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Ausbau der Geh- und Radverbindung Arheilger Straße im Abschnitt Baumallee zwischen Ida-Seele-Weg und Martin-Luther-King-Ring / Schreberweg

(DK) – Donnerstag, 14.01.2021

OB Partsch: „Verbessern weiter kontinuierlich die Radverkehrsinfrastruktur in Darmstadt“

© Thomas B. / Pixabay

Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung vom Mittwoch (13.) den Ausbau der Geh- und Radverbindung Arheilger Straße im Abschnitt Baumallee zwischen Ida-Seele-Weg und Martin-Luther-King-Ring / Schreberweg beschlossen. Der Abschnitt verläuft überwiegend auf einer Grünfläche zwischen einer alten Baumallee. Der zu sanierende Abschnitt ist etwa 220 Meter lang und Teil einer Hauptradverbindung zwischen dem Bürgerpark / Martinsviertel und Arheilgen. Die Umsetzung der Maßnahme soll in 2021 erfolgen.

„Mit dem Ausbau der Geh- und Radverbindung verbessern wir im Sinne einer ökologisch verträglichen Verkehrswende auch 2021 weiter kontinuierlich die Radverkehrsinfrastruktur in unserer Stadt“, erläutert dazu Oberbürgermeister und Verkehrsdezernent Jochen Partsch. „Die Oberfläche des Wegs ist leider in einem sehr schlechten Zustand. Nicht befestigte Abschnitte mit tiefen Furchen und eine alte wassergebundene Decke mit Pfützenbildung bei Regen wechseln sich ab. Eine gute Befahrbarkeit ist daher nicht gegeben. Hier leisten wir mit der Maßnahme Abhilfe und schaffen eine weitere attraktive Möglichkeit abseits vom Kfz-Verkehr per Rad zwischen den verbundenen Vierteln zu pendeln.“

Insbesondere beim Übergang zum gut ausgebauten Ida-Seele-Weg ist durch Auswaschungen und Grüneinwuchs ein erheblicher Qualitätsunterschied deutlich, obwohl beide Wegeverbindungen stark genutzt werden. Der durch Auswaschung entstandene Höhenunterschied zum Ida-Seele-Weg stellt auch ein Unfallrisiko dar. Die ursprüngliche Wegebreite von 3,50 Meter ist durch Grüneinwuchs stark vermindert, so dass die nutzbare Breite des Wegs zum Teil nur noch rund 2,30 Meter beträgt.

Im Zuge der Maßnahme soll der grundhaft zu erneuernde Streckenabschnitt asphaltiert werden. Dabei wird eine zweischichtige Bauweise ausgeführt (Tragschicht und Deckschicht), um eine glatte Oberfläche zu erhalten. Die neue nutzbare Wegebreite beträgt dann wieder die ursprünglichen 3,50 Meter zzgl. beidseits je 35 cm Bankett. Dies entspricht den Empfehlungen für die Anlage von Radverkehrsanlagen. Eine weitere Verbreiterung erfolgt aufgrund der zu schützenden Baumallee nicht. Es erfolgt kein Eingriff in den Baum- und Wurzelbestand. Der neue Weg wird dadurch etwa 30 cm höher liegen als der Bestandsweg. Auch die Lage des Wegs wird wieder genau in der Mitte der Allee zwischen den Kastanienbäumen liegen.

Der Übergang zum Ida-Seele-Weg erfolgt auf gleichem Höhenniveau. Zur Erhöhung der Aufmerksamkeit beim Abbiegen wird am Übergang zwischen den beiden Geh- und Radwegen eine Pflasterreihe verlegt.  Am dahinterliegenden Z-Übergang der Straßenbahntrasse wird im Rahmen der Maßnahme der Kurvenradius des Weges auf 3,80 m vergrößert, damit Radfahrende mit Anhänger oder Lastenrad besser passieren können. Dieses Wegstück wird gepflastert.

Die schlechte wassergebundene Decke findet nördlich des Martin-Luther-King-Rings auf einem kurzen Abschnitt seine Fortsetzung, bevor der Weg in den Schreberweg mündet. Auch dieser Abschnitt wird asphaltiert und in der Höhenlage an den Bestand angeglichen.
Im Rahmen der Maßnahme werden mindestens zwei zusätzliche Bäume am Wegesrand gepflanzt.

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