Wissenschaftsstadt Darmstadt RSS-Feed der Wissenschaftsstadt Darmstadt de_DE Wissenschaftsstadt Darmstadt Mo, 24 Feb 2020 19:27:29 +0100 Mo, 24 Feb 2020 19:27:29 +0100 TYPO3 EXT:news news-13022 Fr, 21 Feb 2020 11:26:14 +0100 Anreize für den Wohnungstausch /nachrichten/rss/news/anreize-fuer-den-wohnungstausch Programm von Stadt und bauverein AG soll passenden Wohnraum für Familien, Seniorinnen und Senioren und Alleinlebende bringen / Sozialdezernentin Akdeniz: „Mit den Tauschangeboten behalten wir aktuelle Entwicklungen im Blick“ Für jeden Bedarf die angemessene Wohnungsgröße – auch dies ist ein Baustein des „Wohnungspolitischen Konzeptes“, das derzeit zwischen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der bauverein AG in Feinabstimmung ist und helfen soll, die Wohnsituation Einzelner zu verbessern sowie den angespannten Wohnungsmarkt in Darmstadt zu entspannen. Denn viele größere Wohnungen sind von Alleinstehenden belegt, gleichzeitig wächst der Bedarf von jungen Familien an größeren Wohnungen. Genau hier setzt das Wohnungstausch-Programm der Stadt und der städtischen bauverein AG an. Es soll dafür sorgen, dass beispielsweise Alleinlebende, die in einer großen Wohnung leben, diese mit Familien mit Kindern tauschen können, die in kleinen Wohnungen wohnen.

„Ältere Menschen wollen so lange wie möglich selbstständig in den eigenen vier Wänden leben. Manchmal bietet die aktuelle Wohnsituation aber diese Möglichkeit nicht mehr. Durch einen Umzug in eine barrierefreie und seniorengerechte Wohnung kann dieser Wunsch jedoch unterstützt werden. Die individuellen Anliegen der Tauschwilligen wollen wir natürlich berücksichtigen – so ist auch der Sozialraum für viele ältere Menschen eine Heimat, in der sich hilfreiche Nachbarschaften entwickelt haben, diese Anforderungen behalten wir bei den Tauschangeboten im Blick“, sagt Barbara Akdeniz, Sozial- und Wohnungsdezernentin der Stadt.

„Die bauverein AG möchte die Bemühungen der Stadt unterstützen, für alle Zielgruppen adäquaten Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Wir stehen dem Instrument des Wohnungstausches generell positiv gegenüber und praktizieren dies schon seit einiger Zeit in einzelnen Fällen gemeinsam mit dem Amt für Wohnungswesen“, so Sybille Wegerich, Vorstand der bauverein AG. „Mit dem gemeinsamen Programm wollen wir verstärkt die Möglichkeit bieten, auf die Änderung von Lebensverhältnissen zu reagieren, wenn zum Beispiel erwachsene Kinder aus einem Haushalt ausziehen“, so Wegerich weiter. Zudem erlangten eine altersgerechte Ausstattung der Wohnung, wie Aufzug oder stufenlosen Zugang eine höhere Bedeutung als die Anzahl der Räume.

Das Wohnungstausch/Umzugsprämien-Programm der Stadt ist an feste Bedingungen geknüpft: Es gilt bei einem ungekündigten Mietverhältnis, wenn die freigemachte Wohnung mindestens 90 Quadratmeter groß ist und aus mindestens vier Wohn- und Schlafräumen besteht. Die freigemachte Wohnung muss innerhalb des Darmstädter Stadtgebietes (einschließlich Stadtteile) liegen. Außerdem müssen die Lage- und Ausstattungsmerkmale sowie das Alter des Gebäudes vergleichbar sein. Die Ersatzwohnung muss zudem über eine um mindestens 40 Prozent geringere Wohnfläche verfügen, als die Tauschwohnung, die der Mieter/die Mieterin seit mindestens fünf Jahren angemietet haben muss.

Kommt es zum Wohnungstausch, erhält die Mietpartei, die die größere Wohnung verlässt eine Umzugsprämie sowie einen Umzugskostenzuschuss. Dieser beträgt 100 Euro pro Quadratmeter der Wohnflächendifferenz beider Wohnungen. Der Quadratmeterpreis der neuen Wohnung wird zudem nicht höher liegen als der entsprechende Preis der alten Wohnung.

Ein Rechtsanspruch auf Förderung des Wohnungstausches besteht nicht.

Interessierte Mieterinnen und Mieter können sich ab sofort an das Amt für Wohnungswesen, Wohnungsvermittlungsstelle, unter wohnungsamt@darmstadt.de oder die bauverein AG wenden.

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news-13020 Fr, 21 Feb 2020 08:51:38 +0100 Oberbürgermeister Jochen Partsch hisst am 7. März auf dem Luisenplatz Flagge für ein freies Tibet /nachrichten/rss/news/oberbuergermeister-jochen-partsch-hisst-am-7-maerz-auf-dem-luisenplatz-flagge-fuer-ein-freies-tibet OB Partsch: „Wichtiges Zeichen gegen die Unterdrückung und Verfolgung von Menschen in Unrechtssystemen“ Am Samstag, 7. März, jährt sich zum 61. Mal der Nationalaufstand der Tibeter im Jahr 1959. Um vor diesem Hintergrund ein Zeichen für ein freies Tibet zu setzen, wird Oberbürgermeister Jochen Partsch gemeinsam mit dem Vertreter der Regionalgruppe Darmstadt der Tibet Initiative Deutschland e. V., Philip Hoheisel, um 10 Uhr die tibetische Flagge auf dem Darmstädter Luisenplatz hissen. Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind zu der Aktion herzlich eingeladen.

„Die Erinnerung an den Nationalaufstand der Tibeter vor 61 Jahren darf nicht in Vergessenheit geraten“, sagt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Deshalb erklären wir uns hier in der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit der Aktion „Flagge zeigen für Tibet“ seit vielen Jahren mit den Menschen in Tibet solidarisch. Damit zeigen wir ihnen, dass sie in ihrem Kampf um Freiheit nicht alleine sind und setzen auch ganz generell ein wichtiges Zeichen gegen die Unterdrückung und Verfolgung von Menschen in Unrechtssystemen“, so Partsch weiter.  

Initiator der Aktion ist die „Tibet Initiative Deutschland e. V.“, die in den letzten Jahrzehnten deutsche und europäische Städte dazu aufruft, an diesen Jahrestag des Widerstands zu erinnern.  
 

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news-13016 Do, 20 Feb 2020 13:29:14 +0100 Wissenschaftsstadt Darmstadt verurteilt Tat in Hanau und spricht Angehörigen der Opfer Anteilnahme aus /nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-verurteilt-tat-in-hanau-und-spricht-angehoerigen-der-opfer-anteilnahme-aus Mahnwache für 18 Uhr auf dem Luisenplatz / OB Partsch: „Der Anschlag in Hanau ist ein Angriff auf uns alle. Wir müssen jetzt ein unmissverständliches Zeichen setzen, gegen den Hass, gegen die Gewalt, gegen die Feinde unserer Demokratie“ Nach der am gestrigen Mittwochabend verübten schweren Gewalttat in Hanau mit einem mutmaßlich rechtsextremen und rassistischen Motiv hat Oberbürgermeister Jochen Partsch stellvertretend für die Wissenschaftsstadt Darmstadt seine tiefe Bestürzung über die Ereignisse ausgedrückt und den Angehörigen der Opfer seine Anteilnahme ausgesprochen. Gleichzeitig verurteilte er die Ereignisse aufs Schärfste und rief zur gemeinsamen Solidarität auf.  

„Was in Hanau passiert ist, erschüttert uns und macht uns tieftraurig“, erklärt OB Partsch. „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer. Es ist jetzt, vielleicht mehr denn je, an uns, ein unmissverständliches Zeichen zu senden. Gegen den Hass. Gegen die Gewalt. Gegen die Hetze. Gegen die Feinde der Demokratie, die unsere offene, tolerante Lebensweise und unsere Werte zerstören und uns unsere Freiheit wegnehmen wollen. Der Anschlag von Hanau ist ein Angriff auf uns alle. Der Zusammenhalt unserer Gesellschaft steht auf dem Spiel. Das dürfen und werden wir niemals zulassen.“ 

Um als Stadt unsere Solidarität mit den Opfern und den Angehörigen der Opfer zu demonstrieren und ein Zeichen des Zusammenhalts zu senden ruft Oberbürgermeister Jochen Partsch gemeinsam mit den Kirchen und dem Ausländerbeirat zu einer Kundgebung am heutigen Donnerstag um 18 Uhr auf dem Luisenplatz auf. In der Stadtkirche findet um 17.30 Uhr eine ökumenische Andacht zum Gedenken an die Opfer statt. Bis 22 Uhr bleibt die Stadtkirche als Ort des Gedenkens geöffnet und kann somit auch nach der Kundgebung noch aufgesucht werden. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat zudem Trauerbeflaggung zur Solidarität mit der Stadt Hanau und ihren Bürgerinnen und Bürgern angeordnet. Alle für heute anberaumten Parlamentssitzungen (Bauausschuss, Sportausschuss und Ausländerbeirat) sind abgesagt. 

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news-13018 Do, 20 Feb 2020 12:00:00 +0100 Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen /nachrichten/rss/news/eigenbetrieb-darmstaedter-werkstaetten-und-wohneinrichtungen LWV Hessen gibt 525.000 Euro für Neubau in Darmstadt  Kassel/Darmstadt (lwv): Einen Bewilligungsbescheid über 525.000 Euro überreichte LWV-Landesdirektorin Susanne Selbert heute an die Darmstädter Sozialdezernentin Barbara Akdeniz und Wolfram Cuntz, den Betriebsleiter der Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen. Damit fördert der Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen den Neubau eines Wohnhauses für Menschen mit Behinderung im Pulverhäuserweg 48. Träger ist der Eigenbetrieb Werkstätten und Wohneinrichtungen (EDW) der Wissenschaftsstadt Darmstadt. „Wir freuen uns sehr über den Neubau, weil das Wohnen in kleinen Einheiten in der städtischen Lage den Bewohnerinnen und Bewohnern neue Möglichkeiten eröffnet und dem inklusiven Gedanken entspricht“, erklärte Landesdirektorin Susanne Selbert

19 Wohnplätze entstehen in dem dreigeschossigen Neubau. Sie verteilen sich auf drei Wohnungen für fünf, sechs und sieben Menschen, die hier dauerhaft wohnen werden, sowie einen Kurzzeit-Wohnplatz. In jeder Etage ist eine der drei Wohngemeinschaften untergebracht, wo den Bewohnerinnen und Bewohnern ein Zimmer mit eigenem Bad sowie Gemeinschaftsräume mit Loggia zur Verfügung stehen. Im Erdgeschoss gibt es Räume mit Terrasse und Gartenzugang für tagesstrukturierende Angebote für zehn Menschen mit Behinderung, die nicht oder nicht mehr außerhalb arbeiten, etwa in einer Werkstatt für behinderte Menschen. Hier finden sich auch Dienstzimmer für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 

Das neue Gebäude besteht optisch aus drei so genannten giebelständigen Häusern und fügt sich damit gut in die umliegende kleinteilige Wohnbebauung ein. Im Inneren ist die Durchgängigkeit gewährleistet. Die Häuser haben keine Barrieren und erfüllen alle Anforderungen an zeitgemäßes Wohnen, das zudem den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner entspricht. So können sie sich sowohl in ihren eigenen Bereich zurückziehen, als auch selbstständig Gemeinschaftsräume aufsuchen. 

In der Kurt-Jahn-Anlage, wo sie bisher leben, sind diese Voraussetzungen nicht mehr gegeben. Mit diesem Ersatzbau in innerstädtischer Lage wird der Sozialraumorientierung Rechnung getragen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Pflege, Pädagogik und Hauswirtschaft können die Bewohnerinnen und Bewohner entsprechend deren individuellen Möglichkeiten nach dem Normalitätsprinzip aktiv unterstützen. Ihnen soll ermöglicht werden, immer mehr Kontakte, tagesstrukturierende Aktivitäten und Beschäftigung auch außerhalb der professionellen Angebote der Eingliederungshilfe zu nutzen. 

