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OB im Brief nach Erzhausen

(ono) – Dienstag, 12.11.2019

„Darmstadt verfolgt eine verantwortliche Stadtentwicklungspolitik – in Kenntnis der Siedlungsbeschränkung durch den Flughafen Frankfurt und mit Respekt vor den Gremien, die über Flugrouten zu entscheiden haben“: OB Partsch bekräftigt in einem Schreiben an die Bürgermeisterin Erzhausens die Haltung des Magistrats zur einer möglichen Siedlungsentwicklung im Darmstädter Norden

© Torsten Klemm / pixelio.de

Die Entscheidung der Wissenschaftsstadt Darmstadt, im Darmstädter Norden Vorbereitende Untersuchungen über eine mögliche Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme durchzuführen, steht nicht im Widerspruch zur Siedlungsbeschränkung des Flughafens Frankfurt und nimmt keine Entscheidungen des Bundesaufsichtsamtes für Flugsicherung über eine Flugroutenverlegung vorweg. Dies hat Oberbürgermeister Jochen Partsch jetzt in einem Schreiben an die Bürgermeisterin der Gemeinde Erzhausen, Claudia Lange, noch einmal klargestellt. Partsch bezog sich dabei auf die Berichterstattung des Darmstädter Echos über die Diskussion in Erzhausen zur Flugroutenverlegung im Zusammenhang mit dem Frankfurter Flughafen sowie zu möglichen Siedlungserweiterungen im Norden Darmstadts.

Die Fluglärmkommission, so der Darmstädter OB, habe diesbezüglich auf Basis des „Minimal-Noise“-Ansatzes eine klare und allein faktenbasierte Entscheidung getroffen.

Darmstadt werde die Lage und Dimension möglicher neuer Gewerbegebiete in Arheilgen und Wixhausen prüfen lassen. „Dieser Punkt jedoch steht in keinem planerischen Zusammenhang mit dem Siedlungsbeschränkungsgebiet“, betonte Partsch. „Gewerbegebietsausweisungen sind grundsätzlich auch innerhalb dieser Zone möglich.“  Anders würde sich die Sachlage darstellen, wenn der Darmstädter Magistrat selbst eine Diskussion über Wohngebietsausweisungen losgetreten hätte. „Dies ist aber ausdrücklich und in Kenntnis der Sachlage nicht der Fall.“