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Darmstadt Aktuell

Neu gestaltete Freifläche am Achteckhaus

(DK) – Freitag, 12.06.2015

Wissenschaftsstadt Darmstadt stellt neu gestaltete Freifläche am Achteckhaus im Martinsviertel vor / Baudezernentin Zuschke: „Stellen den Charme des Achteckhauses als historisches Gebäude heraus und bieten den Bürgerinnen und Bürgern einen weiteren attraktiven grünen Aufenthaltsort mitten in der Stadt“

Neu gestaltete Freifläche am Achteckhaus. Foto: Wissenschaftsstadt Darmstadt / Grünflächenamt

Nach einer Bauzeit von zwei Monaten und Baukosten von 197.000 Euro hat die Baudezernentin der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Cornelia Zuschke, am heutigen Freitag (12.) die neu gestaltete Freifläche am Achteckhaus zwischen Mauerstraße und Lauteschlägerstraße im Darmstädter Martinsviertel vorgestellt. Vorrangiges Ziel der Maßnahme war die Freistellung des Achteckhauses als wichtiges Baudenkmal auf der Ostseite, um so die im Laufe der Zeit verbauten Innenhöfe als Grün- und Gemeinschaftsfläche für die Anwohnerschaft nutzbar zu machen. Dazu musste zunächst das dreigeschossige, nicht mehr bewohnbare Hinterhaus, das in einem Abstand von 75 Zentimeter an das Achteckhaus gebaut war, abgerissen werden. Anschließend konnten die neu geschaffenen Freiflächen gestaltet werden. Die Neugestaltung der rund 1000 Quadratmeter großen Freifläche am Achteckhaus ist das letzte von Bund und Land geförderte Projekt für öffentliches Grün in diesem Stadtgebiet im Rahmen des bald auslaufenden Sanierungsprogramms Martinsviertel.

Baudezernentin Cornelia Zuschke freut sich über die nun erfolgte Fertigstellung der neuen Grünanlage: „Mit den Baumaßnahmen am Achteckhaus wollten wir vor allem den Charme des Achteckhauses als historisches Gebäude herausstellen und gleichzeitig den Bürgerinnen und Bürgern im Martinsviertel einen attraktiven Aufenthalts- und Rückzugsort mitten in der Stadt zu bieten. Das ist unserem Grünflächenamt hervorragend gelungen. Nach Abschluss der Maßnahme lässt sich nun die ursprüngliche Wirkung des Baudenkmals in einem großzügigen Gartengrundstück des Landgrafen Ludwig V. wieder erahnen. Ich möchte mich daher noch einmal bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken und wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern viel Freude beim Entdecken dieser großzügigen Hinterhof-Oase“, erklärte Zuschke bei der offiziellen Übergabe der neuen Freiflächen an die Bürgerschaft.

Seit dem Jahr 1980 hatte die Stadt versucht, das Hinterhaus in der Lauteschlägerstraße zu erwerben. Als dies gelungen war, wurde im Bebauungsplan der Abbruch des rückwärtigen Wohnhauses in der Lauteschlägerstraße 17 festgesetzt. An  seiner Stelle wurden Grünflächen und Flächen für den Gemeinbedarf festgeschrieben. „Die Festsetzung für den Abbruch des dreigeschossigen Wohnhauses und die Schaffung einer Frei- und Grünfläche um das Achteckhaus waren notwendig, um dem Baudenkmal eine adäquate städtebauliche Wirkung zu sichern und eine Neuordnung der Blockinnenräume mit mehr Grün- und Spielflächen im Quartier zu ermöglichen“, erklärt dazu Baudezernentin Cornelia Zuschke.

Die neu geschaffene Grünanlage ist nun über einen gepflasterten Weg zwischen den Häusern Lauteschlägerstraße 21 und 25 sowie über die Mauerstraße 17 zu erreichen. Ein geschwungener Wegeverlauf auf der Südseite der Grünfläche gibt den Blick auf das gesamte Achteckhaus frei. Die Auswahl des Pflasters steht mit seiner Struktur und Farbe ausdrücklich in Bezug zur baugeschichtlichen Bedeutung des Achteckhauses. Die das historische Gebäude unmittelbar umfließende Fläche wird dagegen mit Splitt hergestellt und schließt so übergangslos an die bestehenden Wegeflächen an.
Zwei kleinkronige Bäume werden im Herbst 2015 gepflanzt, gewährleisten jedoch auch weiterhin den freien Blick auf das Gebäude. Die lockere Anordnung von wenigen Sträuchern im Randbereich schließen die Lücken im bestehenden Grün, ergänzen die vorhandene Bepflanzung und geben der Grünfläche einen Rahmen. Eine multifunktionale Freifläche mit Rasen ermöglicht das Spielen oder die Nutzung für verschiedene andere Aktivitäten. Bänke am Weg und vor dem Achteckhaus laden ab sofort zum Verweilen ein.

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