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Darmstädter Corona-Impfzentrum startet nach den Weihnachtsfeiertagen mit ersten Impfungen

(PSD) – Mittwoch, 23.12.2020

Oberbürgermeister Partsch: „Beginnen mit Impfung der Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen und Klinik-Personal“ 

darmstadtium © Holger Ullmann


Das Darmstädter Corona-Impfzentrum startet am Sonntag, 27. Dezember 2020, mit den ersten Impfungen, nachdem den Verantwortlichen durch das Land Hessen die Lieferung von Impfdosen angekündigt worden ist. 

„Aufgrund der geringen Impfstoff-Mengen, die zum Start der Massenimmunisierung zur Verfügung stehen, wird das Corona-Impfzentrum in Darmstadt bis Anfang Januar 2021 zunächst mit 1000 Impfdosen versorgt werden. Organisatorisch und logistisch sind wir bestmöglich vorbereitet und planen, ab Sonntag mit mobilen Impfteams die Bewohnerinnen und Bewohner des Agaplesion-Elisabethenstifts Wohnen & Pflegen – Seniorenzentrum Mathildenhöhe zu impfen. Von Montag an bis zum Jahresende folgen Klinikpersonal  und weitere Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen durch mobile Impfteams“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch die weitere Vorgehensweise für die Wissenschaftsstadt Darmstadt. Des Weiteren betont er: „Uns allen muss jedoch auch bewusst sein, dass wir erstmalig in unserer Stadtgeschichte eine derartig groß angelegte Immunisierung gegen ein Virus vornehmen. Deshalb kommt es gerade beim Hochfahren des Impfzentrums darauf an, dass alle Beteiligten miteinander lernen, sich Abläufe einspielen und Prozesse kontinuierlich optimiert werden.“ 

Erfolgreich konnten bisweilen die ersten Verträge mit Ärztinnen und Ärzten, medizinischem Fachpersonal sowie Helferinnen und Helfern, die aktuell für den Betrieb des Impfzentrums sowie für den Einsatz in den drei mobilen Impfteams geschult werden, unterzeichnet werden. „Die ersten Einsatzpläne für das Impfpersonal, das bis Jahresende arbeiten wird, sind gemacht. Als medizinische Leiterin für den Betrieb des Impfzentrums Darmstadt ist zudem ab sofort Sabine Kehrein verantwortlich. Die Darmstädterin ist seit 2011 Fachärztin für Innere Medizin, seit 2013 zudem für Gastroenterologie. Zuletzt war Sabine Kehrein als Oberärztin tätig“, so Johann Braxenthaler, Leiter der Feuerwehr Darmstadt. 
     
Sobald Impfstoff in ausreichendem Maße vorhanden ist und ein Großteil in den Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern geimpft ist, sollen in einer nächsten Phase sechs zentrale Impfstellen in Hessen öffnen – in Kassel, Gießen, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt. Das darmstadtium ist zunächst regionales Impfzentrum für den Versorgungsbereich 6. Die anderen Impfzentren im Kreis bleiben vorerst geschlossen. Die Koordinatoren für die Wissenschaftsstadt Darmstadt gehen daher weiterhin davon aus, dass ab Mitte Januar 2021 mit zunächst einer Impfstraße priorisierte Gruppen gegen Covid-19 im darmstadtium geimpft werden können. Begleitend werden drei mobile Impfteams ihre Arbeit in den Pflegeeinrichtungen fortsetzen. 

Informationen zum Impfzentrum Darmstadt und zur Impfung gegen das Covid-19 Virus gibt es online auf www.darmstadt.de oder über das städtische Servicecenter Tel. 115. Dieses ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr erreichbar. An den Weihnachtsfeiertagen ist das Servicecenter nicht besetzt, vom 28. bis 30. Dezember zu den angegebenen Zeiten.
Ergänzend können sich weiterhin interessierte Helfende bei der Impfzentrum-Hotline (06151-134514) melden. Diese ist montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr besetzt, am 24.12.20 bis 14 Uhr, am 31.12.20 bis 16 Uhr. An den Feiertagen ist die Impfzentrum-Hotline nur per Mail zu erreichen: impfzentrum@1sp4mdarmstadt.abde

Hintergrund:

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt erhält vom Land Hessen die Impfstoff-Chargen. Der Impfstoff wird zunächst an unterschiedlichen Stellen in Hessen sicher gelagert. Aus diesen Zentrallagern erfolgt die bedarfsgerechte Zulieferung an die Impfzentren über zertifizierte Logistikunternehmen, sodass die Kühlkette nicht unterbrochen wird. Der Impfstoff muss bei minus 70 Grad gelagert werden. In speziell entwickelten Versandboxen kann das Präparat bei diesen Temperaturen bis zu 15 Tage transportiert werden. Im Kühlschrank ist eine Lagerung bis zu fünf Tage möglich. Die Aufgabe obliegt dem Land Hessen mit der „TaskForce Impfkoordination“.

Das Corona-Impfzentrum im Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium umfasst sechs sogenannte Impfstraßen. Noch vor dem darmstadtium werden in weißen Zelten die Identität und der Gesundheitsstatus der eingeladenen Bürgerinnen und Bürger überprüft sowie die notwendigen Unterlagen für die Impfung ausgegeben. Nur wer eine Einladung mit Termin hat, kann geimpft werden. Im Foyer folgt die eigentliche Registrierung. Hier besteht die Möglichkeit für ein Arztgespräch. Im Anschluss folgen die sechs Impfstraßen, in denen unter ärztlicher Aufsicht die Impfung durchgeführt wird. Es schließen sich Wartebereich und Dokumentation (auch Ausgabe von Impfbestätigungen) an. Hier können sich die dann schon Geimpften unter Aufsicht aufhalten, bis sie das Impfzentrum wieder verlassen. Rund 1.000 Personen sollen bei Vollauslastung pro Tag an sieben Tagen in der Woche das Zentrum durchlaufen. 

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