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Teilaufhebung Bebauungsplan W 6

Abgeschlossene Öffentlichkeitsbeteiligung:
Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit an der Bauleitplanung

Die hier abrufbaren Planungsunterlagen entsprechen dem Stand des Verfahrens während der öffentlichen Auslegung, die vom 08.06.2020 bis einschließlich 08.07.2020 stattgefunden hat. Die Frist zur Abgabe von Stellungnahmen in diesem Verfahrensschritt ist abgelaufen.

Bebauungsplan W 6 – Niersteiner Straße – Östliche Teilaufhebung
für das Gebiet zwischen der Niersteiner Straße, der Ingelheimer Straße, dem Groß-Gerauer Weg, der Kattreinstraße und der Bessunger Straße.

Downloads Bebauungsplan W 6 – Niersteiner Straße – Östliche Teilaufhebung:
Bekanntmachung (PDF-Datei, 71 KB)
Ziele und Zwecke der Planung mit Umweltbericht  (PDF-Datei, 13.500 KB)
Rechtskräftiger Bebauungsplan W 6 zur Information (PDF-Datei, 1.104 KB)

Der Bebauungsplan W 6 soll  in seinem östlichen Teilbereich für das Gebiet zwischen Niersteiner Straße, Ingelheimer Straße, Kattreinstraße und Bessunger Straße aufgehoben werden. Das Aufhebungsverfahren richtet sich nach den Vorschriften des Baugesetzbuches (BauGB). Danach gilt für die Aufhebung von Bebauungsplänen der gleiche Verfahrensablauf wie bei der Aufstellung.

Der rechtskräftige Bebauungsplan W 6.4 ändert den nordöstlichen Teilbereich des Bebauungsplans W 6 im Gebiet des ehemaligen EAD-Geländes und ermöglicht hier Wohnbebauung. Im südöstlichen Teilbereich des W 6  befindet sich das denkmalgeschützte Ensemble der ehemaligen Artillerie-Kaserne, das derzeit als Technisches Stadthaus genutzt wird. Hier setzt der seit 1971 rechtskräftige Bebauungsplan W 6 – Niersteiner Straße – die Art der Nutzung als Sondergebiet mit Gemeinbedarfsfläche für Verwaltung fest. Die Zahl der Vollgeschosse reicht von 2 bis 14 Geschosse.

Die Gesamtanlage Neue Artillerie-Kaserne Bessunger Straße 125 - 127 wurde vor ca. 30 Jahren unter Denkmalschutz gestellt. Aufgrund des Denkmalschutzes sind sowohl die Gebäude als auch die Einfriedungen und Freiflächen zu erhalten. Eine Planverwirklichung des W 6 in diesem Teilbereich ist daher nicht mehr möglich. Die Festsetzungen zum Maß der baulichen Nutzung und zur überbaubaren Grundstücksfläche des Bebauungsplans W 6 sind funktionslos und sind somit nicht mehr anzuwenden. Die Art der baulichen Nutzung „Gemeindebedarfsfläche für Verwaltung“ wird nicht mehr weiterverfolgt, da die technischen Ämter neue Verwaltungsstandorte beziehen werden und das Gelände bis spätestens 2021 vollständig freigezogen sein soll. Um eine Nachnutzung für andere Nutzungsarten zu ermöglichen, ist eine Teilaufhebung erforderlich. Nach der Teilaufhebung für den östlichen Teilbereich des Bebauungsplans W 6 wird die städtebauliche Ordnung und Qualität für das Gebiet durch die Anwendung des § 34 des Baugesetzbuches (BauGB) sowie durch den Denkmalschutz gesichert und es bedarf keiner weiteren Planaufstellung.

Wichtige Mitteilung
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