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Neue Hinweistafeln für Darmstadt an der A5 und der A67

(PSD) – Mittwoch, 26.09.2018

OB Jochen Partsch: „Am Darmstädter Kreuz ist nun für Millionen Menschen Jahr für Jahr sichtbar, was Darmstadt ausmacht und worauf wir die Stärke unserer Stadt gründen: Die Wissenschaft“

Hinweistafel an der A 67. © Hessen Mobil

Mit über 50 Millionen Fahrzeugbewegungen pro Jahr zählt das Darmstädter Kreuz zu den wichtigsten Kreuzungspunkten im europäischen Nord-Süd-Verkehr. Entsprechend groß ist die Möglichkeit, den ankommenden und vorbeifahrenden Menschen dort ein Bild von den Stärken und Potenzialen Darmstadts mitzugeben. Von Oberbürgermeister Jochen Partsch wurde deshalb am Runden Tisch Wissenschaftsstadt die Idee von Stadt und Darmstadt-Marketing eingebracht, Darmstadt mit weiteren so genannten touristischen Hinweistafeln zu bewerben, mit denen die wissenschaftliche und technologische Kompetenz von Darmstadt abgebildet wird. Bisher war an den Autobahnen bereits die Mathildenhöhe als Zentrum des Jugendstils vertreten. 

Nach der aktuellen Sitzung des Runden Tischs am Montag (24.) kann Vollzug vermeldet werden. In den letzten Wochen wurden an der A67 in Fahrtrichtung Süd und Nord sowie an der A5 nach Norden drei Hinweistafeln „Wissenschaftsstadt Darmstadt“ aufgestellt. Ein viertes Schild soll folgen, wenn die Bauarbeiten auf der A5 für die Teststrecke für Oberleitungs-LKW abgeschlossen sind: „Es ist unser kontinuierliches Ziel die Wissenschaftsstadt noch sichtbarer und bekannter zu machen. Ein wichtiger Baustein dazu sind die neuen Hinweistafeln. Mit ihnen erreichen wir Jahr für Jahr Millionen von Menschen, die auf dem Weg nach Darmstadt oder in anderen Zentren der Metropolregion sind, aber auch eine sehr hohe Zahl von Reisenden mit Fernzielen. Das Umfeld des Darmstädter Kreuzes ist also ein idealer Ort, um auf die Stärken und Potenziale unserer Stadt hinweisen. Es gibt kaum einen besseren Ort für das Standortmarketing“, so Partsch und fügt hinzu: „Es ist klar, dass wir nicht nur Vorteile vom Autobahnkreuz haben. Noch steht es auch für Emissionen und für Lärm. Ich hoffe, dass sich dies mit Hilfe der Elektromobilität und des autonomen Fahrens in Zukunft ändert und die Autobahnen ihren Beitrag zur Verkehrswende leisten können. In Form der E-LKW-Teststrecke zwischen Frankfurt und Darmstadt können wir dazu bereits erste Ansätze ablesen.“   

Da touristische Hinweistafeln keine Kollagen enthalten, mit denen die ganze Vielfalt der Darmstädter Forschungslandschaft abgebildet werden könnte, hat man sich entschieden, als starkes Zeichen und bauliches Symbol der Wissenschaftsstadt sein Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium ins Zentrum der Gestaltung des Hinweisschildes zu stellen. Links wird es von einem Satelliten als Hinweis auf die Raumfahrt begleitet. Rechts findet sich die Darstellung des Elements 110 Darmstadtium, das den Namen seiner Entdeckungsstadt trägt. 

Hintergrund:

Zum Runden Tisch Wissenschaftsstadt: Zur Identität der Wissenschaftsstadt Darmstadt tragen neben den drei Hochschulen und rund 45.000 Studierenden auch die diversen Institute und forschenden Unternehmen bei. Die Hausspitzen dieser Einrichtungen treffen sich regelmäßig zu einem Runden Tisch. Die Idee zu dieser Begegnung der Verantwortlichen der Hochschulen, Institute, Einrichtungen und forschenden Unternehmen wurde im Gespräch zwischen Oberbürgermeister Jochen Partsch, dem Präsidenten der Technischen Universität, Hans Jürgen Prömel, und dem Stifter der Schader-Stiftung, Alois Schader, entwickelt. Der Runde Tisch tagt regelmäßig seit 2014 und hat jüngst ein gemeinsames „Memorandum zur Wissenschaftsstadt“ veröffentlicht.