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Darmstadt Aktuell

Reaktion auf Mitteilung der ‚Odenwaldbahn-Initiative‘

(DK) – Donnerstag, 22.07.2021

Wissenschaftsstadt Darmstadt erläutert Ausbau der Radabstellanlagen im Umfeld von Odenwaldbahn und Südbahnhof

© Pixabay

Mobilitätsdezernent Michael Kolmer hat auf eine Mitteilung der ‚Odenwaldbahn-Initiative‘ vom 28. Juni, in der die angebliche Benachteiligung der Bahnpendler an Odenwaldbahn und Südbahnhof in Bezug auf verfügbare Radabstellanlagen moniert wird, reagiert und noch einmal die Anstrengungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt in diesem Bereich vor allem in den letzten Jahren hervorgehoben.

„Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in den letzten zwei Jahren im gesamten Stadtgebiet das Radparken enorm verbessert“, erklärt Kolmer. „Die öffentlich im Internet einsehbaren Quartalsberichte belegen dies mit entsprechenden Beispielen. Der Vorwurf der Odenwaldbahn-Initiative die Wissenschaftsstadt Darmstadt würde ihre Hausaufgaben nicht machen, untätig sein und bestimmte Bevölkerungsgruppen benachteiligen weisen wir entschieden zurück.“ Auch an Bahnhöfen seien zuletzt zusätzliche Abstellanlagen geschaffen worden (Arheilgen), stehen kurz vor der Umsetzung (Wixhausen, Eberstadt) oder wurden durch das Engagement Dritter (Doppelstockparker im Fürstensteg im Hauptbahnhof durch die Deutsche Bahn) stark verbessert, so Kolmer weiter.

Zusätzlich verweist Kolmer darauf, dass das gesamte Ostbahnhof-Umfeld in den nächsten Jahren städtebaulich komplett umgestaltet und aufgewertet werden soll. „Hier sind hochwertige und überdachte Radabstell-Anlagen zentraler Bestandteil des Mobilitäts- und Platzkonzeptes. Für die Übergangszeit bis zum Umbau will die Stadt ein Angebot für rund 100 Räder mit einfachen Abstell-Anlagen anbieten. Die Umsetzung wird voraussichtlich noch in diesem Jahr erfolgen können.“ Zudem seien weitere Gespräche mit der Deutschen Bahn geplant.

Zu den weiteren Beanstandungen stellt Kolmer klar: „Am Südbahnhof wurden vor rund zwei Jahren weitere Radstellhilfen trotz der sehr engen Platzverhältnisse am Bahnhofsgebäude geschaffen. Durch die Verlegung des Zugangs zu den Gleisen und der Schließung des Gebäudes sind diese Abstellmöglichkeiten nun etwas weiter entfernt vom neuen Steg-Zugang. Im direkten Umfeld des neuen Steg-Zugangs stehen allerdings keine Flächen zur Verfügung. Der Steg schließt direkt an einen Grünstreifen, einen schmalen Gehweg und den Haltestellenbereich an. Auch an den Stationen Lichtwiese und Kranichstein sieht die Stadt das Potential für mehr Abstellmöglichkeiten. Gleichzeitig besteht aber an vielen anderen Stellen im Stadtgebiet Potential bei der Gesamtverbesserung der Radmobilität, so dass Maßnahmen auch nach Prioritätensetzung geplant und umgesetzt werden.“

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