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Wissenschaftsstadt Darmstadt für Teilnahme am Landesprogramm „100 Wilde Bäche für Hessen“ ausgewählt

(DK) – Donnerstag, 30.01.2020

OB Partsch und Umweltdezernentin Akdeniz: „Unterstützung ermöglicht zügige Umsetzung der Renaturierung des Hahnwiesenbachs und fördert die Biodiversität im Stadtgebiet“

© Alexas/ Pixabay

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist vom hessischen Umweltministerium mit dem Hahnwiesenbach in Wixhausen zur Teilnahme am Programm ‚100 Wilde Bäche für Hessen‘ ausgewählt worden. Ziel des Programms ist die modellhafte, vorbildliche ökologische Renaturierung im Rahmen der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie. Durch die Teilnahme am Landesprogramm erhalten die ausgewählten Kommunen umfangreiche Unterstützung von den ersten Planungsschritten bis zur Umsetzung der Renaturierungsmaßnahmen. Weiterhin wurde vom hessischen Umweltministerium bekannt gegeben, dass auch zwei weitere Bäche in Darmstädter Gemeindegebiet in das Programm aufgenommen wurden, für die sich Nachbarkommunen beworben hatten – der Beerbach und der Hegbach. 

„Es ist eine tolle Nachricht, dass der Hahnwiesenbach für die Teilnahme an diesem hochrelevanten und begrüßenswerten Landesprogramm ausgewählt wurde. Dies garantiert die wichtige Unterstützung bei der beabsichtigten Renaturierung, ermöglicht eine zügige Umsetzung und zeigt die Qualität unserer Bewerbung“, erläutert Oberbürgermeister Partsch. Umweltdezernentin Akdeniz ergänzt: „Renaturierte Bäche sind Lebensräume für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Mit der Unterstützung des Landes fördern wir die Biodiversität und erhoffen uns eine bessere ökologische Vernetzung und einen Beitrag zum ökologischen Hochwasserschutz. Darüber hinaus können vernetzte, für Tiere durchgängige Gewässer auch negative Auswirkungen des Klimawandels puffern, die ökologischen Gewässerentwicklungsmaßnahmen haben somit auch Klimarelevanz.“

Im Sommer 2019 waren alle hessischen Kommunen und Wasserverbände aufgefordert worden, sich zur Teilnahme am Programm ‚100 Wilde Bäche für Hessen‘ zu bewerben. 

Der Hahnwiesenbach entsteht als Mörsbach am Waldrand im Nordosten von Messel durch den Zusammenfluss von mehreren kleinen Bächen sowie des Zinkenteich-Ablaufs. Der Bach fließt in westliche Richtung und ist in der Ortslage Messel teilweise unterirdisch kanalisiert. Sodann durchquert er das Naturschutzgebiet Mörsbacher Grund. Danach, noch im Mörsbacher Grund, wechselt der Gewässername zu Hahnwiesenbach. Zwischen Egelsbach und Darmstadt-Wixhausen unterquert er die Bundesstraße 3, gut 1000 Meter weiter zwischen Erzhausen und Wixhausen die Main-Neckar-Eisenbahnlinie und kurz vor der Mündung südwestlich von Erzhausen die Bundesautobahn 5.
 

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