„Im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention haben wir auch in Darmstadt Inklusion als zentralen Baustein unserer Sozialpolitik definiert. Dazu gehört die Förderung von selbstbestimmtem Handeln und Leben in allen Bereichen. Wohnen in inklusiven Nachbarschaften ist Teil unserer Strategie der Sozialraumorientierung, Partizipation und Prävention“, sagte Sozialdezernentin Barbara Akdeniz. „Deshalb errichten wir nun ein neues Wohnhaus, in dem  Menschen mit Behinderung im Pulverhäuserweg in der Heimstättensiedlung gut leben können. Die Siedlung ist urban und dörflich zugleich und Gemeinschaft wird groß geschrieben, von daher ist sie der geeignete Standort für unser Wohnprojekt. Ich freue mich sehr, dass bald fast 20 neue Siedlerinnen und Siedler einziehen können und wiederum ihrerseits den Stadtteil bereichern werden.“  

Die förderungsfähigen Kosten des Neubaus belaufen sich auf rund 2,6 Millionen Euro. Neben dem LWV ist ebenfalls das Land Hessen und der Träger mit Eigenmitteln an der Finanzierung beteiligt. 

Hintergrund 
Der Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen (EDW) ist eine Einrichtung der Wissenschaftsstadt Darmstadt für Menschen mit Behinderungen. Zu ihr gehört der Bereich Arbeit mit zwei größeren Werkstätten und zwei angegliederten Berufsbildungsbereichen, einer Tagesförderstätte sowie externen Beschäftigungs- und Praktikumsplätzen. Außerdem bietet die EDW im Bereich Wohnen Plätze in drei Wohnhäusern der Kurt-Jahn-Anlage als besonderer Wohnform sowie betreute Außenwohngruppen und betreutes Wohnen. Mehr Informationen auf https://darmstaedter-werkstaetten.de  
Der Landeswohlfahrtsverband Hessen wird getragen von den hessischen Landkreisen und kreisfreien Städten und ermöglicht die gesellschaftliche Teilhabe behinderter Menschen.

•    Er unterstützt behinderte, psychisch kranke und sozial benachteiligte Menschen in ihrem Alltag und im Beruf.
•    Er finanziert Leistungen nach dem Sozialen Entschädigungsrecht.
•    Er ist Träger von Förderschulen und Frühförderstellen.
•    Er ist Alleingesellschafter der Vitos GmbH, die einen wesentlichen Teil der psychiatrischen Versorgung in Hessen sicherstellt.

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news-13013 Mi, 19 Feb 2020 10:47:58 +0100 Wissenschaftsstadt Darmstadt nach wie vor ein beliebtes Geschäfts- und Städtereiseziel /nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-nach-wie-vor-ein-beliebtes-geschaefts-und-staedtereiseziel Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Mit einem Welterbe-Titel und dem Abschluss der Baumaßnahmen auf der Mathildenhöhe wird die Zahl an geschichts- und kunstbegeisterten Touristen weiter steigen“ Der Boom im Hessen-Tourismus hält weiter an und verzeichnet für 2019 einen weiteren Besucherrekord mit knapp 15,9 Millionen Gästen (plus 2,2 Prozent zum Vorjahr) und rund 35,6 Millionen Übernachtungen (plus 2,5 Prozent) in den Hotels, Pensionen und auf Campingplätzen. Das belegen die in diesem Monat vom Hessischen Landesamt für Statistik veröffentlichten Zahlen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt erreichte nach den Rekordjahren 2016 und 2018 mit über 700.000 Übernachtungen wieder die guten Werte von 2015 und 2017: 353.655 Ankünfte (plus 0,1 Prozent) und 670.605 Übernachtungen (minus 5,2 Prozent) bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von fast zwei Tagen. Die Auslastung der Häuser liegt bei 38,6 Prozent bzw. bei Häusern mit mehr als 25 Zimmern bei 58,4 Prozent. 

Rückgänge gab es bei den ausländischen Gästen, auch wenn der Anteil immer noch knapp 30 Prozent der Ankünfte und Übernachtungen beträgt. Vor allem in den Ergebnissen des Auslandsmarktes spiegeln sich die Auswirkungen der angespannten Sicherheitslage und das damit verbundene gestiegene Sicherheitsempfinden bei den Reisenden sowie die wirtschaftspolitische Lage in den jeweiligen Märkten wider. 

„Die Nachfrage nach Darmstadt als Tourismusstadt bewegt sich seit Jahren auf einem sehr hohen Niveau, sodass 2019 trotz Übernachtungseinbußen das bisher beste Ergebnis bei den Gästeankünften verzeichnet werden kann. Für Geschäftsreisen lässt sich sagen, dass viele Nachhaltigkeitsstrategien internationaler Konzerne, die auch in Darmstadt ansässig sind, immer mehr auf Dienstreisen mit längerem Aufenthalt verzichten und stattdessen Tagesbesuche begrüßen oder gar digitale Konferenzen bevorzugen“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch und betont weiter: „Wir sind jedoch davon überzeugt, dass mit der anstehenden Entscheidung im Juni 2020, ob die weltweit bekannte Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe zum UNESCO-Weltkulturerbe wird, und der fertigen Sanierung der Ausstellungsräume, in Zukunft die Zahl der nationalen und internationalen geschichts- und kunstbegeisterten Touristen weiter deutlich zunehmen wird.“

Die weiterhin konstanten Anteile von knapp 30 Prozent der Auslandsmärkte zeigen, dass sich gerade die Marketingmaßnahmen in diesem Bereich auszahlen. In Kooperation mit dem Arbeitskreis RheinMain der Regionalkonferenz und der Kooperation der hessischen Städte über die Hessen Agentur werden von der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH Pressereisen, Sales Calls und gemeinsame Messeauftritte durchgeführt sowie gezielte Anzeigen geschaltet. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Märkten für die Niederlande, die Schweiz und Österreich sowie Großbritannien und USA. So wird die Bekanntheit der Destination Darmstadt sowohl bei Endverbrauchern, im Geschäftsreise- und Tagungsbereich als auch bei Veranstaltern gesteigert.

„Darmstadt ist eine internationale und weltoffene Wissenschafts- und Kulturstadt, die dank Forschung und Technik als Zukunftsstadt viel zu bieten hat und immer eine Entdeckungsreise Wert ist“, sagt die Geschäftsführerin der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH, Anja Herdel. Ein wichtiger Termin für die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist in diesem Jahr wieder die Internationale Tourismus-Börse (ITB) vom 4. bis 8. März in Berlin. Hier präsentiert sich die Stadt in der Hessen-Halle (7.2c) und in der Culture Lounge (Halle 6.2b) vielseitig und innovativ: ein Besuch im Hessischen Landesmuseum Darmstadt mit der Virtual-Reality-Brille oder während der Stadtführung auf der Mathildenhöhe mit einer interaktiven App über das Smartphone eine Zeitreise in die Vergangenheit unternehmen – in Darmstadt ist das bereits Alltag.  
 

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news-13009 Di, 18 Feb 2020 08:57:44 +0100 Wissenschaftsstadt Darmstadt fördert private Begrünungsmaßnahmen in der Mollerstadt /nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-foerdert-private-begruenungsmassnahmen-in-der-mollerstadt Baudezernentin Boczek: „Wesentliche Ziele energetischer Stadtsanierung und Beitrag zum Klimaschutz und der Klimafolgenanpassung“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ruft Eigentümerinnen und Eigentümer von Grundstücken im Sanierungsgebiet ‚Westliche Innenstadt – Mollerstadt‘ auf, die spezielle Förderung von Begrünungsmaßnahmen durch Bund, Land Hessen und Wissenschaftsstadt Darmstadt in Anspruch zu nehmen. Für Begrünungsmaßnahmen an Gebäuden sowie in den Höfen in der Mollerstadt stehen Mittel für direkte Zuschüsse zur Verfügung. Für Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung gelten erhöhte Abschreibungsmöglichkeiten auf der Grundlage einer gesonderten Bescheinigung durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt. Dies kommt einer indirekten Förderung gleich. Außerdem werden kostenlose Erstberatungen sowohl zur direkten als auch zur indirekten Förderung angeboten.

„Private Begrünungsmaßnahmen in hoch verdichteten innerstädtischen Quartieren wie der Mollerstadt gehören zu den zentralen Maßnahmen energetischer Stadtsanierung sowie des Klimaschutzes und der Klimafolgenanpassung. Damit sind sie auch Kernziele der Städtebauförderung“, erklärt Baudezernentin Dr. Barbara Boczek. „Daher möchten wir noch einmal an die vielfältigen Förderungsmöglichkeiten erinnern, um gemeinsam mit den Eigentümerinnen und Eigentümern einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.“

Der Magistrat beschloss im Juni 2016 eine Förderrichtlinie für private Begrünungsmaßnahmen in der Mollerstadt. Diese Förderrichtlinie zum Anreizprogramm für Begrünungsmaßnahmen auf Dächern, an Fassaden sowie in Höfen und Vorgärten wurde im Juli 2019 nochmals aktualisiert.
Dabei wurden insbesondere die Förderquoten erhöht. So können jetzt bis zu 20 Euro/ Quadratmeter für Dach- und Fassadenbegrünungen und für die Begrünung von Innenhöfen und Vorgärten bis zu 60 Euro/ Quadratmeter an Zuschüssen in Anspruch genommen werden. Der maximale Förderbetrag liegt pro Objekt bei 20.000 Euro.

Auch gelten in der Mollerstadt wie in allen förmlichen Sanierungsgebieten generell erhöhte Abschreibungsmöglichkeiten für investive Maßnahmen. Hier können bis zu 100 Prozent der Herstellungskosten für Modernisierung- und Instandsetzungsmaßnahmen im Bestand über 12 Jahre steuerlich geltend gemacht werden. Diese Sonderregelung greift auch bei energetischen Gebäudesanierungen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat deshalb eine Handlungsleitlinie zur indirekten Förderung von energetischen Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen im Sanierungsgebiet Mollerstadt erstellt. Über die bisherige kostenlose Erstberatung hinaus wird jetzt für 20 Eigentümerinnen und Eigentümer in der Mollerstadt zusätzlich eine kostenlose Analyse ihrer Immobilie mit einer Wärmebildkamera angeboten. Hierüber wurden rund 760 Eigentümerinnen und Eigentümer bereits gesondert per Post informiert. Die Anmeldefrist für dieses Angebot gilt noch bis Ende Februar 2020. Die angebotenen thermografischen Aufnahmen der äußeren Gebäudehülle sollen, soweit es die Außentemperaturen zulassen, noch in der Heizperiode 2019/2020 durchgeführt werden.

Für die Beratungen stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sanierungsträgers ProjektStadt bereit. Die Eigentümerinnen und Eigentümer können sich zum Thema Begrünung an die Landschaftsarchitektin Martina Fendt, E-Mail: Martina.fendt@nh-projektstadt.de, Telefon: 069/6069-1287 wenden. Für den Bereich der energetischen Gebäudesanierung steht Architekt Marian Nokelski, unter marian.nokelski@nh-projektstadt.de oder Telefon: 069/60691491 zur Verfügung. 
In der Stadtverwaltung ist das Stadtplanungsamt, Telefon: 06151-132092 oder per E-Mail stadtplanungsamt@darmstadt.de für die Förderung zuständig.

Auf www.darmstadt.de/mollerstadt-energetische-stadtsanierung können beide Förderrichtlinien heruntergeladen werden. Zudem finden sich auch dort die Kontaktangaben zu den verschiedenen zuständigen Ansprechpersonen und Beratungsangeboten.
 

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news-13008 Mo, 17 Feb 2020 13:07:27 +0100 Ausstellung von Parkausweisen /nachrichten/rss/news/ausstellung-von-parkausweisen Ab sofort beim Ordnungsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt Die Abteilung Einwohnerwesen und Wahlen im Bürger- und Ordnungsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist ab dem heutigen Montag (17.) für die Ausstellung von Bewohnerparkausweisen zuständig. Auch Parkerleichterungen für Menschen mit Behinderungen, gebührenfreies Parken an Parkscheinautomaten sowie die Entgegennahme von Anträgen zum Befahren der Umweltzone werden neu übernommen. Diese Dienstleistungen werden ausschließlich in der Innenstadt, im Stadthaus Grafenstraße 30, und nicht mehr wie bisher im Stadthaus Bessunger Straße 125 angeboten. Die Meldestellen in Wixhausen und Eberstadt werden diese Leistungen nicht anbieten.

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten bei der Beantragung des Bewohnerparkausweises die bequeme Möglichkeit der Onlinebeantragung auf https://www.darmstadt.de/rathaus/online-dienste zu nutzen. Dort können entsprechende Ausweise für die verschiedenen Zonen in Darmstadt beantragt werden. Auf den Seiten der Abteilung Einwohnerwesen und Wahlen gibt es weitere Informationen. Die Stadt bittet darum, telefonische Rückfragen zum Thema an die zentrale Behördenrufnummer 115 zu richten.

