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Musik

Darmstadts Musikleben lässt keine Wünsche offen

Luftbild Akademie für Tonkunst
Luftbild Akademie für Tonkunst (für größere Ansicht anklicken). Foto: Archiv

Darmstadt hat eine 300-jährige Musikgeschichte

Die Musik hat im Kulturleben Darmstadts eine große Tradition. Bereits 1711 kam nachweislich die erste Aufführung einer Oper von Christoph Graupner (1683-1760) am Hoftheater der Residenzstadt Darmstadt zur Aufführung. Die Akademie für Tonkunst,  eine der ältesten Musikinstitution Darmstadts, entwickelte sich aus einer bereits 1851 gegründeten privaten Musikschule und besteht seit 1922 in städtischer Trägerschaft. Sie hat als Musikausbildungsstätte eine kulturelle und künstlerische Funktion für die ganze Region.


Darmstadt – Weltstadt der Neuen Musik und des Jazz

Internationales Musikinstitut Darmstadt
Internationales Musikinstitut Darmstadt (für größere Ansicht anklicken). Foto: Archiv

Mit seinen herausragenden Musikinstitutionen spielt Darmstadt weltweit in der obersten Liga. Die Förderung der zeitgenössischen Musik setzte in Darmstadt mit dem kulturellen Wiederaufbau der Stadt in der Zeit unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg ein. 1946 wurden die "Internationalen Ferienkurse für Neue Musik" ins Leben gerufen, die sich zu einem der wichtigsten internationalen Foren aktueller musikalischer Strömungen entwickelten und auch heute noch alle zwei Jahre unter Mitwirkung von herausragenden Komponisten und Interpreten stattfinden.

1948 wurde das Internationale Musikinstitut Darmstadt (IMD) gegründet, um den Ferienkursen eine institutionelle Grundlage zu geben. Es etablierte sich schnell als weltweit anerkanntes Informationszentrum für zeitgenössische Musik.

Im gleichen Jahr gründete sich auch als Verein das Institut für Neue Musik und Musikerziehung, das jährlich eine Hauptarbeitstagung veranstaltet, an der Musiker, Musikwissenschaftler und Musikpädagogen teilnehmen.

 

 


Gewölbekeller im Jazzinstitut Foto: Jazzinstitut Darmstadt

Mit der Gründung des Jazz-Instituts im Jahre 1990 setzte die Stadt Darmstadt einen weiteren Meilenstein für die Musik. Grundstock für dieses Institut bildete der Ankauf der bedeutenden Jazzsammlung von Joachim Ernst Berendt. Durch einen kontinuierlichen Ausbau seines Archivs beherbergt das Jazz-Institut heute eine der größten öffentlichen Jazz-Sammlungen Europas, es veranstaltet alle zwei Jahre das international besetzte "Jazzforum". Mit den jährlich organisierten "Jazz-Conceptions" hat es einen Workshop für Jazzmusiker etabliert.


Darmstädter Konzertleben

Ansichten aus dem Staatstheater
Staatstheater (für größere Ansicht anklicken). Foto: Archiv
Eine besondere Attraktion sind die Konzerte auf der 2005 von der Firma Winterhalter erbauten Orgel, die über 43 Regiser auf drei Manualen verfügt und klanglich ganz der französischen Symphonik verpflichtet ist.

Darmstädter Orchester, Chöre und Ensembles sind herausragend. Das musikalische Geschehen am Staatstheater mit seinen Konzerten, der Oper und Musicals, sind über die Grenzen hinaus bekannt für ihre musikalische Vielfalt. Auch die Philharmonie Merck, der Konzertchor und die Kantorei der Stadtkirche bereichern die Stadt mit musikalischen Darbietungen.

In der 1905-07 von Friedrich Pützer erbauten Pauluskirche finden regelmäßig Konzerte statt, besonders die 1969 von Karl Schuke gebaute und 2013 erweiterte größte Orgel Darmstadts, mit mehr als 4500 Pfeifen auf vier Manualen und Pedal, zieht Spieler und Hörer in ihren Bann.

