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Expo Real 2019 vom 7. bis 9. Oktober in München

(PSD) – Freitag, 04.10.2019

Wissenschaftsstadt Darmstadt, Landkreis Darmstadt-Dieburg und Kreis Groß-Gerau präsentieren sich erneut gemeinsam / OB Partsch: „Ein Ort, an dem wir mit der Immobilienwirtschaft über die Bedarfe in unserer Stadt sprechen können“

Expo Real 2018 © Wissenschaftsstadt Darmstadt / Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung

Zum 21. Mal findet in der kommenden Woche (7. bis 9. Oktober) die Expo Real in München statt, die sich im Laufe der Zeit von einer reinen Gewerbeimmobilienmesse zur übergreifenden Leitmesse für Immobilien- und Stadtentwicklungsfragestellungen entwickelt hat. Auch in diesem Jahr werden auf über 60 000 m² Ausstellungsfläche rund 2 000 Aussteller und 45 000 Besucher aus über 70 Ländern erwartet.

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt, der Landkreis Darmstadt-Dieburg und der Kreis Groß-Gerau präsentieren sich erneut gemeinsam auf Europas größter Immobilienmesse als starker und attraktiver Standort. Wie bisher sind die Partner Teil des Gemeinschaftsstandes der Metropolregion FrankfurtRheinMain und nutzen diese gesuchte Plattform zum Werben und Netzwerken mit Investoren, Projektentwicklern, Dienstleistern, Planern und Baufirmen. Alle relevanten Akteure, die städtebauliche Entwicklungen umsetzen, sind in München vertreten und tauschen sich über die neusten Trends auf den Immobilienmärkten und in der Stadtplanung aus.

Oberbürgermeister Jochen Partsch stellt dazu fest: „Regionale Kooperation wird oft eingefordert. Auf der Expo Real zeigen wir Jahr für Jahr ganz praktisch, dass wir uns in Südhessen als ein eng zusammenarbeitender Wirtschafts-, Wohn- und Investitionsraum verstehen und dies auch nach außen zeigen. Dass Darmstadt dabei in der Messeorganisation vorangeht, ist für uns eine Selbstverständlichkeit, weil alle davon profitieren.“

Zur Nachfragesituation in Darmstadt erläutert Partsch als Wirtschaftsdezernent weiter: „Die Nachfrage nach Flächen in Darmstadt ist für praktisch alle Nutzungsarten ungebrochen. Dass dabei oftmals komplexere Aufgabenstellungen in der Innenentwicklung mit vielen verschiedenen Interessen zu lösen sind, gibt der Expo Real Gelegenheit, ihre große Stärke auszuspielen: Nirgendwo kann man in so kurzer Zeit so viele Partner auf Spitzenebene zusammenbringen. Die Messe ist für uns aber auch ein Ort, an dem wir perspektivisch mit der Immobilienwirtschaft über die Bedarfe in unserer Stadt und die Notwendigkeit, neue Flächen auszuweisen, sprechen können.“

In der sogenannten Metropolarena werden OB Jochen Partsch, Landrat Klaus Peter Schellhaas, Darmstadt-Dieburg, und Landrat Thomas Will, Groß-Gerau,  bei einer gemeinsam organisierten Podiumsveranstaltung mit Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid die Frage diskutieren „Wieviel Wachstum verträgt eine zukunftsfähige Region?“. Aus Sicht aller Akteure ist ein durchdachter und innovativer Umgang mit den vorhandenen Ressourcen für die boomende Region Südhessen mit der hohen Nachfrage nach Wohnraum und Gewerbeflächen dringender denn je. Moderiert wird die Veranstaltung von Matthias Martiné, Präsident der IHK Darmstadt. Einen Impuls wird Stefan Kornmann von Albert Speer + Partner, Frankfurt, liefern, die jüngst für Südhessen im Auftrag des Regierungspräsidiums ein Regionales Entwicklungskonzept vorgelegt haben.

Wie gesucht die Darmstädter Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Branche sind, zeigt nicht nur ein vollständig gefüllter Terminkalender, sondern auch weitere Podiumsdiskussionen mit Beteiligung aus der Wissenschaftsstadt. So diskutiert OB Partsch zum Beispiel mit seinen Kollegen aus den Großstädten in Rhein-Main ebenfalls über die Frage, wie und wo bis 2030 ausreichend Wohnraum und Gewerbeflächen bereitgestellt werden können. Auf Einladung der Nassauischen Heimstätte spricht Partsch außerdem mit Tarek Al-Wazir, Hessischer Wirtschafts- und Wohnungsbauminister, und weiteren Entscheidungsträgern unter dem Titel „Raum im Wandel. Wo im Moment die Post abgeht!“ über Strategien der Regionalentwicklung.

Bau- und Planungsdezernentin Barbara Boczek, die ebenfalls in München vertreten ist, wird bei der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen über klimapositive Gebäude sprechen. Beim Projektentwickler BPD (Bouwfonds Property Development) wird sie an einer Runde über Wohnungsbedarfe sowie Qualität und Bezahlbarkeit von Wohnraumschaffung teilnehmen.