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Wissenschaftsstadt Darmstadt gibt neue Radverkehrsführung in der Landgraf-Georg-Straße frei

(DK) – Mittwoch, 19.08.2020

OB Partsch: „Schnelle Umsetzung einer wichtigen Verbindung zwischen Innenstadt und Woogsviertel, mit einer deutlichen Verbesserung für den Fuß- und Radverkehr sowie die Aufenthaltsqualität im dortigen Straßenraum“

OB Jochen Partsch probiert den neuen Radweg an der Landgraf-Georg-Straße aus © Wissenschaftsstadt Darmstadt / Daniel Klose

Am heutigen Mittwoch (19.) hat Oberbürgermeister und Verkehrsdezernent Jochen Partsch die neue Radwegeführung in der Landgraf-Georg-Straße zwischen Holzstraße und Teichhausstraße offiziell freigegeben. Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 92.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt über das „Sonderinvestitionsprogramm Radmobilität 4x4“.

„Gerade mal zwei Monate nach Beschluss durch die Stadtverordnetenversammlung wurde das Projekt umgesetzt“, freut sich Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Mit der Realisierung haben wir die Bedingungen für den Fuß- und Radverkehr sowie die Aufenthaltsqualität im dortigen Straßenraum deutlich verbessert. Für den Radverkehr ist die Strecke ein wichtiges Verbindungstück zwischen Innenstadt und Woogsviertel und wird mittelfristig auch Teil einer größeren Achse sein, die gemeinsam mit der Holländischen Kreuzung an der Teichhausstraße und der Wegeführung über Dieburger, Zeughaus- und Bleichstraße den Ostkreis mit der Innenstadt und dem Hauptbahnhof verbindet“, so Partsch weiter.

Im Rahmen der Maßnahme wurde der Radverkehr auf Fahrbahnniveau verlegt, um ihn dort separiert zu führen. Der ehemals bauliche Radweg kann jetzt als Gehweg genutzt werden, wodurch der Fußverkehr deutlich mehr Platz erhält und die Aufenthaltsqualität gestärkt wird. Er hat eine nutzbare Breite von 2,30 Meter bzw. 2,40 Meter, was ein Nebeneinander fahren oder überholen zweier Radfahrende ermöglicht. Der Radverkehr ist jetzt soweit möglich vom ruhenden und fließenden Kfz-Verkehr durch einen Sicherheitstrennstreifen und bauliche Elemente getrennt. In Höhe der Merckstraße wird neben der bestehenden Fußgängermittelinsel eine Querungshilfe für den Radverkehr vorgesehen. Das trägt dem Querungsbedarf in Nord - Süd Relation an dieser Stelle Rechnung. Durch diese Maßnahme wird zugleich die Breite der Fußgängermittelinseln erhöht.

Auf der Strecke zwischen den Knotenpunkten wird der Kraftfahrzeugverkehr zukünftig auf einem, statt auf zwei Fahrstreifen geführt. Die angrenzenden Kreuzungen Landgraf-Georg-Straße / Holzstraße und Landgraf-Georg-Straße / Teichhausstraße verbleiben größtenteils zunächst im Bestand. „Wobei für den Knotenpunkt Landgraf-Georg-Straße / Pützerstraße / Teichhausstraße ein Umbau geplant ist. Hier wollen wir einen mehrjährigen Versuch starten und das Prinzip der "Holländischen Kreuzung" testen. Dieses Vorhaben ist auch verbindlich im letzte Woche vom Magistrat beschlossenen Maßnahmenplan festgelegt und wird hoffentlich vom Bund gefördert“, erläutert Partsch.

Mit der Umsetzung der Maßnahme wurde auch das Angebot an Parkflächen neu geordnet: 13 Kfz-Stellplätze (früher 23), 29 Anlehnbügel für 58 Fahrräder (früher 1 Radständer für 6 Fahrräder) und 9 Motorradstellplätze (zuvor keiner vorhanden). Um den Straßenraum - etwa für das Heinerfest - flexibel nutzen zu können, werden alle Einbauten auf Fahrbahnniveau mit Bodenhülsen verbaut. Dadurch können die Einbauten bei Bedarf ohne großen Aufwand temporär entfernt werden.

In Zukunft soll auch der südliche Seitenbereich baulich angepasst werden. Eine entsprechende Umplanung muss dafür noch begonnen werden.

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