Wissenschaftsstadt Darmstadt

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Seniorinnen und Senioren

Das dritte und vierte Lebensalter

Der Anteil der über 65-Jährigen in Darmstadt bebeträgt 17,5 Prozent (Stand 31.12.2014). Die Darmstädter Seniorinnen und Senioren sind damit neben den 30 bis 65-Jährigen die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe.

"Keiner wie der Andere" gilt in keiner Lebensphase so sehr wie im dritten und vierten Lebensalter. Ältere Menschen haben mit ihren langen Lebenserfahrungen recht individuelle Vorstellungen von ihrem Leben.

Dies trifft um so mehr für unterschiedliche Lebenslagen zu, in denen beispielsweise nach einem langen Arbeitsleben der Wunsch besteht, für sich neue Ziele und Aufgaben zu finden und an der gesellschaftlichen Gestaltung des Lebens im Alter selbstbestimmt mitzuwirken. Im Kontakt und Austausch miteinander können dabei weitere Quellen der Teilhabe in der Gemeinschaft liegen. Das Leben selbstständig zu gestalten, ist ein grundlegendes Bedürfnis (auch) älterer Menschen.

In Situationen, in denen Unterstützung und Hilfe notwendig werden, ist dies in gleichem Maße zu berücksichtigen. Die hierzu erforderlichen Angebote danach auszurichten und am Bedarf zu orientieren kann als übergreifende Aufgabe, der damit befassten Anbieter und Einrichtungen verstanden werden. Dies gilt insbesondere für Menschen in ihrer letzten Lebensphase und für Menschen mit Demenz.

Die Darmstädter Altenhilfe hat sich zum Ziel gesetzt, unter den genannten Voraussetzungen auf der sozialen, der kulturellen und der gesundheitlichen Ebene den Menschen gerecht zu werden.


Altenhilfeplanung

hat u. a. folgende Aufgaben:

  • Gremienarbeit in der Fachkonferenz Altenhilfe, seit dem Jahr 2000 als übergreifende Trägerkonferenz. Diese Arbeit dient dazu, Transparenz unter den Anbietern der Altenhilfe herzustellen und den fachlichen Austausch zu ermöglichen.
  • Entwicklung von entsprechender Ausgestaltung des Versorgungssystems hinsichtlich bedarfs- und bedürfnisgerechter Angebotsstrukturen.
  • Gemeinsame Initiativen und Veranstaltungen mit den Trägern der Fachkonferenz.

Den Bericht zur Altenhilfeplanung aus dem Jahr 2003 finden Sie hier (pfd-Datei,1,7 mb). Der akutelle Bericht der Sozialplanung der Bedarfe älterer Menschen in Darmstadt 2016 ist hier (pdf-Datei, 1 mb) erhältlich.

 

 

Angebote der offenen Altenhilfe

"Im Sinne von Partizipation werden die Senioren an der Planung der Angebote der offenen Altenhilfe beteiligt. Diese Beteiligung ist uns sehr wichtig, da wir den Wünschen und Bedürfnissen der älteren Menschen in unserer Stadt Rechnung tragen wollen", so die Sozialdezernentin. Das Veranstaltungskaleidoskop beinhaltet eine Mischung aus Altbewährtem und neuen Akzenten. Den Bedürfnissen der älteren Menschen nach Geselligkeit, Unterhaltung, Bildung und Kultur wird hiermit entsprochen.

Fachkonferenz Altenhilfe

Die Fachkonferenz berät alle Angelegenheiten, im Zusammenhang mit der Planung und Koordination in der Altenhilfe.

Sie ist ein Netzwerk der beteiligten Mitglieder.

Die Fachkonferenz Altenhilfe formuliert aus fachlicher Sicht, die in Zusammenhang mit ihren Aufgaben entstehenden Positionen und kann diese nach Absprache mit dem Vorsitz und dem Vorstand auch öffentlich vertreten.

Zu den wesentlichen Aufgaben zählen insbesondere:

  • Beteiligung bei der Fortschreibung des Altenhilfeplans für die Stadt Darmstadt
  • die Förderung stadtteilorientierter Wohn- und Unterstützungsstrukturen
  • die Unterstützung der Vernetzung von Kommunikations- und Kooperationsstrukturen

Zur inhaltlichen Arbeit werden v. a. projektgebundene Arbeitsgruppen gebildet.

Die Kooperationsvereinbarung der Fachkonferenz Altenhilfe finden Sie hier (pdf-Datei, 40kB).

Interessenvertretung für ältere Menschen der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Im September 2015 wurde in der Wissenschaftsstadt Darmstadt erstmalig auf der Rechtsgrundlage der Hessischen Gemeindeordnung, § 8c, eine Interessenvertretung für ältere Menschen gewählt. Ihre Amtszeit beträgt fünf Jahre.

