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Darmstadt Aktuell

Barrierefreie Gesundheitsversorgung

(AM) – Dienstag, 27.09.2016

Wissenschaftsstadt Darmstadt ist hessische Modellregion für barrierefreie Gesundheitsversorgung / Sozialdezernentin Barbara Akdeniz: „Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Grundprinzipien von Prävention, Partizipation, Barrierefreiheit und Sozialraumorientierung erfolgversprechend für die Stadt weiterentwickeln“

© Albrecht E. Arnold / pixelio.de

Das Projekt „Barrierefreie Gesundheitsversorgung“ der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist ein präventiver Schritt für mehr aktive Partizipation sowie mehr Gehör für die Belange der Menschen mit Behinderung in der Stadt. Die Darmstädter Sozialdezernentin Barbara Akdeniz wird das vom Land Hessen geförderte Projekt, das die Stadt gleichzeitig als Modellregion auszeichnet, gemeinsam mit dem Referatsleiter des Hessischen Sozialministeriums, Thomas Bach, am Mittwoch (12. Oktober) von 17 bis 20 Uhr in der Darmstädter Orangerie, Bessunger Straße 44, allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern erstmalig vorstellen.

Sozialdezernentin Akdeniz hat im März gemeinsam mit dem Hessischen Sozialminister, Stefan Grüttner, dem kaufmännischen Geschäftsführer des Alice-Hospitals, Marcus Fleischhauer, und dem Chefarzt der Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret, Dr. med. Bernhard Lettgen, die Vereinbarung zur Umsetzung der UN-Behindertenkonvention in der Stadt Darmstadt als Modellregion mit Förderung durch das Land Hessen unterzeichnet. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt schließt sich damit der Aufgabe zur Sicherung inklusiver Öffnungen durch wertvolle Ergebnisse zum Abbau von Barrieren an. Sie widmet sich in den nächsten Jahren als Modellregion dem Thema „Barrierefreie Gesundheitsversorgung“, mit und für Menschen mit Beeinträchtigungen. Das Entwicklungs- und Forschungsprojekt läuft zunächst über zwei Jahre. Die Zielvereinbarungen des Projektes können jedoch um ein Jahr verlängert werden, um die gewonnenen Ergebnisse in nachhaltige Strukturen zu überführen. Seit 2013 erproben bislang 15 Landkreise, Städte und Gemeinden in Hessen konkrete Maßnahmen zum Abbau noch vorhandener Barrieren von Menschen mit Behinderungen.

Stadträtin Akdeniz freut sich über den nun folgenden großen Schritt im Hinblick auf einen barrierefreien Zugang zur Gesundheitsversorgung in Darmstadt: „Mit dem Thema barrierefreie Gesundheitsversorgung wird in  unserer Stadt ein weiterer Baustein für Prävention und mehr Mitbestimmung gelegt. Es wird ein neues Modellprojekt ins Leben gerufen, das sich auf eine barrierefreie Gesundheitsversorgung von Menschen mit Beeinträchtigungen fokussiert. Dies ist eine gesundheitsbezogene Maßnahme für mehr Unabhängigkeit und Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger, auch unter Berücksichtigung der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist es ein großes Anliegen, die Grundprinzipien von Prävention, Partizipation, Barrierefreiheit und Sozialraumorientierung zu verwirklichen und gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern weiterzuentwickeln. Durch die Förderung des Ministeriums für Soziales und Integration sind wir bestens unterstützt, um gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen und Akteurinnen und Akteuren der Gesundheitsversorgung – mit dem Fokus auf das Martinsviertel – die Angebote umzusetzen, Barrierefreiheit im universellen Sinne zu verbessern und Sensibilisierung für das Thema zu schaffen.“

Beim ersten Informationsabend für alle Bürgerinnen und Bürger wird ein Programmpunkt auch der Vortrag zum Thema „Teilhabebarrieren“ von Gracia Schade (Interessensvertretung Selbstbestimmtes Leben Mainz e.V.) sein. Eine Expertenrunde aus Vertreterinnen und Vertretern von medizinischen Versorgungseinrichtungen wird zu aktuellen gesundheitlichen Fragen diskutieren.

Anmeldung wird erbeten bei Julia Tamm unter der Telefonnummer 06151/13-3785 oder via E-Mail: julia.tamm@darmstadt.de, die auch als Projektkoordinatorin Auskünfte zum Projekt „Barrierefreie Gesundheitsversorgung“ in Darmstadt erteilt.

Informationen zum Thema UN- Behindertenrechtskonvention gibt es online auf www.brk.hessen.de.