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OB Partsch zum Bahnübergang am Botanischen Garten

(ono) – Montag, 03.08.2020

„Langfristig ist hier eine Brücke notwendig – zur Sicherheit des Fuß- und Radverkehrs“

© Marc Pascual/ Pixabay

Perspektivisch wird nur eine Brücke den jetzigen Missstand der Schienenquerung am Botanischen Garten beheben können; kurzfristig wird jedoch keine praktikable Lösung zu erzielen sein. Dies hat jetzt Oberbürgermeister Jochen Partsch auf eine Kleine Anfrage des Stadtverordneten Werner Krone (Die Linke) geantwortet. Dieser hatte sich nach dem Sachstand bei den Verhandlungen mit den Anwohnern des Edelsteinviertels und Radfahrverbänden einerseits und der Deutschen Bahn und ihrer Aufsichtsbehörde andererseits erkundigt.

„Wir sind uns alle einig, dass die Situation unbefriedigend ist“, betonte OB Partsch. „Wegen der Baustelle am Trog der B26 ist die Querung derzeit bis Ende der Sommerferien komplett gesperrt. Die Fachverwaltung hat sich aufgrund der Anregungen auch seitens der Radverbände nochmals intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt. Leider bieten sich in der nötigen Zusammenarbeit mit der DB Netz, die für die Umlaufsperren am Bahnübergang zuständig ist, keine zeitnahen Verbesserungsmöglichkeiten an.“

Die Umlaufsperren, so die Mitteilung des Oberbürgermeisters, genießen lediglich Bestandsschutz und sind auch nur als Anlagen für Fußgängerverkehr ausgerichtet. Sie entsprechen nicht mehr den heutigen technischen Standards. „Im Falle einer Optimierung“, so Partsch, „kommt daher nur ein beschrankter Bahnübergang in Frage, der nach unserem Kenntnisstand jedoch nicht nur erhebliche Kosten, sondern auch parallele Sperrungen bei geschlossener Bahnschranke mit dem Übergang am Ostbahnhof nach sich ziehen würde.“

Die Fachverwaltung werde deshalb weiterhin alles daran setzen, um im Dialog mit der Bahn eine Lösung zu finden. Wenn es auch kurzfristig wenig Chancen auf Verbesserung gebe -  langfristig stehe die Notwendigkeit für ein Brückenbauwerk außer Frage; dazu sei  eine Machbarkeitsstudie in Planung. Was die zweite Umlaufsperre beim Übergang der Museumsbahnstrecke betreffe, so  sei die Stadt hier noch in der Abstimmung; „wir hoffen, die Situation für den querenden Fuß- und Radverkehr verbessern zu können.“

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