Wissenschaftsstadt Darmstadt

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Darmstadt-Mitte

Stadtzentrum und Hochschulviertel: Prunkvolle Bauten treffen auf zweckmäßige Architektur

Der "Lange Ludwig" auf dem Luisenplatz.
Der "Lange Ludwig" auf dem Luisenplatz.
Das darmstadtium – Wissenschafts- und Kongresszentrum wurde nach dem künstlichen Element benannt, das 1994 erstmals im GSI erzeugt wurde.
Das darmstadtium – Wissenschafts- und Kongresszentrum wurde nach dem künstlichen Element benannt, das 1994 erstmals im GSI erzeugt wurde.

In der Mitte Darmstadts wohnen rund 17.400 Menschen (Stand: Juni 2009) auf nur 233 Hektar Fläche – somit hat der Stadtteil die höchste Bevölkerungsdichte von etwa 75 Menschen je Hektar Fläche. Zudem wohnen hier überwiegend junge Menschen: Rund 42 % der Bevölkerung der Stadtmitte sind zwischen 18 und 40 Jahren alt. Der Bezirk verfügt über vier Kindergärten, eine Kindertagesstätte und zwei Kinderkrippen.

In Darmstadt-Mitte trifft die prunkvolle Architektur der Blütezeit der Residenzstadt auf zweckmäßige Bauten aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert. Der monumentale Lange Ludwig, das 1844 errichtete Wahrzeichen der Stadt, dominiert das Erscheinungsbild des Luisenplatzes, auch der Marktplatz am alten Rathaus vom Anfang des 17. Jahrhunderts, der Stadtkirchplatz und der Ludwigsplatz von 1824 sind noch weitgehend in ihrer ursprünglichen Form erhalten. Dem gegenüber stehen zweckmäßige Bauten aus den Aufbaujahren nach 1945 und moderne Architektur wie das Ende 2007 eröffnete Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium, direkt am Cityring gelegen.


Das neue Eingangsgebäude der TU Darmstadt am Karolinenplatz.
Das neue Eingangsgebäude der TU Darmstadt am Karolinenplatz.

Hochschulviertel: Wiege wissenschaftlicher Prominenz
Nordöstlich des Stadtzentrums entstand im 16. und 17. Jahrhundert das sogenannte Hochschulviertel. Die international renommierte Technische Universität (TU) hat seit 1877 hier ihren Sitz. 1882 richtete die TU Darmstadt den weltweit ersten Lehrstuhl, die erste Fakultät und den ersten Studiengang für Elektrotechnik ein. Unter den Absolventen und Professoren finden sich zahlreiche prominente Namen: Chemie-Nobelpreisträger Gerhard Herzberg studierte und promovierte an der TU, Wolfgang Hilberg, der Erfinder der Funkuhr, forschte in Darmstadt oder Gerhard Sessler, ebenfalls TU-Professor, entwickelte gemeinsam mit seinem amerikanischen Kollegen Edward West die Grundlagen für das Elektret-Mikrofon, eine Technik, auf der 90 % der heute hergestellten Mikrofone basieren.


Abwechslungsreiche Shoppingmeile

Im 1976 eröffneten Luisencenter findet sich alles, was das Herz begehrt, Fachgeschäfte und inhabergeführter Einzelhandel in Schulstraße, Kirchstraße und Schustergasse versorgen die Menschen mit Gütern des alltäglichen Bedarfs.
www.darmstadt-citymarketing.de

Highlight im Sommer: Das Heinerfest

Alljährlich Anfang Juli steht Darmstadt ganz im Zeichen des Heinerfestes: Das Gelände zwischen Luisenplatz, Schloss und altem Marktplatz lädt am Wochende um den 1. Sonntag im Juli mit Fahrgeschäften, kulinarischen Genüssen, Theater und Musik zum Verweilen ein. Das Heinerfest ist eines der größten Innenstadtfeste Deutschlands und lockt jährlich rund 700.000 Besucher nach Darmstadt.
www.darmstaedterheinerfest.eu

DA-Mitte in Zahlen

Zu Darmstadt-Mitte gehören die Bezirke

  • Stadtzentrum
  • Rheintor/Grafenstraße
  • Hochschulviertel
  • Kapellplatzviertel
  • St. Ludwig mit Eichbergviertel

Größe: 233 ha
Einwohner: 19.545 (Stand 31.12.14)