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2011


Pressebericht Abschied Sabine Eller

Pressebericht Echo Online

16.11.2011: Frei leben – ohne Gewalt: Drei Frauengenerationen zeigen Flagge

Frei Leben - ohne Gewalt

Um 11.30 Uhr haben am heutigen Mittwoch (16.11.2011) vier Frauen aus drei Generationen Fahnen „frei leben – ohne gewalt“ der Terre des Femmes-Aktion als ein weltweites Zeichen gegen Gewalt an Frauen vor dem Stadthaus in der Frankfurter Straßen gehisst. Die vier Frauen aus drei Generationen waren: Barbara Akdeniz (51), Frauendezernentin der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Ruth Häntschke (77), Frauen für Frieden, Christine Omasreiter (58), Leiterin des Darmstädter Frauenhauses und Selina Rettig (17), Auszubildende im städtischen Frauenbüro. Tagtäglich erleben Frauen weltweit Gewalt: Misshandlung, psychische Einschüchterung, Vergewaltigung, Kriegs-/Fluchterlebnisse, Frauenhandel, Genitalverstümmelung, sexuelle Belästigung, Handtaschenraub... Es geschieht im häuslichen Bereich und im öffentlichen Raum. „Erlebte Gewalt oder die Auseinandersetzung damit schließt alle Frauengenerationen ein, denn Gewalt an Frauen kennt keine Altersgrenze“, erklärt Stadträtin Barbara Akdeniz. Eine Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus dem Jahr 2004 zeigt, dass häusliche Gewalt im Alter nicht endet. Ältere Frauen werden zwar seltener Opfer von Gewalt in Partnerschaften als jüngere Frauen, aber ältere Frauen sind Gewalt in langjährigen Misshandlungsbeziehungen ausgesetzt. Hier ist die Dunkelziffer besonders hoch, weil ältere Frauen nur unzureichend über Unterstützungsangebote informiert sind, diese aus Scham wenig nutzen. „Viele Faktoren, wie drohende Altersarmut oder langjährige Abhängigkeiten vom Partner führen dazu, dass es für ältere Frauen häufig schwieriger ist, eine Gewaltbeziehung zu beenden und eine eigenständige Perspektive zu entwickeln. Besondere Gefährdungen entstehen, wenn Frauen pflegebedürftig werden“, weiß die Sozial- und Frauendezernentin Barbara Akdeniz. Ruth Häntschke ergänzt, dass diese Generation noch ganz anders aufgewachsen ist. „Erst in den 90er Jahren wurde nach langen politischen Debatten per Gesetz bestimmt, dass eine Vergewaltigung in der Ehe überhaupt als solche anerkannt und strafrechtlich verfolgt wird. Gewalt gegen Frauen muss als strukturelles Problem in der Gesellschaft begriffen werden, die von Männern dominiert ist.“ Unvorstellbar viele Frauen und junge Mädchen haben im Krieg und in der Nachkriegszeit Vergewaltigungen selbst oder als Augenzeugin erlebt. Erst viel später wurde die sexuelle Selbstbestimmung als schützenswertes Rechtsgut im deutschen Strafgesetzbuch verankert. Eine Tatsache, die die Auszubildende des Darmstädter Frauenbüros als völlig normal betrachtet: „Das sollte doch selbstverständlich sein. Und wenn hier in Darmstadt eine Frau doch Hilfe braucht, ist es gut, wenn es die Stellen, wie pro familia, Wildwasser und den Kinderschutzbund und das Frauenhaus gibt“, sagt Selina Rettig. Im Frauenhaus steigt die Zahl der Bewohnerinnen: 2010 lebten alleine im Darmstädter Frauenhaus 85 Frauen und 75 Kinder. 17 Frauen waren 20 bis 25 Jahre alt, 47 Frauen 25 bis 40 Jahre, 17 Frauen 40 bis 50 Jahre, eine Frau im Alter zwischen 50 und 60 Jahre und drei Frauen über 60 Jahre. Aufgrund der kontinuierlichen Zimmerauslastung mussten 134 Frauen mit ihren 104 Kindern abgewiesen und weitervermittelt werden. Leiterin Omasreiter bestätigt: „Gewalt gegen Frauen ist die häufigste Form von häuslicher Gewalt. Nach Schätzungen werden in Deutschland jedes Jahr mehr als vier Millionen Frauen von ihren Ehemännern oder Partnern, von Vätern oder Söhnen gedemütigt, seelisch und körperlich misshandelt. Häusliche Gewalt gilt nach wie vor als Tabuthema. Scham und Verschweigen kennzeichnen den Umgang mit familiärer Gewalt, die es in allen gesellschaftlichen Schichten gibt. Deshalb ist auch Öffentlichkeitsarbeit so wichtig.“ Terre des Femmes rief die Fahnenaktion 2001 ins Leben. Seit 2002 beteiligt sich die Wissenschaftsstadt Darmstadt an diesem symbolischen Akt. Eine Woche lang – bis zum Internationalen Tag „Nein zu Gewalt an Frauen und Mädchen“, am 25. November – setzt das Netzwerk Gewaltschutz auf Initiative des Darmstädter Frauenbüros dieses Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Dem „Netzwerk Gewaltschutz – Prävention zum Schutz gegen häusliche und sexualisierte Gewalt an Frauen, Mädchen und Jungen in Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg“ gehören zahlreiche Organisationen an. Es verfolgt unter anderem das Ziel, Gewaltsituationen mit einem gut abgestimmten Hilfesystem aufzugreifen. „Gleichwohl setzt sich das Netzwerk auch mit der konsequenten Verfolgung, Sanktionierung und therapeutischen Unterstützung der Täter auseinander“, bekräftigt Akdeniz. Die Geschäftsführung liegt beim Frauenbüro der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Abteilung für Chancengleichheit im Landkreis Darmstadt-Dieburg.

