Wissenschaftsstadt Darmstadt

Telefon: +49 (0)6151-13-1

E-Mail: info@darmstadt.de

ImpressumDatenschutz und Nutzungsbedingungen

1

Archiv Einzelansicht

Soziale-Stadt-Programm

(DK) – Montag, 21.10.2019

Sozialdezernentin Akdeniz stellt die Leitung der Stadtteilwerkstatt Pallaswiesen-/Mornewegviertel vor / Akdeniz: „Die Stadtteilwerkstatt bietet den Menschen im Quartier die Möglichkeit, ihre Interessen und Bedarfe einzubringen und zu partizipieren.“

Zusammenhalt © Pixabay

Sozialdezernentin Barbara Akdeniz hat am heutigen Montag (21.) im Gemeinschaftshaus Pallaswiesenviertel die neue Leitung der Stadtteilwerkstatt Pallaswiesen- und Mornewegviertel im Rahmen des Städtebauförderprogrammes Soziale Stadt vorgestellt. Bereits seit einigen Wochen arbeiten Ilona Zettl vom Diakonischen Werk Darmstadt-Dieburg und Fabian Kraus vom Caritasverband Darmstadt im Viertel. 

Sozialdezernentin Barbara Akdeniz: „Gemeinwesenarbeit ist ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung des Soziale Stadtgebietes und bietet den Akteur*innen im Pallaswiesen- und Mornewegviertels die Möglichkeit, ihre Wünsche und Ideen in den Entwicklungsprozess einzubringen.“ Das bedeutet, die Menschen an der Gestaltung konkreter Projekte teilhaben zu lassen, die im Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) festgehalten sind, z.B. in zahlreichen Aufwertungen der Aufenthaltsqualität von Innenhöfen, Grünanlagen und Plätzen des Viertels, aber auch, langfristige Beteiligungsstrukturen im Stadtteil aufzubauen.

„Die Menschen im Viertel können ihre Interessen und Bedarfe den Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern aus Verwaltung und Politik zukommen zu lassen. Außerdem sollen sie dazu motiviert und darin unterstützt werden, innerhalb des demokratischen Gemeinwesens selbstorganisierte Antworten zur Realisierung ihrer Interessen zu suchen. Gemeinwesenarbeit begreifen wir als Instrument gegen Armut und soziale Ausgrenzung und bietet deshalb die Chance verstärkter Teilhabe und Inklusion“, erläutert Akdeniz.

Ilona Zettl und Fabian Kraus: „Gemeinwesenarbeit heißt für uns nicht nur, durch die Förderung aktiver Nachbarschaften und durch die Stärkung bestehender Unterstützungsnetzwerke die Chancen auf soziale Teilhabe der Bewohnerinnen und Bewohner zu erhöhen. Gemeinwesenarbeit heißt für uns auch, gegen die politische Apathie Wege aufzuzeigen, wie Menschen sich wieder aktiv an der Gestaltung ihrer Lebensumwelt beteiligen können. Wer sich für die Zukunft seines/ihres Viertels interessiert und sich einbringen möchte, sollte Ausschau halten nach Veranstaltungen der Stadtteilwerkstatt oder einfach mal vorbeischauen in unserer Sprechstunde.“ 

Die Stadtteilwerkstatt bietet an zwei Standorten offene Sprechzeiten an: dienstags von 17 bis 19 Uhr in der Feldbergstraße 36 (Eingang Innenhof, EG rechts) und donnerstags von 10 bis 13 Uhr im Gemeinschaftshaus Pallaswiesenviertel, Kirschenallee 180 (EG links). Zu erreichen sind sie unter 0170 - 9676829 bzw. ilona.zettl@diakonie-darmstadt.de und 0151 – 14138226 bzw. f.kraus@caritas-darmstadt.de

Das Fördergebiet Pallaswiesenviertel / Mornewegviertel wurde im Jahr 2014 in das Programm Soziale Stadt aufgenommen. Im Rahmen des Bund-Länder-Programms soll das Gebiet in städtebaulicher, sozialer und ökonomischer Hinsicht nachhaltig stabilisiert werden. Das Gebiet umfasst etwa 60ha mit etwa 2.900 Einwohnerinnen und Einwohnern. Im Mai 2018 wurde das gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Einrichtungen und Verwaltung erarbeitete Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) von der Stadtverordnetenversammlung der Wissenschaftsstadt Darmstadt als Regiebuch zur Durchführung von Maßnahmen im Gebiet beschlossen. Ziele sind die Schaffung eines positiven Bildes für das Quartier: Dies betrifft die Wahrnehmung des Stadtteils durch Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Sicht der übrigen Stadtgesellschaft auf das Gebiet, bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen, Maßnahmen zur Vernetzung der Wohnquartiere untereinander und Schaffung von Übergängen zu den angrenzenden Gewerbegebieten, Aufbau einer Struktur, die es der Bewohnerschaft ermöglicht, aktiv und verantwortlich an der Stadtentwicklung mitzuarbeiten, die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen für Kinder und Jugendlicheund die Einbindung von Klimaschutzmaßnahmen.