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Heinrich-Hoffmann-Schule

(DK) – Donnerstag, 30.08.2018

Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt überarbeitet Planungen zum Neubau / OB Partsch und Bürgermeister Reißer: „Ziel ist ein stadtverträglicher, die Rudolf-Müller-Anlage schonender, aber leistungsfähiger Neubau eines Bildungshauses in der Stadtmitte“

© Pixabay

Aufgrund diverser Eingaben, Überlegungen, schriftlicher Stellungnahmen und Bürgergespräche hat sich der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt dazu entschlossen, die Planung für den Neubau der Heinrich-Hoffmann-Schule im Darmstädter Woogsviertel zu überarbeiten. Teile des ursprünglichen Planungsentwurfs, vor allem was die Flächenaufteilung für den neuen Bildungskomplex betreffen, bieten noch Verbesserungspotential, das unbedingt ausgeschöpft werden soll, bevor die Vorlage unabänderlich in den anschließenden Architektenwettbewerb mündet, weswegen man die Vorlage zur Überarbeitung noch wenige Wochen zurückstellt, um am Ende die bestmögliche Lösung für alle Beteiligten, Kinder, Eltern, Personal und Anwohner umsetzen zu können.  

Oberbürgermeister Jochen Partsch und Bürgermeister Rafael Reißer dazu: „Es ist völlig klar und absolut notwendig, dass wir einen Neubau der Heinrich-Hoffmann-Schule brauchen. Es gibt in der Stadt keinen realisierbaren Alternativstandort gegenüber dem am Rand der Rudolf-Müller-Anlage von uns avisierten. Unsere Ziele: Eine verbesserte schulische Versorgung und eine deutliche Verbesserung der Kinderbetreuung in der Innenstadt. Wir werden aber gleichzeitig sicherstellen, dass die stadtklimatische Bedeutung der Rudolf-Müller-Anlage erhalten bleibt. Gleiches gilt für den Baumbestand.“

Die überarbeitete Planung soll im Vergleich zur ursprünglichen Planung dann dazu beitragen, den Grünanteil in der Rudolf-Müller-Anlage sowie die Frischluftschneise zu sichern. In den vergangen Wochen und Monaten hat der Magistrat mit allen Beteiligten intensive Gespräche geführt, darunter auch mit dem Elternbeirat und dem Hauptelternbeirat der Kitas sowie den Leitungskräften des Gartenhortes. In den kommenden Wochen werden nochmals Varianten der Bebauung planerisch, unter Kostengesichtspunkten und unter verkehrspolitischen Abwägungen untersucht.

Oberbürgermeister Partsch und Bürgermeister Reißer erklären: „Wir werden den Ausbau der schulischen Versorgung und der Kinderbetreuung sichern, wir werden aber auch mit großer Sorgfalt und Ernsthaftigkeit nochmals Einwände prüfen, bevor wir in einen dann breit angelegten Beteiligungs- und Entscheidungsprozess eintreten.“