Wissenschaftsstadt Darmstadt

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Luftreinhaltung

Schädliche Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen entstammen im Wesentlichen drei großen Bereichen: Dem gewerblichen Bereich, dem häuslichen Bereich sowie dem Verkehr. Gegen jeden Verursacher (Emittenten), der zu einer Überschreitung von Luftimmissionsgrenzwerten beiträgt, sind entsprechend seinem Anteil Maßnahmen zu richten, um die Luftqualität zu verbessern. Die Festlegung dieser Maßnahmen erfolgt im Rahmen von Luftreinhalteplänen und Plänen für kurzfristige Maßnahmen (ehemals Aktionspläne).

In Darmstadt konnte, aufgrund der Maßnahmen in der Vergangenheit, die Belastung durch Feinstaub deutlich reduziert werden, so dass heute die gesetzlichen Grenzwerte für Feinstaub eingehalten werden können. Weiterhin sind jedoch Maßnahmen zur Reduktion der Belastung mit Stickstoffdioxiden notwendig.

3. Fortschreibung des Luftreinhalteplans Darmstadt

Der aktuell gültige Luftreinhalteplan für den Ballungsraum Rhein-Main, Teilplan Darmstadt (3. Fortschreibung) ist am 01.04.2019 im Staatsanzeiger des Landes Hessen veröffentlicht worden (14/2019) und steht im Internet auf der Homepage des Hessischen Umweltministeriums zur Einsichtnahme und zum Herunterladen zur Verfügung (link).

Die Aufstellung und Fortschreibung der Luftreinhaltepläne erfolgt durch das Umweltministerium Hessen (HMUKLV). Mit den festgelegten Maßnahmen soll die Luftqualität in Darmstadt soweit verbessert werden, dass eine flächendeckende Einhaltung des Stickstoffdioxidgrenzwertes im Jahr 2020 möglich ist.

Vorgesehen sind eine Vielzahl von Maßnahmen des Green City Plans (s.u.) der Wissenschaftsstadt Darmstadt in den Bereichen Verkehrslenkung, Verkehrsmanagement, urbane Logistik, Förderung und Ausbau der E-Mobilität, des ÖPNV und des Radverkehrs, Überwachung des LKW-Durchfahrverbotes sowie die Erneuerung der Busflotte.

Um eine Einhaltung des Stickstoffdioxidgrenzwertes an den eng begrenzten, besonders belasteten Streckenabschnitten der Hügel- und Heinrichstr. gewährleisten zu können, sind aufgrund der Vergleichsverhandlungen des Landes Hessen mit der DUH / VCD im Zuge des Verwaltungsgerichtsverfahren Wiesbaden, auch zwei streckenbezogene "Fahrverbote" für ältere Diesel (bis Euro 5) und Ottomotoren (bis Euro 2) festgesetzt worden. Diese treten am 01.06.2019 in Kraft (s.u. unter "Streckenbezogene Fahrverbote").

Stickoxidbelastungssituation in Darmstadt

Nachdem in der Vergangenheit bspw. durch Einrichtung des LKW-Durchfahrtverbotes die Feinstaubkonzentrationen deutlich gesenkt werden konnten, sind aktuell reaktive Stickoxide (NOx), also gasförmige Oxide des Stickstoffs, welche vor allem bei Verbrennungsreaktionen entstehen, Hauptschadstoffe in der Darmstädter Stadtluft, wie auch in vielen weiteren hessischen und deutschen Kommunen.

Hohe Stickoxidkonzentrationen führen in Innenstädten zu einer Vielzahl von negativen Umweltauswirkungen. So sind Stickoxide eine gesundheitliche Belastung für Bürgerinnen und Bürger, sie tragen zur Entstehung von Feinstaub bei, schädigen die Vegetation und begünstigen auch die sommerliche Ozonbildung.