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news-13005 Mo, 17 Feb 2020 10:02:03 +0100 Förderprojekt ‚Nachhaltige Mobilität Lincoln‘ /nachrichten/rss/news/foerderprojekt-nachhaltige-mobilitaet-lincoln Quantitative Anwohnerbefragung in der Lincoln-Siedlung durch Uni Frankfurt startet am 27. Februar / OB Partsch: „Erkenntnisse rund um die Themen innenstädtischer Verkehr und Förderung nachhaltiger Mobilität, sollen dazu beitragen das Mobilitätskonzept auf Lincoln weiter zu verbessern“ Im Rahmen des Förderprojekts ‚NaMoLi - Nachhaltige Mobilität Lincoln‘ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wird Ende Februar eine quantitative Anwohnerbefragung in der Lincoln-Siedlung durch die Goethe Universität Frankfurt am Main (AG Mobilitätsforschung, Institut für Humangeographie) durchgeführt. Dafür werden am Donnerstag und Freitag (27. und 28. Februar 2020) 500 Fragebögen an die Haushalte in der Siedlung versandt. Sie sollen Erkenntnisse zum Mobilitätsverhalten der Bewohner liefern und Vorschläge für Verbesserungen sammeln. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert etwa 20 Minuten.  

„Die Befragung soll neue Erkenntnisse rund um die Themen innenstädtischer Verkehr und Förderung nachhaltiger Mobilität liefern“, erläutert Oberbürgermeister und Verkehrsdezernent Jochen Partsch. „Die Herausforderungen vieler Großstädte sind bekannt und machen auch vor Darmstadt nicht Halt: anhaltender Bevölkerungszuwachs, Zunahme des motorisierten Individualverkehrs, Forderung nach weniger Schadstoffemissionen. Eine Besonderheit ist, dass diese Entwicklungen bei der Planung der Lincoln-Siedlung als Wohnstandort bereits berücksichtigt wurden. Für das Mobilitätskonzept, das für die Siedlung entwickelt wurde, gewann die Wissenschaftsstadt Darmstadt 2018 den Deutschen Verkehrsplanungspreis und 2019 den Deutschen Mobilitätspreis. Die Angebote in der Siedlung, etwa Carsharing, Fahrradverleihsysteme und eine gute ÖPNV-Anbindung sollen dazu befähigen, den persönlichen Alltag zu gestalten, ohne ständig auf ein Auto zurückgreifen zu müssen.“ 

„Die Erfahrung aus anderen Projekten zeigt, dass solche Maßnahmen nur Erfolg haben können, wenn die Sichtweisen der Bevölkerung einbezogen werden“, sagt dazu der wissenschaftliche Mitarbeiter Marcus Klein der Goethe Universität.

Die Ergebnisse der Fragebogenstudie fließen in das Projekt „NaMoLi – Nachhaltige Mobilität in der Lincoln-Siedlung“ ein. Das Projekt wird von der Goethe Universität Frankfurt in Kooperation mit dem Darmstädter Mobilitätsamt bearbeitet und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Alle Beteiligten hoffen auf eine hohe Beteiligung. Um den Rücklauf zu steigern, wird es neben einer schriftlichen Vorankündigung auch den persönlichen Kontakt durch Studierende geben, die etwa eine Woche nach dem Verteilen der Fragebögen bei den Haushalten klingeln, um für die Teilnahme zu werben. 

OB Partsch weiter: „Mit dem Mobilitätskonzept für die Lincoln-Siedlung gehen wir neue Wege und greifen die Verkehrsproblematik auf, mit der derzeit viele Städte kämpfen. Um das Konzept laufend zu verbessern, sind wir auf die Mithilfe und die Rückmeldung der Bewohner angewiesen.“

Die Lincoln-Siedlung in Bessungen blickt auf eine bewegte Geschichte zurück und ist ein gelungenes Beispiel für die Konversion innenstadtnaher Flächen, die im Zuge des Strukturwandels neu genutzt werden. Mehr als 50 Jahre lang diente die ‚Lincoln Family Housing‘ Mitgliedern der US-Army und deren Familien als Zuhause. Mit dem Truppenabzug im Jahr 2008 wurden die Wohngebäude und sozialen Einrichtungen nicht mehr gebraucht. Im Jahr 2014 hat der Prozess der Umwandlung zu einem modernen Wohnquartier begonnen, der nach wie vor andauert. Bestandsgebäude wurden saniert, neue Baufelder geplant und bebaut und so bewegt sich die Lincoln-Siedlung stetig in Richtung Fertigstellung.
 

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news-13006 Mo, 17 Feb 2020 09:44:09 +0100 Umsetzung der Projekte aus dem Bürgerhaushalt 2.0 /nachrichten/rss/news/umsetzung-der-projekte-aus-dem-buergerhaushalt-20 Wochenendseminar zur Lebensmittelverschwendung am 18./19. April / OB Partsch: „Wichtiger Bestandteil der gesamtgesellschaftlichen Debatte zum Klimaschutz“ Im Rahmen der ersten Runde des Bürgerhaushalts 2019 haben Bürgerinnen und Bürger als ‚Unser Projekt für die Stadt‘ den Vorschlag eines Seminarwochenendes zum Thema ‚Lebensmittelverschwendung‘ eingereicht. Nach der Zustimmung durch die politischen Gremien im August 2019 geht der Vorschlag nun in die konkrete Umsetzung: Am 18. und 19. April 2020 wird sich die erste Veranstaltung mit ‚Bildungsarbeit im Bereich Lebensmittelverschwendung‘ befassen.

„Die aktuellen Diskussionen werden entscheidend von den Themen Umweltschutz, Nachhaltigkeit und dem schonenden Umgang mit unseren Ressourcen geprägt. Umso wichtiger ist es, dass sich jede und jeder die Frage stellt, inwiefern Veränderungen des Alltags einen Beitrag für den besseren Umgang mit unserem Planeten leisten können“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Dieses Seminar ist also nicht nur ein Schritt für einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln in unserer Stadt, sondern ein wichtiger Bestandteil der gesamtgesellschaftlichen Debatte zum Klimaschutz. Daran zeigt sich, dass der Bürgerhaushalt ein hervorragendes Instrument ist, um Veränderungen und Ideen im Kleinen umzusetzen, die insgesamt einen positiven Einfluss auf das große Ganze haben – sei es lokal in unserer Stadt oder über die Stadtgrenzen hinaus“, so Partsch weiter.

„Das Projekt soll dazu beitragen, Wissen über die Verschwendung von Lebensmitteln zu verbreiten, die einen Skandal in globalem Ausmaß darstellt. Mit Aufklärungsarbeit und dem achtsamen Umgang mit Lebensmitteln können wir hier vor unserer Haustür einen Beitrag zur Bekämpfung der Klimakrise leisten“, sagt Miriam Heil, Vorsitzende des foodsharing e. V. Darmstadt, der das Seminar organisiert.

Im Seminar wird es um die Vermittlung von Hintergrundinformationen zu Lebensmittelverschwendung und politische Entwicklungen in diesem Kontext gehen. Außerdem lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Methoden kennen, die sie in ihrer eigenen Bildungsarbeit einsetzen können.

Eingeladen sind alle Interessierten, die das erlernte Wissen im Verlauf des Sommers in eigenen Workshops an unterschiedlichen Institutionen, beispielsweise Schulen, weitergeben wollen.

Die Anmeldung zum Seminarwochenende ist ab sofort auf https://www.foodsharing-darmstadt.de/event/bildungsseminar/ möglich. Aufgrund der Förderung durch den Bürgerhaushalt 2.0 ist die Teilnahme kostenlos.

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news-13004 Fr, 14 Feb 2020 12:28:45 +0100 Oberbürgermeister Jochen Partsch ist neuer Vorsitzender des Kultursommers Südhessen /nachrichten/rss/news/oberbuergermeister-jochen-partsch-ist-neuer-vorsitzender-des-kultursommers-suedhessen Oberbürgermeister Jochen Partsch ist neuer Vorsitzender des Kultursommers Südhessen Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch wurde am 13. Februar 2020 zum Vorsitzenden des Kultursommers Südhessen e.V.  gewählt und tritt damit die Nachfolge von Landrat Thomas Will (Landkreis Groß-Gerau) an. Vertreter des Vorsitzenden wurden Christian Engelhardt, Landrat des Landkreises Bergstraße (1. Stellvertreter), und Frank Matiaske, Landrat des Odenwaldkreises (2. Stellvertreter). 

Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid dankte dem bisherigen Vorsitzenden, Landrat Will für die gute Arbeit und hieß den neuen Vorsitzenden Partsch herzlich willkommen.
Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Ich freue mich darauf, gemeinsam mit den Landkreisen die Vielfalt der Südhessischen Kulturlandschaft zu stärken und auszubauen.“ 

Das neue Kulturprogramm mit über 100 Veranstaltungen in Südhessen, erscheint Ende Mai und dauert bis zu den „Tagen der offenen Ateliers“ (21. + 22. September). Der 27. Kultursommer Südhessen 2020 wird offiziell am 20. Juni im Staatstheater Darmstadt mit dem politischen Drama „Aus dem Nichts“, nach dem Drehbuch von Fatih Akin, eröffnet. Der feierliche Abschluss des Kultursommers findet bereits am 18. September in Dietzenbach mit dem abwechslungsreichen Chorkonzert „Chor Hoch 3“ statt.

Zum Kultursommer Südhessen e.V. gehören neben der Wissenschaftsstadt Darmstadt die Kreise Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Odenwald und Offenbach.
Weitere Informationen zum Kultursommer Südhessen gibt es im Internet auf www.kultursommer-suedhessen.de oder telefonisch bei der Geschäftsstelle des Kultursommer Südhessen e.V. beim Regierungspräsidium Darmstadt unter 06151 – 124630.
 

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news-13003 Fr, 14 Feb 2020 12:19:52 +0100 Erweiterter Klimaschutzbeirat kommt erstmals zusammen /nachrichten/rss/news/erweiterter-klimaschutzbeirat-kommt-erstmals-zusammen Klimaschutzkonzept wird neu aufgestellt / Umweltdezernentin Akdeniz: „Werden in den nächsten Monaten gemeinsam mit dem Beirat ein Sofortprogramm Klimaschutz erarbeiten“ Der neu aufgestellte Klimaschutzbeirat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in der vergangenen Woche erstmals getagt. Der Klimaschutzbeirat, vertreten sind rund 60 Institutionen aus Politik, Stadtwirtschaft, Verwaltung, Forschung, Verbänden/Vereinen und Wirtschaft sowie Gruppen wie Fridays for Future oder Scientists for Future, soll in der nun anstehenden Neuaufstellung des Klimaschutzkonzeptes eine tragende Rolle einnehmen. 

„Der Klimaschutzbeirat wird in die Ausarbeitung des Anforderungskatalogs für die Neuaufstellung des Klimaschutzkonzepts eingebunden werden, bei der Aufstellung des Konzepts mitwirken und den Magistrat als Beratungsgremium bei der Umsetzung unterstützen und eventuelle Nachsteuerungsbedarfe identifizieren“, so Umweltdezernentin Barbara Akdeniz

Bereits im vergangenen September hatte die Stadtverordnetenversammlung mit großer Mehrheit den Antrag ‚Höchste  Priorität  für  Klimaschutz -  Weltklima  in  Not - Darmstadt  handelt‘ beschlossen, welcher neben einer Bekenntnis zur Erreichung der Pariser Klimaschutzziele auch die Neuaufstellung des aktuellen Klimaschutzkonzepts beinhaltet. 

„Ich freue mich, dass der neu aufgestellte Klimaschutzbeirat ein so breites Bild der Stadtgesellschaft abbildet“, erklärt dazu Umweltdezernentin Barbara Akdeniz. „Das ist auch notwendig, denn nur wenn sich alle aktiv am kommunalen Klimaschutz beteiligen ist es möglich, die Pariser Klimaschutzziele mit einer Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad einzuhalten. Wir stärken die Rolle des Beirats, werden ihn aktiv in die Neuaufstellung des neuen Klimaschutzkonzepts einbinden und auch als Vernetzungsgremium häufig zusammen kommen lassen.“ 

Bereits in den nächsten Tagen wird innerhalb einer Arbeitsgruppe des Beirats über die Anforderungen an das neue Klimaschutzkonzept beraten. Ziel der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist es, möglichst noch im ersten Halbjahr 2020 das notwendige Vergabeverfahren für die Neuaufstellung abzuschließen. Parallel dazu soll auch eine große Beteiligungsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger stattfinden, um auch möglichst viele Klimaschutzideen aus der Bevölkerung in die Neuaufstellung einfließen zu lassen und das Thema weithin sichtbar zu machen.

