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Rund 450.000 Menschen mehr in der KulturRegion

(PSD) – Mittwoch, 16.01.2019

KulturRegion präsentiert Themen, Projekte und Programme 2019

Jahresauftakt-Pressekonferenz der KulturRegion auf der Mathildenhöhe in Darmstadt, 16. Januar 2019. V. li.: Prof. Dr. Ludger Hünnekens (Kulturreferent Wissenschaftsstadt Darmstadt), Landrat Jan Weckler (Wetteraukreis), Sabine von Bebenburg (Geschäftsführerin KulturRegion), Dr. Philipp Gutbrod (Direktor Mathildenhöhe), Landrat Klaus Peter Schellhaas (Kreis Darmstadt-Dieburg), Thomas Will (Landrat Kreis Groß-Gerau und Aufsichtsratsvorsitzender KulturRegion), Jochen Partsch (Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt), Birgit Kind (Amtsleiterin Stadt Lorch am Rhein). © KulturRegion FrankfurtRheinMain/ Alexander Englert

2019 erreicht die KulturRegion mit ihren Projekten und Programmen rund 450.000 Menschen mehr in der Metropolregion FrankfurtRheinMain. Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Will (Landrat des Kreises Groß-Gerau) präsentierte gemeinsam mit Sabine von Bebenburg (Geschäftsführerin der KulturRegion) bei der Jahresauftakt-Pressekonferenz auf der Mathildenhöhe in Darmstadt, wie erfolgreiche regionale Zusammenarbeit in der nunmehr knapp 50 Mitglieder starken regionalen Gesellschaft funktioniert. Thema war zudem das Dreifach-Jubiläumsjahr 2019 der KulturRegion mit der 10. Ausgabe von „Museen & Sonderausstellungen“, 15 Jahren „GartenRheinMain“ und 25 Jahre „Starke Stücke“-Festival sowie die Vorstellung der Themenschwerpunkte Baukultur, moderne Gärten, Kulturerbe und Meinungsfreiheit.

Die KulturRegion FrankfurtRheinMain kann sich 2019 über eine signifikante  Gebietserweiterung durch den Beitritt neuer Mitglieder freuen. Mit dem Wetteraukreis, dem Kreis Darmstadt-Dieburg, der Stadt Lorch am Rhein und der Gemeinde Hirzenhain erreicht die gemeinnützige Gesellschaft rund 450.000 weitere Menschen im Rhein-Main-Gebiet. 2019 umfasst sie nunmehr knapp 50 Mitglieder (Städte, Kreise und der Regionalverband FrankfurtRheinMain) mit über drei Millionen Einwohnern. Gesellschaftszweck ist Vernetzen, Bündeln und Vermarkten von Kultur in der Metropolregion FrankfurtRheinMain. 2019 feiert die KulturRegion gleich drei Jubiläen: Es erscheint die 10. Ausgabe des beliebten Jahresprogramms „Museen & Sonderausstellungen“, „GartenRheinMain“ findet zum 15. Mal statt und im März geht das internationale Theaterfestival „Starke Stücke“ zum 25. Mal an den Start.

„Die KulturRegion ist auf Erfolgskurs. Sie zeigt, wie erfolgreiche regionale Zusammenarbeit funktioniert, denn alle Kreise und Kommunen profitieren vom Mitwirken in diesem Netzwerk. Mit den neuen Mitgliedern bindet die KulturRegion viele neue kulturell bedeutende Orte und Akteure der Rhein-Main-Region ein“, erklärt Thomas Will, Aufsichtsratsvorsitzender der KulturRegion und Landrat des Kreises Groß-Gerau, anlässlich der Jahresauftakt-Pressekonferenz auf der Mathildenhöhe in Darmstadt. „Genauso wie die KulturRegion wächst, erhöht sich auch die Strahlkraft ihrer starken Kulturmarken wie dem regional einmaligen Museumsheft ‚Museen & Sonderausstellungen‘, der ‚Route der Industriekultur‘ oder ‚Starke Stücke‘.“

„Die KulturRegion stellt sich den aktuellen Herausforderungen unserer Region. Als geschätzter Partner fördert sie die Zusammenarbeit der Kommunen und gibt so wichtige gemeinsame Impulse für Kunst und Kultur,“ so Dr. Ina Hartwig, Aufsichtsratsvorsitzende der KulturRegion FrankfurtRheinMain und Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt am Main.
Sabine von Bebenburg, Geschäftsführerin der KulturRegion, ergänzt: „Wir freuen uns, zum Jahresauftakt vielfältige Publikationen präsentieren und besondere Jubiläen ankündigen zu können. Sie zeigen, wie viel wertvolles Wissen und kulturelle Schätze in der Region vorhanden sind, die durch interkommunale Zusammenarbeit und kollegialen Austausch zugänglich gemacht werden können.“

Publikationen und Programme 2019

Druckfrisch liegt das Jahresprogramm „Museen & Sonderausstellungen 2019 in der KulturRegion FrankfurtRheinMain“ vor. Auch das Programm des 25. Internationalen Theaterfestivals für junges Publikum Rhein-Main „Starke Stücke“ vom 19. März bis 1. April 2019 ist gerade erschienen. 