Gerade Stickstoffdioxid (NO2), ein ätzendes Reizgas, stellt in der Atemluft eine ernstzunehmende Gesundheitsbelastung dar und kann, vor allem bei AsthmatikerInnen, schwere Atemwegsreizungen verursachen und die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen. Eben jenes Stickstoffdioxid ist in Ballungsgebieten wie dem Rhein-Main-Gebiet zu über 60 % auf den Verkehrsbereich und innerhalb dieses zu über 72 % auf den privaten PKW-Diesel Verkehr zurückzuführen.

Das Umweltministerium des Landes Hessen, welches für die Erstellung des Luftreinhalteplans für Darmstadt zuständig ist, ist vom VCD/DUH beklagt worden, sog. Fahrverbote als Maßnahme in die dritte Fortschreibung des Luftreinhalteplans aufzunehmen.

Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes Leipzig am 29.02.2018 macht dies grundsätzlich möglich. Hierzu äußerten sich sowohl Oberbürgermeister Jochen Partsch als auch Umweltdezernentin Barbara Akdeniz kritisch: (link)

Im Gegensatz zu anderen hoch belasteten Städten, wurden in Darmstadt im Rahmen der Luftreinhaltepläne (s.o.) bereits vielfältige Maßnahmen zur NOx-Immissionsminderung umgesetzt und kontinuierlich ergänzt, so dass es aktuell ausschließlich in der östlichen Hügelstraße sowie in der Heinrichstraße zwischen Heidelberger Straße und Wilhelminenstraße zu einer Überschreitung des Immissionsgrenzwertes kommt.

Dies zeigt sich auch in der graphischen Darstellung der Immissionssituation in Darmstadt gemäß Prognoserechnung des Umweltministeriums des Landes Hessen für 2020:

 

Entwicklung der Stickstoffdioxidbelastung in Darmstadt

Aufgrund der Immissionsgrenzwertüberschreitungen in Darmstadt (und anderen Städten des Ballungsraumes) wurden bereits seit Jahr 2004 Luftreinhaltepläne erstellt. Aktuell ist vor allem die Stickstoffdioxidbelastung in Darmstadt im besonderen Fokus, da hier die entsprechenden Jahresmittelwerte deutlich oberhalb des gesetzlichen Grenzwertes liegen. So wurde in Darmstadt an der amtlichen Messstation in der verkehrsreichen Hügelstraße in 2016 ein Jahresmittelwert (JMW) von 55,5 μg/m³ NO2 ermittelt. Dieser ist im JMW 2017 bereits auf 52,3 µg/m³ NO2 gesunken.

Im Kalenderjahr 2018 wurde an der offiziellen Messstation Hügelstraße ein erneut deutlich gesunkener Jahresmittelwert von 49,6 µg/m³ NO2 festgestellt.

Die Entwicklung an den sog. Passivsammlern (siehe unten / Messverfahren) ist ebenfalls sehr positiv, an Passivsammler "DaH8" der eine kleinräumige Sondersituation besonders hoher NO2 Belastung darstellt (Steigungsbereich Tunnelausgang), wurde 2016 noch ein Jahresmittelwert (JMW) von 75,9 µg/m³ NO2 gemessen, 2017 noch 71,8 und 2018 nun 66,5 µg/m³ NO2.

Am Passivsammler in der Heinrichstraße ist die Belastung ebenfalls rückläufig: 2016: 59,8; 2017: 56,8 und 2018 54,1 µg/m³ NO2 im Jahresmittelwert.

Dies bestätigt die Entwicklung der Vorjahre, welche seit 2015 eine abnehmende Tendenz aufweist. Diese Entwicklung ist vor allem in den vielfältigen Maßnahmen, welche die Stadt Darmstadt im Rahmen der Luftreinhaltepläne umsetzt, begründet. Ein entscheidender Faktor dabei ist nicht zuletzt die erfreuliche Entwicklung im "Modal Split" - Bürgerinnen und Bürger nutzen vermehrt den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV), das Fahrrad oder gehen zu Fuß und nutzen weniger das eigene Auto (MIV).