„Klar ist, dass ein fundiertes, greifbares und hochwertiges neues Klimaschutzkonzept eine gewisse Zeit für die Ausarbeitung benötigt. Da wir dem Klimaschutz aber höchste Priorität einräumen und wissen, dass dringend gehandelt werden muss, werden wir in den nächsten Wochen ein Sofortprogramm Klimaschutz erarbeiten, welches im Vorgriff auf das Klimaschutzkonzept Maßnahmen benennt, die zeitnah - nicht nur von städtischer Seite aus -umgesetzt werden, um beim Klimaschutz in Darmstadt voran zu kommen“, so Akdeniz abschließend. 

Fragen zum Klimaschutzbeirat und zur Neuaufstellung des Klimaschutzkonzepts beantwortet das Klimaschutzteam des Umweltamts der Wissenschaftsstadt Darmstadt, per Telefon unter 06151 / 13-3296 oder per E-Mail unter klimaschutz@darmstadt.de. Das Protokoll der Sitzung wird in den nächsten Wochen auf www.darmstadt.de/klimaschutz zur Verfügung gestellt.
 

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news-12998 Mi, 12 Feb 2020 12:12:58 +0100 Wissenschaftsstadt Darmstadt lädt zu ‚One Billion Rising‘ am 14. Februar und setzt Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt /nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-laedt-zu-one-billion-rising-am-14-februar-und-setzt-zeichen-gegen-geschlechtsspezifische-gewalt Frauendezernentin Akdeniz: „Gemeinsam dafür sorgen, dass geschlechtsspezifische Gewalt beendet wird“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt setzt mit ihrer Teilnahme an One Billion Rising auch in 2020 erneut ein Zeichen gegen die Gewalt an Frauen und Mädchen. Unter dem Motto ‚Bewegen – Erheben – Leben‘ sind alle Darmstädterinnen und Darmstädter für den kommenden Freitag, 14. Februar, wieder herzlich eingeladen, gemeinsam zu tanzen und sich für das Ende von geschlechtsspezifischer Gewalt einzusetzen. Jugendamt, Abteilung Kinder-und Jugendförderung in Kooperation mit dem Frauenbüro der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Mädchenarbeitskreis sowie dem Jugendhaus *huette laden am Freitag (14.) zu einem Demonstrationszug und einer Tanzdemonstration auf dem Ludwigsplatz ein. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr mit einer Tanz-Generalprobe auf dem Georg-Büchner-Platz. Von dort aus zieht der Demonstrationszug um 15:30 Uhr zum Ludwigsplatz, wo ab 16 Uhr mit offiziellen Ansprachen die gemeinsame Abschlussveranstaltung mit Tanz-Demo beginnt.

„Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist in Bezug auf den Schutz und die Unterstützung von betroffenen Mädchen und Frauen bereits sehr gut aufgestellt, wie eine Bestandsanalyse nach den Vorgaben der Istanbul-Konvention zeigt“, betont Frauendezernentin Barbara Akdeniz. „Die große gesellschaftliche Aufgabe besteht darin, dafür zu sorgen, dass das erschreckende Ausmaß geschlechtsspezifischer Gewalt stark reduziert wird. Es ist alarmierend, dass seit Beginn des Jahres bereits 24 Frauen  in Deutschland von ihren (Ex-)Partnern oder Familienangehörigen getötet wurden.“ Die Leiterin des Frauenbüros, Edda Feess, ergänzt: „Die Gründe für die hohe Zahl an alltäglicher Partnerschaftsgewalt und vollzogenen Femiziden liegen in tradierten Rollenmustern mit immer noch vorherrschenden männlichen Dominanz- und Besitzansprüchen. Hieran muss präventiv angesetzt werden. Denn der Schaden und das Leid für Frauen, deren Kinder und Familien ist unermesslich“.

Susanne Müller, Geschäftsführerin des MAK (Mädchenarbeitskreis) Darmstadt meint dazu: „Raus zu gehen, zu tanzen und sich zu erheben, um das Ende dieser Gewalt zu fordern, damit  zeigen wir unsere kollektive Stärke und unsere Solidarität über alle Grenzen hinweg.“ Alexander Arnold von der AG Jungenarbeit der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des Landkreis Darmstadt-Dieburg fügt hinzu: „In unserer geschlechterreflektierenden Arbeit ermutigt die AG-Jungenarbeit Jungs, sich immer für ein gewaltfreies Miteinander und die Gleichberechtigung der Geschlechter einzusetzen und die bestehenden Rollenvorstellungen aufzubrechen“.

Bei der weltweiten One Billion Rising Aktion, die jedes Jahr am 14. Februar veranstaltet wird beteiligten sich im Jahr 2019 mehr als 180 Orte in Deutschland mit rund 60.000 Menschen. 
 

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news-12994 Di, 11 Feb 2020 10:58:50 +0100 Darmstädter Feuerwehr zieht Bilanz zum Orkantief Sabine /nachrichten/rss/news/orkantief-sabine-zieht-ueber-darmstadt-hinweg 140 sturmbedingte Einsätze in zwei Tagen Orkantief „Sabine“ ist seit Sonntag (9.) über Darmstadt gezogen, hat Bäume umgeworfen, Dächer beschädigt und kurzzeitig auch den städtischen ÖPNV lahmgelegt. Jetzt zieht der Sturm ab und die Feuerwehr Darmstadt zieht eine erste Bilanz. 140 Mal mussten die Kräfte der Feuerwehr Darmstadt seit Sonntag (9.) zu sturmbedingten Einsätzen ausrücken – so der Stand bis Dienstagmorgen (11.) um 10 Uhr. Während die meisten davon am Montag absolviert worden sind, sind es in der zweiten Nacht mit „Sabine“ lediglich 15 neue Einsatzfahrten gewesen. Der Deutsche Wetterdienst hat die amtliche Unwetterwarnung bereits aufgehoben, rechnet jedoch noch mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 70 Stundenkilometern und Regen. Gegen Abend soll sich die Wetterlage weiter entspannen. Die Feuerwehr rät weiterhin, Waldgebiete unbedingt wegen möglicher umfallender Bäume zu meiden. 

Die Verantwortlichen der Berufsfeuerwehr sind zufrieden: Man sei gut auf das Orkantief und den damit verbundenen Folgen in Darmstadt vorbereitet gewesen. Vor allem durch die Erkundungstrupps, die zunächst von der Situation vor Ort eine erste Lageeinschätzung an die Einsatzleitung weitergegeben haben, konnten die verfügbaren Kräfte effektiv und ressourcenschonend eingesetzt werden. Unter den zwischenzeitlich knapp über 105 Einsatzkräften befanden sich auch zahlreiche ehrenamtliche Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren. Unterstützung bekam die Berufsfeuerwehr Darmstadt auch vom Technischen Hilfswerk, von Wehren aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg (Griesheim) und Groß-Gerau sowie durch die Werkfeuerwehren von Merck und Evonik. Das Rote Kreuz stellte Verpflegung für die Einsatzkräfte bereit.

Das Orkantief „Sabine“ erreichte die Wissenschaftsstadt Darmstadt in der Nacht zum Montag (10.) gegen 2.30 Uhr mit Böen von mehr als 100 Stundenkilometer, begleitet von starkem Regenfall. Wegen den umgestürzten Bäumen und weiteren Unwetterschäden mussten Straßen für den Verkehr voll gesperrt werden: die B 449 am Böllenfalltor in Richtung Nieder-Ramstadt, die L3094 am Stadteingang auf Höhe des Forsthauses Hirschköpfe und dem Oberwaldhaus sowie in Eberstadt die Mühltalstraße zwischen der B426 und dem Mühltalbad. Verletzt wurde beim Unwetter eine Person, die mit ihrem Auto in Nähe des Steinbrücker Teichs verunglückt ist. Sie konnte von den Einsatzkräften gerettet und ärztlich versorgt werden.Der städtische ÖPNV-Betreiber, die HEAG mobilo, hatte am Montagvormittag aufgrund von Sturmschäden in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg den Linienverkehr mit Bussen und Straßenbahnen vollständig eingestellt. Zudem blieben alle Darmstädter Schulen und die Horte sowie das Nordbad am Montag geschlossen. Dies hatte die Wissenschaftsstadt Darmstadt im Hinblick auf die Sicherheit der Kinder auf dem Weg zu Schulen und Horten am Sonntagnachmittag entschieden. 

Die Feuerwehr Darmstadt informiert die Bürgerinnen und Bürger auch über die Katastrophen-Warn-App BIWAPP und über die Sozialen Medien Facebook (@112Darmstadt) und Twitter (@112_darmstadt).

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news-12992 Mo, 10 Feb 2020 16:17:40 +0100 Darmstädter Schulen am Dienstag (11.) wieder regulär geöffnet /nachrichten/rss/news/darmstaedter-schulen-am-dienstag-11-wieder-regulaer-geoeffnet Schulleitungen können abweichende Regelungen treffen / Nordbad bleibt geschlossen Im Nachgang zum Durchzug des Orkantiefs Sabine am Sonntag (09.) und Montag (10.) teilt die Wissenschaftsstadt Darmstadt mit, dass die Darmstädter Schulen am Dienstag (11.) wieder regulär geöffnet sein werden. Im Bedarfsfall können die jeweiligen Schulleitungen abweichende Regelungen festlegen. Hierüber informieren die Schulhomepages bzw. die jeweiligen Informationsketten. Auch die Darmstädter Horte haben wieder geöffnet.

Da auch am Dienstag weiterhin mit Sturmböen in Darmstadt zu rechnen sein wird, bleibt das Darmstädter Nordbad zunächst bis einschließlich Dienstag (11.) geschlossen. Ab Mittwoch, den 12. Februar ist das Nordbad voraussichtlich wieder geöffnet.
 

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news-12991 Mo, 10 Feb 2020 15:36:55 +0100 Wissenschaftsstadt Darmstadt lädt für 18. Februar gemeinsam mit Institut für Medienpädagogik zum Elternabend Medienerziehung ein /nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-laedt-fuer-18-februar-gemeinsam-mit-institut-fuer-medienpaedagogik-zum-elternabend-medienerziehung-ein Kinder- und Jugenddezernentin Akdeniz: „Wollen den Eltern Informationen und Motivation geben, die eigenen Kinder beim Aufwachsen in die digitale Welt zu begleiten“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt lädt, veranstaltet vom Haus der digitalen Medienbildung (HddM), gemeinsam mit dem Institut für Medienpädagogik für Dienstag, 18. Februar, um 19.30 Uhr, in der Centralstation zum Elternabend Medienerziehung ein. Dort geben Medienprofis einen Einblick in das Leben von Kindern und Erwachsenen in der digitalen Welt.

„Die Digitalisierung hat die Gesellschaft und das Aufwachsen unserer Kinder stark verändert“, erläutert dazu Kinder- und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz. „Ihr Weltbild unterscheidet sich deutlich von dem der voran gegangenen Generationen. Viele Eltern sind verunsichert, wie sie mit diesen Veränderungen umgehen sollen. Die eigenen Kinder beim Aufwachsen in die digitale Welt zu begleiten wird daher immer wichtiger, hierzu braucht es Informationen und Motivation. Diese möchten wir den Eltern mit dem Elternabend geben.“

Peter Holnick, Geschäftsführer des MuK Hessen, bietet im Auftrag der Stadt regelmäßige Informationsmöglichkeiten für Eltern an. Dabei geben er und sein Team einen Einblick in das Leben von Kindern und Erwachsenen in der digitalen Welt und bieten Ratschläge, wie der Umgang mit Medien in der Familie besser gelingen kann oder beantworten Fragen der Eltern.

Nach der Begrüßung durch Sozialdezernentin Barbara Akdeniz um 19:30 Uhr folgen ab 19:45 Uhr Kleine Vorträge zu den Themen „Kinder brauchen mehr Begleitung“ von Peter Holnick, „Und täglich grüßt das Duck Face. Über Smartphone und die Selfiekultur“, von Ilona Einwohlt, „Fake News, Wie Nachrichten uns verändern“, von Mitsch Schulz und „YouTube und Netflix – warum es sich lohnt, sehen zu lernen“, von Peter Holnick.