Tagung der Landesarbeitsgemeinschaft der Hessischen Frauenbüros in Darmstadt

Arbeitsmarktpolitik für Frauen und die Auswirkungen der Haushaltskonsolidierung in den Kommunen steht ganz oben auf der Agenda der Frauenbeauftragten in Hessen.

Pressetext Pressestelle Darmstadt vom 17.05.2011

Infotag Alleinerziehende

Eltern, Fachkräfte und Interessierte haben die Möglichkeit, sich über Themen wie Erwerbsarbeit, finanzielle Unterstützung, Trennung und Scheidung, Vereinbarkeit von Beruf und Familie und Leben in der Einelternfamilie zu informieren. Darüber hinaus beschäftigen sich vier Themeninseln mit Fragen rund um die Schule.
Pressetext Pressestelle Darmstadt vom 11.05.2011

Pressespiegel Girls'Day 2011

Sonderseiten Darmstädter Echo zum Girls'Day 2011

Girls`Day - Boys`Day 2011

Girls' Day, Boys' Day:
Beim Mädchen- und Jungen-Zukunftstag werden Chancen einer anderen Berufswahl zum Thema
Presseartikel Darmstädter Echo vom 14.04.2011 »


Girls`Day 2011

Mädchenauflauf am Girl's Day bei der ESOC
Presseartikel Darmstädter Echo vom 15.04.2011 »

"Der Girls'Day hat mir dieses Mal sehr viel Spaß gemacht und war gut organisiert. Es hat mir keine Mühe gemacht den Inhalt der Gespräche zu behalten und immer aufzupassen. Es war sehr interessant, danke für diese wunderbare Möglichkeit, in den Beruf eines Politikers Einblick zu erhalten."
(Zitat von Helena Hengst)

Equal Pay Day 2011

Der Equal Pay Day, mittlerweile ein bundesweiter Aktionstag, macht auf den geschlechtsspezifischen Lohnabstand zwischen Männern und Frauen aufmerksam. Das Datum des Equal Pay Day markiert den Zeitraum, den eine Frau über den Jahreswechsel hinaus arbeiten muss, um den Jahresverdienst ihres männlichen Kollegen zu erreichen. Weil in Deutschland der geschlechtsspezifische Lohnabstand zwischen Männern und Frauen nach wie vor 23 Prozent beträgt, findet der Equal Pay Day am 25. März statt. 

Das Tragen einer roten Tasche entwickelte sich zum Symbol des Protests gegen Entgeltungleichheit: Die roten Taschen stehen für die roten Zahlen in den Portemonnaies der Frauen.

zum Veranstaltungsflyer »

 

 

 

Zum Equal Pay Day, dem Protest-Tag für gleiche Bezahlung von Männern und Frauen, hat die Bremische Gleichstellungsstelle einen kurzen Film erstellt.

