 2022 wurde der Windpark Hausfirste II mit fünf Windenergieanlagen a 4,2 MW ans Netz gebracht. Im März 2022 wurden mit dem Solarpark Leiwen II weitere 11,3 MW installierte Leistung in Betrieb genommen. In eigenen Anlagen und in von ENTEGA gemanagten Anlagen hat das Unternehmen im Jahr 2021 0,65 Mrd. Kilowattstunden (kWh) Ökostrom erzeugt. Das entspricht in etwa dem Verbrauch von 215.000 Haushalte. Auch bei der Wärmeerzeugung setzt das Unternehmen regenerative Energien ein. So wurden im vergangenen Jahr 25,27 Mio. kWh Wärme aus Biogas, Klärgas, Holz und Geothermie erzeugt. In Summe hat ENTEGA dadurch 2021 400.543 t CO2e Emissionen vermieden. Große Bedeutung hat für ENTEGA auch das Thema Energieeffizienz und Energieeinsparung. Dafür bietet das Unternehmen seinen Geschäftskunden ein umfangreiches Angebot an Energieeffizienzdienstleistungen. Auch den kommunalen Partnern hilft das Unternehmen beim Energiesparen – beispielsweise bei der Straßenbeleuchtung. Von 2013 bis 2021 hat die ENTEGA rund 29.000 alte Leuchten auf moderne, energiesparende LED-Technik umgerüstet. Seit vielen Jahren bietet ENTEGA zudem seinen Kundinnen und Kunden ein umfangreiches Förderprogramm für mehr Klimaschutz. Damit werden beispielsweise die Anschaffung energiesparender Haushaltsgeräte, die Umstellung auf neue, energieeffiziente Heizungen, die Installation von PV und Solarthermie-Anlagen und der Einbau von Elektroladestationen gefördert. Im Jahr 2021 wurden so 1.940 Maßnahmen mit insgesamt 180.996 Euro finanziell unterstützt. Der Bericht beleuchtet auch die wirtschaftlichen Effekte des Unternehmens. 2021 beschäftigte der ENTEGA-Konzern 2.121 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bildete 118 junge Menschen in zwölf Ausbildungsberufen und fünf dualen Studiengängen aus. 200 Mio. Euro flossen über Löhne und Gehälter als Kaufkraft in die Region. 221 Mio. Euro betrug das Einkaufsvolumen des Unternehmens - 51 Mio. Euro davon gingen an regionale Lieferanten und Dienstleister. Im vergangenen Jahr investierte der Konzern rund 108 Mio. Euro in Sachanlagen. Der größte Teil davon – rund 83,6 Mio. Euro – wurde für den Erhalt und den Ausbau der Versorgungsnetze investiert. Diese Investitionen zahlen sich aus. So gehören die Energie- und Trinkwassernetze der ENTEGA zu den zuverlässigsten in ganz Deutschland. Ein Beispiel: Im Stromnetz der ENTEGA-Tochtergesellschaft e-netz Südhessen betrug im Jahr 2021 die durchschnittliche Unterbrechungsdauer je Kundin bzw. je Kunde 4,3 Minuten – der Bundesdurchschnitt lag bei 12,7 Minuten. Früher als die meisten in der Branche hat sich ENTEGA vom klassischen Energieversorger zum nachhaltig ausgerichteten Energiedienstleister entwickelt. Seit 1999 bietet sie ihren Kundinnen und Kunden Ökostrom an und seit 2008 verzichtet sie vollständig auf Atomstrom. Das Engagement des Unternehmens wird von unabhängigen Stellen bestätigt. So wurde ENTEGA 2013 für seine Nachhaltigkeitsstrategie mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. Der TÜV SÜD zeichnet ENTEGA seit 2015 jedes Jahr aufs Neue mit dem Siegel „Wegbereiter der Energiewende“ aus. Damit honoriert er das umfassende Engagement des Unternehmens für die Energiewende.  