Das Veranstaltungsprogramm von Januar bis Juli 2019 zum Themenschwerpunkt „Meinungsfreiheit gestern und heute“ des Projektes „Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes“ liegt ebenso druckfrisch vor wie das Halbjahresprogrammheft von „Kulturerbe Rhein-Main“.

Die Veranstaltungsprogramme 2019 für zwei weitere Projekte der KulturRegion FrankfurtRheinMain nehmen bereits Gestalt an: Ende März erscheint das Jahresprogramm für „GartenRheinMain“ mit dem Fokusthema „Moderne Gärten“. Das Programm der „Tage der Industriekultur Rhein-Main“ mit dem Fokusthema „Baukultur“ erscheint Ende Juni. 

Das Museumsheft „Museen & Sonderausstellungen“ hat sich in zehn Ausgaben zum unverzichtbaren Terminplaner für Ausstellungsbesuche in der Rhein-Main-Region entwickelt: 2010 mit 33 Museen gestartet, sind im vorliegenden Programmheft 177 spannende Präsentationen in nunmehr 95 Museen vereint. In einer Auflage von 70.000 Exemplaren bietet die Publikation einen Jahresüberblick über die reiche Museumslandschaft in der Rhein-Main-Region und lädt zu Entdeckungstouren auch zu unbekannteren Kulturstätten ein. Neu mit dabei sind unter anderem die Museen der Stadt Butzbach, Alsbach-Hähnlein, Oberursel sowie in Frankfurt am Main das Museum für Kommunikation, das Museum Angewandte Kunst und die DZ-Bank Kunstsammlung. Anlässlich von „100 Jahre Bauhaus“ widmen sich einige Ausstellungshäuser in Frankfurt, Darmstadt, Hanau und Kelkheim den Ursprüngen und Wirkungsstätten der Moderne. 

Das Internationale Theaterfestival für junges Publikum bringt seit 25 Jahren Theatererlebnisse für Kinder, Jugendliche und die ganze Familie auf die Bühnen der Rhein-Main-Region. Damit zählt es zu den traditionsreichsten und größten Kinder- und Jugendtheater-Festivals in Deutschland. Unter dem Logo des sympathischen Nashorns zeigt es vom 19. März bis 1. April 2019 herausragende Inszenierungen an über 30 Spielorten der Region. In 100 Vorstellungen werden 21 nationale und internationale Theaterproduktionen zu sehen sein. Zu Gast sind Künstlergruppen aus Belgien, Frankreich, der Schweiz, Norwegen, Schweden, Island, Israel und Deutschland. Zum 25. Jubiläum präsentiert das Festival einige Stücke an teils ungewöhnliche Spielorten: Akrobatik in einem umgebauten LKW, Schauspiel mit Pop-up Büchern inmitten einer Bücherei oder Theater ganz ohne Menschen mit Robotik und 3-D-Technologie. Zum Festival erscheint die Publikation „Starke Stücke. Theater für junges Publikum in Hessen und Rhein-Main“, herausgegeben von Prof. Dr. Wolfgang Schneider und Nadja Blickle.

„Starke Stücke“ wird getragen von einem Netzwerk von zurzeit 29 Kulturveranstaltern in 19 Städten der Rhein-Main-Region, bei denen die Eintrittskarten direkt erworben werden können. Die Preise liegen bei familienfreundlichen 2 Euro bis zu 15 Euro. 

Im 15. Jubiläumsjahr von „GartenRheinMain“ stehen, angelehnt an „100 Jahre Bauhaus“, mit dem Fokusthema „Moderne Gärten“ von April bis Dezember 2019 die Gärten des 20. und 21. Jahrhunderts im Mittelpunkt. Das neue freiheitlich-demokratische Denken, das mit den Reformbewegungen Anfang des 20. Jahrhunderts aufkam, beeinflusste auch die Freiraumplanung: Volksparks, Bürgerparks, Reformgärten, Selbstversorgergärten sind Ergebnisse dieser gesellschaftlichen Veränderungen. GartenRheinMain beleuchtet mit dem Jahresthema nicht nur die Gärten der Moderne, sondern auch die heutigen Parkanlagen, Generationenparks, internationale Gärten sowie Initiativen wie Gemeinschaftsgärten und umweltfreundliches Gärtnern. Geplant sind Fokusveranstaltungen und eine Vortragsreihe zum Jahresthema ab Herbst 2019 im Palmengarten. Das Jahresprogramm bündelt auf 200 Seiten rund 600 Veranstaltungen für Erwachsene, Familien und Kinder. Es erscheint Ende März 2019.

