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Magistrat beschließt Verbreiterung des Geh- und Radweges östlich der Heidelberger- und nördlich und südlich der Cooperstraße

(DK) – Donnerstag, 17.01.2019

Stadträtin Boczek: „Weitere Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr im Bereich der neu entstehenden Wohnquartiere“

© Wissenschaftsstadt Darmstadt / Sibel Öz

Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung vom Mittwoch (16.) die Verbreiterung des Geh- und Radweges östlich der Heidelberger Straße sowie nördlich und südlich der Cooperstraße ab Sommer 2019 zugestimmt. Im Zuge der Arbeiten soll der vorhandene, rund zwei Meter breite Geh- und Radweg auf einer Länge von etwa 115 Meter und der rund 2,20 Meter breite Gehweg mit Freigabe für Radverkehr bis zur Ortstafel Eberstadt auf je 3,50 Meter verbreitert werden. Die Kosten der Maßnahme betragen 140.000 Euro.

Verkehrsdezernentin Barbara Boczek
: „Mit den Maßnahmen werden wir die Situation für Radfahrer und Fußgänger in diesem Abschnitt, auf dem in Zukunft durch unseren Ausbau der Konversionsflächen eine höhere Frequentierung zu erwarten ist, weiter verbessern. Durch die stärker werdende Nutzung der Haltestelle Marienhöhe von neuen Bewohnerinnen und Bewohnern sowie des nördlichen Abschnittes der Heidelberger Landstraße in Eberstadt sehen wir hier Handlungsbedarf. Im Zuge des Ausbaus werden dabei auch die Oberflächen im Bereich der Haltestelle erneuert. Im Bereich der Haltestelle soll ein Teil der Fläche gepflastert werden, der vorbeiführende Gehweg mit Freigabe für Radverkehr soll in Asphaltbauweise ausgeführt werden. Dadurch wird eine klare Trennung von Wartenden und Fuß- bzw. Radverkehr erreicht.“

Im Vorgriff auf die Maßnahme wurde an der Haltestelle Marienhöhe stadteinwärts eine Gefahrenstelle beseitigt, so dass eine Trennung von Wartebereich und Gehweg mit Freigabe für Radverkehr erfolgt ist. Hierfür wurde das Wartehaus im Zuge der Gleiserneuerungsarbeiten auf der Grundlage eines Bau- und Finanzierungsvertrages durch die HEAG mobilo nach vorne in Richtung der Gleise versetzt. Die Baumaßnahme wird mittels einer ökologischen Baubegleitung intensiv begleitet werden. Dadurch soll sichergestellt werden, dass der Baumschutz angemessene Beachtung findet.

Zur Durchführung der Maßnahme muss die städtische Fläche von Bewuchs befreit werden (Buschwerk und kleinere oder abgestorbene Bäume). Dies ist mit dem Grünflächenamt, dem Umweltamt und Hessen Forst abgestimmt und wird außerhalb der Brut- und Setzzeiten durchgeführt. Um ein Hineinwachsen von Bewuchs in die ausgebauten Wege auch in Zukunft zu verhindern, soll die Fläche jährlich gemäht werden.