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Park Rosenhöhe

Eine Oase der Ruhe

Park Rosenhöhe

Im Osten der Stadt - zwischen Seitersweg und Erbacher Straße - liegt der Park Rosenhöhe. Zusammen mit dem Hochzeitsturm und den Jugendstilhäusern der Mathildenhöhe bildet er ein Darmstädter Gesamtkunstwerk. Zum zweihundertjährigen Bestehen des Parks feierte die Stadt im Juni 2010 ein großes Fest.

Wahrzeichen und Kernstück ist das Rosarium mit dem Rosendom. Von Mai bis November blühen mehr als 10.000 Rosen, in über 200 Arten und Sorten. Daneben gibt es Stauden, Blumen und teilweise exotische Bäume.

Weitläufige Wiesen, gut ausgebaute Wege und Bänke machen den Park zu einer Oase der Ruhe. Interessante Bauwerke, wie die Mausoleen des Fürstenhauses, das Teehäuschen und das Pförtnerhäuschen sind zudem ein Besuch wert.

Chronik des Parks:

  • 1810: Der Park wird als Landschaftgarten angelegt.
  • Um 1900: Das Rosarium mit Rosendom wird angelegt.
  • 1826: Der Park wird auch zur Begräbnisstätte der Großherzoglichen Familie.
  • Nach dem 1. Weltkrieg diente der Park weitgehend als Nutzgarten.
  • Im 2. Weltkrieg und danach hatte der Anbau von Gemüse Vorrang.
  • Eine zweite Künstlerkolonie wird im Park Rosenhöhe angelegt.

Bis in die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts verwilderte der Park zunehmend. 1979 übernahm die Stadt Darmstadt den bis dahin im Privatbesitz befindlichen Park. Nach altem Vorbild wurde der einst berühmte Park rekonstruiert und wieder hergestellt. Im Mai 2008 musste der Rosendom aus Sicherheitsgründen demontiert werden - er konnte aber im Herbst 2009, dank des Rotary Club Darmstadt, wieder aufgerichtet werden.

Kontakt

Grünflächenamt
Telefon: (06151) 13-2900
Fax: (06151) 13-2932
Wochentag  
Montag bis Freitag; Termine nach Vereinbarung

Förderverein Park Rosenhöhe e.V.

Zitat

"Vor allen andren lächelt mir dieser Erdenwinkel", schwärmte 1810 Großherzogin Wilhelmine für ihren schönen Garten auf der Rosenhöhe.

Historisch

Der Großherzog schuf einen Rosengarten "wie man ihn in Deutschland noch nicht kannte" (Zitat aus "Rosenhöhe" von Großherzog Ernst Ludwig, 1927). Es entstand eine glückliche Verbindung zwischen den bezaubernden Rosengärten Italiens und denen Englands.

In die Gartenkunst ging die Verschmelzung von englischem Landschaftspark, Obstbaumkulturen, Stauden- und Rosenanlagen als Darmstädter Gartenstil ein, – einst eine europäische Attraktion – schrieb die FAZ 1997.