Zudem findet am 4. und 5. Juni die zweitägige Fachtagung „Blick zurück nach vorn: Gartenkultur neu gedacht“ zur Bedeutung und Zukunft der Gartenkultur im Comoedienhaus Wilhelmsbad in Hanau statt. Mitveranstalterin ist die Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen, in Kooperation mit der DGGL. 

Das aktuelle Veranstaltungsprogramm von „Kulturerbe Rhein-Main“ bündelt unter dem Fokusthema „Kulturtechniken ausprobieren“ von Januar bis Juni 2019 rund 100 Veranstaltungen, bei denen Jung und Alt gemeinsam das kulturelle Erbe in der Rhein-Main-Region entdecken und erforschen. Zudem bringt die KulturRegion den neuen Jugend-Video-Kanal zum Thema „kooperatives und nachhaltiges Wirtschaften“ auf den Weg. Idee ist Jugendliche an verschiedenen Orten der Rhein-Main-Region mit modernen und nachhaltigen Formen des Wirtschaftens vertraut zu machen. Die jungen Teilnehmenden lernen Material- und Stoffkreisläufe kennen oder wie Upcycling oder Urban Gardening funktioniert und werden ihr neu erworbenes Wissen mit selbst gedrehten Videos auf einem YouTube-Kanal teilen. 

„Geist der Freiheit“ lädt gemeinsam mit dem Projekt „Route der Industriekultur“ am 1. Februar 2019 in Frankfurt zum zentralen öffentlichen Podiumsgespräch anlässlich „100 Jahre 8-Stundentag“ ein. In Kooperation mit hr-iNFO, der Friedrich Ebert Stiftung und dem DGB Frankfurt diskutieren Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gewerkschaften über „Arbeitszeit im Umbruch: Zwischen Stechuhr und ständiger Erreichbarkeit“. Die Errungenschaft des 8-Stunden-Tages infolge der Novemberrevolution 1918 ging mit wirtschaftlichen und politischen Diskussionen einher. 100 Jahre später befindet sich die Arbeitswelt erneut im Umbruch. Die Veranstaltung fragt nach der Zukunft der Arbeitszeiten.

„Geist der Freiheit“ setzt außerdem den Themenschwerpunkt „Meinungsfreiheit gestern und heute“ fort. Das neue Programm von Januar bis Juli 2019 bündelt rund 80 Veranstaltungen in der Region zu Demokratiegeschichte, Widerstand und Verfolgung, Frauenrechten sowie Debattenkultur im digitalen Zeitalter. 

Die „Tage der Industriekultur Rhein-Main 2019“ stehen vom 3.-11. August unter dem Motto „Baukultur“ und beleuchten den ständigen Wandel der von Menschen gebauten und genutzten Umwelt. Der Blick richtet sich auf die architektonische Gestaltung von Gebäuden und Ensembles, Städtebau und Ortsplanung, die Gestaltung und Qualität der gebauten Umwelt sowie die Kunst am Bau und im öffentlichen Raum in Vergangenheit und Gegenwart. Das Programm wird Ende Juni 2019 veröffentlicht. Ab Herbst 2019 ist eine Fortbildung für Gästeführer „Baukultur und Architektur – Route der Industriekultur“ geplant, die bereits dritte Gästeführer-Fortbildung zur „Route der Industriekultur Rhein-Main“. 

Als Teil des Netzwerks „Industriekultur in Hessen“ präsentiert sich die „Route der Industriekultur Rhein-Main“ gemeinsam mit ihren Partnern in Süd-, Mittel- und Nordhessen demnächst auf der neu eingerichteten Webseite zu „Industriekultur in Hessen“. 

Die „Route der Industriekultur Junior“, an der im vergangenen Jahr 3.000 Schülerinnen und Schüler teilgenommen haben, bietet vom 17. bis 27. Juni 2019 attraktive Angebote speziell für Kinder und Jugendliche im Alter von 10-16 Jahren.

Die Programmhefte „Museen & Sonderausstellungen“, „Starke Stücke“,  „Meinungsfreiheit gestern und heute“ und „Kulturerbe Rhein-Main“ sind ab sofort in Museen und Spielstätten, Rathäusern, Bürgerbüros und Tourist-Infos der Region erhältlich. Auch werden sie flächendeckend an Schulen und an viele Kulturinstitutionen in der Region verteilt. Die aktuellen Ausgaben und alle Publikationen stehen außerdem zum Download auf der Webseite der KulturRegion bereit und sind in der Geschäftsstelle der Kultur-Region (Poststraße 16, neben dem Frankfurter Hauptbahnhof) erhältlich. Weitere Informationen gibt es auf www.krfrm.de oder via Telefon 069 2577-1700.