Graphische Darstellung der Stickstoffdioxid-Entwicklung an den amtlichen Messstationen Hügelstraße und Rudolf-Müller-Anlage

Der Green City Plan zur Reduktion der Stickoxidbelastung

Für die Erstellung des aktuellen Luftreinhalteplans (seit 01.04.2019 Veröffentlicht -s.o.) waren vor allem die Maßnahmen des "Green City Plan" elementar und Herzstück der Planungen zur Erreichung der Grenzwerte für Stickstoffdioxid.

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hatte nach Bekanntwerden des sog. „Dieselskandals“ an den sog. "Dieselgipfeln" teilgenommen (link) und weiterhin im Dezember 2017 einen Förderbescheid des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Höhe von 624.000 € erhalten um einen „Green City“ Plan zu erstellen, in welchem Maßnahmen dargestellt werden sollen um die Luftqualität in der Stadt zu verbessern.

Um diese Maßnahmen zu entwickeln, bestehende Anstrengungen und Akteure*innen zu bündeln und Förderprogramme des Bunde im Rahmen des Sofortprogrammes "Saubere Luft 2017-2020" nutzen zu können, wurde dieser "Green City Plan" im Frühsommer 2018 erstellt.

Der „Green City Plan" ist ein kohärentes Gesamtkonzept zur Reduzierung der Luftbelastung durch Stickstoffdioxid (NO2) darstellen, in dem einzelne Maßnahmen und Maßnahmenbündel nach Fristigkeit und Auswirkung identifiziert und bewertet werden. Die Fertigstellung des Plans erfolgte Ende August 2018 und ist im Parlamentisinformationssystem einsehbar.

Streckenbezogene Fahrverbote

Um eine Einhaltung des Stickstoffdioxidgrenzwertes an den eng begrenzten, besonders belasteten Streckenabschnitten der Hügel- und Heinrichstr. gewährleisten zu können, sind aufgrund der Vergleichsverhandlungen des Landes Hessen mit der DUH / VCD im Zuge des Verwaltungsgerichtsverfahren Wiesbaden, auch zwei streckenbezogene "Fahrverbote" für ältere Diesel (bis Euro 5) und Ottomotoren (bis Euro 2) festgesetzt worden.

Bei Fragen zu Ausnahmegenehmigungen wenden Sie sich bitte an die Straßenverkehrsbehörde der Wissenschaftsstadt Darmstadt; Email-Adresse: Strassenverkehrsbehoerde@darmstadt.de

Im Luftreinhalteplan (s.o.) ist auf den Seiten 76 ff geregelt, dass Anwohnerinnen und Anwohner von einer Übergangsregelung profitieren, die Erteilung von Ausnahmegenehmigungen im Allgemeinen jedoch sehr restriktiv erfolgen muss. So können bspw. keine Ausnahmegenehmigungen für die Durchfahrt erteilt werden, nur wer bspw. Quell- oder Zielort in den entsprechenden Abschnitten nachweisen kann, kann i.d.R. mit der Erteilung einer Ausnahmegenehmigung rechnen.

Diese treten am 01.06.2019 in Kraft und betreffen die östliche Hügelstraße und die Heinrichstraße im Abschnitt zwischen Heidelberger Str. und Karlstraße (siehe Abbildung).

Verschiedene Erhebungsmethoden der Stickstoffdioxidbelastung

Es existieren zwei unterschiedliche Methoden zur Erhebung der Stickstoffdioxid-Immissionsbelastung:

  • Belastbare, amtlich geprüfte Werte der Luftschadstoffkonzentration wie Feinstaub, Benzol, Stickstoffmonoxid & Stickstoffdioxid, Kohlenmonoxid und weitere Schadstoffe werden seit 1997 an amtlichen Messstellen kontinuierlich erhoben und in Halbstunden- bis Jahresmittelwerten nach Schadstoffklasse getrennt öffentlich abrufbar auf der Homepage des HLNUG (Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie) bereitgestellt.
    Hier können sowohl die Luftschadstoffkonzentrationen an der amtlichen Messstation in der Hügelstraße (hohe Verkehrsbelastung), als auch die Luftschadstoffkonzentrationen an der amtlichen Referenzstelle (Hintergrundbelastung) in der Rudolf-Müller-Anlage eingesehen werden.

