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Wissenschaftsstadt Darmstadt startet Haushaltsbefragung zum Darmstädter Stadtwald am 24. Januar

(DK) – Mittwoch, 22.01.2020

Umweltdezernentin Akdeniz: „Wege finden, den Wald als komplexes Ökosystem für die Bevölkerung zu erhalten, zu stabilisieren und weiterzuentwickeln“

© Rainer Sturm/ Pixelio

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt startet am kommenden Freitag, 24. Januar, mit einer Haushaltsbefragung zum Darmstädter Stadtwald. Ziel ist es von den Darmstädter Bürgerinnen und Bürgern zu erfahren, wie sie den Wald erleben und nutzen, welche Wünsche sie haben, wie sie sich eine Waldbewirtschaftung vorstellen und was ihnen gegebenenfalls im oder am Wald fehlt. Die Fragebögen werden an 5.000 Haushalte  mit einem beiliegenden portofreien Rückumschlag verschickt zusammen mit der Bitte, den Fragebogen bis zum 7. Februar 2020 per Post an das Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung zurück zu schicken. 

„Der Stadtwald in Darmstadt wird von Bürgerinnen und Bürgern als Natur- und Erholungsraum genutzt und geschätzt. Gleichzeitig dient er der Ökologie und Biologischen Vielfalt, dem Boden- und Wasserschutz, ist ein wichtiger Kohlenstoffdioxid-Speicher und liefert aber auch Bau- und Industrieholz sowie Holz für den Einsatz als regenerativer Energieträger. Die letzten beiden Sommer haben den Wald stark in Mitleidenschaft gezogen. Er leidet aktuell unter Wassermangel, Hitze und Trockenheit und stirbt in Teilen ab. Daher ist es wichtig,  Wege zu finden, den Wald als komplexes Ökosystem für die gegenwärtige und zukünftige Bevölkerung zu stabilisieren und weiterzuentwickeln“, erläutert Umweltdezernentin Barbara Akdeniz den Hintergrund der Befragung. „Um zu nachhaltigen Lösungen zu kommen haben wir den Runden Tisch Wald eingerichtet, an dem Vertreterinnen und Vertreter von Naturschutzverbänden und –initiativen, der Wissenschaft, der Verwaltung und Politik arbeiten. Mit der Umfrage wollen wir, dass auch die Expertise der Bürgerinnen und Bürger in die Betrachtung der Gesamtsituation einfließt.“

Alle Ergebnisse der Befragung werden in anonymisierter Form dargestellt. Alle Angaben werden streng vertraulich nach den Bestimmungen der EU Datenschutzgrundverordnung unter Wahrung des Statistikgeheimnisses behandelt. Die Ergebnisse werden im Laufe des Jahres 2020 veröffentlicht. „Ich bitte alle angeschriebenen Haushalte um rege Beteiligung“, so Akdeniz abschließend.