Wissenschaftsstadt Darmstadt

Telefon: +49 (0)6151-13-1

E-Mail: info@darmstadt.de

ImpressumDatenschutz und Nutzungsbedingungen

1

Barrierefreie Gesundheitsversorgung

Projektbeschreibung

Inhalt

Gesundheit ist für jeden Menschen ein wichtiger Teil für ein erfülltes Leben. Sie ist grundlegend, um als vollständiges Mitglied einer Gesellschaft ein gutes Miteinander und Mitbestimmung zu erleben. Gesundheit fördert Teilhabe und Inklusion.

 

Menschen mit Behinderung benötigen mehr Unterstützung und gute Ideen in ihrer Gesundheitsförderung. Durch das Modellprojekt gilt es den Zugang zur barrierefreien medizinisches Versorgung, die Zugänge zu Arztpraxen, Kliniken und Einrichtungen innerhalb des Gesundheitssystems in Darmstadt zu untersuchen.

Auch sollen psychosoziale Beratungen sowie die psychotherapeutischen Versorgungen im ambulanten und stationären Bereich geprüft werden. Daraus werden verschiedenste Maßnahmen entwickelt, welche im besten Fall zum Abbau von Barrieren sowohl im Gesundheitssystem, als auch in den Köpfen jeder/ jedes Bürger/in beitragen werden.

 

Ziele des Projekts

 

a. Ziel ist die Erschließung von privatem und öffentlichem Raum

Die Erschließung von öffentlichen und privaten Räumen im Sozialraum, im Hinblick auf eine barrierefreie Gesundheitsversorgung von Menschen mit Behinderung in Darmstadt, hat dabei verschiedenste Blickwinkel.

In einer Modellregion, die sich diesem Thema annimmt müssen zunächst exemplarisch, die bereits vor-handenen Zugänge zu einer barrierefreien medizinischen Versorgung, die Zugänge zu Arztpraxen, Kliniken und zu therapeutischen Angeboten untersucht werden.

Auch sollen psychosoziale Beratungen sowie die psychotherapeutische Versorgung im ambulanten und stationären Bereich geprüft werden.

Übergeordnet geht es um die Frage, welche baulichen und bewusstseinsbildenden Maßnahmen nötig sind, um im Bereich der Gesundheitsversorgung von Menschen mit Behinderung einen inklusiven Zugang umzusetzen.

b. Ziel ist die Vernetzung von zentralen Akteuren in diesem Bereich

Ein solches Modellprojekt kann nur erfolgreich umgesetzt werden, wenn sich die beteiligten Akteurinnen und Akteure untereinander vernetzen, abstimmen und ihre Angebote weiterentwickeln. Dies ist in der Wissenschaftsstadt Darmstadt zu vielen Themenstellungen bereits der Fall. In Bezug auf das hier im Fokus stehende Thema der barrierefreien Gesundheitsversorgung von Menschen mit Behinderung ist allerdings ein weiterer Vernetzungs- und Abstimmungsbedarf festzustellen.  Daher müssen in einer Modellregion folgende Fragen geklärt werden:

• Sind medizinische/ärztliche Einrichtungen und Dienste zugänglich für Menschen mit verschiedensten Beeinträchtigungen? (barrierefreie Zugänge, Erreichbarkeit mit ÖPNV und Informationssysteme)

• Wie sehen Menschen mit verschiedensten Beeinträchtigungen selbst die Zugänglichkeit zu medizinischer Versorgung? (Adressat_innenperspektive)

• Sind niedergelassene Ärzte und Ärztinnen, Kliniken, etc. vorbereitet/eingestellt auf Menschen mit Lernschwierigkeiten und/oder mit komplexen Beeinträchtigungen? (Schulungsangebote und spezifisches Wissen der Fachkräfte)

• Was muss ein Stadtteil im Sinne der Zugänglichkeit zu medizinischen/ärztlichen Einrichtungen und Diensten tun, damit alle Bürgerinnen und Bürger Zugang bekommen? (Angebotserweiterung)

Dazu sollen Handlungsempfehlungen, Maßnahmen und Aktionen entwickelt werden. Diese können neben baulichen Aktivitäten ebenso bewusstseinsbildende Wirkung erzielen und damit zu einem Abbau der „Barrieren in den Köpfen“ beitragen.

 

 

 

Barrierefreie Gesundheitsversorgung durch:

 

• Nutzer*innenbeteiligung

• Bessere Zugänge zu den medizinischen und gesundheitsbezogenen Einrichtungen

• Bessere Vorbereitung und Schulungen von Fachkräften

• Neue Problemlagen finden und verbessern

• Leichte Sprache

• Bewusstseinsbildende Maßnahmen für die Bürgerinnen und Bürger


Projektleitung

Ihre Ansprechpartnerin für die Barrierefreie Gesundheitsversorgung

Julia Tamm

Telefon: 06151 13 37 85

E-Mail: julia.tamm@darmstadt.de


Der Fragebogen

Um sich an der aktuellen Fragebogenerhebung zu beteiligen können Sie sich hier den Bogen herunterladen.

 

 


Kooperationen

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration und die Evangelische Hochschule Darmstadt

 

 


Dokumentationen

Die Dokumentation zur Auftaktveranstaltung finden Sie hier.

Die Dokumentation zur ersten Forschungsphase finden Sie hier.