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Biodiversitätsprojekt der Wissenschaftsstadt Darmstadt im Bürgerpark in Kooperation mit der Bertolt-Brecht-Schule geht in die nächste Runde

(DK) – Dienstag, 08.03.2022

Stadträte Kolmer und Klötzner: „Mit der Ansaat wird die Fläche nun weiter entwickelt – Ziel ist die Steigerung der Artenvielfalt auf einer Rasenfläche“

Distelfalter © Wissenschaftsstadt Darmstadt/ Grünflächenamt

Nachdem Mitte Dezember 2021 gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Bertolt-Brecht-Schule im Beisein von Grünflächendezernent Michael Kolmer und Schuldezernent Holger Klötzner eine Biodiversitätsfläche im Bürgerpark angelegt wurde, geht es in dieser Woche auf der Fläche weiter. Am morgigen Mittwoch, 9.März von 11:30 bis 13 Uhr werden die Schülerinnen und Schüler eines Biologie-Leistungskurses unter fachlicher Anleitung des Grünflächenamtes Saatgut für eine blütenreiche Mischung auf circa 150 Quadratmeter ausbringen. Das Saatgut stellt die Stadt Darmstadt bei Kosten von rund 130 Euro zur Verfügung.

„Das Grünflächenamt wird mit der Ausbildungskolonne den Boden vorbereiten und fräsen. Die Schülerinnen und Schüler werden dann die weiteren Schritte, wie Einebnen der Fläche, Aussäen der Mischung, Einrechen und Anwalzen der Samen, unter Anleitung ausführen“, erläutern die Stadträte Michael Kolmer und Holger Klötzner. „Mit der jetzt geplanten Ansaat wird die Fläche weiter entwickelt - Ziel ist die Steigerung der Artenvielfalt auf einer Rasenfläche. Im Herbst werden dann Stauden gepflanzt und Zwiebeln gesteckt.“

Zur Einsaat kommt regionales Saatgut, genauer gesagt die ‚Griesheimer Mischung‘. Das ist eine Saatmischung für Sandtrockenrasen mit typischen Arten der nördlichen Oberrheinebene beziehungsweise dem Rhein-Maingebiet und wird zusätzlich ergänzt mit Einjährigen. Dem Saatgut ist Füllstoff aus Getreideprodukten und Holzspänen beigemischt. Das dadurch gestreckte Saatgut mit den sehr feinen Wildpflanzensamen lässt sich so wesentlich besser ausbringen.

Hintergrund:

Auf der trapezförmigen Fläche hatte sich in den vergangenen Jahren aus einem anfänglichen  Trampelpfad ein beachtlicher Weg über den Rasen entwickelt. Um die Vegetation zu schützen wurde die Fläche mit naturnahem Kastanienholz eingezäunt. Zur Aufwertung der Fläche, zur Steigerung der Biodiversität, also der Artenvielfalt, wurden im Dezember letzten Jahres Ideen der Schülerinnen und Schüler umgesetzt. So wurden zum Beispiel vom Grünflächenamt und den  Jugendlichen selbst Totholzhaufen und Steinschüttungen angelegt, Bäume und Sträucher gepflanzt sowie Nisthilfen für Vögel und Insekten vorbereitet.
 

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