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50 Jahre ESOC in der Wissenschaftsstadt Darmstadt

(PSD/AM) – Freitag, 08.09.2017

„Lange Nacht der Sterne" am 8. September

Ein Bild von der historisch einmaligen ESA-Mission Rosetta. © ESA

Hessens Tor zum Weltraum – mit diesem Slogan wirbt das Land, wenn es um das ESOC in Darmstadt geht. Doch das „European Space Operations Centre“ ist nicht nur Hessens, sondern Deutschlands und Europas Zugang zum All. Und das seit einem halben Jahrhundert. Im September 2017 feiert das Satellitenkontrollzentrum der ESA 50. Geburtstag. Rund 80 Satelliten haben die ESOC-Teams seit der Gründung in den Orbit gebracht – darunter sind Kommunikations-, Wetter-, Erdbeobachtungs- und Klimaschutz-Satelliten, Satelliten des europäischen Navigations-Flaggschiffes Galileo, interplanetare Missionen, aber auch so historisch einmalige ESA-Missionen wie Rosetta mit der Landung auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko. Ein starker Motor ist das ESOC zudem für Wirtschaft und Wissenschaft im Land und in der Region.

Am 8. September 1967 wurde das ESOC eingeweiht. Den Jahrestag der Eröffnung nehmen die Verantwortlichen zum Anlass für einen Tag der offenen Tür, genauer gesagt für einen „Abend“ der offenen Tür. Am Freitag, 8. September 2017 ist die Bevölkerung zur „Langen Nacht der Sterne” eingeladen, bei der ESA-Experten Einblicke in die Kontrollräume geben, Vorträge über die Raumfahrt-Missionen halten und beim Blick durch das eine oder andere Teleskop den Nachthimmel erklären. Hierfür konnten bei bei Darmstadt Marketing Tickets erworben werden (die Veranstaltung ist inzwischen ausverkauft). Das ESOC wird von 16 Uhr bis 1 Uhr nachts für Besucher geöffnet sein. Auf dem Vorplatz des ESOC-Geländes wird es ein Bühnenprogramm in Kooperation mit dem Hessischen Rundfunk und dem Darmstädter Echo geben sowie weitere Info- und Spielstationen für Jung und Alt. Hieran können auch Besucher teilnehmen, die kein Ticket mehr für das ESOC-Gelände erwerben konnten.

Oberbürgermeister Jochen Partsch betont: „Veranstaltungen wie die 'Lange nacht der Sterne' sind das schönste Beispiel und Ergebnis dafür, dass sich Offenheit für Neues immer lohnt. Denn wer hätte vor 50 Jahren gedacht, dass Raumfahrttechnik irgendwann auch mal im Straßenverkehr genutzt werden könnte? Und wer hätte vor 50 Jahren gedacht, dass ein solch exklusiver Ort wie das ESOC seine hochsensiblen Räumlichkeiten der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen würde? Man einen Blick ins Weltall erhaschen könnte? Das dürften wohl nur wenige gewesen sein, aber eben solchen Menschen, Visionäre, mutige Querdenker, Menschen mit der richtigen Einstellung für Innovation, Menschen, wie diese, die den Werdegang des ESOC gestaltet und geprägt haben und eine echte Willkommenskultur leben, diesen Menschen und dem ESOC gilt mein Dank und ganz sicher auch Ihrer, für diesen tollen Empfang, den Mut, sich vollständig der Gesellschaft zu öffnen."

Weitere Infos zum Programm gibt es hier.