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Krisenstab zur Covid-19-Pandemie: Impfzentrum bereitet sich weiter intensiv auf Start am 19. Januar vor

(DK) – Mittwoch, 13.01.2021

Bisher 1906 Impfungen in Darmstadt durchgeführt / 15 neue Fälle am Mittwoch / Inzidenz bei 108,2 

Impfzentrum darmstadtium © Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG / © Corona-Grafik © Pixabay

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 13. Januar, weiter mit dem geplanten Impfstart am 19. Januar und dem aktuellen Stand in den Darmstädter Kitas und Schulen beschäftigt. 

„Der für den Start vorgesehene Impfstoff ist mittlerweile geliefert worden, so dass wir nun die letzten Vorbereitungen dafür treffen, dass wir am 19. Januar im darmstadtium sicher und gut mit den Impfungen starten können“, erläutert dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Um die Abläufe noch ein letztes Mal durchzuspielen werden wir am morgigen Donnerstag bereits einen ersten internen Testlauf im Impfzentrum durchführen, bei dem wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes impfen. In den Alten- und Pflegeheimen sowie in den Kliniken haben wir mit Stand heute insgesamt 1906 Impfungen durchgeführt. Dies hat unter dem professionellen Einsatz aller Beteiligten sehr gut geklappt.“ 

Unterdessen hat sich OB Jochen Partsch auch mit den Landräten der umliegenden Kreise im Versorgungsgebiet 6, Darmstadt-Dieburg, Odenwald, Groß-Gerau und Bergstraße in einem Gespräch zu einem gemeinsamen Vorgehen hinsichtlich der regionalen Impfungen abgestimmt. Der Oberbürgermeister verweist noch einmal darauf, dass mit dem darmstadtium ein auch mit dem ÖPNV sehr gut erreichbarer Ort für das Darmstädter Impfzentrum organisiert worden ist, der auch über ausreichende Pkw-Parkmöglichkeiten verfügt. Zur Frage von Fahrdiensten und Taxi-Nutzungen erklärt der Oberbürgermeister nochmals: „Wir müssen seitens der Stadt keinen eigenen Fahrdienst aufbauen, da das Land Hessen gegenüber den Impfberechtigten, also im Moment der über 80-Jährigen klar formuliert hat, dass Fahrkosten zur Impfung, also etwa anfallende Taxi-Kosten von den Krankenkassen oder im Bedarfsfall vom Land bezahlt werden. Das ist für immobile ältere Bürgerinnen und Bürger eine wichtige und gute Nachricht.“  

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 15 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3210 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 2876 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 108,2. Nach Einschätzung des Amtes bewegt sich die Entwicklung der Fallzahlen weiterhin auf dem Niveau der letzten sieben bis zehn Tage. 

In den Darmstädter Kliniken bleibt die Situation angespannt. Nach wie vor stellt nicht nur das Infektionsgeschehen bei den Patientinnen und Patienten sondern auch beim Personal die Kliniken vor große Herausforderungen. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 64 (12), im Elisabethenstift 22 (5) und im Alice-Hospital 5 (0) Covid-19-Patientinnen und Patienten. In den Kinderkliniken befindet sich derzeit 1 Patient. 

In den Darmstädter Schulen ist die Situation nach Einschätzung des Schuldezernats nach der Wiederaufnahme des Schulbetriebs vergleichsweise ruhig. In den Jahrgängen 1 bis 6 liegt die Präsenzquote derzeit bei rund 20 Prozent und damit etwas höher als vor Weihnachten, als in den Schulen etwa 17 Prozent der Schülerinnen und Schüler in den betreffenden Klassenstufen anwesend waren. Allerdings schwankt die Auslastung stark zwischen den einzelnen Schulen und liegt zwischen 2 und 25 Prozent. Nach wie vor gilt auch hier der Appell, die Kinder nach Möglichkeit zu Hause beschulen zu lassen und zu betreuen.

In den städtischen Kitas sind Stand 13. Januar 37 Prozent der Kinder anwesend. Das Kinder- und Jugenddezernat bewertet dies positiv. Als ebenfalls sehr gute Entwicklung wird angemerkt, dass die Hessische Landesregierung mittlerweile entschieden hat, sich auch am Ausfall der Entgelte für die Kinderbetreuung zu beteiligen, wenn Eltern sich dafür entscheiden die Kinder zu Hause zu betreuen. Die Stadt selbst hatte hier bereits zu Beginn, die Bereitschaft signalisiert, denjenigen Eltern, die ihre Kinder nicht in die Betreuung geben, entgegenzukommen. Auch hier gilt aufgrund des nach wie vor sehr hohen Infektionsgeschehens die Maßgabe, den Betreuungsanspruch derzeit nur in absoluten Notfällen in Anspruch zu nehmen. 
 

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