Die 1822-1827 von Georg Moller erbaute Innenstadtkirche St. Ludwig ist das Zentrum katholischer Kirchenmusik in Darmstadt. Das Vocalensemble Darmstadt führt dort regelmäßig Acappella-Programme und Oratorien auf, Gastensembles erweitern das Spektrum.

Auch die jungen Musikliebhaber kommen in Darmstadt nicht zu kurz. Für sie hat sich eine eigene Szene der Rock- und Popmusik mit hoher Qualität herausgebildet, die beständig wächst und großen Anklang findet.


Centralstation
Centralstation (für größere Ansicht anklicken). Foto: Archiv

Mit der Centralstation wurde 1999 eine Kulturhalle im Zentrum der Stadt in Betrieb genommen, die sich durch ein professionelles Mehrspartenprogramm mit Schwerpunkt "Musik" auszeichnet. Die Centralstation ist darüber hinaus ein wichtiger kommunikativer Treffpunkt  in der Innenstadt.


kontakt

Lina
Ophoven-Armey

Telefon: (06151) 13-3745
Fax: (06151) 13-3398

Promenadenkonzerte 2018

Urs Leimgruber und Andreas Willers im Gewölbekeller des Jazzinstituts

Foto: Promo©

Freitag, 4. Mai | 20:30 Uhr | Jazzinstitut

Der Sopran- und Tenorsaxophonist Urs Leimgruber und der Berliner Gitarrist Andreas Willers leben von Interaktion und Abstraktion, Intuition und Struktur.  Willers gilt als Ausnahmeerscheinung mit einem enormen stilistischen Background und weiten technischen und klanglichen Möglichkeiten, die von sicherem Formgefühl und emotionaler Kraft getragen sind. Wie auch der Saxophonist Urs Leimgruber zählt er zum Nukleus der zeitgenössischen, improvisierten Musik in Europa. Der Schweizer, Dozent an der Hochschule Luzern, hat durch neue Spieltechniken und seinen erweiterten Saxophonklang Bedeutendes zur Entwicklung seines Instruments beigetragen.

16. MAI | DARMSTÄDTER MUSIKGESPÄCH | MATHILDENHÖHE OSTHANG

Mittwoch, 16. Mai | 20 Uhr | MainHall am Osthang, Mathildenhöhe

Was klingt denn da? – Ein Gespräch über Natur und Kunst

 

Das musikalische Quartett besteht aus den Leitern der drei städtischen Darmstädter Musikinstitute – Cord Meijering (Akademie für Tonkunst), Thomas Schäfer (Internationales Musikinstitut) und Wolfram Knauer (Jazzinstitut) – sowie einem Gast.

18. MAI | YEAH!BANDS! | BESSUNGER KNABENSCHULE

Foto: Frank Schindelbeck ©

Freitag, 18. Mai | 20:30 Uhr |Bessunger Knabenschule,  Jazzinstitut

STATES OF PLAY ist eigentlich mehr als eine Band. Sie ist mehrere Bands in einer.

Kontrabassist Sebastian Gramss widmet sich mit States of Play einer „radikalen

Manipulation der essentiellen Architektur von Musik“, wie er es nennt. Melodien,

Rhythmen und Grooves, die diese Big Band mit ihren Solisten im Übermaß zu bieten hat, werden in Echtzeit zerlegt und immer wieder neu zusammengesetzt, verwandelt sich quasi schon im Entstehen fortwährend, erschafft immer neue Klangsituationen und erweitert damit vertraute Strukturen polyrhythmisch.

Das Lichtkonzept und die Videosequenzen des Licht-Art Künstlers Ludwig Kukartz interagieren mit den auf der Bühne agierenden Künstlern. Mit raumfüllenden sich langsam verändernden Struktur- und Farbverläufen folgt und kontrastiert es den Verlauf der Musik.