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Krisenstab zur Covid-19-Pandemie: 20 neue Fälle am Freitag

(DK) – Freitag, 19.02.2021

Inzidenz stabil bei 50,0 / Heute 600 Impfungen im Impfzentrum

Impfzentrum im darmstadtium © Holger Ullmann

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Freitag, 19. Februar, erneut mit der Entwicklung der Fallzahlen beschäftigt. Aus Sicht des Gesundheitsamts ist die Entwicklung bei den Infektionen in Darmstadt seit etwa einer Woche stabil, man liegt noch immer knapp unter dem hessenweiten Schnitt. Von einer Stagnation, wie derzeit bereits vereinzelt in der Öffentlichkeit diskutiert, möchte das Gesundheitsamt nicht sprechen, die Entwicklung Richtung niedrigerer Inzidenzen könnte sich in der nächsten Woche auch fortsetzen. Für sichere Aussagen sei es noch zu früh aber und die Entwicklung müsse natürlich weiter sehr genau beobachtet werden.   

Für den heutigen Freitag sind 20 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3899 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 3676 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 50,0.

In den Darmstädter Kliniken ist die Situation ebenfalls stabil, derzeit ist es jedoch schwierig einen direkten Trend abzuleiten. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 27 (15), im Elisabethenstift 7 (4), im Alice-Hospital 6 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19 und in den Kinderkliniken zwei Patienten auf Normal- und einen auf Intensivstation.
Im Impfzentrum werden heute erstmals alle drei in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoffe verimpft. Insgesamt sollen dort am heutigen Freitag rund 600 weitere Impfungen durchgeführt werden. Zudem bereitet man sich nach der gestern vom Land Hessen angekündigten Aussicht auf eine höhere Zahl von Impftstoffdosen in den kommenden Wochen auf das Vorziehen von Terminen für Personen aus der ersten Priorisierungsgruppe vor. 

Während es in den Alten- und Pflegeheimen weiter ruhig ist, ist die Lage in den Kitas am Wochenende vor der Rückkehr in den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen am Montag etwas angespannter als in den vergangenen Tagen, auch weil seitens des Landes Hessen noch kein klares Konzept für eine Rückkehr vorgesehen ist. Die Stadt ist hier in ständigem Austausch mit allen Einrichtungen, den Trägern und Eltern, die kommunale Kommunikation funktioniert gut und der Arbeitsschutz steht im Vordergrund. So wurden alle Beschäftigen, Eltern und Träger noch einmal angeschrieben, das Sozialdezernat wandte sich zudem mit einem Brief an das Hessische Sozialministerium mit der Bitte um eine bessere Abstimmung des Landes zwischen Schulen und Kitas. 

In den Darmstädter Schulen sind die Vorbereitungen zur Rückkehr in den Wechselunterricht bei den Klassen 1 bis 6 ab Montag in den letzten Zügen. Bisher lag die Auslastung unter ausgesetzter Präsenzpflicht bei etwa 40 Prozent. Für Montag erwartet man im Wechselmodell zunächst eine ähnliche Auslastung, muss dann allerdings stetig überprüfen, wie es sich weiter entwickelt. Insgesamt wird die Organisation in den Schulen als gut bewertet.  

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag, 22. Februar, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.
 

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