Die Interessenvertretung vertritt die Interessen der älteren Generation:

  • gesamtstädtisch
  • in den einzelnen Stadtteilen
  • in den städtischen Gremien

Zu ihren Aufgaben gehören:

  • Beratung, Unterstützung und Information städtischer Gremien und sonstiger Organisationen
  • Übermittlung von Bedürfnissen, Interessen und Bedarfe der älteren Menschen in den Stadtteilen und gesamtstädtisch an die städtischen Gremien
  • Unterstützung bei Planungen von Maßnahmen der Altenhilfe und Senior/ -innenpolitik
  • jährlicher Bericht an den Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung

Die Interessenvertretung hat folgende Rechte:

  • Der Magistrat hat die Interessensvertretung rechtzeitig über alle Angelegenheiten zu unterrichten, deren Kenntnis zur Erledigung ihrer Aufgaben erforderlich ist
  • die Interessensvertretung hat ein Vorschlagsrecht in allen Angelegenheiten, die ältere Menschen betreffen
  • sie ist in allen wichtigen Angelegenheiten, die ältere Menschen betreffen, zu hören
  • sie hat ein Vorschlags- und Rederecht in den Ausschusssitzungen

Organe der Interessenvertretung

Vollversammlung

Die Vollversammlung ist das oberste Organ der Interessenvertretung für ältere Menschen. Sie trifft alle wichtigen Entscheidungen, wählt den Vorstand und dessen Vorsitzende/n und überwacht die Tätigkeit des Vorstandes.

Die Vollversammlung besteht aus 19 gewählten und derzeit 7 delegierten Mitgliedern.

Die delegierten Mitglieder nehmen Interessen von Personengruppen wahr, die ihre Interessen nur eingeschränkt oder nicht selbst vertreten könn

  • Ambulant Pflegebedürftige
  • Stationär Pflegebedürftige
  • Menschen mit psychischer Erkrankung
  • Menschen mit Demenz
  • Menschen, die sozial benachteiligt sind
  • Menschen mit Migrationshintergrund
  • Menschen mit körperlicher Behinderung
  • Menschen mit geistiger Behinderung         

Vorstand

Vorsitzende:  Ursula Schwarz

stellv. Vorsitzender:  Lothar Schwartz  

Schriftführer:  Rainer Kumme

stellv. Schriftführerin:  Edith Lehrmann


Geschäftsstelle

Stadthaus Frankfurter Str. 71,  2.OG, Raum 2.53 F1, 64293 Darmstadt, Tel.:  06151-13 3146/ -3147

Web: www.iv-senioren-darmstadt.de

E-Mail: info@iv-senioren-darmstadt.de


Informationen zur Wahl der Interessenvertretung für ältere Menschen der Wissenschaftsstadt Darmstadt vom 18. September 2015 finden Sie hier.

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Servicestelle Soziales und Beratung

Seit dem 1.12.1999 gibt es die Servicestelle Soziales und Beratung im Amt für Soziales und Prävention der Wissenschaftsstadt Darmstadt.

Die Aufgaben umfassen neben den Angeboten der offenen Altenhilfe, der konzeptionellen Altenhilfe, der Beratung von älteren, hilfs- und pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen und Menschen mit Behinderung auch die Vermittlung von entsprechenden Hilfeleistungen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Seniorencard wird zu Teilhabecard

Seit dem 01. Januar 2015 gibt es die "Seniorencard" der Wissenschaftsstadt Darmstadt nicht mehr. Sie wurde ersetzt durch die "Teilhabecard Darmstadt".

Die Teilhabecard ist das Ergebnis der Zusammenarbeit des Darmstädter Bündnis für Soziale Gerechtigkeit und der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Sie ist ein wertvoller Beitrag zu mehr Teilhabegerechtigkeit und sie ermöglicht die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.

Die genaue Beschreibung zu den Voraussetzungen und einen Überblick der Vergünstigungen finden Sie hier.

Seniorenprogramm

Das Seniorenprogramm informiert über kulturelle, unterhaltsame und helfende Angebote, sowie über verschiedene Ausflugsfahrten, den Rommé-Treff, den Literaturtreff sowie Tanznachmittage.

Städtische Seniorentreffs

Die drei städtischen Seniorentreffs bieten älteren Menschen aus Darmstadt willkommene Treffpunkte für gemeinsame Aktivitäten wie z. B. Gymnastik, Singen, kreatives Gestalten, Tanzen, Gedächtnistraining, gemeinsame Ausflüge, Informationsveranstaltungen zu aktuellen Themen und geselliges Beisammensein.

