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Ausbau der Geh- und Radverbindung „Woogsweg“ von Arheilgen nach Kranichstein zwischen Würzburger Straße und Scharounweg

(ono) – Donnerstag, 14.01.2021

OB Partsch: „Wichtiges Bindeglied im Wegenetz, das zur Sicherheit der Nutzerinnen und Nutzer ertüchtigt wird“

© Pixabay

Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner jüngsten Sitzung den Ausbau der Geh- und Radverbindung „Woogsweg“ zwischen der Würzburger Straße und Scharounweg beschlossen. Der rund 180 Meter lange Abschnitt ist Teil einer wichtigen Radverbindung zwischen Arheilgen und Kranichstein. Sie quert von Arheilgen kommend die Rhein-Main-Bahn und führt anschließend durch einen Grünstreifen in die Randbebauung von Kranichstein.

„Sowohl von Radfahrenden als auch von Passanten wird dieser Weg stark genutzt“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Er stellt gleichermaßen eine kurze Verbindung zwischen den beiden nördlichen Stadtteilen dar, ist aber auch Teil einer weiterführenden Nord-Süd-Route durch Darmstadt. Im Hinblick auf die Sicherheit der Nutzerinnen und Nutzer ist es dringend geboten, diesen Abschnitt wieder gut befahrbar und gut begehbar zu machen.“

Die Oberfläche des Wegs ist derzeit in einem sehr schlechten Zustand. Aufgerissene asphaltierte Bereiche und nicht befestigte Abschnitte mit wassergebundener Decke wechseln einander ab. Eine attraktive Befahrbarkeit ist nicht gegeben. Insbesondere der Übergang zwischen Woogsweg und Würzburger Straße hat durch Auswaschung inzwischen einen großen Höhenversprung, der auch ein Unfallrisiko darstellt. Aufgrund der geringen Wegbreite und des Grüneinwuchses in den Weg kann der Abschnitt nur mit besonders erhöhter Aufmerksamkeit genutzt werden, zumal der Weg auch für Spaziergänge genutzt wird und bei Hundehaltern beliebt ist.

„Die schlechte Nutzbarkeit des Abschnitts ist seit Jahren ein immer wiederkehrendes Beschwerdethema. Die Maßnahme ist zwar nicht explizit als Teil des Maßnahmenplans 4x4 genannt, aufgrund der vielen Beschwerden und der relativ geringen Kosten und Aufwands zählen wir das Projekt aber zu den sonstigen Maßnahmen des 4x4-Programms“, betont  OB Partsch.

Der Streckenabschnitt soll grundhaft erneuert, verbreitert und durchgehend asphaltiert werden. Dabei wird eine mit Asphalt befestigte Wegefläche hergestellt, um eine ebene Oberfläche zu erhalten. Im Bestand hat der Weg eine Breite von zum Teil unter 2,50 Meter. Die neue Wegebreite beträgt 3 Meter plus beidseits jeweils 50 Zentimeter Bankett. Dies entspricht den „Empfehlungen für die Anlage von Radverkehrsanlagen“ (ERA)  für die gemeinsame Führung bei bis zu hundert Radfahrenden und Fußgängern in der Spitzenstunde. Es erfolgt kein Eingriff in den Baum- und Wurzelbestand.

Zwischen den Bahnübergängen befindet sich ein asphaltiertes Wegstück mit mittlerem Qualitätszustand, das ebenfalls optimiert werden soll. Dazu schließt die Stadt einen Baudurchführungsvertrag mit der Bahn ab.

Die Maßnahme wurde beim Land Hessen für das Förderprogramm nach der „Nahmobilitätsrichtlinie“ angemeldet. Mit diesem Programm werden Projekte gefördert, die sicheren Fuß- und Radverkehr gewährleisten, selbstständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen stärken, Teilhabe an Mobilität für mobilitätseingeschränkte Personen erhöhen sowie motorisierten Individualverkehr auf den Rad- und Fußverkehr verlagern.
Die Umsetzung soll im Laufe des Jahres 2021 erfolgen.

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