Wissenschaftsstadt Darmstadt

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Interkulturelle Öffnung der Verwaltung

Darmstadt - Öffnung. Integration. Partizipation.

Ziel der Interkulturellen Öffnung ist es, die gesellschaftliche Teilhabe der Bevölkerung mit Zuwanderungsgeschichte zu stärken und die Anpassung von Institutionen an eine immer vielfältiger werdende Bevölkerung. Interkulturelle Öffnung bezeichnet einen ressourcenorientierten Ansatz der Personal- und Organisationsentwicklung. In Darmstadt wird dies durch die interkulturelle Ausrichtung der Stadtverwaltung und ihrer Partnerorganisationen umgesetzt.

Einen Beitrag zur interkulturellen Öffnung leisten auch die Sprachmittlerinnen und Sprachmitller, sowie die Integrationsmittlerinnen und Integrationsmittler. Interkulturelle Öffnung und die Etablierung einer Willkommens- und Anerkennungskultur sind auch Ziele des Landesprogramm WIR, über das viele Projekte des Amtes gefördert werden.

Interkulturelle Öffnung der Verwaltung

Integration setzt die Öffnung von Institutionen und Einrichtungen voraus. Mithilfe der interkulturellen Öffnung werden Zugangsbarrieren abgebaut und Teilhabechancen erhöht. In Anlehnung an die Empfehlungen der Bundes- und Landesregierung sowie des Deutschen Städtetags hat der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2015 ein Konzept zur "Interkulturellen Öffnung der Verwaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt" verabschiedet.

Eine vom Oberbürgermeister eingerichtete Steuerungsgruppe hat ein Konzept und Maßnahmenkatalog zur interkulturellen Öffnung der Verwaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt erarbeitet. Das Konzept fand seinen Beschluss 2015 in den politischen Gremien und die interne Steuerungsgruppe wurde beauftragt, die Implementierung in der Verwaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt voranzutreiben.

Interkulturelle Öffnung der Verwaltung wird in Darmstadt als ein Teil von Willkommens- und Anerkennungskultur verstanden. Diese äußert sich in einer Grundhaltung der Wertschätzung, Offenheit und Akzeptanz, sowohl gegenüber Neuzugewanderten als auch bereits lange hier lebenden Menschen mit Migrationsgeschichte. Die interkulturelle Öffnung der Verwaltung zielt darauf ab, Personal, Dienstleistungen und Strukturen der Darmstädter Kommunalverwaltung an die Vielfalt der Gesellschaft anzupassen.

Ziele der Interkulturellen Öffnung der Verwaltung in der Wissenschaftsstadt Darmstadt sind:

  1. Die Dienstleistungen und Beschäftigtenstruktur der Verwaltung spiegeln die Vielfalt der Stadtgesellschaft wider
  2. Die Partizipation von Menschen mit Migrationsgeschichte an den Angeboten der Stadt Darmstadt erhöhen
  3. Willkommens- und Anerkennungskultur in der Verwaltung zu implementieren

Sprach- & Integrationsmittler*innen

In den Bereichen Bildung, Soziales und Gesundheit bestehen bei der Kommunikation zwischen Fachpersonal und Migrantinnen und Migranten häufig sprachliche und soziokulturelle Barrieren, die eine erfolgreiche Beratung bzw. Behandlung erschweren oder sogar verhindern. Sprach- und Integrationsmittler*innen helfen durch ihre sprachlichen und soziokulturellen Kompetenzen bestehende Sprachbarrieren abzubauen, Verständigungsprobleme und soziokulturell bedingte Missverständnisse zu vermeiden. Sie vermitteln und übersetzen bei Bedarf zwischen Fachpersonal und fremdsprachigen Personen, berücksichtigen dabei interkulturelle Aspekte und gewährleisten damit eine bessere Kommunikation. Zudem tragen sie dazu bei, Sicherheit und Vertrauen aufzubauen.

Bei Bedarf können die Sprach- und Integrationsmittler*innen durch Institutionen direkt beim DRK angefragt werden. Das Angebot „Sprach- und Integrationsmittler*in“ ist ein Kooperationsprojekt in Trägerschaft des DRK Kreisverband Darmstadt-Stadt e.V. Das Projekt wird aus Mitteln der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg finanziert.

Sprach- und Integrationsmittler/innen

Bei Vermittlungs- oder Übersetzungsbedarf können Institutionen eine Anfrage beim DRK stellen:

Flyer - DRK Kreisverband Darmstadt-Stadt e.V.
Antragsformular - DRK Kreisverband Darmstadt-Stadt e.V.

