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Krisenstab zur Covid-19-Pandemie: Nächster Pandemie-Höchstwert an täglich registrierten Neuinfektionen: 802 neue Fälle am Freitag

(DK) – Freitag, 04.02.2022

Inzidenz steigt auf 1.837 / Vierte Impfung für bestimmte Personengruppen in den Impfambulanzen erst ab Vorlage der offiziellen STIKO-Empfehlung möglich

© Pixabay

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Freitag, 4. Februar, weiter mit der Entwicklung des Infektionsgeschehens in der Stadt beschäftigt. „Hier ist mit 802 registrierten Neuinfektionen in 24 Stunden leider der nächste Pandemie-Höchstwert zu verzeichnen“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Damit steigt auch die Inzidenz noch einmal deutlich auf 1.837.“ Die Gesamtzahl der bisher in Darmstadt registrierten laborbestätigte Fälle steigt auf 20.190.

In den Darmstädter Kliniken bleibt die Situation gerade mit Blick auf die sich weiter füllenden Normalstationen angespannt. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 34 (14), im Elisabethenstift 17 (1), im Alice-Hospital 8 (0) und in den Kinderkliniken 7 Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

Vor den Hintergrund der Ankündigung der Ständigen Impfkommission (STIKO) vom gestrigen Donnerstag, dass eine vierte Impfung für Menschen ab 70 Jahren, Menschen in Pflegeeinrichtungen, Menschen mit Immunschwäche sowie Beschäftigte in medizinischen und Pflegeeinrichtungen empfohlen wird, weisen die Impfambulanzen darauf hin, das von der STIKO dazu bisher nur eine Pressemitteilung vorliegt: „Hier gilt für uns wie bisher auch Rechtssicherheit vor Schnelligkeit. Daher werden wir die Ankündigung in unseren Ambulanzen umsetzen, wenn die offizielle Empfehlung der STIKO vorliegt. Eventuell könnte dies zum Ende der kommenden Woche der Fall sein. Wir werden dies entsprechend kommunizieren.“ 

Der neue Protein-Impfstoff von Novavax soll, wie die Impfambulanzen weiter berichten, voraussichtlich spätestens ab der Kalenderwoche 9 vorliegen und dann zunächst vorrangig den von der Impfpflicht betroffenen Personen aus dem Gesundheitswesen angeboten werden. Darüber hinaus melden die Ambulanzen weiter sinkende Zahlen. Am ersten freien Impfmittwoch konnten in der Bessunger Straße lediglich 98 Impfungen durchgeführt werden. Im darmstadtium waren es am Mittwoch noch 174 und am Donnerstag 150. 

Während die Infektionszahlen in den Schulen weiter ansteigen, bleibt die Lage auch in den Kindertagesstätten angespannt. In den Erstwohnhäusern und Obdachloseneinrichtungen steigt die Zahl der Fälle wieder leicht an und auch in der Pflege sind nun wieder zwei Einrichtungen von vermehrten Infektionen betroffen, wobei hier zum einen von einem guten Umgang mit der Situation in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt sowie zum anderen bisher von keinen schweren Verläufen berichtet wird.

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag, 7. Februar, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.
 

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