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Oberbürgermeister Jochen Partsch unterstützt Vertreterinnen und Vertreter von Betriebsräten und ver.di beim Erhalt des Telekom-Standortes Darmstadt

(DK) – Freitag, 26.11.2021

„Kann die Sorgen der Mitarbeitenden hinsichtlich der geplanten Reduktion der Büroarbeitsplätze gut nachvollziehen – Unser gemeinsames Ziel ist es daher, den Standort mittel- und langfristig zu sichern“

Innenstadt West © Wissenschaftsstadt Darmstadt

Oberbürgermeister und Wirtschaftsdezernent Jochen Partsch hat sich in der vergangenen Woche anlässlich der Übergabe einer Petition von mehr als 900 Beschäftigten zum Erhalt des Telekom-Standortes Darmstadt mit Vertreterinnen und Vertretern der Telekom-Betriebsräte und ver.di getroffen, um sich zur Zukunft des Standorts Darmstadt auszutauschen. Anlass ist die beabsichtigte Abmietung der Heinrich-Hertz-Straße 3-7, in der über 2000 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz haben. Dabei unterstrich Partsch noch einmal die herausragende Bedeutung des Standortes und sicherte den Gesprächspartnern seine Unterstützung zu.

„Der Telekom-Campus Darmstadt ist direkt nach der Konzernzentrale in Bonn der bedeutendste Standort in Deutschland und mit seinen mehreren tausend Arbeitsplätzen und seinem Forschungsschwerpunkt von großer Wichtigkeit für den Wissenschafts- und Technologiestandort Darmstadt. Ich kann daher nach den jüngsten Ankündigungen der Konzernspitze hinsichtlich der geplanten Immobilienstrategie mit einer deutlichen Reduzierung der Büro-Arbeitsplätze die Sorgen der insgesamt 5500 Telekom-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter absolut nachvollziehen“, erklärt OB Partsch. Zwar sei das Prinzip des Desk-Sharings nicht per se ein Schlechtes und bis zu einem gewissen Punkt auch nachvollziehbar, doch Arbeitsplätze seien eben auch im direkten Wortsinn Arbeitsplätze. „Unser gemeinsames Ziel muss es daher sein, den Telekom-Standort Darmstadt mittel- und langfristig zu sichern.“ In dem Zusammenhang hat Oberbürgermeister Partsch nach schon erfolgten Gesprächen mit unterschiedlichen Konzernbevollmächtigten in einem Schreiben auch den Telekom-Vorsitzenden Timotheus Höttges zu einem Gespräch eingeladen, um die Perspektiven für den Standort Darmstadt zu eruieren.

„Schon heute müssen sich mehrere Kolleginnen und Kollegen einen Arbeitsplatz teilen (Desk-Sharing). Dieses Prinzip findet aber seine Grenze, wenn nicht mehr genügend Arbeitsplätze vor Ort vorhanden sind, um sich persönlich zu begegnen und zusammen zu arbeiten. Dies ist auch eine Voraussetzung für die Ausbildung von jungen Nachwuchskräften“, erklären die Telekom-Betriebsräte Dr. Alexander Rohr, Gerd Daeumichen und Thomas Frischkorn gemeinsam.

„Die tarifvertraglichen Regelungen sehen vor, dass genügend Arbeitsplätze vor Ort zur Verfügung gestellt werden müssen, damit alle Kolleginnen und Kollegen den Schwerpunkt ihrer Arbeitsleistung im Büro erbringen können“, erläutert Sandra Hofmann, Gewerkschaftssekretärin vom ver.di Landesbezirk Hessen für den Bereich Telekommunikation, IT und Datenverarbeitung. „Diese Arbeitsplätze müssen den aktuellen Standards des Arbeits- und Gesundheitsschutzes entsprechen.“

Hintergrund:

Mit seinen 5.500 Beschäftigten ist Darmstadt nach der Zentrale in Bonn der zweitgrößte Standort der Telekom in Deutschland. Ende Oktober 2021 waren Pläne der Konzernzentrale bekannt geworden, dass für den Telekom-Campus Darmstadt eine Flächenrückgabe von bis zu 50 Prozent und damit der Wegfall der Hälfte der bislang gemieteten Büroarbeitsplätze angestrebt werden. Die Gewerkschaft ver.di und die Betriebsräte sehen in diesem Zuge den gesamten Standort Darmstadt in Gefahr und hat sich deshalb mit einer Petition an den Oberbürgermeister und Wirtschaftsdezernenten der Wissenschaftsstadt Darmstadt gewandt.

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