Seniorentreff Eberstadt

Weidigweg 2, Eingang Adenauer Platz
Tel.: 06151/594483 (zu Treffzeiten)
Öffnungszeiten: Montag 14:00 – 17:00 Uhr
jeden ersten Mittwoch im Monat:
Ostpreußen Frauengruppe


Seniorentreff Kranichstein

Bürgerhaus am See, Grundstraße 10
Tel.: 06151/9711815 (zu Treffzeiten)
Öffnungszeiten: Montag 14:00 – 16:00 Uhr


Seniorentreff am Woog

Naturfreundehaus, Darmstraße 4a
Tel.: 06151/422600 (zu Treffzeiten)
Öffnungszeiten: Dienstag 13:30 – 16:30 Uhr, 14-tägig
Seniorensingkreis: Montag 13:30 – 16:00 Uhr, 14-tägig


Aktuelle Informationen sind auf Anfrage an den Öffnungstagen in den Seniorentreffs erhältlich oder bei der Servicestelle Soziales und Beratung.


Weitere Begegnungsstätten für Seniorinnen und Senioren

Neben den drei städtischen Seniorentreffs gibt es eine Vielzahl von Angeboten anderer Träger. Zum Großteil sind es Treffpunkte kirchlicher Träger und der freien Wohlfahrtsverbände. Adressen der Seniorentreffs in kirchlicher Trägerschaft erfahren Sie über das jeweilige Gemeindebüro.

Wegweiser für Seniorinnen und Senioren

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat kürzlich den neuen Wegweiser für Seniorinnen und Senioren veröffentlicht, der in diesem Jahr bereits in der siebten Auflage erscheint. Die Broschüre  gibt einen breiten Überblick über die vielfältigen Angebote für ältere Darmstädterinnen und Darmstädter. Neben Informationen und Adressen zu Aktivitäten, Informations- und Beratungsangeboten, Vorsorge, Alltagshilfen und Wohnen, zeigt der Wegweiser auch Möglichkeiten und Hilfen für Betroffene zu den Themen Pflege und Demenz auf.

Der Wegweiser für Seniorinnen und Senioren der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist ab sofort im Bürger- und Informationszentrum am Luisenplatz, bei den Bezirksverwaltungen, in den Seniorentreffs sowie in der Servicestelle Soziales und Beratung, in der Frankfurter Straße 71, und hier (pdf-Datei 4,5 mb) erhältlich.


weitere Angebote

  • Besuchsdienst für Senioren in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Darmstadt-Dieburg.
  • Gesprächskreis für pflegende Angehörige in Kooperation mit dem Familienzentrum mit der Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und praktischen Tipps zur Entlastung im Alltag.
  • Information, Beratung und Vermittlung für ältere Menschen und ihre Angehörigen bei Organisation und Finanzierung von Hilfe- und Pflegeleistungen zu Hause und für stationäre Einrichtungen. Die Beratung ist kostenfrei und trägerübergreifend. Im dringenden Notfall können Hausbesuche erfolgen.
  • Beratung für Menschen mit Behinderung bei Fragen zu Behindertenausweisen, Erwerbstätigkeit und Werkstätten, Selbsthilfegruppen sowie der allgemeinen Lebensberatung.

Kontakt

Amt für Soziales und Prävention, Abt. Altenhilfe
Telefon: (06151) 13-2769
Fax: (06151) 13-4402
Wochentag  
Montag bis Freitag; Termine nach Vereinbarung

Wahl der Interessenvertretung für ältere Menschen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Weitere ausführliche Informationen zur Wahl erhalten Sie  hier.


Eine Kurzübersicht zur Wahl und zur Kandidatur finden Sie  hier.

Seniorenprogramm

Das Programm 2017 erhalten Sie

  • im Bürger- und Informationszentrum am Luisenplatz,
  • bei den Bezirksverwaltungen,
  • in der Servicestelle Soziales und Beratung, Frankfurter Straße 71
  • und hier (pdf-Datei 4,5 mb).

Gesprächskreise

DemenzForumDarmstadt e.V.: Informations- und Anlaufstelle für Menschen mit Demenz, Angehörige und Interessierte.


Gesprächskreis für pflegende Angehörige: u. a. bei Caritas Sozialstation, Schlossgartenstraße 5, Tel.: 06151/74026.


Gesprächskreis für Angehörige von chronisch kranken und pflegebedürftigen Menschen (gebührenfrei), Pflegestützpunkt Darmstadt, Frankfurter Str. 71, Tel.: 06151/ 6699361. Gefördert von der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Amt für Soziales und Prävention, in Kooperation mit dem Familienzentrum.

Bildung und Kultur

Akademie 55plus Darmstadt e.V.

Seniorenstudium oder Gasthörer an der Hochschule Darmstadt

Seniorenstudium oder Gasthörer an der TU Darmstadt

Seniorenrat Darmstadt e.V.