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Darmstädter Stadtverordnete Malena Todt für herausragendes kommunalpolitisches Engagement mit dem Helene Weber-Preis 2024 ausgezeichnet

(stip) – Freitag, 22.03.2024

Oberbürgermeister Benz: „Ihr Engagement ermutigt andere Frauen, sich in Politik und Kommune mehr Gehör zu verschaffen“

Malena Todt © Carolin Geißler

Als eine von fünfzehn deutschen Kommunalpolitikerinnen wurde am heutigen Freitag (22.) die Darmstädter Stadtverordnete Malena Todt in Berlin von Bundesfamilienministerin Lisa Paus für ihren politischen, zivilgesellschaftlichen, frauen- und gleichstellungspolitischen Einsatz mit dem Helene Weber-Preis ausgezeichnet. Malena Todt setzt sich als Stadtverordnete und Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses unter anderem für Frauen- und Finanzpolitik, die bessere Vernetzung von Eltern in der Kommunalpolitik und mehr Repräsentation von Frauen auf allen Entscheidungsebenen ein. Malena Todt ist außerdem Mitglied des Verwaltungsrats der Darmstädter Sparkasse und des Aufsichtsrats der HEAG Holding AG.

„Die Auszeichnung bestärkt mich in meinem Engagement für eine gleichberechtigte und vielfältige Gesellschaft. Gerade als junger Frau und Mutter bedeutet mir der Preis sehr viel, weil es für mich in besonderem Maße herausfordernd ist, Familie, Ehrenamt und Beruf zusammenzubringen. Ich weiß, mit dieser Herausforderung bin ich nicht alleine, das zeigt sich auch in der Darmstädter Stadtverordnetenversammlung immer wieder. Ich hoffe, dass ich auch für andere junge Frauen als Vorbild wirken kann und sie sich trotz bestehender Zweifel und knapper Zeitressourcen für ein kommunalpolitisches Mandat entscheiden. Denn es lohnt sich!“, erklärte Todt anlässlich der Preisverleihung.

Oberbürgermeister Hanno Benz: „Ich gratuliere Malena Todt sehr herzlich für die hohe Auszeichnung ihres kommunalpolitischen und ehrenamtlichen Engagements in Darmstadt und darüber hinaus. Menschen wie Malena Todt, die sich in beeindruckender Weise für das wertschätzende und friedliche Zusammenleben einsetzen, bilden das Fundament unserer demokratischen und vielfältigen Gesellschaft. Indem Malena Todt sich auf kommunaler Ebene engagiert, sich einbringt und ihre Standpunkte vertritt, ermutigt sie andere Frauen, es ihr gleichzutun und Frauen in Politik und Kommune mehr Gehör zu verschaffen.“

Bundesfamilienministerin Lisa Paus: „Ich freue mich sehr, heute den Helene Weber-Preis an 15 beeindruckende Politikerinnen auf kommunaler Ebene zu verleihen. 15 tolle Vorbilder zeigen einmal mehr, wie sehr Frauen in die Politik gehören. Die diesjährigen Preisträgerinnen machen Frauen Mut, sich in einem immer noch männlich dominierten Feld zu engagieren. Es ist durch Vorurteile, Geschlechterstereotypen und strukturelle Barrieren geprägt. Sich dort zu behaupten und dran zu bleiben, kostet Kraft und Mut. Dass sie dennoch zeigen, wie es geht, dafür bin ich sehr dankbar. Denn die kürzlich begangenen Aktionstage zu Equal Pay, Equal Care und der Internationale Frauentag machen etwas ganz besonders klar: Wenn wir die Gleichstellung von Frauen und Männern noch in diesem Jahrzehnt erreichen wollen, sind wir noch lange nicht am Ziel. Auch wenn wir uns im Koalitionsvertrag darauf geeinigt haben: Es braucht vereinte Kräfte, um Gleichstellung weiter voranzubringen, auch und besonders in der Kommunalpolitik. Bis Frauen gleichberechtigte Player in der Politik sind, gibt es noch viel zu tun.“

Die Preisträgerinnen 2024:
Diana Arnold (CDU, Baden-Württemberg)
Anab Awale (SPD, Berlin)
Lenka Alzbeta Brodbeck (Bündnis 90/Die Grünen, Hamburg)
Dr. Marilena Geugjes (Bündnis 90/Die Grünen, Baden-Württemberg)
Polina Gordienko, (SPD, Bayern)
Ute Gremmel-Geuchen (CDU, Nordrhein-Westfalen)
Maria Helmis-Arend (SPD, Nordrhein-Westfalen)
Ulrike Jary (CDU, Thüringen)
Hibba-Tun-Noor Kauser (SPD, Hessen)
Annett Klingsporn (SPD, Brandenburg)
Onyekachi Oshionwu (Bündnis 90/Die Grünen, Niedersachsen)
Tina Schuster (FDP, Schleswig-Holstein)
Petra Teufel (FDP, Thüringen)
Malena Todt (Bündnis 90/Die Grünen, Hessen)
Franziska Wurzinger (Bündnis 90/Die Grünen, Bayern).

Weitere Informationen zu den Preisträgerinnen sind unter https://www.frauen-macht-politik.de/presse/ abrufbar.

Der Helene Weber-Preis
Der Helene Weber-Preis wird 2024 bereits zum fünften Mal vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verliehen. Er ist eine bundesweite Initiative für die Förderung der politischen Partizipation von Frauen und der einzige parteiübergreifende Preis für Kommunalpolitikerinnen in Deutschland. Seit 2009 würdigt der Helene Weber-Preis ehrenamtliche kommunale Mandatsträgerinnen, die sich durch herausragendes Engagement hervorgetan haben und macht sie und ihre Arbeit sichtbar. Die Kandidatinnen werden von den Mitgliedern des Deutschen Bundestags vorgeschlagen und von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Die Preisträgerinnen erhalten ein Preisgeld für Aktivitäten in ihren Kommunen sowie Trainings und Unterstützung beim Aufbau ihres Netzwerks. Viele der Preisträgerinnen haben heute Mandate und Ämter in der Landes-, Bundes- oder Europapolitik inne. Die Preisträgerinnen sind Vorbilder und ermutigen so andere Frauen, in die Kommunalpolitik zu gehen. Das Helene Weber-Kolleg wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Projektträger ist die EAF Berlin.

Die EAF Berlin ist eine unabhängige Forschungs- und Beratungsorganisation und setzt sich für Chancengleichheit und Vielfalt in Führung ein. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Ein Schwerpunkt der EAF Berlin liegt auf der Förderung der politischen Partizipation von Frauen in nationalen und internationalen Projekten. Die EAF Berlin konzipiert und realisiert praxisnahe Forschungsprojekte und Studien sowie innovative Programme und Trainings (siehe dazu: www.eaf-berlin.de).

Das Helene Weber-Kolleg (HWK) bietet als erste deutschlandweite und parteiübergreifende Plattform für Kommunalpolitikerinnen verschiedene Austausch- und Vernetzungsformate und ein Informationsangebot an, um Frauen bei ihrem politischen Ein- und Aufstieg zu unterstützen. Ein Fokus liegt dabei auf einer intersektionalen Perspektive. Das Helene Weber-Netzwerk stärkt und vernetzt die Preisträgerinnen. Das HWK wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und der EAF Berlin umgesetzt. Weitere Informationen sind unter www.frauen-macht-politik.de abrufbar.

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