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Erfolgreicher Start: Impfzentrum der Wissenschaftsstadt Darmstadt nimmt Arbeit auf

(PSD/DK) – Dienstag, 19.01.2021

252 Senioren immunisiert / OB Partsch: „Bedeutender Meilenstein auf dem Weg heraus aus dieser Pandemie – Dies ist für uns alle ein Tag der Hoffnung, der den Beginn markieren soll, an dem wir Covid-19 Stück für Stück hinter uns lassen und in den Kanon der Zivilisationskrankheiten verbannen!“

Impfbeginn im Impfzentrum im darmstadtium © Wissenschaftsstadt Darmstadt / Lea Stenger

Das Impfzentrum der Wissenschaftsstadt Darmstadt im Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium hat am heutigen Dienstag, 19. Januar, erfolgreich seinen Betrieb aufgenommen. Am ersten Tag wurden dabei 252 Personen der obersten Prioritätsgruppe, in der Regel Seniorinnen und Senioren über 80 Jahren, von den Impfteams gegen die von dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 immunisiert. Die erste verabreichte Dosis erhielt der 85-jährige Helmut Gaußmann aus Messel.

Oberbürgermeister Jochen Partsch, der das Impfzentrum gemeinsam mit den Hessischen Ministern Peter Beuth und Kai Klose offiziell eröffnete, zeigte sich zufrieden mit dem Start: „Ich bin froh, dass wir heute mit der Eröffnung des Impfzentrums einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg heraus aus dieser Pandemie erreichen konnten. Dies ist für uns alle ein Tag der Hoffnung, an dem wir endlich in die wirkliche Bekämpfung der Pandemie eintreten, in die wirkliche Durchbrechung der Infektionsketten, die es uns ermöglichen soll, Covid-19 Stück für Stück in den Kanon der Zivilisationskrankheiten zu verbannen“, erklärt Partsch. „Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hoch motiviert und gut vorbereitet, die Impfungen laufen ruhig und geordnet. Für diesen Kraftakt geht mein Dank schon jetzt an alle Beteiligten für die professionelle und engagierte Arbeit heute und in den vergangenen Wochen.“ 

Bereits seit Mitte Dezember ist das regionale Impfzentrum Darmstadt - eines von insgesamt sechs in Hessen - bereit für den Impfbeginn. Bisher waren von dort aus nur mobile Impfteams unterwegs, um Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen mit dem Impfstoff zu versorgen. Jochen Partsch weiter: „Wir hatten bereits im Dezember einen ersten guten Probelauf und haben vorige Woche einen Testlauf unter realen Bedingungen mit 78 geimpften Personen aus den Rettungsdiensten durchgeführt. Dabei haben wir wertvolle Hinweise bekommen, wo noch etwas nachgeschärft werden musste. Das hat sich ausgezahlt, so dass der Regelbetrieb heute ohne Probleme angelaufen ist.“

Ausgelegt ist das Impfzentrum für maximal 1.000 Impfungen pro Tag - abhängig von der gelieferten Impfstoffmenge. Zunächst werden im darmstadtium nicht nur Einwohnerinnen und Einwohner der Wissenschaftsstadt Darmstadt geimpft, sondern auch Bewohnerinnen und Bewohner der Kreise Bergstraße, des Landkreises Darmstadt-Dieburg, aus dem Kreis Groß-Gerau und dem Odenwaldkreis.

Zunächst können Personen die zur Prioritätsgruppe 1 gehören Termine über die Hotline 0611 505 92 888 oder 116 117 vereinbaren, oder auch online auf www.impfterminservice.hessen.de.  Zu der Gruppe gehören laut Impfverordnung Menschen über 80 Jahren, Pflegebedürftige sowie diejenigen, die sie stationär und ambulant pflegen und betreuen, sowie Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind. Das gilt insbesondere für Beschäftigte auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosol-generierende Tätigkeiten durchgeführt werden.

Aufgelistet sind auch Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin. Bei der Terminvergabe über die Telefon-Hotline wird der Termin für die Seniorinnen und Senioren auf postalischem Weg bestätigt. Mit dem Brief erhalten die „Impfkandidaten“ auch weitere Unterlagen, wie etwa ein Aufklärungsmerkblatt zur Corona-Schutzimpfung. Bei der online Buchung erhalten die Impfwilligen eine E-Mail, in der nicht nur der erste Impftermin, sondern auch gleich der Termin für die zweite Impfung (Auffrischung) steht.
Erreicht werden kann das Impfzentrum gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wer mit dem Auto anreist, kann sich über ermäßigte Parkgebühren freuen. Der Tiefgaragenbetreiber Q-Park hat einen Sondertarif von 1,00 Euro für die erste Stunde eingerichtet. Bürgerinnen und Bürger mit Impftermin können beim Verlassen des darmstadtium ihr Parkticket entsprechend entwerten. 
 

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