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Wissenschaftsstadt Darmstadt prüft Rad-Aufstellflächen und vorgezogene Haltelinien an ausgewählten Kreuzungen

(DK) – Freitag, 21.09.2018

Verkehrsdezernentin Dr. Barbara Boczek: „Maßnahme wird den Schutz und die Sicherheit der Radfahrer im Stadtgebiet verbessern“

Verkehrsdezernentin Dr. Barbara Boczek. © Wissenschaftsstadt Darmstadt

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt prüft aktuell das Aufmarkieren von Rad-Aufstellflächen und vorgezogenen Haltelinien zunächst an vier Kreuzungen, um die Sicherheit und den Komfort für den Radverkehr im Stadtgebiet zu verbessern. Mit der Markierung eines Aufstellbereichs für den Radverkehr vor dem Kfz-Verkehr sind Radfahrende an Kreuzungen besonders gut sichtbar und können konfliktfrei vor dem Autoverkehr in die Kreuzung einfahren. Auch durch die Markierung von vorgezogenen Haltelinien soll die Verkehrssicherheit für den Radverkehr gefördert werden.

Verkehrsdezernentin Boczek dazu: „Mit dieser Maßnahme wollen wir den Schutz und die Sicherheit der Radfahrer in Darmstadt verbessern“. Auf vorgezogenen Haltelinien befinden sich Radfahrende beim Warten und Anfahren im Sichtfeld der Autofahrer. Vor allem bei Rechtsabbiegevorgängen von Kfz und LKW sind Radfahrende dann besser sichtbar und fahren sicherer geradeaus. Diese Führungsformen gibt es bereits mit guter Akzeptanz, z. B. in der Fahrradstraße Wilhelminenstraße an der Kreuzung zur Heinrichstraße. Vorgezogene Haltelinien kommen überall dort in Betracht, wo der Radverkehr bereits mit Radstreifen oder Schutzstreifen am Fahrbahnrand geführt wird.

Sofern das Wetter mitspielt, soll bereits in diesem Jahr mit den ersten Projekten begonnen werden, erläutert Boczek weiter. Auf dem Programm stehen zunächst das Aufmarkieren von Aufstellflächen an den Kreuzungen Moltkestraße / Haardtring und Messeler-Park-Straße / Frankfurter Landstraße. Zudem sollen an den Kreuzungen Bismarckstraße / Grafenstraße und Bismarckstraße / Kasinostraße die Kfz-Haltelinien zurückverlegt werden. „Diese Kreuzungen markieren dann den Beginn für die weitere Platzierung von Aufstellflächen im Stadtgebiet“, so Boczek abschließend.