  • Eine alternative Methode der Erhebung der Stickstoffdioxidkonzentration in der Außenluft besteht in der Verwendung von Passivsammlern. Dieses Verfahren wird seit 2008 in Hessen durch das HLNUG eingesetzt. Hierbei werden ca. 9 cm lange Röhrchen in einem Wetterschutzbehälter an bspw. Straßenlaternen angebracht und im ca. 4 Wochen-Rhythmus ausgetauscht. Während dieser Zeit diffundiert NO2 an ein absorbierendes Medium (Triethanolamin), welches auf ein Edelstahlgitter aufgetragen wird. Eine Analyse (Saltzman-Verfahren) der Menge des absorbierten NO2 im Labor ermöglicht Rückschlüsse auf die zugrunde liegende Stickstoffdioxid-Umgebungskonzentration.

Vor- und Nachteile des Passivsammlersystem:

  • Vorteile sind vor allem der geringe Platzbedarf während der Messung (Laternenpfahl), der simple Aufbau und die geringen Kosten.

  • Nachteile liegen in der weniger exakten Bestimmung der Belastung im Vergleich zu einer amtlichen Messstation und einem zeitlichen Versatz, da die Analyse im Labor relativ zeitintensiv ist. Darüber hinaus ist es ausschließlich möglich Zweiwochenmittelwerte bis Monatsmittelwerte zu erfassen, eine höhere zeitliche Auflösung (Stunden/Tagesweise) ist nur mit einer Messstation möglich, daher ist es auch nicht möglich die 1-Stunden Grenzwerte (Überschreitung maximal 18x/Jahr) mit Passivsammlern zu überwachen. Des Weiteren besteht die Gefahr, dass es aufgrund von Luftverwirbelungen (Wetterlagen, Lee-Seite von Häusern u.a.) zu einer Akkumulation von Stickoxiden und somit zu überhöhten Werten kommen kann.

Es gibt also eine ganze Reihe von Nachteilen der Passivsammlermessungen im Vergleich zu einer amtlichen Messstelle mit all Ihren Vorzügen und ihren bereits weit-zurückreichenden Messwerten, die eine Kontinuität der Messergebnisse sicherstellt. Daher sind Werte einer amtlichen Messstelle immer Passivsammlerdaten vorzuziehen.

KONTAKT


Luftreinhaltung

Umweltamt
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Ausnahmegenehmigungen
Umweltzone (Ag)

Straßenverkehrsbehörde
(8:30 - 12:00 Uhr)
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Maßnahmen der Bundesregierung

"Konzept saubere Luft": Das Bundesverkehrsministerium beantwortet die wichtigsten Fragen rund um Nachrüstung und Tauschmöglichkeiten für Dieselfahrzeuge hier.

Aktuelles

Für das Heizen mit Holz gibt es Tipps und Tricks. Weitere Informationen des UBA:

Allgemeine Informationen zu Luftschadstoffen: Feinstaub & Co. - die Wahrheit über das Risiko

Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020 der Bundesregierung


Aktuelle Schadstoffwerte

Berichte aus dem Hessischen Luftmessnetz finden Sie hier

Der Jahresmittelwert für 2018 beträgt an der Messstation Hügelstraße 49,6 µg/cbm Luft.

Die rückläufige, positive Entwicklung der Luftbelastung durch Stickstoffdioxid in Darmstadt setzt sich fort.

Die Anzahl der Stundengrenzwertüberschreitungen (>200 µg/m3) an der amtlichen Messstation Hügelstraße hat sich in den vergangenen Jahren aufgrund von zahlreichen Maßnahmen zur Luftreinhaltung sehr positiv entwickelt:

2015: 57 Überschreitungen,
2016: 28 Überschreitungen,
2017:  6 Überschreitungen,
2018:  3 Überschreitung

(18 Überschreitungen pro Jahr sind zulässig)

Nachrüstungen Diesel-Fahrzeuge und Plaketten

Für Nachrüstungen setzt der Bund auf Freiwilligkeit der Autoindustrie. Gewährleistung und Kostenübernahme sind noch in Klärung.Gefördert wird z.Zt. die Nachrüstung von Bussen, großen Kommunalfahrzeugen und leichten LKW.