Weitere Infos zur Veranstaltung gibt es auf: info@hddm-darmstadt.de

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news-12990 Mo, 10 Feb 2020 10:41:26 +0100 Straßenbenennung /nachrichten/rss/news/strassenbenennung Alexander von Humboldt, Karl Roth, Hanne Wittmann: Drei Plätze erhalten einen Namen Drei bislang namenlose Flächen im Stadtgebiet werden künftig an bekannte Persönlichkeiten erinnern. Dies hat der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt beschlossen. Zwei der drei Flächen sind Höfe auf dem Innenstadtcampus der Technischen Universität. So heißt das Gelände zwischen ULB und Mensa künftig „Alexander-von-Humboldt-Platz“; etwas südlich davon liegt der neue „Karl-Roth-Platz“. „Hanne-Wittmann-Platz“ darf sich das Plätzchen neben dem Chor der Stadtkirche nennen (am Durchgang zur „Piazza“). Außerdem trägt die Deutsche-Telekom-Allee ihren Namen ab sofort auf ganzer Länge diese Bezeichnung; zuvor hieß ein Abschnitt „T-Online-Allee“.

Alexander von Humboldt (1769-1859) gilt als herausragender interdisziplinärer Forscher, dessen Arbeit Aspekte der Naturwissenschaften, der Technik und der Gesellschaftswissenschaften vereinte. Karl Roth (1875-1932) war Darmstädter Architekt und lehrte als Nachfolger von Friedrich Pützer Baukunst und Städtebau an der damaligen Technischen Hochschule Darmstadt. Hanne Wittmann (1918-2006) war Lehrerin am LGG und Stadtverordnete und ist nicht zuletzt dank ihrem engagierten Wirken für den Verein „Schützt Darmstadt“ unvergessen.
 

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news-12988 Fr, 07 Feb 2020 13:38:59 +0100 Stadt kauft 8450 Quadratmeter großes Grundstück von der TU Darmstadt /nachrichten/rss/news/stadt-kauft-8450-quadratmeter-grosses-grundstueck-von-der-tu-darmstadt OB Partsch und Stadtkämmerer Schellenberg: „Stärkt städtische Bodenbevorratung in attraktiver Lage“ / TU-Kanzler Efinger: „Führen unsere Maschinenbau-Institute auf der Lichtwiese zusammen“ Die Technische Universität Darmstadt und die Wissenschaftsstadt Darmstadt haben sich grundsätzlich auf ein zukunftsweisendes Immobiliengeschäft verständigt: Die TU ist bereit, ihr rund 8450 Quadratmeter großes Grundstück samt Gebäude in der Grafenstraße 2 an die Stadt zu verkaufen. Dort befindet sich derzeit das Zentrum für Konstruktionswerkstoffe der Universität, ein Teil davon ist die Staatliche Materialprüfungsanstalt. Der Gebäudekomplex in citynaher Lage wurde in den frühen 1960er Jahren errichtet.

Die Universität gibt nach Auskunft des TU-Kanzlers Manfred Efinger die Liegenschaften auf, weil sie technisch und baulich nicht mehr modernen wissenschaftlichen Standards genügen. Stattdessen entstehen auf dem Campus Lichtwiese in den nächsten Jahren zwei Neubauten – ein „Centre for Reliability Analytics“, in dem interdisziplinär die Zuverlässigkeit von Bauteilen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg digital gestützt analysiert und bewertet werden, und ein „Innovation Centre“ für additiv gefertigte Bauteile. „Zugleich können wir mit einem Umzug auf die Lichtwiese die vor einigen Jahren begonnene Zusammenführung unserer Maschinenbau-Institute abschließen und optimale Bedingungen für Forschung und Lehre schaffen“, erklärt Efinger.
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt beabsichtigt bereits seit längerem, die Liegenschaft in der Grafenstraße zu erwerben. Die Verhandlungen, die Stadtkämmerer Andrè Schellenberg und TU-Kanzler Manfred Efinger führten, wurden jetzt erfolgreich abgeschlossen. Der Eigentumsübergang an die Stadt wird mit der Fertigstellung der neuen Gebäude auf dem Campus Lichtwiese voraussichtlich in drei Jahren erfolgen. Die notwendigen städtischen Gremienbeschlüsse sollen nun zeitnah eingeholt werden, damit die notarielle Beurkundung zwischen TU und Stadt noch im ersten Halbjahr 2020 vorgenommen werden kann.

„Mit dem Umzug der Materialprüfungsanstalt der TU bietet sich der Stadt die einmalige Gelegenheit, ein große zusammenhängende Fläche in der Innenstadt zu erwerben“, betonen Oberbürgermeister Jochen Partsch und Stadtkämmerer André Schellenberg. „Damit stärken wir aktiv die städtische Bodenbevorratung in attraktiver Lage.“

„Denkbar ist beispielsweise, das Anwesen als Verwaltungsstandort der Stadt oder für kulturelle Nutzungen vorzusehen“, ergänzt OB Partsch zur Perspektive. „Eine weitere Möglichkeit, wäre die Nutzung als Erweiterungs- und Arrondierungsfläche für das städtische Klinikum“. Die Materialprüfanstalt liegt in der Grafenstraße in unmittelbarer Nachbarschaft zur städtischen Klinikum Darmstadt GmbH.

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news-12987 Fr, 07 Feb 2020 13:31:30 +0100 Studie der TU Dresden belegt steigenden Anteil des Radverkehrs in Darmstadt /nachrichten/rss/news/studie-der-tu-dresden-belegt-steigenden-anteil-des-radverkehrs-in-darmstadt Modal Split klettert von 17 auf 22 Prozent / OB Partsch: „Vom Magistrat vorangetriebener Ausbau der Radinfrastruktur erhöht bereits hohe Affinität der Darmstädterinnen und Darmstädter zur Nutzung des Rads zusätzlich“ Radfahren in Darmstadt wird immer attraktiver. Das unterstreicht nun auch eine neue Studie der Technischen Universität (TU) Dresden. Darmstädterinnen und Darmstädter nutzen der sogenannten SrV-Studie, in der alle 5 Jahre die aktuellen Trends der Mobilitätsentwicklung in deutschen Städten untersucht werden, zufolge demnach häufiger das Fahrrad, der Modal Split ist von 17 auf 22 Prozent gestiegen. Dabei handelt es sich um einen zentralen Mobilitätskennwert, mit dem die prozentualen Anteile der Verkehrsmittel (zu Fuß, Fahrrad, ÖPNV, Auto) am gesamten Verkehrsaufkommen, d. h. an allen zurückgelegten Wegen, ausgedrückt werden. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt strebt die Erhöhung des Radverkehrsanteils insbesondere durch eine Verlagerung des Autoverkehrs an.

„Dem Radverkehr kommt als wesentlichem Bestandteil nachhaltiger Mobilität in der Wissenschaftsstadt Darmstadt eine hohe Bedeutung zu“, erläutert dazu Oberbürgermeister und Verkehrsdezernent Jochen Partsch. „In der Radstrategie des Magistrats, die im Juni 2019 beschlossen wurde, ist das Ziel formuliert, den Modal-Split-Anteil des Radverkehrs bis 2030 auf 30 Prozent zu steigern. Die Zahlen der Studie der TU Dresden zeigen nun, dass der Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur die bereits hohe Affinität der Darmstädterinnen und Darmstädter zur Nutzung des Fahrrads weiter erhöht und unserem Ziel ein gutes Stück näher bringt.“

Während der Radverkehrsanteil 2013 noch bei 17 Prozent lag, ist dieser bis zum Jahr 2018 auf 22 Prozent gestiegen. Wird nur der Binnenverkehr, d. h. der innerstädtische Verkehr betrachtet, liegt der Anteil sogar bereits bei 26 Prozent. Auch dieser Wert lag 2013 mit 21 Prozent noch deutlich niedriger. Die angestrebte Verlagerung vom Autoverkehr auf Verkehrsmittel des Umweltverbundes (Fuß-, Fahrrad- sowie öffentlicher Personennahverkehr) zeichnet sich ebenfalls ab: Der Anteil der Wege, die mit dem Auto zurückgelegt werden, sinkt von 37 Prozent auf 35 Prozent. Dementsprechend werden 2018 mit 65 Prozent von den Darmstädtern bereits etwa zwei von drei Wegen mit den Verkehrsmitteln des Umweltverbundes absolviert (2013: 63 Prozent). Beim Binnenverkehr handelt es sich mit 73 Prozent sogar um etwa drei von vier Wegen (2013: 72 Prozent).

Ein wichtiger Einflussfaktor bei der Verkehrsmittelwahl ist die zurückzulegende Strecke. Insbesondere bei kurzen Wegen entscheiden sich die Darmstädter immer öfter für das Fahrrad - Während 2013 noch etwa jeder sechste Weg (15 Prozent) zwischen 0 bis unter 1 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt wurde, ist es im Jahr 2018 etwa jeder vierte (23 Prozent). Bei Wegen zwischen 1 und unter 3 Kilometer ist das Fahrrad mit einem Anteil von 37 Prozent mittlerweile sogar das meistgewählte Verkehrsmittel. 2013 lag dieser Wert noch bei 29 Prozent. Jedoch wird bei der Betrachtung der Ergebnisse auch das noch vorhandene Potential deutlich: Mit 28 Prozent ist das Auto immer noch das am zweithäufigsten genutzte Verkehrsmittel für Wege zwischen 1 und unter 3 Kilometer (2013: 34 Prozent).

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news-12985 Di, 04 Feb 2020 16:15:01 +0100 Auszeichnung für das darmstadtium. Dritter Platz beim Wettbewerb „Büro & Umwelt“ /nachrichten/rss/news/auszeichnung-fuer-das-darmstadtium-dritter-platz-beim-wettbewerb-buero-umwelt Das darmstadtium ist nicht nur im Veranstaltungsbetrieb ein Vorzeigeobjekt für Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und intelligente Energienutzung. Auch im Büro ist das Umweltengagement verankert. Dafür konnte das Kongresszentrum nach dem Gewinn des Preises im Jahr 2014 erneut einen dritten Platz im deutschlandweiten Wettbewerb „Büro und Umwelt“ (Kategorie „Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeiter“) erreichen. Im Mittelpunkt des Wettbewerbs des Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M. e.V.) steht der schonende Umgang mit Ressourcen im Büroalltag sowie die Beachtung von Umweltaspekten bei der Beschaffung von Büroprodukten. Dem darmstadtium ist es gelungen, sich unter den insgesamt 66 Bewerbern aus verschiedensten Branchen in seiner Kategorie durchzusetzen.

Zur erneuten Auszeichnung sagt Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Jochen Partsch: „Seit mehr als einem Jahrzehnt steht das Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt für Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Ich freue mich sehr, dass die vielfältigen Anstrengungen des darmstadtiums mit einer erneuten Auszeichnung im Wettbewerb „Büro und Umwelt’ belohnt wurden. Das darmstadtium geht konsequent den nachhaltigen Weg der Darmstädter Stadtwirtschaft“.

Nach dem ersten Gewinn des Preises im Jahr 2014 ist das darmstadtium Team nicht untätig geblieben. Die weitere Verfeinerung interner Richtlinien zum Einkauf von Büromaterial und Büroausstattung, wie auch die Erneuerung der Netzwerkinfrastruktur und einer damit einhergehenden deutlichen Reduzierung des Stromver-brauchs sind nur Teilaspekte der Gesamtbewerbung. Die Wiederverwendung von Verpackungsmaterial, die Weiternutzung von Papier aus Fehldrucken oder das Recycling von ausgedientem Büromaterial sind exemp-larisch für die Maßnahmenvielfalt.

Erneute Mitarbeiterschulungen zum Nachhaltigkeitsberater, an denen auch die Partner EAD (Reinigung) und GAULs Catering (Catering) teilnahmen, unterstützen den ganzheitlichen Ansatz beim nachhaltigen Betrieb des Kongresszentrums. Die Summe der Maßnahmen wurde von der Jury honoriert.

Das Umweltmanagement im darmstadtium wirkt sich auf unterschiedlichste Handlungsbereiche aus. Interne Unternehmensrichtlinien des darmstadtiums für den Einkauf von Waren und Dienstleistungen bevorzugen Produkte, die Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte erfüllen. Von Büromaterial über Elektrogeräte bis zu Hygieneartikeln reicht die Bandbreite der berücksichtigten Produkte, auch die Möbel sind zertifiziert. Alle genutzten Materialien sind umweltfreundlich hergestellt, wie u.a. Drucker- und Briefpapier.

Die Nachhaltigkeitsgruppe des darmstadtiums setzt sich aus allen Fachbereichen des darmstadtium-Teams zusammen und sorgt dafür, dass im täglichen Handeln der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Büro das Umweltengagement umgesetzt wird. Ebenso entwickeln Sie neue Ideen und geben Impulse für weitere Maß-nahmen.

