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Grünes Licht für die Bebauung des Ludwigshöhviertels

(ono) – Dienstag, 10.05.2022

Armin Niedenthal, Vorstand der bauverein AG, und Planungsdezernent Michael Kolmer (r.) © Fotograf Andreas Kelm

Kaum sind die Abbrucharbeiten im Ludwigshöhviertel vollständig abgeschlossen, nimmt die Gestaltung des neuen Darmstädter Stadtteils konkrete Formen an. Am heutigen Dienstag, 10. Mai 2022, hat Planungsdezernent Michael Kolmer die ersten Baugenehmigungen für das Areal an Armin Niedenthal, Vorstand der bauverein AG, überreicht und damit Grünes Licht für die Bebauung der Konversionsflächen gegeben. Die Errichtung der ersten Gebäude soll ab Herbst 2022 erfolgen.

„Mit der Entwicklung des Ludwigshöhviertels tragen wir der weiterhin äußerst dynamischen Entwicklung Darmstadts Rechnung“, erklärt Planungsdezernent Kolmer. „Wobei es nicht darum geht, einfach nur den Wohnraumbedarf einer wachsenden Bevölkerung zu erfüllen. Wir setzen vielmehr fort, was bereits auf Lincoln erfolgreich begonnen wurde: die Gestaltung eines harmonischen Quartiers, das hohen sozialen und ökologischen Standards genügt und sich zudem sensibel der besonderen Topografie des Orts einpasst. Das ist vorbildlicher Städtebau.“

„Wir freuen uns, dass wir nun bald mit der Bebauung des Geländes beginnen können. Es ist eine große Aufgabe, einen komplett neuen Stadtteil zu errichten, der der Stadt den dringend benötigten Wohnraum liefert und dazu noch mit hohem Gebäudeenergiestandard und möglichst nachhaltig errichtet wird. Wir freuen uns auf diese Aufgabe und werden von unseren gemachten Erfahrungen beim Bau der Lincoln-Siedlung profitieren“, so Armin Niedenthal.

Bereits 2017 hatte die Stadt Darmstadt mit einem städtebaulichen Wettbewerb die Grundlage für die Bebauung der Areale der ehemaligen Cambrai-Fritsch-Kaserne und der früheren Jefferson-Siedlung gelegt. Gewinner des Wettbewerbs war das Frankfurter Architektur- und Stadtplanungsbüro AS+P Albert Speer + Partner GmbH.

Die früher von den amerikanischen Streitkräften genutzten Gelände waren mit Kaufvertrag vom 16. Januar 2019 von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) an die BVD New Living GmbH & Co. KG (BVD NL) – eine hundertprozentige Tochter der bauverein AG – übergegangen. Das Gelände hat eine Gesamtfläche von 34 Hektar, 15 Hektar stehen dem Wohnungsbau zur Verfügung. Dort sollen 1400 Wohnungen entstehen, in denen einmal über 3000 Menschen leben werden. 25 Prozent der Wohnungen sind für Bezieher niedriger Einkommen vorgesehen, weitere 20 Prozent für Bezieher mittlerer Einkommen. Weiterhin wird es einen zentralen Nahversorger, ein Jugendzentrum, eine Sporthalle, Schulen und drei Kindertagesstätten geben. Auch Sonderwohnformen sind vorgesehen.

Zudem ist – ähnlich wie in der Lincoln-Siedlung – ein modernes Verkehrskonzept vorgesehen, dass Möglichkeiten für Carsharing und E-Mobilität sowie rund 700 Stellplätze in drei Sammelgaragen bietet. Weiterhin wird die Straßenbahnlinie 3 verlängert und führt künftig mit zwei neuen Haltestellen durch das Ludwigshöhviertel. Auch ein innovatives Niederschlagsentwässerungskonzept sowie Geothermie zur Wärmeversorgung gehören zur Planung für das neue Quartier.

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