Weitere Infos dazu hier:

Die 4 Kategorien der bereits existierenden "Feinstaubplakette" bezeichnen Schadstoffgruppen und  sind nicht identisch mit den Emissionsklassen Euro 1-6. Diese sind im Fahrzeugschein unter Punkt 14 festgehalten. Weitere Infos zur Feinstaubplakette siehe nächster Kasten zum Thema "Umweltzone".

Umweltzone

Seit November 2015 hat Darmstadt eine große Umweltzone, in der nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette verkehren dürfen. Weiterhin besteht ein Durchfahrt- und Nachtfahrverbot für LKW.

Die Maßnahmen sind in einem Flyer dargestellt.

Ausnahmegenehmigungen sind möglich: Wenn Ihr Auto keine grüne Plakette erhält, besteht die Möglichkeit eine Ausnahmegenehmigung zu erhalten. Hierfür müssen sowohl allgemeine als auch besondere Voraussetzungen von Fahrzeug und Fahrzeughalter erfüllt werden.

Wenn Sie einen Ausnahmgenehmigung beantragen möchten, können Sie entweder einen formlosen schriftlichen Antrag stellen oder dieses Formular benutzen.

Weitere Informationen zum Thema

Was kann man selbst tun?

Zu einer sauberen Luft kann jede Bürgerin und jeder Bürger im Alltag durch umweltbewusstes Verhalten einen Beitrag leisten:

  • im Bereich Mobilität und Verkehr  (Vermeidung von unnötigen Autofahrten, Bildung von Fahrgemeinschaften, Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrrad, Verzicht auf SUVs bzw. nur Kauf von Fahrzeugen mit geringem Schadstoffausstoß, Einhaltung von Tempo 100 auch auf Autobahnen,
  • durch Energiesparen bei Strom, Heizung und Warmwasser,
  • durch den Einsatz moderner, energiesparender Technologien beim Bauen und Sanieren der eigenen vier Wände und 
  • durch den Einsatz von alternativer Energie (Solarenergie etc).

Weitere Informationen

Hess. Umweltministerium

Umweltbundesamt

Antworten zu den häufigsten Fragen zu Stickoxidbelastungen finden Sie hier: https://www.umweltbundesamt.de/themen/neun-fragen-antworten-dieselUBA.

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt beschreitet seit längerem neue Wege um die Luftverunreinigungen, die durch den Verkehr verusacht werden, zu minimieren. Ein Weg ist die Ausnutzung von Daten zur Verkehrsdichte, die mittels eines Netzes von mehr als 200 Sensoren in der Stadt erfasst werden.

Entwicklungen zu Smart City auf der Cebit 2017: Hörbeitrag zum Beispiel Darmstadt finden Sie hier.

Darmstadt stellt Verkehrsleitapp vor 

Echtzeitdaten der Verkehrsbelastungssituation finden Sie hier

Eine App könnte zukünftig den Verkehrsteilnehmenden den Weg und die Geschwindigkeit weisen, welche zu den wenigsten Halten und der kürzesten Reisezeit führen. Die Zeit, die ein Fahrzeug am Verkehrsgeschehen teilnimmt, verringert sich dadurch. Weitere Informationen

Ein ähnlicher Effekt soll mit einer Park-App erzielt werden, die ab 2018 entwickelt wird. Sie soll es den Verkehrsteilnehmenden ermöglichen, ohne Umwege einen Parkplatz zu finden. Studien zeigten, das für die Parkplatzsuche bis zu 15 Minuten in Anspruch genommen werden müssen. Diese werden eingespart, wenn der freie Parkraum direkt angefahren werden kann.