Aktuell wird im darmstadtium an einer EMAS Plus-Zertifizierung gearbeitet. Sie soll den Anspruch der kon-sequenten Weiterentwicklung und laufenden Prüfung des umweltbewussten Handelns dokumentieren und befördern.

Auch der Bio-Lebensmittelhersteller und Bio-Lebensmittelmarktbetreiber Alnatura Produktions- und Handels GmbH aus Darmstadt wurde in der Kategorie „Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden“ ausgezeichnet.

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news-12983 Di, 04 Feb 2020 14:27:33 +0100 Wissenschaftsstadt Darmstadt führt Stadtspaziergang zum Thema Schulmobilität im Umfeld der Schillerschule durch /nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-fuehrt-stadtspaziergang-zum-thema-schulmobilitaet-im-umfeld-der-schillerschule-durch OB Partsch: „Rücken die Sichtweisen der Schülerinnen und Schüler beim Thema Schulmobilität in den Mittelpunkt“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt führt im Rahmen des Beratungs- und Qualifizierungsprogramms ‚Besser zur Schule‘ am Donnerstag, 20. Februar, von 9 bis 12:30 Uhr einen Stadtspaziergang in der Umgebung der Schillerschule durch. Schülerinnen und Schüler werden dabei gemeinsam mit Vertretern der Eltern- und Lehrerschaft, der kommunalen Verkehrsplanung und der Polizei das Schulumfeld erkunden. Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind zum Spaziergang herzlich eingeladen.

„Mit dem Rundgang rücken wir die Sichtweisen der Schülerinnen und Schüler für Problemstellen auf dem Schulweg in den Mittelpunkt, sodass Bedürfnisse und Anforderungen besser berücksichtigt werden können“, erklärt dazu Oberbürgermeister und Verkehrsdezernent Jochen Partsch. „Um den zunehmend enger werdenden Verkehrsraum in Darmstadt besser und sicherer nutzen zu können, sind ganzheitliche Ansätze gefordert. Damit alle besser zur Schule kommen, bieten Maßnahmen und Programme des Schulischen Mobilitätsmanagement Lösungen an, um den Verkehr von und zur Schule sicherer, nachhaltiger und umweltfreundlicher zu gestalten. Zudem wird ein selbstbewusster Umgang mit verschiedenen Mobilitätsoptionen gefördert und Alternativen zum Hol- und Bringverkehr mit dem PKW durch die Eltern werden gestärkt.“ 
Im Rahmen des Beratungs- und Qualifizierungsprogramms ‚Besser zur Schule‘ erarbeiten in diesem Jahr einige Schulen in Darmstadt einen Schulmobilitätsplan. Das Beratungsprogramm wird durch die ivm (integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) durchgeführt, bei der das Fachzentrum Schulisches Mobilitätsmanagement für das Land Hessen eingerichtet wurde. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt unterstützt das durch das Land Hessen geförderte Programm, um eine selbstständige und sichere Mobilität der Kinder und Jugendlichen zu fördern.

Den Start für dieses Jahr macht die Schillerschule Darmstadt. Gemeinsam mit der Stadt Darmstadt (Mobilitätsamt), der ivm GmbH und dem Fachbüro Mobilitätslösung wird ein umfassender Schulmobilitätsplan erarbeitet. Der Schulmobilitätsplan zielt als Mobilitätskonzept zur schulischen Mobilität für die Schule und auch für die Stadt auf die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse für eine sichere und selbstständige Mobilität der Kinder und Jugendlichen auf dem Schulweg und im Schulumfeld ab. 
 

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news-12977 Mo, 03 Feb 2020 12:07:58 +0100 Anja Pajurek wird neue Bürgerbeauftragte der Wissenschaftsstadt Darmstadt /nachrichten/rss/news/anja-pajurek-wird-neue-buergerbeauftragte-der-wissenschaftsstadt-darmstadt OB Partsch: „Motivierte Mitarbeiterin, die das Büro der Bürgerbeauftragten mit neuen Ideen und Konzepten bereichern und die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern weiter ausbauen und voranbringen wird“ Anja Pajurek ist die neue Bürgerbeauftragte der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Das hat der Magistrat in seiner Sitzung am 18. Dezember 2019 beschlossen. Die studierte Wissenschaftsjournalistin folgt auf die langjährige Bürgerbeauftragte Imke Jung-Kroh, die ihrerseits Ende 2019 die Leitung des Darmstädter Jugendamts übernommen hatte. 

„Mit Frau Pajurek konnten wir eine motivierte Mitarbeiterin für die wichtige Position der Bürgerbeauftragten gewinnen“, so Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Als Projektleiterin für Kommunikation und Bürgerbeteiligung bei ihrem bisherigen Arbeitgeber hat Frau Pajurek bereits zahlreiche Erfahrungen sammeln können, die für ihre neue Aufgabe notwendig und zielführend sind. Ich bin mir sicher, dass Frau Pajurek nicht nur die bisher angestoßenen Projekte und Prozesse kompetent weiterbetreuen, sondern das Büro der Bürgerbeauftragten auch mit neuen Ideen und Konzepten bereichern und die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern weiter ausbauen und voranbringen wird. Denn Dialog und Transparenz sind in der weiterhin dynamisch wachsenden Wissenschaftsstadt von zentraler Bedeutung für das Gelingen wichtiger Projekte und notwendiger großer Infrastrukturvorhaben in den kommenden Jahren.“

Die neue Bürgerbeauftragte Anja Pajurek wurde 1990 in Mannheim geboren und arbeitete nach ihrem Studium des Wissenschaftsjournalismus an der Hochschule Darmstadt zunächst als PR-Beraterin bei einer Publizistik-Agentur in Darmstadt bevor sie bei ihrem letzten Arbeitgeber, der Arcadis Germany GmbH in Darmstadt, die Projektleitung für den Bereich Kommunikationsmanagement und Bürgerbeteiligung innehatte. Zu den Aufgaben der 29-Jährigen gehörten unter anderem die Konzeption und Organisation von Dialogveranstaltungen, die Entwicklung von Online-Beteiligungsprozessen und Kommunikationsstrategien sowie Leitung von Projekten mit Bürgerbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit für öffentliche und private Auftraggeber aus den Bereichen Infrastruktur, Umwelt, Immobilien und Wasser. 

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news-12976 Fr, 31 Jan 2020 13:40:10 +0100 Großbritannien verlässt die EU /nachrichten/rss/news/grossbritannien-verlaesst-die-eu 60-jährige Städtepartnerschaft zwischen Darmstadt und Chesterfield trotzt dem Brexit Am heutigen Freitag (31.) um Mitternacht verlässt Großbritannien nach knapp 50 Jahren die Europäische Union (EU). Dieser für die Geschichte der EU einschneidende und denkwürdige Tag ist Anlass, die mehr als 550 Städtepartnerschaften zwischen deutschen und britischen Kommunen in den Fokus zu rücken und ihre Bedeutung für den europäischen Zusammenhalt zu betonen.

Oberbürgermeister Jochen Partsch ist trotz des Brexits zuversichtlich: „Unsere Städtefreundschaft wird durch den Brexit nicht beeinträchtigt werden. Im Gegenteil, das letzte Treffen mit unseren Partnern aus Chesterfield hier in Darmstadt im letzten Jahr hat uns ermutigt und darin bestärkt, unsere Partnerschaft auf beiden Seiten zu intensivieren. Ich persönlich werde dieses Jahr unsere britische Partnerstadt Chesterfield zur dortigen Jubiläumsfeier besuchen.“

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist seit 60 Jahren mit Chesterfield verschwistert und hat im vergangenen Jahr im Rahmen des Europawochenendes den kommunalpolitischen Workshop mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus Darmstadts Partnerstädten dem Thema Brexit gewidmet. Neben den Beziehungen auf offizieller Ebene finden zahlreiche weitere Austausche und Begegnungen statt. Dazu zählen u.a. die Schulaustauschprogramme der Viktoriaschule und der Edith-Stein-Schule in Darmstadt mit Schulen in Chesterfield oder auch der Auftritt der Rockband ‚Clear Vinyl‘ aus Chesterfield auf dem Darmstädter Schlossgrabenfest 2019. Am Internationalen Jugendorchester Darmstadt nehmen regelmäßig Jugendliche aus Chesterfield teil, und so gibt es anlässlich des Jubiläums der Städtepartnerschaft Überlegungen, die diesjährige Konzertreise nach Chesterfield zu unternehmen.

Mit ihrer intensiv gelebten und vielseitig gestalteten Städtepartnerschaft agiert die Wissenschaftsstadt Darmstadt ganz im Sinne des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, der sich gerade wegen des Brexits für ein vereintes Europa als Garant für Wachstum, Wohlstand und Frieden einsetzt. Hauptgeschäftsführer Dr. Gerd Landsberg betont: „Die Städtepartnerschaftsarbeit zu fördern bedeutet, die Schaffung eines Europäischen Bewusstseins zu fördern!“

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news-12969 Do, 30 Jan 2020 15:41:16 +0100 Klinikum erhält Zulassung zum Schwerstverletzungs-artenverfahren /nachrichten/rss/news/klinikum-erhaelt-zulassung-zum-schwerstverletzungsartenverfahren Zulassung hebt Versorgung auf gleiche Stufe wie BG-Kliniken und Universitätsklinika Das Klinikum Darmstadt wurde nach ausführlicher Prüfung am 8. Januar 2020 von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) erfolgreich zum Schwerstverletzungsartenverfahren zugelassen. "Für Schwerstverletzte in der Region ist es ein Zeitgewinn, der Leben retten kann. Für das Klinikum Darmstadt ist dies eine Krönung, denn nur spezielle Krankenhäuser der Akutversorgung dürfen schwerstverletzte Patienten nach Arbeitsunfällenbehandeln. In ganz Deutschland sind dies nur knapp 100 Kliniken", sagt Klinikdezernent und Aufsichtsratsvorsitzender André Schellenberg. "Das setzt der Daseinsvorsorge, die wir mit dem kommunalen Maximalversorger der höchsten Versorgungsstufe vorhalten, imwahrsten Sinne die Krone auf. Neben der Rezertifizierung der Klinik als überregionales Traumazentrum und Einstufung durch die Sozialleistungsträger in die höchste Stufe der Notfallversorgung in 2019 (umfassende Notfallversorgung nach der G-BA Regelung) bestätigtdie Zulassung zum Schwerstverletzungsartenverfahren das Leistungsspektrum der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie sowie die hervorgehobene Stellung des Klinikums als Maximalversorger in Südhessen."  

"Wir freuen uns sehr, dass wir nun auch schwerstverletze Patienten nach Arbeitsunfällen wohnortnah behandeln dürfen, und dass unser hoher Versorgungsstandard gewürdigt undbestätigt wird", ergänzt der medizinische Geschäftsführer Prof. Dr. med. Nawid Khaladj. "Ziel der deutschlandweiten Konzentration von Arbeitsunfällen auf wenige hochqualifizierte Kliniken ist die Steigerung der Behandlungsqualität. Diesem Ziel verpflichtenwir uns gerne."
 
"Die Zertifizierung und Zulassung stellt das Klinikum Darmstadt erfolgreich auf die gleiche Stufe wie die BG-Kliniken und Universitätsklinika in Hessen. Wir bieten eine allumfassendeVersorgung jeglicher Unfallverletzungen unabhängig von der Schwere der Verletzung", stellt Prof. Dr. Michael Wild fest, an den die SAV-Zulassung als verantwortlicher Klinikdirektor der Chirurgischen Klinik II - Orthopädie-, Unfall- und Handchirurgie gebundenist. "Dies betrifft neben Verletzungen der Hände, der Wirbelsäule, des Beckens und der Extremitäten auch Verletzungen des Schädels einschließlich des Gesichts sowie Verletzungen des Brustkorbes oder des Bauchraumes. In allen diesen Fällen ist eine ganzheitlicheunfallchirurgische Versorgung auch bei Kindern rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche sichergestellt. Selbst ein Massenanfall von Verletzten bei Großschadensereignissen kann aufgrund der vorliegenden räumlichen und personellen Strukturen am Klinikum Darmstadtversorgt werden. Wir Unfallchirurgen steuern und betreuen das berufsgenossenschaftliche Heilverfahren sowie die Kooperation mit allen Fachkliniken, um eine schnellst- und bestmögliche Wiederherstellung der Unfallverletzten unter zu Hilfenahme aller Ressourcensicherzustellen."
 