Equal Pay Day 2011

Der bundesweite Aktionstag macht auf den Lohnabstand zwischen Frauen und Männern aufmerksam.
Pressetext Pressestelle Darmstadt vom 16.03.2011

Equal Pay Day 2011

Fotos

25 Jahre Frauenbüro Darmstadt - Aktionen im Jubiläumsjahr

Stadtrat Jochen Partsch zum Stand der Gleichberechtigung in Darmstadt
Pressetext Pressestelle Darmstadt vom 4.03.2011

100 Jahre Internationaler Frauentag und 25-jähriges Bestehen des Frauenbüros der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Jubiläumsfest in der Centralstation
Pressetext Pressestelle Darmstadt vom 09.03.2011


25 Jahre Frauenbüro Darmstadt: TRUDE TRIFFT LADYFEST
Freitag, 11. März 2011, Centralstation Darmstadt

„Trude träumt von Afrika“
- Das Beste aus den ersten 17 Jahren -
www.trudetraeumtvonafrika.de


Großes Fest von Frauen für Frauen und Männer
Frauenpower auf der Bühne mit Trude träumt von Afrika

» zur Fotogalerie
» Presseartikel Darmstädter Echo vom 14.03.2011
» Postkarte zum Internationalen Frauentag 2011

Gemeinsame Veranstaltung des Darmstädter Frauenbüros und der Abteilung für Chancengleichheit im Landkreis Darmstadt-Dieburg und KooperationspartnerInnen: Centralstation, DGB Region Südhessen, FachFrauenNetzwerk e.V., FrauenFreiRäume e. V. Reinheim, Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Region Darmstadt & Mainz, Hausfrauenbund Darmstadt e.V., kommunale Frauenbeauftragte im Landkreis Darmstadt-Dieburg, Szenenwechsel e.V. Seeheim-Jugenheim, Verband Berufstätiger Mütter Regionalstelle Darmstadt, ZIBB e.V. Groß-Umstadt

TRUDE TRIFFT LADYFEST

Begrüßungsrede von Monika Abendschein, Leiterin der Abteilung für Chancengleichheit im Landkreis Darmstadt-Dieburg und Sabine Eller, Frauenbeauftrsagte der Wissenschaftsstadt Darmstadt

 (1. Foto v.l.n.r.) Fotos: Brigitte Hartwig

 

100 JAHRE INTERNATIONALER FRAUENTAG | Frauen sind wählerisch - Frauenpolitische WAHLPRÜFSTEINE für die Kommunalwahl 2011 in Darmstadt

Bereits vor 100 Jahren forderten zehntausende von Frauen das Frauenwahlrecht. Auch heute sind Frauen wählerisch. Am 27. März 2011 finden die Kommunalwahl und die Oberbürgermeister-Direktwahl statt. Mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten sind Frauen. Trotzdem ist ihr Einfluss in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft nicht entsprechend ihres Bevölkerungsanteils. Nach wie vor sind Lebens- und Arbeitsbedingungen unter dem geschlechterdemokratischen Aspekt nicht gleichberechtigt umgesetzt.

Ein Bündnis bestehend aus Frauenforum, Darmstädter FrauenNetzwerk und ADF/Arbeitsgemeinschaft Darmstädter Frauenverbände hat deshalb frauenpolitische Forderungen - Wahlprüfsteine für die Kommunalwahl zusammengestellt.

In den Wahlprogrammen der Parteien, in Koalitionsverhandlungen und in zukünftigen Koalitionsvereinbarungen des nächsten Stadtparlaments werden die Weichen gestellt. Dabei müssen frauenspezifische Belange - in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik, in der Sozial- und Finanzpolitik - berücksichtigt werden. Die Fraktionen sind dazu aufgefordert, ihren Gestaltungsspielraum - trotz der engen finanziellen Möglichkeiten - zu nutzen, um das Gleichstellungsgebot umzusetzen. Ziel von Kommunalpolitik muss es sein, Fraueninteressen in der Stadtverordnetenversammlung, in den Ausschüssen und politischen Gremien zu berücksichtigen. Darüber hinaus muss alles getan werden, damit der Frauenanteil in den Gremien, in Aufsichtsräten und Beiräten, in Institutionen und der Verwaltung erhöht wird.
» zu den Wahlprüfsteinen

100 Jahre Frauentag

FrauenNetzwerke und ihr Engagement zum 100ten Frauentag
» Sonderausgabe vom Stabsbereich Gleichstellung der EKHN