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Tarifverhandlungen im Sozial- und Erziehungsdienst: Eindringlicher Appell der Wissenschaftsstadt Darmstadt an die Tarifparteien

(stip) – Freitag, 13.05.2022

Oberbürgermeister Partsch und Bürgermeisterin Akdeniz: „Die Wertschätzung der Beschäftigten und die Qualität der Arbeit müssen im Vordergrund stehen“

© Pixabay

Mit Blick auf die nächste Verhandlungsrunde in den Tarifverhandlungen 2022 für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst am 16. und 17. Mai betont die Wissenschaftsstadt Darmstadt, dass eine angemessene Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen im Mittelpunkt der Gespräche stehen müssen.

„Die Leistungen der rund 430 Erzieherinnen und Erzieher der Wissenschaftsstadt Darmstadt sind ein Aushängeschild für den öffentlichen Dienst. Sie sind unentbehrlich, um Kindern die optimale Begleitung bei der frühkindlichen Entwicklung zu geben und Eltern bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf so gut wie möglich zu unterstützen“, erklärt Oberbürgermeister und Personaldezernent Jochen Partsch. „Das aktuelle Tarifrecht wird diesen Erfordernissen aber nicht gerecht. Auf dem ohnehin schon leergefegten Arbeitsmarkt fördert das Tarifrecht des öffentlichen Dienstes – sogar zwischen den Kommunen – vielmehr den Wettbewerb um die gleichermaßen begehrten wie seltenen Fachkräfte.“

„Die tarifrechtliche Differenzierung etwa zwischen Erziehertätigkeiten (Entgeltgruppe S8a) und schwierigen Erziehertätigkeiten (Entgeltgruppe S8b) ist angesichts der Aufgabenfülle und steigenden Anforderungen nicht mehr hinnehmbar. Vor diesem Hintergrund tritt die Wissenschaftsstadt Darmstadt dafür ein, die Bezahlung innerhalb des öffentlichen Dienstes einheitlich zu regeln“, führt Partsch weiter aus.

Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Barbara Akdeniz betont: „Höhere Gehälter sind wichtig, sowohl für die städtischen Erzieherinnen und Erzieher im öffentlichen Dienst, als auch für all diejenigen Fachkräfte, die in freier und kirchlicher Trägerschaft in der Wissenschaftsstadt Darmstadt beschäftigt sind. Dieses Mal muss es auch um qualitative Fragen gehen, das heißt, die Beschäftigten müssen genug Zeit haben, um sich vorbereiten und eine qualitativ gute Arbeit machen zu können. Viele qualitative Forderungen, die den Beruf der Erzieherin bzw. des Erziehers attraktiv machen und in die Tarifverhandlungen eingebracht wurden, wurden und werden in Darmstadt in Form der sogenannten Darmstädter Qualitätsstandards bereits umgesetzt. Das heißt, bei U3-Plätzen wird eine Gruppenstärke von 11 und bei Ü3-Plätzen eine Gruppenstärke von 22 Kindern ausgewiesen. Zudem ist für die zusätzliche Vor- und Nachbereitungszeit der pädagogischen Arbeit ein zeitlicher Rahmen (fünf Stunden pro Woche pro Vollzeitäquivalent) vorgesehen. Neubauvorhaben werden so konzipiert, dass Größe und Anzahl der Räume, Größe des Außengeländes sowie Pausen- und Arbeitsbereiche zu einer Qualitätssteigerung bei den Fachkräften beitragen.“

Partsch und Akdeniz appellieren daher an die Tarifparteien, gemeinsam Lösungen zu finden, die darauf abzielen, den Konkurrenzkampf innerhalb des öffentlichen Dienstes und den Fachkräftemangel zu beenden. Denn: Die „Wertschätzung der Beschäftigten und die Qualität der Arbeit muss im Vordergrund stehen“.

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