Die SAV-Zulassung ist dabei an zahlreiche Vorgaben gebunden. Dazu gehören eine bestimmte Fallzahl in der Becken- und Wirbelsäulenchirurgie, die Spezialisierung auf die Versorgungschwerster Handverletzungen sowie die Erfüllung von besonderen personellen, apparativen und räumlichen Anforderungen. Zum Beispiel die Anbindung eines Hubschrauberlandeplatzes in räumlicher Nähe zu den Schockräumen bzw. ohne Zwischentransport des Patienten."Die Errichtung unseres Heliplatzes mit direkter Anbindung an die Räume der Notaufnahme per Aufzug ist eine Erfolgsgeschichte. In den ersten neun Monaten seit Inbetriebnahme am 18. April 2019 gab es insgesamt 62 Landungen. Das heißt, 62 Menschen konnten zeitnahbestens versorgt werden", sagt Dr. Sabine Jobmann, Direktorin der Zentralen Notaufnahme (ZNA). In 2020 wird die notfallmedizinische Versorgung für Darmstadt und Südhessen mit Bezug des Zentralen Neubaus im vierten Quartal noch einmal deutlich ausgebaut undmodern ausgestattet.

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news-12965 Do, 30 Jan 2020 09:41:47 +0100 Frühjahrssemester 2020 /nachrichten/rss/news/volkshochschule-der-wissenschaftsstadt-darmstadt-veroeffentlicht-fruehjahrsprogramm-fuer-2020 Volkshochschule der Wissenschaftsstadt Darmstadt veröffentlicht Frühjahrsprogramm Die Volkshochschule der Wissenschaftsstadt hat kürzlich das Programmheft für das Frühjahrssemester 2020 veröffentlicht, das wieder eine Vielzahl an Kursen aus den Fachbereichen Politik/Gesellschaft, Kunst/Kultur, Gesundheit/Persönlichkeitsentwicklung, Sprachen/Fremdsprachen, Arbeit/Beruf und Grundbildung enthält. Das Frühjahrssemester beginnt am 17. Februar. Das neue Programmheft der Volkshochschule ist im Justus-Liebig-Haus und an den bekannten Informationsstellen in der Stadt vorzufinden. Anmeldungen sind persönlich zu den Öffnungszeiten der Volkshochschule, postalisch oder online möglich.

„Das Jubiläumsjahr hat uns gezeigt, dass seit nun schon mehr als 100 Jahren ein hohes Bildungsinteresse in unserer Stadt besteht. Das wollen wir auch weiterhin mit den Angeboten unserer Volkshochschule fördern“, so Rafael Reißer, Bürgermeister und Bildungsdezernent der Wissenschaftsstadt Darmstadt. „Ich bin überzeugt, dass unsere Bürgerinnen und Bürger das Passende in unserem vielfältigen Programm finden werden. Das Interesse am Lernen ist in jedem Lebensalter wach zu halten.“

Das Frühjahrsprogramm im neuen Semester enthält insgesamt 560 Angebote. Die besonders stark nachgefragten Wochenendkurse sind dabei zur Erleichterung der Lesbarkeit besonders übersichtlich dargestellt. Neu im Programm sind mehr als 60 Kursformate, zum Beispiel die Musikkurse „Komm sing mit“ oder der politische Schauspielworkshop „Die heilige Johanna der Schlachthöfe von Bert Brecht“. Weitere Ergänzungen haben im Gesundheitsbereich die Yogakurse erhalten. Ein neuer Bildungsurlaub widmet sich der Präventionsthematik: „Vital und entspannt bleiben für Menschen mitten im Leben“. Im Sprachbereich wurden Intensivkurse zur englischen Konversation sowie Einstiegskurse ohne Vorkenntnisse in den Sprachen Russisch, Neugriechisch, Japanisch, Türkisch, Koreanisch, Persisch aufgenommen. Im EDV-Bereich können insbesondere an den Wochenenden Inhalte zu Datenbanken, zum Programmieren und zu Anwendungen aus dem Office-Paket erlernt werden. 

Das zum Programm zum Download gibt es auf: https://vhsonline.darmstadt.de/Programm1_2020.pdf

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news-12964 Do, 30 Jan 2020 09:10:40 +0100 Wissenschaftsstadt Darmstadt für Teilnahme am Landesprogramm „100 Wilde Bäche für Hessen“ ausgewählt /nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-fuer-teilnahme-am-landesprogramm-100-wilde-baeche-fuer-hessen-ausgewaehlt OB Partsch und Umweltdezernentin Akdeniz: „Unterstützung ermöglicht zügige Umsetzung der Renaturierung des Hahnwiesenbachs und fördert die Biodiversität im Stadtgebiet“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist vom hessischen Umweltministerium mit dem Hahnwiesenbach in Wixhausen zur Teilnahme am Programm ‚100 Wilde Bäche für Hessen‘ ausgewählt worden. Ziel des Programms ist die modellhafte, vorbildliche ökologische Renaturierung im Rahmen der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie. Durch die Teilnahme am Landesprogramm erhalten die ausgewählten Kommunen umfangreiche Unterstützung von den ersten Planungsschritten bis zur Umsetzung der Renaturierungsmaßnahmen. Weiterhin wurde vom hessischen Umweltministerium bekannt gegeben, dass auch zwei weitere Bäche in Darmstädter Gemeindegebiet in das Programm aufgenommen wurden, für die sich Nachbarkommunen beworben hatten – der Beerbach und der Hegbach. 

„Es ist eine tolle Nachricht, dass der Hahnwiesenbach für die Teilnahme an diesem hochrelevanten und begrüßenswerten Landesprogramm ausgewählt wurde. Dies garantiert die wichtige Unterstützung bei der beabsichtigten Renaturierung, ermöglicht eine zügige Umsetzung und zeigt die Qualität unserer Bewerbung“, erläutert Oberbürgermeister Partsch. Umweltdezernentin Akdeniz ergänzt: „Renaturierte Bäche sind Lebensräume für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Mit der Unterstützung des Landes fördern wir die Biodiversität und erhoffen uns eine bessere ökologische Vernetzung und einen Beitrag zum ökologischen Hochwasserschutz. Darüber hinaus können vernetzte, für Tiere durchgängige Gewässer auch negative Auswirkungen des Klimawandels puffern, die ökologischen Gewässerentwicklungsmaßnahmen haben somit auch Klimarelevanz.“

Im Sommer 2019 waren alle hessischen Kommunen und Wasserverbände aufgefordert worden, sich zur Teilnahme am Programm ‚100 Wilde Bäche für Hessen‘ zu bewerben. 

Der Hahnwiesenbach entsteht als Mörsbach am Waldrand im Nordosten von Messel durch den Zusammenfluss von mehreren kleinen Bächen sowie des Zinkenteich-Ablaufs. Der Bach fließt in westliche Richtung und ist in der Ortslage Messel teilweise unterirdisch kanalisiert. Sodann durchquert er das Naturschutzgebiet Mörsbacher Grund. Danach, noch im Mörsbacher Grund, wechselt der Gewässername zu Hahnwiesenbach. Zwischen Egelsbach und Darmstadt-Wixhausen unterquert er die Bundesstraße 3, gut 1000 Meter weiter zwischen Erzhausen und Wixhausen die Main-Neckar-Eisenbahnlinie und kurz vor der Mündung südwestlich von Erzhausen die Bundesautobahn 5.
 

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news-12960 Mi, 29 Jan 2020 07:22:42 +0100 ÖPNV /nachrichten/rss/news/oepnv HEAG mobilo und Stadler unterzeichnen Vertrag für 14 neue Straßenbahnen Das Darmstädter Verkehrsunternehmen HEAG mobilo und der Schienenfahrzeughersteller Stadler haben am Dienstag (28.) den Vertrag über die Lieferung von 14 Straßenbahntriebwagen mit zwei Optionen für insgesamt bis zu 30 weiteren Fahrzeugen geschlossen. Den Zuschlag hatte die HEAG mobilo im Dezember 2019 erteilt. Der Auftragswert beläuft sich auf rund 62 Millionen Euro und ist die bislang größte Einzelinvestition in der Geschichte des Verkehrskonzerns. Auf 43 Metern Fahrzeuglänge bieten die fünfteiligen Einrichtungsfahrzeuge der neuesten Straßenbahnfamilie aus dem Hause Stadler Platz für 284 Fahrgäste. Die neuen Straßenbahnen werden im gesamten Streckennetz der HEAG mobilo in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg zum Einsatz kommen. Die Neufahrzeuge sollen zehn Hochflurbahnen der Serie ST12 ersetzen, die dann 30 Jahre alt sein werden. Zudem wird die HEAG mobilo damit ihre Straßenbahnflotte um vier Fahrzeuge erweitern.

Laut Vertrag erfolgt die Lieferung der ersten vier Bahnen Mitte 2022. Im Oktober 2023 soll die Auslieferung abgeschlossen sein.

„Der ÖPNV ist neben dem Radverkehr die urbane Mobilitätsform der Zukunft, die es den Menschen erlaubt, klimafreundlich mobil zu sein, bei optimaler Nutzung der begrenzten Flächen im öffentlichen Raum“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Die Wissenschaftsstadt Darmstadt und ihre Tochterunternehmen setzen daher neben der Förderung des Radverkehrs vor allem auf den sukzessiven Ausbau des ÖPNV und hier besonders auf die Schiene. Die Investition der HEAG mobilo in eine neue, moderne Straßenbahnflotte ist daher ein notwendiger und nachhaltiger Schritt für die Verbesserung der Mobilität der Bürgerinnen und Bürger in der Wissenschaftsstadt und den angrenzenden Landkreisen.“

„Mit den Investitionen in neue und größere Bahnen schaffen wir die Voraussetzung, unser klimaschonendes und leistungsfähiges Mobilitätsangebot auf der Schiene deutlich auszubauen. Wir freuen uns, dass wir dafür einen der modernsten und innovativsten Straßenbahntypen bekommen werden, den es derzeit am Markt gibt“, erklärt HEAG mobilo Geschäftsführer Matthias Kalbfuss.

„Es macht uns stolz, in Darmstadt im Rahmen der Partnerschaft der HEAG mobilo unseren neuen und hochinnovativen Straßenbahntyp innerhalb sehr kurzer Zeit platziert zu haben“, sagt Christoph Klaes, Leiter LRV Sales Stadler. Dirk Schillings, Chief Technical Officer LRV von Stadler: „Wir sind überzeugt, dass die neuen Niederflur-Fahrzeuge dem hohen Anspruch an Innovationen der Fahrgäste sowie der HEAG mobilo gerecht werden.“

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news-12954 Fr, 24 Jan 2020 13:19:58 +0100 hobit 2020 vom 28. bis 30. Januar im Darmstadtium /nachrichten/rss/news/hobit-2020-vom-28-bis-30-januar-im-darmstadtium Informationen über Auslandsstudium in den Partnerstädten Liepāja (Lettland) und Bursa (Türkei) / OB Partsch: „Möglichkeit für junge Menschen, internationale Kompetenz zu erwerben“ Die hobit, Deutschlands größte Hochschul- und Berufsinformationsmesse, öffnet vom 28. bis 30. Januar 2020 im Darmstadtium wieder ihre Türen für rund 20000 Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler aus Darmstadt und dem gesamten Rhein-Main-Gebiet. Für Besucherinnen und Besucher, die sich für Studienmöglichkeiten im Ausland interessieren, hält die Wissenschaftsstadt Darmstadt Angebote aus ihren Partnerstädten bereit. In diesem Jahr präsentieren sich die Universitäten von Liepāja (Lettland) und Bursa (Türkei).

Oberbürgermeister Jochen Partsch betont: „Die Wissenschaftsstadt Darmstadt setzt mit der Präsenz von Universitäten aus unseren Partnerstädten auf der hobit einen wichtigen Akzent für Internationalität und Weltoffenheit. Gerade jungen Menschen müssen wir Perspektiven bieten, die über die Grenzen unserer Stadt und Region weit hinausreichen. Bei einem Studium im Ausland haben sie die Möglichkeit, als Botschafter unserer Stadt internationale Kompetenzen zu erwerben und auch persönlich wertvolle Erfahrungen zu sammeln.“

Universitäten, Hochschulen, Wirtschaftsunternehmen aus Darmstadt, der Region und ganz Deutschland stellen drei Tage lang an Ständen sowie bei Vorträgen ihre Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten vor. Informationen zu weiteren Studienmöglichkeiten in anderen Partnerstädten Darmstadts liegen in Form von Info- und Prospektmaterial ebenfalls am Stand aus.
 

