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Girls-Day 2013

(Vro) – Donnerstag, 25.04.2013

Kristina und Moshtariy begleiten Sozialdezernentin Barbara Akdeniz

Kristina und Moshtariy mit Stadträtin Barbara Akdeniz. Foto (für größere Ansicht anklicken): Wissenschaftsstadt Darmstadt

"Lebensentscheidungen von Frauen haben Auswirkungen, die sich oft sehr viel später zeigen. So ist die richtige Berufswahl entscheidend, damit Frauen später ihre Existenz eigenständig sichern können und eine gute Altersvorsorge aufbauen können", sagt Frauen- und Sozialdezernentin Barbara Akdeniz anlässlich des Girls´ Days am heutigen Donnerstag (25.).

"Mit dem Girls' Day erreichen wir Mädchen und deren Eltern frühzeitig und geben ihnen so die Gelegenheit für erste Gespräche und Orientierung rund um den zukünftigen Beruf. Mädchen lernen am Girls' Day eher männerdominierte Arbeitswelten in Technik, Natur, Wissenschaften, IT und Handwerk kennen, die gute Einkommens- und Aufstiegschancen öffnen", so Akdeniz weiter. „Aber auch Tätigkeitsbereiche, in denen Frauen in Führungspositionen ihre Arbeit vorstellen, so wie bei mir heute.“

Die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen, im Bundesdurchschnitt werden zehn Prozent der Teilnehmerinnen am Girls' Day später vom Praktikums-Unternehmen eingestellt, so dass das Ziel des Tages, für immer mehr junge Frauen den Einstieg in die Arbeitswelt in einem technischen Beruf zu ebnen, verwirklicht wird. "Damit trägt der Girls' Day auch zum Abbau der geschlechterbedingten Lohnlücke bei. Diese liegt in der Bundesrepublik bei 22 Prozent. Bis diese Lohnlücke geschlossen ist, bleibt das Berufsorientierungs-Instrument "Girls' Day" unverzichtbar!", so Akdeniz.

Auch in diesem Jahr hat sich das Dezernatsbüro von Barbara Akdeniz - wie viele weitere städtische Ämter und Einrichtungen - am Girls Day beteiligt. Heute Morgen hat Akdeniz zwei junge Frauen der Klasse 9B der Bernhard-Adelung-Schule in ihrem Büro begrüßt. Nach einer kurzen Einführung über die Aufgaben einer Stadträtin und des Frauen-, Kinder, Jugend- und Sozialdezernates, wurden Kristina und Moshtariy durch die Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen im Schreberweg geführt. Interessant war dabei vor allem die Kombination eines handwerklichen Berufes in einem sozialen Umfeld kennen zu lernen. Von den neuen Eindrücken begeistert und nach einer sportlichen Einlage mit einem vor Ort hergestellten Springseil konnten sich die 15 Jahre alten Mädchen bei einem leckeren Frühstück stärken.

Danach ging es quer durch die Stadt zum Fanprojekt des Internationalen Bundes in der Erbacher Straße, deren Jugend- und Sozialarbeit vorgestellt wurde.

Zum Abschluss des Praktikums konnte Barbara Akdeniz zwei müde, aber glückliche junge Frauen verabschieden, die beide versicherten, viele interessante Erkenntnisse mit in den Schulalltag zu nehmen.