Wissenschaftsstadt Darmstadt

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Richtlinien

Richtlinien 

"Antrag auf Gewährung eines Zuschusses" für die Förderung von Maßnahmen im Rahmen der Städtepartnerschaften zwischen Darmstadt und:

Alkmaar / Niederlande
Brescia / Italien
Bursa / Türkei
Chesterfield / England
Freiberg / Sachsen
Graz / Österreich
Gyönk / Ungarn
Liepaja / Lettland
Logrono / Spanien
Plock / Polen
Saanen / Schweiz
Szeged / Ungarn
Trondheim / Norwegen
Troyes / Frankreich
Ushgorod / Ukraine

Ziel der Partnerschaft ist es, Aktivitäten im Rahmen des städtepartnerschaftlichen Austausches mit den o.g. Städten zu fördern, zu unterstützen und zu koordinieren. Dazu gehören insbesondere die Entwicklung von Besuchen der Bürgerschaft und der Kulturaustausch.

Die Stadt Darmstadt fördert folgende Aktivitäten:

a) Schülerbegegnungen, die einen ständigen Austausch zum Ziel haben;
b) Begegnungen von Gruppen, Vereinen, Institutionen etc., deren Ziel es ist, einen regelmäßigen Austausch zu unterhalten Als besondere Form der Begegnung ist schwerpunktmäßig Familienunterbringung anzustreben.

Die Förderung der Stadt Darmstadt beinhaltet:
a) Organisatorische Hilfen
b) Korrespondenz mit den Partnerstädten
c) Finanzielle Unterstützung in Form eines Zuschusses

Bei Begegnungen in einer Partnerstadt bestehen folgende Fördermöglichkeiten: Reisekostenzuschuss bis zu 15 %, in begründeten Fällen (z. B. bei Schüleraustausch) oder wenn die Finanzierung der Fahrt nachweislich mit finanziellen Schwierigkeiten verbunden ist, 20 % der Fahrtkosten. Die Reisegruppe sollte mindestens 10 Personen umfassen.

Bei Bus- oder Bahnfahrten in eine Partnerstadt werden nur die Fahrtkosten zum Zielort und zurück (ohne Standgebühren, Sonderfahrten am Ort usw.) bezuschusst. Die Höhe der Fahrtkosten wird bei den hiesigen Busunternehmen ermittelt und der Berechnung zugrundegelegt. Für Bahnfahrten sind nur Gruppenfahrpreise 2. Klasse ohne Zuschläge bezuschussungsfähig.

Bei Fahrten nach Bursa, Plock oder Trondheim wird wegen der großen Entfernung individuell entschieden.

Bei Begegnungen in Darmstadt bestehen folgende Förderungsmöglichkeiten:

-  Mithilfe bei der Aufstellung und Durchführung des Begegnungsprogramms
-  Gewährung eines Empfangs durch die Stadt Darmstadt oder Gewährung

eines Zuschusses zu den Bewirtungskosten in Höhe von bis zu 7,50 € pro Gast

-  Vermittlung eines Stadtrundgangs

-  allgemeine Betreuung

Städtepartnerschaftsprojekte und Zuschüsse sind jeweils bis zum 31. März für das laufende Jahr schriftlich anzumelden bei der

Europa- und Wissenschaftsstadt Darmstadt

Der Magistrat
Büro für Städtepartnerschaften und internationale Beziehungen
Neues Rathaus am Luisenplatz 5
D - 64283 Darmstadt

Folgende aufgeführte Angaben sind bis spätestens 1 Monat vor der Begegnung schriftlich mit einem entsprechenden Antragsformular, nachzureichen:

1. Träger bzw. Veranstalter der Partnerschaftsbegegnung mit Ansprechpartner, Adresse, Bankverbindung, Datum der Antragstellung, Unterschrift und Stempel

2. Name und Anschrift des Austauschpartner

3 Erstkontakt ja/nein

4. Art der Begegnung, geplantes Programm

5. Teilnehmerzahl und Alter der Darmstädter Teilnehmer bzw. Gäste

6. Beginn und Ende der Reise/ Veranstaltung

7. Fahrtkosten/ Programmkosten

8. Finanzierungsplan

9. gewünschte Unterstützung

10. Ergänzungen und Bemerkungen

In begründeten Ausnahmefällen können diese Richtlinien auch auf Begegnungen mit Gruppen einer Stadt, mit der Darmstadt freundschaftlich verbunden ist, entsprechende Anwendung finden. In diesen Fällen bedarf es der Entscheidung des Oberbürgermeisters oder seines Vertreters. Bei allen Austauschprogrammen, die die Stadt Darmstadt fördert, ist ein Abschlussbericht mit Programm und Teilnehmerliste sowie ein einfacher Kostennachweis vorzulegen. Liegt die Zuschusshöhe über 250,-- €, so ist zusätzlich ein förmlicher Verwendungsnachweis in zweifacher Ausfertigung einzureichen. Grundsätzlich wird der Zuschuss erst nach Vorlage des Verwendungsnachweises ausgezahlt. Die Abrechnung der Förderung muss innerhalb von 4 Wochen nach der Begegnung vorgelegt werden. Die Gewährung mehrerer Zuschüsse für den gleichen Einzelzweck ist nicht zulässig. Soweit nach anderen städtischen Richtlinien (z. B. Sportförderungsrichtlinien, Jugendförderungsrichtlinien), Zuschüsse zu den Fahrt- und Bewirtschaftungskosten gewährt werden, entfällt die Bezuschussung nach diesen Richtlinien. Bei Begegnungen mit osteuropäischen Städten sind Zuschüsse vorrangig beim Regierungspräsidenten, Land Hessen, Pädagogischen Austauschdienst, Deutschen Poleninstitut, bei der Robert-Bosch-Stiftung oder anderen Stellen zu beantragen. Ein Zuschuss wird nur gewährt bei nachgewiesener gesicherter Finanzierung im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel; es besteht kein Rechtsanspruch. Die endgültige Zuschusshöhe ist auch abhängig von der Art der Unterbringung und den finanziellen Mitteln des Gastgebers (Fehlbedarfsfinanzierung). Veranstaltungen mit ausschließlich touristischem Charakter können finanziell nicht gefördert werden. Eine Veröffentlichung des Abschlussberichtes bleibt vorbehalten.

Im übrigen sind die Richtlinien der Stadt Darmstadt für die Gewährung von Zuschüssen an Dritte einschließlich der Allgemeinen Bewilligungsbedingungen zu beachten.