Nähere Informationen auf https://hobit.de/ 

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news-12950 Do, 23 Jan 2020 15:29:50 +0100 Wissenschaftsstadt Darmstadt zeichnet vorbildliche Neubauten und Sanierungen mit Klimaschutzpreis aus /nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-zeichnet-vorbildliche-neubauten-und-sanierungen-mit-klimaschutzpreis-aus Akdeniz „Preisträger sind ein sichtbares Zeichen, dass energetisches Sanieren und Bauen einen hohen Stellenwert in Darmstadt haben und Klimaschutz und die soziale Frage in Einklang gehen können“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt und die Themengruppe Klimaschutz der Lokalen Agenda 21 haben am vergangenen Mittwoch (22.) zum ersten Mal den Klimaschutzpreis „nachhaltiges Bauen“ vergeben. Bewertet wurden die eingegangenen Beiträge von einer Fachjury mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener thematisch relevanter Fachgebiete wie Architektur und Bauingenieurwesen auf Basis von Kriterien wie etwa Ausführung der Gebäudetechnik,  Vorbildfunktion des Projekts oder Kosten- / Nutzenverhältnis. Ausgezeichnet wurden schließlich Beiträge in den beiden Kategorien Neubau und Sanierung.

Der Preis für den vorbildhaften Neubau geht an das ‚PassivhausSozialPlus‘ der Neuen Wohnraumhilfe gGmbH in der Lincoln-Siedlung. Bei diesem Projekt wurde durch das Planungsbüro Faktor10 aus Darmstadt ein Mehrfamilienhaus mit 42 barrierefreien und rollstuhlgerechten Wohneinheiten im sozial geförderten Wohnungsbau im Passivhausstandard geplant und umgesetzt. Der niedrige Energiebedarf erlaubt es, dass die dadurch ebenfalls niedrigen Nebenkosten pauschalisiert monatlich abgerechnet werden können. Besonders überzeugen konnte dieser Wettbewerbsbeitrag die Jury durch zusätzliche innovative Ansätze wie z. B. einem Energie- und Trinkwassermonitoring zur Reduzierung des Gesamtbedarfs oder der Installation einer Photovoltaikanlage mit Speicher. 

Der Preis für die vorbildhafte Sanierung geht an ein Projekt von Dr. Helmuth Wolf und Dieter Wolf in Wixhausen. Hier wurde ein Drei-Familienhaus in mehreren Schritten vollständig energetisch saniert, so wurden unter anderem die Fassade, die oberste Geschossdecke und die Kellerdecke mit einer Wärmedämmung versehen. Der Wärmebedarf wird mit einer Erdsonden-Wärmepumpe gedeckt, der notwendige Strom wird durch einen zertifizierten Ökostromanbieter geliefert. Abgerundet wird das Energiekonzept durch eine Photovoltaikanlage. Dieses Projekt konnte die Jury durch eine hohe Reduzierung des Endenergiebedarfs sowie die sozialverträgliche reduzierte Weiterreichung der Sanierungskosten an die Mieter, welche zudem durch die deutlich niedrigeren Energiekosten kompensiert werden, überzeugen.

„Der Klimaschutzpreis liefert einen wichtigen Impuls, wie wir im Gebäudebereich im Klimaschutz vorankommen können, da hier in Darmstadt rund 20 Prozent der CO2-Emissionen entstehen“, erläutert Umweltdezernentin Barbara Akdeniz. „Beide ausgezeichnete Projekte zeigen, dass energieeffizientes Bauen und Sanieren auf vielen verschiedenen Wegen möglich ist, sei es eher konservativ oder stärker innovativ. Ich freue mich aber besonders, dass die Projekte auch zeigen, dass Klimaschutz bei Wohngebäuden und der soziale Aspekt der daraus resultierenden Mietkosten in Einklang gebracht werden können. Den Preisträgerinnen und Preisträgern, aber auch allen anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, danke ich herzlich  für die wertvollen Beiträge“, so Akdeniz in ihrer Ansprache bei der Preisverleihung.

Im Rahmen der Preisverleihung wurden den beiden Preisträgern als Sachpreis jeweils RMV-Jahreskarten für das Stadtgebiet überreicht, mit denen sie ihren Alltag noch klimafreundlicher gestalten können. Nähere Informationen zu den ausgezeichneten Projekten sind demnächst auf der städtischen Internetseite unter: https://www.darmstadt.de/leben-in-darmstadt/klimaschutz/klimaschutzpreis nachzulesen.

Der Klimaschutzpreis „nachhaltiges Bauen“ richtet sich an private Bauherrinnen und Bauherren, Wohnungsbaugesellschaften und Baugenossenschaften und will innovative und die gesetzlichen Anforderungen übersteigende Bau- und Sanierungsmaßnahmen in Darmstadt auszeichnen, sichtbar machen und zum Nachmachen anregen. Konzipiert und durchgeführt wird der Klimaschutzpreis von der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Lokalen Agenda 21. Fragen dazu beantwortet das Klimaschutzteam des Umweltamts der Wissenschaftsstadt Darmstadt, unter 06151 / 13-3296 oder klimaschutz@darmstadt.de.

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news-12949 Do, 23 Jan 2020 15:07:14 +0100 EAD feiert 25-jähriges Betriebsjubiläum und macht Nachhaltigkeitsleistungen transparent /nachrichten/rss/news/ead-feiert-25-jaehriges-betriebsjubilaeum-und-macht-nachhaltigkeitsleistungen-transparent Stadtkämmerer Schellenberg: „Der EAD gehört zu den ersten Unternehmen der Daseinsvorsorge, die freiwillig über ihre Nachhaltigkeitsleistungen berichten“ Am 1. Januar 1995 ging aus dem damaligen Fuhr- und Reinigungsamt der „Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung der Stadt Darmstadt“ (EAD) hervor. Das Aufgabengebiet des EAD befindet sich seitdem in einem stetigen Veränderungs- und Wachstumsprozess, so dass 2011 die Umbenennung in „Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen“ erfolgte. 2020 feiert der EAD nun sein 25-jähriges Betriebsjubiläum mit spannenden Aktionen und Informationen rund um sein vielfältiges Leistungsspektrum.

Jeden Monat stellt der Eigenbetrieb einen seiner Aufgabenbereiche vor. So wird es beispielsweise einen Job- und Azubi-Info-Tag sowie eine Pflanzaktion auf der Kompostierungsanlage geben. Den Anfang macht im Januar die Online-Nachhaltigkeits-Visitenkarte: Um seine Aufgabenvielfalt und sein Klimaschutzengagement transparent darzustellen, hat der EAD in Zusammenarbeit mit dem Institut für Nachhaltigkeitsbildung aus Münster eine Online-Nachhaltigkeits-Visitenkarte (https://ead.darmstadt.de/ueber-den-ead/wir-ueber-uns/nachhaltigkeit/) erstellt. „Mit der Online-Nachhaltigkeits-Visitenkarte gibt der EAD Einsicht in seine Tätigkeiten und Leistungen und übernimmt mit der Veröffentlichung seiner strategischen Nachhaltigkeitsausrichtung Verantwortung für die Auswirkungen seines Handelns gegenüber der Umwelt und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der EAD gehört zu den ersten Unternehmen der Daseinsvorsorge, die freiwillig über ihre Nachhaltigkeitsleistungen berichten und eine Nachhaltigkeits-Visitenkarte erstellt haben“, erläutert Stadtkämmerer André Schellenberg.

Die Visitenkarte orientiert sich am Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) des Rates für nachhaltige Entwicklung. Der DNK wurde vom Rat für nachhaltige Entwicklung entwickelt und macht Nachhaltigkeitsleistungen von Unternehmen anhand von 20 Kriterien sichtbar, mit einer höheren Verbindlichkeit transparent und besser vergleichbar. Er verbreitert die Basis für die Bewertung von Nachhaltigkeit und beschreibt Mindestanforderungen für Unternehmen, was mit Bezug zu Nachhaltigkeitsgesichtspunkten zu berichten ist (Quelle: Rat für nachhaltige Entwicklung).

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news-12948 Mi, 22 Jan 2020 16:02:05 +0100 Videoüberwachung auf dem Luisenplatz /nachrichten/rss/news/x Magistrat nimmt Bericht des Bürger- und Ordnungsamtes zur Kenntnis und beschließt Beauftragung der für die Einrichtung ausgewählten Unternehmen  Im Zuge der geplanten Einführung einer Videoüberwachung auf dem Darmstädter Luisenplatz hat der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch (22.) den dazu vorliegenden Bericht des Bürger- und Ordnungsamtes zur Kenntnis genommen und die Beauftragung der beteiligten Firmen beschlossen. Die einmaligen Kosten für die Einrichtung betragen 397.088,72 Euro, von denen das Land Hessen zwei Drittel und die Stadt Darmstadt ein Drittel übernimmt.

Zur Videoüberwachung sollen insgesamt 15 Kameras, verteilt auf vier Standorte, eingerichtet werden. Die von den Kameras erfassten Bilder werden an drei Standorten, dem 1. Polizeirevier, Bismarckstraße 16, der Stadtwache Kommunalpolizei, Wilhelminenstraße 5, und der Leitstelle Polizeipräsidium Darmstadt, Klappacher Straße 145, überwacht und ausgewertet. Der Bedien- und Auswerteplatz im 1. Polizeirevier erhält eine „Masterfunktion“. Das Videobeobachtungssystem gewährleistet es, mit der geringstmöglichen Anzahl an Kameras und Montageorten eine größtmögliche Abdeckung der Beobachtungsbereiche zu erreichen. 
Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit hatte bereits vor dem Grundsatzbeschluss über die Durchführung einer Videoüberwachung auf dem Luisenplatz verschiedene Anforderungen formuliert, die bei der Ausgestaltung der Videoüberwachung zu beachten sind. Hiernach dürfen die Bereiche der Außengastronomie von Cafés und sonstiger Gastronomie oder Bäckereiverkaufsstellen zu den jeweiligen Öffnungszeiten nicht in die Videoüberwachung einbezogen werden, soweit sie für ein mehr als kurzzeitiges Verweilen (z.B. Stehimbiss) gedacht sind. Zudem sind Privatschutzzonen in Bereichen der angrenzenden Bebauung technisch abschließend auszublenden. Die Aufnahmen werden 10 Tage gespeichert. Sie werden nach Ablauf dieser Frist vernichtet, soweit sie nicht zur Abwehr einer Gefahr, zur Verfolgung einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit oder zur Strafvollstreckung benötigt werden.

Die Videoüberwachung wird als sogenannte „offene“ Überwachung durchgeführt. Dies bedeutet, dass jede Person, die den Luisenplatz betreten will, über die dort stattfindende Videoüberwachung informiert werden muss. Dies erfolgt über eine entsprechende Beschilderung, die an allen Zugangsbereichen zum Luisenplatz angebracht wird. Da zahlreiche Personen den Luisenplatz mit dem ÖPNV erreichen, werden zusätzlich Schilder an sämtlichen Haltestellen von Bussen und Bahnen angebracht.

In die konkrete Umsetzung ist die Datenschutzbeauftragte der Stadt Darmstadt ebenso wie die Datenschutzbeauftragte des Polizeipräsidiums Südhessens eng eingebunden. Im Zuge der Einführung der Videoüberwachung wird durch das zu beauftragende Unternehmen eine Verfahrensdokumentation erstellt werden. Auf deren Grundlage wird ein Verfahrensverzeichnis erstellt sowie eine datenschutzrechtliche Folgenabwägung vorgenommen. In den datenschutzrechtlichen Prozess wird zudem über die städtische Datenschutzbeauftragte erneut eine Beteiligung des Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit erfolgen, so dass die konkrete Umsetzung der Maßnahme unter permanenter Begleitung durch die zuständigen Beauftragten für den Datenschutz erfolgt.

Durch Beschlüsse des Magistrats vom 8. Mai 2019 und der Stadtverordnetenversammlung vom 18. Juni 2019 haben sich beide Gremien dafür ausgesprochen, auf dem Luisenplatz gemeinsam mit der Polizei eine präventive Videoüberwachung durchzuführen. Zugleich wurden Herr Bürgermeister Reißer und das Bürger- und Ordnungsamt beauftragt, diesbezüglich in konkrete Abstimmungsgespräche mit der Polizei einzutreten. Im Ergebnis dieser Gespräche konnte auf diesem Weg eine Leistungsbeschreibung erstellt werden, die eine europaweite Ausschreibung der Videoüberwachung auf dem Luisenplatz ermöglichte.
 

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