Wissenschaftsstadt Darmstadt

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Demokratieförderung

Demokratie - Leben. Fördern. Fordern.

Integration geht in der Wissenschaftsstadt Darmstadt Hand in Hand mit Demokratieförderung, Antirassismusarbeit und Erinnerungsarbeit. Ziel sind Sensibilisierung, Bildung, Aufklärung und demokratische Partizipation.

Dabei spielen regionale, nationale und internationale Netzwerke und Gemeinschaften eine wichtige Rolle für die Arbeit des Amtes für Interkulturelles und Internationales.

Regionale, Nationale und Internationale Initiativen und Netzwerke

Partnerschaft für Demokratie Darmstadt

Die „Partnerschaft für Demokratie“ verstetigt und ergänzt die früher begonnenen Projekte und Kooperationen im Bereich Förderung von Partizipation durch die Förderung von Demokratie. Das Amt für Interkulturelles und Internationales leitet die AG Erinnerungsarbeit, an der weitere städtische Ämter und Verwaltungsstellen sowie zahlreiche Kooperationspartner teilnehmen. Gemeinsam werden Schwerpunktthemen für das Darmstädter Gedenkjahr festgelegt und Veranstaltungen hierzu koordiniert und organisiert. Der Kontakt zu den ehemaligen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern wird ebenfalls vom Amt für Interkulturelles und Internationales gepflegt.

Partnerschaft für Demokratie Darmstadt

Partnerschaft für Demokratie - Bundesprogramm Demokratie leben!

Die Offene Gesellschaft

Die Initiative Offene Gesellschaft ist eine bürgerschaftliche Initiative ohne Parteibindung, die für das politische Gemeinwesen so eintritt, wie es im Grundgesetz formuliert ist. "Die offene Gesellschaft bietet den Menschen die größtmögliche individuelle Freiheit bei größtmöglicher Lebenssicherheit. Keine andere Gesellschaftsform leistet das, und keine kann sich selbst weiterentwickeln und Antworten auf Zukunftsfragen in einer sich schnell verändernden Welt geben. Das möchten wir verteidigen und weiterführen, zusammen mit immer mehr Freundinnen und Freunden der Offenen Gesellschaft. Und zusammen mit Ihnen." Darmstadt ist seit 2019 Teil dieser Initiative.

Kommunen der Offenen Gesellschaft - Wissenschaftsstadt Darmstadt

Mayors United Against Anti-Semitism

Die Kampagne „Mayors United Against Anti-Semitism“ des American Jewish Committee (AJC) ist im Juli 2015 in den USA entstanden. Hintergrund ist die Sorge der Politikerinnen und Politiker über die alarmierende weltweite Ausbreitung des Antisemitismus, die sich aktuell auch besonders offen in Europa zeigt. Mittlerweile haben mehr als 300 US-amerikanische Bürgermeisterinnen und Bürgermeister den Aufruf unterschrieben. Die europäische Kampagne ist im Oktober 2015 mit der Unterschrift der Pariser Bürgermeisterin Anne Hildago gestartet und wird ebenfalls von weiteren europäischen Städten getragen. In Deutschland haben sich bereits über 70 (Ober-)Bürgermeisterinnen und (Ober-)Bürgermeister dem Bündnis angeschlossen.

AJC - Mayors United Against Anti-Semitism

AJC - Liste der Unterstützerinnen und Unterstützer

European Coalition of Cities against Racism (ECCAR)

Die Städtekoalition gegen Rassismus ist eine Initiative der UNESCO, die 2004 ins Leben gerufen wurde. Ziel war es, ein internationales Netzwerk von Städten einzurichten, die sich gemeinsam auf der Grundlage eines verbindlichen „Zehn-Punkte-Aktionsplans gegen Rassismus“ für eine wirkungsvolle Bekämpfung von Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit einsetzt und einen Beitrag zum Schutz und zur Förderung der Menschenrechte, sowie zur Achtung der Vielfalt in Europa leistet. Zudem soll das gemeinsame Interesse der Mitgliedsstädte gegenüber der Europäischen Union, dem Europarat und den Regierungen der europäischen Staaten effektiver vertreten werden. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist seit Ende April 2015 Mitglied in der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus.

