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Freiberg (Sachsen)

Freiberg / Sachsen

Partnerstadt seit 1990

Allgemeine Informationen

„Glück auf“ - der Bergmannsgruß erinnert an die Geschichte des Silberbergbaus, der über 800 Jahre lang am „freyen Berg“ am Fuße des Erzgebirges betrieben wurde. Dem silberhaltigen Erz, das Salzfuhrleute auf dem Weg nach Böhmen im 12. Jahrhundert entdeckten, verdankt die Stadt zwar ihren Namen, das historische Silberbergwerk ist nach dem endgültigen Aus des Bergbaus im Jahre 1969 jedoch umgewandelt worden in ein Lehr- und Besucherbergwerk.

Die noch fast vollständig erhaltene Altstadt mit ihren Patrizierhäusern zeugt vom einstigen Reichtum der traditionsreichen Bergstadt. Bei festlichen Anlässen, wie dem Bergstadtfest Ende Juni und dem Christmarkt im Dezember, erinnert die Freiberger Bergparade mit ihren prächtigen Kostümen an die lange Bergbautradition der Stadt.

Die TU Bergakademie Freiberg, gegründet 1765, war damals die erste montanwissenschaftliche Hochschule der Welt und besitzt noch heute weltweit einen hervorragenden Ruf. Ursprünglich hatte die Bergschule die Aufgabe, das benötigte Personal für den Bergbau auszubilden.

Der Obermarkt, das architektonische Zentrum der Stadt, zählt zu den schönsten Marktplätzen Deutschlands. Dort stehen das 1414 erbaute Renaissance-Rathaus mit seinem Porzellanglockenspiel sowie das Standbild von Markgraf Otto - genannt „Otto der Reiche“ - dem Gründer der Stadt.
In der historischen Altstadt findet man eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler der Stadt, die Kirche St. Nikolai, erbaut um 1175. Nach jahrelanger Sanierung und Umgestaltung wurde die Nikolaikirche im Jahr 2002 als Konzert- und Tagungshalle wieder eröffnet.
Sehenswert ist außerdem der Freiberger Dom am Untermarkt, der einst als romanische Basilika errichtet wurde. Die spätgotische Hallenkirche beherbergt zahlreiche Kunstschätze: die große Silbermannorgel, geschaffen zwischen 1711 und 1714 von Sachsens berühmten Orgelbaumeister Gottfried Silbermann, die romanische Goldene Pforte sowie die Tulpenkanzel. Im Dom finden regelmäßig Orgelkonzerte mit internationalen Solisten statt.

Freiberg liegt mitten im Herzen des Freistaats Sachsen und ist ein verkehrsgünstiger Ausgangspunkt für Ausflüge nach Dresden, Meißen oder Seiffen. Die reizvolle Umgebung lädt zu Wanderungen und zum Wintersport ein.

1986 feierte die Universitätsstadt mit ihren ca. 43.500 Einwohnern, mit der Darmstadt seit 1990 verschwistert ist, ihr 800-jähriges Jubiläum.

Der Übergang von der zentral verwalteten Wirtschaft zur sozialen Marktwirtschaft, stellte wohl den größten Wandel und die größte Herausforderung für die Stadt dar. Über Jahrhunderte hinweg waren das Berg- und Hüttenwesen die dominierenden Wirtschaftszweige gewesen. Inzwischen ist der Standort Freiberg saniert und Heimstatt für innovative Unternehmen, z.B. aus den Bereichen Papierfabrikation, NE-Metall-Herstellung, Recycling und Halbleitermaterialien. Mittlerweile haben sich in Freiberg auch mehrere Unternehmen aus dem Bereich der Solartechnik erfolgreich angesiedelt. Aufgrund der heutigen Dominanz dieses Wirtschaftszweigs steht der technologische Wandel in Freiberg auch unter dem Motto „vom Silber zum Silizium“.


Kontakt

Monika
Schmitt-Sittmann

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