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,Jugend stärken im Quartier‘ / Streetworkerinnen und Streetworker beraten beim Übergang von der Schule in den Beruf

(PSD) – Donnerstag, 05.08.2021

9. August Aktivspielplatz Herrngarten, 11. August Georg-Büchner-Platz / Bürgermeisterin Akdeniz: „Müssen die Jugendlichen mehr denn je dabei unterstützen, Perspektiven zu entwickeln und ihren Weg zu gehen“

© Pixabay

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Projekt ,JUSTiQ‘ sind am 9. August von 16 bis 19 Uhr am Aktivspielplatz im Herrngarten sowie am 11. August von 18 bis 21 Uhr auf dem Georg-Büchner-Platz präsent, um unter dem Titel „N’EisTalk“ bei Gratis-Eis mit Jugendlichen über die Übergangsphase von der Schule in den Beruf zu sprechen.

,JUSTiQ‘ steht für das Modellprojekt ,Jugend stärken im Quartier‘ des ESF (Europäischer Sozialfonds). Das Projekt bietet feste Anlaufstellen in Eberstadt, Kranichstein und im Pallaswiesenviertel, setzt aber auch dort an, wo sich Jugendliche und junge Erwachsene im öffentlichen Raum aufhalten, beispielsweise auf Plätzen und in Parks in der ganzen Stadt. Die Projektmitarbeitenden bieten Jugendlichen im Übergang Schule-Beruf intensive und individuelle Einzelberatungen an.

Bürgermeisterin und Kinder- und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz betont: „Jungen Menschen, die sich in dieser wichtigen Phase ihres Lebens befinden, ist volle Unterstützung garantiert. Gerade die Jugendlichen leiden sehr unter der Pandemie, unter der Unsicherheit unserer Zeit. Wir müssen sie daher mehr denn je dabei unterstützen, sich ihrer eigenen Interessen und Fähigkeiten bewusst zu werden; ihnen die Möglichkeit geben, auch in dieser besonders schwierigen Zeit ihren eigenen Weg zu finden und den Übergang von der Schule in den Beruf erfolgreich zu meistern.“

Die Corona-Pandemie hat die Situation für Jugendliche deutlich erschwert: Viele Veranstaltungen der Berufsorientierung finden nicht oder nur digital statt, die Praktikumssuche ist komplizierter und nicht selten fehlt ein Plan B nach der Schule. „Vor allem sozial benachteiligte Jugendliche benötigen eine intensivere Unterstützung, um diese zusätzlichen Hürden und Herausforderungen gut bewältigen zu können“, so Sven Rasch, Geschäftsführer von ROPE, neben dem Werkhof Darmstadt einer der Träger des Projekts JUSTiQ.

Anknüpfend an die Arbeit des JUSTiQ-Streetwork-Teams des Werkhofs im letzten Jahr werden die Jugendlichen auch in diesen Sommerferien am Georg-Büchner-Platz aufgesucht und angesprochen. Bereits im letzten Jahr zeigte sich, dass besonders dieser zentrale Platz von vielen Jugendlichen als Aufenthaltsort und Treffpunkt genutzt wird. Auch der Aktivspielplatz im Herrngarten wird von den Streetworkerinnen und Streetworkern besucht, um Jugendliche auf das Angebot aufmerksam zu machen.  

„Die Aktionen in den Sommerferien durch die Mitarbeitenden im JUSTiQ-Projekt sind eine tolle Ergänzung des generellen Angebots für den Übergang von der Schule in den Beruf. Die Jugendlichen erhalten durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Chance, eine konkrete Perspektive für ihr Berufsleben zu entwickeln und herauszufinden, was und wohin sie wollen und wie sie das erreichen können“, erklärt Barbara Akdeniz.

Über die vielfältigen Angebote und die jeweiligen Ansprechpersonen können sich Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte auf den Seiten der Wissenschaftsstadt Darmstadt und auf www.bo-suedhessen.de informieren. Weitere Fragen können per E-Mail an jugendberufshilfe@1sp4mdarmstadt.abde beantwortet werden.

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