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Entwicklungsschritte der LA21

Entwicklungsschritte der Lokalen Agenda21 in Darmstadt

 

Aufstellungsbeschluss

Die Stadt Darmstadt ist dem Aufruf der in Rio de Janeiro 1992 verabschiedeten Agenda21 gefolgt und hat 1997 einen Lokalen Agenda21-Prozess eingeleitet. Am 30.9.1997 hat die Stadtverordnetenversammlung den Beschluss zur Aufstellung einer Lokalen Agenda21 gefasst, mit der Aufforderung an den Magistrat, gemeinsam mit allen relevanten Gruppen ein Forum zu schaffen, um Ziele, Kriterien, Handlungsfelder und örtliche Maßnahmen zu erarbeiten. (StaVo-Beschluss vom 30.09.1997)

 

Agenda-Büro

Das Agenda-Büro der Wissenschaftsstadt Darmstadt wurde Anfang 1998 eingerichtet als Schalt- und Anlaufstelle rund um den Agenda21-Prozess in Darmstadt. Hier liefen alle Informationen zusammen und hier konnten sich Agenda21-Interessierte über den Stand des Prozesses, anstehende Projekte und Aktionen der LA21 informieren. 2004 wurde das Agenda-Büro umstrukturiert. Die Leitungsstelle wurde neu besetzt, neue Mitarbeiter und neue Aufgabengebiete (Fluglärm, Klimaschutz Energieberatung und Vordiplom) kamen hinzu. Das Agenda-Büro trat nun als Zentralstelle des Kommunikations- und Informationsaustausches im Agenda21-Prozess gegenüber der Öffentlichkeit auf. Im Mai 2013 wurde das Agenda-Büro aufgelöst. Die Beteiligungsprozesse im Rahmen der Lokalen Agenda 21 wurden mit den anderen städtischen Beteiligungsangeboten bei der Bürgerbeauftragten der Wissenschaftsstadt Darmstadt zusammengeführt. Damit sind nun alle Beteiligungsprozesse zentral beim Oberbürgermeister Jochen Partsch angesiedelt und werden dort gesteuert und unterstützt.

 

Antrag auf Förderung

 Am 27.7.1998 wurde der Antrag zur Förderung des Lokalen Agenda21-Prozesses durch das Land Hessen beim beauftragten RKW (Rationalisierungskuratorium der Deutschen Wirtschaft e. V.) auf der Grundlage eines von der AG Darmstädter Wissenschaftsinstitutionen erarbeiteten Projektplans gestellt. 1998 wurden erstmals städtische Mittel bei der Haushaltsstelle Lokale Agenda21 zur Verfügung gestellt. Die Mittel des Landes Hessen wurden 1999 bereitgestellt. Die Weiterführung des Agenda21-Prozesses wurde ab 2002 ausschließlich aus städtischen Mitteln finanziert. 

 

Beauftragung der AG DARWIN

Die Arbeitsgemeinschaft der Darmstädter Wissenschaftsinstitutionen (AG DARWIN) wurde zunächst für die Laufzeit von zwei Jahren mit dem vom Land finanzierten Projektteil "Betreuung und Moderation des Agenda21-Prozesses in Darmstadt" beauftragt.

Ab 2002 wurde das Büro memo-consulting (Mitglied der ehemaligen AG DARWIN) mit der Vorbereitung, Moderation und Dokumentation der Agenda-Beiratssitzungen beauftragt.

 

Agenda21-Foren und weitere Agenda21-Veranstaltungen

Durch den eingeleiteten Agenda21-Prozess in Darmstadt hatte sich ein Netzwerk von Akteurinnen und Akteuren gebildet. Die aufgebauten Strukturen und Kompetenzen galt es zu erhalten. Der Agenda21-Prozess war und ist für alle offen, die mitwirken wollen. Veranstaltungen wie z.B. die LA21-Präsentationen oder die Agenda21-Foren sollten jährlich stattfinden. So konnte vor einer breiten Öffentlichkeit über den Stand der Umsetzung sowie über mögliche neue Projekte informiert werden. Im Rahmen dieser Veranstaltungen sollten Kontakte gepflegt und neue geknüpft werden. Insgesamt fanden 8 Agenda21-Foren im Zeitraum 1999 bis 2007 an verschiedenen Veranstaltungsorten statt. Danach konzentrierte sich die Präsentation der Darmstädter Lokalen Agenda21 auf die alljährlich auf dem Luisenplatz stattfindende Umweltinformationsbörse.

 

Öffentlichkeitsarbeit

1998 wurde eine eigene Internet-Adresse - die agenda21-homepage - eingerichtet und somit der Informations- und Kommunikationsaustausch erweitert.

2003 erschien zum ersten Mal eine Agenda21-Zeitung für Darmstadt- die Z21, die 2004 zum letzten Mal herausgegeben wurde.

Nach der Umstrukturierung des Agenda-Büros 2004 wurde im monatlichen Rhythmus ein Agenda21-Newsletter herausgegeben und an alle Agenda21-AkteurInnen und Akteure und weitere Interessierte per Email weitergeleitet.

2006 bis 2009 erschien dann im halbjährigen Rhythmus (2009 3x im Jahr) die Luise 21 als Beilage des Darmstädter Echos.

Alle o. g. Veröffentlichungen beinhalteten Berichte über die Arbeit der Agenda21-Themengruppen, aktuelle Themen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und Hinweise auf die verschiedenen Veranstaltungen.

 

Entstehung des LA21-Logos und der AG-Logos

In einem Kurs der Darmstädter Weiterbildungseinrichtung "Projekt Neue Technologien" (PNT) wurde Anfang 1999 das Logo zur Lokalen Agenda21 Darmstadt entwickelt und auf dem ersten Agenda21-Forum vorgestellt.

Durch die Einbindung einer stilisierten Weltkugel und des Wortspiels "agen" - "da" symbolisiert es die Mitverantwortung des Lokalen Agenda21-Prozesses. Aus dem Logo für den Gesamtprozess wurden Logos für die einzelnen Arbeitsgruppen abgeleitet.

Kontakt

Imke
Jung-Kroh

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