Die Vertriebstochter ENTEGA plus wurde zum wiederholten Male im Nachhaltigkeitsrating der Bewertungsplattform EcoVadis mit dem Corporate Social Responsability-Rating in Gold ausgezeichnet. Das Nachrichtenmagazin FOCUS und For Our Planet, die Nachhaltigkeitsinitiative des Burda Verlages, haben ENTEGA Plus mit dem Siegel „Top-Klima-Engagement 2021“ ausgezeichnet. Damit wird das unternehmerische Engagement im Kampf gegen den Klimawandel gewürdigt. Den vollständigen Bericht finden Sie unter: www.entega.ag/verantwortung      news-16003 Fri, 02 Dec 2022 12:45:00 +0100 Sing for Peace: Chorkonzert, große Mitsingaktion und Spendensammlung zur Unterstützung der Ukraine am 3. Dezember auf dem Friedensplatz https://www.darmstadt.de/nachrichten/rss/news/sing-for-peace OB Partsch: „‚Sing for Peace‘“ bringt unsere Sehnsucht nach einer friedlichen Welt zum Ausdruck“ Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Jochen Partsch findet am Samstag, 3. Dezember, von 16 bis 19 Uhr ein Chorkonzert mit Mitsingaktion zur Unterstützung der Ukraine auf dem Friedensplatz statt. Die Veranstaltung ist eine gemeinsame Aktion der Sängerkreise Darmstadt-Stadt, Darmstadt-Land und Dieburg unter Federführung der Kinder- und Jugendchöre Darmstadt-Wixhausen. „Weihnachten birgt die Hoffnung auf eine Welt, in der alle Menschen in Frieden miteinander leben und sich mit gegenseitigem Respekt behandeln. Diese Veranstaltung bringt unsere Sehnsucht nach einer friedlichen Welt zum Ausdruck“, so Oberbürgermeister Partsch. „Zugleich möchte ‚Sing for Peace‘ alle Menschen dazu motivieren, sich für Verständigung und Frieden einzusetzen.“ Zu Beginn der Veranstaltung wird jeder Chor einen knapp fünfzehnminütigen Auftritt haben. Das Finale ist das Mitsing-Event, bei dem Liederbücher verteilt werden, damit sich auch das Laufpublikum beteiligen kann. Hierin werden insbesondere Friedenslieder enthalten sein. Zusätzlich wird es bekannte Weihnachtslieder aus Deutschland und der Ukraine geben. Ein Projektchor wird als Ansing-Chor auf der Bühne die Lieder vorsingen, damit alle mit einsteigen können. Die Bühne wird per LED-Lichttechnik in blau-gelben Farben erleuchtet, Kerzen helfen dabei, die Lieder in den Liederbüchern lesen zu können. Im Rahmen des Mitsing-Events wird es eine Spendenaktion geben. Die erzielten Spenden werden in Absprache mit ukrainischen Organisationen in Darmstadt Menschen in der Ukraine zu Gute kommen. In mehreren Orten in Hessen rufen Chöre und Sängerkreise/Chorverbände zu Mitsing-Aktionen für die Menschen in der Ukraine auf. Hierbei sollen Geflüchtete und Einheimische per Musik zusammengeführt werden, um sich kennenzulernen. Diese Solidaritätskonzerte finden auf zentralen Plätzen statt und setzen musikalisch ein Zeichen für den Frieden. Gleichzeitig werden Spenden für die Menschen in der Ukraine gesammelt. Diese Aktionen finden koordiniert von der Hessischen Chorjugend in ganz Hessen statt. „Ich danke allen Beteiligten, die dazu beitragen, dass diese Veranstaltung stattfinden kann. Gemeinsam zu singen trägt zur Überwindung von Grenzen und zum Frieden bei. Es ist mir eine große Ehre, Schirmherr über diese wichtige Veranstaltung zu sein, die uns auf eine bessere Welt hoffen lässt“, so Partsch abschließend.