Deutsch-Syrischer Verein (DSV)

Das Amt für Interkulturelles und Internationales begleitet seit 2016 den in Darmstadt ansässigen DSV in einem auf drei Jahre angelegten Modellprojekt unter dem Titel „Deutsch-Syrischer Verein – ein starker Partner in Darmstadt“. Der Verein soll sich so langfristig zu einem anerkannten Träger und Partner in der Stadtgesellschaft entwickeln.

Website - Deutsch Syrischer Verein DSV
Deutsch-Syrischer Verein - ein starker Partner in Darmstadt
Migrantenselbstorganisationen
 

Elternempowerment

Zur Stärkung der Partizipation von Familien mit Flucht- und Migrationshintergrund am deutschen Bildungssystem wurde das Modellprojekt „Bildungsteilhabe durch Elternempowerment – Elternbildungsarbeit in und mit Darmstädter Grundschulen“ initiiert.

Bildung, Soziales, Gesundheit
 

WIR-Koordination

Seit 2014 beteiligt sich die Wissenschaftstadt Darmstadt am Landesprogramm WIR mit dem Einsatz einer WIR-Koordination in der Kommune. Diese ist zuständig für die Umsetzung der Interkulturellen Öffnung. Sie ist konzeptionell und strategisch planend für die Umsetzung des Magistratsbeschlusses verantwortlich. Außerdem berät Sie Institutionen der Stadt Darmstadt zu Projekten im Bereich Interkulturelle Öffnung.

Integrationskompass.

WIR-Fallmanagement

WIR-Fallmanager für Geflüchtete

Ein Kernpunkt des Landesprogramms WIR ist seit 2017 die Förderung von Personalstellen für „WIR-Fallmanager für Geflüchtete“. Antragsberechtigt sind alle 33 hessischen Landkreise, kreisfreien Städte und Sonderstatusstädte. Wie auch bei den WIR-Koordinationsstellen bezieht sich die Förderung auf eine Vollzeitstelle, wobei diese grundsätzlich teilbar ist und bis zu 50.000 Euro jährlich beträgt.

Die Stelle kann auf Wunsch der antragsberechtigten Kommunen auch bei gemeinnützigen Trägern angesiedelt werden. Die Fallmanager sollen Geflüchtete einen Überblick über die bestehenden Angebote geben und sie passgenau zu den zuständigen Stellen weiterleiten. Um dies in die Breite zu tragen, sollen sie Lotsen- bzw. Patennetzwerke auf kommunaler Ebene aufbauen und diese begleiten. Schließlich sollen sie die Koordination zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen unterstützen. Mit den WIR-Koordinationsstellen und den für Flüchtlinge zuständigen Stellen sollen sie eng kooperieren. Das Integrationsministerium begleitet die hessischen WIR Fallmanager durch regelmäßige und partnerschaftliche Informations- und Arbeitstreffen.

WIR-Fallmanagement für Geflüchtete

Landesprogramm "WIR"

Das Programm fördert Ansätze, die Menschen mit und ohne Migrationshintergrund auf Augenhöhe zusammenführen und ein Bewusstsein für Vielfalt schaffen. WIR zielt insbesondere darauf ab eine zukunftsorientierte Integrationspolitik auf kommunaler Ebene umzusetzen, eine  Willkommens- und Anerkennungskultur zu etablieren sowie die Interkulturelle Öffnung von Institutionen, Vereinen und Verbänden zu befördern und zu festigen.

Landesprogramm WIR
Flyer - Das Landesprogramm WIR

Neuigkeiten und Informationen zu interkulturellen Projekten und
Veranstaltungen finden Sie im Bereich Aktuelles.

KONTAKT

Amt für Interkulturelles und Internationales

Abteilung Interkulturelles / Flüchtlingskoordination
Bad Nauheimer Str. 4
64289 Darmstadt

Öffnungszeiten: nach Vereinbarung

Herr Bülent Ersoy
Abteilungsleitung Interkulturelles /Flüchtlingskoordination
Telefon: +49 (6151) 13-3087
Telefax: +49 (6151) 13-3584
E-Mail


Frau Gabriella Brotto Weiss
WIR-Koordinatorin / Interkulturelle Öffnung der Verwaltung
E-Mail


Frau Maite von Waldenfels
WIR-Fallmanagement für Geflüchtete
Telefon: +49(6151) 13-3079
Telefax: +49 (6151) 13-3919
E-Mail

Wichtige Mitteilung
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