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Künstlerkolonie Mathildenhöhe

(DK) – Montag, 10.09.2018

Oberbürgermeister Jochen Partsch und Minister Boris Rhein unterzeichnen Anschreiben zur Einreichung der Antragsunterlagen der Welterbe-Nominierung der ‚Mathildenhöhe Darmstadt‘ / OB Partsch: „Nach konzentrierter und erfolgreicher vierjähriger Vorarbeit steigen wir nun offiziell in das internationale Verfahren bei der UNESCO um die Welterbeaufnahme ein“

Der hessische Minister Boris Rhein und Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch bei der Unterzeichnung. © Wissenschaftsstadt Darmstadt / Daniel Klose

Der Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Jochen Partsch, und der hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Boris Rhein, haben gemeinsam das Anschreiben zur Einreichung des Nominierungsdossiers und des Managementplans an die UNESCO unterzeichnet. Mit der Einreichung des Dossiers steigen das Land Hessen und die Wissenschaftsstadt Darmstadt nach der Aufnahme auf die Tentativliste im Jahr 2014 nun auch offiziell in das internationale Bewerbungsverfahren der UNESCO ein. Die Einreichung des Dossiers in digitaler Form dient in einem ersten Schritt zunächst der Überprüfung der Vollständigkeit der Unterlagen. Deadline ist der 28. September.

Oberbürgermeister Jochen Partsch dazu: „Nach konzentrierter und erfolgreicher vierjähriger Vorarbeit steigen wir mit der Unterschrift unter das Nominierungsdossier und den Managementplan nun offiziell in das internationale Verfahren bei der UNESCO um die Welterbeaufnahme ein. Seit die Künstlerkolonie Mathildenhöhe im Jahr 2014 von der Kultusministerkonferenz auf die nationale Tentativliste gesetzt worden war, haben sich die Stadt Darmstadt und das Land Hessen mit großem Engagement der Ausarbeitung des Antrags zur Aufnahme der Stätte auf die Liste des Welterbes der Menschheit gewidmet. Neben der Einbindung internationaler Experten hat vor allem die Ausrichtung der ICOMOS -Deutschland Fachtagung  mit internationaler Beteiligung im April 2016 wesentliche Argumente für die Begründung des außergewöhnlich universellen Wertes der Stätte erbracht. Wir sind daher zuversichtlich, dass das wissenschaftliche Fundament zum Nachweis der weltweiten Einzigartigkeit gegeben ist. Ich danke an dieser Stelle ganz herzlich allen Beteiligten, insbesondere auch dem Landesamt für Denkmalpflege Hessen für die geleistete Arbeit und die Unterstützung.“  

Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein: „Die Prüfung auf Vollständigkeit ist jetzt der erste offizielle Schritt im internationalen Antragsverfahren der UNESCO. Das Land Hessen und die Stadt Darmstadt hoffen darauf, dass mit der Anerkennung der Mathildenhöhe auch eine zeitliche Lücke in der Welterbeliste gefüllt werden kann. Die Öffentlichkeit, ebenso wie das breite, internationale Publikum verfolgen die Nominierung der Mathildenhöhe in Darmstadt mit großem Interesse. Die Darmstädter Bevölkerung insbesondere verbindet mit der Mathildenhöhe seit jeher eine besondere, hohe Identifikation. Wir werden uns vor diesem Hintergrund deshalb weiterhin mit großem Einsatz für den Schutz, den Erhalt und die Vermittlung dieses bedeutsamen Gutes einsetzen.“