ECCAR - European Coalition of Cities against Racisim

Mayors for Peace

Die internationale Organisation Mayors for Peace (engl.: Bürgermeister*innen für den Frieden) ist ein Zusammenschluss von Städten, die sich der Friedensarbeit, insbesondere der atomaren Abrüstung, verschrieben haben. 1982 wurde sie, auf Initiative des damaligen Bürgermeisters von Hiroshima, Takeshi Araki, gegründet. Die Mayors for Peace versuchen Einfluss auf die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu nehmen und diese zu verhindern.

Im Jahr 2003 wurde zusätzlich die Kampagne "2020 Vision" ins Leben gerufen. Eine Teilnahme bedeutet, die Aufnahme von Verhandlungen zur Abschaffung von Nuklearwaffen bis zum Jahr 2020 zu unterstützen. Seit 1998 ist Darmstadt auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung eine atomwaffenfreie Stadt. Darmstadt wird durch den jeweils amtierenden Oberbürgermeister vertreten.

Mayors for Peace

2020 Vision

Rainbow Cities Network (RCN)

Ziel des Netzwerkes ist es, die Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen, Intersexuellen und queeren Menschen (LGBTQIA+) zu bekämpfen. Zur Bekämpfung der Diskriminierung von LGBTQIA+ spielen Kommunen eine besondere Rolle, da Diskriminierung häufig im nahen Umfeld der Betroffenen stattfindet. Daher setzt das Rainbow Cities Network bei der Verantwortung der Kommunen an, ihre LGBTIQA+-Bürgerinnen und -Bürger zu schützen und zu unterstützen.

RCN - Rainbow Cities Network

Aktion Weltoffenes Darmstadt (AG WoDA)

Die Ag WoDA umfasst Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Arbeit, Bildung und Religion und initiiert und unterstützt laufend Projekte und Aktivitäten, wie Öffentlichkeitsveranstaltungen, Stadtteilprojekte, Projekte mit Jugendlichen im schulischen und außerschulischen Bereich sowie Projekte gegen Antisemitismus und Antiziganismus, Islamfeindlichkeit und Homophobie.

Diese weit entwickelte Institutionalisierung, die in Darmstadt im Bereich Integration und gesellschaftliche Öffnung existiert, ist ein Alleinstellungsmerkmal der Darmstädter Integrationsarbeit und hat sich aktuell besonders im Kontext der Fluchtmigration und Ausdifferenzierung der Gesellschaft bewährt.

In Darmstadt gab es seit den 70er Jahren Initiativen neuen Typs gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Der „Runde Tisch Antirassismus“ ist in den 90er Jahren aus den Solidaritätsinitiativen für Flüchtlinge entstanden und wurde insbesondere durch die Wohlfahrtsverbände und das städtische Frauenbüro unterstützt. Jedes Jahr im Monat März wurde mit Beteiligung des „Runden Tisches Antirassismus“ die „Woche gegen Rassismus“ und im Monat September die „Interkulturelle Woche“ durchgeführt.

Die Arbeitsgruppe „Aktion Weltoffenes Darmstadt (AG WoDA)“ entstand nach dem Attentat auf die Düsseldorfer Synagoge im Jahre 2000 nach entsprechenden Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung und des Magistrats 2002. Diese Arbeitsgruppe umfasst auch den „Runden Tisch Antirassismus“. In ihr wirken Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Arbeit, Bildung und Religion mit. Die Arbeitsgruppe initiiert und unterstützt laufend Projekte und Aktivitäten, wie Öffentlichkeitsveranstaltungen, Stadtteilprojekte, Projekte mit Jugendlichen im schulischen und außerschulischen Bereich, sowie Projekte gegen Antisemitismus und Antiziganismus.

Darmstadt bleibt weltoffen

Berichte und Informationen zu interkulturellen Projekten und Veranstaltungen finden Sie im Bereich Aktuelles .

KONTAKT

Amt für Interkulturelles und Internationales

Abteilung Interkulturelles / Flüchtlingskoordination
Bad Nauheimer Str. 4
64289 Darmstadt

Öffnungszeiten: nach Vereinbarung

Herr Bülent Ersoy
Abteilungsleitung Interkulturelles / Flüchtlingskoordination
Telefon: +49 (6151) 13-3087
Telefax: +49 (6151) 13-3584
E-Mail


Herr Malte Clausen
Antirassismus, Demokratieförderung, Erinnerungsarbeit
Telefon: +49 (6151) 13-3907

E-Mail

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